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Ornamental Farm

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Die Ornamental Farm, (eng. schöner Bauernhof, auch frz. ferme ornée) ist ein Begriff aus der Gartenbaukunst. Er bezeichnet die Strömung, die landwirtschaftlich genutzten Bereiche eines Anwesens ästhetisch mit den nur dekorativ genutzten Gartenbereichen zu einer Einheit zu verbinden. Die theoretischen Grundlagen beschrieb erstmals der englische Landschaftsarchitekt Stephen Switzer in einem seiner Werke um 1715.

Die Idee, die verlangte, die tatsächlich vorhandenen landwirtschaftlichen Bereiche als Teil des gesamten Gartens zu behandeln, verband sich mit Rousseaus Vorstellung eines Lebens näher an der Natur zu einer pastoralen Idylle, in der das Leben auf dem Land romantisch verklärt betrachtet wurde. Aus der wirtschaftlich genutzten ornamental farm entwickelte sich zur Mitte des 18. Jahrhunderts so das Hameau, das Dörfchen, als künstlicher Organismus innerhalb eines Gartenbereichs, in dem Bauernhäuser, Mühlen, Nutzgärten und Vieh als reine Staffage dienten und die Rolle eines Folly einnahmen.

Beispiele

Literatur

  • Rolf Tomann (Hrsg.): Gartenkunst in Europa - Von der Antike zur Gegenwart, Könemann, 2000, ISBN 3829064950