Ancestral
| Ancestral | ||||
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| Studioalbum von John O’Gallagher | ||||
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Veröffent- |
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Aufnahme |
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Format(e) |
CD, Download | |||
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Titel (Anzahl) |
8 | |||
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44:33 | ||||
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Besetzung |
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John O’Gallagher, Michael Janisch | ||||
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Studio(s) |
Sound on Sound, Montclair, NJ | |||
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Ancestral ist ein Musikalbum von John O’Gallagher. Die am 10. Januar 2024 im Studio Sound on Sound in Montclair (New Jersey) entstandenen Aufnahmen erschienen am 23. Oktober 2025 auf Whirlwind Recordings.
Hintergrund
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Saxophonist John O’Gallagher kann auf eine umfangreiche Liste von Mitwirkungen und Aufnahmen verweisen, etwa mit Joe Henderson, Tony Malaby, Maria Schneider und Kenny Wheeler. Er vertiefte sich zudem in John Coltranes späte musikalische Erkundungen – Interstellar Space (Impulse!, 1974) und Stellar Regions (1967). Aus dieser intensiven Auseinandersetzung mit Coltrane entstand seine Doktorarbeit. Inspiriert von seinen Coltrane-Studien nahm er schließlich Ancestral auf, eine Sammlung eigener Stücke, die man Dan McClenegan (All About Jazz) zufolge als Free Jazz bezeichnen könnte, wobei er eine durchdachte Methode und eine bewusste Herangehensweise an die Freiheit des Klangs an den Tag lege. Das Album entstand zusammen mit gleichgesinnten, experimentierfreudigen Begleitmusikern – Ben Monder an der Gitarre sowie Andrew Cyrille und Billy Hart am Schlagzeug.[1]
Titelliste
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- John O’Gallagher: Ancestral (Whirlwind Recordings WR4840)[2]
- Awakening 6:38
- Under the Wire 6:20
- Contact 5:36
- Tug 5:34
- Profess 4:37
- Altar of the Ancestors 6:15
- Quixotica 4:40
- Postscript 4:53
Die Kompositionen stammen von John O’Gallagher.
Rezeption
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Nach Ansicht von Dan McClenaghabn, der das Album in All About Jazz rezensierte, schafft O’Gallagher auf Ancestral einen weitläufigen und atmosphärischen Klang. Angesichts der Präsenz der E-Gitarre und des Fehlens eines Basses im Ensemble würden einem Parallelen zu Paul Motians Aufnahmen mit dem Saxophonisten Joe Lovano und dem Gitarristen Bill Frisell in den Sinn kommen: It Should Have Happened a Long Time Ago (ECM, 1995) und I Have the Room Above Her (ECM, 2005).[1]
Die ungewöhnliche Besetzung sei herausfordernd, für die Musiker wie auch für die Zuhörenden, meint Martin Hufner (Neue Musikzeitung). Das habe allerdings nur Vorteile für alle Beteiligten. Man betrete schon rein formal Neuland. Auf dem Album würde das Quartett recht unterschiedliche Formen fließenden Umgangs mit Komposition und Improvisation durchstreifen. Das reiche von Klangbildern bis zu puren Strömen der Energie und Virtuosität. Das Erstaunliche dabei sei, dass diese Kombinationen sowohl individueller Darstellung der Musiker Raum geben und zugleich vom großen Ganzen eingehegt seien. Die Souveränität der Musiker bewahre sie vor allem davor, in jedem Moment präsent sein zu wollen, beziehungsweise auch durch Abwesenheit von Aktion, eine Präsenz zu behaupten.[3]
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Ancestral von https://johnogallagher-whirlwind.bandcamp.com/album/ancestral. In: Bandcamp. (englisch).
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1 2 Dan McClenaghan: John O'Gallagher: Ancestral. In: All About Jazz. 9. November 2025, abgerufen am 15. Mai 2026 (englisch).
- ↑ John O’Gallagher: Ancestral. In: Discogs. Abgerufen am 15. Mai 2026 (englisch).
- ↑ Martin Hufner: John O’Gallaghers ANCESTRAL. In: Neue Musikzeitung. 12. November 2025, abgerufen am 15. Mai 2026.