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-nomie

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Der Wortbestandteil -nomie geht zurück auf altgriechisch νόμος nómos, deutsch Gesetz, Verordnung, Regel, Sitte, Brauch[1] und bedeutet oft die Erforschung der Regelhaftigkeit bzw. der (Natur-)Gesetzmäßigkeiten einer Sache. Wie bei Wörtern mit dem Bestandteil -logie ist oft die Wissenschaft von etwas gemeint, jedoch häufiger auch nichtwissenschaftliche oder anwendungsbezogene Bereiche. Die Verwendung dieser Form ist meist historisch bedingt und vereinzelt nicht logisch korrekt.

Bereiche, deren Bezeichnungen sich nur darin unterscheiden, dass die eine auf -nomie und die andere auf -logie endet, haben oft keine Schnittmengen (zum Beispiel Gastrologie und Gastronomie, Ökologie und Ökonomie). In Einzelfällen grenzen die beiden Varianten auch wissenschaftliche von nicht-wissenschaftlichen oder veralteten Traditionen ab, wie bsw. bei Physiologie und Physiognomie. Ein Gegenbeispiel ist die Astrologie und Astronomie, wobei letztere die Wissenschaft und erstere den nicht-wissenschaftlichen Anwendungsbereich bezeichnet.

Einzelnachweise

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  1. Wilhelm Pape, Max Sengebusch (Bearb.): Handwörterbuch der griechischen Sprache. 3. Auflage, 6. Abdruck. Vieweg & Sohn, Braunschweig 1914 (zeno.org [abgerufen am 9. Oktober 2019]).
Wiktionary: -nomie – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen