Zum Inhalt springen

Niederbarnimer Eisenbahn

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist eine alte Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 9. Juli 2005 um 00:10 Uhr durch Pjacobi (Diskussion | Beiträge) (Ostbahn). Sie kann sich erheblich von der aktuellen Version unterscheiden.

Die Niederbarnimer Eisenbahn AG (NEB) mit Sitz in Berlin betreibt ab Dezember 2005 schienengebundenen Personennahverkehr im nördlichen Berliner Umland auf den Strecken Berlin-Karow - Basdorf - Klosterfelde - Groß Schönebeck (Schorfheide) und Berlin-Karow - Basdorf - Wensickendorf - Schmachtenhagen.

Bis Dezember 2005 betreibt die Deutsche Bahn AG die Strecke. Sie konnte sich bei einer Neuausschreibung nicht gegen die Niederbarnimer Eisenbahn durchsetzen, die Eigentümerin der Strecke ist. Die Tochter der Connex-Gruppe führt so die über hundertjährige Tradition der Heidekrautbahn (heute RB 27) mit modernen Triebwagen der Baureihe Talent fort.

Die Strecken wurden von der im Jahre 1900 gegründeten Reinickendorf-Liebenwalde-Groß Schönebecker Eisenbahn AG eröffnet, die seit dem 14. November 1925 als Niederbarnimer Eisenbahn AG firmiert. Damals kam auch die Industriebahn Tegel - Friedrichsfelde (* 16. Dezember 1907) mit 26 km Streckenlänge hinzu.

Im Jahre 1943 war Hauptaktionär die Stadt Berlin mit rund 67% des Kapitals, weitere Aktionäre waren der Kreis Niederbarnim (26%), die Provinz Brandenburg (6%) und Gemeinden.

Seit 1950 lag de Bahnbetrieb in den Händen der Deutschen Reichsbahn. Zum 1. Januar 1992 erhielt die Niederbarnimer Eisenbahn AG ihr Eigentum zurück; den Betrieb führt aber derzeit noch die Deutsche Bundesbahn / Deutsche Bahn AG.

Im Juli 2005 gewann die NEB die Ausschreibung des Betriebs der RB26 auf der Strecke Berlin-Lichtenberg - Küstrin-Kietz (- Kostrzyn nad Odrą), der sogenannten "Ostbahn" für den Zeitraum vom 11.12.2006 bis 13.12.2014.