Schon als Sechsjährige wurde die Sportlerin in ihrem Heimatort im Volleyball ausgebildet und blieb dem ASKÖ Volley Eagles Villach bis einschließlich 2017 treu.[2] Danach wechselte sie zum ATSC Wildcats Klagenfurt und erkämpfte mit dem Sportverein aus der Landeshauptstadt Kärntens gleich die Vizemeisterschaft und die Halbfinalteilnahme im Landespokal. Anfang 2018 stand sie darüber hinaus im Kader der österreichischen U17. Das Ergebnis im Pokal konnte sie eine Saison später mit dem Einzug ins Endspiel noch verbessern, die Platzierung in der Liga konnte sie in den folgenden Jahren nicht mehr wiederholen. Es reichte 2020 noch zum vierten und 2022 zum fünften Rang. Kurz danach beendete Trailović ihre Hallenkarriere.[3]
2020 nahmen die gebürtige Kärtnerin und ihre aus dem gleichen Bundesland stammende Partnerin Magdalena Rabitsch zum ersten Mal an der Landesmeisterschaft im Sand teil und wurden Dreizehnte. Ein Jahr später verbesserten sie sich auf den fünften Platz. Bei der U18-Europameisterschaft schafften sie es in die Runde der Sechzehn, ein Resultat, das sie eine Saison später in der gleichen Altersklasse wiederholen konnten. Ihre erste Stockerlplatzierung erzielten sie 2022 bei einem nationalen Turnier in Innsbruck und das gleich auf der obersten Stufe. Zwei Monate später gelang ihnen der zweite Sieg bei einer Veranstaltung in Wolfurt. Ihr bestes jemals erzieltes Underage-Ergebnis erreichten sie in der folgenden Spielzeit. Bei der Weltmeisterschaft der unter Einundzwanzigjährigen in Roi Et kämpften sie sich zunächst durch drei Qualifikationsrunden. Im Pool belegten sie punktgleich mit den Ersten und den Dritten den zweiten Rang und siegten anschließend sowohl in der Runde der 24 als auch im Achtelfinale. Dies erbrachte nach der Niederlage gegen die Bronzemedaillengewinnerinnen Ciężkowska / Łunio aus Polen den geteilten fünften Rang.[4]
2024 setzte Anja Trailović ihre Karriere zunächst mit Franziska Friedl fort. Nach drei Turnieren war sie jedoch noch zweimal mit ihrer ersten Partnerin unterwegs, bevor ihr mit der neuen Spielerin an ihrer Seite ihr bestes Ergebnis bei einem Event der Volleyball World Beach Pro Tour bis zu diesem Zeitpunkt gelang. Beim Futures auf Ios wurden die Österreicherinnen Fünfte. Aus der Europameisterschaft verabschiedeten sie sich satz- und sieglos. Mit Rabitsch wurde
Trailović noch im selben Jahr erst im Viertzelfinale der Fédération Internationale du Sport Universitaire Weltmeisterschaft von den Silbermedaillengewinnerinnen Alexis Durish / Xolani Hodel gestoppt. 2025 erkämpften die Europäerinnen gleiche Resultate bei Futures in Prag und in Krakau. Bei den World University Games kam das Aus in der Runde der Sechzehn gegen die Deutschen Lea Sophie Kunst / Melanie Paul.
2026 nahmen die gebürtige Villacherin und Katharina Holzer bisher (Stand: 31. Mai) nur an einem Wettbewerb der nationalen Turnierserie teil und wurden Fünfte in Pörtschach. Für die LMU Lions war der Freshman dagegen schon in vier Begegnungen dreimal erfolgreich.[2]
Dragan und Zivana Trailovic sind die Eltern der Athletin. Sie hat einen Bruder namens Aleksander. Sie studierte zunächst an der Universität Wien. Seit 2026 gehört sie wie ihre langjährige Partnerin Magdalena Rabitsch zum Beachvolleyballteam der Loyola Marymount University.[5][2]