Abormon
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Abormon | ||||||||||||
| Mitra, Pati & Ng, 2021 |
Abormon ist eine Gattung von Süßwasserkrabben mit zwei rezenten Arten.[1] Die Vertreter kommen im Bundesstaat Arunachal Pradesh im Nordosten Indiens nahe der Grenze zu China vor. Die Gattung ist nach dem Fundort, den Abor-Bergen, benannt.[2]
Merkmale
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Carapax ist weniger als 15 mm breit, queroval, die Rückenfläche leicht konvex, runzelig, punktiert und spärlich bis dicht beborstet. Der vordere Seitenrand ist konvex, kammartig und mit niedrigen Körnern besetzt. Der hintere Seitenrand ist konkav. Die Stirn ist breit, fällt nach unten ab und ist in der Mitte konkav. Die epigastrischen Kämme sind sehr niedrig und als zwei breite Hervorwölbungen sichtbar. Die postorbitalen Kämme sind nicht erkennbar. Der äußere Augenhöhlenwinkel ist dreieckig, sein Außenrand ist 2- bis 2,5-mal länger als der Innenrand. Der Epibranchialzahn ist sehr niedrig und weist eine kleine Spalte auf. Die Halsfurchen sind kaum erkennbar. Der obere Augenhöhlenrand ist innenseitig leicht konkav, der untere ist konkav und geht in den oberen ohne Grenze über. Der Exopodit des dritten Maxillipeden hat keine Geißel.[2]
Die Scherenbeine sind spärlich bis dicht beborstet. Die größere der beiden Scheren trägt innen am Carpus einen dreieckigen Hauptzahn. Die Schreitbeine sind ebenfalls spärlich bis dicht beborstet, kurz, relativ kräftig. Der längste Merus ist am zweiten Schreitbein zu finden und etwa halb so lang wie der Carapax breit. Die Naht zwischen den thorakalen Sterniten 2 und 3 ist bei Männchen tief und geht über die gesamte Breite. Die Naht zwischen S3/S4 ist als breite, seichte Rinne erkennbar. Die Sternopleonalhöhle der Männchen ist lang und reicht fast bis zu einer gedachten Linie durch den Vorderrand der Basis beider Scherenbeine. Das Pleon der Männchen ist breit und dreieckig, sein sechster Somit ist trapezförmig, breiter als lang und deutlich kürzer als das Telson. Letzteres ist bei Männchen zungenförmig und hat konkave Seitenränder. Das erste Gonopodium ist deutlich gewellt, die Spitze ist stumpf schmaler werdend und reicht bis zur Naht S4/S5. Die bewegliche Zone ist groß, das Endsegment in einem Winkel von 10° bis 30° auswärts gebogen, kräftig, konisch und lang. Die innenseitig gelegene Dorsalfalte ist relativ niedrig und breit abgerundet. Das subterminale Segment ist leicht bis deutlich gewellt, die Rinne für das zweite Gonopodium liegt mittig. Das zweite Gonopodium ist bis 1,2-mal länger als das erste. Sein Endsegment ist relativ lang, halb so lang wie das Grundglied. Die Vulva liegt auf dem sechsten Sterniten, ist queroval, relativ klein und ihr Vorderrand reicht an die Naht S5/S6. Der Vulvadeckel liegt hinten und ist niedrig oder nicht sichtbar.[2]
Systematik
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Zur Gattung gehören folgende rezente Arten:[1]
- Abormon capillosum Mitra, Pati & Ng, 2021
- Abormon praecalvum Mitra, Pati & Ng, 2021
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1 2 Abormon Mitra, Pati & Ng, 2021. In: World Register of Marine Species. Abgerufen am 26. Juni 2026 (englisch).
- 1 2 3 Santanu Mitra, Sameer K. Pati, Peter K. L. Ng: Abormon, a new genus of freshwater crab (Crustacea: Brachyura: Potamidae) from northeastern India, with descriptions of two new species. In: Nauplius. Band 29, 2021, S. e2021014, doi:10.1590/2358-2936e2021014 (englisch).