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Alexander Roob

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Alexander Roob (* 1956 in Laumersheim) ist ein deutscher Zeichner und ehemaliger Hochschullehrer für Malerei an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart.

Alexander Roob schuf 1975/1976 die Reihe Der Kommissar, der aussieht wie Lenin mit 143 Zeichnungen, anschließend fertigte er bis 1979 Comicstripserien für Berliner Stadtmagazine an. Von 1977 bis 1985 studierte er Malerei an der Hochschule der Künste Berlin (HdK) und war Meisterschüler von Wolfgang Petrick. In dieser Zeit malte Roob Kulissen unter anderem für die Berliner Schaubühne und Rosa von Praunheims Remake Horror Vacui an. Mit Volker März gründete er 1984 eine „Malerwerkstatt nach nazarenischem Vorbild“.[1]

Nach einer Reihe von Arbeitsstipendien übernahm Roob von 2000 bis 2002 eine Professur für Zeichnung an der Hochschule für Bildende Künste Hamburg und zudem 2001 einen Lehrauftrag am Center for Drawing der Wimbledon School of Art in London. Von 2002 bis 2022 wurde er zum Professor für Freie Grafik mit Malerei an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart (abk) berufen. Zwischen 2008 und 2018 nahm Roob Lehraufträge für Illustrationsgeschichte an der Hochschule Luzern wahr. Zur Vorbereitung der Ausstellung Die Pfeile des wilden Apollo. Klopstockkult und Ossianfieber übernahm er 2023/2024 einen Lehrauftrag an der Akademie der bildenden Künste Wien.[1]

Roob gründete 2006 mit Clemens Krümmel das „Melton Prior Institut“ für Reportagezeichnung und Druckkultur in Düsseldorf. Vier Jahre später richtete er ein William-James-Linton-Archiv „zur Erforschung der Bezüge zwischen Xylographiehistorie und politischem Radikalismus“ ein.[1]

Roob lebt in Düsseldorf und in der Eifel.[1]

Stipendien und Auszeichnungen (Auswahl)

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  • 1986: DAAD-Stipendium in Zürich bei Urs Lüthi
  • 1987: Förderpreis des Landes Rheinland-Pfalz
  • 1992: Zeichenstipendium der Stadt Nürnberg
  • 1993: Arbeitsstipendium der Stiftung Kunstfonds
  • 1996/1997: Rompreis der Villa Massimo[2]
  • 2001 Zeichenstipendium mit Lehrauftrag am Center for Drawing der Wimbledon School of Art, London
  • 2006/2007: Residenzstipendium im Goethe-Instituts Luxemburg im Rahmen von Memoires croisées[1]
  • 2013: Kubus. Sparda-Kunstpreis, Kunstmuseum Stuttgart

Arbeiten im öffentlichen Raum (Auswahl)

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Arbeiten in öffentlichen Sammlungen (Auswahl)

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Ausstellungen (Auswahl)

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Einzelausstellungen:

Gruppenausstellungen:

Publikationen (Auswahl)

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Schriften:

Herausgeber:

Kataloge:

  • Zu vielen Ausstellungen Roobs sind Kataloge erschienen.

Online-Publikationen:

Dokumentarfilm:

  1. 1 2 3 4 5 6 alexanderroob.org: Alexander Roob. CV. Abgerufen am 29. Juli 2025.
  2. Villa Massimo 1996–1997. Stipendiaten. Abgerufen am 29. Juli 2025.
  3. Manfred Däuble: Geschichte der Lutherkirche und Lutherkirchengemeinde. In: Mittendrin. 50 Jahre Lutherkirche Frankenthal. Festschrift und Baustein. Frankenthal 2014. S. 22
  4. alexanderroob.org: Öffentliche Sammlungen. Abgerufen am 29. Juli 2025.
  5. 1 2 alexanderroob.org: Ausstellungen. Abgerufen am 29. Juli 2025.