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Alexanderwerk

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Alexanderwerk Aktiengesellschaft
Rechtsform Aktiengesellschaft
ISIN DE000A37FTW0
Gründung 2. November 1885
Sitz Remscheid, Deutschland Deutschland
Leitung
  • Bekim Bunjaku, CEO
  • Thomas Paul, CFO[1]
Mitarbeiterzahl 173 (weltweit)[2]
Umsatz 35,660 Mio. € (2024)[2]
Branche Maschinenbau
Website www.alexanderwerk.com

Die Alexanderwerk Aktiengesellschaft mit Sitz in Remscheid ist ein börsennotierter Hersteller von Kompaktier- und Zerkleinerungsmaschinen für die Chemie-, Pharma- und Lebensmittelindustrie.

Aktie über 100 RM der Alexanderwerk A. von der Nahmer AG vom August 1937
Fleischwolf von Alexanderwerk

Am 2. November 1885 gründete der Unternehmer Alexander von der Nahmer in Remscheid eine Gießerei. Erfolgreich wurde das Unternehmen mit der Produktion eines handbetriebenen Fleischwolfs, welchen von der Nahmer in Amerika entdeckte und in Deutschland in Lizenz nachfertigte. Auch weitere Produkte des alltäglichen Lebens sowie Maschinen für Fleischereibetriebe wurden gefertigt. Nach dem Tod des Firmengründers im Jahr 1888 übernahmen die Söhne Wilhelm und Adolf die Führung des Werks und brachten 1899 die Firma Alexanderwerk AG an die Börse. Zahlreiche Handelsvertretungen wurden im Ausland gegründet, um den Vertrieb auch außerhalb Deutschlands zu gewährleisten. Zu Spitzenzeiten hatte das Alexanderwerk 3000 Mitarbeiter.

Am 1. Januar 1922 schloss das Alexanderwerk mit dem Riegerwerk in Aalen einen Interessengemeinschaftsvertrag ab. Das Alexanderwerk übernahm demnach den Vertrieb sämtlicher Produkte des Riegerwerks. 1930 wurde die Produktion in Aalen stillgelegt und in das Alexanderwerk übertragen.[3]

Nach dem Zweiten Weltkrieg spezialisiert sich das Unternehmen auf die Fertigung von Maschinen für die Pharmaindustrie. Bis heute gilt die Alexanderwerk AG als Marktführer für den Bau von Kompaktierern und Granulatoren.[4]

Konzernstruktur

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Im Zuge einer Sanierung während einer schweren Unternehmenskrise Ende der 2000er-Jahre wurde das operative Geschäft in verschiedene Gesellschaften ausgegliedert. Die Alexanderwerk AG ist seitdem eine reine Holdinggesellschaft. Entwicklung, Montage und Vertrieb der Maschinen sind in der Tochtergesellschaft Alexanderwerk GmbH gebündelt. Davon ausgenommen ist der Vertrieb in Nordamerika, für den die Alexanderwerk Inc. in Montgomeryville, USA, zuständig ist. Auch das Ersatzteil- und Wartungsgeschäft liegt heute bei der Alexanderwerk GmbH, nachdem es vorübergehend in die 51-Prozent-Beteiligung AlexanderwerkService GmbH ausgelagert worden war.[5]

Die Alexanderwerk Produktion GmbH war zuvor ein externer Lieferant von Einzelteilen und Komponenten, an dem die Alexanderwerk AG Anteile hielt. Mit der Produktionsgesellschaft bestand seit 2014 eine Überkreuzbeteiligung; Ende 2015 hielt sie 20 % der Alexanderwerk-Aktien. Am 1. Juli 2021 wurde die Produktion von der Alexanderwerk GmbH zurückgekauft und ist seitdem eine interne Produktionsabteilung des Unternehmens.[5]

Die Alexanderwerk GmbH und auch die Alexanderwerk Inc. verfügen jeweils über ein sogenanntes Technikum. Hier können die Kunden ihre Wünsche spezifizieren sowie Abläufe mit neuen Maschinen ausprobieren und verfeinern.[6]

Commons: Alexanderwerk – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. Impressum. In: alexanderwerk.com. Abgerufen am 6. Mai 2026.
  2. 1 2 Geschäftsbericht 2024. In: alexanderwerk.com. Abgerufen am 7. Mai 2026.
  3. Riegerwerk AG, Freunde Historischer Wertpapiere
  4. Historie. In: alexanderwerk.com. Abgerufen am 7. Mai 2026.
  5. 1 2 Geschäftsbericht 2015 (Memento vom 16. September 2016 im Internet Archive)
  6. Das Technikum. In: alexanderwerk.com. Abgerufen am 7. Mai 2026.