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Eurovision Song Contest

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Fernsehsendung
Titel Grand Prix Eurovision de la Chanson européenne
später: Concours Eurovision de la Chanson
Produktionsland verschiedene
Originalsprache Englisch, marginal Französisch
Genre Musik
Erscheinungsjahre seit 1956
Länge 120 und 240 Minuten
Ausstrahlungs­turnus jährlich
Produktions­unternehmen verschiedene
Idee Schweiz Marcel Bezençon
Premiere 24. Mai 1956
Moderation verschiedene

Der Eurovision Song Contest (ESC, wörtlich „Eurovisions-Liederwettbewerb“; bis 2001 in Deutschland unter dem französischen Namen Grand Prix Eurovision de la Chanson, in Österreich Songcontest genannt, offizielle französische Bezeichnung anfangs Grand Prix Eurovision de la Chanson européenne, später Concours Eurovision de la chanson) ist ein Musikwettbewerb für Komponisten und Textdichter. Vorgetragen werden die Beiträge von Gesangsinterpreten.

Seit 1956 wird er jährlich von der Europäischen Rundfunkunion (EBU) im Rahmen der Eurovision veranstaltet. Die Anregung dazu kam vom Sanremo-Festival, das bereits 1951 ins Leben gerufen wurde. Beim ESC sind die Rundfunkanstalten aller Staaten der EBU teilnahmeberechtigt. Dieser gehören mehrheitlich europäische und einige Radio- und Fernsehstationen benachbarter westasiatischer und nordafrikanischer Staaten an. Der ESC erreicht jedes Jahr mehr als 180 Millionen Zuschauer.

Veranstaltungsmodus

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Seit dem Grand Prix Eurovision de la Chanson Européenne 1957 entsendet die in der Regel öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt jedes teilnehmenden Landes ein Lied zum ESC. Der Wettbewerb findet seit 1958 in der Regel im Land des Vorjahressiegers statt; nur wenige Male wurde hiervon abgewichen, zuletzt 2023. Da die Zahl der Teilnehmerländer durch den Beitritt vieler osteuropäischer Länder zur EBU stieg, fand von 2004 bis 2007 eine Vorausscheidung statt.[1] Seit 2008 werden zwei als Halbfinale bezeichnete Vorausscheidungen ausgetragen.

Halbfinale und Finale bestehen aus je zwei Teilen: Im etwa zweistündigen ersten Teil präsentieren die Teilnehmer ihren Beitrag, im zweiten Teil vergeben die Teilnehmerländer ihre Punkte. Im Halbfinale dauert dieser Teil etwa 15 Minuten, da die Finalisten dort in zufälliger Reihenfolge und ohne Verlesen der Einzelwertungen aus den teilnehmenden Ländern bekannt gegeben werden. Im Finale dauert der zweite Teil rund eine Stunde. Die Überleitung von Teil eins zu Teil zwei, somit der Zeitraum, in dem die Zuschauer ihre Stimmen abgeben können, dauert ungefähr 15 Minuten und wird auf der Bühne durch ein Showprogramm, den sogenannten interval act, überbrückt.

Übersicht der Veranstaltungen

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Lys Assia bei der Austragung von 1958 in den Niederlanden

Der Eurovision Song Contest hat seit 1956 insgesamt 69 Mal stattgefunden. Die erste Ausgabe fand 1956 in Lugano in der Schweiz statt; die bislang letzte Ausgabe 2025 in Basel, da im Vorjahr die Schweiz den Titel gewann.

Lediglich in einem Jahr fand seit 1956 kein Wettbewerb statt. So zwang die COVID-19-Pandemie die Veranstalter, den ESC 2020, der planmäßig in den Niederlanden ausgetragen werden sollte, abzusagen.

Eine detaillierte Übersicht aller Veranstaltungen seit 1956 findet sich in der Liste der Sieger und Veranstaltungen.

Veranstaltungen des Eurovision Song Contests
Nr. Jahr Ort Sieger
Land Interpret Titel
1. 1956 Schweiz Lugano Schweiz Schweiz Lys Assia Refrain
2. 1957 Deutschland Bundesrepublik Frankfurt am Main Niederlande Niederlande Corry Brokken Net als toen
3. 1958 Niederlande Hilversum Frankreich 1946 Frankreich André Claveau Dors mon amour
4. 1959 Frankreich Cannes Niederlande Niederlande Teddy Scholten Een beetje
5. 1960 Vereinigtes Konigreich London Frankreich 1946 Frankreich Jacqueline Boyer Tom Pillibi
6. 1961 Frankreich 1946 Cannes Luxemburg Luxemburg Jean-Claude Pascal Nous les amoureux
7. 1962 Luxemburg Luxemburg Frankreich 1946 Frankreich Isabelle Aubret Un premier amour
8. 1963 Vereinigtes Konigreich London Danemark Dänemark Grethe & Jørgen Ingmann Dansevise
9. 1964 Danemark Kopenhagen Italien Italien Gigliola Cinquetti Non ho l’età
10. 1965 Italien Neapel Luxemburg Luxemburg France Gall Poupée de cire, poupée de son
11. 1966 Luxemburg Luxemburg Osterreich Österreich Udo Jürgens Merci, Chérie
12. 1967 Osterreich Wien Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich Sandie Shaw Puppet on a String
13. 1968 Vereinigtes Konigreich London Spanien 1945 Spanien Massiel La, la, la
14. 1969 a Spanien 1945 Madrid Spanien 1945 Spanien Salomé Vivo cantando
Frankreich 1946 Frankreich Frida Boccara Un jour, un enfant
Niederlande Niederlande Lenny Kuhr De troubadour
Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich Lulu Boom Bang-a-Bang
15. 1970 Niederlande Amsterdam Irland Irland Dana All Kinds of Everything
16. 1971 Irland Dublin Monaco Monaco Séverine Un banc, un arbre, une rue
17. 1972 Vereinigtes Konigreich Edinburgh Luxemburg Luxemburg Vicky Leandros Après toi
18. 1973 Luxemburg Luxemburg Luxemburg Luxemburg Anne-Marie David Tu te reconnaîtras
19. 1974 Vereinigtes Konigreich Brighton Schweden Schweden ABBA Waterloo
20. 1975 Schweden Stockholm Niederlande Niederlande Teach-In Ding-a-Dong
21. 1976 Niederlande Den Haag Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich Brotherhood of Man Save Your Kisses for Me
22. 1977 Vereinigtes Konigreich London Frankreich Frankreich Marie Myriam L’oiseau et l’enfant
23. 1978 Frankreich Paris Israel Israel Yizhar Cohen & The Alpha-Beta A-ba-ni-bi
24. 1979 Israel Jerusalem Israel Israel Gali Atari & Milk and Honey Hallelujah (הללויה)
25. 1980 Niederlande Den Haag Irland Irland Johnny Logan What’s Another Year
26. 1981 Irland Dublin Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich Bucks Fizz Making Your Mind Up
27. 1982 Vereinigtes Konigreich Harrogate Deutschland Bundesrepublik BR Deutschland Nicole Ein bißchen Frieden
28. 1983 Deutschland Bundesrepublik München Luxemburg Luxemburg Corinne Hermès Si la vie est cadeau
29. 1984 Luxemburg Luxemburg Schweden Schweden Herreys Diggi-loo Diggi-ley
30. 1985 Schweden Göteborg Norwegen Norwegen Bobbysocks La det swinge
31. 1986 Norwegen Bergen Belgien Belgien Sandra Kim J’aime la vie
32. 1987 Belgien Brüssel Irland Irland Johnny Logan Hold Me Now
33. 1988 Irland Dublin Schweiz Schweiz Céline Dion Ne partez pas sans moi
34. 1989 Schweiz Lausanne Jugoslawien Jugoslawien Riva Rock Me
35. 1990 Jugoslawien Sozialistische Föderative Republik Zagreb Italien Italien Toto Cutugno Insieme: 1992
36. 1991 Italien Rom Schweden Schweden Carola Fångad av en stormvind
37. 1992 Schweden Malmö Irland Irland Linda Martin Why Me
38. 1993 Irland Millstreet Irland Irland Niamh Kavanagh In Your Eyes
39. 1994 Irland Dublin Irland Irland Paul Harrington & Charlie McGettigan Rock ’n’ Roll Kids
40. 1995 Irland Dublin Norwegen Norwegen Secret Garden Nocturne
41. 1996 Norwegen Oslo Irland Irland Eimear Quinn The Voice
42. 1997 Irland Dublin Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich Katrina and the Waves Love Shine a Light
43. 1998 Vereinigtes Konigreich Birmingham Israel Israel Dana International Diva
44. 1999 Israel Jerusalem Schweden Schweden Charlotte Nilsson Take Me to Your Heaven
45. 2000 Schweden Stockholm Danemark Dänemark Olsen Brothers Fly on the Wings of Love
46. 2001 Danemark Kopenhagen Estland Estland Tanel Padar, Dave Benton & 2XL Everybody
47. 2002 Estland Tallinn Lettland Lettland Marie N I Wanna
48. 2003 Lettland Riga Turkei Türkei Sertab Erener Everyway that I Can
49. 2004 Turkei Istanbul Ukraine Ukraine Ruslana Wild Dances
50. 2005 Ukraine Kiew Griechenland Griechenland Elena Paparizou My Number One
51. 2006 Griechenland Athen Finnland Finnland Lordi Hard Rock Hallelujah
52. 2007 Finnland Helsinki Serbien Serbien Marija Šerifović Molitva
53. 2008 Serbien Belgrad Russland Russland Dima Bilan Believe
54. 2009 Russland Moskau Norwegen Norwegen Alexander Rybak Fairytale
55. 2010 Norwegen Oslo Deutschland Deutschland Lena Satellite
56. 2011 Deutschland Düsseldorf Aserbaidschan Aserbaidschan Ell & Nikki Running Scared
57. 2012 Aserbaidschan Baku Schweden Schweden Loreen Euphoria
58. 2013 Schweden Malmö Danemark Dänemark Emmelie de Forest Only Teardrops
59. 2014 Danemark Kopenhagen Osterreich Österreich Conchita Wurst Rise Like a Phoenix
60. 2015 Osterreich Wien Schweden Schweden Måns Zelmerlöw Heroes
61. 2016 Schweden Stockholm Ukraine Ukraine Jamala 1944
62. 2017 Ukraine Kiew Portugal Portugal Salvador Sobral Amar pelos dois
63. 2018 Portugal Lissabon Israel Israel Netta Toy
64. 2019 Israel Tel Aviv Niederlande Niederlande Duncan Laurence Arcade
2020 Niederlande Rotterdam Der Wettbewerb wurde aufgrund der COVID-19-Pandemie abgesagt.
65. 2021 Niederlande Rotterdam Italien Italien Måneskin Zitti e buoni
66. 2022 Italien Turin Ukraine Ukraine Kalush Orchestra Stefania
67. 2023 Vereinigtes Konigreich Liverpool Schweden Schweden Loreen Tattoo
68. 2024 Schweden Malmö Schweiz Schweiz Nemo The Code
69. 2025 Schweiz Basel Osterreich Österreich JJ Wasted Love
70. 2026 Osterreich Wien
a 
1969 gab es mangels Regelung bei Punktegleichstand vier Sieger

 Austragungsort nicht im Land des Vorjahressiegers

Die Idee zum Grand Prix Eurovision de la Chanson Européenne kam 1955 von Marcel Bezençon, dem Generaldirektor der Schweizerischen Rundfunkgesellschaft (SRG) und Vorsitzenden der Programmkommission der Europäischen Rundfunkunion (EBU). Während einer Konferenz der Programmkommission Ende Januar 1955 in Monaco trug er die Idee zu einem europäischen Schlagerwettstreit nach dem Vorbild des Sanremo-Festivals vor.[2] Am 19. Oktober 1955 beschloss die Generalversammlung der EBU die Veranstaltung eines Grand Prix Eurovision de la Chanson Européenne durchzuführen. Die erste Ausgabe fand 1956 in Lugano statt. Die Produktion und Übertragung des Anlasses über das sich erst im Aufbau befindliche europäische Richtfunknetz stellte die noch junge Eurovision vor große Herausforderungen.[3]

Zu Ehren des Erfinders wird seit 2002 jährlich während des Eurovision Song Contests der Marcel-Bezençon-Preis für das beste Lied, die beste künstlerische Darbietung und die beste Komposition (jeweils gewählt von akkreditierten Journalisten, den Kommentatoren und den teilnehmenden Komponisten) verliehen.

Teilnehmende Länder

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  • Länder, die mindestens einmal teilgenommen haben
  • Länder, die bisher als Teil eines anderen Landes teilgenommen haben, aber nie als souveräner Staat
  • Länder, die EBU-Mitglied sind, aber bisher noch nicht teilgenommen haben
  • Länder, die teilnehmen sollten, sich aber kurz vorher zurückgezogen haben
  • Am ESC teilnahmeberechtigt sind alle Länder, die Mitglied der EBU sind. Dies sind neben den meisten europäischen Ländern auch einige nichteuropäische Länder im Mittelmeerraum. Von den ausschließlich in Asien liegenden EBU-Mitgliedern haben lange nur Israel und Zypern regelmäßig am ESC teilgenommen, seit den 2000er Jahren zudem Georgien, Armenien und Aserbaidschan. Wegen der Beliebtheit der Show in Australien darf das Land seit 2015 als assoziiertes EBU-Mitglied am ESC teilnehmen.[4]

    Jedes EBU-Mitglied hat das Recht auf die Teilnahme am ESC, doch besteht dazu keine Verpflichtung. Dadurch kann sich die Anzahl der Teilnehmer von Jahr zu Jahr ändern. Am ersten Wettbewerb 1956 nahmen sieben Länder mit je zwei Beiträgen teil, der Gastgeber Schweiz sowie die Niederlande, Belgien, die Bundesrepublik Deutschland, Frankreich, Luxemburg und Italien. In den folgenden Jahren zeigten zunehmend mehr Länder Interesse am Wettbewerb. Jugoslawien war EBU-Mitglied und nahm von 1961 bis 1991 als einziges sozialistisches Land regelmäßig teil.

    Seit der EBU-Erweiterung ab 1990 können auch die mittel- und osteuropäischen Länder teilnehmen, die zuvor in der Intervision zusammengeschlossen waren. Um dennoch die Dauer der Veranstaltung nicht erheblich zu verlängern, wurde die Zahl der Teilnehmer eingeschränkt, nicht mehr alle Länder konnten jedes Jahr teilnehmen. Im Jahr 1993 gab es einen separaten osteuropäischen Vorentscheid, bei dem sieben osteuropäische Länder um drei Startplätze konkurrierten. Von 1994 an wurde die Teilnehmerzahl auf 25 (im Jahr 1995 auf 23) begrenzt. Die besten 19 Länder qualifizierten sich für das kommende Jahr, die übrigen mussten ein Jahr aussetzen.

    1996 wurde aufgrund weiter gestiegener Anmeldezahlen ein neues Verfahren eingeführt. Alle Angemeldeten mit Ausnahme des norwegischen Heimbeitrages mussten sich einer internen Audio-Vorauswahl durch eine Jury stellen. Da der deutsche Beitrag bei dieser Vorauswahl ausschied und Deutschland daraufhin drohte, zur Finanzierung weiterer Veranstaltungen nicht mehr beizutragen, wurde beschlossen, dass die vier, seit 2011 die fünf Mitglieder, die den größten Anteil am EBU-Etat tragen, von 1999 an jährlich teilnehmen dürfen.[5] Damit waren Deutschland, Frankreich, das Vereinigte Königreich und Spanien sowie (seit seiner Rückkehr in den ESC im Jahr 2011) auch Italien unabhängig von ihrer Platzierung im Vorjahr automatisch teilnahmeberechtigt. Diese Länder werden als die großen Fünf (The Big Five, bis 2010 The Big Four) bezeichnet. Seit der Einführung von Vorausscheidungen 2004 bedeutet diese Regelung, dass diese Länder sich nicht einer Vorausscheidung stellen müssen und direkt für das Finale qualifiziert sind. Dieses Sonderrecht wird von einigen teilnehmenden Ländern als „Erkaufen der Finalteilnahme“ kritisiert.[6] Seit 2013 ist diese Regelung ein Grund für die Nicht-Teilnahme der Türkei.[7]

    Um wieder jedem Land jährlich die Teilnahme zu ermöglichen, werden seit 2004 Vorausscheidungen ausgetragen, an denen alle aktiven Mitglieder der EBU (bis auf die Big Five) teilnehmen können. Von 2004 bis 2007 wurde eine Vorausscheidung ausgetragen, aus der die zehn Bestplatzierten sowie die Big Four, das ausrichtende Land und die Plätze zwei bis zehn des Vorjahres ins Finale kamen.[1] Seit 2008 finden zwei Vorausscheidungen („Halbfinale“) statt, aus denen sich die jeweils zehn Bestplatzierten neben den Big Four (seit 2011 Big Five) und dem Ausrichter für das Finale qualifizieren. Durch die Aufteilung kulturell, geografisch und sprachlich verwandter Länder auf verschiedene Halbfinale sollen Vorteile innerhalb der Punktevergabe, die durch kulturelle Nähe entstehen können, reduziert werden.

    Bis heute haben alle europäischen Staaten außer Liechtenstein und der Vatikanstadt am ESC teilgenommen.[8] In Afrika und Asien sind Marokko, Algerien, Tunesien, Libyen, Ägypten, Jordanien und der Libanon EBU-Mitglieder; davon ist Marokko das einzige Land, das bisher teilnahm (Wettbewerb 1980).[9] Australien trat 2015 laut Aussage der EBU als einmaliger Jubiläumsgast an und war sofort für das Finale qualifiziert. Seit 2016 nimmt Australien als assoziiertes EBU-Mitglied weiter am Wettbewerb teil, muss sich dafür jedoch in einem Semifinale qualifizieren.[10][11][12][13]

    Zeitleiste der Teilnehmerländer am Eurovision Song Contest
    Teil-
    nehmer
    Summen 50er 60er 70er 80er 90er 00er 10er 20er
    6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5
    Belgien BE 01 53 01 12 00 03 00
    Schweiz CH 03 51 01 11 00 04 00
    Deutschland DE 02 66 01 00 01 00 00
    Frankreich FR 05 62 01 00 00 00 02
    Italien IT 03 47 01 00 00 00 19
    Luxemburg LU 05 34 00 00 00 00 31
    Niederlande NL 05 49 01 11 00 02 02
    Osterreich AT 03 47 01 07 00 02 10
    Danemark DK 03 42 01 08 01 03 12
    Vereinigtes Konigreich GB 05 62 01 00 00 00 02
    Schweden SE 07 56 01 01 00 00 05
    Monaco MC 01 20 00 03 00 00 46
    Norwegen NO 03 57 01 03 00 01 05
    Spanien ES 02 62 01 00 00 00 05
    Finnland FI 01 49 01 08 00 05 06
    Jugoslawien Sozialistische Föderative Republik YU 01 26 00 00 00 11 32
    Portugal PT 01 46 01 09 00 01 12
    Irland IE 07 39 01 12 00 01 10
    Malta MT 00 27 01 08 00 00 34
    Israel IL 04 36 01 07 01 01 20
    Griechenland GR 01 41 01 03 00 01 23
    Turkei TR 01 32 00 01 00 01 35
    Marokko MA 00 01 00 00 00 00 69
    Zypern Republik CY 00 33 01 08 00 01 27
    Island IS 00 28 01 09 00 02 30
    Bosnien und Herzegowina BA 00 18 00 01 00 02 49
    Kroatien HR 00 20 01 10 00 00 39
    Slowenien SI 00 17 01 13 00 02 37
    Estland EE 01 19 01 10 01 01 37
    Ungarn HU 00 14 00 03 02 01 50
    Rumänien RO 00 19 01 04 02 04 40
    Slowakei SK 00 03 00 04 01 03 59
    Litauen LT 00 18 01 07 00 03 41
    Polen PO 00 17 01 10 00 02 40
    Russland RU 01 21 01 01 01 02 43
    Nordmazedonien MK 00 09 01 11 01 03 45
    Lettland LV 01 11 01 13 00 00 44
    Ukraine UA 03 17 01 00 00 00 49
    Andorra AD 00 00 00 06 00 00 64
    Albanien AL 00 12 01 09 00 00 48
    Belarus BY 00 06 01 10 00 01 52
    Serbien und Montenegro CS 00 02 00 00 00 00 68
    Bulgarien BG 00 05 01 09 00 00 55
    Moldau Republik MD 00 13 01 06 00 00 50
    Armenien AM 00 14 01 03 00 00 52
    Tschechien CZ 00 05 01 08 00 00 56
    Georgien GE 00 08 01 09 00 00 52
    Montenegro ME 00 02 00 11 00 00 57
    Serbien RS 01 12 01 04 00 00 52
    Aserbaidschan AZ 01 12 01 04 00 00 52
    San Marino SM 00 04 01 11 00 00 54
    Australien AU 00 07 01 03 00 00 59
    Teil-
    nehmer
    Summen 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5
    50er 60er 70er 80er 90er 00er 10er 20er
  •  gewonnen
  •  am Finale teilgenommen, aber nicht gewonnen
  •  Teilnahme war geplant, aber der Eurovision Song Contest 2020 wurde wegen der COVID-19-Pandemie abgesagt
  •  teilgenommen, aber im Semifinale ausgeschieden (seit 2004)
    • Ausnahme dazu:
      • Die Niederlande nahmen 2024 am Semifinale teil und qualifizierten sich für das Finale, wurden aber nach einem Vorfall bei den Proben zum Finale von der EBU vom Finale ausgeschlossen.
  •  in der Vorentscheidung/Qualifikationsrunde ausgeschieden: in der osteuropäischen Vorentscheidung ausgeschieden (1993), in Qualifikationsrunde ausgeschieden (1996)
  •  nicht teilgenommen, weil:
    • wegen Vorjahresplatzierung nicht qualifiziert (1994, 1995, 2002, 2003)
    • wegen durchschnittlicher Platzierungen der letzten vier oder fünf Jahre nicht qualifiziert (1997–2001)
    • von der EBU wegen ausstehender Gebühren disqualifiziert (RO 2016)
    • von der EBU wegen regelwidrigen Songs disqualifiziert (BY 2021)
    • von der EBU gesperrt (YU 1993–2003)
    • von der EBU wegen des Einmarsches in die Ukraine ausgeschlossen und Mitgliedschaft in EBU suspendiert (RU 2022)
  •  nicht teilgenommen
  • Sortierreihenfolge: Erste Teilnahme, alphabetisch, Qualifikation.

    Rückzüge vom ESC

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    Im Laufe der Zeit entschieden sich einige Länder gegen die Teilnahme am ESC, teils aus Protest gegen die Regularien, teils aus Desinteresse oder wegen anderer Probleme. Einzelne EBU-Mitglieder strebten bereits eine Teilnahme an, haben jedoch noch nie am Wettbewerb teilgenommen. Einige Länder existieren in ihrer früheren politischen Verfasstheit nicht mehr und sind damit aus der EBU ausgeschieden.

    Zum Beispiel blieb Österreich 1969 dem Wettbewerb in Madrid fern. Formal begründete man dies mit Mangel an geeigneten Künstlern.[14] Ein Jahr später nahmen Finnland, Norwegen, Portugal, Schweden und Österreich nicht teil, da sie die Abstimmungsmechanismen kritisierten, die im Vorjahr zu vier punktgleichen Siegern geführt hatten.

    Für den ESC 2006 zogen Serbien und Montenegro ihren Beitrag zurück, weil es Hinweise auf Unregelmäßigkeiten bei der Abstimmung in der nationalen Vorentscheidung gegeben hatte. Beim ESC 2009 in Moskau zog Georgien die Teilnahme zurück, nachdem das georgische Lied We Don’t Wanna Put In als Kritik an Russlands Ministerpräsidenten Putin beanstandet worden war.[15]

    Armenien meldete sich 2012 zum ESC an, zog aber nach Ende der Anmeldefrist die Teilnahme zurück, da es fürchtete, die armenische Delegation sei in Aserbaidschan wegen des Bergkarabachkonflikts nicht sicher. 2016 sollte Rumänien teilnehmen und wählte in einer nationalen Vorentscheidung bereits einen Interpreten und ein Lied aus, doch wegen offener Schulden bei der EBU gab diese einige Tage vor dem Finale in Stockholm bekannt, dass Rumänien 2016 disqualifiziert worden sei.

    Für den ESC 2017 in Kiew hatte Russland bereits eine Teilnehmerin bestimmt, doch verweigerten die ukrainischen Behörden ihre Einreise, da sie zuvor auf die von Russland illegal besetzte Halbinsel Krim gereist war. Im Vorfeld des ESC 2021 wurde der belarussische Beitrag Ya nauchu tebya von der Gruppe Galasy ZMesta seitens der EBU disqualifiziert, da der Songtext gegen den nicht-politischen Charakter des Wettbewerbs verstoßen habe.[16] 2025 zog Moldau seine Teilnahme zurück, obwohl die nationale Vorentscheidung bereits begonnen hatte.[17]

    Tunesien und der Libanon standen 1977 bzw. 2005 kurz vor einer ESC-Teilnahme. Während die Gründe für Tunesiens Absage unklar sind, war die Teilnahme Israels der Grund für die Absage des Libanons.[18] Die folgenden Länder haben auf weitere Teilnahmen verzichtet (Stand November 2025):

    Land bisherige Teilnahmen Grund und Anmerkung letztmalige
    Teilnahme
    Andorra Andorra 06 Andorra nahm von 2004 bis 2009 teil und blieb seitdem aus finanziellen Gründen fern. 2009
    Belarus Belarus 16 Im Mai 2021 beschloss die EBU, die Mitgliedschaft des belarussischen Staatssenders BTRC in der EBU im Zusammenhang mit der politischen Lage im Land auszusetzen; damit ist eine ESC-Teilnahme von Belarus nicht mehr möglich.[19] 2019
    Bosnien und Herzegowina Bosnien und Herzegowina 19 Bosnien und Herzegowina nahm von 1993 bis 2012 regelmäßig teil, danach aus finanziellen Gründen nicht mehr. 2016 kehrte das Land dank Sponsorings in den ESC zurück, musste aber bereits im Folgejahr erneut absagen und blieb seither dem ESC fern.[20] Zudem steht der Sender seit 2016 aufgrund ausstehender Zahlungen unter Sanktionen der EBU und ist deshalb von deren Programmen, darunter auch dem ESC, ausgeschlossen. Der Grund dieser Zahlungsunfähigkeit liegt darin, dass RTRS seit 2017 seiner gesetzlichen Pflicht nicht nachkommt, 50 % des Rundfunkbeitrags in der Republika Srpska an BHRT zu überweisen.[21] 2016
    Marokko Marokko 01 Marokko nahm nur einmal, im Jahr 1980, teil und strebt seither keine Teilnahme mehr an. 1980
    Monaco Monaco 24 Das Fürstentum Monaco war von 1959 an regelmäßig vertreten, siegte 1971, verzichtete jedoch ab 1980 auf die Teilnahme. 2004 kehrte es für drei Jahre zurück. Seit 2007 werden Mängel des Wertungssystems und mangelnde Siegeschancen kritisiert, die eine weitere Teilnahme uninteressant machten. Gerüchte über eine Rückkehr gibt es vermehrt seit dem Start des neuen Senders TVMonaco.[22] 2006
    Nordmazedonien Nordmazedonien 20 Im Oktober 2022 gab MRT bekannt, dass sich Nordmazedonien aufgrund der Wirtschafts- und Energiekrise sowie der mit einer Teilnahme verbundenen hohen Kosten vom ESC zurückziehen werde.[23] 2022
    Russland Russland 24 Am 25. Februar 2022 wurde Russland auf Betreiben mehrerer EBU-Mitgliedstaaten wegen des russischen Überfalls auf die Ukraine vom ESC 2022 ausgeschlossen. Als Reaktion verließen drei russische Sender, Perwy kanal, WGTRK und Radiozentrum Ostankino, die EBU mit der Begründung, beim Ausschluss Russlands handle es sich um eine unangemessene politische Maßnahme eines Forums, das stets seinen unpolitischen Charakter betont habe.[24][25] Sie warfen der EBU zudem vor, sich dem Druck der Europäischen Union zu beugen, der aber die meisten EBU-Mitglieder nicht angehörten.[25] Eine erneute Teilnahme Russlands ist wegen des Austritts der russischen Sender aus der EBU bis auf Weiteres nicht möglich. 2021
    Slowakei Slowakei 08 Die Slowakei nahm im Jahr 1993 erstmals teil, zog sich aber 2000 vom Wettbewerb zurück. Von 2009 bis 2012 nahm man, vertreten durch den Sender RTVS, wieder teil. Seit 2013 bleibt die Slowakei aus finanziellen Gründen fern, auch unter dem neuen Sender SVTR.[26] 2012
    Turkei Türkei 34 Die Türkei nahm erstmals 1975 teil und war seit 1980 regelmäßig vertreten. Seit 2013 ist sie nicht mehr dabei, da die türkische Rundfunk- und Fernsehanstalt (TRT) mit einigen jüngeren Wettbewerbsregeländerungen wie dem privilegierten Status der westeuropäischen Länder Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Spanien und Italien und dem reduzierten Einfluss des Zuschauervotings nicht einverstanden ist.[27][28] 2012
    Ungarn Ungarn 19 Ungarn verzichtete seit seinem Debüt im Jahr 1993 mehrmals auf die Teilnahme: 2000 bis 2004, 2006 und 2010. Als Grund wurden finanzielle Schwierigkeiten angeführt. Seit 2020 bleibt die Rundfunkanstalt Magyar Televízió (MTVA) bzw. deren Nachfolger Duna Média aus unbekannten Gründen fern. Regierungskritische Medien und Politiker in Ungarn werfen dem Sender vor, sich aufgrund von Homophobie vom ESC zurückgezogen zu haben, was dieser zurückwies.[29] 2019

    Nichtteilnahmen anderer Länder

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    Neben den insgesamt 52 Teilnehmern in der Geschichte des Eurovision Song Contests gibt es auch Staaten, die sich um eine Teilnahme bemühten, jedoch abgelehnt wurden, und es gibt auch EBU-Mitglieder, die noch nie am ESC teilnehmen wollten.

    Insgesamt acht Staaten waren/sind EBU-Mitglieder, haben aber noch nie am ESC teilgenommen. Diese sind:

    Libanon (2005) und Tunesien (1977) zogen jeweils kurzfristig ihre Teilnahme zurück, wobei Libanon bereits zu dem Zeitpunkt des Zurückziehens den Song Quand tout s'enfuit ausgesucht hatte.[18] Obwohl Algerien, Ägypten, Jordanien, Libanon, Libyen und Tunesien teilnehmen könnten, blieben sie bisher dem Wettbewerb fern.[30] Der Vatikanstaat könnte über seinen Mitgliedssender Radio Vatikan (RV) teilnehmen, welcher auch ein Gründungsmitglied der EBU war, obwohl RV nur päpstliche Veranstaltungen überträgt und die Einwohnerzahl weniger als 900 beträgt. Bisher hat man sich noch nie um eine Teilnahme bemüht. Nach dem Auflösen der Tschechoslowakei nahmen Tschechien und die Slowakei als separate Länder teil.

    Andere Staaten und Gebiete

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    Land Grund und Bemerkungen
    Faroer Färöer Seit 2010 bemüht sich der färöische Nationalsender Kringvarp Føroya (KVF) immer wieder um eine EBU-Mitgliedschaft, damit Färöer als eigenständiger Staat am Eurovision Song Contest teilnehmen kann.[31] Zuletzt wurden diese Forderungen 2024 laut, nachdem Dänemark beim ESC 2023 durch einen färöischen Künstler, Reiley, vertreten wurde.[32][33][34] Als autonomer Landesteil Dänemarks würden die Färöer eine Ausnahmegenehmigung für eine Mitgliedschaft in der EBU bzw. eine Teilnahme am ESC benötigen.
    Kasachstan Kasachstan Kasachstan hat noch nie am Eurovision Song Contest teilgenommen, jedoch wurde es seit 2018 eingeladen, am Junior Eurovision Song Contest teilzunehmen. Die staatliche Fernsehsender Khabar hofft seit 2008 auf eine EBU-Vollmitgliedschaft. Wenn dies geschieht, könnte Kasachstan am Eurovision Song Contest teilnehmen.[35] Ansonsten bestünde nur die Möglichkeit, wie Australien zum Wettbewerb eingeladen zu werden. Dies war bisher nie der Fall.
    Katar Katar 2009 war Qatar Radio (QR) kurzzeitig assoziiertes Mitglied der European Broadcasting Union (EBU).[36] Alle teilnehmenden Länder des Eurovision Song Contests müssen aktive Mitglieder der EBU sein oder eingeladen werden. Da aber kein Sender aus Katar Mitglied der EBU ist, ist es unwahrscheinlich, dass Katar am ESC teilnehmen wird, obwohl sich das Land von 2009 bis 2011 um eine Teilnahme bemühte.
    Kosovo Kosovo Kosovo hat noch nie als unabhängiger Staat am Eurovision Song Contest teilgenommen. Da Kosovo kein Mitglied der Vereinten Nationen und der kosovarische Sender RTK kein Mitglied der International Telecommunication Union ist, kann RTK keine Vollmitgliedschaft in der EBU beantragen. Nach der Unabhängigkeitserklärung des Kosovo von Serbien im Jahr 2008 beantragte sein Sender Radio Television of Kosovo (RTK) die EBU-Mitgliedschaft und wollte, dass der Kosovo am Eurovision Song Contest 2009 teilnimmt. Ab 2013 hat RTK Beobachterstatus innerhalb der EBU. Dazu nahm Kosovo am Eurovision Young Dancers 2011 teil. Am 16. Mai 2022 erklärte RTK-Generaldirektor Shkumbin Ahmetxhekaj, dass der kosovarische Sender beabsichtige, sich Ende des Jahres um die EBU-Mitgliedschaft zu bewerben, und bestätigte, dass das Kosovo am Eurovision Song Contest teilnehmen könne, falls RTK die EBU-Mitgliedschaft erhalte.[37] Dies war bisher jedoch nicht der Fall.
    Liechtenstein Liechtenstein Liechtenstein hat noch nie am Eurovision Song Contest teilgenommen, da das Fürstentum keinen eigenen nationalen Sender hat, welcher Mitglied der EBU ist. Seit den 1970er Jahren gab es Versuche, am ESC teilzunehmen. 1976 wurde der Song My Little Cowboy von Biggi Bachmann als Debütbeitrag des Landes angekündigt, wobei diese Teilnahme von der EBU abgelehnt wurde. Am 15. August 2008 wurde mit 1 FL TV der erste Sender mit dem Hauptsitz in Liechtenstein gegründet. Dies würde es dem Land ermöglichen, zum ersten Mal am Eurovision Song Contest teilzunehmen, falls es sich entscheiden sollte, der EBU beizutreten, was eine Voraussetzung für die Teilnahme am Wettbewerb ist. Seit 2009 versucht der Sender aktiv, EBU-Mitglied zu werden, um beim Eurovision Song Contest teilnehmen zu können. Allerdings wurde bisher noch keine Mitgliedschaft umgesetzt, da man die Unterstützung der liechtensteinischen Regierung bräuchte, um die Kosten für die EBU-Mitgliedschaft und die Zahlung der Teilnahmegebühr für den Wettbewerb tragen zu können. Am 9. August 2022 gab die Geschäftsführerin von 1 FL TV, Sandra Woldt, bekannt, dass man sich nicht mehr um eine EBU-Mitgliedschaft bemühen werde. Man werde sich stattdessen auf die Berichterstattung im eigenen Land konzentrieren.[38] Am 15. Mai 2024 berichtete das Liechtensteiner Vaterland, dass Radio Liechtenstein einen Antrag auf Aufnahme in die EBU gestellt habe.[39] Dies hätte eine Teilnahme grundsätzlich ermöglicht, allerdings setzen die Regeln des Eurovision Song Contest eine Fernsehübertragung voraus. Nachdem Radio Liechtenstein jedoch seinen Betrieb aufgrund einer entsprechenden Volksabstimmung einstellen musste, ist auch hier eine Mitgliedschaft in der EBU nicht möglich.[40][41] Ein Debüt beim ESC ist somit bis auf weiteres ausgeschlossen. Liechtenstein ist damit das einzige international anerkannte Land Europas, welches nicht Mitglied der EBU ist.
    England England Für England, Schottland, Wales und Nordirland ist eine Teilnahme am Eurovision Song Contest aktuell nicht möglich, da diese als Vereinigtes Königreich am ESC teilnehmen. Eine Teilnahme ist dann möglich, wenn das Vereinigte Königreich auf eine Teilnahme verzichtet, so z. B. am Eurovision Choir oder beim Junior Eurovision Song Contest. Die Radiosender, welche die Länder vertreten, sind unter anderem BBC Alba (Schottland) sowie die BBC Cymru Wales und S4C (Wales).
    Schottland Schottland
    Wales Wales
    Nordirland Nordirland
    Sowjetunion Sowjetunion Die Sowjetunion hat nie am Eurovision Song Contest teilgenommen, obwohl Ende der 1980er Jahre mehrere Versuche unternommen wurden. Die Russische Sowjetrepublik hatte die Idee ins Spiel gebracht, jedoch wurde die Teilnahme zurückgezogen, da man dachte, dass eine Teilnahme ein zu radikaler Schritt sei. Die Sowjetunion nahm zwar nicht am ESC teil, dafür haben einige Nachfolgestaaten am ESC teilgenommen und sogar gewonnen.[42]
    China Volksrepublik Volksrepublik China Nachdem die Volksrepublik China den Eurovision Song Contest 2015 ausstrahlte, zeigte der chinesische Provinzfernsehsender Hunan TV Interesse an einer Teilnahme am Eurovision Song Contest 2016. Die EBU hatte geantwortet: „Wir sind offen und suchen immer nach neuen Elementen bei jedem Eurovision Song Contest“. Am 3. Juni 2015 wurde bekanntgegeben, dass entgegen anderslautender Gerüchte China nicht am Eurovision Song Contest 2016 teilnehmen werde.[43] Nachdem der chinesische Sender MangoTV beim Eurovision Song Contest 2018 die Beiträge der Schweiz, Albaniens und Irlands aufgrund von Tätowierungen oder einer Darstellung eines homosexuellen Paars nicht ausstrahlte oder zensierte, wurde die Partnerschaft des Senders von Seiten der EBU aufgelöst.[44] Aktuell ist die Volksrepublik China durch zwei assoziierte Mitglieder in der EBU vertreten.[45]

    Veranstaltungsort

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    Der Eurovision Song Contest wird seit 1958 im Land des Vorjahressiegers ausgetragen. Da die Regelung der Vergabe an das Siegerland 1956 noch nicht bestand, richtete 1957 die Bundesrepublik Deutschland den Großen Preis der Eurovision in Frankfurt am Main aus.

    Sechsmal kam es bisher vor, dass nicht, wie eigentlich vorgesehen, das Siegerland des letztjährigen Wettbewerbs die Veranstaltung ausrichtete, sondern stattdessen ein anderes Land als Veranstalter einsprang. Fünfmal war dies Großbritannien (1960 für die Niederlande, 1963 für Frankreich, 1972 für Monaco, 1974 für Luxemburg und 2023 für die Ukraine) sowie einmal die Niederlande (1980 für Israel).

    Der Eurovision Song Contest wurde bisher neunmal in Großbritannien und siebenmal in Irland ausgetragen. Häufigster Austragungsort ist mit sechs Veranstaltungen die irische Hauptstadt Dublin, gefolgt von London und Luxemburg mit je vier Veranstaltungen.

    Seit den 2000er Jahren findet der Wettbewerb häufig in großen Arenen statt. So richtete Dänemark beispielsweise den Eurovision Song Contest 2001 im Parken und Deutschland den Eurovision Song Contest 2011 in der Düsseldorf Arena aus. Vor der Jahrtausendwende fand der Eurovision Song Contest häufig in Theatern oder Fernsehstudios statt. So richtete beispielsweise das Point Theatre in Dublin den Wettbewerb dreimal aus. Andererseits gab es in den letzten Jahren häufig auch Austragungsorte, in denen Sitzplätze vorher nicht installiert waren. So richtete die Ukraine den Eurovision Song Contest 2017 beispielsweise in einem Veranstaltungszentrum aus, dem International Exhibition Centre. Auch Israel richtete den Wettbewerb 2019 in einem Veranstaltungszentrum aus, dem Tel Aviv Convention Center. Dänemark richtete den Wettbewerb 2014 sogar in einer alten Schiffswerft, den B&W Hallerne, aus.

    In der folgenden Tabelle sind die häufigsten Austragungsorte des Eurovision Song Contests dargestellt:

    Länder, die den Eurovision Song Contest ausgerichtet haben
  • einmal
  • mehrmals
  • Ausgerichtete
    Wettbewerbe
    Land Stadt Gebäude Jahr(e)
    9 Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich London Royal Festival Hall 1960
    BBC Television Centre 1963
    Royal Albert Hall 1968
    Wembley Conference Centre 1977
    Edinburgh Usher Hall 1972
    Brighton Brighton Dome 1974
    Harrogate Harrogate International Centre 1982
    Birmingham National Indoor Arena 1998
    Liverpool M&S Bank Arena 2023
    7 Irland Irland Dublin Gaiety Theatre 1971
    Simmonscourt Pavilion in der Royal Dublin Society 1981, 1988
    Point Theatre 1994, 1995, 1997
    Millstreet Green Glens Arena 1993
    Schweden Schweden Stockholm St. Eriks Mässan Älvsjö 1975
    Ericsson Globe 2000, 2016
    Malmö Malmö Isstadion 1992
    Malmö Arena 2013, 2024
    Göteborg Scandinavium 1985
    5 Niederlande Niederlande Den Haag World Forum 1976, 1980
    Hilversum AVRO Studios Hilversum 1958
    Amsterdam Amsterdam RAI 1970
    Rotterdam Ahoy Rotterdam 2020, 2021
    4 Luxemburg Luxemburg Luxemburg Villa Louvigny 1962, 1966
    Grand Théâtre de la Ville de Luxembourg 1973, 1984
    3 Danemark Dänemark Kopenhagen Tivolis Koncertsal 1964
    Parken 2001
    B&W Hallerne 2014
    Deutschland Deutschland Frankfurt am Main Großer Sendesaal des Hessischen Rundfunks 1957
    München Rudi-Sedlmayer-Halle 1983
    Düsseldorf Düsseldorf Arena 2011
    Frankreich Frankreich Cannes Palais des Festivals et des Congrès 1959, 1961
    Paris Palais des congrès de Paris 1978
    Israel Israel Jerusalem International Convention Center Jerusalem 1979, 1999
    Tel Aviv Tel Aviv Convention Center 2019
    Norwegen Norwegen Bergen Grieghalle 1986
    Oslo Oslo Spektrum 1996
    Telenor Arena 2010
    Italien Italien Neapel Auditorium Rai di Napoli 1965
    Rom Studio 15 de Cinecittà 1991
    Turin Pala Alpitour 2022
    Schweiz Schweiz Lugano Teatro Kursaal 1956
    Lausanne Palais de Beaulieu 1989
    Basel St. Jakobshalle 2025
    Osterreich Österreich Wien Großer Festsaal der Hofburg 1967
    Wiener Stadthalle 2015, 2026
    2 Ukraine Ukraine Kiew Sportpalast Kiew 2005
    International Exhibition Centre 2017
    1 Aserbaidschan Aserbaidschan Baku Baku Crystal Hall 2012
    Belgien Belgien Brüssel Palais du Centenaire 1987
    Estland Estland Tallinn Saku Suurhall 2002
    Finnland Finnland Helsinki Hartwall Arena 2007
    Griechenland Griechenland Athen OAKA Olympic Indoor Hall 2006
    Jugoslawien Jugoslawien Zagreb Koncertna dvorana Vatroslava Lisinskog 1990
    Lettland Lettland Riga Skonto Hall 2003
    Portugal Portugal Lissabon Altice Arena 2018
    Russland Russland Moskau Olimpijski 2009
    Serbien Serbien Belgrad Belgrad-Arena 2008
    Spanien Spanien Madrid Teatro Real 1969
    Turkei Türkei Istanbul Abdi İpekçi Arena 2004

    Die offizielle Bezeichnung der Veranstaltung lautet seit 1992 Eurovision Song Contest. Die Bezeichnung wurde erstmals 1960 für den fünften Wettbewerb im Vereinigten Königreich verwendet. Insgesamt trugen 41 der bisherigen 61 Veranstaltungen diesen Namen. Seit 1970 wird diese Bezeichnung auch bei der Austragung in nichtenglischsprachigen Ländern verwendet, zuerst in übertragener Form wie Eurovisie Songfestival (nl.), Concours Eurovision de la Chanson (franz.) oder zuletzt 1991 Concorso Eurovisione della Canzone (ital.).

    In der deutschen Öffentlichkeit wird für den Songwettbewerb auch der Begriff Grand Prix[46][47][48] verwendet, da dies einerseits die Kurzform der Benennung von früheren Veranstaltungen mit Titeln wie Grand Prix Eurovision de la Chanson[49] oder deren Übertragungen ins Italienisch-Spanische (Gran Premio […]) und Deutsche (Großer Preis der Eurovision) ist. Zudem hieß die Auszeichnung, die der Sieger des Wettbewerbs erhielt, bis 2003 Grand Prix (zuletzt: Grand Prix of the 2003 Eurovision Song Contest).[50] Seit 2004 ist der Begriff Grand Prix gänzlich aus dem Regelwerk verschwunden.

    Seit 2002 wird der ESC jedes Jahr durch ein Motto untermalt. Es wird ein begleitendes Logo entworfen, das aus wenigen sowie prägnanten Worten auf Englisch besteht und teilweise auch Schriftzeichen enthält, wie beispielsweise das Hashtag 2014.

    2009 verzichtete Russland ohne Angabe von Gründen auf ein Motto. Nach dem ESC 2023 entschied man, das Motto United by Music bei allen folgenden Wettbewerben beizubehalten.[51]

    Folgende Mottos wurden seit 2002 verwendet:

    Mottos seit 2002
    Jahr Gastgeber Motto Übersetzung
    (inoffiziell)
    2002 Estland Estland A Modern Fairytale Ein modernes Märchen
    2003 Lettland Lettland Magical Rendezvous Magisches Rendezvous
    2004 Turkei Türkei Under the Same Sky Unter demselben Himmel
    2005 Ukraine Ukraine Awakening Erwachen
    2006 Griechenland Griechenland Feel the Rhythm! Fühle den Rhythmus
    2007 Finnland Finnland True Fantasy Echte Fantasie
    2008 Serbien Serbien Confluence of Sound Zusammenfluss von Klang
    2009 Russland Russland
    2010 Norwegen Norwegen Share the Moment Teile den Moment
    2011 Deutschland Deutschland Feel Your Heart Beat! Fühl' dein/euer Herz schlagen
    2012 Aserbaidschan Aserbaidschan Light Your Fire! Entzünde(t) dein/euer Feuer
    2013 Schweden Schweden We Are One Wir sind eins
    2014 Danemark Dänemark #JoinUs #Schließe dich uns an
    2015 Osterreich Österreich Building Bridges Brücken bauen
    2016 Schweden Schweden Come Together Kommt zusammen
    2017 Ukraine Ukraine Celebrate Diversity Vielfalt feiern
    2018 Portugal Portugal All Aboard! Alle an Bord!
    2019 Israel Israel Dare To Dream! Trau dich zu träumen!
    2020 Niederlande Niederlande Open Up Öffne Dich
    2021 Niederlande Niederlande Open Up Öffne Dich
    2022 Italien Italien The Sound of Beauty Der Klang der Schönheit
    2023 Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich United by Music Vereint durch Musik
    United by Music als permanentes Motto
    Das alte Logo – hier im Jahr 2014 – das von 2004 bis 2014 genutzt wurde

    Das Eurovision-Song-Contest-Logo mit herzförmigem „V“ in der Mitte, in das stets die Flagge des Gastgeberlandes eingefügt wird, existiert seit dem Jahr 2004, als eine Corporate Identity für den Eurovision Song Contest eingeführt wurde. Zuvor hatte jedes Gastgeberland ein individuelles Logo für die Veranstaltung entworfen. Von 2004 bis 2014 war das Logo in Pinselstrich-Design gehalten. 2015 entschied sich die EBU, zum 60-jährigen Jubiläum das Logo leicht anzupassen. Seither ist das Logo klarer gestaltet und von glatten Konturen geprägt. 2025 wurde das Logo erneut überarbeitet. Die markanteste Veränderung ist die deutliche Verkleinerung des E in Eurovision.[52]

    Der Wettbewerb 1956 war der bislang einzige, bei dem ein einzelner Mann durch den Abend führte. In den Folgejahren waren es immer Moderatorinnen, bis 1978 in Paris erstmals ein Mann und eine Frau gemeinsam Gastgeber waren. Diesem Beispiel folgte Israel 1979. Von 1980 bis 1987, 1993 und 1995 waren es dann wieder einzelne Frauen; von 1988 bis 1992, 1994 sowie von 1996 bis 2009 wurde, mit der Ausnahme von 1999, wieder ein Zweiergespann aus einem Mann und einer Frau eingesetzt. 2009 gab es allerdings die Besonderheit, dass es ein unterschiedliches Gespann aus Moderatoren für die beiden Halbfinale und für das Finale gab. 1999, 2010, 2011 und 2012 führten zwei Moderatorinnen und ein Moderator durch die Veranstaltung. 2013 wurde die Veranstaltung wieder von einer einzelnen Moderatorin präsentiert. 2014 und 2022 wurde der Wettbewerb gemeinsam von einer Moderatorin und zwei Moderatoren präsentiert. 2015 führten erstmals drei Moderatorinnen durch die Veranstaltung, während 2016 wieder ein Zweiergespann aus Mann und Frau eingesetzt wurde. 2017 präsentierten dann zum ersten und bisher einzigen Mal drei Moderatoren den Wettbewerb. 2018 hingegen moderierten erstmals vier Moderatorinnen den Wettbewerb. 2019 entschied man sich für zwei Moderatoren und zwei Moderatorinnen.

    Gelegentlich haben auch ehemalige Wettbewerbsteilnehmer durch den Abend geführt: 1976 Corry Brokken, 1979 Jardena Arasi, 1985 Lill Lindfors, 1986 Åse Kleveland, 1991 Gigliola Cinquetti und Toto Cutugno, 1999 Dafna Dekel, 2003 Marie N und Renārs Kaupers, 2006 Sakis Rouvas, 2008 Željko Joksimović, 2009 Alsou, 2011 Stefan Raab, 2012 Eldar Qasımov, 2013 Eric Saade (Green Room), 2015 Conchita Wurst (Green Room), 2016 Måns Zelmerlöw, 2021 Edsilia Rombley, 2025 Sandra Studer.

    Teilnahmebedingungen für Interpret und Lied

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    Nach der aktuellen Fassung der Regeln gilt:[53]

    • Die Interpreten müssen mindestens 16 Jahre alt sein. (diese Regel gilt seit 1990)[54]
    • Jeder Interpret darf in einem Jahr nur für ein Land antreten.
    • Es dürfen höchstens sechs Personen auf der Bühne mitwirken.
    • Das Lied muss live gesungen werden, ausgenommen des Begleitgesangs
    • Lied oder Auftritt dürfen keine politische Botschaft enthalten oder dem Image des Liederwettbewerbs schaden.
    • Lied oder Auftritt dürfen kein Fluchen und keine Werbung enthalten.
    • Beim Auftritt dürfen keine Tiere mitwirken.
    • Die Lieder dürfen frühestens am 1. September des Vorjahres veröffentlicht werden (diese Regel gilt seit dem 1. September 2010).[55][56]
    • Es muss sich um einen Originalsong handeln, darf also keine Coverversion eines älteren Liedes sein.
    • Die Länge des Beitrags darf maximal drei Minuten betragen.
    • Die Instrumental-Musik wird als Playback eingespielt. Zum letzten Mal wurde den Interpreten 1998 die Möglichkeit geboten, sich durch ein Orchester live begleiten zu lassen.
    • Die Zahl der teilnehmenden Länder ist auf 44 begrenzt, im Finale auf 26. b
    b 
    Ausnahme im Jahr 2015, dort traten 27 Länder an, einschließlich des Jubiläums-Ehrengasts Australien.

    Nationale Vorentscheidungen

    [Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Jedem Land steht es frei, wie es seinen Vertreter für den Eurovision Song Contest auswählt. Meist geschieht dies in Form von nationalen Vorentscheidungen, bei denen mehrere Künstler gegeneinander antreten. Während in früheren Jahren meist eine Jury den Teilnehmer wählte, geschieht dies zunehmend über eine Telefonabstimmung (engl.: Televoting). Viele Länder nutzen dazu auch das Abstimmungssystem, das beim Contest selbst benutzt wird: zu 50 % wählt die Jury und zu 50 % wählt das Televoting den Beitrag aus. Andere Länder verzichten auf eine Vorentscheidung und wählen ihren Beitrag intern aus.

    Bisher hat fast jedes Land, das je am Song Contest teilgenommen hat, eine nationale Vorentscheidung veranstaltet. Lediglich Marokko und Monaco hielten nie eine Vorentscheidung ab.

    In Belgien wechseln sich der wallonische Sender RTBF und der flämische Sender VRT jährlich mit der Auswahl des belgischen Beitrags aus. In der Vergangenheit wurden dabei hauptsächlich Vorentscheidungen verwendet, wobei in den letzten Jahren vermehrt die Beiträge intern ausgewählt wurden. RTBF wählte dabei in den Jahren 1956, 1964, 1990, 2003, 2007, 2009 sowie seit 2015 ihren Beitrag intern aus. VRT nutzte lediglich 1985, 2018 sowie 2020/21 eine interne Auswahl. Meist veranstaltet VRT die Vorentscheidung unter dem Titel Eurosong.

    Deutschland wählte den Großteil seiner Beiträge über eine nationale Vorentscheidung aus. Die deutsche Vorentscheidung hieß von 2010 bis 2019 und 2023 Unser Lied/Star/Song für … (ergänzt durch die jeweilige Stadt, in der der Song Contest im betreffenden Jahr stattfand). 2004, 2005 und 2022 trug sie den Titel Germany 12 Points!. Außerdem gab es 2014 und 2015 ein Clubkonzert, bei dem der Gewinner eine Wildcard für die Vorentscheidung erhielt. Intern wurde der Beitrag 1959, von 1966 bis 1968, 1974, 1977, 1993 bis 1995, 2009, 2020 und 2021 ausgewählt. 2025 fand die Vorentscheidung Chefsache ESC 2025 – Wer singt für Deutschland? als Vierteiler in Kooperation mit RTL statt.

    Luxemburg wählte nahezu alle seine Beiträge intern aus. Lediglich in den Jahren 1976 und 1978 fand eine Vorentscheidung sowohl für Lied als auch Interpret statt. 1989 und 1992 wurden die Interpreten vom Sender intern ausgewählt, die Lieder über einen nationalen Vorentscheid bestimmt. Seit der Rückkehr 2024 hält man wieder einen nationalen Vorentscheid ab.

    Österreich wählte den Großteil seiner Beiträge intern aus. Von 1981 bis 1984, 1990 bis 1991, 1993 bis 1994, 2002 bis 2005, 2011 bis 2013, 2015, 2016 fand eine nationale Vorentscheidung statt. 2026 soll erstmals nach 10 Jahren wieder eine nationale Vorentscheidung stattfinden.

    Der Großteil der Schweizer Beiträge wurde über die Vorentscheidung Concours Eurovision ermittelt. Diese fand zuletzt 2004 statt und wurde 2011 von der Sendung Die Grosse Entscheidungsshow abgelöst. Diese Vorentscheidung fand bis 2018 statt, von 1969 bis 1971, 1980, 1994 bis 1997 sowie von 2005 bis 2010 wurde auf eine Vorentscheidung verzichtet. Seit 2019 bestimmt das Land seinen Beitrag intern.

    Folgende Formen der Auswahl nutzen die anderen teilnehmenden Länder (Stand: 7. August 2025):

    Land Sender Nationale Vorentscheidung
    Albanien Albanien RTSH Festivali i Këngës
    Armenien Armenien ARMTV Depi Jewratessil
    Aserbaidschan Aserbaidschan İTV interne Auswahl
    Australien Australien SBS interne Auswahl
    Danemark Dänemark DR Dansk Melodi Grand Prix
    Estland Estland ERR Eesti Laul
    Finnland Finnland Yle Uuden Musiikin Kilpailu
    Frankreich Frankreich France TV interne Auswahl
    Georgien Georgien GPB interne Auswahl
    Griechenland Griechenland ERT Ethnikos Telikos
    Irland Irland RTÉ Eurosong Late Late Show Special
    Island Island RÚV Söngvakeppnin
    Israel Israel Kan HaKokhav HaBa (Interpret)
    interne Auswahl (Lied)
    Italien Italien Rai Sanremo-Festival
    Kroatien Kroatien HRT Dora
    Lettland Lettland LTV Supernova
    Litauen Litauen LRT Eurovizija.LT
    Malta Malta PBS Malta Eurovision Song Contest
    Montenegro Montenegro RTCG Montesong
    Niederlande Niederlande AVROTROS interne Auswahl
    Norwegen Norwegen NRK Melodi Grand Prix
    Polen Polen TVP Wielki Finał Polskich Kwalifikacji
    Portugal Portugal RTP Festival da Canção
    San Marino San Marino SMRTV San Marino Song Contest
    Schweden Schweden SVT Melodifestivalen
    Serbien Serbien RTS Pesma za Evroviziju
    Slowenien Slowenien RTV SLO Evrovizijska Melodija
    Spanien Spanien RTVE Benidorm Fest
    Tschechien Tschechien ČT interne Auswahl
    Ukraine Ukraine UA:PBC Widbir
    Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich BBC interne Auswahl
    Zypern Republik Zypern CyBC interne Auswahl

    Mit einer oder mehreren Vorrunden und einem Finale verlaufen die Shows in Albanien, Estland, Italien, Litauen, Norwegen, Portugal und Schweden. Das Festivali i Këngës in Albanien und das Sanremo-Festival in Italien wurden nicht extra für den ESC konzipiert. In beiden Formaten wird dem Sieger die ESC-Teilnahme angeboten, in Italien kann er dies ablehnen.

    Die Niederlande veranstalteten früher immer eine Vorentscheidung zur Bestimmung des Beitrags. Lediglich 1961, 1980 und 2008 wurde der Beitrag intern bestimmt. Seit 2013 wählen die Niederlande alle Beiträge intern aus. In Russland wurde bis zum Ausschluss des Landes wegen des Überfalls auf die Ukraine 2022 die Auswahl jährlich abwechselnd von den Sendern Perwy kanal und Rossija 1 getroffen.

    Punktevergabe und Abstimmungsverfahren

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    Über die Jahre hat sich das Wertungssystem des Eurovision Song Contest immer wieder verändert. Grundsätzlich gelten jedoch seit 1957 folgende Regeln:

    • Für den Beitrag des eigenen Landes dürfen keine Punkte vergeben werden.
    • Gewonnen hat der Beitrag mit den insgesamt meisten Punkten.

    Bisherige Wertungsmodi

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    Bis 1997 wurde die Punktevergabe ausschließlich durch eine Jury bestimmt. Beim ersten ESC mit veröffentlichtem Abstimmungsergebnis (1957) kam folgender Modus zum Einsatz: In jeder Landesjury saßen zehn Mitglieder, jedes Mitglied konnte für seinen Favoriten einen Punkt abgeben. Dieser Modus wurde von 1957 bis 1961, 1967 bis 1970 sowie im Jahr 1974 genutzt.

    1962 vergaben die Landesjurys drei Punkte an den besten Titel, zwei Punkte an den zweitbesten und einen Punkt an den drittbesten Titel. Dieser Modus wurde 1963 auf fünf Punkte für den erstplatzierten und folgend erweitert. 1964 wurde ein neuer Modus eingeführt: Jeder Juror bewertet jedes Land, daraus entsteht eine Liste. An den besten Titel wurden fünf Punkte, an den zweitplatzierten drei und an den drittplatzierten ein Punkt vergeben. Sollte nur ein Titel nominiert sein, bekommt dieser alle neun Punkte, sollten es zwei sein, bekommt der erste sechs und der zweitplatzierte Titel drei Punkte.

    Da es seit 1962 regelmäßig null Punkte, 1962 bis 1965 sogar vier pro Jahr, gab und wegen der Unzufriedenheit mit dem Wertungssystem von 1957, das 1969 für vier Sieger gesorgt hatte, wurde 1971 ein neuer Modus eingeführt. Jedes Land entsendet zwei Juroren, die für jedes Lied zwischen einen und fünf Punkte geben konnten, sodass die erreichten Punktzahlen erstmals über 100 Punkte steigen konnten.

    1975 wurde schließlich der Wertungsmodus eingeführt, der bis heute in seinen Grundzügen zur Anwendung kommt. Jedes Teilnehmerland vergibt Punkte an die zehn besten Titel. Das beste Lied erhält 12, für das zweitbeste werden 10 und für die verbliebenen acht besten Titel absteigend 8 bis 1 Punkte vergeben. Von 1975 bis 1979 wurden die Punkte nach Startreihenfolge verlesen, in den Folgejahren dann aufsteigend.

    Bis 1996 bestand die Jury pro Land aus 16 Personen – acht Experten und acht musikinteressierte Laien, die zudem aus verschiedenen Generationen und Geschlechtern sein mussten, um ein objektives Ergebnis zu gewährleisten. Von 1975 bis einschließlich 1993 wurde die Wertung per Telefonschaltung durchgegeben. Seit 1994 gibt es eine Videoschaltung, in der die Punktesprecher zu sehen sind.

    1997 wurde in Deutschland, Schweden, Österreich, der Schweiz und dem Vereinigten Königreich zum ersten Mal das Televoting getestet, das beim Publikum auf große Begeisterung stieß. Schon 1998 wurde die Jury durch das neue Wertungssystem abgelöst. Nur wenige Länder, wie Russland und Ungarn, wo es aus technischen Gründen nicht möglich war, führten das Televoting erst etwas später ein. Die Publikumsstimmen wurden ins „douze points“-System übertragen und so vergeben.

    2006 wurde die Bekanntgabe der Punkte angepasst. Um die Prozedur, aufgrund der seit 2004 deutlich höheren Teilnehmerzahl, zu straffen, wird die Wertung seitdem teilweise automatisch eingeblendet. Bis 2015 wurden die Punkte von eins bis sieben bereits bei der Begrüßung des verbundenen Landes eingeblendet und nur die Punkte 8, 10 und 12 wurden vom Punktesprecher verlesen. Seit 2016 wird lediglich noch die Höchstwertung der Jurys von 12 Punkten angesagt.

    Zwischen 2009 und 2015 wurden die Punktzahlen, die jedes Land vergibt, zu 50 % durch Telefonabstimmung und zu 50 % durch eine fünfköpfige Jury bestimmt.

    Aktuelles Abstimmungsverfahren

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    In den beiden Halbfinale sind in erster Linie die teilnehmenden Länder Stimmberechtigt. Zudem sind jedem Halbfinale drei, bereits für das Finale qualifizierte, Länder zugelost, welche dort ebenfalls abstimmen können. Zudem können seit 2023 Zuseher aus Ländern, welche nicht am Wettbewerb teilnehmen, über eine Online App abstimmen. Seit 2013 können Fernsehzuschauer auch mit einer Mobile App abstimmen. Die Anwendung zeigt Informationen zum aktuellen Geschehen beim Eurovision Song Contest an, die Stimmabgabe erfolgt direkt aus der Mobile App per SMS. In den Halbfinale stimmt seit 2023 ausschließlich das Publikum ab.

    Im Finale wiederum können alle Länder abstimmen, also auch jene die im Halbfinale ausgeschieden sind. Seit 2016 vergibt jedes Land zwei getrennte Punktesätze, einer aus den Ergebnissen der Jury, der andere aus den Ergebnissen der Telefonabstimmung. Jeder Punktesatz besteht aus den Punkten 1 bis 8, 10 und 12, die an die besten zehn Lieder vergeben werden. Zuerst werden die Ergebnisse der Jurys verkündet, wobei die Ergebnisse pro Land vorgestellt werden. Der zugeschaltete nationale Fernsehsprecher liest die Nation mit der höchsten Punktzahl vor, die anderen Punkte wurden zuvor bereits eingeblendet. Die Reihenfolge ist zufällig, wobei seit 2016 mit dem Gastgeberland des Vorjahres begonnen wird und mit dem aktuellen Gastgeber die Punktevergabe der Jurys abgeschlossen wird.

    Die Punkte der Telefonabstimmung aus den Ländern werden addiert und diese Gesamtpunktzahl von den Moderatoren der Sendung verkündet. Dabei erfolgte bis 2018 das Vorlesen in der Reihenfolge der erhaltenen Punkte, sodass das Land mit den meisten Zuschauerstimmen seine Punktzahl erst zum Schluss erfuhr. Seit 2019 basiert die vorgelesene Reihenfolge auf der Platzierung nach Ende des Juryvotings. So erhielt 2019 die norwegische Band KEiiNO vom Publikum die Höchstpunktzahl im von 291 Punkten inmitten der Abstimmung, weil die Jury nur 40 Punkte an den Beitrag vergab und sie damit im Mittelfeld platziert waren.

    Tritt kurzfristig ein Problem auf, das die Ermittlung per Telefonabstimmung verhindert, so werden die Punkte durch einen Schnitt von Ländern, die in den vergangenen Jahren ähnlich abgestimmt haben, vergeben. Dies gilt auch für eine Disqualifikation des Juryergebnisses.

    Regelungen bei Punktgleichheit

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    In den Anfangsjahren gab es keine Regelungen wie bei einem Punktegleichstand zu verfahren sei. Dies führte neben dem damals gültigen Abstimmungsmodus 1969 dazu, dass vier Länder (Spanien, Vereinigtes Königreich, Niederlande, Frankreich) punktgleich an der Spitze lagen und zu gleichberechtigten Siegern ernannt wurden. Daraufhin wurde beschlossen, dass bei Punktegleichheit noch einmal eine Abstimmung der übrigen Länder (mit Ausnahme der zu beurteilenden) erfolgen sollte. Sollte dann immer noch kein Sieger feststehen, so würden eben zwei oder mehr Sieger gekürt.

    In den nachfolgenden Jahren wurde diese Regel dahingehend geändert, das zuerst die Anzahl der 12-Punkte-Wertungen, bei Gleichheit die Anzahl der 10-Punkte-Wertungen und so folgend bewertet. Dieser Katalog von Regelungen fand bisher einmal zur Bestimmung des Siegers Anwendung, nämlich beim ESC 1991, als die Schwedin Carola („Fångad av en stormvind“) mehr 10-Punkte-Wertungen erhalten hatte als die punktgleiche Französin Amina („Le dernier qui a parlé“) und zur Siegerin erklärt wurde. Diese Regel galt bis ins Jahr 2007 und wurde auch nur im Fall einer Punktegleichheit auf Platz 1 im Finale bzw. Platz 10 in der Vorrunde bzw. in den Halbfinale angewandt.

    Ab 2008 wurden die Regeln für Punktegleichstand auf alle Platzierungen angewandt. Auch wurde nun festgelegt das in erster Linie die Anzahl der von denen der jeweilige Teilnehmer Punkte erhalten hat entscheidend sein soll. Erst dann werden die Höchstwertungen als Kriterium herangezogen.

    Seit der Teilung des Jury- und Televotings im Jahr 2016 gilt das wenn zwei oder mehr Teilnehmer am Ende die gleiche Punktanzahl haben zunächst die höhere Anzahl an Televotingpunkten und erst dann die Anzahl der Länder, von denen die jeweiligen Teilnehmer Punkte im Televoting erhalten haben ausschlaggebend ist. Lässt sich dadurch keine eindeutige Rangfolge erstellen, wird die Anzahl der an die entsprechenden Teilnehmer vergebenen Höchstwertungen im Televoting berücksichtigt. Für den Fall, dass sich durch den Vergleich sämtlicher Einzelwertungen kein Unterschied ergibt, werden die betroffenen Länder nach der Reihenfolge der Startnummern platziert.

    Letzteres war bisher nur einmal der Fall, im Jahr 2015 als Österreich und Deutschland jeweils 0 Punkte erhielten.

    Kritik am Wertungssystem, Reformdiskussionen und Neuregelungen

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    In der öffentlichen Debatte wurde des Öfteren angemerkt, dass einige Länder innerhalb desselben Kulturraums sich während der Abstimmung gegenseitig begünstigten.[57][58] Unmut über als ungerecht empfundene Punkteverteilungen wird seit Beginn der Veranstaltung geäußert, unabhängig davon ob die Abstimmung per Jury, per Publikumsvoting oder in einem Mischformat erfolgte. Vor allem politische Tendenzen und Boykotts wurden bemängelt, die nur noch einen untergeordneten Punkt in der Kritik einnehmen.

    Im Jahr 2008 reagierte die Europäische Rundfunkunion (EBU) mit einer Reform: Es wurden zwei Halbfinale eingeführt, deren Zusammensetzung per Los entschieden wurde. Alle Länder durften nur in dem Halbfinale abstimmen, in dem sie selbst teilnahmen. Für das Finale qualifizierten sich die neun Bestplatzierten sowie ein Beitrag, der von einer Backup-Jury ausgewählt wurde.[59]

    Ein Jahr später wurde das Abstimmungsverfahren grundlegend verändert. Neben dem Publikum erhielt nun auch eine nationale Jury, bestehend aus musikaffinen Mitgliedern, gleichberechtigtes Stimmrecht. Die EBU begründete dies mit den zunehmenden Abweichungen zwischen Jury- und Publikumsergebnissen. Zudem sollte so auch im Falle technischer Pannen eine reibungslose Punktevergabe gewährleistet werden.[60][61][62] Kritiker sahen darin jedoch eine Reaktion auf die schlechten Platzierungen westlicher Länder, insbesondere der finanzstarken „Big Five“. Es wurde der Vorwurf laut, kulturelle Unterschiede im Musikgeschmack würden durch das neue System unterdrückt.[63] 2010 wurde diese Reform auch auf die Halbfinale übernommen. Zudem wurde die Abstimmungszeit verlängert – von Beginn des ersten Liedes bis 15 Minuten nach dem letzten Beitrag. Diese Änderung wurde jedoch bereits 2012 wieder zurückgenommen, da diese Möglichkeit vom Publikum nur bedingt wahrgenommen wurde.[64]

    2013 erfolgte die nächste Reform, dieses Mal betraf sie die Berechnung der Gesamtwertung: Während die beiden Wertungen aus einem Land bisher erst in das bekannte Punkteschema von 12 bis 1 (und 16-mal „0“ bei 26 Beiträgen im Finale) umgerechnet und diese Punkte dann addiert wurden, werden nun die Positionen in der Reihenfolge von 1 bis 26 addiert, um die Gesamtrangfolge zu bestimmen. Dies führt dazu, dass ein Beitrag, der bei der Jury oder dem Publikum sehr weit hinten liegt, auch durch eine Topwertung der anderen Abstimmenden nicht mehr zu Punkten kommt.[65] Beim Finale 2014 bekam beispielsweise Russland die meisten Stimmen der Zuschauer aus Montenegro; da die Jury Russland aber nur auf Platz 23 bewertete, bekam Russland keine Punkte aus Montenegro. Andererseits wurde der Beitrag aus Armenien von der Jury fast einheitlich auf Platz 1 gesetzt, vom Televoting aber auf Platz 10, im Mittel ergab das Platz 2 und 10 Punkte.[66]

    Seit 2014 werden aus Transparenzgründen die genauen Rankings aller Jurymitglieder, des gesamten Jury-Votums sowie die Platzierungen im Televoting eines jeden Landes auf der offiziellen Webseite direkt im Anschluss an das Finale veröffentlicht.[67] Dabei wurden auch alle detaillierten Ergebnisse der beiden Semi-Finalrunden angegeben. Da die georgischen Jurymitglieder einstimmig dieselben Länder auf Platz 1–8 in den jeweiligen Rankings des Finales gelistet hatten, wurden diese Wertungen annulliert und allein das Televoting gezählt. Es ergaben sich jedoch keinerlei Strafen bezüglich der Teilnahme Georgiens beim ESC 2015.

    Die bisher weitreichendsten Veränderungen erfolgten in den Jahren 2016 und 2018. 2016 wurden das Jury- und das Televoting "entkoppelt". Ziel war es, mit der neuen Regelung die Spannung zu erhöhen und außerdem zu verhindern, dass sich Jury- und Telefonwertung gegenseitig aufheben.[68] 2018 wurde das Jurybewertungssystem weiterentwickelt. Statt eines linearen Durchschnitts wurde ein exponentielles Modell eingeführt, bei dem die oberen Platzierungen stärker gewichtet wurden. Ziel war es, den Einfluss einzelner stark abweichender Bewertungen zu minimieren und eine gerechtere Gesamtwertung zu ermöglichen.[69][70]

    2023 wurden nach 13 Jahren die Jurys wieder aus den Halbfinals entfernt.[71] Dieser Schritt erfolgte, nachdem im Vorjahr die Ergebnisse von sechs Jurys (Aserbaidschan, Georgien, Montenegro, Polen, San Marino und Rumänien) für ungültig erklärt worden waren, da der Verdacht von Absprachen bestand.[72][73] Zudem wurde für Zuschauer in nicht teilnehmenden Ländern eine neue Online-Voting-Möglichkeit geschaffen, deren kombinierte Stimmen werden genauso viel zählen wie die eines teilnehmenden Landes.

    Preisvergabe und -zuerkennung

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    Der dem Interpreten des siegreichen Titels überreichte Preis (Trophäe) wird an den Songschreiber des Songs weitergereicht, in dessen Besitz er letztendlich auch verbleibt, da der Eurovision Song Contest von der Grundidee her ein reiner Komponisten- und Textdichter-Wettbewerb ist. Der Interpret selbst wird nicht bedacht. Ihm bleibt lediglich der gesteigerte Bekanntheitsgrad, den er für den Aufbau der eigenen Karriere nutzen kann.

    Eurovision Song Contest als Karrierestart

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    Der Eurovision Song Contest machte im Laufe der Jahre einige Interpreten zu internationalen Stars, die bis zum Zeitpunkt ihres Auftritts noch nahezu unbekannt waren.

    Dies trifft in besonderem Maße auf die schwedische Popgruppe ABBA zu, die 1974 mit dem Song Waterloo den Wettbewerb gewann. Auch die franko-kanadische Sängerin Céline Dion wurde durch ihre Teilnahme am Eurovision Song Contest 1988, bei dem sie für die Schweiz startete und mit Ne partez pas sans moi siegte, in Europa bekannt. Die Belgierin Lara Fabian (später durch I will love again zu Charts-Ehren gelangt) tat beim ESC für Luxemburg ihren ersten internationalen Schritt. Ebenfalls durch den ESC zu Weltruhm gelangt ist die irische Folkloregruppe Riverdance, die 1994 als Pausenfüller auftrat.

    Bekanntheit ist kein Erfolgsgarant

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    Die Teilnahme eines international bereits bekannten Interpreten ist kein Garant für den Gewinn des Titels im Wettbewerb.

    Cliff Richard erreichte mit Congratulations 1968 den zweiten und mit Power to All Our Friends 1973 den dritten Platz. Anschließend waren diese Titel in den Verkaufshitparaden höher platziert als die jeweiligen Eurovisionsgewinner.

    Olivia Newton-John hatte international bereits etliche Hits gehabt und im März 1974 einen Grammy als beste Country-Sängerin erhalten.[74] Als sie im April desselben Jahres auf die Eurovisionsbühne trat, erreichte ihr Lied nur einen vierten Platz.

    1977 ging mit Silver Convention für Deutschland eine zu jener Zeit international sehr erfolgreiche Gruppe an den Start. Sie hatte wie Boney M. mit Hit-Produktionen im Discosound („Munich Sound“) von Deutschland aus 1976 weltweit die Charts erobert. Trotz hervorragender Wettquoten sowie mit den Millionensellern Fly Robin Fly und Get Up And Boogie im Rücken kam das Damentrio mit dem Titel Telegram nur auf Rang acht.

    Auch Ricchi e Poveri aus Italien oder Baccara aus Spanien (beide 1978) erreichten nicht das Siegertreppchen, ebenso wie Matia Bazar (1979). Alan Sorrenti (1980), Alice und Franco Battiato (1984) oder Al Bano & Romina Power (1976 und 1985), alle Interpreten aus Italien konnten sich in den frühen 1980er Jahren trotz der Italo-Pop-Welle in vielen Ländern Europas nicht durchsetzen. Das international erfolgreiche russische Duo t.A.T.u. belegte den dritten Platz beim Eurovision Song Contest 2003 mit Ne wer, ne boisja. Die estnische Band Vanilla Ninja kam 2005 für die Schweiz mit Cool Vibes nicht über Rang 8 hinaus. Die spanische Band Las Ketchup landete zwar im Sommer 2002 mit dem Ketchup-Song einen europaweiten Nummer-eins-Hit, kam aber beim ESC 2006 mit Un Blodymary nur auf Platz 21. Kate Ryan scheiterte 2006 für Belgien bereits im Halbfinale, ebenso DJ BoBo 2007 für die Schweiz.

    Auch die erfolgreiche Popgruppe No Angels war mit Disappear 2008 in Serbien wenig erfolgreich. Zuvor wurden sie allerdings mit nur einem Prozentpunkt vor Carolin Fortenbacher (Hinterm Ozean) in der deutschen Vorentscheidung zum Finalteilnehmer gewählt. Beim Song Contest selbst erreichten sie Platz 23 von 25, wobei sie zusammen mit Platz 24 (Polen, Isis GeeFor Life) und 25 (Vereinigtes Königreich, Andy AbrahamEven If) mit jeweils 14 Punkten die letzten drei Plätze belegten.

    2013 war mit Cascada für Deutschland auch eine in Europa sehr bekannte Gruppe am Start, schlussendlich landete sie mit ihrem Lied Glorious aber nur auf Platz 21. Ähnlich erging es der britischen Sängerin Bonnie Tyler, die auf dem 19. Rang landete. 2021 erreichte der US-amerikanische Rapper Flo Rida für San Marino nur Platz 22.

    Zuschauerzahlen (seit 2013)

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    Seit 2013 gibt die EBU kurz nach dem Wettbewerb bekannt, wie viele Zuschauer die Sendung im jeweiligen Jahr erreicht hat. Dabei gibt sie die Gesamtanzahl der Zuschauer an, die die drei Sendungen im jeweiligen Jahr verfolgt haben. Ebenso wird jedes Jahr der Marktanteil des Finales bekannt gegeben.

    Zuschauerzahlen seit 2013
    Jahr Gesamtzahl
    der Zuschauer
    Vgl.
    Vj.
    Marktanteil
    (nur Finale)
    Vgl.
    Vj.
    2013[75] 170 Mio. 38,3 %
    2014[76] 195 Mio. +25 Mio 37,3 % −1,0 %
    2015[77] 197 Mio. 0+2 Mio. 39,6 % +2,3 %
    2016[78] 204 Mio. 0+6 Mio. 36,3 % −3,3 %
    2017[79] 182 Mio. −22 Mio. 36,3 % ±0,0 %
    2018[80] 186 Mio. 0+4 Mio. 35,8 % −0,5 %
    2019[81] 182 Mio. 0−4 Mio. 36,7 % +0,9 %
    2021[82] 183 Mio. 0+1 Mio. 40,5 % +3,8 %
    2022[83] 161 Mio. 0−22 Mio. 43,3 % +2,8 %
    2023[84] 162 Mio. 0+1 Mio. 40,9 % −2,4 %
    2024[85] 163 Mio. +1 Mio. 46,7 % +5,8 %
    2025[86] 170 Mio. +7 Mio.

    2016 erhielt der Eurovision Song Contest die Karlsmedaille für europäische Medien.

    Nach einem schlechten Abschneiden beim Wettbewerb kommt es häufig zu der Forderung, dass das Land und damit die zuständige Rundfunkanstalt sich zurückziehen sollte. Als Argument wird dabei angeführt, dass der Sender sein Geld besser anders investieren könnte. In Deutschland wird im Zusammenhang mit dem Eurovision Song Contest auch oft von Beitrags- oder Gebührenverschwendung gesprochen. Teilweise steht der Vorwurf im Raum, dass Deutschland als Big5-Mitglied viel bezahle, aber dafür teils keine Entlohnung findet im Wettbewerb, sondern andere Länder sich Punkte zuschieben und Deutschland am Ende leer ausgeht.[87] Tatsächlich finanziert sich der Wettbewerb aber neben Sponsoren über eine Teilnahmegebühr. Diese ist gekoppelt an der Reichweite und dem Nutzungsgrad von Eurovisionsangeboten (also auch von Nachrichtenbildern und Sportübertragungen). Diesen Faktoren ist dann pro Land ein Punktewert zugeordnet. Auf Basis dieser Punktewerte werden die Gesamtkosten für Gemeinschaftsproduktionen auf die einzelnen Teilnehmerstaaten umgelegt. Bei der Finanzierung des ESC stellt die EBU dem austragenden Land einen Sockelbetrag von rund fünf Millionen Euro. Diese Summe finanzieren die den Wettbewerb übertragenden Länder dann als Teilnahmegebühr anteilig per Umlage. Beispiele für die Teilnahmegebühr pro Jahr sind in folgender Tabelle aufgelistet:[88]

    Ausgewählte Teilnahmegebühren seit 2010
    Jahr Land Teilnahmegebühr
    2023 Deutschland Deutschland 473.000 €
    2021 396.452 €
    2019 405.100 €
    2018 400.800 €
    2017 380.000 €
    2016 Niederlande Niederlande 250.000 €
    2015 Deutschland Deutschland 363.500 €
    Spanien Spanien 356.000 €
    2014 Rumänien Rumänien 130.000 €
    2013 Irland Irland 70.000 €
    2012 Griechenland Griechenland 120.000 €
    Montenegro Montenegro 23.000 €
    2010 Malta Malta 80.000 €

    Im Vergleich zu anderen Unterhaltungs- oder Sportsendungen ist der Eurovision Song Contest damit verhältnismäßig günstig. Laut einer Rechnung der Seite eurovision-spain.com kostete eine Sendeminute vom ESC 2015 der spanischen Rundfunkanstalt RTVE 791 €. Eine Sendeminute eines Spieles bei der Fußball-Europameisterschaft 2016 kostete dagegen 21.600 €. Durch die Finanzierung über alle jeglichen Teilnehmerländer eines Jahres ist die Sendung und der damit verbundene Unterhaltungswert, den ein Land alleine nicht jedes Jahr stemmen könnte, laut ARD-Unterhaltungskoordinator Thomas Schreiber sehr hoch.[88]

    Rezeption als queere Veranstaltung

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    Der Eurovision Song Contest ist in der LGBT-Szene sehr beliebt; schwule Männer waren spätestens seit den 1980er Jahren maßgeblich am Aufbau der Fangemeinde des Musikwettbewerbs und dem dazugehörigen Verein Organisation générale des amateurs de l’Eurovision (OGAE) beteiligt. Dabei stand und steht neben der europäischen Vielfalt eine queere Aneignung des Wettbewerbs im Vordergrund. Die Kitschästhetik des Wettbewerbs wird dabei als absichtlich übertriebene und künstliche Ästhetik des Camp interpretiert und in dieser Aneignung als Basis einer queeren, subversiven Identität gefeiert.[89][90][91]

    Seit den späten 1990er Jahren wird der queere Subtext der Veranstaltung verstärkt sichtbar: Nachdem mit dem Isländer Páll Óskar 1997 erstmals ein offen schwuler Künstler aufgetreten war, gewann 1998 die transgeschlechtliche israelische Sängerin Dana International, 2014 die österreichische Dragqueen Conchita Wurst, 2024 die nicht-binäre Person Nemo aus der Schweiz und 2025 der queere Sänger Johannes Pietsch aus Österreich. Die Kulturwissenschaftlerin Jessica Carniel stellt fest, die moderne Eurovision-Tradition biete dem queeren Publikum eine wichtige Gelegenheit, ein Zugehörigkeitsgefühl zu Europa zu erleben.[92]

    Executive Supervisor

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    Soweit bekannt leiteten bisher elf Personen als Executive Supervisor die Shows.

    25-Jahr-Jubiläum

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    1981 fand zum ersten Mal eine Jubiläumsshow für den Eurovision Song Contest statt. Unter dem Titel Songs of Europe fand am 22. August 1981 in Mysen ein Konzert statt bei dem fast alle Gewinner des Eurovision Song Contests bis zu diesem Zeitpunkt auftraten und ihren Siegertitel vortrugen. Moderiert wurde die Veranstaltung von Rolf Kirkvaag und Titten Tei, einer Marionette. Jene Künstler die nicht live auftraten wurden durch Videoeinspielungen ihrer Auftritte ersetzt.

    Folgende Künstler nahmen daran teil:

    Jahr Interpret Lied
    1956 Schweiz Lys Assia Refrain
    1957 Niederlande Corry Brokken Net als toen
    1958 Frankreich 1946 André Claveau Dors mon amour
    1959 Niederlande Teddy Scholten Een beetje
    1960 Frankreich 1946 Jacqueline Boyer Tom Pillibi
    1961 Luxemburg Jean-Claude Pascal Nous les amoureux
    1962 Frankreich 1946 Isabelle Aubret Un premier amour
    1963 Danemark Grethe & Jørgen Ingmann Dansevise
    1964 Italien Gigliola Cinquetti Non ho l’età
    1965 Luxemburg France Gall Poupée de cire, poupée de son
    1966 Osterreich Udo Jürgens Merci, Chérie
    1967 Vereinigtes Konigreich Sandie Shaw Puppet on a String
    1968 Spanien 1945 Massiel La, la, la
    1969 Spanien 1945 Salomé Vivo cantando
    Frankreich 1946 Frida Boccara Un jour, un enfant
    Niederlande Lenny Kuhr De troubadour
    Vereinigtes Konigreich Lulu Boom Bang-a-Bang
    1970 Irland Dana All Kinds of Everything
    1971 Monaco Séverine Un banc, un arbre, une rue
    1972 Luxemburg Vicky Leandros Après toi
    1973 Luxemburg Anne-Marie David Tu te reconnaîtras
    1974 Schweden ABBA Waterloo
    1975 Niederlande Teach-In Ding-a-Dong
    1976 Vereinigtes Konigreich Brotherhood of Man Save Your Kisses for Me
    1977 Frankreich Marie Myriam L’oiseau et l’enfant
    1978 Israel Yizhar Cohen & The Alpha-Beta A-ba-ni-bi
    1979 Israel Gali Atari & Milk and Honey Hallelujah (הללויה)
    1980 Irland Johnny Logan What’s Another Year
    1981 Vereinigtes Konigreich Bucks Fizz Making Your Mind Up

     Künstler trat nicht live auf

    50-Jahr-Jubiläum

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    Am 22. Oktober 2005 fand in Kopenhagen eine Jubiläumsshow mit dem Titel Congratulations (deutsch: „Herzlichen Glückwunsch“) statt. Damit wurde das 50-Jahr-Jubiläum des Eurovision Song Contests gefeiert. Das Ziel der Show war, das beste Lied des Grand Prix unter allen Titeln, die jemals teilgenommen haben, zu ermitteln. Auf der offiziellen Internetsite eurovision.tv konnte jeder seine Stimme für seinen Lieblingstitel des ESC abgeben. Die zehn Lieder mit den meisten Stimmen kamen ins Semifinale. Zusätzlich wählte eine Jury der Europäischen Rundfunkunion vier weitere Titel ins Halbfinale. Im Halbfinale wurden per Telefonvoting die fünf besten Lieder ermittelt. Im zweiten Durchgang, also dem Finale, wurde durch ein weiteres Telefonvoting die Platzierung dieser fünf Lieder festgelegt.

    Moderiert wurde die Show von der britischen ESC-Siegerin Katrina Leskanich (Katrina and the Waves, ESC-Sieg 1997 mit Love Shine a Light) und dem lettischen Eurovision Song Contest-Drittplatzierten Renars Kaupers (Brainstorm, ESC-Teilnahme 2000 mit My Star). Die Sendung wurde in Deutschland vom WDR und vom SWR, in Österreich von ORF 2, und in der Schweiz von SF 1 übertragen.

    Dabei kam es zu folgendem Ergebnis:

    Platz Jahr Land Interpret Titel
    1. 1974 Schweden Schweden ABBA Waterloo
    2. 1958 Italien Italien Domenico Modugno Nel blu dipinto di blu (Volare)
    3. 1987 Irland Irland Johnny Logan Hold Me Now
    4. 2005 Griechenland Griechenland Elena Paparizou My Number One
    5. 1976 Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich Brotherhood of Man Save Your Kisses for Me
    6. 2000 Danemark Dänemark Olsen Brothers Fly on the Wings of Love
    7. 1982 Deutschland Deutschland Nicole Ein bißchen Frieden
    8. 1968 Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich Cliff Richard Congratulations
    9. 2003 Turkei Türkei Sertab Erener Everyway that I Can
    10. 1988 Schweiz Schweiz Céline Dion Ne partez pas sans moi
    11. 1973 Spanien 1945 Spanien Mocedades Eres tú
    12. 1980 Irland Irland Johnny Logan What’s Another Year
    13. 1998 Israel Israel Dana International Diva
    14. 1965 Luxemburg Luxemburg France Gall Poupée de cire, poupée de son

    60-Jahr-Jubiläum

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    Zum 60-Jahr-Jubiläum wurde von der BBC am 31. März 2015 im Londoner Hammersmith Apollo die Veranstaltung Eurovision Song Contest’s Greatest Hits organisiert.[96] Moderiert wurde die Show von Graham Norton und Petra Mede. Die Veranstaltung wurde aufgezeichnet und bis zum Contest in verschiedenen Ländern ausgestrahlt.

    Es traten folgende Interpreten auf:

    Anne-Marie David (Gewinnerin 1973, Teilnehmerin 1979) Brotherhood of Man (Gewinner 1976)
    Johnny Logan (Gewinner 1980, 1987 und als Komponist 1992) Nicole (Gewinnerin 1982)
    Herrey’s (Gewinner 1984) Bobbysocks (Gewinner 1985)
    Dana International (Gewinnerin 1998, Teilnehmerin 2011) Olsen Brothers (Gewinner 2000)
    Natasha Saint-Pier (Teilnehmerin 2001) Rosa López (Teilnehmerin 2002)
    Lordi (Gewinner 2006) Dima Bilan (Teilnehmer 2006, Gewinner 2008)
    Loreen (Gewinnerin 2012, 2023) Emmelie de Forest (Gewinnerin 2013)
    Conchita Wurst (Gewinnerin 2014) Riverdance (Interval act 1994)[97]

    Ähnliche Veranstaltungen

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    Ableger innerhalb der EBU

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    Seit 2003 wird der jährliche Junior Eurovision Song Contest ausgetragen. 2007 und 2008 gab es zudem den Eurovision Dance Contest. Weitere Veranstaltungen, die vom Song Contest inspiriert wurden, sind die beiden im Zweijahresrhythmus stattfindenden Wettbewerbe Eurovision Young Musicians und der bis 2017 stattfindenden Eurovision Young Dancers. 2017 wurde mit dem Eurovision Choir ein weiterer Wettbewerb eingeführt, der bisher 2017 und 2019 stattfand.

    Ableger außerhalb der EBU

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    Zwischen 1977 und 1980 fand der Intervision-Liederwettbewerb als Alternativveranstaltung der Intervision statt. 2025 wurde der Wettbewerb erneut ausgetragen.[98]

    Die Organisation Türksoy richtete mit dem Türkvizyon Song Contest ebenfalls einen Wettbewerb dieser Art für Länder und Regionen mit Turksprachen und Turkvölkern.

    Die Asia-Pacific Broadcasting Union (ABU) veranstaltet mit den ABU Song Festivals eine auf dem ESC basierende Reihe Veranstaltungen in Südostasien. Zwischenzeitlich war ein Eurovision Asia Song Contest in Kooperation zwischen der EBU und der ABU geplant, jedoch wurde dieses Projekt nicht weiter verfolgt.[99][100]

    Stefan Raab, mehrfach Teilnehmer als Komponist und Interpret für Deutschland am Eurovision Song Contest zeichnete sich sogar für zwei Ableger verantwortlich: Einerseits den Bundesvision Song Contest, welcher zwischen 2005 und 2015 stattfand, als auch den Free European Song Contest in den Jahren 2020 und 2021.

    2022 fand ein American Song Contest statt, dieser wurde jedoch mangels Erfolg nicht fortgesetzt. Zudem wurden ein Eurovision Song Contest Canada und ein Eurovision Song Contest Latin America angekündigt.[101][102] Die Idee Eurovision Canada wurde jedoch im Mai 2025 vom verantwortlichen Sender CBC Television als zu teuer verworfen.[103]

    • Christine Ehardt, Georg Vogt, Florian Wagner (Hrsg.): Eurovision Song Contest – Eine kleine Geschichte zwischen Körper, Geschlecht und Nation. Zaglossus, Wien 2015, ISBN 978-3-902902-32-0.
    • Clemens Dreyer, Claas Triebel, Urban Lübbeke: Ein bisschen Wahnsinn: Wirklich alles zum Eurovision Song Contest. Verlag Antje Kunstmann, München 2011, ISBN 978-3-88897-715-2.
    • Jan Feddersen: Ein Lied kann eine Brücke sein. Die deutsche und internationale Geschichte des Grand Prix Eurovision. Verlag Hoffmann und Campe, Hamburg 2002, ISBN 3-455-09350-7.
    • Jan Feddersen: Wunder gibt es immer wieder: Das große Buch zum Eurovision Song Contest. Aufbau TB, Berlin 2010, ISBN 978-3-7466-7074-4.
    • Werner Jauk, Christian Fastl: Song Contest. In: Oesterreichisches Musiklexikon. Online-Ausgabe, Wien 2002 ff., ISBN 3-7001-3077-5; Druckausgabe: Band 5, Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien 2006, ISBN 3-7001-3067-8.
    • John Kennedy O’Connor: Eurovision Song Contest. Mit einem Vorwort von Michael Sonneck. Gondrom, Bindlach 2005, ISBN 3-8112-2536-7.
    • Irving Wolther: Kampf der Kulturen: der „Eurovision Song Contest“ als Mittel national-kultureller Repräsentation. Königshausen & Neumann, Würzburg 2006, ISBN 3-8260-3357-4.
    • Mari Pajala: Finlande: zero points? Der Eurovision Song Contest in den finnischen Medien. Mit einem Vorwort von Jan Feddersen. SAXA Verlag, Köln 2007, ISBN 978-3-939060-07-9.
    • Tim Moore: Null Punkte – Ein bisschen Scheitern beim Eurovision Song Contest. Aus dem Englischen von Olaf Bentkämper. Covadonga Verlag, Bielefeld 2007, ISBN 978-3-936973-28-0.
    • Ivan Raykoff, Robert Dean Tobin (Hrsg.): A Song for Europe. Popular Music and Politics in the European Song Contest. Abingdon 2007.[104]
    • Christiane Graf: germany: zero points, Nationale Befindlichkeiten beim Eurovision Song Contest. In: prager frühling 05.
    • Irving Wolther: Musikwettbewerb vs. Wettbewerbsmusik: Das Dilemma des Eurovision Song Contests. In: Beiträge zur Popularmusikforschung, Bd. 33, 2005, S. 101–111 (uni-giessen.de).
    • Tony Brown, Paul Gambaccini, Jonathan Rice, Tim Rice: The Complete Eurovision Song Contest Companion. Pavilion Books, London 1998, ISBN 1-86205-167-4 (160 Seiten plus 8 Bildseiten, englisch, Thema: internationale Finals von 1956 bis 1997, Vorwort von Terry Wogan).
    • Holger Burandt: Der Weg zum Grand Prix Eurovision de la Chanson. Eigenverlag, ohne Ort 1999, ISBN 3-9804141-5-9 (140 Seiten, Thema: deutsche Vorentscheidungen von 1956 bis 1999).
    • Jørgen de Mylius: Det danske Melodi Grand Prix. DR Multimedie, Kopenhagen 2001, ISBN 87-7047-967-4 (210 großformatige Seiten, durchgehend farbig bebildert, dänisch, Thema: dänische Vorentscheidungen von 1957 bis 2000).
    • Tschajk Freiberg: Tu te reconnaîtras – The Story of Eurovision. Eigenverlag, Bergen 2006 (500 großformatige, in Leder gebundene Seiten, durchgehend farbig bebildert, Hauptthemen: Internationale Finals und deutsche Vorentscheidungen von 1956 bis 2005, incl. Bonus-DVD mit einem 4-Minuten-Track).
    • Henk Langerak: Muziek op punten – Muziek in 44 jaar Eurovisie Songfestival. Autorenrechtsvereinigung Buma/Stemra, Amstelveen 1999 (40 Seiten, durchgehend farbig bebildert, niederländisch, Thema: allgemeiner Überblick von 1956 bis 1999 mit Schwerpunkt Niederlande).
    • Leif Thorsson: Melodifestivalen genom tiderna. Premium Förlag, Stockholm 1999, ISBN 91-89136-00-4 (360 großformatige Seiten, durchgehend farbig bebildert, schwedisch, Themen: schwedische Vorentscheidungen und internationale Finals von 1958 bzw. 1956 bis 1999, incl. Bonus-CD mit 18 Tracks).
    • Dean Vuletic: Postwar Europe and the Eurovision Song Contest. Bloomsbury Academic, London 2018, ISBN 978-1-4742-7626-9.
    Commons: Eurovision Song Contest – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
     Wikinews: Eurovision Song Contest – in den Nachrichten

    Einzelnachweise

    [Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
    1. a b Uwe Mantel: Nach Kritik: Regeländerungen beim Grand Prix. In: DWDL.de. 2. Oktober 2007, abgerufen am 14. August 2023.
    2. Our History. EBU, abgerufen am 20. Mai 2020.
    3. Juri Jaquemet: Eurovision, Song Contest & das Jungfraujoch Im Blog des Schweizerischen Nationalmuseums vom 31. März 2025
    4. Lexie Cartwright: Why Australia gets a spot in Eurovision each year. In: news.com.au. 17. Mai 2019, abgerufen am 17. Mai 2019 (englisch).
    5. Jerusalem 1999. Abgerufen am 17. Mai 2021 (englisch).
    6. Barbara Dürnberger: Wer zahlt, schafft an: die „Big Five“. In: Wiener Zeitung. 21. Mai 2015, abgerufen am 19. Mai 2019.
    7. Turkey: No return to the Eurovision Song Contest in 2017?
    8. Während Liechtenstein bislang keinen Rundfunkanbieter hat, der auch EBU-Mitglied ist, ist Radio Vatikan in diesem Verband vertreten. In Liechtenstein existiert seit 2008 mit 1 FL TV ein Fernsehsender, der eine Mitgliedschaft in der EBU und die Teilnahme am ESC anstrebt.
    9. Wegen der Teilnahme Israels nahmen die Genannten (außer Marokko) aus Solidarität mit dem Anliegen der Palästinenser bisher nicht teil.
    10. Australien nimmt erstmals am Wettbewerb teil. oe3.orf.at; abgerufen am 10. Februar 2015
    11. Song Contest 2016: Australien nimmt wieder teil
    12. Häufige Fragen rund um den ESC. NDR, abgerufen am 10. Mai 2017.
    13. Sollte Australien gewinnen, wird der ESC aber nicht dort, sondern in einem europäischen Partnerland ausgetragen, das der verantwortliche Sender SBS frei wählen kann.
    14. scharf.net internetdienstleistungen gbmh: ARBEITER-ZEITUNG. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 15. November 2020; abgerufen am 8. August 2025.
    15. Eurovision: Georgien fährt nicht nach Moskau. In: Kölner Stadt-Anzeiger. 12. März 2009, abgerufen am 28. November 2023.
    16. NDR: ESC 2021: EBU disqualifiziert Belarus. In: eurovision.de. 27. März 2021, abgerufen am 15. Juli 2023.
    17. Anthony Granger: Moldova: Etapa Națională Cancelled, Withdraws from Eurovision 2025. In: Eurovoix News. 22. Januar 2025, abgerufen am 22. Januar 2025 (englisch).
    18. a b Lebanon withdraws from Eurovision. In: BBC News. Abgerufen am 28. November 2023 (englisch).
    19. Die EBU hatte BTRC bis Juni 2021 das Recht zur Beschwerde gegen die Entscheidung eingeräumt. Das Land war bereits 2021 disqualifiziert worden; vgl. ebu.ch Bis zum Verstreichen des Ultimatums reichte das BTRC keine Beschwerde ein. Zum 1. Juli 2021 wurde die Mitgliedschaft in der EBU offiziell aufgelöst; vgl. Anthony Granger: Belarus: EBU Suspends BTRC’s Membership. In: eurovoix.com. 1. Juli 2021, abgerufen am 1. Juli 2021 (englisch).
    20. Sanjay (Sergio) Jiandani: Bosnia & Herzegovina: BHRT will not return to Eurovision in 2023. In: esctoday.com. 14. Oktober 2022, abgerufen am 13. März 2023 (englisch).
    21. Eurofestivales: Bosnia y Herzegovina: BHRT reconoce que lo más probable es que no participe en Eurovisión 2024. In: Eurofestivales. 7. Juni 2023, abgerufen am 7. Juni 2023 (spanisch).
    22. Anthony Granger: 🇲🇨 Monaco: TVMONACO to Launch September 1, 2023. In: Eurovoix. 15. April 2023, abgerufen am 7. August 2025 (britisches Englisch).
    23. Neil Farren: North Macedonia: MRT Withdraws From Eurovision 2023. In: eurovoix.com. 14. Oktober 2022, abgerufen am 14. Oktober 2022 (englisch).
    24. Imre Grimm: Eurovision Song Contest 2022: Eurovision ohne Russland: Das wird der politischste ESC aller Zeiten. In: rnd.de. 3. März 2022, abgerufen am 13. März 2023.
    25. a b Joachim Huber: Update: Reaktion auf ESC-Ausschluss Russlands: Russische Sender verlassen EBU. Die EBU schließt Russland vom 66. Eurovision Song Contest in Turin aus. Als Reaktion darauf kehren Sender der EBU den Rücken. In: tagesspiegel.de. 26. Februar 2022, abgerufen am 13. März 2023.
    26. Anthony Granger: 🇸🇰 Slovakia: STVR Will Not Return to the Eurovision Song Contest in 2026. In: Eurovoix. 26. Juli 2025, abgerufen am 7. August 2025 (britisches Englisch).
    27. 39 countries to take part in Eurovision 2013 (Memento vom 17. Oktober 2013 im Internet Archive)
    28. Eurovision Song Contest: Überraschend: Türkei boykottiert Eurovision Song Contest. 39 Länder nehmen am Eurovision Song Contest 2013 im schwedischen Malmö teil. Nicht dabei ist allerdings die Türkei. Das Land verzichtet überraschend auf eine Teilnahme. In: srf.ch. 21. Dezember 2012, abgerufen am 26. März 2023.
    29. Keno Verseck: Die fünf Buchstaben des Weltuntergangs. In: Der Spiegel (online). 9. Dezember 2019, abgerufen am 12. Dezember 2024.
    30. Missing voices in Eurovision: Why Arab countries refuse to compete. 13. Mai 2023, abgerufen am 12. November 2025 (englisch).
    31. The Faroe Islands wants EBU membership and right to participate at Eurovision. 30. Dezember 2018, abgerufen am 25. Juli 2022 (amerikanisches Englisch).
    32. Anthony Granger: Faroe Islands: Hopeful of EBU Membership in the Future. In: Eurovoix News. 12. Mai 2023, abgerufen am 13. Mai 2023 (englisch).
    33. Anthony Granger: Faroe Islands: KVF to Apply For European Broadcasting Union Membership. In: Eurovoix News. 17. Mai 2023, abgerufen am 17. Mai 2023 (englisch).
    34. Frants Jensen: Fíggjarstøðan í KVF ein forðing fyri EBU-limaskapi. In: kvf.fo. Kringvarp Føroya, 16. Februar 2024, abgerufen am 22. Februar 2024 (färöisch).
    35. Szymon Ignatiuk: EBU rozważy potencjalny debiut Kazachstanu na Eurowizji 2026! In: ESCSpot. 8. Juli 2025, abgerufen am 8. Juli 2025 (polnisch).
    36. Juha Repo: Eurovision New EBU members? Not very likely – ESCToday.com. In: Eurovision News, Polls and Information by ESCToday. 6. Juni 2012, abgerufen am 25. Juli 2022 (amerikanisches Englisch).
    37. Anthony Granger: Kosovo: RTK Aiming to Apply For EBU Membership By End of Year. In: eurovoix.com. 16. Mai 2022, abgerufen am 25. Juli 2022 (englisch).
    38. Anthony Granger: Liechtenstein: 1 FL TV Rules Out Applying For EBU Membership. In: eurovoix.com. 9. August 2022, abgerufen am 9. August 2022 (englisch).
    39. Gary Kaufman: Radio Liechtenstein prüft ESC-Teilnahme. In: Liechtensteiner Vaterland. 15. Mai 2024, abgerufen am 2. Juni 2024.
    40. Abstimmung Radio Liechtenstein. Regierung des Fürstentum Liechtenstein, 24. Oktober 2024, abgerufen am 24. Oktober 2024.
    41. Radio-Chefin: «Ein Armutszeugnis für unser Land» (Abo). 2. April 2025, abgerufen am 7. August 2025.
    42. Невероятно! Леонтьев должен был представлять СССР на Евровидение-87! :: NoNaMe. 28. Mai 2012, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 28. Mai 2012; abgerufen am 25. Juli 2022.
    43. Eurovision 2016: EBU denies Kosovo and China rumours. 3. Juni 2015, abgerufen am 25. Juli 2022 (amerikanisches Englisch).
    44. Eurovision 2018: Chinese channel barred from airing contest. 11. Mai 2018, abgerufen am 7. August 2025 (englisch).
    45. European Broadcasting Union (EBU): Our Members. 17. Februar 2023, abgerufen am 7. August 2025 (englisch).
    46. Dieter Bohlen will ARD beim nächsten Grand Prix helfen. In: Berliner Morgenpost, 24. Mai 2009, nach dpa.
    47. Alex Christensen. Jetzt rechnet er mit dem Grand Prix ab. In: Bild, 24. Mai 2009 ALEX CHRISTENSEN – Jetzt rechnet er mit dem Grand Prix ab (Memento vom 25. Juni 2010 im Internet Archive)
    48. Jürgen Overkott: Raab darf wohl doch den Grand Prix aufhübschen. In: Westdeutsche Allgemeine Zeitung. Funke Mediengruppe, 21. Mai 2009, abgerufen am 1. Mai 2025.
    49. Eurovision Song Contest. In: Michael Reufsteck, Stefan Niggemeier: Das Fernsehlexikon. 2005; abgerufen am 4. Januar 2015.
    50. Rules of the 2003 Eurovision Song Contest (Memento vom 14. April 2003 im Internet Archive; PDF; 184 kB), Article XV.1
    51. 'United By Music' chosen as permanent Eurovision slogan. In: eurovision.tv. 14. November 2023, abgerufen am 17. Februar 2024 (englisch).
    52. A new look for the Eurovision Song Contest. 18. August 2025, abgerufen am 18. August 2025 (englisch).
    53. The Rules of the Contest 2025 | Eurovision Song Contest. 31. Oktober 2018, abgerufen am 7. August 2025 (englisch).
    54. #EurovisionAgain 1990: Eurovision unites Europe. 21. November 2020, abgerufen am 7. August 2025 (englisch).
    55. Reference Group gathered in Belgrade – ESC (Memento vom 10. Juni 2015 im Internet Archive)
    56. NDR berichtet vom EBU-Treffen in Belgrad Ende August 2010 (Memento vom 24. November 2010 im Internet Archive)
    57. Irving Wolther: „Kampf der Kulturen“. Der Eurovision Song Contest als Mittel nationalkultureller Repräsentation Würzburg: Königshausen & Neumann 2006, ISBN 3-8260-3357-4 (Memento vom 5. April 2016 im Internet Archive), PDF
    58. Eurovision votes 'farce' attack. 16. Mai 2004, abgerufen am 7. August 2025 (englisch).
    59. Two Semi-Finals Eurovision Song Contest in 2008 (Memento vom 5. Juni 2011 im Internet Archive)
    60. Jury soll "Ostblockmafia" knacken. 12. Dezember 2008, abgerufen am 7. August 2025.
    61. Guildo Horn sitzt in neuer Eurovision-Jury. (Memento vom 26. Februar 2009 im Internet Archive) n24.de.
    62. Eurovision Song Contest wieder mit Jury. In: Tagesspiegel. 18. September 2008 (Online).
    63. Irving Wolther: Eurovision: Märchenerzähler schlägt Sexbombe. In: Der Spiegel. 17. Mai 2009, ISSN 2195-1349 (spiegel.de [abgerufen am 7. August 2025]).
    64. EBU restores televoting window as from 2012 – eurovision.tv (Memento vom 27. Mai 2016 im Internet Archive)
    65. Schwere Vorwürfe nach dem ESC 2013 – Wurden Stimmen gekauft? n-tv.de
    66. eurovision.tv, Montenegro in the Eurovision Song Contest 2014 Grand Final (Memento vom 14. Mai 2014 im Internet Archive)
    67. Full Results | Eurovision Song Contest. 28. März 2019, abgerufen am 7. August 2025 (englisch).
    68. Radikale Änderung beim Voting zum ESC auf eurovision.de
    69. Subtle but significant: EBU changes weight of individual jury rankings. In: eurovision.tv. 27. April 2018, abgerufen am 27. April 2018 (englisch).
    70. Renske ten Veen: Eurovision 2018: EBU unveils slightly tweaked method to calculate jury scores. In: wiwibloggs.com. 27. April 2018, abgerufen am 27. April 2018 (englisch).
    71. Voting changes announced for Eurovision Song Contest 2023. In: eurovision.tv. 23. November 2022, abgerufen am 23. November 2022 (englisch).
    72. Ryan Cobb: EBU reveals six national juries were removed from Eurovision 2022. In: ESCXTRA.com. 15. Mai 2022, abgerufen am 15. Mai 2022 (englisch).
    73. William Lee Adams: Eurovision 2022: Six national juries swapped votes during Semi-Final 2, according to EBU statement. In: wiwibloggs. 19. Mai 2022, abgerufen am 7. August 2025 (amerikanisches Englisch).
    74. Thomas O’Neil: The Grammys – The Ultimate Unofficial Guide to Music’s Highest Honor, A Variety Book, USA 1999, S. 210.
    75. Eurovision 2013 reaches 170 million worldwide. In: eurovision.tv. EBU, 28. Mai 2013, abgerufen am 17. Mai 2020 (englisch).
    76. Eurovision Song Contest 2014 reaches 195 million worldwide. In: eurovision.tv. EBU, 9. Mai 2014, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 16. Juni 2014; abgerufen am 17. Mai 2020 (englisch).
    77. Nearly 200 million people watch Eurovision 2015. In: eurovision.tv. EBU, 3. Juni 2015, abgerufen am 17. Mai 2020 (englisch).
    78. Eurovision Song Contest attracts 204 million viewers! In: eurovision.tv. EBU, 24. Mai 2016, abgerufen am 17. Mai 2020 (englisch).
    79. Eurovision Song Contest 2017 Reaches Over 180 Million Viewers. In: ebu.ch. EBU, 23. Mai 2017, abgerufen am 17. Mai 2020 (englisch).
    80. Evert Groot: 186 million viewers for the 2018 Eurovision Song Contest. In: eurovision.tv. 23. Mai 2018, abgerufen am 17. Mai 2020 (englisch).
    81. Evert Groot: 182 million viewers tuned in to the 2019 Eurovision Song Contest. In: eurovision.tv. 28. Mai 2019, abgerufen am 17. Mai 2020 (englisch).
    82. EBU: 183 million viewers welcome back the Eurovision Song Contest. In: eurovision.tv. 31. Mai 2021, abgerufen am 31. Mai 2021 (englisch).
    83. Eurovision 2022: 161 million viewers as online engagement soars! 24. Mai 2022, abgerufen am 3. Februar 2024 (englisch).
    84. Eurovision 2023 reaches 162 million viewers with record breaking online engagement and musical impact. 25. Mai 2023, abgerufen am 3. Februar 2024 (englisch).
    85. Vital statistics: A bumper year for Eurovision 2024. 23. Mai 2024, abgerufen am 26. Mai 2025 (englisch).
    86. NDR: ESC-Finale: Einschaltquoten im Vergleich. Abgerufen am 26. Mai 2025.
    87. “Bild” und Grand-Prix: War schon schlimmer. In: bildblog.de. 26. Mai 2008, abgerufen am 5. August 2021.
    88. a b Sabine Leipertz, Irving Wolther: Was kostet der ESC die Teilnehmerländer? In: eurovision.de. 1. Juni 2021, abgerufen am 5. August 2021.
    89. Catherine Baker: ‘The Gay World Cup’?: the Eurovision Song Contest, LGBT equality and human rights after the Cold War. 4. April 2014, abgerufen am 14. Mai 2016.
    90. Carl F. Stychin: Queer/Euro Visions. In: Mireille Rosello, Sudeep Dasgupta (Hrsg.): What’s Queer about Europe?: Productive Encounters and Re-enchanting Paradigms. Oxford University Press, 2014, S. 171–188.
    91. Brian Singleton, Karen Fricker, Elena Moreo: Performing the queer network. Fans and families at the Eurovision Song Contest. In: SQS. Band 2, Nr. 2, 2007, S. 12–24 (tsv.fi [abgerufen am 14. Mai 2016]).
    92. Jessica Carniel: Skirting the issue: finding queer and geopolitical belonging at the Eurovision Song Contest. In: Contemporary Southeastern Europe. Band 2, Nr. 1, 2015 (edu.au [PDF; abgerufen am 14. Mai 2016]).
    93. Lugano 1956. In: eurovision.tv. Abgerufen am 30. Juli 2024 (englisch).
    94. Frankfurt 1957. In: eurovision.tv. Abgerufen am 30. Juli 2024 (englisch).
    95. Martin Österdahl to step down as Executive Supervisor of the Eurovision Song Contest this summer. 27. Juni 2025, abgerufen am 7. August 2025 (englisch).
    96. Eurovision’s Greatest Hits: Lineup complete, tickets sell out in minutes. In: escunited.com. 6. Februar 2015, abgerufen am 6. Februar 2015.
    97. eurovoix.com Eurovision’s Greatest Hits: Riverdance to perform
    98. Moskau lädt zum Anti-ESC "ohne Zensur und Perversionen". Abgerufen am 18. September 2025 (österreichisches Deutsch).
    99. William Lee Adams: Eurovision Asia 2018: Asia-Pacific Song Contest launches web site and promo campaign. In: wiwibloggs. 18. August 2017, abgerufen am 7. August 2025 (amerikanisches Englisch).
    100. Ellie Robinson: SBS cancels plans for Eurovision Asia Song Contest. In: NME. 27. Mai 2021, abgerufen am 7. August 2025 (britisches Englisch).
    101. Eurovision.TV: 'Eurovision Canada' will join the family in 2023
    102. EBU: EUROVISION SONG CONTEST TO LAUNCH IN LATIN AMERICA
    103. Nick Loagan: Eurovision's Grand Final is here. Some wonder if Canada will ever change its tune on competing. 17. Mai 2025, abgerufen am 7. August 2025 (englisch).
    104. Stefan Troebst: Rezension zu: Ivan Raykoff, Robert Dean Tobin (Hrsg.): A Song for Europe. Popular Music and Politics in the European Song Contest. Abingdon 2007. In: H-Soz-u-Kult, 25. Februar 2010.