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Apsaros

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Luftbildübersicht des Kastells (2016)

Apsaros oder Apsarus, auch Apsaruntos oder Apsirtus (griechisch: Ἄψαρος oder Ἄψυρτος; georgisch: გონიო oder გონია), war eine römische, militärisch-zivile Siedlungsagglomeration aus einem Kastell und einer bürgerlichen Stadt in der Nähe des heutigen georgischen Dorfes Gonio in der Munizipalität Chelwatschauri der Autonomen Republik Adscharien. Administrativ gehörte Apsaros zur römischen Provinz Cappadocia. Nach dem Ende des Römischen Reiches wurde die Befestigung im Byzantinischen Reich weiter, und später im Osmanischen Reich wieder genutzt und ausgebaut.

Lage, Etymologie, Quellen und Forschungsgeschichte

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Das heutige Bodendenkmal liegt am Ostufer des Schwarzen Meers nur einen halben Kilometer von dessen aktueller Küstenlinie entfernt, wobei zu berücksichtigen ist, dass sich die Landmasse tektonisch bedingt im jährlichen Mittel um etwa einen Zentimeter hebt, so dass davon ausgegangen werden kann, dass sich das Kastell bei seiner Gründung unmittelbar an der Küste befunden hat.[1] Die Ruinen des Kastells liegen knapp zehn Kilometer südlich der Hafenstadt Batumi und sechs Kilometer nördlich der türkischen Grenze. Rund 2,5 km weiter nördlich mündet der Fluss Acampsis, der heutige Tschorochi, in das Meer.

Ἄψυρτος, der griechische Name der Stadt, leitet sich von Absyrtos ab, dem Bruder der kolchischen Königstochter Medea in der Argonautensage von Iason und seiner Suche nach dem Goldenen Vlies.[2] Der Name des heutigen Gonio stammt aus dem 12. Jahrhundert.

In vorrömischer Zeit lag das Gebiet von Apsaros in der Region Kolchis und war seit dem zweiten Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung Bestandteil des Königreichs Pontos.

(Siehe auch: Geschichte Georgiens in der Antike.)

Dem Arrian zugeschriebenes Porträt

Der älteste literarische Hinweis auf das Kastell stammt von Plinius dem Älteren in seiner Naturalis historia aus dem ersten Jahrhundert unserer Zeitrechnung.[3] In den griechischen und römischen Quellen ist der Ort unter verschiedenen Schreibweisen bekannt; so kommt er unter anderem als bedeutende Zwischenstation Apsaro auf der Route von Trabzon am Schwarzen Meer über die Seidenstraße nach Osten in der spätrömischen Straßenkarte Tabula Peutingeriana vor.[4] Im zweiten Jahrhundert wird Apsaros bei Appian in dessen Μιθριδάτειος (Mithridateios) erwähnt[5] und bei Arrian im Periplus Ponti Euxini (deutsch: „Umsegelung des Schwarzen Meeres“).[6] Im 6. Jahrhundert nennt Agathias Scholasticus die Stadt in seiner Chronikē diēgēsis tēs basileias Ioustinianou (deutsch: „Chronologische Erzählung der Regierung Justinians“)[7] und Stephanos von Byzanz erwähnt sie in der Ethnika.[8] Im 7. Jahrhundert wird Apsaros im Chronicon Paschale genannt[9] und schließlich ist noch Konstantin Porphyrogennetos aufzuführen, der im 10. Jahrhundert den Ort in seiner Schrift De administrando imperio erwähnt.[10]

Der Schweizer Reiseschriftsteller, Naturforscher, Archäologe und Historiker Frédéric Dubois de Montpéreux (1798–1850) war der Erste, der Apsaros mit Gonio identifizierte,[11] der russische Byzantinist Fjodor Iwanowitsch Uspenski setzte die Erforschung fort und publizierte 1917 einen ersten Aufsatz über die Festung.[12] Archäologische Schwerpunktforschungen in der Zeit der Sowjetunion unter der Denkmalschutzbehörde von Adscharien wurden nach der Unabhängigkeit Georgiens 1991 durch georgische Archäologen fortgesetzt, im 21. Jahrhundert insbesondere auch in internationaler Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern der Universität Warschau,[13] aber auch unter deutscher Beteiligung durch ein Projekt der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) unter Leitung von Angelika Geyer und Annegret Plontke-Lüning von der Universität Jena.[14]

Archäologische Befunde, Baustruktur und Geschichte

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Osmanische Kastellumwehrung (2023)
Ruine der römischen Thermen (2017)
Teilausgegrabenes Kastellinneres (2015)
Befund mit römischen Wasserleitungen (2011)
Römisch-byzantinische Besiedlung der Südostküste des Schwarzen Meers
(Römische Gründungen rot, byzantinische Gründung dunkelrot)

Militärische Anlagen

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Das rezente, steinerne Kastell hat einen rechteckigen Grundriss von maximal 222 m mal 195 m, was einer Fläche von 4,33 Hektar entspricht, seine Ausrichtung änderte sich wiederholt. Die heute sichtbare Umwehrung stammt im Aufgehenden überwiegend aus der osmanischen Zeit, lediglich in den unteren Bereichen ist partiell noch römisches Mauerwerk zu sehen. Die Mauer war an jeder der vier Himmelsrichtungen mit einem Tor versehen. Die Umwehrung war zwischenzeitlich von 22 Türmen mit rechteckigem Grundriss besetzt, von denen noch 18 erhalten sind. Die Ecktürme besaßen eine größere Grundfläche als die Tor- und Zwischentürme. Das Kastell war der bedeutendste Truppenstandort für die in Kappadokien stehenden römischen Armeeverbände.

Römische Truppen erschienen erstmals um 63 v. u. Z. im Kontext der Kriege mit Mithridates VI. Eupator, König von Pontus, in der Gegend, blieben jedoch nur vorübergehend. Aus dieser Zeit liegen keine archäologischen Befunde vor. Die Römer kehrten in neronischer Zeit während des Krieges gegen die Parther (57–64 u. Z.) nach Pontus zurück. Die Legio IIII Scythica, die Legio V Macedonica und die Legio XII Fulminata wurden in Kappadokien stationiert bevor das Reich des Polemon II. spätestens im Jahr 64 formell in das Imperium eingegliedert wurde. Die Festungen an der Küste sollten die Schifffahrtsroute um das Schwarze Meer vor Piraten zu sichern, wozu laut Flavius Josephus 40 Schiffe und 3000 Soldaten eingesetzt worden sein sollen.[15] In dieser Zeit wurde in Asparos ein erstes Kastell errichtet, wie Funde von Münzen, Terra sigillata und Glas belegen, und möglicherweise von Vexillationen der Legion V Macedonica belegt. In dieser Zeit war das Lager mit seiner Porta praetoria nach Westen, zum Meer hin ausgerichtet. Es war jedoch noch nicht so groß wie seine Nachfolger und wurde infolge der Rebellion des Ancietus (68/69) schon bald wieder aufgegeben.[16] Aus dieser Phase konnten ein Horreum (Getreidespeicher) und zwei Fundamentdeponierungen identifiziert werden.[17]

Eine neue Stationierung von Truppen in Apsaros erfolgte erst wieder in trajanischer Zeit (98–117), wohl im Rahmen der Vorbereitungen zum Partherkrieg (114–117). Es war deutlich größer als das vorangehende Bauwerk und diesmal nach Norden hin orientiert. Aus dieser Zeit stammen ein Badehaus und ein weiterer Deponierungsfund.[17] Das trajanische Kastell blieb auch unter dem Nachfolger Hadrian (117–138) bestehen, unter dem es noch einmal erneuert wurde. Die Wehrmauern wurden verstärkt, die Principia (Stabsgebäude) modernisiert. An die Stelle des vormaligen Badehauses trat ein 1200 m² umfassendes Praetorium (Wohnquartier und Dienstgebäude des Kommandanten) mit privaten Thermen und einem großen Peristyl. Mindestens drei seiner Räume waren mit Mosaikböden ausgestattet. Die Principia wurden modernisiert und mit einem neuen Fliesenboden ausgestattet. Westlich der Principia und des Praetoriums wurde eine neue und größere öffentliche Thermenanlage errichtet. Auch eine vierte Fundamentdeponierung konnte aus dieser Zeit identifiziert werden.[17] Laut Arrian, von 131 bis 137 Statthalter der Provinz Kappadokien und Befehlshaber der römischen Truppen an der Grenze zu Armenien, waren in Apsaros bei seiner Inspektionsreise des Jahres 135 gleichzeitig fünf verschiedene Legionsvexillationen stationiert, darunter vier Kohorten der Legio V Macedonica und eine der Legio XV Apollinaris.[6][18] Aus dieser Zeit stammt die Inschrift des Numerius Marcius Plaetorius Celer, der im Laufe seiner abwechslungsreichen Karriere auch als Praepositus das Kommando über eine Spezialeinheit zur Bewachung der Brücke von Apsaros innehatte:[19][20]

“Numerio Marcio Numeri filio Galeria Plaetorio Celeri quaestori II viro centurioni legionis VII Geminae centurioni legionis XVI Flaviae Firmae donis donato a divo Traiano bello Parthico corona murali torquibus armillis phalaris centurioni legionis III Gallicae centurioni legionis XIIII Geminae Martiae Victricis centurioni legionis VII Claudiae Piae Fidelis centurioni legionis I Adiutricis Piae Fidelis primo pilo legionis eiusdem praeposito numerorum tendentium in ponto Absaro tribuno cohortis III vigilum patrono coloniae decreto decurionum”

„… Befehlshaber der Numeri bei der Brücke von Apsaros …“

– CIL 10, 01202: 130–145 u. Z.

Noch im selben Jahrzehnt wurde das Praetorium durch ein Erdbeben schwer beschädigt und von einer Mannschaftskaserne ersetzt, die mindestens zwei Bauphasen aufwies, bevor die Festung durch ein weiteres Erdbeben in den 250er Jahre zerstört wurde. Ein neuerlicher Wiederaufbau begann zwar unmittelbar danach, jedoch zeigten die Ausgrabungsergebnisse und architektonische Analysen, dass nur noch die Fundamente vollständig fertiggestellt worden waren und die Errichtung des Aufgehenden gerade erst begonnen hatte, als man die Bauarbeiten einstellte und Apsaros (vermutlich aus geostrategischen Gründen, oder infolge der Auseinandersetzungen mit den Boranern)[21] verlassen wurde. Stempel aus Apsaros mit den Inschrifte COH ∞... und ∞ lassen vermuten, dass die Festung in nachhadrianischer Zeit von einer Coh(ors) milliaria [c(ivium) R(omanorum)] besetzt war,[22] und auch eine Cohors Aurelia civium Romanorum könnte in Apsaros stationiert gewesen sein, ist dort allerdings nur durch eine einzige Inschrift auf einem bronzenen Kerzenleuchter belegt.[23]

Nach dem Ende der Römisch-Persischen Kriege des sechsten Jahrhunderts unter Justinian I. und der Stabilisierung der Grenze zwischen Colchis und Lasika wurde die Festung erneut besetzt.[17][24]

Zivile Anlagen und Besiedlung des Umlands

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Jüngere Forschungen haben zur Entdeckung eines Grabens geführt, der im Bereich nördlich des Kastells den Hafen von Apsaros an drei Seiten umgibt und der vermutlich in trajanischer oder hadrianischer Zeit angelegt worden ist. Hinter ihm schützte sich wohl die zivile städtisch strukturierte Siedlung, die auch über ein Theater und ein Hippodrom verfügte.[25]

Auch wenn von Siedlungsstrukturen, kulturellem Austausch und dem Erfolg der Romanisierung im Umland von Apsaros noch wenig bekannt ist, kann man bei dem Gebiet des unteren Chorokhi und der unmittelbaren Umgebung der Stadt davon ausgehen, dass der Beginn der römischen Militärpräsenz mit der Vertreibung der lokalen Bevölkerung einherging. Die ursprünglichen Bewohner wurden weiter nach Westen, in bereits römisch kontrollierte Gebiete umgesiedelt. Im zweiten und in der ersten Hälfte des dritten Jahrhunderts war das Bergland östlich von Apsaros von einer romanisierten Bevölkerung bewohnt, die soziale und ökonomische Beziehungen zur Garnison hatte. Hiervon zeugt die Entdeckung einer Weinpresse, deren Zerstörung in die Zeit des Abzugs der römischen Armee während der Zeit der Auseinandersetzungen mit den Boranern datiert werden konnte und deren Weinproduktion während ihrer Betriebsdauer mit Sicherheit der Versorgung der Garnison diente. Die in den Gräbern des rund zehn Kilometer östlich von Apsaros gelegenen Dorfes Makho gefundenen Artefakte, darunter mit Edelsteinen verzierte Ringe, zeugen vom Wohlstand der Bevölkerung in der Region. Unter den Ringen befand sich auch einer mit einem eingravierten Chi-Rho-Monogramm aus der Zeit des Diocletians (284–305). Aufgrund der bisherigen Funde lässt sich vermuten, dass die Bewohner Römer waren und die gesamte Gemeinschaft stark von der provinziell-römischen Kultur geprägt war. Aus der Zeit des zweiten Raubzugs der Boraner (256/257) stammen auch zwei Depotfunde (darunter eine mit Gold gefüllte Truhe) mit unterschiedlichen, zum Teil mit Edelsteinen und Halbedelsteinen verzierten Goldgegenständen, die in der Zeit des ersten bis dritten Jahrhunderts gefertigt worden waren.[21] Die Münzreihe des ersten Horts erstreckte sich von einer tiberischen Prägung (14–37) bis zu Caracalla (211–217), die des zweiten von Trajan bis zu Severus Alexander (222–235).[17][26][27][28]

Nachrömische Entwicklung

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Seit dem 10. Jahrhundert wurde der Ort nach dem gleichnamigen Fluss Akampsis benannt. Nach dem Ende der byzantinischen Herrschaft kam die Fortifikation im 12. Jahrhundert in den Besitz der georgischen Könige. Während ihrer Herrschaft erhielt Akampsis im 14. Jahrhundert den Namen Gonio. Unweit der Stadt entstand im 13. und 14. Jahrhundert eine genuesische Faktorei. Im Zuge der osmanischen Eroberungszüge des 16. Jahrhunderts fiel auch das alte Kastell an die neuen Landesherren, die dort ab 1547 ihr Militär stationierten und das alte Kastell ihren Bedürfnissen anpassten.[29] Erst über 330 Jahr später, nach dem Sieg Russlands im russisch-türkischen Krieg von 1877 bis 1878, bei dem Russland unter anderem von lokalen georgischen Milizen unterstützt wurde, wurden die Osmanen wieder vertrieben. Seit der Zugehörigkeit zum Zarenreich teilte der Ort die weitere Entwicklung Georgiens.

In Gonio sind die Wehrmauern des Kastells der spätantiken und byzantinischen Zeit zu sehen. Die Befestigungsanlage ist so erhalten, wie sie in osmanischer Zeit genutzt wurde. Aus römischer Zeit befinden sich innerhalb des Kastells die Ruinen des Horreums (Getreidespeicher), der Thermen, des Praetoriums, der Principia, sowie Teile von Wasserleitungen und die Reste mehrerer Bauwerke unterschiedlichen Alters und unklarer Funktion.

Die meisten und bedeutendsten Funde aus Apsaros, darunter der Goldschatz, befinden sich im Archäologischen Museum „Amiran Kakhidze“ in Batumi (ამირან კახიძის სახელობის აჭარის არქეოლოგიური მუზეუმი),[30] einem Zweigmuseum des staatlichen Ajara Museums. Ein weiteres, kleines Museum befindet sich innerhalb der Festungsanlage von Gonio.[31] Dort wird eine Auswahl von Funden der Ausgrabungen innerhalb und außerhalb der Festung präsentiert, darunter Glas- und Terra-Sigillata-Fragmente, Amphoren, römische Münzen, Ziegel und Fragmente eines der Mosaiken aus dem Praetorium. Auch Objekte im Kontext der byzantinischen und osmanischen Garnisonen sind dort zu sehen.[32]

  • David J. Breeze, Radosław Karasiewicz-Szczypiorski, Shota Mamuladze: The Roman Frontier in Georgia / რომაული სასაზღვრო ხაზი საქართველოში. Archaeopress, Oxford 2024, ISBN 978-1-80327-753-0, S. 39–96 (Digitalisat).
  • Lana Burkadze: Gonio-Apsarus (Short History and Architectural Review). In: Grażyna Bąkowska-Czerner, Rafał Czerner (Hrsg.): Greco-Roman Cities at the Crossroads of Cultures. The 20th Anniversary of Polish-Egyptian Conservation Mission. Marina el-Alamein. Archeopress, Oxford 2019, ISBN 978-1-78969-148-1, S. 74–80 (Digitalisat).
  • Angelika Geyer (Hrsg.): Neue Forschungen in Apsaros, 2000–2002 (= Jenaer Forschungen in Georgien 1). Logos, Tbilissi 2003, ISBN 99940-762-9-9.
  • Piotr Jaworski, Radosław Karasiewicz-Szczypiorski, Shota Mamuladze: The rise and fall of the Roman fort in Apsaros. Recent numismatic evidence. In: Polish Archaeology in the Mediterranean, Band 30/2, 2021, S. 289–306 (Digitalisat).
  • Piotr Jaworski: Reading the History of the Roman Fort in Apsaros (Autonomous Republic of Adjara, Georgia) from a Numismatic Perspective. In: Notae Numismaticae/Zapiski Numizmatyczne, Band 16, 2021, S. 125–142 (Digitalisat).
  • Amiran Kakhidze et al.: Recent archaeological finds in Gonio-Apsarus. In: Muriel Faudot, Arlette Fraysse, Évelyne Geny (Hrsg.): Pont-Euxin et commerce. La genèse de la "Route de la soie". Actes du IXe Symposium de Vani (Colchide) 1999. In: Collection ISTA, Nummer 853, 2002, ISBN 978-2-84627-079-3, S. 251–262 (Digitalisat).
  • Emzar Kakhidze: Apsaros. A Roman Fort in Southwestern Georgia. In: Pia Guldager, Jane Hjar Petersen (Hrsg.): Meetings of cultures in the Black Sea region. Between conflict and coexistence (= Black Sea Studies. 8). Aarhus 2008, ISBN 87-7934-419-4, S. 303–332 (Digitalisat).
  • Emzar Kakhidze, Shota Mamuladze: The main results of the archaeological excavations conducted at the fort of Gonio-Apsarus in 2015. In John Boardman, James Hargrave, Alexander Avram, Alexander Podossinov (Hrsg.): Connecting the Ancient West and East. Studies Presented to Prof. Gocha R. Tsetskhladze. (= Monographs on Antiquity, 8) Peeters, Leuwen 2021, S. 553–573 (Digitalisat).
  • Kakhaber Kamadadze: Gonio Apsarus. Guide Book. Ajara Heritage, Batumi 2019, ISBN 978-9941-9675-2-8, (Digitalisat).
  • Kakhaber Kamadadze, Shota Mamuladze: A Brief Report on the Archaeological Excavations in Gonio-Apsarus, 2014-2017. In: Gocha R. Tsetskhladze, Sümer Atasoy (Hrsg.): Settlements and Necropoleis of the Black Sea and its Hinterland in Antiquity. Select papers from the third international conference ‘The Black Sea in Antiquity and Tekkeköy. An Ancient Settlement on the Southern Black Sea Coast’. Archaeopress, Oxford 2019, ISBN 978-1-78969-206-8, S. 145–154 (Digitalisat).
  • Radosław Karasiewicz-Szczypiorski, Krzysztof Misiewicz: Gonio (Georgia). Non-invasive surveys of the Roman fort of Apsaros - 2012 season. In: Światowit 10/51, 2012, S. 117–121 (Digitalisat).
  • Radosław Karasiewicz-Szczypiorski, Shota Mamuladze, Marcin Wagner: Gonio (Apsaros) in Adjara. Excavation of a Roman fort. Interim report on the first season of the Polish–Georgian archaeological expedition. In: Polish Archaeology in the Mediterranean 25, 2016, S. 521–532 (Digitalisat).
  • Radosław Karasiewicz-Szczypiorski, Shota Mamuladze: Interim report on the Polish–Georgian excavation of a Roman fort in Gonio (Apsaros) in 2014. In: Polish Archaeology in the Mediterranean, Band 25, 2016, S. 533–552 (Digitalisat).
  • Radosław Karasiewicz-Szczypiorski: Apsaros. Early Headquarters Building (Principia). New Localization? In: Pro Georgia. Journal of Kartvelological Studies 26, 2016, S. 53–63 (Digitalisat).
  • Radosław Karasiewicz-Szczypiorski, Shota Mamuladze: Early fortifications at the Apsaros fort (Gonio, Georgia). New discoveries. In: Pro Georgia, Band 29, 2019, S. 63–76 (Digitalisat).
  • Radosław Karasiewicz-Szczypiorski: Neighbours of the Apsaros Fort. Local Tribes on the Black Sea Coast during the Principate. In: Cambridge Archaeological Journal, Band 35, Nummer 1, 2025, S. 169–187 (Digitalisat).
  • Radosław Karasiewicz-Szczypiorski: Apsaros. A Roman Fort on the Colchis Coast. Prepols, Turnhout 2025, ISBN 978-2-503-61857-9.
  • Nana Khakhutaishvili, Shota Mamuladze: Ancient Metal Production Site in the Chorokhi Basin in the Vicinity of the Apsaros Fortress. In: Marcin Matera, Radosław Karasiewicz-Szczypiorski (Hrsg.): Chrysomallos. Polish Archaeologists in the Black Sea Region. Światowit Supplement Series C: Pontica et Caucasica, Band 4, 2024, S. 49–68 (Digitalisat).
  • Paulina Komar: ‘Brown-Clay’ Amphorae from Gonio (Apsaros). In: Światowit, Band 57, 2018, S. 143–151 (Digitalisat).
  • Paulina Komar: The evolution of ‘colchian’ amphoras from ancient Apsaros. The state of current research and future perspectives. In: Studia Antiquitatis et Medii Aevi Incohantis, Band 7, 2022, S. 39–51 (Digitalisat).
  • Paulina Komar, Andria Rogava, Tatuli Motskobili: Transport Containers from the Apsaros Fortress (Modern Gonio), Georgia (1st–7th century AD). A Preliminary Overview of Forms and Fabrics. In: Marcin Matera, Radosław Karasiewicz-Szczypiorski (Hrsg.): Chrysomallos. Polish Archaeologists in the Black Sea Region. Światowit Supplement Series C: Pontica et Caucasica, Band 4, 2024, S. 71–90 (Digitalisat).
  • Oskar Kubrak: Throwing Artillery from Apsaros Roman Fortress. Analyze and Interpretation of Stone Projectiles for Ballista. In: Pro Georgia. Journal of Kartvelological Studies 28, 2018, S. 109–127 (Digitalisat).
  • Shota Mamuladze, Sulkhan Mamuladze: Roman Garrisons in the South-Eastern Black Sea Region according to recent archaeological materials. In: George Nuțu, Sorin-Cristian Ailincăi, Alexandra Țârlea, Elena Ștefan (Hrsg.): HERiPRENEURSHIP. Sustainable Tourism, Heritage Management and the Cultural and Creative Industries. Creating New Investment Opportunities at Places of Cultural Significance Proceedings of an International Conference Tulcea, June 8th-9th 2023. Mega Publishing House, Cluj-Napoca 2023, ISBN 978-606-020-654-5, S. 319–328 (Digitalisat).
  • Sulkhan Mamuladze: Boundaries of religious life. Gonio-Apsaros as a meeting place of cultures. In: History, Archaeology, Ethnology, Band 14, 2025, S. 558–564 (Digitalisat).
  • Ketevan Nadareishvili: The myth of Apsyrtos in the ancient sources. In: Phasis, Band 13–14, 2011, S. 60–72.
  • Andrei Miron, Winfried Orthmann (Hrsg.): Unterwegs zum goldenen Vlies. Archäologische Funde aus Georgien. Theiss, Stuttgart 1995, ISBN 3-8062-1192-2 (Digitalisat).
  • Kakhaber Pipia: For the history of the Roman frontier. Defense system of the Eastern Black Sea Coast. In: The Caucasus and the World, Band 24, 2022, S. 95–101 (Digitalisat).
  • Annegret Plontke-Lüning: Das römische Kastell Apsaros. In: Georgica 17, 1994, S. 23–28 (Digitalisat).
  • Michael Alexander Speidel: The Caucasus Frontier. Second century garrisons at Apsarus, Petra and Phasis. In: Studien zu den Militärgrenzen Roms III, 13. Internationaler Limeskongress (Stuttgart 1986), S. 657–658.
  • Michael Alexander Speidel: The Development of the Roman Forces in Northeastern Anatolia. New evidence for the history of the exercitus Cappadocicus. In: Ders.: Heer und Herrschaft im Römischen Reich der Hohen Kaiserzeit. (= Mavors. Roman Army Researches, Band 16) Steiner, Stuttgart 2009, ISBN 978-3-515-09364-4, S. 595–631 (Digitalisat).
  • Michael Alexander Speidel: New and Revised Tile Stamps from the Roman Fort of Apsaros. In: Zeitschrift für Papyrologie und Epigraphik, Band 219, 2021, S. 269–280 (Digitalisat).
  • Gocha R. Tsetskhladze: Pichvnari and its environs 6th c BC - 4th c AD. (= Annales littéraires de l'Université de Besançon, Band 659) Les belles lettres, Paris 1999, ISBN 2-913322-42-5 (Digitalisat).
  • Marco Vitale: Kolchis in der Hohen Kaiserzeit. Römische Eparchie oder nördlicher Aussenposten des 'limes ponticus'?. In: Historia, Band 62, Heft 2, 2013, S. 241–258, (Digitalisat).
Commons: Gonio Fortress – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. ↑ David J. Breeze, Radosław Karasiewicz-Szczypiorski, Shota Mamuladze: The Roman Frontier in Georgia / რომაული სასაზღვრო ხაზი საქართველოში. Archaeopress, Oxford 2024, ISBN 978-1-80327-753-0, S. 39–96, hier: S. 42 f. (Digitalisat).
  2. ↑ Gustav Schwab: Die Argonauten, verfolgt, entkommen mit Medea auf sagen.at, abgerufen am 21. Juli 2026.
  3. ↑ Plinius der Ältere: Naturalis historia VI, 12 und 13 (Digitalisat lateinisch).
  4. ↑ Apsaros als Apsaro auf der Tabula Peutingeriana.
  5. ↑ Appian: Mithridateios XV, 101 (Digitalisat englisch).
  6. 1 2 Arrian: Periplus Ponti Euxini IV, 7 (Digitalisat französisch).
  7. ↑ Agathias: Chronikē diēgēsis tēs basileias Ioustinianou III, 14; siehe dazu bei Clavis Historicorum Antiquitatis Posterioris.
  8. ↑ Margarethe Billerbeck et al. (Bearb.): Stephani Byzantii Ethnica (= Corpus Fontium Historiae Byzantinae. Band 43/1–5). De Gruyter, Berlin 2006–2017.
  9. ↑ Mary Whitby, Michael Whitby: Chronicon Paschale 284–628. Liverpool University Press, Liverpool 2007², ISBN 0-85323-096-X (Digitalisat).
  10. ↑ Konstantin Porphyrogennetos: De administrando imperio, 46.
  11. ↑ Frédéric Dubois de Montpéreux: Voyage autour du Caucase, chez les Tscherkesses et les Abkhases, en Colchide, en Géorgie, en Arménie et en Crimée. Librairie de Gide, Paris, 1839–1849 (Digitalisat)
  12. ↑ Fjodor Iwanowitsch Uspenski: Staraâ krepost’ na yst’e Čoroha. In: Izvestiâ Imperatorskoj Akademii Nauk, Band 11.2, 1917,  163–169.
  13. ↑ Radosław Karasiewicz-Szczypiorski, Shota Mamuladze, Marcin Wagner: Gonio (Apsaros) in Adjara. Excavation of a Roman fort. Interim report on the first season of the Polish–Georgian archaeological expedition. In: Polish Archaeology in the Mediterranean 25, 2016, S. 521–532 (Digitalisat).
  14. ↑ Archäologische Expedition ins ferne Kolchis im Informationsdienst Wissenschaft am 16. Dezember 1999, abgerufen am 22. Juli 2026.
  15. ↑ Flavius Josephus: De bello Iudaico, II, 16, 4.
  16. ↑ Tacitus: Historiae, III, 48 (Digitalisat).
  17. 1 2 3 4 5 Piotr Jaworski, Radosław Karasiewicz-Szczypiorski, Shota Mamuladze: The rise and fall of the Roman fort in Apsaros. Recent numismatic evidence. In: Polish Archaeology in the Mediterranean, Band 30/2, 2021, S. 289–306 (Digitalisat).
  18. ↑ David J. Breeze, Radosław Karasiewicz-Szczypiorski, Shota Mamuladze: The Roman Frontier in Georgia / რომაული სასაზღვრო ხაზი საქართველოში. Archaeopress, Oxford 2024, ISBN 978-1-80327-753-0, S. 39–96, hier: S. 48–50 und 62–64. (Digitalisat).
  19. ↑ CIL 10, 01202 = Lupa 34441
  20. ↑ Brian Dobson: The primipilares of the Roman army. Durham University, PhD thesis, 1955, (Digitalisat Volume 2, Nr. 297, S. 197 f.).
  21. 1 2 Zosimos: Historia nea, I, 33.3 (Digitalisat englisch).
  22. ↑ Michael Alexander Speidel: New and Revised Tile Stamps from the Roman Fort of Apsaros. In: Zeitschrift für Papyrologie und Epigraphik, Band 219, 2021, S. 269–280 (Digitalisat).
  23. ↑ David J. Breeze, Radosław Karasiewicz-Szczypiorski, Shota Mamuladze: The Roman Frontier in Georgia / რომაული სასაზღვრო ხაზი საქართველოში. Archaeopress, Oxford 2024, ISBN 978-1-80327-753-0, S. 39–96, hier: S. 57 f. und S. 64 (Digitalisat).
  24. ↑ David J. Breeze, Radosław Karasiewicz-Szczypiorski, Shota Mamuladze: The Roman Frontier in Georgia / რომაული სასაზღვრო ხაზი საქართველოში. Archaeopress, Oxford 2024, ISBN 978-1-80327-753-0, S. 39–96, hier: S. 59 f. (Digitalisat).
  25. ↑ David J. Breeze, Radosław Karasiewicz-Szczypiorski, Shota Mamuladze: The Roman Frontier in Georgia / რომაული სასაზღვრო ხაზი საქართველოში. Archaeopress, Oxford 2024, ISBN 978-1-80327-753-0, S. 39–96, hier: S. 67 (Digitalisat).
  26. ↑ Szymon Zdziebłowski: Sip, sip, hooray! Archaeologists find 1,800-year-old Roman winepress, auf scienceinpoland.pl am 16. November 2022, abgerufen am 25. Juli 2026.
  27. ↑ Paweł Gołyźniak, Shota Mamuladze: Engraved Gems from the Roman Fort in Apsaros (Gonio) and the Makho Cemetery. In: Radosław Karasiewicz-Szczypiorski: Apsaros. A Roman Fort on the Colchis Coast. Prepols, Turnhout 2025, ISBN 978-2-503-61857-9, S. 151–161.
  28. ↑ David J. Breeze, Radosław Karasiewicz-Szczypiorski, Shota Mamuladze: The Roman Frontier in Georgia / რომაული სასაზღვრო ხაზი საქართველოში. Archaeopress, Oxford 2024, ISBN 978-1-80327-753-0, S. 39–96, hier: S. 68f., 74–76, 78–81 (Digitalisat).
  29. ↑ Marie-Félicité Brosset (Hrsg.): Description géographique de la Géorgie, Volume 2. Academie Impériale des Sciences, St. Petersburg 1842, S. 418–421 (Google Books).
  30. ↑ Offizieller Webauftritt des Archäologischen Museum „Amiran Kakhidze“ (englisch, georgisch, russisch), abgerufen am 25. Juli 2026.
  31. ↑ Gonio Apsaros Fortress Museum auf gobatumi.com (englisch), abgerufen am 25. Juli 2026.
  32. ↑ David J. Breeze, Radosław Karasiewicz-Szczypiorski, Shota Mamuladze: The Roman Frontier in Georgia / რომაული სასაზღვრო ხაზი საქართველოში. Archaeopress, Oxford 2024, ISBN 978-1-80327-753-0, S. 39–96, hier: S. 80–92 (Digitalisat).

Koordinaten: 41° 34′ 24″ N, 41° 34′ 24″ O

Kastell Apsaros
Alternativname Apsaros, Apsarus, Apsaruntos, Apsirtus, Festung Gonio
Limes sog. Limes Ponticus
Datierung (Belegung) A) neronisch
B) trajanisch
C) justinianisch
Typ Kohortenkastell
Einheit A) Vexillatio der Legio V Macedonica (?)
B.a) Vexillationen der Legio V Macedonica und der Legio XV Apollinaris
B.b) Cohors milliaria c. R.
C) unbekannt
Größe 222 m × 195 m = 4,33 ha
Bauweise Steinkastell
Erhaltungszustand gut erhaltene Anlage
Ort Gonio
Geographische Lage 41° 34′ 23,6″ N, 41° 34′ 24,5″ O
Höhe 10 m
Vorhergehend Cissa (Hopa) (südlich)
Anschließend Portus Altus (Batumi) (nördlich)