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Alejandro Castro Espín

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Alejandro Castro Espín (* 29. Juli 1965 in Havanna) ist ein kubanischer Politiker und Militär. Er hat den Rang eines Brigadegenerals des kubanischen Innenministeriums.

Leben und Wirken

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Alejandro Castro Espín wurde 1965 als Sohn von Raúl Castro und Vilma Espín geboren. Er hat drei Schwestern, darunter Mariela, Präsidentin des Zentrums für Sexualaufklärung.

Alejandro Castro, Ingenieur, Master für Internationale Beziehungen und Doktor der Politischen Wissenschaften[1], begann seine Karriere beim kubanischen Militär, wo er als hoffnungsvoller Jung-Offizier galt. Er nahm am kubanischen Militäreinsatz in Angola teil, wo er während einer Übung an einem Auge verletzt wurde und dort erblindete.

Lange Zeit wurde er kaum in der Öffentlichkeit wahrgenommen. Erst mit den Verhandlungen zur Verbesserung der Beziehungen zu den Vereinigten Staaten trat Alejandro Castro als Berater seines Vaters in Erscheinung. Er leitete die kleine Gruppe, welche über 18 Monate die geheimen Verhandlungen mit der US-Regierung führte.[2] Es wird vermutet, dass er für höhere Aufgaben vorbereitet werden soll. Ihm wird eine ähnliche Rolle gegenüber seinem Vater Raúl zugewiesen, wie dieser gegenüber seinem Bruder Fidel Castro hatte: ein absolut vertrauenswürdiger Beobachter.

Im Februar 2026 wird er mit Verhandlungen zwischen den USA und Kuba in Mexiko in Verbindung gebracht. Nach der US-Militäraktion in Venezuela Anfang Januar 2026 sind die USA laut Botschafter Mike Hammer auf der Suche nach einer kubanischen Delcy Rodríguez, der unterstellt wird, die Entführung von Präsident Maduro durch US-Militärs erst ermöglicht zu haben. Hammer wollte aber nicht bestätigen, dass es sich dabei um Castro Espin handele. Um einen Regimewechsel zu erzwingen, verhängte US-Präsident Trump Ende Januar des Jahres eine quasi totale Ölblockade gegen Kuba.[3]

  • Imperio del Terror: Estados Unidos, el precio del poder, Casa Editorial Capitán San Luis, Havanna 2015, ISBN 9789801405429

Einzelnachweise

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  1. Las esencias del poder imperial, Juventud Rebelde vom 21. Februar 2015
  2. Cuba's secret negotiator with US was president's son: cardinal. Yahoo.com, 24. März 2017, archiviert vom Original am 25. März 2017; abgerufen am 20. Dezember 2020 (englisch).
  3. Hammer sugiere que Díaz-Canel no está al tanto de las "conversaciones con alguno muy alto dentro del régimen". In: 14ymedio. 11. Februar 2026, abgerufen am 11. Februar 2026 (spanisch).