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Alfred Mez

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Alfred Mez (* 22. August 1887 in Freiburg im Breisgau; † 8. Oktober 1955 in Zürich) war ein deutscher Maler.

Alfred Mez war ein Sohn des Freiburger Bankiers Oskar Mez (1855–1939). Nach dem Besuch des Gymnasiums ging er 1907 nach Berlin, um Architektur zu studieren. Seiner Leidenschaft für die Malerei folgend, begann er bald an der Schule von Lothar und Gertrud von Kunowski eine Ausbildung als Kunstmaler, die er mit deren Wohnsitzwechsel nach Düsseldorf ebendort fortsetzte. 1910 wechselte er nach Paris, wo er an der Académie Ranson studierte und den Kubismus kennenlernte.

Am 2. Juni 1913 heiratete er Anna Maria von Muralt (1887–1975),[1] eine Tochter des Mediziners Konrad Heinrich Karl von Muralt (1856–1942), mit der er eine Wohnung im Quartier du Montparnasse bezog. Aus seiner Ehe ging die Tochter Liselotte hervor, die sich später mit seinem Malerfreund Franz Xaver Spiegelhalder (1900–1969) vermählte.[2]

Am Ersten Weltkrieg nahm Mez als deutscher Soldat teil. 1922 ließ er sich in Freiburg nieder. Im Elternhaus, der „Villa Cremona“ in der Karlstraße 34, richtete er sein Atelier ein. Mit seinen Landschaftsgemälden, oft Motiven vom Markgräflerland, nahm er an Ausstellungen in Berlin, Hamburg und Düsseldorf teil, so auch an der Ausstellung Deutsche Kunst Düsseldorf 1928.

1936 emigrierte er in die Schweiz. 1937 wurden vier seiner Werke als „entartet“ aus der Sammlung des Augustinermuseums entfernt. 1957 widmete ihm dieses Museum eine Gedenkausstellung.

  • Horst Dieter Meier (Hrsg.): Alfred Mez 1887–1955. Nachlass aus Privatbesitz. Freiburg 2014.

Einzelnachweise

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  1. ↑ Hans Schulthess: Bilder aus der Vergangenheit der Familie von Muralt aus Zürich. Zürich 1944, S. 120
  2. ↑ Anton Burkard: Franz Xaver Spiegelhalder. Ein Schwarzwälder Malerleben im 20. Jahrhundert. In: Badische Heimat 82, S. 140–150, hier S. 146 (PDF)