Alfred Rotsch
Erscheinungsbild
Alfred Vinzenz Rotsch (* 30. April 1906 in Falkenau an der Eger, Österreich-Ungarn; † 4. Oktober 1969 in Detmold) war ein deutscher Chemiker und Getreideforscher.
Leben und Werk
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Nach dem Besuch des Gymnasiums in Graslitz studierte Alfred Rotsch Chemie an der Deutschen Universität Prag und wurde dort 1929 zum Dr. rer. nat. promoviert.[1] Danach trat er in den Staatsdienst und stieg in der Reichsanstalt für Getreideverarbeitung bis zum Oberregierungsrat auf. Als solcher wurde er Leiter der Abteilung für Backwaren- und Teigwarenherstellung der Bundesforschungsanstalt für Getreideverarbeitung in Detmold. Er war seit 1946 Mitglied der Arbeitsgemeinschaft für Getreideforschung. Seine Forschungsschwerpunkte waren Getreide und Bäckerei-Chemie.[2]
Schriften (Auswahl)
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Rohstoff-Fragen der Dauerbackwaren- und Kuchenherstellung [um 1946].
- Getreidekost. Stuttgart 1948.
- Nahrungsmittelchemie für Bäcker. Alfeld/Leine 1949.
- (mit Adolf Schulz): Taschenbuch für die Bäckerei und Dauerbackwarenherstellung. Stuttgart 1958.
Auszeichnungen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Rotsch, Alfred. In: Kürschners Deutscher Gelehrten-Kalender 1966. Walter de Gruyter & Co, Berlin 1966, S. 2043.
- Alfred Rotsch, Fachmann der Mehlverarbeitung. In: Mitteilungen des Sudetendeutschen Archivs. 1981, S. 46.
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Entnazifizierung Alfred Rotsch , geb. 30.04.1906 (Wissenschaftler). Abgerufen am 25. Juli 2025.
- 1 2 Kürschners Deutscher Gelehrten-Kalender. De Gruyter, 2019, ISBN 978-3-11-157447-9, Band 2 N - Z und Register, S. 2043, doi:10.1515/9783111574479.
- ↑ Medaillen der AGF. Abgerufen am 25. Juli 2025.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Rotsch, Alfred |
| ALTERNATIVNAMEN | Rotsch, Alfred Vinzenz |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Chemiker und Getreideforscher |
| GEBURTSDATUM | 30. April 1906 |
| GEBURTSORT | Falkenau an der Eger |
| STERBEDATUM | 4. Oktober 1969 |
| STERBEORT | Detmold |