Diskussion:Mohammad-Ali Ramin
Bapperl
Is klar, dass die meisten hier nur interessiert, dass Ramin Holocaustleugner ist (strenggenommen ist er eigentlich Holocausverharmloser, aber man muss da ja immer den pejorativsten Begriff nehmen, is klar, hat sich so eingebuergert). Das ist aber kaum seine einzige Eigenschaft, zu allem Rest schweigt der Artikel sich aus. Ausgewogenheit ist was anderes. Fossa net ?! 14:57, 28. Mai 2010 (CEST)
- Die Belege für Holocaustleugnung Ramins sind derart klar, dass jeder Kommentar dazu sich erübrigt. Wenn andere Quellen anderes sagen, her damit. Wenn sie dann abgelehnt werden, wäre ein Baustein eventuell begründet, sonst nicht. Jesusfreund 15:08, 28. Mai 2010 (CEST)
- Oehm, guckstu in den Artikel, die Holocaustleugnung wird da erwaehnt und zwar besteht zwei Drittel des Artikels aus nichts anderem. Bestritten wird gar nichts. Fossa net ?! 15:10, 28. Mai 2010 (CEST)
- Du kannst gern andere, substantielle Infos zur Person beisteuern. Jesusfreund 15:13, 28. Mai 2010 (CEST)
- Weiss ich, aendert aber nicht an dem Argument fuers Bapperl, dass Du rausrevertierst. Fossa net ?! 15:16, 28. Mai 2010 (CEST)
- Bei Unausgewogenheit, die du selber nicht beseitigst und nicht konkret begründest, zeigt das Bapperl eben nur, dass du nicht mitarbeitest. Jesusfreund 15:21, 28. Mai 2010 (CEST)
... ist mit Ramin laut http://www.cepsr.com/clanek.php?ID=317 befreundet. Ich weiss nicht so recht, wie ich diese Info unterbringen soll. Fossa net ?! 15:04, 28. Mai 2010 (CEST)
- Ich zeig dir nach Entsperrung, wie das geht, wenn du nach all den Jahren gelangweiltem Konfliktsurfen immer noch nicht Editieren gelernt hast. Jesusfreund 15:23, 28. Mai 2010 (CEST)
Interview 28. 12. 2006
Hier grundlos gelöschten Text dokumentiert, ist zur Zeit geschützt. Jesusfreund 15:23, 28. Mai 2010 (CEST)
Am 28. Dezember 2006 gab Ramin im Iran ein Interview, in dem er zunächst erklärte, die Teheraner Konferenz sei der Auftakt zur Befreiung der Welt vom Zionismus gewesen, der die Infragestellung des Holocaust überall tabuisiert habe. Dies erläuterte er dann, indem er die antisemitische Verschwörungstheorie eines angeblichen „Weltjudentums“ und eine Reihe davon abgeleiteter verschwörungstheoretische Einzelthesen vertrat. Er behauptete unter anderem, Adolf Hitlers Mutter sei „eine jüdische Hure“ gewesen, und deswegen habe Hitler einen Judenhass entwickelt. Zugleich seien seine Freunde, Verwandte und wichtigsten Anhänger Juden gewesen. Sie hätten von ihm zusammen mit dem ebenfalls von Juden beherrschten Großbritannien die Vertreibung der Juden aus Europa verlangt, um so die Gründung des Staates Israel herbeizuführen. Juden hätten auch die USA gegründet, beide Weltkriege verursacht und am 10. Februar 2006 das Archiv der russischen Zeitung Prawda zerstört, um Belege ihrer Verbrechen zu vernichten. Auf die Frage, ob er dem französischen Holocaustleugner Robert Faurisson zustimme, der drei Millionen jüdische Todesopfer in der NS-Zeit „akzeptiert“ habe, antwortete Ramin, unabhängige Forschung habe ergeben, es hätten damals gar nicht soviele Juden in Europa gelebt.[1]
- ↑ Original in Farsi auf Baztab; englisch übersetzte Auszüge bei MEMRI, 3. Januar 2007: Mohammad Ali Ramin, Advisor to Iranian President Ahmadinejad: ‘Hitler Was Jewish’ ; vollständige deutsche Übersetzung laut Honestly Concerned, 7. Januar 2007: Ein Dokument des islamistischen Antisemitismus: Interview mit Mohammad Ali Ramin (Berater von Präsident Ahmadinejad und Organisator der Teheraner Holocaust-Konferenz); Berichte u.a. WorldNetDaily.com, 3. Januar 2007: 'Hitler was Jewish,' insists Ahmadinejad adviser; Israel News, 1. Februar 2007: Iran: Hitler was a Jew
Fehler
- Man habe sie für Pestpandemien und Typhus verantwortlich gemacht habe: "Habe" 1x zuviel.
- "Verschwörungstheorie" ist doppelt verlinkt.
- Link "Iranische" in Islamische Revolution umtaufen.
- Teil "Politische Haltung" einrichten nach dem Satz Im Iran wurde Ramin Berater des Staatspräsidenten Mahmud Ahmadinedschad und trat als Journalist an staatlichen Medien und Dozent an staatlichen Hochschulen auf.
Jesusfreund 16:44, 28. Mai 2010 (CEST)
Wirr
Sicher liegt es nicht zuletzt an den wirren Aussagen dieses wirren Mannes. Aber der Artikel ist ein sprachliches Debakel. Das ist unlesbar, was hier zusammen geschrieben wurde. Wer keine Ahnung von der Sache hat, versteht nur die Hälfte. Manches ist in sich völlig widersprüchlich. Der Artikel muß sprachlich komplett überarbeitet werden. Marcus Cyron - Wikipedia:Literaturstipendium 17:13, 28. Mai 2010 (CEST)
- Werd mal konkret, sonst ist dein Einwand wirr. Jesusfreund 17:15, 28. Mai 2010 (CEST)
- Konkret sind 90% des Artikels in der Form unbrauchbar, da ganz offensichtlich mit heißer Nadel gestrickt. Ich schreibe nicht umsonst, daß der Artikel komplett überholt werden muß. Es bringt rein gar nichts, etwas Einzelnes heraus zu heben, da es nur vom Komplettproblem ablenken würde. Es gelingt nicht Ansatzweise rüber zu bringen, was denn nun genau die Aussagen und Positionen Ramins sind. Ich verstehe den Artikel weitestgehend nicht, denn ich stehe nicht in der Materie. Aber ich bin nicht unbeleckt bei der Thematik. Ich müßte es verstehen können. Zudem fehlt eine Einbindung in Ramins Leben. Aktuell ist es kaum mehr als die Darstellung von Einzelpositionen zur Holocaustleugnung. Das gibt aber nur ein Bild - doch kein Gesamtbild. Der Artikel ist nicht rund, das ist ein Artikel voller Ecken und Kanten. Die sprachliche Überarbeitung sollten auch nicht du oder Fossa machen, sondern ein Unbeteiligter. Marcus Cyron -
Wikipedia:Literaturstipendium 17:25, 28. Mai 2010 (CEST)
- Konkret sind 90% des Artikels in der Form unbrauchbar, da ganz offensichtlich mit heißer Nadel gestrickt. Ich schreibe nicht umsonst, daß der Artikel komplett überholt werden muß. Es bringt rein gar nichts, etwas Einzelnes heraus zu heben, da es nur vom Komplettproblem ablenken würde. Es gelingt nicht Ansatzweise rüber zu bringen, was denn nun genau die Aussagen und Positionen Ramins sind. Ich verstehe den Artikel weitestgehend nicht, denn ich stehe nicht in der Materie. Aber ich bin nicht unbeleckt bei der Thematik. Ich müßte es verstehen können. Zudem fehlt eine Einbindung in Ramins Leben. Aktuell ist es kaum mehr als die Darstellung von Einzelpositionen zur Holocaustleugnung. Das gibt aber nur ein Bild - doch kein Gesamtbild. Der Artikel ist nicht rund, das ist ein Artikel voller Ecken und Kanten. Die sprachliche Überarbeitung sollten auch nicht du oder Fossa machen, sondern ein Unbeteiligter. Marcus Cyron -
- Sorry, Marcus, was du nicht verstehst, musst du schon angeben, Prozentsätze sind nicht konkret. Und ich glaube du hast die Refs nicht gelesen, die ich referiert habe. Es ist tatsächlich im Original so wirr, z.B. dass er Juden vor Vernichtung bewahren will, indem er den Staat Israel zerstören will usw. Aber genau diese abstrusen VS-Theorien sind relevante Infos zur Person. Jesusfreund 17:30, 28. Mai 2010 (CEST)
Ergänzungen
Seit seiner Ernennung zum Vizeminister für Kultur und Medien betätigt sich Ramin als oberster Pressezensor. Er verbot mehrere regimekritische Zeitungen im Iran ([1]), wie es Exiliraner schon bei Bekanntgabe seiner Ernennung befürchtet hatten (TRANSMISSION 2. November 2009: Iran's Leading Holocaust Denier Named Deputy Minister: (Beispiele)...
24. November 2009: NEWS Iranian Newspaper To Resume Printing After One-Day Ban
Earlier in the day, the daily “Etemad” quoted Deputy Culture Minister Mohammad Ali Ramin as saying “Hamshahri” and another daily, “Khabar,” which is linked to a conservative rival of Ahmadinejad, had violated media laws and had received warnings from the Islamic Republic's press supervisory board. “Khabar” had stopped publication because of unspecified pressure, Etemad reported.
Government opponents may see such action by the authorities as an attempt to muzzle criticism of the hard-line president after his disputed re-election in June, which plunged Iran into months of political turmoil.
RFERL, 24. November 2009: Iran Shuts Newspaper For Publishing Baha'i Temple Photo
A popular conservative newspaper critical of Iranian President Mahmud Ahmadinejad has been closed down for carrying a photograph of a temple of the banned Baha'i faith, media reported today. At the same time, the publishers of another daily, "Khabar," linked to a conservative rival of Ahmadinejad, have decided to stop publication due to unspecified pressure, the "Etemad" newspaper said. "Etemad" quoted Deputy Culture Minister Mohammad Ali Ramin as saying both newspapers had violated media laws and had received warnings from the Islamic republic's press supervisory board.
RFERL, 3. Februar 2010: TRANSMISSION Mullahs Ban 'Sexy' Iran Newspaper Logo Last week, opposition websites reported that Deputy Culture Minister For Media Affairs Mohammad Ali Ramin had also blasted the logo saying that it represents ballet, considered un-Islamic in Iran, and is evidence of a "soft war"
[2] 2. März 2010: Staff Of Banned Iranian Newspaper Defiant Also, on March 1, the weekly magazine “Irandokht,” which was run by the wife of opposition leader Mehdi Karrubi, was also ordered closed by the Press Supervisory Board.
Karrubi’s son, Hossein Karrubi, who was the editor in chief of "Irandokht," has said that deputy culture minister for media affairs, Mohammad Ali Ramin, had told his mother several days ago that the weekly will be closed while linking it to Karrubi’s postelection position.
Anfang März 2010 verbot er eine Wochenzeitung, die der Oppositionsführer und ehemalige Präsidentschaftskandidat Mehdi Karroubi herausgab. Gründe dafür nannte er nicht, bemerkte aber nach Aussage des Sohnes, Hossein Karroubi, der Oppositionsführer hätte längst hingerichtet werden sollen. Radio Free Europa/Radio Liberty, 3. März 2010: Iran Bans Magazine Of Karrubi's Son; Iran slaps ban on top-selling reformist daily (AFP) – Mar 1, 2010
Jesusfreund 18:25, 28. Mai 2010 (CEST)
Ramin ist Führer einer Spezialtruppe von Ahamadinedschad, die weitgehend aus früheren Kommandeuren der Revolutionsgarden besteht. Er arbeitete bei der Tageszeitung Kayhan, dem Organ der Hardliner in der Regierung, unter deren Chefredakteur Hossein Shariatmadari. Er gilt als Ideologe und mutmaßlicher Schreiber der Reden des Präsidenten zum Holocaust als "Mythos" und zu Israel. MUHAMMAD SAHIMI in Los Angeles, 30 Mar 2010: An Administration Plagued by Fraud and Corruption
Ramin hat laut IRNA im Juni 2007 Österreich, D und Polen aufgefordert, der "fact-finding commission" seiner "Holocaust Foundation of Iran" Dokumente zu übergeben, die das Ausmaß des Judenmordes "klären" könnten. Haaretz, 2. Juni 2007: Iran 'Holocaust foundation' demands documents on Jewish massacre By DPA
O-Ton Foto Jesusfreund 19:14, 28. Mai 2010 (CEST)
- Und, schon was reputables zum Zweibrücken-Aufenthalt gefunden? --Nuuk 20:40, 28. Mai 2010 (CEST)
- Sollte man nicht den ganzen Propaganda-Kram (wann er wo was sagte) kürzen ? Ramin hat wirklich keine Bedeutung für die faktische Politik der IRI, auch Zensur liegt nicht in seinen Händen, er produziert sich wichtig und wir tun ihm den Gefallen. Auch "spezielle" Quellen, sind nicht nur npov sondern auch mehr soft als hardware. Gruss Beademung 22:58, 28. Mai 2010 (CEST)
- Dies ist nur eine Sammelstelle. Dass er über die Zensur entscheidet und zensorische Regierungsentscheidungen den Betroffenen offiziell verkündet, sagen die oben gesammelten Berichte. Wo hast du da anderes gelesen?
- Die beiden referierten wirren Reden haben außerhalb Irans erheblichen Staub aufgewirbelt; die Thesen "Hitler war Halbjude", "moderne Seuchen sind von Zionisten verbreitet worden" usw. sind für sein Denken aufschlussreich und relevant. Das war keine übliche Staatspropaganda, es rief bei den iranischen Interviewern Zweifel und Rückfragen hervor, lies dazu die angegebenen Refs. Jesusfreund 09:40, 29. Mai 2010 (CEST)
Lehrbuchbeispiel
Dies ist ein interessantes Lehr-Beispiel für unverstandene Konstellationen in Wikipedia und im politischen Nahen Osten. (Fossa ist nämlich der falsche "Gegner".) M-A_R hat die Rolle, wie eine Art Provokateur. - Wir würden hier vielleicht sagen, wie eine Art Troll. - Der Punkt dabei ist, dass diese Rolle erfolgreich ist, wenn die Reaktionen auf diese Rolle übertrieben (,) reichhaltig und Zitate von ihm breit ausufernd sind. Dass andere ihn Holocaustleugner nennen, ist für ihn agitatorisch viel effektiver als die eigenen Aussagen effektiv sein könnten. - Würde man schlicht, nüchtern, sehr knapp (ohne im wesentlichen unvollständig zu werden) und streng enzyklopädisch hier unaufgeregt darstellen, - ja dann spielen wir dem großen Herrn Vizeminister - besondere Ehre sei seinen geheiligten Vornamen - am wenigsten in die Bresche.--Pacogo7 11:05, 29. Mai 2010 (CEST)