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Anne Habeck

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Anne Habeck (geborene Annelore Habeck; * um 1935) ist eine deutsche Drehbuchautorin und Autorin.

Leben und Wirken

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Annelore Habeck war ab etwa 1965 beim Deutschen Fernsehfunk als Szenaristin und Drehbuchautorin tätig, zunächst vor allem für Literaturverfilmungen russischer Dichter. Um 1969 heiratete sie Heinz Adameck, den Vorsitzenden des Staatlichen Komitees für Fernsehen der DDR und Mitglied des ZK der SED, und nannte sich Anne Habeck-Adameck.[1] In dieser Zeit war sie mit der Schauspielerin Eva-Maria Hagen befreundet und mit weiteren Künstlern bekannt, ihre Tochter Sabine Frost war eine Freundin von Nina Hagen.[2][3] In den folgenden Jahren veröffentlichte sie ein humorvolles Buch über ihre Filmtätigkeiten, sowie ein erfolgreiches Theaterstück Ein Augenblick ist mein gewesen, nach Briefen von Anton Tschechow und Olga Knipper, das an Theatern in der DDR und mehreren weiteren Ländern aufgeführt wurde, zweimal verfilmt und einmal als Hörspiel gesendet wurde.

Um 1981 nahm sie wieder ihren früheren Namen Anne Habeck an und schrieb in den folgenden Jahren weitere Drehbücher und Szenarien für Literaturverfilmungen, nun vor allem nach Werken von Theodor Fontane und weiteren deutschen Schriftstellern. 1990 endeten ihre Tätigkeiten beim Deutschen Fernsehfunk, kurz vor dessen Auflösung.

Drehbuchautorin oder Szenaristin beim Deutschen Fernsehfunk bzw. Fernsehen der DDR

  • 1966 Trick 17b (Szenarium)
  • 1969 Adelsnest (Drehbuch, nach Turgenew)
  • 1969 Jelena (Drehbuch, nach Turgenew)
  • 1970 Tanja (Drehbuch, nach Alexej Arbusow)
  • 1971 Die Braut Nadja (Drehbuch, nach Tschechow)
  • 1972 Prof. Dr. med. Maria Fabian (Drehbuch)
  • 1978 Komm' in den Park von Sanssouci (Drehbuch)
  • 1979 Stine (Drehbuch, nach Fontane)
  • 1980 Yvonne (Szenarium, nach Jan Petersen)
  • 1980 Ein Augenblick ist mein gewesen (nach dem eigenen Schauspiel nach Briefwechsel von Tschechow)[4]
  • 1982 Melanie van der Straaten (Drehbuch, nach Fontane)
  • 1983 Mathilde Möhring (Drehbuch, nach Fontane)
  • 1984 Die Poggenpuhls (Drehbuch, nach Fontane)
  • 1985 Franziska (Szenarium, nach Fontane)
  • 1986 Das wirkliche Blau (Szenarium, nach Anna Seghers)
  • 1988 Der Aufstand der Fischer von St. Barbara (Szenarium, nach Anna Seghers)
  • 1990 Rheinsberg (Drehbuch, nach Tucholsky)

als Annelore Habeck

  • Larissa Lushina. Porträt der Schauspielerin, Henschel, Berlin 1969

als Anne Habeck-Adameck

  • Eine Rose für dich und Aphorismen, Texte auf LP Ich sehe dich an. Lieder für Verliebte, 1975[5]
  • Achtung Rotlicht, Panne! Scharfes und Unscharfes der Tele-Kamera, Henschel, Berlin 1977, 2. Auflage 1980
  • Ein Augenblick ist mein gewesen., Leipzig 1979, Henschel, Berlin 1985, Henschel , Berlin 1985, 2. ergänzte Auflage 1990
  • Achim Klünder (Ed.): Lexikon der Fernsehspiele 1978/1987. Band I. K. G. Saur, München 1991. S. 480, und öfter

Einzelnachweise

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  1. ↑ Heinz Adameck, der Fernseh-Apparatschik Zweite Aufklärung, mit einem gemeinsamen Foto (um 1980), ohne ihre Namensnennung und weitere Angaben
  2. ↑ Nina Hagen Dieter Wunderlich, zum Jahr 1968, Nina Hagen erwähnte Anne Adameck, Sabine und deren Schwester Susanne Frost mehrmals in ihren Erinnerungen Bekenntnisse (2010)
  3. ↑ Sabine Frost Märkische Schweiz, erwähnte die Beziehung zu Nina Hagen, die genaue Beziehung zu Anne Habeck ist unklar (Schwester von Simone Frost)
  4. ↑ Ein Augenblick ist mein gewesen Fernsehen der DDR (Memento)
  5. ↑ Ich sehe dich an. Lieder für Verliebte Discogs, über die LP
  6. ↑ Ein Augenblick ist mein gewesen Hörspieldatenbank, ORF Oberösterreich 9. November 1982, Regie: Ferry Bauer