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Ammeln

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Ammeln
Stadt Ahaus
Koordinaten: 52° 4′ N,  3′ OKoordinaten: 52° 4′ 19″ N,  2′ 59″ O
Fläche: 13 km²
Eingemeindung: 1. Juli 1969
Eingemeindet nach: Ahaus
Postleitzahl: 48683
Vorwahl: 02561
Ammeln (Nordrhein-Westfalen)
Ammeln (Nordrhein-Westfalen)
Lage von Ammeln in Nordrhein-Westfalen
Ammeln östlich von Ahaus im 19. Jahrhundert

Ammeln ist eine alte westfälische Bauerschaft und ein Stadtteil von Ahaus im Kreis Borken in Nordrhein-Westfalen. Bis 1968 bildete Ammeln eine Gemeinde im ehemaligen Kreis Ahaus.

Ammeln liegt östlich des Stadtkerns von Ahaus. Die ehemalige Gemeinde Ammeln besaß zuletzt eine Fläche von 9,8 km². Auf altem Ammelner Gebiet liegen die heutigen Ahauser Stadtteile und Wohnplätze Ammeln-Kapelle, Brink, Brook, Fleer und Kolonie Oldenburg.[1]

Die Bauerschaft Ammeln gehörte nach der Napoleonischen Zeit zunächst zur Bürgermeisterei Wüllen im 1816 gegründeten Kreis Ahaus. Mit der Einführung der Westfälischen Landgemeindeordnung wurde 1844 aus der Bürgermeisterei Wüllen das Amt Wüllen, zu dem die beiden Gemeinden Ammeln und Wüllen gehörten.[2]

Am 1. Juli 1969 wurde Ammeln durch das Gesetz zur Neugliederung von Gemeinden des Landkreises Ahaus zusammen mit Wüllen in die Stadt Ahaus eingemeindet.

Einwohnerentwicklung

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Jahr Einwohner Quelle
1858379[3]
1885441[4]
1910898[5]
1925878[6]
1939877[6]
1969992[1]

In Ammeln liegt das Zwischenlager Ahaus. Ein Träger des lokalen Brauchtums ist der Schützenverein Ammeln.

Einzelnachweise

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  1. 1 2 Hans-Walter Pries: Ammeln. In: HIS-Data. Abgerufen am 21. Januar 2017.
  2. Amtsblatt für den Regierungsbezirk Münster 1844, Seite 270. Abgerufen am 3. September 2017.
  3. Statistische Nachrichten über den Regierungs-Bezirk Münster, 1860
  4. Gemeindelexikon für die Provinz Westfalen 1885. Abgerufen am 16. März 2025.
  5. Landkreis Ahaus. Gemeindeverzeichnis 1900. In: gemeindeverzeichnis.de. Uli Schubert, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 4. August 2022.
  6. 1 2 Michael Rademacher: Ahaus. Online-Material zur Dissertation, Osnabrück 2006. In: eirenicon.com.