Alfred Sitzmann
Alfred Sitzmann (* 12. Oktober 1920 in Lübeck † 22. Februar 2018 in Gimmeldingen) war ein deutscher Lehrer und Lokalhistoriker.[1][2]
Biographie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Sitzmann war im Zweiten Weltkrieg als Soldat an der Schlacht von Stalingrad beteiligt und geriet in sowjetische Kriegsgefangenschaft. Später wurde er Lehrer, zunächst in Brandenburg und Baden-Württemberg. 1966 kam er in die Pfalz und unterrichtete in Edenkoben sowie später in Neustadt an der Weinstraße. Ab 1973 lebte er in Gimmeldingen. Zuletzt war er Konrektor gewesen und ging 1982 in den Ruhestand.[2]
Ab 1978 verfasste er Bücher zu Gemeinschaftskunde. Ab 1990 schrieb er mehrere Bücher zum Thema Heimatgeschichte sowie Wanderführer.[2] Darüber hinaus schrieb er Texte wie das 2009 erschienene „De Ridder Adelbert vun Gimmeldinge un de Loblocher ehr Meerspinn“ für das Loblocher Weinzehnt, ein Weinfest, das in Gimmeldingen regelmäßig aufgeführt wird.[3]
Publikationen ( Auswahl)
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Lobloch. Führer durch die Ortsgeschichte von den Anfängen bis zur Vereinigung mit Gimmeldingen. Sonderdruck 7. Historischer Verein Neustadt/Weinstraße, Neustadt an der Weinstraße 1990.
- mit Erich Met: Die ehemaligen Mahlmühlen am Mußbach. In: Reinhard Kermann, Alfred Sitzmann (Hrsg.): Gimmeldingen – Leben im Weindorf. Neustadt an der Weinstraße 2008.
- mit Reinhard Kermann: Weinbiet – Entdeckertouren. In: Gimmeldingen – Leben im Weindorf. 2017.
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Alfred Sitzmann. In: trauer.rheinpfalz.de. Abgerufen am 27. Oktober 2026.
- 1 2 3 Nachruf: Alfred Sitzmann mit 97 Jahren gestorben. In: rheinpfalz.de. 24. Februar 2018, abgerufen am 27. Oktober 2026.
- ↑ Zur Sache: An das Vermächtnis von Alfred Sitzmann erinnern. In: rheinpfalz.de. 16. Mai 2018, abgerufen am 27. Oktober 2026.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Sitzmann, Alfred |
| KURZBESCHREIBUNG | Lehrer und Lokalhistoriker |
| GEBURTSDATUM | 12. Oktober 1920 |
| GEBURTSORT | Lübeck |
| STERBEDATUM | 22. Februar 2018 |
| STERBEORT | Gimmeldingen |