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Laufzeitverlängerung deutscher Kernkraftwerke

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Laufzeitverlängerung ist ein Stichwort in der deutschen atompolitischen Debatte, mit dem die Verlängerung des Betriebs von Kernkraftwerken (KKW) gemeint ist. Hintergrund sind die gesetzlich festgelegten Details des Atomausstiegs.

In Summe wird durch die Laufzeitverlängerung kein CO2 eingespart, da die EU im April 2009 für die Zeit bis 2020 die Grenze der jährlich erlaubten CO2-Menge festlegte. In dieses Emissionsziel wurde die mögliche Reduktion durch Atomkraftwerke nicht eingerechnet. Wird durch eine verlängerte Laufzeit für Atomkraftwerke CO2 eingespart, so können im Rahmen des Emissionshandels andere Industriesparten mehr CO2 ausstoßen. Die Summe des Gesamtsystems bleibt in jedem Fall gleich.[1] Es gilt es als unwahrscheinlich, dass diese nach zähem Ringen gefundene Regelung gekippt werden könnte.

Die Parteien CDU, CSU und FDP kündigten im Wahlkampf 2009 an, das Atomgesetz ändern und die Laufzeiten von deutschen Kernkraftwerken verlängern zu wollen. Diese Absicht bekundeten sie auch im Koalitionsvertrag, den nach der Bundestagswahl Ende Oktober 2009 schlossen (siehe unten).

Begründet wurde und wird dies vor allem mit Klimaschutz-Argumenten. Sicherheitstechnisch ist eine Laufzeitverlängerung jedoch umstritten, weil altersbedingt die Wahrscheinlichkeit von Störfällen steigt, die KKW nicht dem neuesten Stand der Technik entsprechen und weil alte KKW konstruktive Mängel haben, die man auch durch aufwändige Modernisierungen nicht beheben kann.[2]

Zudem wird künftig im hohen Maße so genannte Regelenergie benötigt, für die KKW nicht ausgelegt sind. Unter dem Einfluss der radioaktiven Strahlung sowie beim An- und Abfahren erleiden viele Kraftwerksbauteile Materialermüdungen. Außerdem wird weiterhin Atommüll produziert, für den weder ein Endlager- noch ein nachhaltiges Entsorgungkonzept vorliegt.

Interessenlage der Betreiber

Betriebswirtschaftlich betrachtet hat ein Betreiber Interesse am Betrieb einer Anlage, so lange die Einnahmen die Ausgaben überschreiten (= so lange Deckungsbeiträge erzielt werden).

Jeder Abriss eines Kernkraftwerks ist schwierig, weil es in Deutschland immer noch kein Endlager für hochradioaktive Stoffe gibt. Deshalb müssen solche Abfälle aufwändig zwischengelagert werden, zum Beispiel in Behältern wie dem Castor.

Betreiber, die in ihren Bilanzen hohe Rückstellungen für Rückbau (= Abriss = Demontage) eines Kernkraftwerkes gebildet haben, haben auch deshalb ein Interese an einem Weiterbetrieb, weil sie dann längere Zeit diese Rückstellungen unangetastet lassen können; sie stehen dem Unternehmen wie ein zinsloses Darlehen zur Verfügung. Das Öko-Institut schrieb im Jahr 2000:

"Je länger die Kernkraftwerke in Betrieb sind, um so größer sind die Zins- und Beteiligungserträge, da dann mehr Rückstellungen angesammelt und die angesammelten Rückstellungen später in Anspruch genommen werden. Deshalb stellen die Rückstellungen faktisch einen erheblichen finanziellen Anreiz zum möglichst langfristigen Betrieb der Kernkraftwerke dar. Ein Sprecher des Instituts forderte: "Um Chancengleichheit auf dem Strommarkt herzustellen und den wirtschaftlichen Anreiz zum Betrieb von Kernkraftwerken zu reduzieren, müssen die Rückstellungen in einen Fonds überführt werden, der dem Zugriff der Kraftwerksbetreiber entzogen ist".[3]

Alle vier großen Energieversorger betreiben in Deutschland Kernkraftwerke. Man zählt sie üblicherweise nach Reaktorblöcken; zusammen betreiben sie 17 davon:

  • RWE = 5 Blöcke (1.288 + 1.284 + 1.219 + 1.240 + 1.167 = 6,198 MW Nettoleistung)
  • E.ON = 6 Blöcke (zusammen 6.790 MW Nettoleistung)
  • Vattenfall = 2 Blöcke (1.345 + 771 = 2.116 MW Nettoleistung)
  • EnBW = 4 Blöcke (1.392 + 1.305 + 890 + 785 MW = 4.372 MW Nettoleistung)
Bezeichnung Kürzel Bundes-
land
Betrei-
ber
Brutto-
leistung
in MW
Netto-
leistung
in MW
Energie-
erzeugung
in TWh[4]
Reststrom-
menge ab
Juli 2010 in
TWh[5]
Bau-
beginn
Kommer-
zieller
Betrieb
Außer
Betrieb[6]
(geplant)
Typ
Brokdorf KBR SH SH E.ON
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195,7 100,1 1976-01-01 01.01.1976 1986-12-22 22.12.1986 2022-06-26 (2022) DWR
Isar 2 KKI 2 BY BY E.ON
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186,8 110,3 1982-09-15 15.09.1982 1988-04-09 09.04.1988 2021-08-27 (2021) DWR
Philippsburg 2 KKP 2 BW BW EnBW
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214,6 86,6 1977-07-07 07.07.1977 1985-04-18 18.04.1985 2019-10-14 (2019) DWR
Grohnde KWG NI NI E.ON
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226,0 87,4 1976-06-01 01.06.1976 1985-02-01 01.02.1985 2019-06-02 (2019) DWR
Unterweser KKU NI NI E.ON
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241,7 18,5 1972-07-01 01.07.1972 1979-09-06 06.09.1979 2013-03-09 (2013) DWR
Krümmel KKK SH SH Vattenf.
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184,6 88,2 1974-04-05 05.04.1974 1984-03-28 28.03.1984 2021-06-02 (2021) SWR
Emsland KKE NI NI RWE
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186,6 114,9 1982-08-10 10.08.1982 1988-06-20 20.06.1988 2022-02-05 (2022) DWR
Neckarwestheim 2 GKN 2 BW BW EnBW
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173,9 125,1 1982-11-09 09.11.1982 1989-04-15 15.04.1989 2023-04-14 (2023) DWR
Grafenrheinfeld KKG BY BY E.ON
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227,7 47,3 1975-01-01 01.01.1975 1982-06-17 17.06.1982 2015-10-20 (2015) DWR
Gundremmingen C KGG C BY BY RWE
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185,3 63,3 1976-07-20 20.07.1976 1985-01-18 18.01.1985 2018-11-12 (2018) SWR
Gundremmingen B KGG B BY BY RWE
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195,8 54,1 1976-07-20 20.07.1976 1984-07-19 19.07.1984 2017-01-28 (2017) SWR
Biblis B KWB B HE HE RWE
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222,6 13,9 1972-02-01 01.02.1972 1977-01-31 31.01.1977 2011-11-24 (2011) DWR
Biblis A KWB A HE HE RWE
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215,5 7,8 1970-01-01 01.01.1970 1975-02-26 26.02.1975 2011-01-14 (2011) DWR
Philippsburg 1 KKP 1 BW BW EnBW
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154,1 13,4 1970-10-01 01.10.1970 1980-03-26 26.03.1980 2013-04-04 (2013) SWR
Isar 1 KKI 1 BY BY E.ON
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161,8 6,3 1972-05-01 01.05.1972 1979-03-21 21.03.1979 2012-02-22 (2012) SWR
Neckarwestheim 1 GKN 1 BW BW EnBW
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170,1 1,0 1972-02-01 01.02.1972 1976-12-01 01.12.1976 2010-09-19 (2010) DWR
Brunsbüttel KKB SH SH Vattenf.
Vorlage:nts ist VERALTET – siehe dort.
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111,0 11,0 1970-04-15 15.04.1970 1977-02-09 09.02.1977 2013-06-30 (2013) SWR

Stand: 2010, Quellen: Bundesamt für Strahlenschutz, Informationskreis KernEnergie

Kernenergie und Klimaschutz

Bei der Kernspaltung selbst entsteht kein klimaschädliches Kohlenstoffdioxid. Gleichwohl ist der Gesamtprozess der Energieerzeugung mittels Kernenergie nicht klimaneutral:

  • Kernkraftwerke haben einen Wirkungsgrad von etwa 30-40 %. 60-70% der erzeugten Wärmemenge geht als Abwärme in die Umwelt; nur 30-40 % wird in Strom umgewandelt.[7]
  • Der Prozes des Uranabbaus und der Urananreicherung ist energieaufwändig. Im Rahmen der Gemis-Studie quantifizierte das Öko-Institut Darmstadt diesen Aufwand 2005 detailliert. Die frei werdenden CO2-Mengen pro Kilowattstunde waren ungefähr denen aus Windkraftanlagen oder Wasserkraft in Deutschland zu vergleichen.[8] Seit 2005 hat die Windkraftanlagen-Technologie jedoch große Fortschritte gemacht.

Wirtschaftliche Aspekte

Senkung des Strompreises

Ob im Falle von Laufzeitverlängerungen die Strompreise zum Beispiel für Privathaushalte sinken würden wird kontrovers diskutiert. Die Energieversorger verweisen darauf, dass sich der Strompreis am Markt (Strombörse) bilde und nicht durch einen Vertrag festzulegen sei. Der ehemalige Präsident des Umweltbundesamtes Andreas Troge (CDU) bezeichnete eine Preissenkung durch Laufzeitverlängerung als „unrealistisch“. Er wies darauf hin, dass der Preis von Strom an der Strombörse 2009 und 20210 deutlich niedriger war als 2008 und dass die Stromversorger gleichwohl die Preise erhöhten.

Laut Öko-Institut (2008) ergibt sich für einen Drei-Personen-Musterhaushalt mit einem Jahresverbrauch von 3500 Kilowattstunden durch die Laufzeitverlängerung eine monatliche Ersparnis von 12 Cent.[9] Generell wird bezweifelt, dass die wahrnehmbare Dämpfung der Stromhandelspreise bei einer Laufzeitverlängerung auch bei den Energieverbrauchern (speziell den Privathaushalten) ankommt.

Nach einer Studie des Ökostromanbieters Lichtblick (2010) würde ein durchschnittlicher Haushalt maximal zwölf Euro jährlich sparen. Wenn die Kosten für die geplante Brennelementesteuer von den Energieversorgern an die Verbraucher weitergegeben werden, müsste eine vierköpfige Familie jährlich 60 Euro mehr für Strom bezahlen.[10]

Zusatzgewinne für KKW-Betreiber

Dass die Betreiber von Kernkraftwerken, also die großen Energieversorgungsunternehmen, bei Laufzeitverlängerungen Zusatzgewinne in Milliardenhöhe machen ist unbestritten.

Die Prognosen darüber, wie hoch diese Zusatzgewinne sind, differieren:

  • Laut Öko-Institut machen sie im gesamten Zeitraum der Verlängerung 63 Milliarden Euro Zusatzgewinne (E.ON 27,5; RWE 17; EnBW 14; Vattenfall 4,5).[9]
  • Laut einer Studie der Landesbank Baden-Württemberg aus dem Jahr 2009 würden die KKW-Betreiber
    • bei einer Laufzeitverlängerung von 10 bis 25 Jahren und einer moderaten Strompreisannahme von 51 EUR je MWh 44 bis 119 Milliarden Euro zusätzlich einnehmen;
    • bei einer Strompreisannahme von 80 EUR je MWh beliefen sich die Mehreinnahmen auf 233 Milliarden Euro(25 Jahre). [11]

Verlauf der politischen Debatte

Der Koalitionsvertrag enthält relativ allgemeine Formulierungen zur Energiepolitik. Sie orientierten sich erkennbar an Empfehlungen des VDI:[12]

  • VDI: "Die CO2-freie Kernenergie ist unverzichtbarer Bestandteil eines umweltverträglichen und zukunftsfähigen Energiemix. VDI empfiehlt Verlängerung der Laufzeiten von Kernkraftwerken. Ein Teil der daraus resultierenden Gewinne der Betreiber sollte für Energieforschung, für den Ausbau erneuerbarer Energien und zur Senkung der Strompreise genutzt werden. Die Endlagerung radioaktiver Stoffe muss ergebnisoffen untersucht werden."
  • Koalitionsvertrag (S. 29): "Kernenergie wird als Brückentechnologie gesehen, die erneuerbare Energien bis zu deren verlässlichen Einsatz ersetzen soll. Laufzeiten sollen unter Einhaltung deutscher und internationaler Sicherheitsstandards verlängert werden, das Neubauverbot bleibt bestehen. Voraussetzungen zur Laufzeitverlängerung sind Regelungen zu Betriebszeiten der Kraftwerke, Sicherheitsniveau, Vorteilsausgleich und Mittelverwendung zur Erforschung von erneuerbaren Energien. Das Moratorium zur Erkundung des Salzstockes Gorleben wird unverzüglich aufgehoben."


Nach dem Abschluss des Koalitionsvertrages gab es in der schwarz-gelben Koalition (SGK) Überlegungen, man könne den Atomkonsens unter Umgehung des Bundesrates aufheben. Diese Überlegungen gewannen an Gewicht, als sich abzeichnete, dass die in NRW regierende SGK unter Jürgen Rüttgers die Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen 2010 verlieren würde und die SGK auf Bundesebene dadurch ihre Zwei-Drittel-Mehrheit im Bundesrat verlieren würde. Zahlreiche politische Akteure bekundeten, dass sie Umgehung des Bundesrates für verfassungswidrig halten bzw. dass sie bei einem solchen Versuch der vor dem Bundesverfassungsgericht klagen würden.

Der neue Bundesumweltminister Norbert Röttgen signalisierte Anfang 2010, dass er eine Laufzeitverlängerung von maximal zehn Jahren befürwortet. Wirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) forderte später eine Laufzeitverlängerung von mindestens 15 Jahren.

Bundesregierung und Kanzlerin gelang es vor der Sommerpause nicht, eine einheitliche Position festzulegen; dadurch blieb das Thema auf der politischen Agenda. Dazu trugen vor allem zwei Umstände maßgeblich bei:

  • Die Umfragewerte für CDU, CSU und FDP sanken nach der Bundestagswahl erheblich
  • Es kam zu einer beispiellosen Zahl von Personalwechseln in wichtigen Ämtern: zum Beispiel kündigten (Roland Koch und Ole von Beust ihren Rücktritt an; Bundespräsident Köhler trat zurück und wurde von Christian Wulff beerbt; diesem folgte David McAllister.

In der CDU gibt es einen Richtungsstreit um politische Fragen und das Erscheinungsbild der CDU.[13]

Teile von CDU, CSU und FDP befürchten, dass Laufzeitverlängerungen unpopulär sind und sie bei den nächsten Landtagswahlen viele Wählerstimmen kosten werden.

Die Energiebranche möchte nicht einer Regelung zustimmen, die die nächste Bundesregierung wieder kippen könnte. Deshalb strebt sie an, neue Regeln mit der Regierung vertraglich zu vereinbaren.[14]

Näheres soll im September beschlossen werden. Die SGK hat ein externes Gutachten bestellt, dessen Ergebnisse am 27. August veröffentlicht werden sollen.[15] In der Woche davor absolviert Merkel eine viertägige "Energie-Reise"; dabei besucht sie in Krempin einen großen Windpark, in Leipzig die Strombörse, in Lingen das Kernkraftwerk und ein modernes Gas- und Turbinenkraftwerk, in Lünen (NRW) ein modernes Kohlekraftwerk, in Rheinfelden (Baden) ein Wasserkraftprojekt[16] und in Darmstadt ein Plusenergiehaus.[17]

Energiekonzerne drohen mit Atomausstieg

Im August 2010 drohten die Energiekonzerne mit dem sofortigen Ausstieg aus der Atomenergie: sie wollen sofort alle Meiler abschalten, sollte die Bundesregierung bei ihren Plänen für eine Brennelementesteuer bleiben.

Zuvor hatten die Stromversorger Versorgungslücken prognostiziert, sollten ihre Kernkraftwerke wie im Atomkonsens geplant vom Netz gehen.[18]

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. Energiepolitik auf dem Holzweg auf dradio.de, 6. Juni 2010
  2. ARD-Magazin "kontraste" vom 15. Juli 2010: Atomkraft – Laufzeitverlängerung trotz Sicherheitsdefiziten
  3. Öko-Institut e. V. - Institut für angewandte Ökologie Stellungnahme 20. November 2000
  4. Nettostrom in TWh - Netto-Stromerzeugung in Milliarden Kilowattstunden seit der Inbetriebnahme bis Ende Dezember 2005 oder bis zur Abschaltung.
  5. Bundesamt für Strahlenschutz: Erzeugte Elektrizitätsmengen (netto) der deutschen Kernkraftwerke, Übertragung von Produktionsrechten und Erfassung der Reststrommengen
  6. aktuelle Reststrommengen und prognostizierte Abschaltung
  7. [Zum Wirkungsgrad von Kernkraftwerken vgl. Kernkraftwerk#Wirkungsgrad
  8. http://www.oeko.de/service/gemis/de/index.htm Aktualisierte Studie: Comparison of Greenhouse-Gas Emissions and Abatement Costs of Nuclear and Alternative Energy Options from a Life-Circle Perspective (Januar 2006)
  9. a b Zeit-Artikel (2008): Minimale Ersparnis durch längere AKW-Laufzeiten
  10. Studie widerlegt Billigstrom-Versprechen der Atomriesen auf spiegel.de, 11. Juni 2010
  11. Laufzeitverlängerung: Milliarden für die Atomkonzerne in zeit.de 9/2009
  12. Der VDI veröffentlichte nach Abschluss des Koalitionsvertrages eine Tabelle, die detailliert aufzeigt, wie weitgehend der Koalitionsvertrag diese Empfehlungen übernimmt.
  13. spiegel.de vom 3. Juli 2010
  14. Rgheinische Post vom 10. August 2010: Kompromiss im Atom-Streit. - Alte Kernkraftwerke könnten schon 2011 abgeschaltet werden. Im Gegenzug sollen jüngere Reaktoren länger am Netz bleiben als geplant
  15. Die Zeit Nr. 38 vom 19. August 2010: Spiel gegen die Zeit. - Mit einem neuen Gutachten lässt die Regierung längere Reaktorlaufzeiten schön rechnen.
  16. Vgl. NaturEnergie Das alte Kraftwerk produzierte 185 Millionen Kilowattstunden pro Jahr; das neue Kraftwerk wird ab Ende 2010 600 Mio. KHW produzieren
  17. rp-online.de Rheinische Post 19. August 2010 Seite A4: Merkel startet "Energie-Reise"
  18. Claudia Ehrenstein: Die Energieriesen wollen die Regierung erpressen. - Die Stromkonzerne drohen mit dem sofortigen Ausstieg aus der Atomenergie. Selbst den Befürwortern der Kernkraft müsste es die Sprache verschlagen. in: welt.de vom 15. August 2010