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Angelo Ciccarelli

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Angelo Ciccarelli

Angelo Ciccarelli (* 25. Januar 1806 in Montorio al Vomano; † 29. Juli 1879 in Dresden) war ein italienischer Sänger, Gesangspädagoge und Komponist. Er gehörte zur neapolitanisch geprägten Gesangstradition des 19. Jahrhunderts und wirkte später in Dresden.

Ciccarelli stammte aus Montorio al Vomano in der heutigen Provinz Teramo. Nach dem Tod seines Vaters wurde er von seiner Mutter nach Lanciano geschickt, wo er ab 1815 lebte und seine musikalische Ausbildung fortsetzte. Zunächst wurde er von Filippo Gianni, dem damaligen Kapellmeister der Kathedrale von Lanciano, unterrichtet; später erhielt er Unterricht bei Corcioni, einer Pianistin aus Lanciano.

1826 ging Ciccarelli nach Neapel, um am Conservatorio di San Pietro a Majella zu studieren. Dort war er Schüler von Girolamo Crescentini im Gesang sowie von Niccolò Antonio Zingarelli in Kontrapunkt und Komposition.

Ab 1829 lebte Ciccarelli in Dresden. Dort wirkte er als Hofgesanglehrer und in den 1840er Jahren als Instruktor der Dresdner Kapellknaben. Ciccarelli unterhielt eine enge Verbindung zu Lanciano. Er ließ zwei Messbücher anfertigen und schenkte sie der Kathedrale und der Kirche Santa Maria Maggiore in Lanciano. Eines dieser Messbücher befindet sich heute im Diözesanmuseum von Lanciano.

Werke (Auswahl)

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  • 3 Sonetti di Petrarca op. 8
  • Chanson op. 12
  • L'anima nutrita dal dolore Anacreontica op. 15
  • La costanza Canzonetta op. 17
  • Sogno d’Infanzia Romanza op. 20
  • Stabat Mater (1858)
  • Messa di Requiem (1863)
  • Messa di Gloria (1865)
  • Salve Regina