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Bildauflösung

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Mit Bildauflösung bezeichnet man gemeinhin die Anzahl der Bildpunkte aus denen das dargestellte Bild horizontal und vertikal besteht.

Es existieren im IT-Bereich diverse Standards, welche für eine feste Auflösung stehen (z.B. VGA 640 * 480 Bildpunkte, sowie SVGA 800 * 600, XGA 1024 * 768, SXGA 1280 * 1024, UXGA 1600 * 1200, SUXGA 2048 * 1536). Dabei steht der erste Zahlwert immer für die horizontale Anzahl, der zweite Wert hingegen für vertikale Anzahl Bildpunkte. Bildpunkte und Pixel werden oft synonym verwendet auch wenn das formal nicht korrekt ist. Ein Bild mit einer Auflösung von z.B. 1024 * 768 Bildpunkten besteht aus 1024 * 768 = 786432 Pixeln.

Dementsprechend wird auch die Auflösung bei z.B. bei der Digitalfotografie angegeben, wobei hier allerdings der Begriff Megapixel (Mega wie Millionen) auftaucht. So entstehen in einer 2 Megapixel-Kamera Bilder mit einer Bildauflösung von 1600 * 1200 Bildpunkten.

Als Beispiel mag uns hier noch ein "Textbild" zur Verdeutlichung dienen. Stellt euch ein Schwarz-Weiß-Bild vor in dem die Farbe schwarz durch eine 0 und die Farbe weiß durch eine 1 repräsentiert wird. Ein Bild mit einem Smily und 14 * 7 Bildpunkten könnte dann zum Beispiel so aussehen (schwarzer Smily auf weißem Grund):

11111000011111
11100111100111
11011011011011
10111111111101
11010011001011
11100100100111
11111000011111


Auf dem Monitor ist die Anzahl der Bildpunkte fest vorgegeben (nicht aber die Auflösung, welche softwareseitig erzeugt wird und danach von der Grafikkarte auf die Bildschirmauflösung umgerechnet wird). Insbesondere TFT-Bildschirme sind kaum in der Lage, andere Bildschirmauflösungen als die, für welche sie geeignet sind, ohne große Qualitätseinbußen darzustellen. Dies wird an einer einfachen Rechnung deutlich.
Denken wir uns einen TFT mit einer Auflösung von 1280 * 960 Bildpunkten. Wenn wir nun versuchen ein Bild mit 800 * 600 Bildpunkten bildschirmfüllend darzustellen, so bekommen wir ein Problem. Jedes Pixel des Bildes muss nun auf 1,6 Bildpunkte des Bildschirms aufgeteilt werden. Dies geht natürlich nicht. Die Folge ist die doppelte Darstellung einiger Bildpunkte auf dem Bildschirm, während andere nur einmal auf dem Bildschirm auftauchen. Die Folge sind Verzerrungen, die sich in einer Unschärfe des Bildes ausdrücken. Der Versuch dem softwareseitig entgegenzuwirken, kann das Problem zwar lindern, beseitigt es aber nicht. Das Stichwort für genauere Ausführungen zu diesem Thema lautet Interpolation.

-> Wenn wir von der Bildauflösung reden, müssen wir unterscheiden zwischen der Auflösung des Anzeigegerätes und der 'internen' Auflösung eines gespeicherten Bildes.