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Alexandra Scheele

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Alexandra Scheele ist eine deutsche Soziologin und Professorin für Arbeits- und Wirtschaftssoziologie an der Universität Bielefeld.[1] Ihre Forschung befasst sich mit Geschlechterverhältnissen und -ungleichheiten, sozialer Reproduktion, bezahlter und unbezahlter Pflegearbeit sowie dem Strukturwandel von Wirtschaft und Digitalisierung.[2]

Scheele studierte von 1990 bis 1995 Politikwissenschaft, deutsche Sprache und Literatur sowie Medienwissenschaften an der Philipps-Universität Marburg und erwarb dort 1995 den Grad Magistra Artium.[1] Sie wurde 2006 an der Philipps-Universität Marburg promoviert und habilitierte sich 2017 an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg.[1] Vor ihrer Bielefelder Professur war sie an der Philipps-Universität Marburg, am Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Institut der Hans-Böckler-Stiftung, im Projekt GendA – Netzwerk feministische Arbeitsforschung, an der Universität Potsdam, an der London School of Economics and Political Science, an der Universität Erfurt und an der Humboldt-Universität zu Berlin tätig.[1] Seit dem 24. Mai 2023 ist sie Professorin im Arbeitsbereich Arbeits- und Wirtschaftssoziologie an der Fakultät für Soziologie der Universität Bielefeld.[1]

Scheele leitete von 2020 bis 2021 gemeinsam mit Julia Roth und Heidemarie Winkel die Forschungsgruppe Globale Auseinandersetzungen um Frauen- und Geschlechterrechte am Zentrum für interdisziplinäre Forschung der Universität Bielefeld.[3] Aus diesem Forschungszusammenhang ging 2022 der Sammelband Global Contestations of Gender Rights hervor, den Scheele mit Roth und Winkel herausgab.[4] Von 2021 bis 2023 leitete sie das von der VolkswagenStiftung geförderte Projekt Doppelte Zerbrechlichkeit: Die Pflegekrise in der Corona-Krise, das Arbeitsorganisation und Sorgearrangements in systemrelevanten Bereichen während der Pandemie untersuchte.[2] Beim Gender Pay Gap arbeitet sie zu beruflicher Segregation, ungleicher Verteilung von Führungspositionen, Teilzeitmustern und der Bewertung von Arbeit.[5] Seit Oktober 2022 ist sie Herausgeberin und Redaktionsleiterin der Zeitschrift für Soziologie.[6] Überdies ist sie Mitherausgeberin und Redakteurin der Zeitschrift Femina Politica sowie Mitherausgeberin der Buchreihe Arbeit – Demokratie – Geschlecht.[2]

Veröffentlichungen (Auswahl)

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Einzelnachweise

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  1. 1 2 3 4 5 Frau Prof. Dr. Alexandra Scheele. In: Universität Bielefeld. Abgerufen am 30. Mai 2026.
  2. 1 2 3 Arbeitsgruppe Prof. Dr. Alexandra Scheele: Arbeits- und Wirtschaftssoziologie. In: Universität Bielefeld. Abgerufen am 30. Mai 2026.
  3. „Wir erleben weltweit Anfechtungen von Frauenrechten“. In: Stuttgarter Zeitung. 8. März 2023, abgerufen am 30. Mai 2026.
  4. Global Contestations of Gender Rights. In: transcript.open. 1. März 2022, abgerufen am 30. Mai 2026.
  5. Gender Pay Gap: Warum Frauen weniger verdienen als Männer. In: Aktuell Uni Bielefeld. 2. März 2023, abgerufen am 30. Mai 2026.
  6. Alexandra Scheele übernimmt die Redaktionleitung und die geschäftsführende Herausgabe der Zeitschrift für Soziologie. In: Soziologie, Universität Bielefeld. 1. Oktober 2022, abgerufen am 30. Mai 2026.