Diskussion:Stromzähler
Weblinks zum Thema
Hersteller von in Deutschland installierten Stromzählern sind unter anderen:
- ELSTER Messtechnik (früher: ABB)
- Landis+Gyr (früher: Siemens)
- Actaris (früher: Schlumberger, AEG, Heliowatt)
- Enermet
- Iskraemeco
- EMH Elektrizitätszähler
- Deutsche Zählergesellschaft (DZG)
- Pafal
- Hager
- ECHELON Corporation
Nachdem diese nützlichen Links Ihr Leben im Hauptartikel ausgehaucht haben, also hier ihr neues Zuhause. --Harry20 22:04, 6. Feb 2006 (CET)
Mehr Reklame aus dem Hauptartikel: Hersteller von in Deutschland installierten Stromzählern sind unter anderen:
- ABB
- Actaris
- Deutsche Zählergesellschaft
- Eltako GmbH
- ELSTER Messtechnik
- EMH Elektrizitätszähler
- Enermet
- Hager Tehalit Vertriebs GmbH|Hager
- Iskraemeco
- Landis+Gyr
- NZR - Nordwestdeutsche Zählerrevision
- FAP PAFAL SA
- ECTA GmbH - Stromzählervertrieb
- Heinz Lackmann GmbH & Co.KG
Also mal ganz grundsätzlich: Wikipedia sind nicht die Gelben Seite, kein Telefonbuch und keine Litfassäule. Siehe dazu auch Wikipedia:Was Wikipedia nicht ist! Desweiteren gilt immernoch der Grundsatz: Weblinks nur vom feinsten und höchstens 5! In diesem Artikel dagegen wimmelte es bis eben geradezu vor Reklame und sie vermehrt sich stündlich: Jeder Reklamelink zieht zwei neue nach sich.
Aus diesen Gründen habe ich sie alle entfernt und nur aus reiner Freundlichkeit hier wieder hingestellt obwohl auf der Diskussionsseite eigentlich die gleichen Regeln gelten. -- Dr. Schorsch*Schwätzle? 19:40, 23. Apr 2006 (CEST)
Scheibe beim Ferrariszähler
Warum funktionieren die mechanischen Stromzähler nur, wenn die Aluminiumscheibe horizontal steht ? Warum bleibt mein Zwischenzähler stehen sobald die Scheibe vertikal steht ?
Hallo
dies kann ich mir nur dadurch erklären, das die Reibung der Aluscheibe in horizontalen Zustand minimal ist, und erhöhte Reibung die Antriebskräfte durch die magnetische Kraft-Wirkung des Stromflusses aufheben kann. Gruß --Harry20 9.06, 09. Feb 2005 (CET)
- so ein Zähler hat in seiner Betriebs- und Montageanleitung eine Angabe zur erlaubten Einbaulage ... und die hat wiederum sicher mit der verwendeten Lagerung der Scheibe zu tun ... also hilft ein Blick in die Anleitung bzw. auf die Web-Seiten des Herstellers oder ein Telefonat. -- Schusch 11:36, 9. Feb 2005 (CET)
Hallo,
dass die Scheibe (Ferrariszähler) sich nicht dreht, wenn der Zähler auf dem Kopf steht bzw. liegt, hängt mit den im Zähler verbauten Lagern zusammen. Die "Normallage" ist senkrecht, das heißt 90° zur Horizontalen. So werden diese Art von Zählern auch in den Anlagen montiert. Diese "Normallage" kann aber um 10-15° nach links und rechts abweichen und der Zähler zählt immernoch genau. Es gibt auch Zähler mit speziellen Lagern, damit der Zähler in jeder Lage richtig zählt, dies schlägt sich dann im Preis des Zählers nieder. Diese Zähler wurden noch vor einigen Jahren z. Bsp. in Baustromzählerschränken montiert, da diese öfters mal Schräglage hatten bzw. ganz auf der Seite lagen. Heute werden für Baustromanlagen oftmals elektronische Zähler verwendet, die nicht so anfällig sind, jedoch nur eine relativ kurze Beglaubigung haben.
Gruß, Olli, 15.11.2007
Zählerfernauslesung
Hallo!
Danke für den hervorragenden Artikel!
Ich hab da mal ein Paar Fragen! Wie sieht es eigentlich Europaweit mit Zählerfernauslesung aus? Welche Zähler werden am meisten genutzt (Elektronische Energiezähler in Österreich, EU)? Wo bekomme ich da mehr Infos? Welche Datenschnittstellen werden am Meisten verwendet?
Ich weiß, Fragen über Fragen! Aber wenn da jemand Antworten hätte wäre ich sehr dankbar! Vielleicht auch mit ein paar brauchbaren Links!?
Danke, LG Alex
- Guckst du z.B. hier: http://www.landisgyr.com/de/ele/files/DLMS_Brochure_deutsch.pdf. Auf die im Artikel vorhandenen Weblinks klicken kann hilfreich sein... 8-> --1-1111 15:18, 19. Sep 2005 (CEST)
Es kommt darauf an was du unter Fernauslesung verstehst. Der Energieversorger in Berlin setzt bei Stromlieferanten und Großabnehmern/Industrie auf Funkmodems. Ich habe sie bisher jedoch gerad mal 4 bis 5 mal im Einsatz gesehen.
In meiner Praxis d.h. Gebäudeautomatisierung (Berlin/Brandenburg) sind die Zähler in der Regel mit Impulsausgängen, S0 Ausgängen und M-Bus ausgerüstet um Sie in die Gebäudeautomatisierung einzubinden. Dies ist jeodch die Kundenseite und nicht die des EVUs.
Europaweit kann ich sagen dass in Dänemark bei den Elektrozählern viele Zähler von ABB mit M-Bus eingesetzt werden. Ein Kunde von mir hat davon ca. 200 Zähler im Land verteilt im Einsatz. Dort gibt es jedoch im Vergleich zu Deutschland den Vorteil das nicht jeder lokale Energieversorger seinen eigenen Zählertyp eisetzt und daher das Haupthindernis beim Einsatz von M-Bus nicht greift. In Deutschland nimmt jedes Stadtwerk einen anderen Zählertyp. Da M-Bus zwar als Standard verkauft wird, jeder Herrsteller jedoch im freien Telegrambereich sein eigenes Süppchen kocht ist für jeden Zählertyp eine Anpassung der Auswertesoftware notwendig!!!!! (leider)
--Iggy-x 07:49, 8. Mär 2006 (CET)
Überarbeitung
Ich habe den Artikel leicht überarbeitet. Die Weblinks sind jetzt auch unter Weblinks augeführt und nicht mehr im Text. Den Abschnitt Montage habe ich ergänzt und ein Schaltplan eingefügt. Den neuen Abschnitt Allgemines habe ich umformuliert und ergänzt. Eine weitere Überarbeitung des Artiklels halte ich für notwendig.
--B.e.e.z.l.e 12:47, 18. Jan 2006 (CET)
Hallo, ich meine der Schaltplan bringt wenig Info und kostet viel Platz. Ich schlage eine Löschung vor. Gruß --Harry20 21:59, 6. Feb 2006 (CET)
- Der Ansicht bin ich auch, das bläht den Artikel nur unnötig auf. Der Fachmann weiss ohnehin (meistens), was er da macht - und die OMA sollte besser nicht an Stromzählern fummeln (hat schon zu vielen herben Unfällen geführt). Hab den Abschnitt eben rausgenommen. Gruß, --Wasabi 15:42, 5. Sep. 2007 (CEST)
Maximalstrom
"Der hinter dem Nennstrom angegebene Ampere - Wert in Klammern gibt die Maximalstromstärke an, die der Zähler mindestens 15 Minuten aushalten kann, ohne beschädigt zu werden. Eine korrekte Messung erfolgt jedoch nur im Nennstrombereich."
Hallo! Bezieht sich dieser Stromwert auf jede Phase oder ist dies der Maximalstrom für alle Phasen zusammen. Und inwiefern wirkt sich das auf das Messergebnis aus?
- Das ist laut "wer-weiß-was"-Forum drei mal dieser Stromwert pro Phase. Das sollte mal ein Fachmann im Hauptartikel eintragen. (Lothar W.)
Danke!
Diese Anwort ist nicht richtig.
Der Maximal Strom kann ohne Probleme auch als Dauerlast auftreten. Die Messgenauigkeit des Zählers wird dadurch nicht beeinflußt.
Unsachliche Einleitung
Hallo.
Also der erste Satz in diesem Artikel ist doch sehr unsachlich. 1. heißt das Teil nicht "Stromzähler", sondern "Energiezähler". Denn es wird ja kein Strom gezählt. 2. "verbrauchter elektrischer Energie" Elektrische Energie kann nicht verbraucht werden. Sie wird nur umgewandelt.
MfG
Hallo,
die Stromzähler, Energiezähler und wie Ihr sie auch immer nennen magt, sind Elektrizitätszähler und "zählen" die gebrauchte elektrische Arbeit in kWh. Messen kann man mit einem Volt- oder Amperemeter usw.
Gruß, Olli, 15.11.2007
- Der Stromzähler ist ein Messgerät, welcher im allgemeinen Sprachgebrauch Zähler genannt wird. Gemessen wird die el. Leistung und el. Energie. --Trekki 00:16, 25. Nov. 2008 (CET)
Was ist nun tatsächlich zu bezahlen?
hallo
wollte mich auch für den artikel bedanken, habe jedoch noch eine offene frage:
wenn man mit einem herkömmlichen wattmeter die leistungsaufnahme zB einen PCs misst, dann zeigt dieses üblicherweise einen cosinus phi von etwa 0,8-0,9.
daraus resultiert, dass zB ein verbauch von 100w etwa 120va entspricht. nehmen wir einen strompreis von etwa 0,5ct/kwh an. welchen der beiden werte muss nun zur multiplikation herangezogen werden, um die gesamtleistung im jahr auszurechnen.
es gibt manche netzteile, die bieten den cosinus phi auf 0,6 herunter.
ist es günstiger, netzteile zu finden, die die phase mehr verschieben? oder gerade umgekehrt: zählt das energie-meter des netzbetreibers weniger, wenn man immer mehr an einen cos phi von 1.0 kommt?
was genau bezahlt man? die wirkleistung? die scheinleistung? die blindleistung?
wie verhält sich das ganze in einem dreiphasen-drehstrom-netz? wird hier pro phase gemessen? wie kann man hier den cosinus phi über alle 3 phasen ermitteln?
gruß!
- Steht im Artikel. Bei Haushaltskunden wird nur die Wirkleistung gemessen (und bezahlt). da die Blindleisutng trotzdem zur Verfügung gestellt werden muss (und auch Netzverluste verursacht) werden seitens der Versorger cos \phi -> 1 bevorzugt.
Volkssport „Stromzählerknipsen“
Also wenn man den Artikel so sieht, könnte man fast meinen, dass Stromzählerfotografieren in Deutschland ein Volkssport wäre... wollte nur mal angemerkt haben -- Dr. Schorsch*?*! 15:37, 6. Dez. 2006 (CET)
- Ja. Ist doch schön. Trifft für viele andere Artikel auch zu. --1-1111 12:32, 23. Jun. 2009 (CEST)
Was misst ein Zähler, wenn nur eine Halbwelle anliegt ?
Sehr guter Artikel!
Nur bleibt eine Frage offen, die ich seit Jahren habe: wenn man in der Zuleitung zum Verbraucher eine Diode schaltet um die Spannung auf 115 Volt runterzubekommen (oft angewandtes Prinzip bei ohmschen Verbrauchern US Ursprunges für den Einsatz in Europa, z.B. Reisebügeleisen etc.) und so nur eine Halbwelle am Zähler anliegt, was mißt der denn dann? Die am Zähler anliegende Spannung ist ja weiterhin 230 Volt.........
- Weisst du genau was Du da tust? 230 V sind nicht ganz ungefährlich, und ob die Isolierung der Geräte das auf Dauer verkraftet weiss ich auch nicht (du änderst zwar Ueff, aber Up, d.h. die Isolationsbeanspruchung, bleibt. Darauf dass du das nicht weisst deutet deine Frage: Haushaltszähler messen - wie im Artikel beschrieben - Wirkenergie... (d.h. in deinem Fall die im Gerät umgesetzte Energie nebst Verlusten in der Diode, die du aber vernachlässigen kannst) MaPae 11:37, 24. Okt. 2007 (CEST)
- weiß er wohl nicht, denn eine Diode senkt die (ansonsten 4fache) Leistungsaufnahme eines ohmschen Verbrauchers auf die Hälfte - bleibt also das Doppelte der Nennleistung! Nicht wirklich beruhigend. Über die Isolation wurde schon gesprochen.--Ulfbastel 09:20, 4. Dez. 2007 (CET)
- Antwort zur Ursprungsfrage: die 230V sind als RMS gemeint, die Leistung wird jedoch aus den Momentanwerten von UxI über die Zeit integriert. Folge: in der leitenden Halbwelle wird Leistung übertragen, in der anderen nicht. Der Zähler sollte - im Rahmen der DIN EN 62052 - genau messen. Du kannst also weder Geld sparen noch dem Versorger eine Spende zukommen lassen. --Trekki 00:16, 25. Nov. 2008 (CET)
- Azubi erstes Lehrjahr? Es wird die Wirkleistung gemessen. Z.B. ist die Diode ein oft angewandes Verfahren um dem Lötkolben die Hälfte seiner Leistung abzuverlangen. Folglich "misst" der "Stromzähler" auch nur die Hälfte der Energie.
"...denn eine Diode senkt die (ansonsten 4fache) Leistungsaufnahme eines ohmschen Verbrauchers auf die Hälfte - bleibt also das Doppelte der Nennleistung!..." nicht schlecht, also hat mein 40 W-Lötkolben dann 80 W? "grinns", nö, er hat dann nur 20 W!--84.185.124.175 16:39, 21. Mär. 2009 (CET)
- Wir wohnten in einem vor dem 1. Weltkrieg errichteten Haus und hatten nur einen Stromkreis mit 10 A (zwischen zwei Phasen zu 127 V). Wir hatten aber auch einen Elektroherd (neben dem Gasherd), einen 80-l-Speicher, einen 5-l-Speicher, zwei Waschmaschinen und einen Tauchsieder. Deshalb war es nicht möglich, ein mehr oder weniger zufälliges Einschalten der Speicher zuzulassen. Deshalb habe ich die Speicher über gegensinnige Dioden (jeweils halbe Leistung) betrieben. Der Strom durch die Phase wurde mit Thermoschaltern aus Plätteisen überwacht, die die Speicher bei drohender Überlastung der Phase ausschalteten.
- Der Halbwellenbetrieb ist bezüglich der Leistungsmessung bzw. Energiemessung ohne nennenswerte Auswirkungen, weil den im Strom enthaltenen Oberschwingungen praktisch keine Oberschwingungen in der Spannung entsprechen (geringer Innenwiderstand des Netzes). -- wefo 06:29, 22. Nov. 2009 (CET)
Widerspruch
Ich habe
„Sind die Oberwellen oder deren Harmonien jedoch mit hohen Amplituden versehen, so kann es - je nach Frequenz - zu einer deutlich höheren Verbrauchsmessung kommen. Dies kann aber in Deutschland nicht vorkommen, da die Netzbetreiber seine Spannung und Frequenz immer bei ca. 230/400 V und ca. 50 Hz hält. Ausnahme wäre ein eigenständiges Netz, z. Bsp. in einem Laboratorium oder einem Werksgelände.“
herausgenommen, weil es widersprüchlich ist: die Netzfrequenz hat nichts mit den Harmonischen zu tun; mit den Harmonien schon gar nicht. Und wieso haben off-line Aggregate andere Frequenzen oder mehr Oberwellen? Ich glaube nicht, dass ein Ferrariszähler allzusehr auf die Netzfrequenz reagiert, denn seine Drehzahl ist weitab der Asynchrondrehzahl. Fakt ist: Spannungsoberwellen werden durch die Spannungsspule geglättet - sie liefert ein sinusförmiges Strom- und Magnetfeld. Das kann bei hohen Spannungsoberwellen zu einem Fehler führen. Hohe Stromoberwellen (überwiegender Fall) werden dagegen durch die Stromspule in zur Momentanleistung proportionale Drehmoment-Pulse umgesetzt, welche die träge Scheibe richtig mittelt.--Ulfbastel 09:20, 4. Dez. 2007 (CET)
Vorschriften für den Einsatz von Stromzählern?
Mich interessiert, wie die Betriebskosten mit Hilfe von Stromzählern aufzuschlüsseln sind:
- Durch welche Vorschriften wird das spezifiziert?
- Wann sind verschiedene Zähler für die Wohneinheiten Pflicht?
- Ab wann muss es für den Allgemeinstrom, Treppenhauslicht, Fahrstuhl, Sümpfungspumpe, Umwälzpumpe Heizungsanlage... einen separaten Zähler geben?
Wenn es da keine Vorschriften gäbe, könnte man doch auch die Grundgebühren reduzieren, indem man einfach mit eigenen Stromzählern arbeitet und die ganzen Wohnungen und ggf. auch Büros im Haus oder Gewerbebetriebe im Hinterhof gemeinsam über einen einzigne Zähler des Versorgers laufen lässt. – Simplicius 13:53, 20. Sep. 2008 (CEST)
eHZ
Der eHZ ist in Deutschland noch in der Einführungsphase. Wer macht mit mir einen Artikel? Ich bin noch recht neu und möchte nicht gleich im ersten Monat einen Artikel von Null an schreiben. Ergänzungen und Hintergrund liefere ich gerne. --Trekki 00:16, 25. Nov. 2008 (CET)
Zum Parken der Bilder eines eHZ (rechte Seite)
Besonderheiten eines eHZ
- Zählerwechsel ohne Spannungsunterbrechung beim Verbraucher
- Permanenter Datenstrom über die IR Schnittstelle


--Trekki 23:15, 2. Dez. 2008 (CET)
Wandlerzähler
Ich vermisse den Begriff Wandlerzähler in Wikipedia. Gehört das hier hinein? Vielleicht kann dies ein fachkundiger Bearneiter ergänzen. 87.172.177.151 16:39, 9. Dez. 2008 (CET)
Gleichstromzähler
In dem Artikel fehlen die Gleichstromzähler völlig. -- wefo 05:00, 22. Nov. 2009 (CET)
In Berlin begann die Umstellung von Gleich- auf Wechselspannung 1926 und wurde in Westberlin 1954 mit der Umstellung des Bereichs Tiergarten beendet (Auskunft der BEWAG). Ich erinnere mich an ein Gleichspannungsnetz in der Alten Schönhauser Straße. Das könnte sogar bis in die 60er Jahre bestanden haben. -- wefo 06:14, 22. Nov. 2009 (CET)
Betrug mit Blindstrom
In Netzen 3 x 127 V wurden früher Zähler verwendet, die die Ströme in den normalerweise nur zwei angeschlossenen Phasen (genutzt wurden also die üblichen 220 V) berücksichtigten. Diese Zähler unterschieden sich von den Einphasenzählern durch die Aufteilung der Stromwicklung auf zwei gleiche Teilwicklungen.
Bei solcher Anordnung war es möglich, eine der Phasen kapazitiv gegen Erde zu belasten. Der Strom durch den Kondensator war dann bei der „richtigen“ Phase so gerichtet, dass der Zähler rückwärts lief (solange er dagegen keine mechanische Sperre hatte) oder dass der Wirkstrom (teilweise) kompensiert wurde (scheinbar geringerer Verbrauch). Für solche Kondensatoren gab es eine Reihe von Spitznamen, der Betrug war nicht nur wegen der Einnahmeausfälle ärgerlich. Auch der Strom in den Phasen war größer, was die Übertragungsverluste vergrößerte. -- wefo 05:13, 22. Nov. 2009 (CET)
- Beleg hierfür? Wo wurden die verwendet? --Itu 04:56, 15. Dez. 2011 (CET)
- Du wirst doch wohl nicht erwarten, dass jemand bekennt, betrogen zu haben? Die Hersteller von Zählern könnten – aber müssen nicht zwingend – den Grund für den Einbau der Sperre angegeben haben. -- wefo 07:59, 15. Dez. 2011 (CET)
- Beleg hierfür? Wo wurden die verwendet? --Itu 04:56, 15. Dez. 2011 (CET)
Wälzen neue Elektronische Zähler die Stromkosten für die Blindleistung auf den Kunden ab?
Alte mechanische Zähler zählen in der Regel ja nicht den Strom für die Blindleistung, d.h. die zahlt der Energieanbieter. Mit den neuen ab dem 1.1.2010 einzubauenden elektronischen Stromzählern ändert sich das aber, heißt das also, daß man mit diesen dann auch für die Blindleistung bezahlen darf? --109.192.233.200 07:28, 12. Jan. 2010 (CET)
Hallo, ich gehe nicht davon aus, dass die Blindleistungen dem "normalen" Haushalts- und Gewerbekunden in Rechnung gestellt werden wird, da dann alle versuchen würden, ihre induktive Blindleistung komplett zu kompensieren, um auf einen cos-phi von 1 oder besser zu kommen, was den Verteilernetzen nicht gut bekommen würde, da diese einen gewissen Anteil an induktiver Blindleistung benötigen. Gruß Olli, 23.06.2010 (nicht signierter Beitrag von 217.67.37.202 (Diskussion) 12:09, 23. Jun. 2010 (CEST))
Energiezähler
"Der korrekte Begriff ist also Energiezähler." - Mag sein dass dieser Begriff neuerdings verwendet wird, aber korrekt ist er offensichtlich noch lange nicht denn eine kontinuierliche Grösse wird klarerweise nicht gezählt. --Itu 04:50, 15. Dez. 2011 (CET)
- Die Bemerkung bezüglich „Energiezähler“ ist zutreffend, aber insoweit zu korrigieren, dass es sich bei genauer Ausdrucksweise um „ein Messgerät für die mit elektrischen Mitteln übertragene elektrische Energie“ handelt. Dieses Messgerät ist in der bekannten, als „Zähler“ bezeichneten Ausführung ein analoges Messgerät mit der Besonderheit, dass die „Skale“ in gleicher Weise „aufgewickelt“ ist, wie dies bei einem „Kilometerzähler“ der Fall ist. Der klassische Kilometerzähler am Fahrrad unterscheidet sich jedoch insoweit in prinzipieller Weise, als dieser wegen des an einer Speiche befestigten Stiftes tatsächlich diskrete Umdrehungen des Rades „zählt“, während der elektrische Zähler analog arbeitet. Dabei darf allerdings nicht übersehen werden, dass bei sehr geringen Absolut-Strömen die Reibung so groß ist, dass diese von der Messung nicht erfasst werden (z.B. der Ruhestrom von unbelasteten Funkfernschaltern). Zu beachten ist ferner, dass sich die Eichung dieser Energiemessgeräte auf Ströme und Spannungen mit sinusförmigem Verlauf bezieht. Diese Voraussetzung ist bei Schaltnetzteilen und auch bei Steckernetzteilen mit Gleichrichtern (Stromflusswinkel) nicht gegeben, was zu Messfehlern führt. Weil ich in diesem Zusammenhang die Abbildung Datei:Gleichrichter-Stromfluss.svg gesehen habe, sei mir der Hinweis gestattet, dass diese falsch ist. Die Datei Datei:Stromflusswinkel.GIF zeigt, dass die Spannung am Kondensator ihr Maximum während des Stromflusswinkels erreicht. Mangelhaft ist allerdings die obere Linie der Welligkeit, die eigentlich diesen Maximalwert berühren müsste. -- wefo 08:34, 15. Dez. 2011 (CET)
- Entscheidend ist, dass es sich nicht um einen Stromzähler, sondern um einen Energiezähler handelt. In der Artikeleinleitung steht unmittelbar davor, dass es sich um ein integrierendes Messgerät handelt, aber sollte man wirklich den Begriff Energieintegrator propagieren? Letztendlich wird an den Ziffernrollen oder einen elektronischen Anzeigefeld dann doch eine Zahl abgelesen. Dass der Begriff "Zähler" in Blick auf den inneren Ablauf streng genommen falsch ist, halte ich für ein recht kleines Übel. Die Ziffernrollen (außer auf der üblicherweise nicht abgelesenen niederwertigsten Stelle) drehen sich diskontinuierlich, dann ist „Zähler“ wieder richtig. --Saure 11:10, 15. Dez. 2011 (CET)
- Du schreibst: „der Begriff "Zähler"“. Und tatsächlich fehlt die übliche Bezeichnung Zähler im Definitionsteil. Sorgen macht mir auch „gelieferter und genutzter“. „Geliefert“ hat eine Richtung und schließt insoweit die Blindenergie ein, die ja hin und her pendelt und somit „zurückgeliefert“ wird. -- wefo 13:10, 15. Dez. 2011 (CET)
- Entscheidend ist, dass es sich nicht um einen Stromzähler, sondern um einen Energiezähler handelt. In der Artikeleinleitung steht unmittelbar davor, dass es sich um ein integrierendes Messgerät handelt, aber sollte man wirklich den Begriff Energieintegrator propagieren? Letztendlich wird an den Ziffernrollen oder einen elektronischen Anzeigefeld dann doch eine Zahl abgelesen. Dass der Begriff "Zähler" in Blick auf den inneren Ablauf streng genommen falsch ist, halte ich für ein recht kleines Übel. Die Ziffernrollen (außer auf der üblicherweise nicht abgelesenen niederwertigsten Stelle) drehen sich diskontinuierlich, dann ist „Zähler“ wieder richtig. --Saure 11:10, 15. Dez. 2011 (CET)