Diskussion:Rennrad
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Ich bezweifle, dass es sich bei dem abgebildeten Rennrad tatsächlich um ein Baujahr 1952 handelt. Da sind doch moderne Klickpedale dran! Und Schnellspanner gab's damals doch auch nicht, oder? --Losfeliz 17:12, 25. Jul 2005 (CEST)
- Der Rahmen ist von 1952, es war mal ein Bahnrad, die Komponenten sind neuer, Laufräder natürlich auch. Ralf
17:57, 25. Jul 2005 (CEST)
- Nochmal etwas ausführlicher: etwa 1980 wurde das Rad umgebaut, in den Rahmen bzw. die Gabel wurden Löcher für Bremsen gebohrt, bei der vorderen Bremse ist das etwas problematisch weil nur sehr wenige so kurz gebaut sind, daß sie passen. Die hinteren Ausfallenden wurden ausgelötet und durch Campa- Enden mit Stellschrauben ersetzt. Der Einbau des Hinterrades ist immernoch ein Gewaltakt, weil die Breite ursprünglich nur 110 mm war. Die Hinterradstreben wurden etwa 10 mm geweitet und mit Campa- Glocken neu gerichtet, die Naben haben extra schmale Muttern und Scheiben. Das Rad hat bei 61 cm Rahmenhöhe exakt 1000 mm Radstand, kann fast nicht freihändig gefahren werden, ist sehr lenksensibel. Der Rahmen ist so kurz gebaut, daß der Schuh gegen das Vorderrad stößt, wenn man nicht aufpaßt. Im Wiegetritt ist es extrem steif, die Gabel zeigt eine deutlich sichtbare Eigenfederung. -- Ralf aka Marcela
11:10, 30. Jul 2005 (CEST)
- Nochmal etwas ausführlicher: etwa 1980 wurde das Rad umgebaut, in den Rahmen bzw. die Gabel wurden Löcher für Bremsen gebohrt, bei der vorderen Bremse ist das etwas problematisch weil nur sehr wenige so kurz gebaut sind, daß sie passen. Die hinteren Ausfallenden wurden ausgelötet und durch Campa- Enden mit Stellschrauben ersetzt. Der Einbau des Hinterrades ist immernoch ein Gewaltakt, weil die Breite ursprünglich nur 110 mm war. Die Hinterradstreben wurden etwa 10 mm geweitet und mit Campa- Glocken neu gerichtet, die Naben haben extra schmale Muttern und Scheiben. Das Rad hat bei 61 cm Rahmenhöhe exakt 1000 mm Radstand, kann fast nicht freihändig gefahren werden, ist sehr lenksensibel. Der Rahmen ist so kurz gebaut, daß der Schuh gegen das Vorderrad stößt, wenn man nicht aufpaßt. Im Wiegetritt ist es extrem steif, die Gabel zeigt eine deutlich sichtbare Eigenfederung. -- Ralf aka Marcela
Beleuchtung
Ich habe den Kommentar zur Gesetzentwurf gelöscht, lauf ADFC gibt es zwar einen Gesetzentwurf, der sagt aber etwas völlig anderes aus, siehe hier: http://www.adfc.de/index.php?id=1325&languageid=1 - Außerdem war´s nicht NPOV -- euronaut 10:54, 16. Jul 2004 (CEST)
Ich sehe da keinen Widerspruch, die heute verbotene Batteriebeleuchtung soll Vorschrift werden, genau so schreibt es der ADFC ??? Standlicht (§67c, Abs. 7): Erstmals ist auch ein Standlicht in der StVZO vorgeschrieben... Genau wie bei Autos die 3. Bremsleuchte... Deutschland hinkt der Welt hinterher, erst verboten, dann Vorschrift - genau das wollte ich ausdrücken. Ralf 11:11, 16. Jul 2004 (CEST)
Dir ging´s ums Standlicht, na dann... Ist aber sowieso nur ein Entwurf. d.h., da ist noch nichts beschlossen -- euronaut 11:22, 16. Jul 2004 (CEST)
Rahmenmaterialien
Tabelle ???
mit einen kaputten alurahmen noch irgentwohin zu rollen ist ziemlich gefährlich, weil alu ausgehend von einen kleinen riss sehr schnell (manchmal blitzartig) einen kompletten bruch entwickelt der dann ziemlich sicher zum sturz führt.
stimmt, gefährlich, aber 'bedingt möglich' wie Zabel 2000 bei der Tour - mit Karbon und Titan nicht machbar
komische österreichische Bestimmungen??? äußerer Felgendurchmesser mindestens 630 mm - größere gibt es seit Jahrzehnten nicht mehr??? Ralf 10:31, 16. Jul 2004 (CEST)
Tabelle: Warum steht bei Alu das Geringe Gewicht nicht in der Tabelle als Vorteil? Warum steht da Steifigkeit als Nachteil? Ich habe da den Verdacht, dass da ein Stahlfan seine Vorlieben pflegt. --Sebastian 10:18, 21. Jul 2004 (CEST)
- M.E. sollte da "Mangel an Steifigkeit" stehen. Zum Gewicht: füg's hinzu! --Bernd 10:23, 21. Jul 2004 (CEST)
Mangel? Das trifft es nun auch nicht. Alurahmen sind in aller Regel absolut ausreichend steif. Meist weit mehr als Stahlrahmen. Die ganze Tabelle ist so nicht ganz korrekt. Stahl: Was ist Eigenfederung? Und wieso ist hohe Elastizität ein Vorteil? Elastische Rahmen neigen zum Flattern (Geringe Federsteifigkeit des Systems) genau das wird Karbon unten als Nachteil ausgelegt. Titan wird wiederum der Nachteil geringer Beständigkeit nachgesagt, was nun wieder so ziemlich das einzige ist, was Titan als Werkstoff für Fahrradrahmen qualifiziert. Insgesamt sollte man sich vielleicht lieber auf mögliche Steifigkeit-zu-Gewichts-Verhältnisse fixieren als auf reines Gewicht um dann wiederum die dazugehörigen Steifigkeiten in die eine oder andere Richtung zu beklagen. --Sebastian 10:43, 21. Jul 2004 (CEST)
- Stimmt, ich bin eindeutig Stahlfan. Aber das ist es nicht allein. Als Monteur mache ich Probefahrten mit allen Rennrädern, im höchsten Gang und Wiegetritt. So bin ich auch das Trek Madone gefahren (angeblich Amstrong's Rad). Weich als wenn schon was gebrochen ist. Alurahmen sind - wenn überhaupt - nur wenige Gramm leichter als gleich große Stahlrahmen bei dem Nachteil des größeren Windwiderstandes wegen dickerer Rohre. Bei Paris-Roubaix fahren alle Stahl oder Karbon weil das absolut steife Alu überhaupt nicht federt und man sich die Handgelenke kaputt machen würde. Ich weiß daß die tabelle nicht das Gelbe vom Ei ist, wenn ihr ne bessere Formulierung habt, nur zu! Das subjektive Empfinden kann man schlecht in Worte fassen. Uwe Raab hat bestätigt, daß die damals revolutionären Zeitfahrmaschinen der DDR mit den Lenkerbügeln an der Gabel zwar wunderbar leicht und beim Fahren an der Windkante von Vorteil waren - die Fahrer haben sich anfangs geweigert, diese Räder im Wiegetritt zu fahren weil sie Angst dabei hatten. Das gab Ärger mit der politischen Führung, kam früher nie zur Sprache. Ralf 18:59, 21. Jul 2004 (CEST)
Gefühlte Fahreigenschaften sollten in einem Lexikon nichts zu suchen haben. Ich habe auch beides Stahl und Alu und ich fühle da nichts.
Gabeln federn auch bei 10bar Reifendruck weniger als der Reifen und da ironischerweise Alugabeln wegen des geringen E-Moduls mehr als Stahlgabeln.
Hast du für deine Behauptung über leichte Kohlefaserrahmen irgendwelche Messwerte, die die Elastizität im Tretlagerbereich als spezifisches Problem leichter Kohlefaserrahmen zeigen? Das Problem besteht wie Lenkkopfsteifigkeit auch bei allen leichten Rahmen unabhängig vom Material. Lediglich das Gewicht bei dem es auftritt ist unterschiedlich. Und gerade da steht Stahl doof da, weil Stahlrahmen unterhalb der 1,6kg schon nur noch sehr mäßige Steifigkeiten aufweisen können.
Alurahmen sind auch nicht prinzipbedingt steif. Das kann man sehr schön an alten Vitus oder Alanrahmen sehen. Alles in allem viel Voodoo. Wir sollten in einem Lexikon doch bitte bei den nachprüfbaren Fakten bleiben. --Sebastian 10:20, 22. Sep 2004 (CEST)
- hi Sebastian, ich bin als Monteur im Fahrradladen zahlreiche Rennräder probegefahren. Dabei war es dem Chef wichtig, daß ich an die Belastungsgrenze gehe und nicht der Kunde. Ich selbst habe einen umgebauten Dürkopp Bahnrahmen von 1952 (Gesamtgewicht ca. 8kg - also nichts Besonderes) Die Stahl- und Aluräder im Laden haben sich sehr stark unterschieden, habe auf allen 10 Bar - egal ob Schlauch- oder Drahtreifen. Alu schüttelt mehr durch. Wiegetritt mit beiden möglich (habe 85kg). Dann kam der Schreck: Trek Madone, ein 6000 Euro- Rad: Im Wiegetritt weich wie Butter, ich habe mich nicht getraut, voll reinzutreten. Schleifen der Kette - also zu wenig verwindungssteif. Das können die halb so teuren aus Stahl und Alu besser! Beschleunigung allerdings sehr gut. Fast unkontrollierbar auf Kopfsteinpflaster - Fazit: wahrscheinlich zu sehr an Masse gespart (nur ne Vermutung) - übrigens federn 13 Bar Schlauchreifen nicht mehr, die Bewegungen der Stahlgabel kann man deutlich sehen, mehr als 1 cm! Gruß -- Ralf
11:24, 22. Sep 2004 (CEST)
- Das alles sagt aber nichts darüber aus wie sich solche Materialien im Allgemeinen verhalten. Darüber geben nur und ausschließlich Messwerte auskunft. Es ist im Rahmen eines lexikalischen Eintrages so schlicht falsch zu sagen "Der Rahmen war anders als der Rahmen". Hier geht es um allgemeingültiges und Orientierung. Dass ein einzelner Rahmen da ein Ausreisser ist sagt genau überhaupt nichts. Columbus Genius Rahmen sind in Rahmenhöhen über 56 im Grunde unfahrbar und trotzdem sagt das über die Steifigkeit von Stahlrahmen an sich überhaupt nichts aus. Denn Columbus Max Rahmen sind bis über Rahmenhöhe 64 Steif wie ein Brett. Und im übrigen sicher "unkomfortabler" als so mancher Alurahmen. Reifendrücke von 10bar oder mehr sind doch hier völlig akademisch. Nur ein Bruchteil der Rennradbesitzer fährt heute noch Schlauchreifen und auch bei den Schlauchreifen vertragen im wesentlichen nur die Bahnmodelle diese Drücke. Die meisten Räder werden mit Drücken zwischen 7 und 8 bar unterwegs sein und da federt der Reifen mehr als die Gabel. Allerdings ist die Gabel eines der wenigen Teile an einem Renner das überhaupt Komfort bringen kann. Wie gesagt Gefühle haben in einem Artikel zur Technik nix verloren.
--Sebastian 12:40, 22. Sep 2004 (CEST)
- Bei der Tour werden meist Schlauchreifen gefahren weil sie einfach leichter sind, wie hatte sonst Beloki der Reifen von der Felge rutschen können? Ansonsten gebe ich dir Recht. Es soll nur deutlich werden, daß ein Fahrrad mit Alurahmen nicht zwangsläufig leichter ist als eins aus Stahl. Ralf aka Marcela
11:17, 30. Jul 2005 (CEST)
- Bei der Tour werden meist Schlauchreifen gefahren weil sie einfach leichter sind, wie hatte sonst Beloki der Reifen von der Felge rutschen können? Ansonsten gebe ich dir Recht. Es soll nur deutlich werden, daß ein Fahrrad mit Alurahmen nicht zwangsläufig leichter ist als eins aus Stahl. Ralf aka Marcela
Korrosion
Titan und Aluminium verhalten sich hinsichtlich der Korrosion ähnlich: beide Materialien korrodieren recht schnell, bilden dabei aber eine dichte Oxidschicht, die ein Fortschreiten der Korrosion verhindert. Beide Materialien gelten wegen dieser Eigenschaft als "korrosionsbeständig" (siehe dazu auch die Wikipedia-Artikel zu den beiden Artikel). AIn der Tabelle "Korrosion" als Nachteil aufzuführen (wie bei Stahl) statt "korrosionsbeständig" als Vorteil aufzuführen (wie bei Titan) wäre extrem irreführend. --mxr 19:12, 5. Mär 2005 (CET)
- was du schreibst, stimmt. Aber Aluminium ist aufgrund verschiedener Eigenschaften, hauptsächlich der Korrossion, nicht alterungsbeständigt, Ermüdungsbruch tritt oft schon nach 5 Jahren auf, wenn Alu nicht gründlich (auch innen) geschützt ist, was bei fast allen Alu-Rahmen nicht der Fall ist. Titan hat technisch ähnliche Eigenschaften, die Ermüdung tritt aber meist frühestens nach 10 jahren ein und das auch nur wenn Fehler bei der Produktion gemacht werden. Titanrahmen sind viel teurer und werden deshalb gründlicher und aufwendiger gefertigt, deshalb gibt es bei ihnen meist keine Probleme. Die Materialien Alu und Titan haben gleiche bzw. ähnliche Eigenschaften. Fahrradrahmen aus den Materialien verhalten sich unterschiedlich.
- Du sprichst die Dauerfestigkeit an. Die hat nur am Rande etwas Korrosion zu tun und ist bei Aluminium-Rahmen nicht grundsätzlich problematischer oder unproblematischer als bei Stahl- oder Titanrahmen. Den von Dir behaupteten Unterschied in der Lebensdauer bestreite ich. Gibt es eine seriöse Quelle für die von Dir genannten Zahlen? --mxr 23:39, 6. Mär 2005 (CET)
- muß ich suchen... bis dahin lassen wir es wie es ist, ok? - Ralf
23:01, 7. Mär 2005 (CET)
- muß ich suchen... bis dahin lassen wir es wie es ist, ok? - Ralf
- Du sprichst die Dauerfestigkeit an. Die hat nur am Rande etwas Korrosion zu tun und ist bei Aluminium-Rahmen nicht grundsätzlich problematischer oder unproblematischer als bei Stahl- oder Titanrahmen. Den von Dir behaupteten Unterschied in der Lebensdauer bestreite ich. Gibt es eine seriöse Quelle für die von Dir genannten Zahlen? --mxr 23:39, 6. Mär 2005 (CET)
Ästhetik: ist zwar keine technische Eigenschaft, das wird aber auch nirgendwo geschrieben oder wo steht, daß die Tabelle ausschließlich technische Daten nennt??? Gruß Ralf
22:46, 6. Mär 2005 (CET)
- Na gut. Soll ich den Punkt "altmodisches Aussehen" bei Stahl auf der Seite "Nachteile" eintragen oder machst Du das? Spaß beiseite: die in der Tabelle (wie auch im gesamten Artikel) genannten Fakten müssen nicht unbedingt technischer Art sein, aber Fakten müssen es schon sein, d.h. objektiv, nachprüfbar. Wir sammeln das Wissen der Menschheit - nicht die Meinungen der Menschheit. --mxr 23:39, 6. Mär 2005 (CET)
[1] : Bei der interkristallinen Korrosion werden die korngrenznahen Bereiche des Materials angegriffen. Dieser Korrosionsangriff beeinträchtigt damit lokal den Zusammenhalt im Gefüge, der Werkstoff wird geschwächt.
Besonders anfällig für diese Art der Korrosion sind Legierungen mit Ausscheidungen an den Korngrenzen.
, außerdem Spannungsrisskorrosion. Reicht das als Fakten für Korrosion von Aluminium? Zum Thema Ästhetik: schlanke Dinge werden von uns meist eleganter angesehen als dicke. Dies bezieht sich nicht nur auf Fahrräder. Geschmackssache bleibt es natürlich...Ralf
17:57, 29. Mär 2005 (CEST)
Die Formulierung in der Tabelle fand ich äusserst unglücklich. Zur Korrosionsbeständigkeit von Aluminium siehe auch die Artikel Aluminium, Aluminiumlegierung, Passivierung. Es wirkt dort exakt der selbe Schutz wie bei Titan (Element), wo es seltsamerweise keiner anzweifelt. Ich setze daher jetzt mal wieder die Korrosionsbeständigkeit als Vorteil hinein (was ja auch für den Rahmen als ganzes vollkommen zutrifft) und als Nachteil die Spannungsrisskorrosion die eben nur unter bestimmten Voraussetzungen (-> Artikel) lokal an den belasteten Stellen auftreten kann, ggf. sollte man halt auch noch die Dauerfestigkeit und die Materialermüdung erwähnen. Aber einfach so wie es war sowohl bei Stahl als auch bei Alu nur allgemein die Korrosion als Nachteil zu erwähnen ist falsch, das es nun mal verschiedene Effekte sind. --fubar 14:40, 14. Jul 2005 (CEST)
- stimmt, so wie du es umgebaut hast ist es besser. Alu ist nicht alterungsbeständig - ich finde aber keien faßbaren Beweis, deshalb schreibe ich es erstmal noch nicht rein. Ralf
17:54, 14. Jul 2005 (CEST)
- stimmt, so wie du es umgebaut hast ist es besser. Alu ist nicht alterungsbeständig - ich finde aber keien faßbaren Beweis, deshalb schreibe ich es erstmal noch nicht rein. Ralf
Scandium
sollte nicht als eigenständiges Rahmenmaterial in die Tabelle, da dann da mit gleicher Berechtigung auch Kupfer, Zink und andere Legierungselemente von Aluminiumlegierungen stehen müssten. Entgegen der Werbung ist Scandium nur in kleinen Teilen in einigen Alulegierungen enthalten. (Ist auch besser so, es hat nämlich eine höhere Dichte als Aluminium) Dazu ist vielleicht folgender Link interessant: http://www.efbe.de/tour0699.htm --Sebastian 19:23, 26. Jul 2004 (CEST)
Gabeln
'...hat sich Karbon durchgesetzt' - nur zur Tour de France hat sich das noch nicht durchgesprochen??? -- Ralf
13:50, 18. Apr 2005 (CEST)
Österreich: nur mit Schlauchreifen ein Rennrad?
@Marcela: in der österreichischen Fahrradverordnung sind Kriterien für ein Rennrad genannt, diese sind im Artikel aufgeführt:
- Eigengewicht des fahrbereiten Fahrrades höchstens 12 kg;
- Rennlenker;
- äußerer Felgendurchmesser mindestens 630 mm und
- äußere Felgenbreite höchstens 23 mm.
Das hast Du ergänzt um die folgende Schlussfolgerung(?):
Dies bedeutet, daß in Österreich nur Fahrrräder mit Schlauchreifen als Rennräder angesehen werden.
Das steht so aber nicht in der österreichischen Fahrradverordnung. Wie kommst Du darauf? --mxr 02:36, 4. Aug 2005 (CEST)
- der äußere Felgendurchmesser 630 - also nur Schlauchreifen Ralf aka Marcela
03:10, 4. Aug 2005 (CEST) 28er Räder haben 622mm, es gibt eine Ausnahme, die Ballonreifen mit 3 Zoll oder mehr, die sind ganz bestimmt nicht gemeint (635mm) - 27er Räder haben 630mm und damit haben in Österreich Rennräder immer Schlauchreifen. (jedenfalls amtlich gesehen) Das Ganze liegt daran, daß die Zollangabe den Reifenaußendurchmesser angibt, ETRTO aber den Felgenumfang, deshalb sind 27er Felgen größer als 28er. Ralf aka Marcela
10:39, 4. Aug 2005 (CEST)
- In der Fahrradverordnung wird auf den äußeren Felgendurchmesser Bezug genommen - der bei den ETRTO-Dimensionen angegebene Felgendurchmesser bezeichnet aber den Felgenschulterdurchmesser und der liegt meist mehr als nur 4 Millimeter unter dem äußeren Felgendurchmesser. Deshalb haben auch Drahtreifenfelgenfelgen der Dimension 622 x <Breite> i.d.R. den von der Verordnung geforderten äußeren Felgendurchmesser von 630 Millimetern.
- der äußere Felgendurchmesser 630 - also nur Schlauchreifen Ralf aka Marcela
- Selbst wenn das nicht so wäre, wäre Dein Hinweis meines Erachtens irreführend gewesen, denn die Behauptung, dass "in Österreich nur Fahrrräder mit Schlauchreifen als Rennräder angesehen werden" ist völlig realitätsfern und stimmt so einfach nicht. Allenfalls hätte man etwas schreiben können wie "Bei strenger Auslegung dieser Kriterien dürften in Österreich eigentlich nur Räder mit Schlauchreifenfelfen als Rennräder im Sinne dieser Verordnung gelten" o.ä., aber selbst das brächte dem Leser keinen echten Erkenntnisgewinn und wäre eine etwas unenzyklopädische "Klugscheißerei" (nicht persönlich gemeint, ich finde nur keinen treffenderen Ausdruck). --mxr 16:18, 4. Aug 2005 (CEST)
- das stimmt, mir fällt nix Gescheites ein, wie man das anders ausdrücken könne, also ist das Löschen ok :-) Ralf aka Marcela
16:23, 4. Aug 2005 (CEST)
- das stimmt, mir fällt nix Gescheites ein, wie man das anders ausdrücken könne, also ist das Löschen ok :-) Ralf aka Marcela
abfallendes Oberrohr
Bevor ich dazu meinen Senf abgebe, möchte ich das hier mal zur Diskussion stellen. Diese Rahmen mit abfallenden Rohren werden zwar verwendet, aber Discovery fuhr z.B. schon wieder mit herkömmlichen Rahmen: [2]. Ich möchte das in etwas so formulieren:
Die Rahmengeometrie war bis vor wenigen Jahren so beschaffen, daß das Oberrohr waagerecht ist. In Anlehnung an Mountainbikes werden auch Rahmen mit abfallenden Oberrohren gefertigt. Dies ist ein Modetrend, weil die Klemmung der Sattelstütze wesentlich stärker beansprucht wird, da der Hebelarm sich fast verdoppelt. Das eingesparte Material beim Rahmen wird mit schwereren Sattelstützen erkauft, die größer bemessen sein müssen als kurze Sattelstützen. Vereinzelt werden bereits steigende Oberrohre benutzt.
siehe: [3]
Die Bezeichnung 'Modetrend' ist vielleicht etwas überzogen, mir fällt nur nichts besseres ein. Ralf aka Marcela
22:44, 4. Aug 2005 (CEST)
- Schreib' doch einfach "Trend" statt "Modetrend". Alfred Grudszus 00:08, 9. Sep 2005 (CEST)
Laufräder
Es war auch mal die Rede von 28"-Rädern, ich glaube, das gibt es bei Trekking-Rädern, keine Ahnung. Jedenfalls in einen normalen Rennrahmen würden die garnicht reinpassen. Selbst ein wirkliches 27"-Hinterrad würde fast am Sitzrohr schleifen. Tatsächlich haben die Räder heute wegen der geringeren Reifen-Querschnittsdurchmesser einen Durchmesser von zwischen 66,5 und 67,5 cm. 27" (=68,6cm) dürfte man nur durch das Montieren von Querfeldeinreifen oder den berühmten Kowalit-Reifen erreichen. Alfred 00:05, 9. Sep 2005 (CEST)
- um es kurz zu machen: stimmt - aber damit machst du die Verwirrung perfekt ;-) Ralf
00:11, 9. Sep 2005 (CEST)
- ... deshalb hab ich es ja auch so nicht in den Artikel reingeschrieben. Wichtige Frage wäre aber jetzt: stimmt das, was im Artikel steht. Wenn nicht, mach zur Not einen rvt. - solange ich das selbst nicht alles nachgemessen habe, bestehe da auf garnichts. Leider habe ich Zeit meines Lebens für's Rennrad ausschließlich Schlauchreifen verwendet (wieso eigentlich "leider"...). Da weis ich's allerdings um so besser, weil ich es haargenau nachgemessen habe. Muß man ja, um den Radumfang am Tacho richtig einzustellen. Alfred Grudszus 01:17, 9. Sep 2005 (CEST)
- Schaffen wir, was Brügelmann seit 20 Jahren zwar ganz fett schreibt, aber nicht erklärt:
27" ist größer als 28" - nicht fragen, es ist einfach so
- Ich hab mich bisher nicht so recht da rangetraut, ich denke, das sollte ganz deutlich erkennbar irgendwo stehen, aber erst, wenn wir das so gut erklären können, daß es mehr als 5 min. überlebt ;-) Ralf
07:27, 9. Sep 2005 (CEST)
- Ich hab mich bisher nicht so recht da rangetraut, ich denke, das sollte ganz deutlich erkennbar irgendwo stehen, aber erst, wenn wir das so gut erklären können, daß es mehr als 5 min. überlebt ;-) Ralf
27" ist größer als 28" ---> Felgendurchmesser 630 (27) zu 622 (28).
- Vorschlag:
- Paradoxerweise sind 27"-Felgen – hier geht es ausschließlich um das Maß der "nackten" Felgen – mit 630 mm Durchmesser größer als 28"-Felgen mit 622 mm. Die Erklärung: 28"-Felgen waren für wesentlich dickere Reifen konzipiert als die für Rennen produzierten 27"-Felgen – das jeweilige Maß ergibt sich immer erst mitsamt den Reifen. 630 mm plus 2 x 28 mm Reifen ergeben 686 mm = 27" (1 Zoll = 25,4 mm) – 622 mm plus 2 x 44,5 mm Reifen ergeben 711 mm = 28". Tatsächlich erreichen aber Schlauchreifen-Laufräder mitsamt Reifen i.d.R. lediglich zwischen 665 und 675 mm.
- Wieviel Minuten schätzt du, hält das? Alfred 10:13, 9. Sep 2005 (CEST)
- Das hört sich doch sehr gut an, das sollte Bestand haben - warten wir mal ab :-) Ralf
10:21, 9. Sep 2005 (CEST)
- Das hört sich doch sehr gut an, das sollte Bestand haben - warten wir mal ab :-) Ralf
- Vorschlag:
Körpermaße
@Ralf Roletschek: Du hast die Behauptung "Frauen haben vergleichsweise längere Beine und fahren deshalb lieber kürzer gebaute Rahmen." wieder in den Artikel eingefügt und hast als Quelle das Buch "Fahrradphysik und Biomechanik" von Michael Gressmann genannt. Ich habe das Buch leider nicht vorliegen, vermute aber, dass der Autor keine eigenen Untersuchungen zu den Körpermaßen durchgeführt hat: welche Primärquelle gibt er denn für die Aussagen zu den Körpermaßen an? Ich frage, weil ich den Verdacht habe, dass die Aussage (wieder einmal) auf einer Fehlinterpretation der DIN 33402 beruht.
Eine auch im Netz verfügbare Untersuchung zu Körpermaßen ist die Dissertation von Ulrike Trippo, die unter <http://opus.kobv.de/ubp/volltexte/2005/143/pdf/trippo.pdf> abgerufen werden kann. Diese Untersuchung kommt bezüglich geschlechtsspezifischer Unterschiede in der relativen Beinlänge zu dem Ergebnis, dass die Unterschiede geringfügig seien, tendentiell aber die Männer einen kürzeren Oberkörper und längere Arme und Beine haben.
Eine weitere Quelle: Knußmann, Rainer, "Vergleichende Biologie des Menschen. Lehrbuch der Anthropologie und Humangenetik", Spektrum Akademischer Verlag 1996. Auch Knußmann hat die Beinlänge ins Verhältnis zur Körperhöhe gesetzt und kommt dabei für Männer auf einen durchschnittlichen Beinlänge/Körpergröße-Quotienten von 0,489 und für Frauen auf einen Wert von 0,476. Frauen haben also auch dort eine kleinere relative Beinlänge.
Nicht wisenschaftlich, aber gut zum Thema passend: http://www.velojournal.ch/d/archiv/2004/Ausgabe_01/Damenrad.php -- mxr 16:21, 12. Sep 2005 (CEST)
- Jetzt, nochmal nachgeschaut, muß ich dir Recht geben, es ist andersrum. Ist ja auch logischer, weil Damen-Rennräder steiler sind. Sowas passiert, wenn man nicht genau recherchiert, sorry. Ralf
16:58, 12. Sep 2005 (CEST)