Akkreditiv
Ein Akkreditiv (von lat. credere, glauben) ist eine Bescheinigung einer Person oder Körperschaft gegenüber einer anderen.
Bankwesen
Ein Akkreditiv (auch unter dem Begriff letter of credit (L/C) bekannt) ist ein abstraktes, bedingtes Zahlungsversprechen der Bank eines Importeurs, in der sie sich gegenüber dem Exporteur einer Ware verpflichtet, bei Vorlage akkreditivkonformer Dokumente, Zahlung zu leisten. Abstrakt bedeutet, dass das Zahlungsversprechen der Bank rechtlich losgelöst vom Grundgeschäft ist und selbstständig neben dem Kaufvertrag steht. Bedingt bedeutet, dass die Erfüllung des Zahlungsversprechens an Bedingungen geknüpft ist, die immer dokumentärer Natur sind.
Das Akkreditiv ist damit ein Instrument, mit dem im Außenhandel (selten auch im Binnenhandel) die Interessen von Käufern und Verkäufern von Waren ausgeglichen werden. Der Käufer erhält durch diese Form der Abwicklung die Gewissheit, dass er nur zahlen muss wenn der Verkäufer geliefert hat und dies durch die Vorlage ordnungsgemäßer Dokumente nachgewiesen hat. Der Verkäufer bekommt die Gewissheit, dass er nach Lieferung und der Vorlage ordnungsgemäßer Dokumente seinen Erlös erhält.
Sonderformen des Akkreditivs sind das bestätigte Akkreditiv, das übertragbare Akkreditiv und das revolvierende Akkreditiv (siehe weiter unten).
In seiner ursprünglichen Form als Kreditbrief, das von florentinischen Banken im Mittelalter entwickelt wurde, diente das Akkreditiv zur Bargeldversorgung auf Reisen. So konnte der tatsächliche Transport von Gold und die damit verbundenen Risiken vermieden werden.
Es gibt keine verbindlichen gesetzlichen Regelungen für die Abwicklung von Akkreditiven. Es werden jedoch bei der Akkreditiveröffnung die "Einheitlichen Richtlinien und Gebräuche für Dokumentenakkreditive (ERA 500)" der Internationalen Handelskammer, Paris (ICC) dem Akkreditiv vertraglich zugrundegelegt. Diese regeln insbesondere die Geschäftsbesorgung der beteiligten Banken untereinander und geben den beteiligten Banken Richtlinien für die Prüfung der unter dem Akkreditiv eingereichten Dokumente. Als Interpretationshilfe für die an der Akkreditivabwicklung beteiligten Banken existiert neben den ERA 500 noch die ISBP (International Standard Banking Practice). In den ISBP (die auch von der ICC aufgelegt werden) werden einzelne Probleme, die in den ERA 500 nicht abschließend geklärt wurden, bearbeitet. Die Regelungen der ISBP sind für die beteiligten Banken jedoch nicht rechtsverbindlich. Bei eventuellen Streitigkeiten kann eine beteiligte Partei auch die ICC Paris direkt um deren Meinung anrufen, diese Meinungen sind in den gesammelten Decisions der ICC dokumentiert.
Der Ablauf eines Akkretivs ist dabei wie folgt:
- Der Importeur einer Ware beauftragt seine Hausbank damit, unter seiner Rückhaftung ein Akkreditiv zu eröffnen. Dies setzt voraus, dass die Firma bei der Hausbank über eine entsprechende Kreditlinie verfügt.
- Die Bank des Importeurs (= eröffnende Bank) eröffnet das Akkreditiv unwiderruflich zu Gunsten des Exporteurs. Hierbei bedient sie sich zur Abwicklung einer Bank im Land des Exporteurs (= avisierende Bank), die ihr entweder vom Importeur vorgegeben wurde oder ihre Korrespondenzbank ist. Im Akkreditiv wird die Ware hinsichtlich Art, Menge und Verpackung beschrieben und es werden Fristen für den Versand der Ware vom Verladeort bis zum Abladeort sowie zur Vorlage der Dokumente genannt. Ferner werden die Dokumente spezifiziert, die die Bezahlung des Akkredivs auslösen.
Hierbei handelt es sich unter anderem um:
- die Handelsrechnung, selten in konsularisch beglaubigter Form,
- Packlisten,
- das Ursprungszeugnis, meist beglaubigt durch die Handelskammer im Herkunftsland,
- Ladepapiere oder Transportdokumente, wie Konnossement, Frachtschein, Abladebestätigung,
- Versicherungszertifikate oder -policen für die Transportrisiken,
- Wechsel für eine eventuelle Refinanzierung, bei Nachsichtakkreditiven,
- Weitere Dokumente wie Qualitätszeugnisse oder Zertifikate von Reedereien oder Warenprüfgesellschaften.
Des Weiteren verpflichtet sich die eröffnende Bank gegenüber dem Exporteur unwiderruflich, an ihn dann Zahlung zu leisten, wenn er die dokumentären Bedingungen des Akkreditivs zu genau 100% erfüllt hat.
- Die ausländische Bank avisiert dem Exporteur die Eröffnung des Akkreditivs, nachdem sie geprüft hat, ob das Akkreditiv rechtlich und formal einwandfrei ist. Außerdem bietet sie sich an, die dokumentäre Abwicklung für den Exporteur zu übernehmen.
- Der Exporteur prüft nach erfolgter Avisierung, ob das Akkreditiv mit dem Kaufvertrag übereinstimmt und klärt, ob er die geforderten Dokumente beibringen kann.
- Nach Durchführung der Lieferung reicht der Exporteur die Dokumente bei seiner Bank ein (i.d.R. ist dies die avisierende Bank). Nach sorgfältiger Prüfung der Dokumente (und der Feststellung, dass diese akkreditivkonform sind) erfolgt entweder die Zahlung an den Exporteur (wenn bei der Akkreditiveröffnung die avisierende Bank die Zahlstellenfunktion übertragen bekommen hat) oder die Weiterleitung an die eröffnende Bank, die nach Feststellung der Ordnungsmäßigkeit der eingereichten Dokumente die Zahlung vornimmt. Die Dokumente werden anschließend dem Importeur ausgehändigt. Mit den Transportdokumenten kann der Importeur dann den Besitz an der Ware erlangen, wenn das Recht an der Ware durch die begleitenden Dokumente verbrieft ist. Dies ist z. B. bei Konnossementen (auch 'bills of lading' oder 'Seefrachtbriefe' genannt) der Fall. In der Praxis ist aber auch oft so, dass der Importeur bereits im Besitz der Ware ist, wenn diese z. B. per Luftfracht verladen wurde oder per LKW oder Bahnfracht angeliefert wurde. In diesen Fällen hat das Akkreditiv nur die Funktion, die Bezahlung der Ware für den Exporteur sicherzustellen.
Da Akkreditive abstrakt, sprich losgelöst vom Grundvertrag sind, beschäftigen sich die an der Abwicklung eines Akkreditivs beteiligten Banken nur mit den Dokumenten, die die Ware verkörpern und nicht mit der eigentlichen Ware. D. h., dass die Bezahlung der Ware bei Vorlage akkreditivkonformer Dokumente auch erfolgt, wenn die Ware fehlerhaft ist. Ansprüche des Importeurs aus dem Kaufvertrag gegenüber dem Exporteur müssen außerhalb des Bankweges geltend gemacht werden.
Wenn die Dokumente nicht zu 100 % den Anforderungen des Akkredivs entsprechen, ist das unwiderrufliche Zahlungsversprechen der eröffnenden Bank hinfällig geworden. In der Regel stellt dies die Bank des Exporteurs bei der Prüfung der Dokumente fest. Allgemein gebräuchlich werden fehlerhafte Dokumente auf "Inkassobasis" an die Bank des Importeurs weitergesandt. Diese klärt dann mit dem Importeur, ob dieser trotzdem bereit ist, die Dokumente aufzunehmen und den Akkreditivbetrag überweisen zu lassen. Da die Zahlungsverpflichtung der Bank des Importeurs bei Unstimmigkeiten der Dokumente hinfällig geworden ist, kann sie sich ebenfalls neu entscheiden, ob sie die Zahlung ausführen will. Sollte der Importeur z.B. in der Zwischenzeit insolvent geworden sein, könnte sie die Zahlung verweigern. In diesem Fall muss die eröffnende Bank nach Feststellung der Unstimmigkeiten dem Exporteur (über vorlegende Bank) mitteilen, dass sie die Dokumentenaufnahme ablehnt. Dies muss sie gemäß den "ERA 500" innerhalb einer Frist von 7 Bankarbeitstagen nach Dokumenteneingang tun. Versäumt sie diese Frist, so gelten die fehlerhaften Dokumente als aufgenommen und somit als zu bezahlen.
Wirtschaftliche Bedeutung für den Importeur
Vorteile für den Importeur:
die Zahlung erfolgt nur
- wenn akkreditivkonforme Dokumente fristgerecht eingereicht werden,
- durch Vorlage der im Importland benötigter Dokumente und/oder
- bei dokumentären Nachweis über den termingerechten Warenversand.
Bis zur Bezahlung der Ware durch das Akkreditiv muss der Importeur keine eigene Liquidität einsetzen, seine Kreditlinie wird jedoch durch die eröffnende Bank belastet.
Risiko für den Importeur:
Die gelieferte Ware entspricht nicht dem Vertrag und dem Akkreditiv, obwohl Dokumente akkreditivgemäß sind. In Einzelfällen kann die Lösung hierfür z.B. die Warenprüfung durch eine Warenprüfgesellschaft wie z.B. SGS oder Controllco sein, die mit einem entsprechenden Zertifikat (welches auch bei der Akkreditiveröffnung als beizulegendes Dokument gefordert wird) bestätigt, dass die Ware den Vertragsbedingungen entspricht. In der Praxis wird dies jedoch aus Kostengründen nur selten genutzt und kommt überwiegend beim Import von höherwertigen Grundstoffen zum Einsatz.
Wirtschaftliche Bedeutung für den Exporteur
Vorteil für den Exporteur:
- er besitzt ein abstraktes und bedingtes Zahlungsversprechen einer Bank, mit dem er unabhängig von den Interessen des Importeurs nach Lieferung die Bezahlung der Ware durchsetzen kann.
Nachteile für den Exporteur:
- wenn bei einem unbestätigten Akkreditiv die eröffnende Bank zahlungsunfähig wird oder die Regierung des Landes des Importeurs ein Zahlungsmoratorium verfügt, ist der Schutz des Exporteurs durch das Akkreditiv (Schutzbrief) nicht mehr gegeben.
- hinzu kommt das Dokumentenrisiko, also die Frage, ob der Exporteur in der Lage ist, Dokumente beizubringen, die zu genau 100 % den Bedingungen des Akkreditivs entsprechen. Die Praxis zeigt, dass der Teufel hier oft im Detail liegt und es vielen Exporteuren schwer fällt, genau diese Bedingung zu erfüllen. Da der Zahlungsanspruch gegen die Bank hinfällig ist, wenn die Dokumente fehlerhaft sind (z. B. weil Liefertermine überschritten wurden und deshalb die Bedingungen des Akkreditivs nicht erfüllt sind oder weil in den Dokumenten Schreibfehler enthalten sind oder die Dokumente den inhaltlichen Anforderungen an Akkreditivdokumente nicht genügen). Im Falle von fehlerhaften Dokumenten wird aus der Abwicklung als Akkreditiv eine Abwicklung als Dokumenteninkasso.
Wirtschaftliche Bedeutung für die Bank
Akkreditive gelten als Eventualverbindlichkeiten bis zur Übergabe der Dokumente an den Importeur. Sie werden separat als Zusatz in der Bilanz ausgewiesen und belasten die Eigenkapitalbindung der Bank nur teilweise, meist hälftig. Für Akkreditiveröffnung und Dokumentenprüfung werden Provisionen in Rechnung gestellt.
Sonderformen des Akkreditivs
bestätigtes Akkreditiv
Durch die Eröffnung eines Akkreditivs wird ein unwiderrufliches Zahlungsversprechen der Bank des Importeurs begründet. Um dem Exporteur zusätzlich zu diesem Zahlungsversprechen eine weitere Sicherheit zu geben ist es möglich, das zusätzlich zu dem Zahlungsversprechen der Bank des Importeurs ein Zahlungsversprechen der Bank des Exporteurs (oder einer dritten Bank, z. B. der Weltbank oder einer internationalen Entwicklungsbank) ausgesprochen wird. Dieses zweite Zahlungsversprechen dient der Absicherung von Risiken, die in der Bank des Importeurs (Länderrisiken und/oder Bankenrisiken) und in dem Staat des Importeurs (z. B. Risiko eines Zahlungsmoratoriums auf Grund von Devisenmangel) begründet sein können. Eine Akkreditivbestätigung setzt voraus, dass die Bank des Importeurs im Akkreditiv ausdrücklich einen Bestätigungsauftrag erteilt. Eine Bestätigung ohne Auftrag der Auslandsbank ist in der Bankensprache eine Ankaufszusage. In beiden Fällen prüft die bestätigende Bank die Kreditwürdigkeit der eröffnenden Bank und verbucht in ihren Büchern einen Kredit für diese Bank. Der Schutz durch die Bestätigung bezieht sich nur darauf, dass die eröffnende Bank trotz Vorlage akkreditivkonformer Dokumente nicht Zahlung leistet. Nach einer Karenzzeit (i.d.R. 10 Bankarbeitstage) muss dann die bestätigende Bank die Zahlung leisten.
übertragbares Akkreditiv
Bei der Abwicklung von Handelsgeschäften kommt es regelmäßig vor, dass sogenannte Handelsketten entstehen. Der Importeur einer Ware ist häufig nicht der Endverbraucher bzw. der Groß- oder Einzelhändler einer Ware sondern nur ein Zwischenhändler. So bedienen sich z. B. häufig Firmen der Dienste von Zwischenhändlern, um Waren einzukaufen, bei denen sie in den entsprechenden Märkten nicht über genügend Marktkenntnisse verfügen. Wenn diese Zwischenhändler nicht über genügend eigene Liquidität bzw. Kreditlinien verfügen, um den Einkauf mittels eines Akkreditivs abzuwickeln, wird häufig das Instrument einer Akkreditivübertragung gewählt, um den Zwischenhändler in die Lage zu versetzen, den Einkauf abzuwickeln.
Der Ablauf ist wie folgt: Der Endabnehmer eröffnet ein Akkreditiv zugunsten des Zwischenhändlers. In diesem Akkreditiv ist ausdrücklich aufgeführt, dass es übertragen werden kann. Dieser Übertragungsvermerk kann auch eingeschränkt sein; so kann die Übertragung auf einen bestimmten Lieferanten oder ein bestimmtes Land beschränkt sein, ebenso können bestimmte Lieferanten, Länder etc. ausgeschlossen werden. Die Bank des Zwischenhändlers erhält von dem Zwischenhändler den Auftrag, das Akkreditiv (oder bei teilbaren Akkreditiven einen Teil des Akkreditivs) an einen bestimmten Lieferanten zu übertragen. Dabei werden laut ERA 500, von drei Ausnahmen abgesehen, die Ursprungsbedingungen des Akkreditivs 1:1 an den Zweitbegünstigten übertragen. Die Ausnahmen sind der Preis (i. d. R. kauft den Zwischenhändler zu einem geringeren Preis ein, als er an den Endabnehmer fakturiert) und die Liefertermine sowie die Akkreditivlaufzeit, die verkürzt werden können. Da die Bank des Zwischenhändlers hier keine eigenständige Zahlungsverpflichtung übernimmt sondern nur die Zahlungsverpflichtung der eröffnenden Bank weiterreicht, muss sie die Kreditlinie des Zwischenhändlers nicht belasten. Bestandteil der Übertragung ist die Verpflichtung der eröffnenden Bank auch "Dokumente von dritter Seite" zu akzeptieren. Die übertragende Bank ist immer auch Zahlstelle für das Akkreditiv, d.h. sie prüft für die beiden anderen beteiligten Banken die Ordnungsmäßigkeit der vorgelegten Dokumente. Bei Dokumentenvorlage durch den Exporteur prüft die übertragende Bank die Dokumente und nimmt vom Zwischenhändler eine Austauschrechnung entgegen, um das Akkreditiv der eröffnenden Bank ausnutzen zu können. Wenn sie von der eröffnenden Bank den Zahlungseingang auf dem Konto des Zwischenhändlers verbucht, reicht sie den Erlös für den Exporteur auf das Konto bei seiner Bank weiter.
Theoretisch ist es auch möglich, ein Akkreditiv mehrfach zu übertragen. Dies ist wegen der Komplexität einer solchen Konstruktion in der Bankpraxis jedoch extrem selten.
Ein weiteres Instrument zur Abwicklung des Kaufes für einen Zwischenhändler, das ohne Nutzung eigner Liquidität bzw. Kreditlinie aus dem Akkreditiv abgeleitet werden kann, ist die Hinauslegung eines unwiderruflichen Zahlungsauftrags (Unwiderruflicher Zahlungsauftrag) durch seine Bank.
revolvierendes Akkreditiv
In der Literatur über Akkreditive taucht regelmäßig der Begriff des revolvierenden Akkreditivs auf. Damit ist ein Akkreditiv gemeint, das nach Ausnutzung wiederauflebt und durch den Exporteur neu ausgenutzt werden kann. Es wird zwischen zwei Grundformen dieses Akkreditivs unterschieden:
- das einfach revolvierende Akkreditiv
- das kumulativ revolvierende Akkreditiv
Bei einem revolvierenden Akkreditiv würde sich die eröffnende Bank gegenüber dem Exporteur verpflichten, in einem bestimmten Zeitraum (z. B. ein Monat) ordnungsgemäße Dokumente bis zu einem Wert von X aufzunehmen. Nach Ablauf des Kalendermonats könnte der Exporteur im Folgemonat erneut Dokumente unter dem Akkreditiv einreichen, bis entweder ein im Akkreditiv genannter Gesamtbetrag erreicht ist oder das Akkreditiv durch Fristablauf ungültig wird. Beim kumulativ revolvierendem Akkreditiv könnte der Exporteur in den Folgeperioden auch die Akkreditivbeträge ausnutzen, die in den Vorperioden nicht genutzt wurden, beim einfach revolvierendem Akkreditiv verfallen die nicht ausgenutzten Beträge.
In der Praxis hat diese Akkreditivform jedoch keine Bedeutung (der Verfasser dieser Zeilen hat in mehr als 20 Jahren Bankpraxis in der Auslandsabteilung einer Großbank kein einziges revolvierendes Akkreditiv erlebt). Der Grund hierfür ist so einfach wie einleuchtend: Die eröffnende Bank muss bei der Einbuchung eines Akkreditivs den vollen Betrag einbuchen, der maximal - also über die ganze Laufzeit - durch den Exporteur ausgenutzt werden kann. Diese maximale Inanspruchnahme würde also auch die Kreditlinie des Importeurs in voller Höhe belasten und wegen der langen Laufzeit des Akkreditivs auch die Provisionszahlungen an die Bank verteuern.
Diplomatie
Im diplomatischen Zusammenhang bedeutet Akkreditiv das Beglaubigungsschreiben, das die Regierung des Entsendestaates zur Akkreditierung eines Diplomaten zur Vorlage bei der Regierung des Empfangsstaats ausstellt.
Siehe auch: Dokumenteninkasso, Dokumentenakkreditiv, INCOTERMS zur Ausgestaltung von Kostenübernahme und Gefahrenübergang der Ware