Arctic Warfare
| Arctic Warfare | |||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Allgemeine Information | |||||||||||
| Entwickler/Hersteller | Accuracy International Ltd. | ||||||||||
| Produktionszeit | seit 1982 | ||||||||||
| Waffenkategorie | Scharfschützengewehr | ||||||||||
| Ausstattung | |||||||||||
| Gesamtlänge | 1020–1420 mm | ||||||||||
| Gewicht (ungeladen) | 6,1–16 kg | ||||||||||
| Lauflänge | 406–686 mm | ||||||||||
| Technische Daten | |||||||||||
| Kaliber | 5,56 × 45 mm NATO .243 Winchester .260 Remington[1] .264 Winchester Magnum 7 mm Remington Magnum 7,62 × 51 mm NATO .300 Winchester Magnum .308 Norma Magnum .338 Lapua Magnum 12,7 × 99 mm NATO | ||||||||||
| Mögliche Magazinfüllungen | 5–10 Patronen | ||||||||||
| Munitionszufuhr | Stangenmagazin | ||||||||||
| Feuerarten | Einzelschuss | ||||||||||
| Anzahl Züge | 4–6 | ||||||||||
| Visier | Offene Visierung, Picatinny-Schiene mit S&B PM II | ||||||||||
| Ladeprinzip | Mehrlader | ||||||||||
| Listen zum Thema | |||||||||||
| PM | AW | AWF | AWP | AWS | AWC | AWM | AWM-F | AWSM | AWSM-F | AW50 | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| British Army | L96 | L118A1 | L118A2 | L115A1 | L115A2/A3*/A4* | L121A1 | |||||
| Bundeswehr | G25 | G23/G22* | G24 | ||||||||
| Patrone | 7,62 × 51 mm NATO | .300 WM (7,62 × 67 mm) |
.338 Lapua (8,6 × 70 mm) |
.50 BMG (12,7 × 99 mm NATO) | |||||||
- mit im Text erläuterten Abweichungen.
Sonderversionen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]AS50 (Arctic Semi-automatic .50 Kaliber)
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das Arctic-Semi-automatic-50-Gewehr (AS50) ist ein Selbstlade-Scharfschützengewehr im Kaliber 12,7 × 99 mm NATO. Es wurde als Gemeinschaftsprojekt von AI und dem amerikanischen Naval Surface Warfare Center entwickelt.
AICS (Accuracy International Chassis System)
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Beim Accuracy International Chassis System kommt AI den Nutzern des – vor allem bei Sportschützen in den Vereinigten Staaten – beliebten Remington-700-Systemes entgegen. Es nutzt den Schaft des AW, auf dem der Lauf inklusive Abzug und Magazinschacht montiert werden kann. Dies ist eine kostengünstigere Variante gegenüber einem originalen Arctic Warfare. Diese Varianten sind in der Regel an den für AI untypischen Rückstoßminderern sowie am Repetierverschluss zu erkennen. Der Verschluss beim Remington System ist rund bzw. zylindrisch, während er beim AW vierkantig ist. Es können Läufe in verschiedenen Kalibern montiert werden, dazu gehören .243 Winchester, 7,62 × 51 mm NATO, .30-06 Springfield, 7-mm-Magnum, .300 Winchester Magnum und .338 Lapua Magnum.[14]
Es sind drei Versionen zu unterscheiden, die sich nur in den Farben Grün und Schwarz sowie einigen Details unterscheiden:
- Version 1.0: fester Schaft, keine Modifizierungsmöglichkeiten
- Version 1.5: fester Schaft, höhenverstellbare Wangenauflage
- Version 2.0: klappbarer Schaft, höhenverstellbare Wangenauflage
Zielfernrohr
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Serienmäßig ist das Arctic Warfare mit einem Schmidt & Bender Police-Marksmen-II[15]-Zielfernrohr mit fester oder variabler Vergrößerung ausgerüstet. Accuracy International fördert aktiv das in Deutschland von Schmidt & Bender hergestellte PM-II-Zielfernrohr als ein Teil der Arctic-Warfare-Produktfamilie und führt es als einziges Zielfernrohr in seinen Preislisten auf. Diese Unterstützung ist für einen Gewehrhersteller recht ungewöhnlich und sehr selten.
Nutzerstaaten
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Bangladesch[16]
Deutschland – AWM-F als G22, AW50 als G24, AWC als G25[17], wobei G24 und G25 nur bei den Spezialkräften Verwendung finden[18].
Russland – AWM nur für Sondereinheiten[19][20]
Schweden – AW als Psg 90[21]
Vereinigtes Königreich – PM als L96, AW als L96A1, AWSM als L115/A1/A3, AW50 als L121/A1, AWC (22. SAS)
Siehe auch
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Broschüre der AW-Serie von AI (PDF-Datei; 1,81 MB, englisch)
- Broschüre des AE (PDF-Datei; 365 kB, englisch)
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Herstellerhomepage ( vom 17. August 2013 im Internet Archive) (englisch)
- Arctic Warfare auf ketmer.com (englisch)
- Arctic Warfare auf WaffenHQ.de
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ AI Customs ( vom 2. März 2001 im Internet Archive) (23. April 2009)
- ↑ Maxim Popenker: AI Arctic Warfare / L96. Abgerufen am 23. November 2019 (englisch).
- ↑ Bild einer L96. ( vom 8. August 2008 im Internet Archive) In: militaryimages.net. 23. April 2009.
- ↑ SAS Weapons - L96A1 Sniper Rifle. Abgerufen am 23. November 2019 (englisch).
- ↑ AWP auf AI.com ( vom 22. Juni 2001 im Internet Archive) (23. April 2009)
- ↑ AWS auf ketmer.com (englisch) (23. April 2009)
- ↑ AWC auf ketmer.com (englisch) (23. April 2009)
- ↑ Sören Sünkler: Scharfschützen der Bundeswehr. 1. Auflage. Motorbuch, Stuttgart 2011, ISBN 978-3-613-03361-0, S. 127.
- 1 2 3 SAS Weapons - L96A1 Sniper Rifle. Abgerufen am 23. November 2019 (englisch).
- ↑ Ian V. Hogg: Waffen und Gerät Band 7 Moderne Scharfschützengewehre. 2. Auflage. Motorbuch Verlag, Stuttgart 2004, ISBN 3-613-02014-9, S. 60.
- ↑ Sören Sünkler: Scharfschützen der Bundeswehr. 1. Auflage. Motorbuch, Stuttgart 2011, ISBN 978-3-613-03361-0, S. 1117.
- ↑ SAS Weapons - AW50F (L121A1). Abgerufen am 23. November 2019 (englisch).
- ↑ Sören Sünkler: Scharfschützen der Bundeswehr. 1. Auflage. Motorbuch, Stuttgart 2011, ISBN 978-3-613-03361-0, S. 125.
- ↑ AICS auf Hinterland Shooting Supplies.com ( vom 24. April 2009 im Internet Archive) (23. April 2009)
- ↑ Schmidt & Bender PM II ( vom 17. Juli 2011 im Internet Archive) (englisch) (23. April 2009)
- ↑ Arctic Warfare (Abschnitt „Use“) (23. April 2009)
- ↑ Kommando International Special Operations Magazine, K-ISOM, Ausgabe 5, Mai/Juni 2009
- ↑ Sünkler, Sören: Scharfschützen der Bundeswehr. 1 Auflage. Motorbuch Verlag, 2011.
- ↑ Bericht auf altair.com.pl ( vom 31. Juli 2012 im Webarchiv archive.today) (polnisch) (23. April 2009)
- ↑ Bericht auf spezialeinheiten.net (23. April 2009)
- ↑ Psg 90 auf soldf.com (schwedisch) (23. April 2009)




