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Lectorium Rosicrucianum

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Die Internationale Schule des Goldenen Rosenkreuzes - Lectorium Rosicrucianum ist eine Neue Religiöse Bewegung mit Hauptsitz in Haarlem, Niederlande. Sie ging 1935 aus einer niederländischen Gruppe der Rosicrucian Fellowship hervor und beruft sich auf die Tradition der Rosenkreuzer. Als Gründer wurde Jan Leene (1896 - 1968) angesehen, der sich später Jan van Rijckenborgh nannte, sowie sein Bruder Zwier Willem Leene (1892 – 1938) und Henriette Stok-Huyser (1902 - 1990), die später den Namen Catharose de Petri trug.

Seit 1949 ist das Lectorium Rosicrucianum auch im deutschsprachigen Raum tätig, anfangs unter dem Namen "Neue Internationale Transfiguristische Schule (NITS)". Im Mai 1955 wurde der gemeinnützige Verein im deutschen Vereinsregister als "Internationale Schule des Rosenkreuzes" eingetragen, seit 1998 nennt sich die Gemeinschaft "Internationale Schule des Goldenen Rosenkreuzes, Lectorium Rosicrucianum e.V." [1]. Die Anzahl der aktiven Mitglieder in Deutschland wird für das Jahr 2005 auf 2500 geschätzt.[2][3][4][5]

Geschichte

Das Lectorium Rosicrucianum hat seine Wurzeln in der Rosicrucian Fellowship Max Heindels, aus deren niederländischen Studiengruppe es in einem Prozeß der schrittweisen Ablösung von der Mutterorganisation hervorging.

Als im Dezember 1929 Frau van Warendorp, die Begründerin des Amsterdamer Zentrums der Rosicrucian Fellowship, längerfristig erkrankte, übernahmen die Brüder Jan und Zwier Willem Leene dessen kommissarische Leitung und bestanden auch weiterhin auf ihrer Leitungsposition, als Frau van Warendorp zurückkehrte. Der Führungswechsel wurde dem Hauptquartier der Rosicrucian Fellowship mitgeteilt und von Frau Heindel genehmigt.

Während die Zentrale der Rosicrucian Fellowship in Kalifornien von inneren Krisen durch konkurrierende Parteien betroffen war, erlangte das Haarlemer Zentrum eine zunehmende Autonomie. Ein Versuch der kalifornischen Zentrale, die Gruppe wieder stärker in die Gesamtorganisation einzubinden, schlug fehl. Aus einem Schreiben der holländischen Zentralstelle vom März 1935 geht deutlich der Anspruch hervor, die neue Weltzentrale der Organisation zu werden. Auf dieses Okkupationsbemühen reagierte die Muttergesellschaft in Oceanside mit einem Brief an die niederländischen Mitglieder, in dem unmissverständlich darauf hingewiesen wird, dass das Haarlemer Zentrum nicht "The Rosicrucian Fellowship" in Oceanside vertrete.[6]

Damit war der Endpunkt des Abtrennungsprozesses der Haarlemer Gruppe von der Rosicrucian Fellowship erreicht. Als inhaltliche Gründe für die Abtrennung nannte Jan Leene die nach seiner Meinung zu intensive Hinwendung der Rosicrucian Fellowship zum Okkultismus. Mit der Anerkennung der Satzung der Gruppe durch die niederländische Regierung im September 1935, erhielt die ehemalige Haarlemer Zweigstelle auch eine rechtliche Bestätigung ihrer Selbständigkeit. Daher ist dieses Datum die historisch belegbare Geburtsstunde des Lectorium Rosicrucianum. In der internen Geschichtsschreibung der Gemeinschaft wird der 24. August 1924, als die Brüder Leene zur bestehenden Amsterdamer Gruppe der Rosicrucian Fellowship stießen, als Datum für den Beginn des Werkes angesehen.

Kurz nach der Erlangung der Eigenständigkeit hatte die Gruppe mit den schwierigen äußeren Bedingungen der deutschen Besetzung während des Zweiten Weltkrieges zu kämpfen und arbeitete während dieser Zeit unter wechselnden Namen. Sie nannten sich zunächst „Het Rozekruisers Genootschap", später dann „Orden der Manichäer", im Jahre 1941 auch „Jakob Böhme Gesellschaft" und erst seit 1946 „Lectorium Rosicrucianum".

Jan Leene, der unter seinem Pseudonym Jan van Rijckenborgh alle grundlegenden Schriften des Lectorium Rosicrucianum verfaßte, entwickelte sich zum allgemein anerkannten geistigen Führer der Bewegung. Mit seiner Frau Johanna Ames hatte er zwei Kinder, Els und Henk, die später beide im Lectorium Rosicrucianum aktiv wurden.

1938 starb Zwier Willem Leene und seine Stelle in der Leitung der Gemeinschaft nahm Frau Henriette Stok-Huyser ein, die als zweite Großmeisterin unter dem Pseudonym Catharose de Petri das Lectorium Rosicrucianum auch nach Jan van Rijckenborghs Tod noch viele Jahre führte. Geboren 1902 in Rotterdam, stieß sie mit 28 Jahren zum Lectorium Rosicrucianum und wurde die engste Mitarbeiterin von Jan van Rijckenborgh.[7]

Mit dem Tod Jan van Rijckenborghs 1968 erlebte das Lectorium Rosicrucianum eine ähnliche Krise, wie bei seiner Abtrennung von der Rosicrucian Fellowship. Der Beginn dieser Krise lag in den Jahren davor als Jan v. Rijckenborgh seinen Sohn Henk Leene zu seinem Nachfolger bestimmt hatte. Diese von ihm bestimmte Nachfolge stieß aber schon zu seinen Lebzeiten auf den Widerstand innerhalb der Gemeinschaft und bei seiner engsten Mitarbeiterin Frau Catharose de Petri.

Nach seinem Tod kam es 1969 zu einem offenen Machtkampf, in den auch die Mitglieder des Lectorium Rosicrucianum einbezogen waren. Dieser Konflikt zeigte sich in zwei Standpunkten, die zum einen von Frau Catharose de Petri und zum anderen von Henk Leene vertreten wurden. Henk Leene trat für mehr Eigenverantwortung der Mitglieder des Lectorium Rosicrucianum ein. Er befürwortete eine kleine, stark nach innen gerichtete Gruppierung, die mehr in die geistige Tiefe arbeiten sollte. Frau Catharose de Petri hingegen stand für eine straffere Organisation mit einer stärkeren weltweiten Ausdehnung des Werkes. Henk Leene sah in dieser Entwicklung die Gefahr der Verflachung des Werkes seines Vaters.

Die Irritation der Mitglieder des Lectorium Rosicrucianum ergab sich daraus, dass die Großmeister als spirituell sehr weit fortgeschritten galten. Derartige Unstimmigkeiten an der Spitze der Hierachie stellten für einige Mitglieder die Glaubwürdigkeit des ganzen Systems in Frage. Die Auseinandersetzungen endeten 1969 mit einem Bruch. Henk Leene verließ das Lectorium Rosicrucianum mit ca. 200 Anhängern und gründete eine eigene Gruppe: R+C, Rosae Crucis, die 1972 den Namen "Esoterische Gemeinschaft Sivas" annahm. Frau Catharose de Petri setzte sich als Großmeisterin durch und übergab 1970 die Leitung des Lectorium Rosicrucianum einem Gremium, der "Internationalen Spirituellen Leitung".[8][9].

Lehre

Das Glaubenssystem des Lectorium Rosicrucianum ist eine Weltanschauung auf christlicher Grundlage, die gnostische und andere Elemente enthält, die sich teilweise auch in anderen spirituellen Strömungen wiederfinden lassen. Die Lehre beruft sich u.a. auf das Gedankengut von Christian Rosenkreuz, dem Namensgeber der gesamten Rosenkreuzer-Bewegung, Max Heindel und Rudolf Steiner (Anthroposophie) und vereinigt in sich sowohl hermetische als auch gnostische Elemente.

Die Gründer des Lectorium Rosicrucianum gingen davon aus, dass die "Heilige Schrift" einen verborgenen Sinn enthalte, den es zu entdecken gilt. Christus nimmt in der Lehre des Lectorium Rosicrucianum einen festen Platz ein. Allerdings wird er nicht vorrangig als historische Person begriffen, oder als „Hierophant von majestätischer Art", der sich außerhalb der grobstofflichen Welt aufhält, sondern in erster Linie als ein unpersönliches, unbegrenztes Wesen, als eine Art elektromagnetisches Strahlungsfeld. In diesem Sinn gilt Christus im Lectorium Rosicrucianum als die allerhöchste vernunftgemäße Erklärung der Wirklichkeit. Dabei sieht es das Lectorium Rosicrucianum als Aufgabe jedes Menschen an, den in der Bibel beschriebenen Weg des Christus als einen eigenen inneren Prozess zu vollziehen. Diese spirituelle Interpretation gilt im Lectorium Rosicrucianum auch für die Auferstehung und Wiederkunft Christi, wobei das Teilhaben an der Auferstehung Christi bedeutet, die gleiche Heilsrealität im eigenen Leben zu verwirklichen.[10], Die Lehre des Lectorium Rosicrucianum basiert daher außer auf den Rosenkreuzerischen Urschriften des Johann Valentin Andreae auch auf dem Evangelium sowie der Offenbarung des Johannes und entwickelte sich zu einer gnostischen Lehre, die zum Teil an die Weltanschauung der Katharer erinnert. Jan van Rijckenborgs umfangreiche Interpretationen zu den drei Rosenkreuzerschriften zeigen eine eindeutige Ausrichtung auf das Rosenkreuzertum. [11]

Wesentliche Aspekte der Lehre sind die Ablehnung jeder persönlichen Abhängigkeit von einem Meister oder Guru, sowie der Verzicht auf meditative Übungen. In der Bindung an einen Meister oder Guru sieht das Lectorium Rosicrucianum einen Widerspruch zur Praxis der Selbsterkenntnis.[12]

Bei den Zusammenkünften des Lectorium Rosicrucianum finden keine spirituellen Übungen oder Ähnliches statt. Es gibt jedoch Schweigestunden, insbesondere vor den Gottesdiensten (Tempeldiensten).[13]

Zu Details der Lehre siehe im Einzelnen: H. Lamprecht [14], Edighoffer [15], H. Wilms [16]

Aufbau

Organisation und Rechtsstruktur

Die Rechtsform ist in Deutschland der eingetragene gemeinnützige Verein, dessen Zweck in der Satzung mit "Verwirklichung des Christentums im täglichen Leben auf der Grundlage der Bibel und anderer christlicher und gnostischer Literatur“ angegeben wird. Als Vereinsorgane gibt es den Vorstand und die Mitgliederversammlung. Die Mitgliederversammlung wählt den Vorstand und legt die Mitgliedsbeiträge fest. Der Austritt aus dem Verein ist jederzeit problemlos möglich.

Das Lectorium Rosicrucianum kennt zwei Formen der Zugehörigkeit. Wer in die Vereinigung eintreten möchte, kann sich nach einer Phase der Orientierung im Rahmen öffentlicher Veranstaltungen entweder für das aktive Schülertum oder für die allgemeine Mitgliedschaft entscheiden. Das Mindestalter für einen Beitritt beträgt 18 Jahre.

Der Verein finanziert sich nach eigener Aussage aus Spenden und Mitgliedsbeiträgen (€ 12.- für „Mitglieder“ bzw. € 16.- für „Schüler“, Stand: 2010). Die Teilnahme an den sogenannten Wochenendkonferenzen kostet € 70,- incl. Unterkunft und Verpflegung. [17][18][19]

Geistliche und Spirituelle Leitung

Die spirituelle Leitung der Gemeinschaft ist streng hierarchisch organisiert. Zu Beginn der Entwicklung des Lectorium Rosicrucianum lag diese ausschließlich bei den Großmeistern. Seit 1970 gibt es ein Kollegium als Leitungsgremium, die sogenannte Internationale Spirituelle Leitung. Darüber hinaus kennt die Gemeinschaft noch „Landesleitungen“ und „Zentrumsleitungen“, deren Mitglieder periodisch berufen werden.[20]

Stufen des Pfades

Der "Weg" eines Schülers ist in sieben Stufen unterteilt: in ein zweiteiliges Schülertum und eine fünffache stufenweise Erhebung, welche sich an den fünffachen gnostischen Weg der Befreiung anlehnt: Einsicht - Heilbegehren - Selbstübergabe - Neue Lebenshaltung - Eingang in einen neuen Lebenszustand.

Dabei gelten die ersten beiden Stufen als eine Orientierungs- und Neophytenzeit, die der Vorbereitung auf den Eintritt in die Gemeinschaft dient. In dieser Zeit können die geistigen Werte verinnerlicht und die Konsequenzen verstanden werden. Bei den äußeren Konsequenzen handelt es sich um eine vegetarische Lebensweise incl. Vermeidung von Kleidung aus Federn und Pelzen, den Verzicht auf Alkohol, Nikotin und Drogen, Austritt aus einer evtl. Mitgliedschaft in Kirchen bzw. anderen spirituellen Gemeinschaften. Als innere Konsequenzen ergibt sich unter anderem eine Abwendung von einer egoistischen / egozentrischen Lebensweise.[21][22]

Die sieben Stufen oder Grade sind:

  • 1. Vorbereitendes Schülertum und Probeschülertum
  • 2. Bekennendes Schülertum
  • 3. Höhere Bewusstseinsschule
  • 4. Ekklesia
  • 5. Gemeinschaft des Goldenen Hauptes
  • 6.+7.Stufe, die sich nicht mehr im materiellen Bereich befinden und darum keine Namen tragen.

Die Grade 3-7 bilden die sogenannte "innere Schule". Bei der Erreichung jedes neuen Grades kommen neue spirituelle Aufgabe hinzu. Es seien graduelle Unterschiede, bei denen eine Verinnerlichung bzw. Vertiefung der Glaubensinhalte deutlich werde. Daher gebe es Tempeldienste besonderen Inhalts, die für den Schüler ab der dritten Stufe vorbehalten seien. [23][24]

Jugendarbeit

Für Kinder und Jugendliche gibt es einen eigenen Arbeitszweig, das sogenannte Jugendwerk. Im Jugendwerk sind die Kinder in 4 Altersgruppen unterteilt. Mit 6 Jahren beginnt die erste, die A-Gruppe. Ihr schließt sich ab 9 Jahren die B-Gruppe an, in der die Märchen den Ritter- und Heldensagen weichen und „einfache, konkrete Beispiele des täglichen Lebens die Schönheit, aber auch die Relativität unseres Lebens verstehen" lassen. Ab 12 Jahren beginnt mit dem Eintritt in die Pubertät auch die C-Gruppe des Jugendwerkes. Hier soll es darum gehen, den Jugendlichen durch „klare Standpunkte", die „aus der Mythologie und aus den gnostischen Lehren aller Zeiten geschöpft werden können", zu helfen, Sicherheit und Halt zu finden. Die letzte Gruppe des Jugendwerkes beginnt mit 15 Jahren und begleitet die Jugendlichen, bis zu ihrem 18 Lebensjahr.[25][26]

Internationale Arbeit und Entwicklung

Niederlande

1935 Wurde bereits mit einem charakteristischen, wesentlichen Bestandteil der Arbeit des Lectorium Rosicrucianum begonnen, den regelmäßig stattfindenden Konferenzen, die in den ersten Jahren in Zelten durchgeführt wurden, auf einem Grundstück, das später unter dem Namen Noverosa zu einem Konferenzort des Jugendwerkes wurde. 1945 erwarb das Lectorium Rosicrucianum bei Bilthoven ein Grundstück, auf dem der Konferenzort Renova, der erste Konferenzort der Gemeinschaft entstand.

Südamerika

1934/35 begründeten die Eheleute Sandvoss, die nach Brasilien ausgewandert waren, in São Paulo einen Zweig des Lectorium Rosicrucianum. Allerdings löste sich Herr Sandvoss 1951 vom Lectorium Rosicrucianum und kehrte zur Rosicrucian Fellowship Max Heindels zurück. Jegliche Vertretung des Lectorium Rosicrucianum in Südamerika hatte dadurch wieder aufgehört.

1965 wurde jedoch, ermöglicht durch neue Initiativen, ein neu erbauter " Aquarius-Tempel" in São Paulo als Zentrum der Arbeit in Brasilien eingeweiht.

1982 gab es in Brasilien darüber hinaus noch einen Konferenzort "O Novo Sol" mit Graltempel in Patos de Minas, einen kleineren Konferenzort in Marilia und einen eigenen Jugendtempel in Fortaleza. Insgesamt zählte man dort über 1000 Mitglieder im Lectorium Rosicrucianum, Jugendwerk und Vorhof. Auch in anderen südamerikanischen Ländern wie Bolivien und Kolumbien ist das Lectorium Rosicrucianum vertreten.

Schweiz

1966 fand in Basel die Vierte der großen Aquarius-Erneuerungskonferenzen statt. 1978 entstand dann in Caux das eigentliche Zentrum, das "Foyer Catharose de Petri". Es befindet sich in einer großen fünfgeschossigen Villa, vor der ein moderner Tempel errichtet wurde. Darüber hinaus gibt es Zentren in anderen Schweizer Städten, so in Basel, Lausanne, Lenzburg und Thun.

Frankreich

1954 gab es ein Zusammentreffen zwischen den Leitern des Lectorium Rosicrucianum und Antonin Gadal, einem französischen Historiker, der sich selbst als letzter Patriarch der Katharer verstand. Zur Erinnerung an dieses Zusammentreffen wurde 1957 in Ussat le Bain im Tal der Ariège in Frankreich das Monument „Galaad" errichtet, das die Übernahme des katharischen Erbes durch das Lectorium Rosicrucianum zum Ausdruck bringen soll.

1967 bestand in Frankreich bereits eine Anhängerschaft des Lectorium Rosicrucianum, so dass in Toulouse die sogenannte 5. Aquarius-Konferenz stattfinden konnte. Mittlerweile gibt es vier Konferenzorte und zahlreiche Zentren.

Andere Länder

Auch in Großbritannien, Polen, Russland, Belgien, Italien, Ungarn, Bulgarien, Rumänien, Spanien, Schweden, Afrika, USA, Australien und Neuseeland hat das Lectorium Rosicrucianum Fuß gefasst, ohne dass die Entwicklungen im Einzelnen bekannt sind. Ähnlich muss die Situation in Tunesien und Griechenland sein, offenbar ist die Arbeit dort aber zum Erliegen gekommen. [27][28]

Kritik und gesellschaftliche Diskussion

Vorbemerkung

Das Lectorium Rosicrucianum ist als Religionsgemeinschaft außerhalb der großen Kirchen im Lauf seiner Geschichte häufig von kirchlicher wie von privater Seite kritisiert worden. Hintergrund von Befürchtungen ist eine Abnahme der religiösen Homogenität der Gesellschaft einerseits und die Zunahme von Berichten über Sekten, die auf grauenhafte Abwege geraten sind (kollektiver Selbstmord, Giftgasanschläge oder offensichtliche Verrücktheiten). Die wissenschaftlich nüchterne und auf belastbare Tatsachenfeststellungen gestützte Beurteilung des Lectorium Rosicrucianum findet aufgrund der geringen Größe und mangelnder wissenschaftlicher Relevanz kaum statt. Auch eine wissenschaftlichen Kriterien genügende neutrale Aufarbeitung der vorhandenen gesellschaftlichen Kritik wurde nur durch wenige theologische Autoren geleistet. [29].

Eine Darstellung der Kritik und der gesellschaftlichen Rezeption kann sich daher nur in eingeschränktem Maß auf wissenschaftlich untersuchte und belegbare Fakten stützen.

Theologische Kritik

Die theologische Kritik bezieht sich nicht nur auf das Lectorium Rosicrucianum im Einzelnen, sondern auch auf Gemeinschaften mit ähnlichem Hintergrund im Allgemeinen.

Synkretismus

Das Lectorium Rosicrucianum wird in der Theologischen Diskussion zu den synkretistischen Gruppierungen gezählt. Deren Lehre manifestiere sich in einer parareligiösen Weltanschauung. Mit ihrer Vermischung verschiedener religiöser Lehren und dem Anspruch das traditionelle Christentum durch esoterische Analysen zu überbieten seien sie eine nachchristliche Erscheinung. Diese Vermischung und Zusammenfügung der Anschauungen verschiedener religiöser Lehren widerspreche den wert- und identitätsbildenden Vorstellungen, die im Lauf der Zeit in größeren (kirchlichen) Religionsorganisation wachsen und einer Beliebigkeit entgegenwirken sollen. Monotheistische Religionen grenzen sich von synkretistischen Tendenzen in der Regel stärker ab als Religionen, deren innere Struktur ohnehin einen gewissen Pluralismus und eine Widersprüchlichkeit aufweist. [30][31]

Doketismus

Die Lehre des Lectorium Rosicrucianum betrachtet die Existenz Jesu und sein Leiden und Sterben am Kreuz als „Schein“, da der ewige Logos und seine Manifestation in Christus sich in der unreinen Stofflichkeit nicht ausdrücken könne. Das Leben Jesu sei eine Allegorie auf den individuellen Weg der (Selbst)erlösung. Aufgrund dieses Doketismus wird dem Lectorium Rosicrucianum vorgeworfen, eine wesentliche Grundlage des christlichen Dogma (das Sühneopfer Jesu am Kreuz) zu verleugnen.[32][33][34]

Dualismus

Mit dem aus der gnostischen Lehre folgenden und im Lectorium Rosicrucianum konsequent vertretenen Dualismus stelle diese Gemeinschaft und ihre Lehre eine Besonderheit unter den neuen Rosenkreuzerbewegungen des 19. und 20. Jahrhunderts dar. Grundlegend für diese gnostische Weltsicht sei ein protologischer Dualismus mit der grundsätzlichen Unterscheidung zwischen der irdischen und einer unbekannten göttlichen Welt. Diese Unterscheidung zwischen einem guten, göttlichen und einem negativen, irdischen Pol durchziehe alle Daseinsbereiche. Die traditionelle christliche Lehre lehnt diese dualistische Unterscheidung von zwei Daseinsbereichen ab.Daher wird der Anspruch des Lectorium Rosicrucianum eine christliche Gemeinschaft zu sein bestritten.[35]

Askese

Die Lehre des Lectorium Rosicrucianum erwartet von den Schülern eine in manchen Lebensbereichen asketische Lebensführung. Dies beziehe sich auf Vegetarismus, Abstinenz gegenüber Alkohol, Nikotin und Drogen jeder Art, Vermeidung des Konsums von Fernsehen und ein geordnetes Sexualleben. Die Tatsache, dass diese Lebensführung als Voraussetzung für weiter führende Schülerstufen gilt, wird als weltabweisend und dogmatisch kritisiert. Eine asketische Lebensführung wird als nicht mehr zeitgemäß bezeichnet.[36]

Kritik seitens der kirchlichen Sektenbeauftragten

Das Verhältnis der Vertreter der großen Kirchen zum Lectorium Rosicrucianum ist zwiespältig. Auf Seiten der Kritiker wird beklagt, dass das Lectorium Rosicrucianum die Verbindung zu den Kirchen gelöst habe und sogar in einer Feindschaft stehe. Das Lectorium Rosicrucianum verlange ab einer bestimmten Stufe der Zugehörigkeit den Austritt aus den Kirchen, was zu persönlichen Entscheidungskonflikten führen könne.

Das Lectorium Rosicrucianum lehre, dass nur das esoterisches Christentum der wahren Botschaft Jesu Christi entspreche. Die Rosenkreuzer haben mit den christlichen Glaubensinhalten nicht mehr als die äußeren Worte gemein. Sie kennen nicht das “Geliebtsein des Menschen durch Gott”. Der Mensch sei nach Ansicht der Rosenkreuzer nicht einmalig. Der Christ habe seinen Glauben, der darin bestehe, dass der unvollkommene sündige Mensch vollkommen von Gott durch Christus in seiner historischen Einmaligkeit geliebt werde. Im Gegensatz zu dieser christlichen Glaubenslehre müsse der Rosenkreuzer ständig wiederkehren (Reinkarnationslehre). Christentum sei daher unvereinbar mit der Weltanschauung der Rosenkreuzer. Die Rosenkreuzer lebten eine Tendenz zum Elitären aus dem Drang, vollkommen sein zu wollen. Es gehe dabei um das Handhaben von geheimem Wissen und Riten, bisweilen auch Techniken und Verhaltensweisen. [37][38]

Die Gemeinschaft wirke überheblich, da sie sich als Vertreterin einer uralten, universellen seit frühester Zeit existierenden Bruderschaft des Rosenkreuzes beschreibe. Aufgrund der Verbote, Moralvorstellungen, der Lehre von zwei Weltordnungen und der Transfiguration erhalten Schüler/innen der Schule eine eigene Weltanschauung, die leicht in Weltflucht und Intoleranz ausarten könne. [39]

Persönliche Kritik ehemaliger Mitglieder

Im Internet kann ein Dossier eingesehen werden, das durch ehemalige Mitglieder und Schüler des Lectorium Rosicrucianum zusammengestellt wurde. In der Einleitung schreiben die Autoren, dass sie und ihre Informanten anonym bleiben und auch Anfragen bezüglich gewünschter Aussagen vor Gericht nicht beantworten wollen. Diese vollständige Anonymität macht eine neutrale wissenschaftliche Überprüfung der Inhalte unmöglich und schränkt die Vertrauenswürdigkeit der Dokumentation ein. [40]

Nebenorganisationen, Stiftungen und Firmen

Um das Lectorium Rosicrucianum (L.R.) rankt sich ein Geflecht von verschiedenen europäischen Stiftungen, Buchverlagen und Nebenorganisationen die zum Teil das gleiche Logo (Kreis, Dreieck, Viereck) wie das L.R. verwenden, da sie nach ihren Angaben dem L.R. sehr nahe stehen und die Arbeit des L.R. unterstützen und fördern. Zwischen den einzelnen Leitungsgremien dieser verschiedenen Stiftungen und dem L.R. gibt es viele personelle Verzahnungen (Personalunion). Zu den Nebenorganisationen, Buchverlagen und Stiftungen des Lectorium Rosicrucianum, die eine Verbreitung der L.R. Anschauungen und Methoden zum Inhalt haben, zählen:

  • Die Stiftung zur Förderung der internationalen Arbeit der religiösen Gemeinschaft Lectorium Rosicrucianum (INS) wurde am 22. November 1990 ins Handelsregister Zürich eingetragen. Gemäß Firmenverzeichnis des Kanton Zürich ist der Zweck der Stiftung die "Weltweite Bekanntmachung der Mysterien der ursprünglichen universellen Religion sowie Verbindung der Menschheit mit der unsichtbaren Kirche und der fundamentalen Religion, der sogenannten Disciplina Arcani, durch weltweite finanzielle Unterstützung der internationalen Aktivitäten der religiösen Gemeinschaft Lectorium Rosicrucianum." Die Stiftung rechnet mit Spenden von 50,- Euro pro Mitglied im Jahr. [41][42]
  • Stiftung Internationale Spirituelle Leitung der Religionsgemeinschaft Lectorium Rosicrucianum (I.S.L.) mit Sitz in Santpoort / Niederlande (gleichzeitig Sitz des „Rosenhofs“/"De Rozenhof") Gründung: 1997. LR-Logo: Kreis-Dreieck-Viereck. Weltweit haben die L.R.-Schüler keinerlei Einfluss auf die Besetzung der I.S.L., weil die Ernennung der I.S.L.-Mitglieder „von oben“ erfolgt, also durch Entscheidung des I.S.L.-Gremiums selbst. Der I.S.L. gehörten im Jahr 2008 eine Frau und 12 Männer an, die Mehrzahl von ihnen aus den Niederlanden. Weltweite Spendeneinnahmen von Schülern und Mitgliedern des L.R., insbesondere aus Deutschland, Frankreich, den Niederlanden und der Schweiz.
  • Rosenhof / De Rozenhof mit Sitz in Santpoort / Niederlande (gleichzeitig Sitz der I.S.L.) der aus Sicht der Mitglieder des L.R. ein okkultes Fernheilungszentrum ist. Hervorzuheben ist, dass der zentrale Sitz der I.S.L. der „Rosenhof“/"De Rozenhof" in Santpoort/ Niederlande ist. Alle Geldspenden der weltweit an das L.R.-Fernheilungszentrum „Rosenhof“ angeschlossenen kranken L.R.-Schüler fließen in die Kasse der „Stiftung Internationale Spirituelle Leitung I.S.L.“.[43]
  • Bibliotheca Philosophica Hermetica/ J.R. Ritman Library mit Sitz in Amsterdam/ Niederlande. Enge Zusammenarbeit mit dem L.R. und mit den L.R.-verwandten Stiftungen. Der Gründer der Bibliothek, Herr Joost R. Ritman, Mitglied des internationalen L.R.-Leitungsgremiums "Internationale Spirituelle Leitung" (I.S.L.)[44]
  • Die Stiftung Stichting Lectorium Rosicrucianum mit Sitz in Haarlem/ Niederlande.[45]
  • Die Stiftung Stichting Lectorium Rosicrucianum mit Sitz in SANTPOORT-ZUID/ Niederlande.[46]
  • Die niederländische Stiftung „Stichting Rozekruis Pers“, ein Buchverlag mit Sitz in Haarlem / Niederlande, in unmittelbarer Nähe der L.R.-Hauptzentrale „Headquarters“. L.R.-Logo: Kreis-Dreieck-Viereck. Die niederländische Stiftung „Stichting Rozekruis Pers“ ist wiederum Gründerin der deutschen „Stiftung Rosenkreuz zur Förderung hermetischen und gnostischen Gedankenguts“.[47]
  • DRP Rosenkreuz Verlag GmbH, ein Buchverlag mit Sitz in Birnbach/Ww. / Deutschland. L.R.-Logo: Kreis-Dreieck-Viereck. Eigentümer der „DRP Rosenkreuz Verlag GmbH“, ist die „Stiftung Rosenkreuz zur Förderung hermetischen und gnostischen Gedankenguts“, das heißt der „DRP Rosenkreuz Verlag GmbH“ gehört zum Stiftungsvermögen der „Stiftung Rosenkreuz zur Förderung hermetischen und gnostischen Gedankenguts“. Geschäftsführer der „DRP Rosenkreuz Verlag GmbH“ sind L.R.-Mitglieder aus den L.R. Leitungsgremien. [48]

Literatur des Lectorium Rosicrucianum

Jan van Rijckenborgh :

  1. Demaskierung, 1984, 114 Seiten, ISBN 90-70053-977
  2. Der Ruf der Rosenkreuzer Bruderschaft, 3. Auflage, 361 Seiten, ISBN 90-6732-011-0
  3. Das Bekenntnis der Bruderschaft des Rosenkreuzes, 3. Auflage, 99 Seiten, ISBN 90-6732-111-7
  4. Die Alchimische Hochzeit des Christian Rosenkreuz Teil 1, 3.Auflage, 301 Seiten, ISBN 90-6732-152-4
  5. Die Ägyptische Urgnosis Teil 1, 4. Auflage, 255 Seiten, ISBN 90-6732-071-4
  6. Die Chinesische Gnosis, 2. Auflage, 479 Seiten, ISBN 90-6732-026-9
  7. Es gibt keinen leeren Raum, 2. Auflage, 89 Seiten, ISBN 90-6732-097-8
  8. Das Mysterium von Leben und Tod, 6. Auflage, 69 Seiten, ISBN 90-6732-081-1
  9. Das Nykthemeron des Apollonius von Tyana, 4. Auflage, 140 Seiten, ISBN 90-6732-080-3
  10. Der kommende neue Mensch, 5. Auflage, 330 Seiten, ISBN 90-6732-093-5
  11. Die Gnosis in aktueller Offenbarung, 4. Auflage, 282 Seiten, ISBN 90-6732-107-9
  12. Schlüssel zum Transfigurismus in siebzig Fragen und Antworten. Rozekruis-Pers, Haarlem 1954.
  13. Licht über Tibet. Rozekruis-Pers, Haarlem 1954.
  14. Was ist, will und wirkt das Lectorium Rosicrucianum. Haarlem 1950, 2. Auflage.
  15. Das Problem der Krebskrankheit und ihre dreifache transfiguristische Heilung. Haarlem 1955.
  16. Rosa Mystika. Haarlem 1959.

Antonin Gadal

  1. Das Erbe der Katharer. Haarlem 1985.
  2. Auf dem Weg zum heiligen Gral. Haarlem 1974.
  3. Das Druidentum. Rozekruis Pers Haarlem 1985, ISBN 90-6732-014-5
  4. Montréalp de Sos. Rozekruis Pers Haarlem 1981, ISBN 90-70196-83-2
  5. Der Triumph der Universellen Gnosis-Aber nach 700 Jahren wird der Lorbeer wieder blühen. Bibliotheca Philosophica Hermetica/ J.R. Ritman Library. Amsterdam 2006. ISBN 90-71608-190.

Catharose de Petri

  1. Das Siegel der Erneuerung, 2.Auflage, 108 Seiten, ISBN 90-70053-86-1
  2. Sieben Stimmen sprechen, 2. Auflage, 126 Seiten, ISBN 90-6732-015-3
  3. Transfiguration, 3. Auflage, 52 Seiten, ISBN 90-6732-153-2
  • Jan van Rijckenborgh & Catharose de Petri: Reveille. Weckruf zur fundamentalen Lebensumkehr als Ausweg in einer aussichtslosen Zeit. Haarlem 1983. ISBN 90-70053-95-0.

Periodika

  1. Zeitschrift Der Eckstein. zirka 1951-1953. Haarlem teils Frankfurt.
  2. Zeitschrift Ecclesia Pistis Sophia. Haarlem zirka 1953-1966.
  3. Zeitschrift Wassermann-Nachrichten. zirka 1963.
  4. Zeitschrift Aquarius-Nachrichten. zirka 1964.
  5. Zeitschrift Aquarius. zirka 1967-1978.
  6. Zeitschrift Pentagramm. ab 1979 bis 2010.
  7. Zeitschrift Rozenhof-Kontaktbrief. Haarlem.
  8. Informationsheft für Interessenten und Informationsbriefe.
  9. Schriftlicher Kursus für Interessenten.
  10. Rosenhof-Briefe.

Zensur überarbeiteter Neuauflagen

In den letzten Jahrzehnten wurden die Originalausgaben der von Jan van Rijckenborgh und Catharose de Petri verfassten Literatur nach deren Tod in den Neuauflagen zensiert. In den sogenannten „Überarbeiteten Auflagen“ findet ein Leser jedoch keinen Vermerk über die vielen Änderungen, Weglassungen und Streichungen. Seit dem Tod Rijckenborghs wurden in den überarbeiteten Auflagen ganze Textpassagen umformuliert oder einfach weggelassen, wie z.B. Angaben über Geschichtsdaten des Lectorium Rosicrucianum die angeblich in einer okkulten ägyptischen Pyramiden-Chronik prophezeit worden sein sollen, etwa über das Jahr 2001, Hinweise zur Eckstein-Freimaurerei im Zusammenhang mit der Transfiguration oder die Schmähkritik gegen Staat, andere Völker, Kirchen, Sekten, Minderheiten und Konfessionen). Jan van Rijckenborgh hat ein Buch mit dem Titel "Licht über Tibet" geschrieben, welches nicht mehr veröffentlicht werden kann. Die Buchautoren Dr. Lamprecht und Horst E. Miers haben zudem zutreffend beobachtet, dass bei etlichen Schriften Jan van Rijckenborghs erst nach dessen Tod seine Mitarbeiterin Catharose der Petri plötzlich als Mitautorin erscheint ohne, dass sich die Buchinhalte geändert haben. (Zum Beispiel bei den 5 Titeln: Die Bruderschaft von Shamballah, Der Universelle Pfad, Die große Umwälzung, Die Universelle Gnosis, Das neue Zeichen.)[49][50]

Jacob Slavenburg

  1. Die geheimen Worte, 248 Seiten, ISBN 90-6732-259-8
  2. Ein Schlüssel zur Gnosis, 131 Seiten, ISBN 90-6732-292-X
  3. Urknall des Christentums, ISBN 978-3-938540-13-8
  • G. Quispel: Die Hermetische Gnosis im Lauf der Jahrhunderte. ISBN 90-6732-238-5
  • Konrad Dietzfelbinger: Die Geistesschule des Goldenen Rosenkreuzes. Dingfelder Verlag 1999. ISBN 978-3-938156-08-7
  • Internationale Schule des Goldenen Rosenkreuzes - Lectorium Rosicrucianum: Arbeit im Menschendienst, Das Rosenkreuz 1924-1994. Rozekruis Pers Haarlem 1995.
  • J. Schootememijer: Fernsehen als Instrument verborgener Mächte. Haarlem 1985, und 2. überarbeitete Ausgabe 1993.

Sekundärliteratur

  • Dr. Harald Lamprecht: Neue Rosenkreuzer. Ein Handbuch. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2004. ISBN 3525565496
  • Roland Edighoffer: Die Rosenkreuzer. München 1995. ISBN 3-406-39823-5
  • Heinrich Wilms: Die religionsphilosophischen Grundlagen der Glaubensgemeinschaft der Rosenkreuzer und ihr verfassungsrechtlicher Schutz. Stuttgart 2001. ISBN 9783170167919
  • Rüdiger Hauth: Hexen, Gurus, Seelenfänger. R. Brockhaus Verlag, Wuppertal, 1. aktual. TB-Aufl. 1999, ISBN 3-417-20573-5
  • Friedrich-Wilhelm Haack: Geheimreligion der Wissenden. Neugnostische Bewegungen Arbeitsgemeinschaft für Religions- und Weltanschauungsfragen, 7. Auflage, München 1989, ISBN 3-921513-24-3
  • Horst E. Miers: Lexikon des Geheimwissens. Verlag Hermann Bauer KG, Freiburg i. Br. 6. Auflage 6/86.
  • Horst E. Miers: Lexikon des Geheimwissens. Wilhelm Goldmann Verlag, 3. aktualisierte Auflage München 1993, ISBN 3-442-12179-5
  • H. Reller/M. Kießig/H. Tschoerner: Handbuch Religiöse Gemeinschaften. Gütersloh 4/1993. Herausgegeben im Auftrag des Lutherischen Kirchenamtes.
  • Gasper, Müller, Valentin: Lexikon der Sekten, Sondergruppen und Weltanschauungen. Herder-Verlag, Freiburg; 7. Auflage 2001. ISBN 978-3451055287
  • Schilling, Hannelore: Im Zeichen von Rose und Kreuz, Nr. 71 der Information der Evangel. Zentralstelle f. Weltanschauungsfragen
  • Peter-Robert König: EIN LEBEN FÜR DIE ROSE (ARNOLDO KRUMM-HELLER). Verlag: Arbeitsgemeinsch. f. Religions- u. Weltanschauungsfr. (1995), 1. Auflage München 1995, ISBN 3-927890-21-9
  • Wolfram Frietsch: Die Geheimnisse der Rosenkreuzer. Marixverlag August 2005. ISBN-13: 978-3865390486.
  • Dr. Hans-Jürgen Ruppert: Rosenkreuzer. Diederichs Verlag, 1. Auflage 2004. ISBN-13: 978-3720525336
  • Clemens Zerling: Die Rosenkreuzer: Geschichte einer Idee zwischen Mythos und Wirklichkeit. Stocker Verlag, 1. Auflage Februar 2009. ISBN: 978-3853652329.
  • Reiner Klein: Die Mysterien der Katharer. Radeberg 2008. ISBN 978-3-934291-51-5.
  • Otto Rahn: Luzifers Hofgesind: Eine Reise zu den guten Geistern Europas. Zeitenwende-Verlag 1. Auflage September 2004. ISBN: 978-3934291195.
  • Friedrich W. Doucet: Im Banne des Mythos. Bechtle Verlag 1979. ISBN: 978-3811831537
  • Otto Rahn: Kreuzzug gegen den Gral & Luzifers Hofgesind, Leben & Werk., Arun-Verlag in Engerda 1995, ISBN 3-927940-22-4
  • Jean-Michael Angebert: Hitler et la tradition cathare. Laffont 1971.
  • Jean Markale: Die Katharer von Montsegur.
  • Fernand Niel: Montségur. Grenoble 1962.
  • Rudolf J. Mund: Der Rasputin Himmlers. Wien 1982.
  • Ladame: Un témoin du XXe siècle. Speziell Band III: Les Mirages de Munich ou l`Europe hypnotisée.
  • Christian Bernadac: Le mystère Otto Rahn; le Graal et Montségur. Paris 1978.
  • Ekkehard Hieronimus: Okkultismus und phantastische Wissenschaft in: Peisl/Mohler (Hrsg.): Kursbuch der Weltanschauungen, Ullstein: Berlin, Frankfurt, Wien, 1980
  • Monika Hauf: Der Mythos der Rosenkreuzer. Patmos Verlag GmbH & Co. KG 2007. ISBN 978-3-491-96203-3.
  • Gerhard Wehr: Die Bruderschaft der Rosenkreuzer. Eugen Diederichs Verlag 1. Auflage 1984. Seite 41. ISBN 3-424-00793-5.

Einzelnachweise

  1. Eintrag im Vereinsregister des Amtsgerichts Hannover - VR 3260
  2. Religionswissenschaftlicher Medien- und Informationsdienst REMID e.v., Marburg. [1]
  3. Harald Lamprecht, Neue Rosenkreuzer, Göttingen 2004, S. 250-253 ff
  4. Roland Edighoffer, Die Rosenkreuzer, München 1995, S. 124 ff
  5. Ulrich Harbecke, Das Kölner Buch der Religionen, Reinfeld 2009, S. 186 ff
  6. Harald Lamprecht, Neue Rosenkreuzer, Göttingen 2004, S. 252 f.
  7. Harald Lamprecht, Neue Rosenkreuzer, Göttingen 2004, S. 250 -254 ff.
  8. Harald Lamprecht, Neue Rosenkreuzer, Göttingen 2004, S. 286 ff / 260
  9. Clemens Zerling,Die Rosenkreuzer-Geschichte einer Idee zwischen Mythos und Wirklichkeit,S.139 ff
  10. Harald Lamprecht, Neue Rosenkreuzer, Göttingen 2004, S. 275-278 ff.
  11. Wolfram Frietsch, Die Geheimnisse der Rosenkreuzer, Hamburg 1999, S.322ff
  12. Wolfram Frietsch, S.324 ff
  13. Wilms, S.36 ff.
  14. Harald Lamprecht, Neue Rosenkreuzer, Göttingen 2004, S. 264 ff.
  15. Edighoffer, Die Rosenkreuzer, München 1995, S. 124 ff
  16. Heinrich Wilms, Die religionsphilosophischen Grundlagen der Glaubensgemeinschaft der Rosenkreuzer und ihr verfassungsrechtlicher Schutz, Stuttgart 2001, S. 7 ff
  17. Eigene Angaben auf der Internetseite des Vereins [2]
  18. Eigene Angaben auf der Internetseite des Vereins [3]
  19. Heinrich Wilms, Die religionsphilosophischen Grundlagen der Glaubensgemeinschaft der Rosenkreuzer und ihr verfassungsrechtlicher Schutz, Kohlhammerverlag 2001, S. 38 f
  20. Harald Lamprecht, Neue Rosenkreuzer, Göttingen 2004, S. 259 f
  21. Wolfram Frietsch: "Die Geheimnisse der Rosenkreuzer", Marixverlag 2005
  22. Harald Lamprecht, Neue Rosenkreuzer, Göttingen 2004, S. 259 f.
  23. Internetauftritt der Evangelischen Informationsstelle der evangelisch-reformierten Landeskirche des Kantons Zürich, Zuletzt bearbeitet im Jahr 2000 von Anna-K. Höpflinger, ©: ah 2000 [4]
  24. Heinrich Wilms, Die religionsphilosophischen Grundlagen der Glaubensgemeinschaft der Rosenkreuzer und ihr verfassungsrechtlicher Schutz, Kohlhammerverlag 2001, S. 38
  25. Harald Lamprecht, Neue Rosenkreuzer, Göttingen 2004, S. 261 ff.
  26. Heinrich Wilms, Die religionsphilosophischen Grundlagen der Glaubensgemeinschaft der Rosenkreuzer und ihr verfassungsrechtlicher Schutz, Kohlhammerverlag 2001, S. 38 ff
  27. Harald Lamprecht, Neue Rosenkreuzer, Göttingen 2004,
  28. Prof. Dr. Heinrich Wilms, s.29 ff.
  29. Schaub, Nuria: „Der Schutz kleiner Glaubensgemeinschaften vor staatlicher und privater Diskriminierung“, Kohlhammer Verlag, 978-3-17-019786-2
  30. Harald Lamprecht, Neue Rosenkreuzer, Göttingen 2004
  31. Der Brockhaus - Religionen, 2. überarbeitete und aktualisierte Auflage, herausgegeben von der Lexikonredaktion des Verlags F.A.Brockhaus, Mannheim, ISBN-13 978-3-7653-3062-9 und ISBN-10 3-7653-3062-0. S. 474 f
  32. Harald Lamprecht, Neue Rosenkreuzer, Göttingen 2004, S. 276 f
  33. Alle gnostischen Bruderschaften, die seit Beginn unserer Zeitrechnung ihre Arbeit ausgeführt haben, erklären nachdrücklich, daß die Erscheinung Jesu des Christus wirklich nur »Schein« war und sein Tod am Kreuz daher unmöglich. Damit wollen sie sagen, daß Jesus Christus kein naturgeborenes Wesen war und also noch weniger eine kristallisierte Persönlichkeit aus Fleisch und Blut besitzen konnte, wie der gewöhnliche Mensch.” zit.: Catharose de Petri, Das lebende Wort, Haarlem 1990, S.173.
  34. Die Ansicht, daß Jesus der Herr vor zweitausend Jahren durch ein einmaliges Opfer am Kreuz irgendwo in Palästina die Schuld der gesamten Menschheit, Kopf für Kopf, und Herz für Herz abgebüßt hat, daß Jesus der Herr uns von unseren Sünden erlöst und für sie bezahlt hat - wie der Heidelberger Katechismus es behauptet - ist eine entsetzliche Täuschung.” zit.: Rijckenborgh: Universelle Gnosis, 158f.
  35. Harald Lamprecht, Neue Rosenkreuzer, Göttingen 2004, S. 256 und S. 286
  36. [5] Internetauftritt der Evangelischen Informationsstelle der evangelisch-reformierten Landeskirche des Kantons Zürich, Zuletzt bearbeitet im Jahr 2000 von Anna-K. Höpflinger, © ah 2000, Infostelle 2000
  37. Ferdinand Rauch, Sektenbeauftragter der Diözese Fulda [6]
  38. Handbuch religiöse Gemeinschaften, Hrsg. von Reller,H. und Kiessig, M., Gütersloh, 3. Aufl. 1985 S. 421-442
  39. [7] Internetauftritt der Evangelischen Informationsstelle der evangelisch-reformierten Landeskirche des Kantons Zürich, Zuletzt bearbeitet im Jahr 2000 von Anna-K. Höpflinger, © ah 2000, Infostelle 2000
  40. Kritisches Dossier ehemaliger Mitglieder des Lectorium Rosicrucianum [8]
  41. Firmendaten aus dem Handelsregister des Kanton Zürich [9]
  42. Horst E. Miers: Lexikon des Geheimwissens. Goldmann Verlag, München 1993. S. 376. ISBN 3-442-12179-5
  43. Horst E. Miers: Lexikon des Geheimwissens. Goldmann Verlag, München 1993. S. 530. ISBN 3-442-12179-5
  44. Antonin Gadal: Der Triumph der Universellen Gnosis. Bibliotheca Philosophica Hermetica/ J.R. Ritman Library. Amsterdam 2006. ISBN 90-71608-190.
  45. Niederländische Registriernummer: 518367. KvKnr.: 41223019.
  46. Niederländische Registriernummer: 518398. KvKnr.: 41227484.
  47. Gerhard Wehr: Die Bruderschaft der Rosenkreuzer. Eugen Diederichs Verlag 1. Auflage 1984. Seite 41. ISBN 3-424-00793-5
  48. Firmendaten von GENIOS: Qualitätsinformationen aus Wirtschaft, Management, Unternehmen, Politik und Wissenschaft [10]
  49. Horst E. Miers: Lexikon des Geheimwissens. Goldmann Verlag, München 1993. Seite 526. ISBN 3-442-12179-5
  50. Harald Lamprecht: Neue Rosenkreuzer. Ein Handbuch. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2004. Seite 288. ISBN 3525565496