Wikipedia:Kandidaturen von Artikeln, Listen und Portalen/alt3
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15. Januar
Diese Kandidaturen laufen bis zum 25. Januar/4. Februar 2010.
Eine weitere Liste, die sich dem neuen Schema angepasst hat. Der Aufbau ist so ziemlich der gleiche wie bei der Liste der Personenbahnhöfe im Saarland, ein paar Fehler wurden noch behoben, ansonsten hat sich nichts geändert. Als Hauptautor enthalte ich mich der Stimme. -- Platte U.N.V.E.U. 23:19, 15. Jan. 2010 (CET)
- Informativ --
Thomas 00:14, 16. Jan. 2010 (CET) - Informativ -- Niemot | Diskussion Bewerte mich! 10:08, 16. Jan. 2010 (CET)
- Informativ - Meiner Meinung nach gut, aber Bilder wären wirklich wünschenswert. --Askalan Sprich dich ruhig aus! 11:42, 16. Jan. 2010 (CET)
- Ich könnte höchstens eine Minigalerie (vier Stück) einbinden, hab aber erstmal einen Commonslink gesetzt. Bilder für jeden Bahnhofe würde dagegen die Liste sprengen, da die Ladezeiten dann rapide nach oben gehen würden. -- Platte U.N.V.E.U. 11:57, 16. Jan. 2010 (CET)
- Informativ Wieder eine sehr informative Liste, wie nicht anders zu erwarten. --JvB1953 17:29, 16. Jan. 2010 (CET)
- „Diese Liste führt sämtliche Personenbahnhöfe und -haltepunkte in Brandenburg auf, die im Regel- als auch Saisonverkehr bedient werden.“ Das ist die ganze Information. Es folgt eine langweilige, nicht belegte Liste. Deswegen keine Auszeichnung --Succu 21:13, 16. Jan. 2010 (CET)
- Ich hab mal den Streckenatlas verlinkt, die Sache mit den Gemeindegebieten habe ich wikiintern ermittelt, der Rest folgt aus den angegebenen Quellen. Dass du die Liste langweilig findest, dafür kann ich nichts, liegt schließlich im Auge des Betrachters. Was andere Informationen angeht, ich hab die Einleitung mal etwas erweitert. Magst du deine Entscheidung für Brandenburg nochmal überdenken? Die anderen beiden Listen geh ich morgen an. -- Platte U.N.V.E.U. 22:56, 16. Jan. 2010 (CET)
- Informativ wie schon bei der MV-Liste, -- Niteshift 23:03, 16. Jan. 2010 (CET)
- keine Auszeichnung. Es fehlt fast an allem, was eine Liste über Bahnhöfe informativ machen könnte: Fotos, Baujahr oder Jahr der Eröffnung, Architekt, Bauherr, Kurzangaben zum Gebäude, architektonische Besonderheiten, weiters die Belege. (vergleiche in etwa die IMHO informative Liste der Nürnberger U-Bahnhöfe). --Mutter Courage 10:26, 17. Jan. 2010 (CET)
- Kurz mal eine Erklärung dazu: Angesichts der Masse der Bahnhöfe wäre es hier schier unmöglich solche Daten nachzutragen, einerseits da eine vollständige Wiedergabe mit Sicherheit nicht erreicht wird, andererseits die erweiterten Angaben wie Fotos, Eröffnungsjahr etc. den Umfang der Liste schlichtweg sprengen würden. Was die Belege angeht: Die drei Quellen und nichts mehr habe ich dafür verwendet, die Gemeindegebiete wurden wikiintern ermittelt. Gleiches gilt für die anderen Listen. -- Platte U.N.V.E.U. 02:38, 18. Jan. 2010 (CET)
- Informativ Bisher übersehen !! Auf jeden Fall informativ. Wie alle von Platte. --JvB1953 21:06, 20. Jan. 2010 (CET)
- keine Auszeichnung Ich persönlich halte diese Liste für ziemlichen POV, da nur eine umfassende Darstellung aller Bahnhöfe einer Region enzyklopädisch wertvoll ist. Dazu gehören eben nicht nur die im Personenverkehr bedienten Stationen, sondern eben auch die Güterbahnhöfe. Aber selbst wenn man die hier zu findende Beschränkung auf Personenbahnhöfe belässt, würden in die Liste auch alle früher einmal im Personenverkehr bedienten Stationen gehören. Die nächste Frage wäre: Warum enthält die Liste keine Eröffnungsdaten?--Rolf-Dresden 19:00, 22. Jan. 2010 (CET)
- keine Auszeichnung Ja, ich weiß - Listen derselben Ausgestaltung sind bereits als Informativ ausgezeichnet... Trotzdem: Für mich sind diese Listen eine solide, brave Datensammelei, aber ragen nicht wirklich über nicht ausgezeichnete Listen (anderer Themen) hinaus. Bisher empfinde ich das sozusagen als Pflicht, nicht als Kür. Kür wäre es, zusätzlich zu den relativ schnell aus anderen Tabellen zusammsuchbaren Infos (zu den für Eisenbahn-Fans wohl einzig wahren Infos? :) auch tatsächlich interessante Sachen präsentiert zu bekommen. Wie Mutter Courage schon ausführt, wären das: Fotos, Baujahr oder Jahr der Eröffnung, Architekt, Bauherr, Kurzangaben zum Gebäude, architektonische Besonderheiten. Muss ja auch nicht von heute auf morgen fertig sein. --91.64.184.243 21:43, 25. Jan. 2010 (CET)
16. Januar
Diese Kandidaturen laufen bis zum 26. Januar/5. Februar 2010.
Der Artikel ist nach derzeitigem Abstimmungsstand mindestens Lesenswert, die Exzellent-Kandidatur läuft bis zum 5.2. --Tolecro 17:05, 26. Jan. 2010 (CET)
Eratosthenes von Kyrene ... war ein außergewöhnlich vielseitiger griechischer Gelehrter in der Blütezeit der hellenistischen Wissenschaft. Er betätigte sich als Mathematiker, Geograph, Astronom, Historiker, Philologe, Philosoph und Dichter.
Diesen Monat habe ich den Artikel über den bedeutenden antiken Wissenschaftspionier komplett neu geschrieben und halte ihn nun für kandidaturreif. Nwabueze 13:05, 16. Jan. 2010 (CET)
- ich hatte den artikel schon vor einigen tagen vollständig und mit gehöriger bewunderung gelesen. er ist m.e. so Exzellent, wie ein artikel nur sein kann. Ca$e 13:23, 16. Jan. 2010 (CET)
- Exzellent Der Artikel ist, soweit ich das beurteilen kann, wirklich hervorragend. Das Einzige, was mir noch fehlt, ist ein Beleg für die Beurteilung im Abschnitt "Rezeption in der Neuzeit": Aus heutiger Sicht fällt vor allem seine konsequent wissenschaftliche Denk- und Arbeitsweise auf, die ihm in der Moderne besondere Wertschätzung eingebracht hat. In der Forschungsliteratur werden seine Pionierleistungen, seine Gewissenhaftigkeit und umfassende Bildung gewürdigt. Es wird aber auch darauf hingewiesen, dass er nicht auf allen Gebieten, denen er sich zuwandte, Überragendes vollbrachte; in einem Teil seiner Werke zeigt er sich vorwiegend als Material zusammentragender Buchgelehrter. [ˈjoːnatan] (ad fontes) 16:50, 16. Jan. 2010 (CET)
- Erledigt. Nwabueze 01:47, 17. Jan. 2010 (CET)
- Gefällt mir sehr gut. Überhaupt schön, wenn auch mal wieder Artikel zu so ganz (und ich bitte das nicht falsch zu verstehen) klassischen, bildungsbürgerlichen Themen auf Vordermann gebracht und hier eingestellt werden. Wirkt von den Schwerpunktsetzungen her ausgewogen, nimmt sich genügend Zeit und Platz für alles Wichtige, ohne geschwätzig zu werden, stilistisch ganz entspannt – ein wohlproportioniertes Ganzes, und da hätte sich der alte Libyer doch bestimmt drüber gefreut. Ich denke, der hat sein kleines Grünes wohl verdient: Exzellent --Rainer Lewalter 02:43, 18. Jan. 2010 (CET)
Noch nicht ganz Exzellent, aber Lesenswert - die Einleitung erscheint mir ehrlich gesagt noch zu kurz, sie soll ja den folgenden Artikel in Kurzform für die Leser wieder geben, die nicht die Zeit oder Lust haben, alles zu lesen. Was mir aber eigentlich bei dem sehr schönen Artikel etwas auffällt ist der Rezeptionsteil. Der zur Antike ist schon recht gut, nur der Teil mit den Abbildungen ist suboptimal. Selbst wenn eine Abbildung da wäre, wäre sie nicht zeitgenössig, das wäre sie nur aus der Lebenszeit. Fiktive Abbildungen sind aber eben eines - fiktiv. Das muß dann klar gemacht werden. Und was ist mit der Überlieferungsgeschichte der Schriften? Was war im Mittelalter? Auch der Abschnitt zur Neuzeit ist extrem kurz gefasst. Es muß doch auch was nach dem 17. Jahrhundert geben oder wurde er nie mehr behandelt, als die Altphilologie zur Wissenschaft wurde? Marcus Cyron 02:53, 18. Jan. 2010 (CET)
- Die genannten Mängel sind jetzt behoben, soweit mir das ohne original research möglich ist. Nwabueze 14:25, 18. Jan. 2010 (CET)
- Exzellent - wenngleich bzgl. Eratosthenes als Laie (kenne mich nur im damit zusammenhängenden historio. Bereich aus). Ich habe jedenfalls nichts vermisst, wie Marcus war mir aber auch die knappe neuzeit. Rezeption aufgefallen. Da ich jedoch Nwabuezes Arbeit kenne und schätze, gehe ich davon aus, dass keine erheblichen Lücken hier vorhanden sind. --Benowar 14:38, 20. Jan. 2010 (CET)
- Exzellent, als Laie auf diesem Gebiet. Der Artikel behandelt diesen Gelehrten, soweit erkennbar, ganz umfassend und liest sich dabei auch gut. Schön finde ich, dass die Einleitung bei diesem Artikel wirklich eine Kurzzusammenfassung für den eiligen Leser ist, der hier stehenbleiben kann oder sich aus dem klar gegliederten Inhaltsverzeichnis das ihn Interessierende heraussuchen kann. -- Turpit 15:57, 24. Jan. 2010 (CET)
- Exzellent Ein runder Artikel, der keine Fragen offen lässt. --Haselburg-müller 16:16, 24. Jan. 2010 (CET)
- Exzellent Exzellent aufbereiteter Stoff, der alle wissenswerten Bereiche sorgfältig abdeckt. Mediatus 23:25, 25. Jan. 2010 (CET)
- Exzellent Ein unfangreicher Artikel über einen Mann, der vielleicht nicht zu der allerersten "Liga" der brühmten Griechen gehört, dessen Werk definitiv aber ausführlich beschrieben wird. --TheK? 23:47, 26. Jan. 2010 (CET)
- Exzellent, wenn die Einschätzung auch auf ungenügender Kenntnis beruht. Aber, nichts ist perfekt, doch noch einige Bemerkungen:
- Orthographie und Stil
- "Eratostehenes" (unter "Leben") ((zu unwichtig für eine zusätzliche Version))
- "Er scheint sich aber mehr für ... interessiert zu haben(,) als für die Bestimmung ..." Sicher ohne Komma korrekt, aber mit Komma m.E. schöner.
- Rein stilistisch gefiele mir besser:
- "es befand sich darin auch" -> "es umfasste auch"
- "Darin zeigt sich seine kritische, wissenschaftliche Denkweise." -> "Auch hier zeigt sich ..."
- "und wurde seinerseits zur Zielscheibe" -> "... wurde so ..."
- Alles geändert mit Ausnahme des letzten Punktes, der inhaltlich einen etwas anderen Akzent setzen würde - die Polemik gegen ihn war nicht direkte Antwort auf die seinige; ich wollte nur ausdrücken, daß er im Mittelpunkt von Polemik stand, sowohl als Angreifender als auch als Angegriffener. Nwabueze 14:38, 30. Jan. 2010 (CET)
- inhaltliche Kleinigkeiten
- "die sich in Schriften späterer Autoren finden" -> "die sich meist ... finden" oder kürzer "meist in Schriften späterer Autoren" (Das Hermes-Fragment scheint ja eigenständig zu sein.)
- "Als halber Großkreis ... ist jeder Meridian ... geeignet." legt fälschlich nahe, er sei geeignet, weil er ein halber Großkreis ist. Der wenig inhaltsreiche Satz könnte wohl ganz entfallen. Oder verkürzt werden zu etwa "Ein Meridian eignet sich gut zur Bestimmung des Umfangs der Erdkugel."
- ", d. h. zwischen zwei von Eratosthenes festgelegten Messpunkten in ihnen," Ist dieser Halbsatz nötig? Die beim vermuteten Messverfahren unvermeidliche Ungenauigkeit lässt die exakten Punkte doch unwichtig erscheinen, was auch durch das "runde" Ergebnis "5000 Stadien" bestätigt wird.
- Wird die Schiefe der Ekliptik in Über die Vermessung der Erde bestimmt?
- Dass Archimedes' Aussagen einen ironischen Unterton haben, wird - wer es nicht weiß - wohl nicht herauslesen. Das sollte vielleicht doch expliziter gemacht werden, da eine so kompetente Stimme mehr zählt, als die anderen angegebenen. Wenn es gelänge, gleichzeitig deutlich zu machen, dass die Übersendung der so wichtigen Methodenlehre dennoch eine bemerkenswerte Anerkennung darstellt, wäre das ideal.
- "Eratosthenes war der erste und wohl einzige Gelehrte der Antike, der eine wissenschaftlich fundierte Messung vornahm." Ist das so sicher? Der Vorgänger, der 300.000 Stadien angab, könnte das ebenfalls getan haben. Vielleicht vorsichtiger "von dem eine wissenschaftlich fundierte Messung überliefert wurde"?
- "Das Instrument funktionierte nach dem Prinzip des Rechenschiebers." Vielleicht doch "... funktionierte mechanisch nach ...". Das wesentliche Prinzip des üblichen Rechenschiebers ist doch der Logarithmus.
- Alles erledigt. Nwabueze 14:38, 30. Jan. 2010 (CET)
- inhaltlich Wesentlicheres
- "Eratosthenes leitete aus der Gleichheit zuerst das geometrische Mittel und dann sämtliche Proportionen stringent ab." Der Satz bleibt unverständlich. Wenn genauere Darstellung nicht möglich/angemessen ist, vielleicht gröber etwa: "E. behandelt geometrische Begriffe wie Gleichheit, geometrisches Mittel und Proportion, wobei er sie in Beziehung setzt und nach Möglichkeit auseinander ableitet." Oder besser (sofern keine genauere Darstellung erfolgt): Das gegenüber dem ersten Satz des vorangehenden Absatzes wohl einzig neue - die Ableitung/Inbeziehungsetzung - hinter diesem Satz kurz einfügen.
- Erledigt. Nwabueze 02:45, 31. Jan. 2010 (CET)
- Wünsche
- Die rekonstruierte Karte im Weblink Daniela Friedl (im hier eingebundenen Bild ist das nicht lesbar) bedeutet, dass Westeuropa und Ostindien etwa 70000 Stadien voneinander entfernt sind. Kann das auf E. zurückgeführt werden? Wenn ja, sollte es erwähnt werden.
- Erledigt. Nwabueze 02:45, 31. Jan. 2010 (CET)
- Gern mehr erführe man - sofern ausreichend überliefert - über:
- Die Bestimmung von "Größe von Mond und Sonne und ihre Entfernung von der Erde". Im verlinkten "Michael Fowler" steht leider nicht, welchen Anteil E. hier hatte.
- Die überlieferten Zahlen schwanken zu stark. Nwabueze 02:45, 31. Jan. 2010 (CET)
- Seine Musiktheorie, wenn diese damals so überzeugend war - aber es ist wohl nicht genug überliefert?
- So ist es. Nwabueze 02:45, 31. Jan. 2010 (CET)
- Allgemeiner
- Die Aussage "nur Fragmente" wird (und muss sicher) des Öfteren getroffen. Vielleicht könen die Stellen aber noch einmal durchgesehen und aufeinander bezogen werden. (Z.B. könnten dann in "Sie sind aber nur in (relativ zahlreichen) Fragmenten erhalten geblieben." das "aber nur" und die Klammern entfallen.) Schön wäre, wenn bei dem einen oder anderen Werk noch Ergänzungen möglich wären der Art "der Inhalt kann/kann nicht/kann im Wesentlichen/kann zu geschätzten x%/... rekonstruiert werden." Speziell wäre eine solche Aussage zu Über Chronographien interessant.
- Prozentangaben wären extrem spekulativ. Nwabueze 02:45, 31. Jan. 2010 (CET)
- [Ähnlich wie Claude J:] Die auf der Disk.-seite gegebene Begründung für den Verzicht auf den McTutor-Link überzeugt mich nicht. Dort steht durchaus manches, was hier nicht zu finden ist und wohl auch, um im Rahmen zu bleiben, nicht aufgenommen werden sollte/muss. Beispiele: mathematische Aussagen, Ursachen der Nilflut, Säule in Alexandria mit Epigramm, auch stilistisch interessant. Auf die Mängel könnte man hinweisen, etwa in der Art "(In einigen, speziell biographischen Angaben ist dieser Text von 1999 nicht auf dem aktuellen Stand von 2010.)"
- Auf der Diskussionsseite habe ich auf eklatante Schwächen des McTutor-Artikels hingewiesen. Ob seine quantitativen Vorzüge die qualitativen Mängel kompensieren können, ist Ermessensfrage. Wie auch immer, wegen des offenbar verbreiteten Bedürfnisses nach diesem Weblink habe ich ihn jetzt mit Warnhinweis wieder eingefügt. Nwabueze 02:45, 31. Jan. 2010 (CET)
- Das waren zwar einige Punkte, an der "Exzellent"-Einschätzung ändern sie nichts. --Griot 02:24, 28. Jan. 2010 (CET)
- Was soll man da noch kritisieren? Danke, --Griot 22:59, 2. Feb. 2010 (CET)
Der Artikel ist nach derzeitigem Abstimmungsstand mindestens Lesenswert, die Exzellent-Kandidatur läuft bis zum 5.2. --Cirdan ± 17:37, 31. Jan. 2010 (CET)
Wie schon beim Panzerkampfwagen III wurde auch hier der Artikel komplett neu geschrieben, wie am Unterschied zur Vorgängerversion ersichtlich ist. Aufgrund zweier Anfragen lasse ich den Artikel hier kandidieren. Ob er auch das grüne Bapperl verdient hat wie der Panzer III, möge der geneigte Leser entscheiden;-) --Hedwig Klawuttke 15:27, 16. Jan. 2010 (CET)
Gut und flüssig geschrieben, behandelt alle Gebiete ohne zu detailliert zu werden, ansprechend bebildert, hervorragend belegt. Eindeutig Exzellent.--Bojo Diskussion Bewertung 16:10, 16. Jan. 2010 (CET)
Dito, daher Exzellent. -- Yikrazuul 20:01, 16. Jan. 2010 (CET)
Ein eindeutig enzyklopädischer Artikel, genau die richtige Länge und Tiefe. Deshalb Exzellent. --Mirko Junge 21:48, 16. Jan. 2010 (CET)
Abwartend „Obwohl er aufgrund der Rezeption in der Militärliteratur nicht den Bekanntheitsgrad eines Panthers oder Tigers erreichte, war er in der zweiten Kriegshälfte der wichtigste deutsche Panzer. ... Des Weiteren war er der einzige Panzer aller am Krieg beteiligten Staaten, der vom ersten bis zum letzten Tag des Krieges im Kampfeinsatz stand.“ - diese Behauptungen aus der Einleitung sollten zumindest im Artikel belegt sein. --Succu 22:32, 16. Jan. 2010 (CET)
- Mmh, ergibt sich teilweise im Text. Zum ersten Punkt siehe z. Bsp. hier. Den zweite Punkt wissen zugegebenermaßen nur die Experten hier, da sie die Dienstzeiten der verschiedenen Modelle kennen. Mal sehen, ob ich da noch was finde. Ich hab leider schon ein paar Bücher zurück in die BSB gebracht;-) Zur Not fliegt´s raus, is jetzt net so wichtig. Übrigens, danke für deine formalen Verbesserungen, aber eine Frage hätt ich: Sind denn bei solch breiten Tabellenspalten geschützte Leerzeichen notwendig? --Hedwig Klawuttke 23:49, 16. Jan. 2010 (CET)
- Das stimmt offensichtlich nicht, die Wehrmacht kapitulierte bereits einige Wochen vor dem Ende des 2. Weltkrieges und im pazifischen Teil des Krieges wurden die nicht eingesetzt und einige japanische Modelle waren schon vorher in China im Einsatz und wurden auch bis zum V-J-Day eingesetzt. Wenn man das ganze auf Europa begrenzt, ist es auch ein Taschenspielertrick: Nur die Wehrmacht stand jeden Tag vom Anfang bis zum V-E-Day im regulären Kampfeinsatz (Polen waren zeitweilig kampfunfähig und die anderen Alliierten traten erst später in den Krieg. --Kragenfaultier 10:01, 17. Jan. 2010 (CET)
PS: Solange ein offensichtlicher Fehler in der Einleitung ist, natürlich Keine Auszeichnung!Kragenfaultier 08:07, 23. Jan. 2010 (CET)
- Das stimmt offensichtlich nicht, die Wehrmacht kapitulierte bereits einige Wochen vor dem Ende des 2. Weltkrieges und im pazifischen Teil des Krieges wurden die nicht eingesetzt und einige japanische Modelle waren schon vorher in China im Einsatz und wurden auch bis zum V-J-Day eingesetzt. Wenn man das ganze auf Europa begrenzt, ist es auch ein Taschenspielertrick: Nur die Wehrmacht stand jeden Tag vom Anfang bis zum V-E-Day im regulären Kampfeinsatz (Polen waren zeitweilig kampfunfähig und die anderen Alliierten traten erst später in den Krieg. --Kragenfaultier 10:01, 17. Jan. 2010 (CET)
- Erledigt - ich hab´s mal rausgenommen und weiter unten lediglich so geschrieben, daß er durchgängig im Einsatz stand. Ich hab den pazifischen Kriegsschauplatz nicht bedacht und natürlich war es so, daß ja nur wenige Länder am Anfang im Krieg standen, deswegen stimmte letztendlich zwar der Satz, aber er war so gesehen nicht ganz eindeutig und somit überflüssig. --Hedwig Klawuttke 11:22, 20. Jan. 2010 (CET)
Exzellent - Wirklich gelungener Artikel. Qualitativ gut, anschaulich und verständlich. Ein paar Einzelnachweise werden aber noch benötigt (siehe Vorredner). --Askalan Sprich dich ruhig aus! 22:36, 16. Jan. 2010 (CET)
Exzellent - Da ist alles drin, was hinein muß. Sehr gute Einzelnachweislage, Darstellung und Bebilderung. Mediatus 12:53, 18. Jan. 2010 (CET)
Exzellent- Ausführlich, klar verständlich, auch für nicht "Panzerfahrer". Gruss--MittlererWeg 10:39, 21. Jan. 2010 (CET)
Exzellent - Sehr umfassend, deckt das Grundwissen über das Fahrzeug voll und ganz ab und geht auch auf Details ein. Besonders Positiv und Hilfreich finde ich das einbringen der verschiedenen Tabellen und der vielzähligen Bilder. Gruß Mr.Snips 15:51, 21. Jan. 2010 (CET)
Exzellent, nur ein paar fomulierungs-kleinigkeiten:
- Neu war das – letztendlich richtige – Konzept eines Unterstützungspanzers mit nur einem Turm, ...
- was ist "richtig", was "falsch"? "zukunftsweisende Konzept" passt besser
- "richtig" hab ich mal ganz rausgenommen - loben wollt ich den Pz. IV mit "zukunftsweisend" aber auch nicht;-)
- So erhielt Krupp im April den Befehl, die bis dahin erfolgte Herstellung des Panzers IV aufzugeben ...usw..
- Führererlass des Lebkuchenmannes oder vom Heer (zb Heereswaffenamtes)?
- Muß ich noch mal nachschauen.
- ..wurde das Koaxial-MG jetzt mit einem Panzermantel geschützt.
- ist damit eine blende gemeint?
- Panzermantel = ein kleines Panzerrohr halt;-) siehe auch dieses Bild
- .. die überlegene Führung entschieden diesen Feldzug...
- ausstattung mit funkgeräten in jedem fahrzeug? formulierung nicht wp:OMA-tauglich
- Etwas umformuliert.
- Vergleichbare Panzer des Jahres 1943
- die tabellen sind gut, aber ist beim t-34 die neigung der panzerung berücksichtigt?
- Nein, ich wollte die Tabelle so klein und übersichtlich wie möglich halten.
- ..stark eingeschränkte Möglichkeit zum Ausbooten der Besatzung aufgrund...
- ausbooten=absitzen?
- Umformuliert.
- Zwei dieser Fahrzeuge wurden gebaut, die in Frankreich eingesetzt und in Russland schließlich aufgebraucht wurden.
- kaputtgegangen oder lebensdauer am ende?
- Umformuliert.
Gruß, Segelboot polier mich! 11:18, 22. Jan. 2010 (CET)
Nein, ich mag immer noch keine Panzer ;-), aber nachdem mir die Nummer III beim letzten Mal so positiv auffiel, wollte ich wissen ob Nummer IV mich auch überzeugt. Wie gehabt, den technischen Teil mangels Interesse nur überflogen, aber eine Verständnisfrage zur Begrifflichkeit „leicht“ und „mittel“. In der Einleitung hatte ich das „mittlerer Panzer“ als so etwa mittelgroß interpretiert, im Abschnitt Einsatz fiel mir dann die Formulierung „leicht und mittlere“ auf. Mir als völligem Panzerdepp fehlt da die Bezugsgröße, meint das die Stärke der Bewaffnung, Panzerung, oder Menge, Größe, Zuordnung zur Artillerie? Ansonsten - Panzer sind doof *duck* aber der Artikel ist Exzellent. Mit lieben Grüßen an den Autor -- Ivy 12:27, 22. Jan. 2010 (CET)
- Recht vielen Dank für Dein Votum, obwohl du die Dinger net magst; so was weiß ich zu schätzen;-) Und das mit mittel und klein ist nur eine einfache Klassifizierung. Hauptsächlich wurde dabei das Gewicht zugrunde genommen. Leichte Panzer sind z. Bsp. der T-80 und der Panzer II. Mittlere Panzer sind z. Bsp. der Panzer III und der T-34. Schwere Panzer sind z. Bsp. der Tiger und der JS-2. Die Einteilung nahm aber jedes Land selber vor, so daß z. Bsp. der KW-1 in der SU als schwerer Panzer gezählt wurde und der eigentlich genau so schwere Panther hier als mittlerer Panzer zählt. Oh Gott, soviele Panzer; sorry;-)) --Hedwig Klawuttke 13:41, 22. Jan. 2010 (CET)
- Ich hab nicht mal ansatzweise an das Gewicht der Biester gedacht *kopfschüttel*… Vielen Dank für die Erklärung :-) Grüßle -- Ivy 11:40, 23. Jan. 2010 (CET)
Exzellent Gruß Tom 10:39, 24. Jan. 2010 (CET)
Exzellent Umfassend, gut verständlich, Andim 11:27, 24. Jan. 2010 (CET)
keine Auszeichnung- erstens die Flut an BA-Bildern und dann Bildunterschriften wie „Die späteren Ausführungen waren dem T-34 weit überlegen“ Direkt daneben steht es korrekt im Text: „Mit dem vermehrten Auftreten des T-34/85 im Laufe des Jahres 1944 verlor der Panzer IV jedoch zum größten Teil seine Vorteile gegenüber den an der Front eingesetzten mittleren sowjetischen Panzertypen.“ Kurz danach wieder „...der fast allen gegnerischen Standard-Modellen entweder überlegen oder zumindest ebenbürtig...“ - so zieht sich das durch den ganzen Artikel. --Marcela
13:38, 24. Jan. 2010 (CET)
- Das ist eigentlich ganz einfach zu erklären: Früher stand immer T-34/76 bei den Bezeichnungen. LostArtilleryMan wies mich aber darauf hin, daß es diese Bezeichnung nicht gab und nur der T-34/85 eine Extra-Bezeichnung hatte, weswegen ich hier und hier die Bezeichnung T-34/76 entfernte. Dieser Version waren die späteren Panzer IV deutlich überlegen. Anders war es mit dem T-34/85, was ja auch mit dem von dir zitierten Satz dargestellt wurde. Vielleicht ist es aus Gründen der Verständlichkeit doch besser, wenn ich die Zusatzbezeichnung T-34/76 wieder verwende. Bezüglich deinem zweiten zitierten Satz ist die Zeilinie zu beachten. Etwas weiter oben steht ja drin, daß nach der Kampfwertsteigerung z. Bsp. die Kanone allen feindlichen Panzern des Jahres 1943 überlegen war. Später nahm diese Überlegenheit mit den neuen gegnerischen Modellen wieder ab, so wie es beschrieben ist. Es ist alles nachvollziehbar und auch bequellt. Und bei den Bildern hab ich eigentlich extra drauf geachtet, daß niemals zwei Bilder direkt untereinander sind. --Hedwig Klawuttke 14:23, 24. Jan. 2010
- Nachtrag: Die angesprochenen Punkte wurden von Magister – und etwas von mir – verständlicher formuliert.--Hedwig Klawuttke 13:15, 25. Jan. 2010 (CET)
- ok, so siehts besser aus. Gegen die IS-2 hatte dieser Panzer aber keine Chance ;) Jetzt Neutral wegen der BA-Bilder. --Marcela
13:27, 25. Jan. 2010 (CET)
- ok, so siehts besser aus. Gegen die IS-2 hatte dieser Panzer aber keine Chance ;) Jetzt Neutral wegen der BA-Bilder. --Marcela
Exzellent auch wenn's jetzt nicht mehr so den Ausschlag gibt. --Thuringius 23:51, 24. Jan. 2010 (CET)
Exzellent Toller Artikel, die Einwände Marcelas (ging mir bisher ebenfalls so) erscheinen ausgeräumt, sein Argument bezüglich der Bebilderung vermag ich net zu teilen. Freu mich auf den Panzer V ;-) VG--Magister 13:09, 25. Jan. 2010 (CET)
Exzellent Mit kleiner Sonderwertung für den Autor, der hier auf die Kritik so toll eingeht. --TheK? 23:51, 26. Jan. 2010 (CET)
Exzellent Genauso exzellent aufbereitet, wie der Artikel über den Panzer III. Gut gemacht. --Bf110 02:59, 27. Jan. 2010 (CET)
Exzellent es ist schon alles gesagt. Alexpl 14:34, 31. Jan. 2010 (CET)
Lesenswert mindestens lesenwert. Das was mir noch aufgefallen ist:
- Der zunächst mit einer kurzen Kanone ausgestattete Panzer war ursprünglich als Unterstützungsfahrzeug Den Begriff Unterstützungsfahrzeug etwas besser definieren, dass die Unterstützung der Infanterie galt, denn Unterstützungsfahrzeug ist auch ein Bergepanzer.
- Mmh, ist ja lediglich ein Einleitungsatz. Der Begriff wird ja schon im nächsten Absatz Geschichte erläutert.
- Darüber hinaus diente das Fahrgestell als Basis für zahlreiche Waffenträger. nicht nur Waffenträger
- Ich hab halt alle Sturmgeschütze, Jagdpanzer und sonstige Selbstfahrlaffetten unter dem Begriff "Waffenträger" subsumiert. Ich wollte nur so wenig wie möglich Begriffe in der Einleitung aufführen.
- Im Gegensatz dazu besaß der Prototyp von MAN ein von Erich Kniepkamp – einem Abteilungsleiter im Heereswaffenamt – beeinflusstes Schachtellaufwerk. etwas seltsamer Satzbau
- etwas umgeschrieben: Kniepkamp hat noch keinen Artikel, weswegen ich seine Rolle ganz kurz erläuterte.
- Aufgrund der Länge des Rohres musste die Buglastigkeit der Kanone durch eine Druckfeder ausgeglichen werden Verstehe ich nicht. Der Panzer wurde durch die längere Kanone buglastig. Wie konnte man das mit einer Feder ausgleichen konnte?
- ebenfalls umgeschrieben: die Technik wird leider nicht ganz genau beschrieben; aber nicht gleich der ganze Panzer wurde buglastig, sondern die Kanone. Ich nehm mal an, das konnten die mit der Feder ausgleichen.
- Der Turm musste nun per Hand gedreht werden, da das elektrische Turmschwenkwerk wegfiel. Stattdessen wurde ein zusätzlicher Tank zur Reichweitenerhöhung eingebaut. Kann es sein dass es ein von Wahnsinn getriebene Entscheidung war? Wie wird diese Veriante in der Literatur beurteilt? Bei Nachbetrachtung steht davon leider nichts.
- kurz erwähnt: war ein Rückschritt, ja.
- Die Masse der deutschen Panzerverbände bei der Schlacht im Kursker Bogen bestand.. Könnte man erwähne, dass die größte Panzerschlacht der Geschichte der letzte Versuch galt an der Ostfront zu gewinnen.
- ganz leicht umgeschrieben: alles weitere steht ja im Artikel.
- Den meisten westlichen alliierten Panzern war er zumindest ebenbürtig oder – wie dem Sherman – überlegen, jedoch quantitativ völlig unterlegen, auch wenn er für diese bis Kriegsende als ein ernstzunehmender Gegner galt etwas doppelt gemoppelt dieser Satz
- auch umgeschrieben: jo, hast´e Recht, klang a bisserl komisch. Evtl. jetzt besser? --Hedwig Klawuttke 18:42, 4. Feb. 2010 (CET)
-- Avron 21:30, 1. Feb. 2010 (CET)
- Exzellent hervorragender Artikel, sehr gut geschrieben, strukturiert, belegt und bebildert. --Felix fragen! 18:50, 4. Feb. 2010 (CET)
- Exzellent keine Frage --Pass3456 22:13, 4. Feb. 2010 (CET)
- Exzellent freu mich schon auf den Panzerkampfwagen V--Max-78 13:44, 5. Feb. 2010 (CET)
Der Artikel ist nach derzeitigem Abstimmungsstand mindestens Lesenswert, die Exzellent-Kandidatur läuft bis zum 5.2. --Tolecro 17:06, 26. Jan. 2010 (CET)
Ramones ist der Titel des Debütalbums der gleichnamigen US-Punk-Band Ramones. Es erschien erstmals am 23. April 1976 auf dem Label Sire Records.
Mit seinen schnellen, minimalistischen Musikstücken gilt es als wegweisend für die Entwicklung der Musikrichtung Punk-Rock. Ihr Debütalbum etablierte den Ruf der Ramones als prototypische „Drei-Akkorde-Garagenband“ mit in hohem Tempo gespielten, ironischen, einfach gebauten Songs. In der Zeit seines Erscheinens fand Ramones eine kleine Zahl von Anhängern, stieß bei der Mehrheit der Kritiker jedoch auf Ablehnung oder Unverständnis. Erst ab den späten 1990er-Jahren wurde seine musikalische Bedeutung in größerem Maße auch von etablierten Medien erkannt. Im Jahr 2001 wurde das Album von Rhino Records nachbearbeitet (re-mastered), zusätzlich mit frühen Demo-Aufnahmen der Band versehen und wiederveröffentlicht; seitdem wurde es mehrfach mit hohen Platzierungen in Bestenlisten der Musikpresse ausgezeichnet.
Nach der Auszeichnung des Artikels als „lesenswert, mit Potential in Richtung exzellent“ am 30. September 2009 wurde der Artikel in einigen Punkten wesentlich ausgebaut, korrigiert und ergänzt. Die Vorgeschichte des Albums wurde chronologisch geordnet, korrigiert und erweitert, die Geschichte und Beschreibung des ersten Stücks des Albums, Blitzkrieg Bop, wurde wesentlich erweitert; neu hinzugekommen ist ein Abschnitt „Coverversionen“. Darüberhinaus sind einige kleinere Verbesserungen hinzugekommen. Obwohl als Hauptautor in der Kandidatur-Abstimmung der Neutralität verpflichtet glaube ich, alle verfügbaren Quellen weitestgehend ausgewertet und in den Artikel eingearbeitet zu haben. Es gibt noch kleinere Lücken im Abschnitt „Coverversionen“; allerdings halte ich diesen Unterpunkt für eine Bewertung des Artikels für eher sekundär.
Darum bitte ich freundlich um erneute Abstimmung für eine Auszeichnung als „Exzellenter Artikel“. Genauso freue ich mich über jeden Verbesserungsvorschlag zum Artikel! Grüße, — frank 20:13, 16. Jan. 2010 (CET)
- AbwartendHi, ich hab mir Deinen Artikel mal durchgelesen. Muß sagen hat zu recht Lesenswert und auf jeden fall auch das Zeug zu Exzellent. Aber ein paar Anmerkungen.
- Die Einzelnachweise sollten mit Vorlage Internet bzw. Literatur formatiert werden.
- Vielleicht den Artikel auch noch mal mit wikilint durchgehen. Da ist ein sehr langer Satz. Stein, jüdischen Glaubens, hielt es zunächst für inakzeptabel, ... Könnte man eventuell umstellen ? Auch ein paar Füllwörter und nicht geschütze Werte. Ein Tippfehler habe ich mal schon korrigiert.
- Gruß --JvB1953 20:44, 16. Jan. 2010 (CET)
- Vielen Dank, JvB1953, besonders für den Hinweis auf die Formatierungsvorlagen! Aber was bitte meinst Du mit „nicht geschützte Werte“? Fehlen an manchen Stellen Feste Leerzeichen – & nbsp ; – im Artikel? Grüße, — frank 14:32, 17. Jan. 2010 (CET)
- Genau, richtig erkannt. Wenn du wikilint benutzt bekommst du das genau angezeigt. Gruß --JvB1953 15:57, 17. Jan. 2010 (CET)
- JvB1953, herzlichen Dank für den ausgezeichneten Tip! Von diesem Tool hatte ich bereits gelesen, es aber noch nie zuvor benutzt. Eine echte Bereicherung. — frank 17:24, 17. Jan. 2010 (CET)
- Bestens (wikilint jetzt 2,8). Wenn die die Einzelnachweise noch auf Vorlagen umgestellt werden, ist der grüne Kleber von mir sicher. --JvB1953 17:55, 17. Jan. 2010 (CET)
- Sorry, möchte mich da mal kurz einmischen: Bitte bitte weder geschützte Leerzeichen noch die grausligen Vorlagen Internet und Literatur einbauen. All das führt zur völligen Unlesbarkeit des Quelltextes und verunmöglicht jede Bearbeitung des Artikels. --Tolanor 21:35, 17. Jan. 2010 (CET)
- Bestens (wikilint jetzt 2,8). Wenn die die Einzelnachweise noch auf Vorlagen umgestellt werden, ist der grüne Kleber von mir sicher. --JvB1953 17:55, 17. Jan. 2010 (CET)
- JvB1953, herzlichen Dank für den ausgezeichneten Tip! Von diesem Tool hatte ich bereits gelesen, es aber noch nie zuvor benutzt. Eine echte Bereicherung. — frank 17:24, 17. Jan. 2010 (CET)
- Genau, richtig erkannt. Wenn du wikilint benutzt bekommst du das genau angezeigt. Gruß --JvB1953 15:57, 17. Jan. 2010 (CET)
- Vielen Dank, JvB1953, besonders für den Hinweis auf die Formatierungsvorlagen! Aber was bitte meinst Du mit „nicht geschützte Werte“? Fehlen an manchen Stellen Feste Leerzeichen – & nbsp ; – im Artikel? Grüße, — frank 14:32, 17. Jan. 2010 (CET)
- Exzellent Ist alles drin, was rein gehört.--Cirdan ± 21:02, 16. Jan. 2010 (CET)
- Exzellent Bei der Quellenlage sehr gut referenziert und interessant zu lesen. Eine Anmerkung habe ich noch, wenn das auch Geschmackssache ist, aber könnte man nicht das Inhaltsverzeichnis etwas schlanken, indem man nicht unbedingt für jeden Titel eine eigene Überschrift setzt, selbst wenn darunter lediglich zwei Sätze stehen? Grüßle----Saginet55 12:34, 17. Jan. 2010 (CET)
- Was die Übersichtlichkeit des Inhaltsverzeichnisses angeht, gebe ich Dir uneingeschränkt recht, Saginet55, und ich halte das Ziel Deiner Anregung auch für sehr wünschenswert. Allerdings leidet bei der einzigen mir bislang bekannten Formatierungs-Alternative in der Wikipedia – nämlich der „eigentlich“ für die erste Erwähnung des Lemmas vorbehaltene Fettsatz – die Übersichtlichkeit des Unterabschnitts „Song-Informationen“ etwas darunter. Ich hab’s trotzdem mal probeweise umgesetzt. Kennt jemand von Euch eine bessere Methode? Grüße, — frank 14:32, 17. Jan. 2010 (CET)
- Naja, jetzt ist zwar das Inhaltsverzeichnis kleiner, aber die Listenform hast du im Prinzip beibehalten. Ich dachte eher an eine Zusammenfassung mehrerer Titel als Fliestext, in dem die Namen der Songs kursiv eingebettet sind. Grüßle----Saginet55 14:57, 17. Jan. 2010 (CET)
- Nee, sorry, Saginet; ich bin der Überzeugung, daß das den Artikelabschnitt „Song-Informationen“ wirklich total unübersichtlich machen würde. Okay, zu einigen Songs sind die in der Literatur verfügbaren Informationen wirklich sehr dünn. Andere Songs dagegen könnten aufgrund ihrer Hintergrundgeschichte und aufgrund der Reichhaltigkeit der Quellen sogar eigene Artikel rechtfertigen (namentlich Blitzkrieg Bop, 53rd & 3rd und Now I Wanna Sniff Some Glue). Zugegeben: da bestehen bei den Titeln des Albums krasse Unterschiede in Sachen Relevanz (hinsichtlich Quellenlage und hinsichtlich deren Bedeutung). Zugunsten der Lesbarkeit und Nachvollziehbarkeit halte ich im Artikel selbst aber sogar ein Listenformat für angemessener als Fließtext. — Grüße, frank 15:59, 17. Jan. 2010 (CET)
- Ist schon o.k. so, wir hatten auch, soviel ich weiß, schonmal im Review darüber diskutiert und damals auch keine richtige Lösung gefunden. Auf meine Wertung hat das eh keinen Einfluß. Grüßle----Saginet55 21:02, 17. Jan. 2010 (CET)
- Nee, sorry, Saginet; ich bin der Überzeugung, daß das den Artikelabschnitt „Song-Informationen“ wirklich total unübersichtlich machen würde. Okay, zu einigen Songs sind die in der Literatur verfügbaren Informationen wirklich sehr dünn. Andere Songs dagegen könnten aufgrund ihrer Hintergrundgeschichte und aufgrund der Reichhaltigkeit der Quellen sogar eigene Artikel rechtfertigen (namentlich Blitzkrieg Bop, 53rd & 3rd und Now I Wanna Sniff Some Glue). Zugegeben: da bestehen bei den Titeln des Albums krasse Unterschiede in Sachen Relevanz (hinsichtlich Quellenlage und hinsichtlich deren Bedeutung). Zugunsten der Lesbarkeit und Nachvollziehbarkeit halte ich im Artikel selbst aber sogar ein Listenformat für angemessener als Fließtext. — Grüße, frank 15:59, 17. Jan. 2010 (CET)
- Naja, jetzt ist zwar das Inhaltsverzeichnis kleiner, aber die Listenform hast du im Prinzip beibehalten. Ich dachte eher an eine Zusammenfassung mehrerer Titel als Fliestext, in dem die Namen der Songs kursiv eingebettet sind. Grüßle----Saginet55 14:57, 17. Jan. 2010 (CET)
- Was die Übersichtlichkeit des Inhaltsverzeichnisses angeht, gebe ich Dir uneingeschränkt recht, Saginet55, und ich halte das Ziel Deiner Anregung auch für sehr wünschenswert. Allerdings leidet bei der einzigen mir bislang bekannten Formatierungs-Alternative in der Wikipedia – nämlich der „eigentlich“ für die erste Erwähnung des Lemmas vorbehaltene Fettsatz – die Übersichtlichkeit des Unterabschnitts „Song-Informationen“ etwas darunter. Ich hab’s trotzdem mal probeweise umgesetzt. Kennt jemand von Euch eine bessere Methode? Grüße, — frank 14:32, 17. Jan. 2010 (CET)
- Exzellent trotz der grenzwertigen Überschrift Song-Informationen ist das Urteil klar.--Engelbaet 10:24, 18. Jan. 2010 (CET)
- Danke Engelbaet; und ich stimme Dir zu: „Song-Informationen“ ist sprachlich wirklich, hm, ungünstig. Hab’s mal verbessert und überlege, die Formulierung Die Musikstücke des Albums auch in anderen Artikeln anzuwenden. Gruß, — frank 14:54, 18. Jan. 2010 (CET)
- Moin, Frank. Toller Artikel, der aber sprachlich noch etwas besser werden sollte. Die Überschrift "Song-Informationen" wurde ja schon genannt (Wie wäre es mit "Inhalte der Lieder"? Ist weniger Denglisch...). Auch "Live-Sound" klingt nicht so pralle. Akustik? Einige Fehler habe ich ausgebügelt, aber vermutlich noch Dinge übersehen. IMHO wäre es das Beste, ein Fachfremder nimmt sich des Artikels nochmal an, um ihn sprachlich noch etwas aufzupolieren. Inhaltlich definitiv exzellent. Nur bei der Rezeption vermisse ich die Meinung des Rolling Stone zum Zeitpunkt des Erscheinens, Du hast's da eher mit den Briten. ;-) "Pet Semetary" summend Ich weiß, war später... ;-) grüßt Frisia Orientalis 12:44, 18. Jan. 2010 (CET)
- Frisia Orientalis, vielen Dank für Deine Korrekturen! Im Artikel zum Album stimme ich denen auch durchweg zu; bloß im Artikel Ramones mußte ich Deine Korrektur leider rückgängig machen – das Stück Pet Sematary wird, zahlreich belegbar, tatsächlich derart „richtig falsch“ geschrieben. ;^) Mal schauen, ob sich zu einer ersten Rolling-Stone-Rezension noch was recherchieren läßt. In meiner Literatur wird eine solche leider nicht erwähnt. Gruß, — frank 14:54, 18. Jan. 2010 (CET)
- Ich habe die "Best Of The Chrysalis Years" zu Hause und vor der Korrektur extra nochmal nachgeguckt: Dort steht's mit zwei e auf dem Cover (CD). Wird dann wohl 'n Druckfehler sein. Wurscht. Vom "cemetary" jedenfalls in beiden Fällen etwas entfernt. ;-) Gruß, Frisia Orientalis 16:22, 18. Jan. 2010 (CET)
- Ergänzung: Eine Rolling Stone-Rezeption ist auch kein Muss. Wäre halt nur interessant, wie das führende amerikanische Magazin geurteilt hat. Gruß, Frisia Orientalis 16:43, 18. Jan. 2010 (CET)
- Hab’s gerade eingebaut. :^) Gruß, — frank 17:32, 18. Jan. 2010 (CET)
- Ergänzung: Eine Rolling Stone-Rezeption ist auch kein Muss. Wäre halt nur interessant, wie das führende amerikanische Magazin geurteilt hat. Gruß, Frisia Orientalis 16:43, 18. Jan. 2010 (CET)
- Ich habe die "Best Of The Chrysalis Years" zu Hause und vor der Korrektur extra nochmal nachgeguckt: Dort steht's mit zwei e auf dem Cover (CD). Wird dann wohl 'n Druckfehler sein. Wurscht. Vom "cemetary" jedenfalls in beiden Fällen etwas entfernt. ;-) Gruß, Frisia Orientalis 16:22, 18. Jan. 2010 (CET)
Exzellent von mir. Mir sind 2 (Klugscheisser-) Punkte aufgefallen: 1. Bei den Zitaten und Übersetzungen englisch-deutsch sind die Anfangsbuchstaben nicht immer gleich(gross/klein). Evtl korrigieren oder Vereinheitlichung in Betracht ziehen? 2. Die Aussage von "Johnny Ramone antwortete: „Es läuft nicht so gut,[...]" ist undeutlich. Ironie oder gewisse "Naivität"? Eine Klarstellung würde den Lesefluss/-freundlichkeit verbessern. Noch ein Punkt, aber dieser ist eher eine Frage: Wäre nicht eine BKL oder der eine Baustein angesagt, wegen der Überschneidung von Ramones und Ramones (Album)? --Minnou GvgAa 23:21, 18. Jan. 2010 (CET)
- Hallo Minnou, „Klugscheißer“-Punkte halte ich für unbedingt angebracht – deswegen sind wir doch hier, oder? ;^) ad 1.: Das mit der Schreibweise bei den Zitaten überprüfe ich gerne nochmal. Punkt 2.: Johnny sagte laut der auf Video dokumentierten Wiedergabe von Seymour Stein wörtlich: “Oh, it’s not going so well, we’ve only got seven tracks down“ – und Stein mimt bei der Wiedergabe der Worte im Video-Interview einen schuldbewußten, ahnungslosen Anfänger. Ich bin mir sicher, daß diese Äußerung sowohl Johnnys damaliger Unerfahrenheit in Sachen Studio-Aufnahmeverfahren als auch seiner für spätere Alben mehrfach dokumentierten Ungeduld bei Studioaufnahmen zuzuschreiben ist – im Sinne von „bringen wir’s bloß schnell hinter uns um Kosten zu sparen“. Ich kann’s leider nicht besser übersetzen – Vorschläge und Verbesserungen sind aber jederzeit willkommen. Punkt 3.: Die Entscheidung, ob eine BKS angemessen ist, möchte ich aber gerne anderen überlassen … Gruß, — frank 00:18, 19. Jan. 2010 (CET)
- Sehr schön erklärt, warum nicht gleich so (im Artikel ;)? Ich habe mal einen Nebensatz eingeschoben, um das Bild zu verdeutlichen. Ich musste den Satz vorher mehrmals lesen und war mir trotzdem noch nicht sicher, worauf er abzielte, so sollte es klarer sein. Neben der anderen Reaktion Steins dürfte m.E. auch die oben genannte in den Artikel Einzug finden. --Minnou GvgAa 08:02, 19. Jan. 2010 (CET)
- Klasse, herzlichen Dank! :^) Was die Groß-/Kleinschreibung bei den Übersetzungen englisch-deutsch angeht, sind mir leider nur zwei Stellen aufgefallen – beide im Absatz „Judy Is A Punk“. Hab’s korrigiert. Manche der übersetzten Zitate (besonders die im Abschnitt „Rezeption und Kritiken“ sowie im Einzelnachweis Nr. 54; Auslassungen sind jeweils gekennzeichnet mit „[…]“) sind aber auch sinnvolle Ausschnitte, die in die betreffenden Sätze eingebaut sind. Hier wäre eine Großschreibung des ersten Wortes fehl am Platz, denke ich. Gruß, — frank 19:38, 19. Jan. 2010 (CET)
Exzellent, wie schon gegen Ende der ersten Kandidatur. Hervorragende Arbeit! Jetzt wird`s nur Zeit, dass ich mir das Album auch mal anschaffe... *schäm* --Kaisersoft Audienz? Bewerten? 23:36, 18. Jan. 2010 (CET)
Exzellent - übersichtlich & mir fällt auch nichts ein was da noch fehlen könnte. Stay Punk, JBirkenknurr 13:22, 19. Jan. 2010 (CET)
Exzellent ein gutes Beispiel, wie ein guter, nein ein sehr guter Musikartikel aussehen soll. --TheK? 23:54, 26. Jan. 2010 (CET)
Exzellent Sehr schön gemachter Artikel, gut zu lesen, detailliert ohne langatmig zu wirken… insbesondere bei angemessener Untermalung durch die CD ;-). Was bin ich froh, dass ich die noch live gesehen hab. -- Ivy 10:34, 28. Jan. 2010 (CET)
- Ich mag nicht ganz so enthusiastisch in den Reigen einfallen, auch wenn ich die Bewertung exzellent ebenfalls für durchaus verdient halte. Mir persönlich kommen die Texte und vor allem die Musik der Stücke ein wenig zu knapp weg - ausser allgemeinen Darstellungen zu Beginn und einem Notenbeispiel für Blitzkrieg Bop kommt da leider nüscht viel (ja, ich kenne das Album und weiß, dass es wenig abwechslungsreich ist). Die Coverversionen sollten imho als Teil der Rezeption beschrieben werden und nach Möglichkeit nicht als Liste einfach untergestellt werden. -- Achim Raschka 22:55, 2. Feb. 2010 (CET)
20. Januar
Diese Kandidaturen laufen bis zum 30. Januar/9. Februar 2010.
Die Kandidatur wird wegen bisher geringer Beteiligung verlängert. --Tolecro 15:08, 31. Jan. 2010 (CET)
Die Paarhufer, auch Paarzehige Huftiere oder Paarzeher (Artiodactyla oder Paraxonia) sind in der klassischen Systematik eine Ordnung der Säugetiere (Mammalia). Es handelt sich um überwiegend pflanzenfressende Tiere, die im Gegensatz zu den Unpaarhufern meist durch eine gerade Anzahl von Zehen (zwei oder vier) charakterisiert sind. Zu dieser Gruppe zählen einige der wirtschaftlich bedeutendsten Säugetiergruppen wie Rinder, Schweine, Kamele, Ziegen und Schafe, aber auch andere bekannte Tiere wie Giraffen, Flusspferde, Hirsche oder Antilopen.
- exzellent - dieser Artikel, der im SW 2007 von Bradypus geschrieben wurde, ist meines Erachtens inhaltlich vollständig und sehr gut aufbereitet, inhaltliche Fehler und Inkonsistenzen konnte ich bei intensiver Durchsicht nicht ausmachen. In meinen Augen ist es dem Autoren gelungen, die Charakteristika dieser sehr bekannten und im Bereich der Säuger sehr zentralen Gruppe darzustellen ohne gleichzeitig zu viele Redundanzen mit Untertaxa zu produzieren - der Stil ist zudem gut lesbar und in meinen Augen durchgängig verständlich. Der sehr ausführliche Taxonomieabschnitt ist in meinen Augen zudem notwendig, insbesondere um Außenstehenden die Diskussion um die Position der Wale innerhalb der Paarhufer plausibel zu machen. Alles in allem imho rund, ergo exzellent. -- Achim Raschka 22:01, 20. Jan. 2010 (CET)
Mir ist bei der Bildbeschreibung dieser Satz aufgefallen Die meisten Stirnwaffenträger wie dieser Spießbock sind durch Stirnwaffen gekennzeichnet. --HelgeRieder 19:58, 21. Jan. 2010 (CET)
- Kleine Haarspalterei am Rande: „Paarhufer [haben meist eine gerade Anzahl Zehen] – lediglich bei einigen Nabelschweinen ist es bei den Hinterbeinen zu einer Reduktion der Zehenanzahl auf drei gekommen. [...] Die ursprünglich vorhandene erste Zehe fehlt bei heutigen Paarhufern immer, sie ist nur bei fossilen Vertretern belegt.“ – versteh ich das falsch, oder gab es demnach auch fossilen Paarhufer mit einer ungeraden Zehenzahl? Wär dann nicht das „lediglich Nabelschweine“ ungenau? Oh, und _sehr_ schöner Artikel, ich bin aber noch nicht durch. Viele Grüße, —mnh·∇· 21:19, 21. Jan. 2010 (CET)
- haben bezieht sich imho sehr eindeutig auf rezente Formen (also heute existierende Arten), dass es 5-zehige Pan-Paarhufer oder gar als Paarhufer geführte Arten gab, die entsprechend eine ungerade Anzahl an Zehen hatten ist dabei ja nicht ausgenommen und wird ja auch entsprechend beschrieben. -- Achim Raschka 21:51, 21. Jan. 2010 (CET)
- Ah, ok, ich ging davon aus dass Aussagen zu einer Ordnung auch die extinkten Viecher miteinschließen und hab mich deshalb etwas gewundert. Wollt's ja auch nur kurz angemerkt haben. :) Viele Grüße, —mnh·∇· 21:29, 22. Jan. 2010 (CET)
- haben bezieht sich imho sehr eindeutig auf rezente Formen (also heute existierende Arten), dass es 5-zehige Pan-Paarhufer oder gar als Paarhufer geführte Arten gab, die entsprechend eine ungerade Anzahl an Zehen hatten ist dabei ja nicht ausgenommen und wird ja auch entsprechend beschrieben. -- Achim Raschka 21:51, 21. Jan. 2010 (CET)
- Finde ich ein top Artikel. Jedoch sollte dies abgearbeitet werden. Gruss -- Glugi12 16:34, 22. Jan. 2010 (CET)
- Ich habe mich mal drangewagt und viele Wikilinks rausgeschmisse, im letzten Abschnitt fand ich die Dopplungen allerdings sehr sinnvoll.--Cirdan ± 17:20, 31. Jan. 2010 (CET)
- Exzellent - Grandioser Artikel! Für mich als Laien verständlich geschrieben, gut belegt und schön bebildert. --Askalan Sprich dich ruhig aus! 16:40, 25. Jan. 2010 (CET)
- Exzellent. Ausgezeichneter Artikel, der das Thema auch für den Nicht-Biologen verständlich und gut bebeildert aufarbeitet. Klares Votum für exzellent! --Freimut Bahlo 17:58, 31. Jan. 2010 (CET)
- Exzellent Sehr gut zu lesen, laienverständlich, interessant, passend bebildert... Was soll man da anderes sagen?--Cirdan ± 18:54, 31. Jan. 2010 (CET)
- Lesenswert - Natürlich ein sehr interessanter Artikel, aber vlt. nicht an allen Stellen perfekt. Die Grundlagen für molekulargenetische Untersuchungen der Systematik sind möglicherweise etwas sehr ausführlich. Die Abschnitte "Forschungsgeschichte" und "Innere Systematik" haben vlt. ein wenig viel Redundanz und die Trennung der Inhalte scheint. auch nicht ganz schlüssig, den Absatz "Im Dezember 2007 stellte Hans Thewissen..." hätte ich eher unter "Forschungsgeschichte" erwartet. Insgesamt ist der Abschnitt Systematik zwar interessant, wirkt aber nicht optimal strukturiert. Was mir persönlich aber fehlt, ist etwas zur Lokomotion. hier gäbe es ja den Passgang der Kamele zu erwähnen, Giraffen machen das anscheinend auch ein bisschen, ziemlich sicher ist das konvergent. 2/3 Sätze hierzu sollten mMn schon sein. Ich selbst kann das leider mangels Kenntnissen ohne beträchtlichen Aufwand nicht leisten, habe nur dies gefunden, was in dieser Hinsicht interessant scheint, vlt. auch: Hildebrand, M. 1976: Analysis of tetrapod gaits: general considerations and symmetrical gaits.--Cactus26 10:11, 1. Feb. 2010 (CET)
Der Artikel ist nach derzeitigem Abstimmungsstand mindestens Lesenswert, die Exzellent-Kandidatur läuft bis zum 9.2. --Vux 00:12, 31. Jan. 2010 (CET)
Die Streifenhyäne (Hyaena hyaena) ist eine Raubtierart aus der Familie der Hyänen (Hyaenidae). Sie ist durch ihr gestreiftes Fell charakterisiert und der einzige Vertreter ihrer Familie, der nicht nur in Afrika, sondern auch im westlichen und südlichen Asien vorkommt. Sie ist nachtaktiv und kann sowohl einzelgängerisch als auch in kleinen Gruppen leben. Ihre Nahrung besteht vorwiegend aus dem Aas größerer Tiere, daneben frisst sie auch selbst erlegte Kleintiere und pflanzliches Material. Aufgrund der Bejagung und anderer Faktoren sind die Bestände rückläufig.
- exzellent - ein weiterer Artikel aus der Tastatur von Bradypus, entstanden im Rahmen des Hyänenprojekts im letzten Schreibwettbewerb. Wie die bereits ausgezeichneten Artikel ist auch dieser Artikel in meinen Augen (als Juror des letzten SW) rund - vollständig, korrekt und verständlich. -- Achim Raschka 22:17, 20. Jan. 2010 (CET)
- Kommt es zum Kampf, versuchen sich die Kontrahenten, in die Kehle oder in die Beine zu beißen. Mmmmh, ob "Kommt es zum Kampf, versuchen die Kontrahenten, sich gegenseitig in die Kehle...." nicht stil- und grammatikalisch besser wäre...? Ansonsten find ich den Artikel auf jeden Exzellent. Gruß;-- Nephiliskos 22:38, 20. Jan. 2010 (CET)
- es steht dir frei kleinere Stilfehler zu korrigieren -- Achim Raschka 22:46, 20. Jan. 2010 (CET)
- Och, Achim... *g* Du weißt, dass ich nicht so gern in Kandidaturartikeln Anderer herumwurschtel... :-)) Aber ok, wenn´s erlaubt ist. Dann bin ich mal so frei... LG;-- Nephiliskos 22:50, 20. Jan. 2010 (CET)
- es steht dir frei kleinere Stilfehler zu korrigieren -- Achim Raschka 22:46, 20. Jan. 2010 (CET)
- Lesenswert. Ein runder gelungener Artikel, der seinen Gegenstand anschaulich darstellt. Persönlich fehlen mir aber Einzelnachweise und vielleicht hätten einige Fachartikel die im Artikel beklagte Quellenlage etwas aufbessern können.--† Alt ♂ Wünsch dir was! 23:05, 20. Jan. 2010 (CET)
- ich finde den Artikel Exzellent. -- Morten Haan 00:21, 21. Jan. 2010 (CET)
- Eine solide Arbeit, als Laie finde ich sie Lesenswert. Die Nachweise sind leider undurchsichtig und die Einzelnachweise wie so oft schlecht formatiert. Ein paar Kleinigkeiten zum schnellen Ausbessern:
- Sprachlich ist der Artikel imho obere Mittelklasse, neigt aber zu unnötig eingesetztem Fachjargon („Zahnformel“, „Überlappungsgrad“). Hier würde ich lieber mit zwei Worten mehr den Inhalt für jedermann verständlich ausdrücken.
- Der Abschnitt Lebensweise wird eingeleitet mit der Information, dass widersprüchliche Beobachtungen existieren. Das wird in der Folge leider nicht immer deutlich durchexerziert. Worte wie „möglicherweise“ sollten in einem Artikel nicht fallen (möglicherweise sind Streifenhyänen auch telepathisch), stattdessen sollte z.B. auf die sichere Tatsache abgestellt werden, dass in der Forschung die entsprechende Vermutung aufgestellt wird, bestenfalls Stimmen und Gegenstimmen (ggf. in einer Fußnote) nennen.
- Dass sich Reviere überlappen können, wird in kurzem Abstand wiederholt.
- Da das Tier im Text oft mit anderen Hyänenarten verglichen wird, könnte man den Abschnitt Systematik nach vorn verschieben, um eine bessere Grundlage zu schaffen. Das ist eine Geschmacksfrage, denn dafür genügt auch die Einleitung.
- In der Summe ein gut geschriebener Artikel. --Wikiroe 11:51, 22. Jan. 2010 (CET)
- Für Lesenswert reicht es auf alle Fälle. --Q-ß 17:14, 24. Jan. 2010 (CET)
- Eindeutig Lesenswert! --Askalan Sprich dich ruhig aus! 16:42, 25. Jan. 2010 (CET)
- Lesenswert! --18:56, 3. Feb. 2010 (CET)Freimut Bahlo
- Meiner Meinung nach Lesenswert --Sk Rapid Wien Bew. 17:24, 4. Feb. 2010 (CET)
21. Januar
Diese Kandidaturen laufen bis zum 31. Januar/10. Februar 2010.
Konrad II. (Konrad der Ältere) (* um 990; † 4. Juni 1039 in Utrecht) war römisch-deutscher Kaiser von 1027 bis 1039, ab 1024 König des Ostfrankenreichs (regnum francorum orientalium), ab 1026 König von Italien, ab 1033 König von Burgund.
Nachdem freundlicherweise Hans-Jürgen Hübner, WAH und Rominator den Artikel kritisch durchgesehen haben und einem vier Wochen Review, stelle ich ihn jetzt hier auf. Als Hauptautor neutral --Armin P. 11:47, 21. Jan. 2010 (CET)
Ein rundum enzyklopädischer Artikel, genau die richtige Länge und Tiefe. Deshalb eindeutig Exzellent.--Freimut Bahlo 15:19, 21. Jan. 2010 (CET)
Exzellent Nach nicht ganzer Lektüre des Artikels finde ich ihn nun sehr verständlich geschrieben und nach ausgezeichneten Quellen recherchiert; alle Achtung, da steckt viel Arbeit dahinter. Grüße --Oskar71 17:45, 21. Jan. 2010 (CET)
Exzellent Auf jeden Fall exzellent. Mehr geht ja leider nicht ! Glückwunsch zu diesem Artikel, der sich sehr flüssig liest. --JvB1953 19:55, 21. Jan. 2010 (CET)
- blöde Frage: für was steht denn (HRR)? Gruss -- Udimu 09:19, 22. Jan. 2010 (CET)
- Für Heiliges Römisches Reich. Man hat das Lemma wohl ursprünglich so zugeteilt. In der Sache ist es aber falsch. Korrekterweise müssten alle mittelalterlichen Herrscher mit Beginn bei Otto I. (HRR) jedoch verschoben werden, da sacrum das Reich erst ab etwa 1157 genannt wurde. Esrt dann ist der Klammerzusatz gerechtfertigt. --Armin P. 09:49, 22. Jan. 2010 (CET)
- Dann verschiebt mal! 89.247.159.206 16:25, 22. Jan. 2010 (CET)
- Ich hab das mal zur Diskussion gestellt --Armin P. 17:42, 22. Jan. 2010 (CET)
- Dann verschiebt mal! 89.247.159.206 16:25, 22. Jan. 2010 (CET)
- Für Heiliges Römisches Reich. Man hat das Lemma wohl ursprünglich so zugeteilt. In der Sache ist es aber falsch. Korrekterweise müssten alle mittelalterlichen Herrscher mit Beginn bei Otto I. (HRR) jedoch verschoben werden, da sacrum das Reich erst ab etwa 1157 genannt wurde. Esrt dann ist der Klammerzusatz gerechtfertigt. --Armin P. 09:49, 22. Jan. 2010 (CET)
- blöde Frage: für was steht denn (HRR)? Gruss -- Udimu 09:19, 22. Jan. 2010 (CET)
Exzellent - Exzellenter geht es kaum! ; ) --Askalan Sprich dich ruhig aus! 16:36, 22. Jan. 2010 (CET)
Er hat kriege geführt! ob er wohl auf die hauptseite darf? BTW, Benutzer:Armin P. hat's Exzellent gemacht Gruß, Segelboot polier mich! 17:22, 22. Jan. 2010 (CET)
Exzellent -- Udimu 17:35, 22. Jan. 2010 (CET)
Exzellent--GenJack Talk 20:52, 23. Jan. 2010 (CET)
Exzellent -- Hans-Jürgen Hübner 11:41, 26. Jan. 2010 (CET) Mehr davon.
Exzellent schön. Angenehm zu lesen, schön und ausgewogen bebildert, eine gut aufbereitete Literatur- und Quellenliste. So wünsche ich mir exzellente Artikel. Gruß Matthias Süßen ?! +/- 12:37, 26. Jan. 2010 (CET)
Exzellent Ausgezeichnete Darstellung der Vita und der Zeitumstände, insgesamt schön und ausreichend illustriert. Einzig den Abschnitt Herkunft und Familie finde ich ein wenig ausufernd, und ich bin mir nicht sicher, ob das in dieser – noch nicht epischen, aber – nicht unerheblichen Breite bei nur geringer Tiefe in den Artikel über Konrad gehört. Da das aber höchstens 1 Prozent des Artikels ausmacht, kann es hier vernachlässigt werden. Sehr schön die prägnante Zusammenfassung zur Wirkung. Sprachlich ist der Artikel eine Wohltat, verglichen mit manch anderem hier. Und dies macht besonders Freude, betrachtet man sich die Entwicklung des Autors über die Jahre. --Tusculum 17:54, 26. Jan. 2010 (CET)
Grün in Reichweite Der Artikel wird gut eingeleitet und ist sehr sauber gegliedert. Im ruhigen Ton werden Leben und Wirkung dargestellt. Langeweile kommt dabei nie auf. Abgerundet wird der Artikel durch die interessante und prägnante Darstellung der Forschung. Ingesamt liegt hier eine herausragende Darstellung eines mächtigen Herrschers vor.
Warum bin ich noch nicht bereit, die höchste Medaille zu vergeben? Ich sehe ein Problem: Weite Passagen sind ohne erkennbaren Beleg. Wir können bei diesem Thema nicht davon ausgehen, dass das Allermeiste allgemein bekannt sei – im Gegenteil. Dieser Umstand lockt Wüstlinge an, die mit dem Argument löschen werden, die jeweiligen Aussagen seien ohne Beleg. Ich für selbst klebe auch nicht hinter jeden Absatz oder gar Satz eine Fußnote. Aber jeder Abschnitt „meiner“ Artikel enthält eine Fußnote, in der deutlich gemacht wird, welche Literatur ihm jeweils zugrunde gelegt wurde. Eine solche Nachweisführung würde ich mir noch wünschen. --Atomiccocktail 21:57, 27. Jan. 2010 (CET)
- Ich mache nur an Stellen einen Beleg, die direkten Bezug zu Forschungskontroversen - aussagen und Quellenaussagen sowie Zitaten haben. Dass neuerdings in jeden Abschnitt deutlich gemacht werden muss, was verwendet worden ist, wäre mir neu. Bei welchen Sätzen wünscht du dir denn ganz konkret einen Nachweis? 63 Fußnoten halte ich schon für recht viel. Vergleichbare jüngere exzellente Artikel zu mittealterlichen Herrschern haben auch nicht viel mehr. --Armin P. 22:16, 27. Jan. 2010 (CET)
- Hi Armin - danke zu nächst für diesen großen Artikel und auch für die rasche Reaktion auf mein Posting. Ich kann Dir keine genaue Stelle nennen. Nur die allgemeine Überlegung, dass man den Artikel schlecht schützen kann, wenn einer daher kommt und Unbelegtes, scheinbar Unbelegtes löscht. Er kann sich dabei auf die Regularien der WP berufen. Das ist das Problem, was ich sehe. --Atomiccocktail 22:23, 27. Jan. 2010 (CET)
Ist ein guter, mit großem Aufwand erstellter und vor allem hochinformativer Artikel. Ein bißchen sehr kleinteilig vielleicht. Angesichts der immer wieder verwirrenden Masse v.a. an Konrads und Heinrichs gelingt es einem relativ gut, die Übersicht zu behalten. Obwohl ich kurze Sätze und nüchternen Schreibstil in Enzyklopädieartikeln sehr schätze, ist mir das hier manchmal doch des Guten zu viel. Ein Relativsatz hier und da (besonders Sätze, die mit doch anfangen, darf man ruhig mal an den vorhergehenden anschließen) könnte den Lesefluss manchmal etwas erleichtern und würde helfen, die ein oder andere Wortwiederholung, insbesondere der Subjekte, zu vermeiden. Etwas unsystematisch erscheint mir die Verlinkung von Städten und Ländern/Regionen sowie mancher Personen. Die Bilder brauchen m.E. keine feste Breite. Das alles sind aber Kleinigkeiten, z.T. auch Geschmackfragen. Ein paar Detailfragen (meist nur Formulierungen betreffend) habe ich auf der Disk angesprochen. Insgesamt klar Exzellent. Stullkowski 02:37, 28. Jan. 2010 (CET)
- Lesenswert schon, aber exzellent auf keinen Fall. Dazu ist mir der Artikel, denn doch etwas zu mangelhaft referenziert. Gerade das aber wäre allein schon bei der Länge und dem Thema, bei dem sich wohl nur die wenigsten auskennen, dringend notwändig. Dennoch: Gratulation den Autoren und danke für den wirklich sehr lesenswerten Artikel! 89.106.209.22 11:59, 29. Jan. 2010 (CET)
- Das nenne ich eine Rekordzeit. Da hat sich der Anonymus doch bis zu 9 Minuten Zeit genommen, um diesen Beitrag zu beurteilen, kurz nachdem er sich von der Liste deutscher U-Boote (1906–1919) verabschiedet hat. -- Hans-Jürgen Hübner 17:57, 29. Jan. 2010 (CET)
- Ich bins nicht gewesen, auch wenn ich das Argument weiter oben schon eingeführt habe ... :-) --Atomiccocktail 18:17, 29. Jan. 2010 (CET)
- Muß nicht sein, ich lese auch desöfteren erst mehrere Artikel und gebe dann die Bewertungen geschlossen. Und es braucht nur mal was dazwischen zu kommen, man es fünf Minuten afk und schon ist etwas Verzögerung. Wie auch immer, jetzt habe ich den Artikel gelesen und finde ihn Exzellent. Atomiccocktails Kritik ist verständlich, aber Einzelnachweise sind nur eine Form der Belege. Belege sind eben auch Literaturangaben. Und da hapert es ja nicht. Einzelnachweise sind ja in erster linie dazu da, Kritisches zu Einzelzubelegen. Allerdings könnte man sicher ein paar mehr Fußnoten angeben, etwa Absatzweise, wo man sieht woher die Infos kommen. Insgesamt wirklich ein schöner Artikel über einen weniger bekannten aber dennoch recht interessanten frühmittelalterlichen Herrscher. Marcus Cyron 18:57, 29. Jan. 2010 (CET)
- Exzellent Kurz vor Torschluß auch ich noch. Die Gründe sind alle schon genannt, die HRR-Frage kann später gelöst werden. -- Enzian44 10:41, 31. Jan. 2010 (CET)
- Exzellent Ich kann mich in der Exzellenz-Bewertung nur meinen Vorrednern anschließen. Hier wurde eine Arbeit abgeliefert, die weit über laienhaftes Niveau hinausgeht. Mediatus 15:45, 31. Jan. 2010 (CET)
- Exzellent - ist schon eine ganze Weile her, dass ich mich mit Konrad II. befasst habe (bzw befassen musste - die Schiffsmetapher ist aber noch hängen geblieben :). In der Darstellung habe ich beim Durchlesen nichts vermisst und fand sie eigentlich auch gut lesbar, wenngleich ich zugeben muss, dass ich bzgl. der Salier auch nicht mehr eingelesen bin. --Benowar 12:43, 3. Feb. 2010 (CET)
22. Januar
Diese Kandidaturen laufen bis zum 1.2./11.2.
Die Kandidatur wird wegen bisher geringer Beteiligung verlängert.--Cirdan ± 10:04, 1. Feb. 2010 (CET)
Das Tàijíquán (chin. 太極拳 / 太极拳, IPA (hochchin.) [tʰaitɕitɕʰyɛn], W.-G. T'ai-chi-ch'üan), auch T'ai-Chi-Ch'uan oder chinesisches Schattenboxen genannt, ist eine im Kaiserreich China entwickelte innere Kampfkunst.
Ich betreue den Artikel seit Jahren und habe ihn kürzlich endlich zu meiner Zufriedenheit vervollständigt. Danach habe ich beim internen Review im Kampfkunst-Portal noch einige ermutigende Rückmeldung bekommen und wenig Rückmeldung im allgemeinen Review. Ich denke, der Artikel ist bereit zur Kandidatur. Als Hauptautpr bin ich natürlich neutral. --Olenz 09:15, 22. Jan. 2010 (CET)
- Eine solide Arbeit. Lesenswert. -BB 11:59, 22. Jan. 2010 (CET)LG-
Man sieht es dem Artikel an, dass der Autor um einen gepflegten Aufbau, Vollständigkeit und angemessene Sprache bemüht ist. Das Potenzial zu Lesenswert ist klar vorhanden. Noch verbleibe ich abwartend, wegen folgender Punkte:
1. "explosive Bewegungen" - wäre "eruptive" Bewegungen nicht passender?
2. "praktizieren überall auf der Welt unzählige Menschen Taijiquan" - gibt es wenigstens Schätzungen?
3. "Speziell in China hat sich gerade bei jüngeren Menschen das Taijiquan als Wettkampfsportart verbreitet. Nur ein kleiner Teil der Anhänger betreibt das Taijiquan in erster Linie als Kampfkunst" - das widerspricht sich doch
4. "jeder Übende die Bewegungen für sich selbst ausführt; überwiegend wird die Form möglichst synchron in der Gruppe geübt" - klingt wieder widersprüchlich: entweder macht man die Übung für sich selbst, ohne auf andere zu achten, oder als Gruppe
5. eine Definition von "freier Kampf" fehlt
6. "Ob es eine historische Verbindung zwischen dem Taijiquan und dem Wudang gegeben hat" - was ist ein Wudang? Das müsste im Text erklärt werden.
7. Abschnitte "Ausbreitung in der ganzen Welt" und "Außerhalb von China": Warum nicht zu einem zusammenfassen?
8. Im ganzen Text Einzelbelege sind sehr dünn gesät
Vor allem aber rate ich dem Autor, sich intensiv Gedanken zu machen über den roten Faden, entlang dessen der Leser durchs Thema geführt wird. Diesen Faden vermisse ich noch über einige Strecken. – Filoump 19:08, 24. Jan. 2010 (CET)
- Danke für die konstruktiven Hinweise. Die meisten gehen aus Betriebsblindheit zurück, daher bin ich sehr dankbar für die Rückmeldung.
- 1. Im Taijiquan redet man eher von explosiven Bewegungen, als von eruptiv. Ich kann schwer abschätzen, welchen Begriff man eher verstehen kann.
- 2. Ich habe schon einige Literatur gelesen, aber noch nie eine Abschätzung der Gesamtanzahl der Praktizierenden. Die Anzahl der Praktizierenden ist aus diversen Gründen quasi unmöglich abzuschätzen:
- Überall auf der Welt gibt es unzählige unabhängige Verbände, Schulen und Einzellehrer, außerdem gibt es diverse Stile. Meines Wissens gibt es nirgends auf der Welt eine übergeordnete Organisationsstruktur, die alle Stile umfasst, und auch kein Register aller unabhängigen Schulen und Lehrer. Ich denke, selbst die Anzahl der Taijiquan-Lehrer dürfte nur sehr schwer abzuschätzen sein.
- Viele Menschen haben einmal im Leben einen Taijiquan-Kurs besucht, ohne es danach weiterzupraktizieren, andere üben danach fleissig weiter vor sich hin. Wieder andere besuchen ein ständiges, fortlaufendes Training. Wer davon gilt alles als "Praktizierender"?
- In China lernen viele Leute Taijiquan wohl sogar nur einfach von den anderen Leuten im Park, ohne jemals eine Schule oder einen Kurs besucht zu haben.
- Um trotzdem eine Größenordnung zu geben: ich denke, alleine in China üben etliche Millionen Menschen Taijiquan. Eine Abschätzung der Größenordnung lässt sich vielleicht irgendwo finden.
- 3. Im Kampfkunstumfeld macht man die Unterscheidung zwischen Kampfsport, bei dem man für einen sportlichen, reglementierten Wettkampf übt, und einer Kampfkunst, bei der andere Aspekte im Vordergrund stehen, wie beispielsweise den Gegner (ohne Regeln) kampfunfähig zu machen oder zu töten, oder philosophische Aspekte. Offensichtlich wird das aus den Formulierungen nicht klar, also muß ich wohl noch was daran tun.
- 4. Mit der Formulierung habe ich mich schwer getan. Der Satz heisst komplett: Die grundlegenden Formen sind Einzelformen, bei denen jeder Übende die Bewegungen für sich selbst ausführt; überwiegend wird die Form möglichst synchron in der Gruppe geübt.. Damit ist gemeint: Eine Einzelform ist eine Form, in der jeder Praktizierende die Bewegungen für sich selbst ausführt, also ohne Kontakt mit einem Gegner oder Partner, szusagen mit einem imaginären Gegner. Wenn man diese Form übt, dann übt man sie allerdings meistens gleichzeitig und synchron mit den anderen Übenden. Ich werde mich an einer Neuformulierung versuchen.
- 5. Gut, "freier Kampf" werde ich noch genauer definieren.
- 6. In dem Abschnitt darüber wird ausgiebig über die daoistischen Mönche aus den Wudang-Bergen berichtet. "Der Wudang" sind einfach die Wudang-Berge. Ich formuliere es entsprechend.
- 7. "Ausbreitung in der ganzen Welt" ist ein wichtiger Abschnitt der Geschichte des Taijiquan. Die neuere Geschichte wollte ich davon abtrennen, zumal die Entwicklung des Taijiquan innerhalb und außerhalb von China sehr unterschiedliche Bahnen genommen hat. Vielleicht ist das aber tatsächlich zu zergliedert und kann zusammengefasst werden. Ich schaue mal.
- 8. Einzelbelege sind in dem Gebiet nicht so einfach zu beschaffen. Ich werde trotzdem nochmal schauen, wo ich einige der eher "trivialen" Dinge (aus Sicht eines Praktizierenden) belegen kann, oder zumindest entsprechende Belege aus den bereits verwendeten Quellen finde.
- Zum Thema "roter Faden" werde ich auch nochmal versuchen, den Text im Zusammenhang zu lesen. Vielleicht lässt sich was daran tun.
- --Olenz 20:05, 24. Jan. 2010 (CET)
- Ich habe jetzt versucht, Deine einzelnen Anregungen zu verarbeiten. Mir gefällt das Ergebnis. Ich habe Einzelnachweise eingefügt, ich habe tatsächlich eine Quelle gefunden, die ein Zahl nennt (naja "Zigmillionen" halt), ich habe einiges umgestellt und neu formuliert.
- Dein Problem mit dem fehlenden roten Faden kann ich nachvollziehen, ich werde mich demnächst damit beschäftigen.
- --Olenz 20:53, 25. Jan. 2010 (CET)
Lesenswert - der Artikel ist allgemeinverständlich und umfassend erklärend, trotzdem Informationen in dem Bereich zuammenzutragen nicht einfach ist. Einige Kleinigkeiten stören mich aber dennoch und gehörten noch "ausgebügelt" (s.a. Review im Portal). Viele Grüße Redlinux·→·☺·RM 21:25, 26. Jan. 2010 (CET)
- So hatte ich es mir vorgestellt. Sehr gut und viel Erfolg, der Artikel hat es verdient. Viele Grüße Redlinux·→·☺·RM 23:30, 31. Jan. 2010 (CET)
Kann man behaupten, es handle sich beim Tàijíquán um eine „innere Kampfkunst“? Sie wird sicherlich meistens so praktiziert, doch so ausschließlich, wie im Artikel behauptet, trifft die Aussage nicht zu. -- Hans-Jürgen Hübner 15:24, 27. Jan. 2010 (CET)
- Der Begriff innere Kampfkunst (Neijia) hat eine relativ klar umrissene Bedeutung in China, und da zählt Taijiquan eindeutig dazu - sofern man an den Begriff überhaupt glaubt. Um das mögliche Missverständnis jedoch zu vermeiden, formuliere ich da nochmal was um. --Olenz 16:14, 27. Jan. 2010 (CET)
- Danke für die schnelle Reaktion. Eine weitere Frage: Du schreibst „Von vielen Praktizierenden wird die dabei auftretende Empfindung als eine Art Energiefluss beschrieben, den man im Körper zirkulieren lassen kann.“ Wird das Qi nicht auch außerhalb des Körpers geführt? Gruß -- Hans-Jürgen Hübner 07:01, 28. Jan. 2010 (CET)
- Da geraten wir schnell in die esoterische Ecke, und die wurde mir von einem Benutzer sehr stark zusammengestrichen. Meistens liegt der Fokus allerdings schon darauf, erstmal das Qi im Körper in Bewegung zu bringen. Das Qi außerhalb des Körpers beeinflussen zu wollen, ist schon eher fortgeschritten. Ich schau mal, ob ich was daraus machen kann. --Olenz 09:25, 28. Jan. 2010 (CET)
- Danke für die schnelle Reaktion. Eine weitere Frage: Du schreibst „Von vielen Praktizierenden wird die dabei auftretende Empfindung als eine Art Energiefluss beschrieben, den man im Körper zirkulieren lassen kann.“ Wird das Qi nicht auch außerhalb des Körpers geführt? Gruß -- Hans-Jürgen Hübner 07:01, 28. Jan. 2010 (CET)
Knapp Lesenswert. Mir kommen Aspekte wie Atmung, Koordination und der Zusammenhang zur traditionellen Medizin zu kurz, um für exzellent zu votieren. Auch fehlen Zahlenangaben, die durch etwas wolkige Formulierungen (Millionen, in der ganzen Welt) nicht zu ersetzen sind. So würde ich mich darüber freuen, wenn der Artikel Informationen zur Zahl der Schulen, der zertifizierten Lehrer, der Kurse bei Krankenkassen usw. enthalten würde. Dass es fast unmöglich ist, die Zahl der Praktizierenden auch nur annähernd, gar weltweit zu erfassen, ist mir dabei klar. -- Hans-Jürgen Hübner 07:46, 28. Jan. 2010 (CET)
- Meinst Du also mit "Knapp" das der Artikel eben knapp nicht exzellent ist, oder das er nur knapp lesenswert ist? Nur für meine Neugier.
- Die Zahlenangaben, die Du willst, gibt es einfach nicht, von daher kann ich sie auch nicht in den Artikel einbauen, geschweigen denn belegen. Bis vor kurzem hatte ich noch nicht mal eine Aussage wie "mehrere Millionen", da stand da nur "unzählige". Inzwischen habe ich aber eine Quelle gefunden, die immerhin "Zigmillionen" schreibt.
- Etwas provokativ gefragt: Bedeutet das, dass Deiner Meinung nach ein Artikel über etwas, zu dem nur wenige Quellen existieren, niemals exzellent werden kann?
- --Olenz 09:25, 28. Jan. 2010 (CET)
- PS: Danke für Deine Kommentare und auch Deine Überarbeitung! Ich habe mich dann auch nochmal drangesetzt und gebügelt.
- Er ist m. E. knapp lesenswert, ich musste mich also schon ein bisschen durchringen. Ich sehe, dass eine Menge Arbeit und Sachkenntnis in dem Beitrag steckt und ich kenne einen Teil der Literatur (das meinst Du vermutlich mit "Quellen"), deshalb auch meine kleinen, überwiegend sprachlichen Überarbeitungen. In der wuchernden Literatur wird ganz überwiegend und oftmals unkritisch abgeschrieben, was Aspekte wie Verbreitung oder Geschichte angeht. Das größte Problem aber ist, dass man in Informationen ertrinkt, die nur in seltenen Fällen überprüfbar und nur allzu oft widersprüchlich und sehr häufig apologetisch sind. Das gilt aber für viele Themen, und man kann die widersprüchlichen Standpunkte ja darstellen. Besten Dank übrigens für die Ergänzung um die Wushu-WM und die weitere sprachliche Verbesserung. Der Artikel hat auf jeden Fall Potential und an nicht auffindbaren Informationen kann die Exzellenz nicht scheitern - das ist jedenfalls meine Meinung. - Zum Zusammenhang zur traditionellen Medizin oder zur Fünf-Elemente-Lehre sollte es aber schon Hinweise geben, auch kommt mir die Rolle des Energieflusses ein wenig zu kurz. Die bedeutendsten Punkte, wie dantian (tan-t'ien) oder mingmen, sollten ebenfalls nicht außer acht gelassen werden. Die genauen Zahlenangaben, wenn sie, und das glaube ich auch, nicht verfügbar sind, vermisse ich also noch am wenigsten. Gruß -- Hans-Jürgen Hübner 13:57, 28. Jan. 2010 (CET)
- noch Abwartend; Tendenz zu mehr. Der Artikel hat auf jeden Fall Potenzial. Es hat sich die letzten Tage ja schon einiges getan. Ich habe noch einige Fragen und Anregungen:
- Gliederung/Aufbau evtl. noch einmal überdenken (die bei Kendō fand ich bspw. sehr gelungen). Geschichte und Philosophie sollten an den Anfang und nicht so weit an den Schluss, da dies zum Grundverständnis wichtig ist. So werden bspw. die Stile eingangs erwähnt, aber erst sehr viel später erklärt, was es ist.
- Einleitung:
- Was bedeutet stark vereinfachte Form? Peking-Form oder noch kürzer? Vereinfachte Bilder?
- Ursprünglich wurde Taijiquan als Kampfkunst entwickelt, die zur Selbstverteidigung geeignet ist. Der Satz ist seltsam. Taijiquan ist eine Kampfkunst, die sowohl Selbstverteidigung als auch Angriff beinhaltet. Es würde ausreichen, zu schreiben, dass es zu den inneren Kampfkünsten zählt und wie es heutzutage praktiziert wird. Es sieht vielleicht wie Gymnastik aus, ist es aber nicht.
- Einzelne Figuren/Bilder: Was sind bspw. einzelne Figuren/Bilder und woher kommen sie? Wie sehen sie aus, was stellen sie dar? Ein Laie kann sich darunter gar nichts vorstellen. Es wäre doch interessant für den Leser zu erfahren, dass die Bilder der Bewegungsabläufe bspw. nach Tieren (bspw. Kranich, Pferd, Affe) bezeichnet werden. Vielleicht auch mit Foto?
- Zum Tàijí : hier wird zwar kurz auf Yin und Yang eingegangen; dennoch fehlt dieses Dualismus-Prinzip in Bezug auf das Taijiquan selbst.
- Im Zentrum des Übens stehen meistens eine oder mehrere so genannte Formen. Demzufolge muss es ja noch etwas geben. Was ist es?
- Warum wird die 37-Bilder-Form als Kurzform bezeichnet, wobei die Peking-Form (24) noch kürzer ist? Wie kommt die ungerade 37-Bilder-Form zustande, wenn alle anderen Formen gerade Zahlen haben?
- Gibt es Grade (Ausbildungsstufen), die erreicht werden können? (als Kampfkunst)
- Partner- und Waffenformen sind für Fortgeschrittene und werden nicht zu Anfang erlernt.
- Ab wann darf jemand Taijiquan lehren? Gibt es weltweit Unterschiede? Ab welchem Zeitpunkt ist jemand „Meister“?
- Es sollte keine Wertung/Bewertung des Qì im Artikel erfolgen (wer sieht das als was an; wer empfindet es als was; gibt es das überhaupt?); dies sollte im entsprechenden Artikel drin stehen. Dass im Westen häufig über die „Natur“ des Qi diskutiert wird, gehört nicht in den Artikel. Siehe hierzu auch die Erklärung in: Innere Kampfkünste/Qigong. Dort ist das gut erklärt und nicht ausufernd oder wertend. Im Taijiquan wird der Begriff des Qi dafür verwendet, um die Bewegungsprinzipien des Taijiquan und die dabei auftretenden Empfindungen beschreiben zu können. Das hat eher wenig mit Empfindungsbeschreibungen zu tun, weil dem Qi im Körper eine eindeutige Funktion zugeordnet ist. Die „Rolle“ des Qi ist hier eher untergeordnet dargestellt, obwohl es fester Bestandteil ist. Blockaden der Meridiane verhindern bspw. den Fluss des Qi.
- Der Bezug zur TCM fehlt.
- Der heutzutage hoch bewertete gesundheitliche Aspekt sind die Vorteile, die Taijiquan bietet: für die Körperhaltung, Muskeln, Gelenke, das kardiovaskuläre System. Wenn es als Kampfkunst entwickelt wurde, kann das nicht das Ziel sein.
- Taijiquan ist für (fast) alle Altersgruppen geeignet und kann auch von Menschen mit einem höheren Alter noch praktiziert werden ohne belastend zu sein.
- Gab/Gibt es eine spezielle Kleidung?
- Viele Grüße --Sat Ra 22:43, 28. Jan. 2010 (CET)
- noch Abwartend; Tendenz zu mehr. Der Artikel hat auf jeden Fall Potenzial. Es hat sich die letzten Tage ja schon einiges getan. Ich habe noch einige Fragen und Anregungen:
- Wow, danke für die vielen Kommentare. Hier mein Senf. Die Punkte, auf die ich nicht eingehe, werde ich in den nächsten Tagen verarbeiten.
- Erstmal der größte Mangel: Der Bezug zur TCM und der medizinischen Nutzen von Taijiquan fehlt noch, da gebe ich Dir und H.J. Hübner vollkommen recht. Das sehe ich auch als Mangel, den ich bislang übersehen habe. Ich bin schon auf der Suche nach Literatur. Kann aber ein bißchen dauern, vor allem bis ich Einzelnachweise bringen kann.
- Die Gliederung habe ich absichtlich so gestaltet, weil ich denke, das ein Laie erstmal daran interessiert ist, was Taijiquan ist und wie es aussieht, als die genauen Wirrungen seiner Geschichte und seiner Philosophie. Ich denke, was das angeht, kann man einfach unterschiedlicher Meinung sein.
- Ich verstehe Dein Problem mit Im Zentrum des Übens stehen meistens eine oder mehrere so genannte Formen. nicht? Was soll es mehr geben? Natürlich gibt es mehr: die Grundlagen, die Partnerübungen, und Anwendungen - wie eben die anderen Abschnitte betitelt sind.
- Die Form von Zheng Manqing wird Kurzform genannt, weil sie aus der 108-Bilder Yang-Stil-Form von Yang Chengfu entwickelt wurde, und zwar deutlich vor der Pekingform (Kurzform um 1935, Pekingform nach 1956). Ich denke, den Namen an der Stelle genauer zu erläutern, wäre nicht richtig.
- Partner- und Waffenformen sind für Fortgeschrittene und werden nicht zu Anfang erlernt. Stimmt größtenteils, und so steht es auch im Artikel (Traditionell werden erst fortgeschrittene Schüler in den Waffenformen unterrichtet. und Deswegen beginnen meist erst fortgeschrittene Schüler mit entsprechenden Übungen (Partnerübungen und -formen).) Partnerübungen sind in einigen Stilen sehr grundlegend (Wu-Stil), deswegen auch das meist.
- Es gibt keine weltweit oder auch nur stilübergreifend anerkannte Organisationsstruktur, also auch keine Graduierungs- oder Ausbildungssysteme. Von daher gibt es auch keine allgemeinverbindliche Festlegung, wann sich jemand als Lehrer bezeichnen darf. Einzelne Verbände haben dafür jedoch Richtlinien. Da der Artikel aber stilübergreifend ist, gehört das nicht hierher. Höchstens die allgemeine Aussage, das Graduierungssysteme im Taijiquan unüblich sind.
- Meister ist sowas wie ein Ehrentitel, so wird ein Lehrer normalerweise nur von seinen Schülern genannt, sich selber nennt man in der Regel nicht so, und verliehen kriegt man den Titel auch nicht (von wem auch?). Mal gucken, wie ich das im Artikel verarbeiten kann.
- Zum Thema Qi: Oh je. Das Thema ist sehr schwierig zu verarbeiten. Tatsache ist, dass die unterschiedlichen Stile und unterschiedliche Lehrer sehr unterschiedliches Gewicht auf das Qi legen. Auch die Erklärungen dafür - sofern sie überhaupt gegeben werden - sind sehr unterschiedlich. Was ich hingeschrieben habe, ist sozusagen der kleinste gemeinsame Nenner. Bei der Betrachtung über die Natur des Qi geht es mir eigentlich vor allem um den Satz: Für die Anwendung des Begriffes im Taijiquan ist es unerheblich, woran der Praktizierende dabei glaubt., denn immer, wenn ich etwas zum Qi geschrieben hatte, kam ein Benutzer und ersetzte den Text durch Es gibt keinen wissenschaftlichen Beweis für die Existenz des Qi., wobei er sich offensichtlich immer die feinstoffliche Energie darunter vorstellte, und er gegen die "Qi-Gläubigen" zu wettern müssen meinte. Ich werde mich trotzdem nochmal daran versuchen.
- Spezielle Kleidung gibt es nicht. Deswegen steht auch nichts darüber im Artikel.
- --Olenz 17:56, 29. Jan. 2010 (CET)
- Wow, danke für die vielen Kommentare. Hier mein Senf. Die Punkte, auf die ich nicht eingehe, werde ich in den nächsten Tagen verarbeiten.
- Ich habe eine erste Runde von Bearbeitungen erledigt. Offen sind noch Deine Kommentare zu:
- TCM/Medizin
- Qi
- Wann darf sich jemand Meister nennen? (Organisationen, Institutionalisierung)
- --Olenz 12:13, 1. Feb. 2010 (CET)
- Ich habe eine erste Runde von Bearbeitungen erledigt. Offen sind noch Deine Kommentare zu:
- So, jetzt ist nur noch der Abschnitt über das Taijiquan und Medizin übrig. Das kommt morgen. --Olenz 22:40, 1. Feb. 2010 (CET)
- Und schliesslich habe ich auch noch was zum gesundheitlichen Aspekt des Taijiquan geschrieben. Nicht sehr viel, und nciht sehr tiefgründig, aber ich denke für einen enzyklopädischen Artikel angemessen. --Olenz 17:22, 3. Feb. 2010 (CET)
- Lesenswert ist meines Erachtens angemessen. --Q-ß 13:27, 5. Feb. 2010 (CET)
24. Januar
Diese Kandidaturen laufen bis zum 3.2./13.2.
Der Artikel ist mindestens lesenswert, die Exzellenz-Kandidatur läuft bis zum 13.2.--Cirdan ± 13:44, 4. Feb. 2010 (CET)
Coleman „Hawk“ Hawkins (* 21. November 1904 in St. Joseph, Missouri; † 19. Mai 1969 in New York) war ein US-amerikanischer Jazzmusiker (Tenorsaxophon und Klarinette). Er gilt als „Vater“ des Tenorsaxophonspiels und war neben Lester Young einer der ersten stilbildenden Solisten auf dem Instrument. In seiner von 1922 bis 1969 währenden Karriere wurde er zuletzt dem Mainstream zugeordnet, nahm aber immer wieder Herausforderungen an und spielte mit den jeweiligen Avantgardisten ihrer Zeit. Seine Spitznamen waren Hawk und Bean.
Der seit 2004 bestehende Artikel über einen der wichtigsten Jazzmusiker wurde im Sommer 2009 von mir und weiteren Mitarbeitern des Portal:Jazz grundlegend ausgebaut, überarbeitet und anschließend im Januar 2010 ins Review gestellt. Dadurch konnten letzte Verbesserungen vorgenommen werden, so dass der Artikel nun für eine lesenswert-Kandidatur gut vorbereitet ist. --Freimut Bahlo 15:01, 24. Jan. 2010 (CET)
Exzellent. Ein Qualitätsprodukt unserer Jazzredaktion. Ich fühle mich durch den Artikel ausführlich informiert, Biographie und Stil werden gründlich behandelt. Bedauerlich, dass kein freies Portraitfoto zu kriegen ist, aber da lässt sich wohl nix machen. --Joachim Pense (d) 16:10, 24. Jan. 2010 (CET)nach weiterem Ausbau Votum geändert--Joachim Pense (d) 07:10, 27. Jan. 2010 (CET)
Exzellent Sehr guter, ausführlicher und gut geschriebener Artikel über einen großen Jazzmusiker. Außer einem guten Photo fehlt mir nichts. Gruss, Linksfuss 16:37, 24. Jan. 2010 (CET)
Lesenswert keine Frage, das hat sich der Artikel verdient! --Hubertl 17:06, 24. Jan. 2010 (CET)
Exzellent Eine sehr gute Biografie, ich habe nichts zu bemängeln. Grüsse, --Äbäläfuchs Möchtsch rede?Oder bewärte? 17:14, 24. Jan. 2010 (CET)
- Lesenswert ist der Artikel auf jeden Fall, da jenseits der Biographie auch der Stellenwert dieses Musikers für die Entwicklung des Tenorsaxophons im Jazz sehr deutlich beschrieben wird; ich scheue bisher etwas vor der Bewertung „Exzellenz“, da nicht deutlich wird, ob die gesamte im Artikel genannte Literatur wirklich ausgewertet worden ist.--Engelbaet 17:49, 24. Jan. 2010 (CET)
- Exzellent - Ein gut geschriebener, schön bebilderter und reichlich belegter Artikel.--Askalan Sprich dich ruhig aus! 16:48, 25. Jan. 2010 (CET)
- Exzellent Sehr guter, umfassender Artikel, der auch flüsssig zu lesen ist. Gut bebildert. Also eindeutig exzellent. --JvB1953 19:34, 26. Jan. 2010 (CET)
Exzellent Sehr guter, ausführlicher und gut geschriebener Artikel über einen großen Jazzmusiker. Im Abschnitt Hawkinks-Schule hätte ich gerne mehr Inhaltliches als eine lange Namens-Liste sowie falls machbar auch weitere References. --Justus Nussbaum 23:51, 29. Jan. 2010 (CET)
Die Exzellenz-Kandidatur läuft bis zum 13.2.--Cirdan ± 13:43, 4. Feb. 2010 (CET)
Deutscher Spielfilm mit Millionenpublikum. Darin führt ein Lehrer, gespielt von Jürgen Vogel, seiner Klasse in einem Sozialversuch vor, wie autoritäre gesellschaftliche Strukturen entstehen. Regisseur und Drehbuchkoautor Dennis Gansel stützte seine Handlung auf das Experiment The Third Wave ab, das 1967 in Kalifornien stattfand und in fiktionalisierter Form als Roman "Die Welle" in Deutschland zu einem Schullektüre-Klassiker geworden ist.
Die verfügbaren Quellen fokussieren auf das politische Thema. Unter den Lesern des Artikels dürften besonders viele Schüler sein, ist er für sie, inkl. Links, verständlich genug? Als Hauptautor stimmneutral. – Filoump 17:01, 24. Jan. 2010 (CET)
Exzellent Ein sehr detaillierter und gut geschriebener Artikel.--Stegosaurus Rex 09:46, 25. Jan. 2010 (CET)
Exzellent Ohne Zweifel ausführlich, informativ und sehr gut belegt - daher kein Problem mit der Wertung. Nur eine winzigkleine Frage eines simplen Wieners: Was ist eine "harzende" Theaterprobe? Zieht sie sich wie ein Strudelteig, oder was? Natürlich ist das nur nebbich, deshalb Gratulation und Servus aus Wien, --Reimmichl-212 13:35, 25. Jan. 2010 (CET)
- Es harzt: Es kommt nicht richtig voran. – Filoump 19:12, 25. Jan. 2010 (CET) Also eh der Strudelteig - passt, --Reimmichl-212 00:45, 26. Jan. 2010 (CET)
Exzellent - Sehe es wie Vorredner. --Askalan Sprich dich ruhig aus! 16:44, 25. Jan. 2010 (CET)
Exzellent --Grim.fandango 21:09, 25. Jan. 2010 (CET)
Lesenswert Gründlich recherchiert, vom Aufbau her überzeugend, informativ, sprachlich größtenteils sauber, ein paar Dinge ("selbst" -> "selbst", habe ich gefixt) sind zu vernachlässigen. Die Handlung des Films macht mich noch ein wenig unglücklich, auch wenn sie insgesamt ok ist. Vielleicht sollte man sie noch ein wenig straffen. Der Kritik-Abschnitt ist vorbildlich, Literatur bestens belegt. Warum "nur" lesenswert? Es fehlen mir ein paar Details zum Original-Experiment und dessen Rezeption.--bennsenson 01:04, 26. Jan. 2010 (CET)
- Über das Original-Experiment gibt es einen eigenen Artikel, auf den verlinkt ist. Es ist in immerhin fünf Sätzen zusammenfassend beschrieben und ich bezweifle eher, dass eine Ausweitung den Artkel verbessert. – Filoump 19:11, 26. Jan. 2010 (CET)
Exzellent Allerdings wird die Gruppe schon "Die Welle" genannt bevor da steht, dass die Gruppe sich "Welle" genannt hat. Die Inhaltsangabe finde ich gut nachvollziehbar, wobei ich den Film nicht gesehen habe und eventuelle Lücken oder falsche Schwerpunkte deswegen natürlich nicht beurteilen kann. "harzende Theaterprobe" kannte ich als Ausdruck so auch nicht. Vielleicht weniger bildlich formulieren :) -- Jonathan Haas 09:16, 26. Jan. 2010 (CET)
- "Harzend" ist mMn keine bildliche Formulierung (mehr). Aber ist es nicht schön, ab und zu ein einem noch unbekanntes deutsches Wort zu lernen? – Filoump 19:11, 26. Jan. 2010 (CET)
- Öh … laut den Grimms: „mundartlich in der Schweiz“ ;) Was das „lernen“ angeht: Der Lerneffekt hält sich allerdings in Grenzen, wenn der Leser bei diesem Wort stockt und keine Erklärung findet … --Henriette 09:14, 27. Jan. 2010 (CET)
- Habe "schleppend" daraus gemacht - besser? – Filoump 19:55, 27. Jan. 2010 (CET)
- Öh … laut den Grimms: „mundartlich in der Schweiz“ ;) Was das „lernen“ angeht: Der Lerneffekt hält sich allerdings in Grenzen, wenn der Leser bei diesem Wort stockt und keine Erklärung findet … --Henriette 09:14, 27. Jan. 2010 (CET)
Neutral, liegt überhaupt nicht am Inhalt oder an dem Artikelschreiber, eher am Film selber, mit welchem ich auf Kriegsfuss bin. :) Gruss -- Glugi12 20:14, 27. Jan. 2010 (CET)
- @Glugi12: Neutral bewerten und dann auch noch nichts zum Artikel sagen, diesen Beitrag hättest du dir auch sparen können.
- @Filoump: Schleppend finde ich sinnvoller und verständlicher, danke. -- Jonathan Haas 20:42, 27. Jan. 2010 (CET)
Derzeit nur Lesenswert, gerne mehr. Der Artikel ist gelungen, über ein paar Dinge bin ich aber doch gestolpert. „Die Welle-Mitglieder [...] fühlen sich auf einer spontanen Fete großartig“ ist komisch formuliert, auch schon deshalb, weil es nichts besonderes ist, sich auf einer Fete großartig zu fühlen. Gestört hat mich, dass du über Karo schreibst, als wüsste der Leser schon, wer das überhaupt ist. Ihre moralischen Grundsätze solltest du einbinden, derzeit wirkt sie eher wie eine mode-begeisterte Schickimicki-Tussi. Vorschlag: "Umgekehrt widersetzt sich die liberal gesinnte Karo der Bewegung, anfänglich, weil sie gegen das Tragen einheitlicher Hemden ist, ..." Wodurch genau wähnt sie sich später bedroht? Außerdem: War entweder die Rolle von Christiane Paul nicht vorgesehen oder ihre Besetzung? Warum der als Persönlichkeit gefestigte Lehrer dem von ihm selbst in Szene gesetzten Rollenspiel anheimfalle, bleibe „etwas rätselhaft“ - Quelle? Etwas merkwürdig finde ich, dass du lediglich im zweiten Teil der Kritik die Namen von Rezensent und Quelle verwendest. Wenn El Pais die Welle als Gansels Debüt bezeichnet, müsste man dann nicht ein [sic] benutzen? --Brainchild 17:16, 28. Jan. 2010 (CET)
- Den Feten-Satz hab ich umformuliert, den Auftritt Karo auch. Sie fühlt sich ganz allgemein, durch nichts Bestimmtes, bedroht, ich hoffe, die neue Formulierung ist klarer. Die Rolle von Wengers Frau war vorgesehen, nur dass C. Paul sie spielt, wurde spät entschieden, hab ich umgeschrieben. Der Satz "Warum der als Persönlichkeit gefestigte..." gehört zur selben Quelle wie der Satz danach, ich kann ja nicht jeden Satz mit einer Fußnote versehen. Zum Kritik-Kapitel: Im ersten Kritik-Teil stelle ich die angebotenen Meinungen zu den künstlerischen Aspekten summarisch dar und fasse gleiche oder ähnliche Argumente zusammen. Dank dieses Vorgehens bewahrt der Haupttext eine angenehme Kürze, ganz im Dienst der meisten Leser. Wenn es dich dennoch interessert, aus welcher Quelle ein bestimmtes Argument stammt, findest du die Angabe in der präzisen Referenzierung via Fußnoten. Im zweiten Kritik-Teil sind die Argumente ausführlicher und spezifischer, daher mit Kritiker & Publikation. Zu El Pais: Habe ein "sic" ergänzt. - Was meinst du einleitend mit "gerne mehr"? Vermisst du etwas Bestimmtes, das in der Literatur behandelt wird? – Filoump 17:11, 30. Jan. 2010 (CET)
- Das "gerne mehr" bezog sich lediglich auf meine Bereitschaft noch auf Exzellent umzubewerten, was ich angesichts der Änderungen auch tue. Gruß --Brainchild 17:06, 31. Jan. 2010 (CET)
- Exzellent Sehr guter Artikel. Eine Kleinigkeit vermisse ich jedoch noch: Informationen zum Soundtrack. Ich bin mir ziemlich sicher, dass einige Stücke der Kilians im Film Verwendung fanden, kann dazu jedoch im Artikel nichts finden. Ist sicher nicht entscheidend, der Vollständigkeit halber wäre ein kurzer Abschnitt zur Filmmusik/Soundtrack aber gut.--Cirdan ± 19:04, 31. Jan. 2010 (CET)
- Die Filmmusik ist ein Aspekt, der nicht nur bei neuen Filmen, sondern auch bei vielen Klassikern in der Literatur steifmütterlich behandelt wird. Dass einige Kritiker die Musik als "treibend" bezeichneten, steht schon im Artikel. Ich schau mal (mit wenig Hoffnung), ob sich Rezensionen einer Filmmusik-CD finden lassen. – Filoump 18:59, 1. Feb. 2010 (CET)
- Exzellent --Pass3456 22:15, 2. Feb. 2010 (CET)
Deutscher Spielfilm (2008) mit Millionenpublikum. Schildert Vorgeschichte und Aktionen der RAF über ein Jahrzehnt, weitgehend nach dem gleichnamigen Sachbuch von Stefan Aust. Produzent Bernd Eichinger verfasste das Drehbuch, mit der Regie beauftragte er Uli Edel.
Die verfügbaren Quellen fokussieren auf das politische Thema. Der Artikel war im November/ Dezember in der Durchsicht, an der sich mindestens sechs Benutzer beteiligten. Nun habe ich den Text nochmals ganz leicht gestrafft. Falls ihn jemand noch zu lang findet, sind genaue Stellenangaben erbeten. Als Hauptautor stimmneutral. – Filoump 17:01, 24. Jan. 2010 (CET)
Exzellent detailliert und sehr informativ. Da ich auch schon das Review mitverfolgt habe, ist das Endergebnis überzeugend. Beindruckend ist auch die akribische Dokumentation der Debatten um den Film und die RAF-Aufarbeitung in diesem Zusammenhang. --Freimut Bahlo 17:20, 24. Jan. 2010 (CET)
Exzellent wie schon im Review: sehr gute Arbeit. Einziges Manko ist, dass mir etwas die Filmanalyse von außen fehlt. Aber dazu fehlen vermutlich die Quellen. Was da ist, ist jedenfalls sehr gut aufgearbeitet. Gruß --Magiers 21:41, 24. Jan. 2010 (CET)
Neutral mit Tendenz zur Nicht-Auszeichnung. Kurz angelesen: Abschnitt mit der Konkret-Kritik viel zu lang. Fast irrelevantes wird hier zum eigenen Kapitel aufgeblasen. Bewertungen der Kritiken des Films sind Theoriefindung pur. Wo bitteschön sind diese Einschätzungen verbürgt? So gehts nicht. --Atomiccocktail 21:57, 24. Jan. 2010 (CET)
- Es kommt bei Spielfilmen wirklich nicht alle Tage vor, dass eine Zeitschrift in der Handlung eine gewisse Rolle spielt. Daher hat die in dieser Zeitschrift erschienene Kritik eine hervorgehobene Stellung. (Sie war nicht leicht aufzutreiben.)
Unter Diskussion:Der Baader Meinhof Komplex#Herleitung des Kritikenspiegels habe ich dokumentiert, wie die Einstufungen zustande gekommen sind. Von TF "pur" kann keine Rede sein. Dass die exakte Einstufung im Einzelfall diskutabel sein kann, bestreite ich nicht, aber mit zu 90% stimmenden, in den übrigen 10% um höchstens eine Stufe daneben liegenden Einstufungen bringt der Kritikenspiegel einen hohen Nutzen. Habe ich schon in zahlreichen anderen Filmartikeln angewandt. Grüße – Filoump 19:40, 25. Jan. 2010 (CET)
- Welche Relevanz hat es, wie in der konkret, dem Käseblatt "linker" Zyniker, dieser Spielfilm besprochen wird? So gut wie keine. Keine jedenfalls, die ein eigenes Kapitel rechtfertigt. Hat diese Kritik irgendwelche Wellen geschlagen? Ich vermute: nein. Die Einordnung der Kritiken kommt von Dir, Filoump. Sie ist durch Literatur nicht verbürgt. Du hast Quellen (Besprechungen) interpretiert. Und genau das ist als TF hier ein absolutes no go. ("Analysierende oder interpretierende Aussagen sowie eine selektive oder suggestive Zusammenstellung des Inhaltes solcher ursprünglicher Quellen sind nicht zulässig." - Zitat aus dem Regelwerk zu TF) Sorry. --Atomiccocktail 23:24, 25. Jan. 2010 (CET)
- Zur "Konkret"-Kritik: Die hatte ich ursprünglich nicht drin, bis jemand in der Disku danach gerufen hat. Normalerweise verwende ich diese Zeitschrift auch nicht, aber der Komplex ist diesbezüglich ein Spezialfall (ich suche mal nach einer Besprechung in der Bild, vielleicht kann man dann beide Kritiken gegeneinanderstellen).
Zum Kritikenspiegel: Bei Filmartikeln wird allermeistens aus einer Kritik eine Stelle direkt zitiert. Die Auswahl dieser Stelle kann recht willkürlich sein, und in den meisten Kritiken findet man wertende Aussagen über mehrere Textstellen verstreut. In der (angenäherten) Zusammenfassung der Kritiken zu einem Gesamturteil finden auch die sonst unter den Tisch fallenden wertenden Aussagen Eingang. Einer selektiven oder suggestiven Zusammenstellung des Inhaltes solcher ursprünglicher Quellen wird damit entgegengewirkt. Folgt man deiner Auslegung des TF-Regelwerks, dann darf man in Artikeln über Filme, literarische Werke oder Kunst überhaupt keine bewertenden Aussagen, sei es aus Kritiken, sei aus Büchern über Künstler, in WP-Artikeln mehr verwenden. Nun, ich habe mit dem Kritikenspiegel in vollem Bewusstsein ein Minenfeld betreten und darauf Neues ausprobiert. Die Wiedergabe von Filmkritiken werde ich am kommenden Film&TV-Redaktionstreffen thematisieren. – Filoump 19:54, 26. Jan. 2010 (CET)- Hi Filoump, ich sehe, Du bist Dir über in Bezug auf die Methode der Kritikbewertung nicht ganz sicher und willst das mit Deinen Kollegen aus der Redaktion besprechen. Ich komme von Thema Geschichte und Politikwissenschaft, wir sind recht streng. Was sich nicht in verlässlichen Büchern findet und dort nicht bereits geordnet ist, wird durch WP-Autoren nicht eigenhändig bewertet. Mein Vorschlag an Euch von der Redaktion: Wertende Aussagen aus der Literatur dürfen und sollen verwendet werden, wenn zugleich ihre Bedeutung in der Gesamtdiskussion zum jeweiligen Kunstwerk (Mehrheitsmeinung, Mindermeinung, aktuelle Meinung, neuer Ansatz …) deutlich ist. Das Problem ist, dass massenkulturelle Phänomene von deutscher Wissenschaft nicht so gern untersucht werden wie die „ernste“ Kultur. Der angloamerikanische Wissenschaftsraum ist uns mit seinen Cultural Studies weit voraus … --Atomiccocktail 08:16, 27. Jan. 2010 (CET)
- Ich bin mir sicher, was meinen Ansatz betrifft, es wird sich noch zeigen, ob ich andere überzeugen kann. Um einzelne Kritiken im Gesamtfeld einzuordnen, muss dieses Feld erst mal ausgemessen oder ungefähr umrissen vorliegen. Mir ist keine Quelle bekannt, die deutschsprachige Filmkritiken entsprechend auswertet (für US-Kritiken gibt es metacrtic.com) und die man zitieren könnte. Ich vermute, die strikte Übertragung der Prinzipien aus Geschichte/Politologie auf Filme würde eintragendes Element unserer Artikel weitgehend hinwegfegen - das wäre ruinös. Einige Einstufungen stammen aber insofern aus der Kritik selbst, als sie Sternchenskalen (epd Film, tw. NZZ) oder Hoch-/Quer-/Tief-Daumen (Cinema) anwenden. – Filoump 18:30, 27. Jan. 2010 (CET)
- Hi Filoump, ich sehe, Du bist Dir über in Bezug auf die Methode der Kritikbewertung nicht ganz sicher und willst das mit Deinen Kollegen aus der Redaktion besprechen. Ich komme von Thema Geschichte und Politikwissenschaft, wir sind recht streng. Was sich nicht in verlässlichen Büchern findet und dort nicht bereits geordnet ist, wird durch WP-Autoren nicht eigenhändig bewertet. Mein Vorschlag an Euch von der Redaktion: Wertende Aussagen aus der Literatur dürfen und sollen verwendet werden, wenn zugleich ihre Bedeutung in der Gesamtdiskussion zum jeweiligen Kunstwerk (Mehrheitsmeinung, Mindermeinung, aktuelle Meinung, neuer Ansatz …) deutlich ist. Das Problem ist, dass massenkulturelle Phänomene von deutscher Wissenschaft nicht so gern untersucht werden wie die „ernste“ Kultur. Der angloamerikanische Wissenschaftsraum ist uns mit seinen Cultural Studies weit voraus … --Atomiccocktail 08:16, 27. Jan. 2010 (CET)
- Zur "Konkret"-Kritik: Die hatte ich ursprünglich nicht drin, bis jemand in der Disku danach gerufen hat. Normalerweise verwende ich diese Zeitschrift auch nicht, aber der Komplex ist diesbezüglich ein Spezialfall (ich suche mal nach einer Besprechung in der Bild, vielleicht kann man dann beide Kritiken gegeneinanderstellen).
- Welche Relevanz hat es, wie in der konkret, dem Käseblatt "linker" Zyniker, dieser Spielfilm besprochen wird? So gut wie keine. Keine jedenfalls, die ein eigenes Kapitel rechtfertigt. Hat diese Kritik irgendwelche Wellen geschlagen? Ich vermute: nein. Die Einordnung der Kritiken kommt von Dir, Filoump. Sie ist durch Literatur nicht verbürgt. Du hast Quellen (Besprechungen) interpretiert. Und genau das ist als TF hier ein absolutes no go. ("Analysierende oder interpretierende Aussagen sowie eine selektive oder suggestive Zusammenstellung des Inhaltes solcher ursprünglicher Quellen sind nicht zulässig." - Zitat aus dem Regelwerk zu TF) Sorry. --Atomiccocktail 23:24, 25. Jan. 2010 (CET)
keine Auszeichnung Ich erkenne die Bemühungen des Autors, den Film und seine Rezension darzustellen, ausdrücklich an. Vllt. wäre da ein unpolitischerer Film aber die bessere Idee gewesen. An mehreren Stellen fehlen Einzelnachweise. Die Auswahl der Kritiken ist das nächste Problem. Natürlich will man gerne den "üblichen" politischen Linien der Zeitungen und Zeitschriften folgen, aber spätestens bei der Auslands-Rezension wird das nicht mehr durchgehalten. Atomiccocktail hat recht, wenn er ein Übermaß an TF beklagt. Fleißige Arbeit, aber allzu subjektiv. Gruß, Frisia Orientalis 01:52, 25. Jan. 2010 (CET)
- Bei den Auslandsstimmen habe ich zufällig ein paar rausgepickt – ich kann nicht die ganze Welt stemmen. An welchen Stellen denn fehlen Einzelnachweise? – Filoump 19:40, 25. Jan. 2010 (CET)
Exzellent Ein sehr detaillierter und gut geschriebener Artikel.--Stegosaurus Rex 09:45, 25. Jan. 2010 (CET)
Exzellent Ich verstehe Frisias Standpunkt. Mir allerdings sind es stellenweise fast zu viele Einzelnachweise, die dem normalen Leser eher wenig bringen und sich auch durch Auskommentierung hätten ersetzen lassen. Aber in der Hinsicht hat jeder sein eigenes System, dass der Artikel mangelhaft belegt ist, wäre ein absurder Vorwurf. Was mich stört sind die Objektivierungen gewisser Aussagen, etwa dass den historischen Protagonisten eine modische Exzentrizität unterstellt wird (da ist der Schikeria-Uli und sein Spezl Eichinger bestimmt die Experten dafür). An diesen Stellen hätte ich mir etwas mehr Distanz bei der Formulierung gewünscht. Der Kritikenspiegel ist natürlich sehr ausführlich und macht den gefühlten Großteil des Artikels aus. Das ist aber im Kontext zu sehen, Die Sünderin ist ja auch nicht wegen kinematographischer Wundertaten im kollektiven Gedächtnis geblieben. Die Konkret-Kritik würde ich persönlich zwar zu den anderen stellen (SPD/Grüne-Mitglieder werden ja auch nicht erwähnt, obwohl Ströbele und Schily da gearbeitet haben), insgesamt wird aber sehr deutlich gezeigt, wo die Bedeutung dieses Films liegt, nämlich in seiner Rezeption.--† Alt ♂ Wünsch dir was! 15:09, 25. Jan. 2010 (CET)
Mit Gewinn habe ich diesen Artikel gelesen. Obschon ich zustimme, dass die "Bedeutung" des Films in der Hauptsache aus der rezeptiven Nachwirkung, aus dem angestoßenen Diskurs entsteht (Edel ist IMHO "nur" ein solider Handwerker und Eichingers verlängerter Arm), so ist mir dennoch der (politische) Rezeptions-Anteil des Artikels einen Tick zu übergewichtig und zu wenig akzentuiert, während mir einige Aspekte zu kurz kommen (z.B. BMK in seiner Wirkung als Ensemblefilm oder der Subtext der Verknüfung von Machtausübung, Sexualität und Gewalt, den der Film anreisst). Einige eher flapsige Formulierungen (manches bunte Originalkostüm verbannt u..ä.) wünschte ich mir versachlicht (oder als konkretes Zitat gekennzeichnet). Inshesamt für mich Lesenswert. --DieAlraune 16:45, 25. Jan. 2010 (CET)
- Ohne die "flapsig" gescholtenen Formulierungen wäre mancher Artikel zu farblos und mMn schlechter. Ist aber natürlich Geschmackssache. Dass eine formale Analyse und die von dir erwähnten Themen noch Raum verdient hätten, sehe ich auch, ist aber bei der heutigen Quellenlage nicht zu ändern. Ich halte die Augen offen, und wenn dazu etwas auftaucht, werde ich es einbauen und den Kritikteil, der jetzt noch dieses Manko ein Stück weit ausgleichen soll, zurückschrauben. Deine Bewertung kann ich verstehen. – Filoump 19:40, 25. Jan. 2010 (CET)
Exzellent - Sehr detailliert und sprachlich gut geschrieben. --Askalan Sprich dich ruhig aus! 16:46, 25. Jan. 2010 (CET)
Abwartend Ich konnte den Reviewprozess wie auch bei den anderen leider nicht verfolgen und nur kurz daran teilnehmen, das nur mal vorab als Entschuldigung, dass ich immer erst bei laufenden Kandidaturen einige Dinge anspreche, obwohl sie mich schon vorher gestört haben.
- Dem Einleitungsabschnitt merkt man an, dass viel an ihm herumoperiert wurde. Dabei sind nun Unglücke wie Eine der teuersten deutschsprachigen Produktionen, ist der Film von der ARD kofinanziert und wurde ein Jahr nach der Kinopremiere als Fernsehzweiteiler gesendet herausgekommen. Die verschiedenen Informationen sind recht willkürlich aneinander geflickt, der letzte Satz zu den Besuchszahlen gehört zB thematisch weiter nach oben, die beiden Sätze über die Rollen gehören auch zusammen.
- Der Abschnitt Ereignisse gefällt mir in Länge und Qualität, der Abschnitt "Faktentreue" hat mich überrascht, weil er so kurz ist. Wenn man bedenkt, wieviele Klagen und Bedenken real existierender Personen geäußert und angestrengt wurden, die in diesem Abschnitt nicht einmal erwähnt werden, stattdessen aber von "Schamhaarperücken" die Rede ist, scheint mir das schlecht gewichtet zu sein. Da sollte man evtl die Stellungnahmen der Betroffenen, die teilweise weiter unten zu finden sind, hochziehen.
- Der Abschnitt Entstehung ist der wohl problematischste, weil er fast komplett aus "making of"-Statements der Beteiligten zusammengeschustert ist und daher Produktions-POV verbreitet wird. An manchen Stellen sind allzu distanzlos Formulierungen und Thesen übernommen worden. "Eichingers Motive" beispielsweise können so nicht stehenbleiben. Eichinger sieht sich sicher gerne als persönlich Betroffener und als großer Chronist und Erklärer der deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts; viele sehen das wohl anders. Deshalb muss man diese Selbstdarstellung klar als solche kennzeichnen und/oder darstellen, um welche Motive es sich noch gehandelt haben könnte (Geschichte als Publikumsmagnet, wenn die Fortsetzungen von Fantastic Four und Resident Evil keiner mehr sehen will usw).
- Der Abschnitt über die Techniken hat ähnliche Probleme. Die Macher erklären ihren eigenen Film. Vor diesem Hintergrund ist das einzige Zitat aus einer (österreichischen) Filmzeitschrift, der "Zugang zur Geschichte" sei "ziemlich einzigartig" besonders unglücklich, abgesehen davon, dass es schlicht falsch ist. Der Interpretationsabschnitt ist deshalb mangelhaft. Gibts da wirklich noch keine Sekundärliteratur?
- Der Abschnitt Kritiken ist mir zu lang. Die Aufteilung in verschiedene Teilaspekte der Rezensionen finde ich unnötig, ja sogar irreführend und verzerrend, außer die jeweilige zitierte Rezension war selbst so aufgebaut, wovon aber nicht auszugehen ist. Ich stimme außerdem Atomiccocktail zu, es leuchtet nicht ein, warum "konkret" hier ein eigener Absatz zugestanden wird, es gibt ja auch keinen eigenen Absatz für die Bild-Zeitung oder Springerpresse im Allgemeinen. Und diese Zeitung bzw der Verlag spielt ja nun auch eine Rolle im Film.
Fazit: Viel Arbeit, aber wenig kritische Distanz, und wenig Fachquellen.--bennsenson 12:43, 26. Jan. 2010 (CET)
- Die Quellenlage ist so: Feuilletonistische Kritiken, sehr ausführliche Hintergrundberichte in der Presse, ein offizielles Buch zum Film, DVD-Audiokommentar. Ich habe mich für folgenden Artikelaufbau entschieden: Erst die Absichtserklärungen der Macher, dann als Gegenüberstellung, was die Kritiker davon halten. War womöglich ein Fehler, so viel Arbeit zu stecken in ein Lemma mit dieser Quellenlage. Was allerdings die "Entstehung" betrifft, bestehen diese Abschnitte in Filmartikeln fast immer aus Beteiligten als Quellen. Ich werde das im Text noch klarer hervorheben. – Filoump 19:54, 26. Jan. 2010 (CET)
- Ich habe den Artikel jetzt stark überarbeitet, siehe Info unten. Auch die Einleitung ist verbessert. Konkret und Bild sind nun in einem "Gruselkabinett" gegenübergestellt. Von den Stellungnahmen betroffener Personen habe ich aber keine in die "Faktentreue" verschoben, weil es ja eher persönliche Aussagen sind. – Filoump 18:11, 31. Jan. 2010 (CET)
- Danke erstmal für die Reaktion, vieles ist geändert. Ich bin jedoch immernoch nicht vollends vom Artikel überzeugt (siehe Entstehung und Techniken), was aber wohl wirklich an der Quellenlage liegt, auch wenn ich noch keine Zeit hatte, das selbst intensiv zu prüfen. Sollte ich im Laufe der Kandidatur nicht dazu kommen und beim erneuten Durchlesen keine weiteren relevanten Schwächen entdecken, werde ich wohl lesenswert stimmen.--bennsenson 11:06, 2. Feb. 2010 (CET)
Abwartend Trotz allem Respekt vor der Mühe, die mit dem Zusammentragen einer beeindruckenden Materialsammlung verbunden war, bin ich mit den Schwerpunktsetzungen dieses Artikel noch nicht so recht glücklich. Die Reaktionen bei Kritik und Publikum haben ja auch und gerade gezeigt, dass das Phänomen RAF über den Film hinaus immer noch die Gemüter bewegt. Deshalb sollte aus meiner Sicht im Artikel noch deutlicher herausgearbeitet werden, dass sich die Rezeption in vielen Fällen nicht nur mit dem Film, sondern auch mit der RAF und der Erinnerung an die RAF (siehe u.a. den Schirrmacher-Artikel) beschäftigt hat und es vielleicht sogar ansatzweise zu einem neuen RAF-Diskurs gekommen ist. Für das Verständnis des Films ist es aus meiner Sicht hingegen unerheblich bis überflüssig, wie sich einzelne Schauspieler mit ihren Rollen auseinandergesetzt haben und was Eichinger und Edel nach ihren eigenen Worten bewogen hat, diesen Film zu machen. --Gentile 13:37, 26. Jan. 2010 (CET)
- Siehe Info betreffend Überarbeitung unten. Die Meinungen bzgl. RAF-Debatte sollten jetzt etwas schärfer konturiert sein. – Filoump 18:11, 31. Jan. 2010 (CET)
- Vielen Dank für diese Anpassungen. Damit ist der Artikel aus meiner Sicht nun Lesenswert --Gentile 13:46, 4. Feb. 2010 (CET)
- Siehe Info betreffend Überarbeitung unten. Die Meinungen bzgl. RAF-Debatte sollten jetzt etwas schärfer konturiert sein. – Filoump 18:11, 31. Jan. 2010 (CET)
- Lesenswert Ich fand diese filmische Umsetzung eher dröge und belanglos. Der Artikel ist aber solide und bietet einen gelungenen Rundumblick. An einigen Stellen hapert es mit der Formulierung und in einigen Abschnitten wie der Entstehung wünschte ich mir etwas mehr Tiefgang. --Minima Moralia 13:54, 26. Jan. 2010 (CET)
- Im Artikel wird leider nicht erklärt, warum der Filmtitel mit Deppenleerzeichen geschrieben wird und nicht wie das Buch korrekt mit Bindestrichen. Ansonsten lesenswerter Artikel. 79.217.211.29 21:48, 30. Jan. 2010 (CET)
- Die Lemmata von Filmwerken in der de:WP richten sich nach dem Lexikon des Internationalen Films, das hier den Film verzeichnet. Genau so in der IMDb. Das Deppenleerzeichen, das ich auch nicht mag, hat der Verleih verbrochen. – Filoump 22:32, 30. Jan. 2010 (CET)
Info: Ich habe den Entstehungs-, Form- und Kritikteil stark umgebaut. Vorher waren Entstehung und Form ein Block, der die Konzepte und Erläuterungen der Macher wiedergab, und der Kritikteil gewissermassen die Antwort darauf. Neu beziehen sich die Äußerungen der Macher jeweils nur auf einen kleinen Teilaspekt, ebenso die darauf folgenden Urteile der Kritik. – Filoump 18:11, 31. Jan. 2010 (CET)
Neutral mit starker Tendenz zur Nicht-Auszeichnung. Auch einige Hinweise auf erhebliche (und daraufhin behobene) Schwächen in dem Abschnitt Ereignisse im Review haben nicht zu einer tieferen Auseinandersetzung mit diesem Abschnitt geführt. Dieser ist noch immer stark überarbeitungsbedürftig.
Die Motivlagen, die der Film den Guerillas, den Strafverfolgungsbehörden und der Politik zuordnet und anhand von Konfliktlinien darstellt, werden in der Darstellung des Films im Artikel weitgehend ignoriert. Sieht man nach Lektüre des Artikels den Film (was ich nun getan habe) und vergleicht, dann ist man richtig erstaunt, was da noch alles zum Vorschein kommt.
Die „Ereignisse“ werden im Artikel zwar dargestellt, aber sie sind ziel- und inhaltslos, geschehen scheinbar wie vom Himmel gefallen, ohne Grund, Bestimmung, Erklärung, Diskurs oder Motiv. Der Film geht aber tatsächlich einen entscheidenden Schritt weiter. Das Verlesen von Dokumenten, Anschlagserklärungen, Erklärungen in Briefen und Kassibern aus dem Off, Spielszenen (z.B. Gudrun Ensslin und Bernward Vesper im Konflikt mit Ensslins Vater), Sequenzen, in denen dialogisiert wird oder Erkärungen abgegeben werden, sollen von Seiten der Filmmacher helfen, die komplexen Zusammenhänge zu durchdringen.
Ob das gelingt, ist eine andere Frage. Ebenfalls, was von diesen Erklärungsmustern und den angebotenen Inhalten und Kontexten zu halten ist. Tatsächlich kommt aber diese Ebene bei der Darstellung des Films im Artikel überhaupt nicht vor.
Der Artikel beschränkt sich aufzählend und aneinanderreihend auf die vordergründige Erscheinungsebene der Ereignisse, obwohl der Film (schon vor dem Einsetzen der Interpretation) ganz anderes transportiert. Beispiele: Es wird nicht vermittelt, daß sich zwischen 1972 und 1977 (immerhin spielzeitlich fast die Hälfte des Films) die Auseinandersetzung zwischen RAF und Staat auf die Thematik der Haftbedingungen und auf Befreiungsversuche reduziert hat. Die differierenden Sichtweisen zwischen Politik/Innenministerium und Herold (z.B. ab etwa 1:22:00 Kinofassung) tauchen nicht auf. Die Beschreibung Ulrike Meinhofs über ihre Erfahrung der Isolationshaft (1:24:00 Kinofassung), letztlich im Film dargestellt als Motiv für den darauf dargestellten Hungerstreik (1:25:00 Kinofassung) taucht nicht auf. Im Off werden Teile der Hungerstreikerklärung verlesen. Davon erfahren wir nichts. In Verbindung damit ist auch die als brutaler Akt dargestellte Zwangsernährung von Holger Meins nicht in den „Ereignissen“ angekommen. Das Verhalten der Gefängnisbeamten gegenüber dem Anwalt von Holger Meins, der vergeblich fordert, einen Arzt für seinen sterbenden Mandanten zu holen (1:25:30-1:28:30 Kinofassung, auch hier wird im Off noch aus einem Brief von Holger Meins zitiert.) Der Dissens um das Ausfliegen des schwerverletzten, später wie befürchtet sterbenden Siegfried Hausner, über die Darstellung eines Telefongesprächs von Herold vermittelt, in dem dieser das Vorgehen verurteilt, nicht etwa weil es ihm um das Menschenleben geht sondern weil die Gefahr besteht, so Märtyrer zu schaffen - das ist ein klassisches Beispiel für die Methode des Films, Widersprüche und unterschiedliche Sichtweisen offenzulegen (1:34:45-1:35:20 Kinofassung).
In einem Film ist in der Regel nichts zufällig. Die Filmemacher wollen damit etwas erfahrbar machen. Sie geben auf diesen Wegen über politische, militärische, moralische, psychologische, Motivlagen, unterschiedliche Sichtweisen und Konfliktebenen Auskunft, möglicherweise, weil diese in dieser Zeit in die Gesellschaft hinein gewirkt haben (Beispiel: Rasterfahndung). Der Leser der Wikipedia erfährt davon nichts.
Schon fast denunziatorisch ist der Satz: „Während des Prozesses versuchen die Häftlinge, den Ablauf zu boykottieren, indem sie sich fortwährend als verhandlungsunfähig darstellen, den Richter beleidigen und damit den Prozess stören.“ Abgesehen davon, daß bis zum ersten Stammheim-Prozeß bereits etwa 35 Prozesse gegen RAF-Mitglieder und Unterstützer stattgefunden haben, man also allein deshalb schon etwas präziser sein sollte, ist nirgendwo in der filmischen Darstellung die (mit viel AGF) sehr freie Interpretation der Beschreibung im Artikel zu belegen.
Die Darstellung des ersten Stammheim-Prozesses beginnt ab 1:35:30 Kinofassung mit dem ersten Prozesstag. Andreas Baader lehnt seine Pflichtverteidiger ab und beschwert sich erfolglos, weil jemand „Kopf ab“ neben sein Mikrofon geschrieben hat. Ulrike Meinhof erklärt sich für verhandlungsunfähig, begründet mit den Haftbedingungen. Ihr Antrag auf Untersuchung der Angeklagten durch unabhängige Ärzte von außen wird abgelehnt. Andreas Baader wird bei seiner Beschreibung der Isolationsbedingungen vom Vorsitzenden Prinzing das Wort entzogen.
1:36:38-1:38:14 Kinofassung stellt in zwei Szenen eine teils labile psychische Verfassung der Gefangenen, konkret einen eskalierenden Konflikt zwischen Gudrun Ensslin und Ulrike Meinhof dar und zielt auf Andreas Baaders Satz: „Wir müssen hier raus“. Ob damit die als Folge der Haftbedingungen auftretenden Probleme dargestellt werden sollen oder die Szenen der argumentativen Vorbereitung des als Suizid dargestellten Todes von Ulrike Meinhof dienen oder beides, bleibt hier Interpretationssache. Zieht man Austs Buch zu Rate, wäre die Antwort: oder beides, wobei Aust im seinem Buch bei Ulrike Meinhof sich nicht auf Freitod festlegt sondern lediglich die Umstände und Widersprüche darstellt.
Ab 1:38:15-1:40:10 wird dargestellt, wie am 39. Prozesstag die Angeklagten sich mittels Beleidigungen vom Prozeß ausschließen lassen. Ensslin begründet das damit, daß sich die Angeklagten als „nicht verteidigungsfähig“ betrachten. Es geht also noch immer, nach mittlerweile 38 Verhandlungstagen, um den Konflikt des ersten Verhandlungstages, um die Verhandlungsfähigkeit und die Forderung nach einer unabhängigen medizinischen Untersuchung. Gleichzeitig wird die Unfähigkeit des Vorsitzenden deutlich, mit dieser Situation umzugehen („Ich habe vernommen, Sie haben mich eine alte Sau genannt. Hab ich das richtig gehört oder täusche ich mich? (erregt) Nein, ich möchte das hier festgestellt haben.“).
Der Satz: „Während des Prozesses versuchen die Häftlinge, den Ablauf zu boykottieren, indem sie sich fortwährend als verhandlungsunfähig darstellen, den Richter beleidigen und damit den Prozess stören.“ öffnet den Raum für eine Interpretation, das sei alles gespielt, taktisch, nicht ernst gemeint und nicht ernst zu nehmen. Diese Interpretation ist, vor allem in der entsprechenden Presse und den popuären journalistischen Arbeiten, nicht neu. In der wissenschaftlichen Literatur ist man da wesentlich zurückhaltender und differenzierter. Festzustellen ist aber doch, daß gerade Aust und Eichinger eben nicht so weit gehen wie der Wikipedia-Autor, der da seinen Vorurteilen freien Lauf läßt.
Filoump hatte während des Reviews geschrieben: „Die Handlungszusammenfassung stammt weitgehend von Vorautoren, und ich habe mir erlaubt, mich auf die Richtigkeit des vorbestehenden Textes zu verlassen.“ Dies ist für mich nach Sichtung des Films sachlich nicht haltbar und bei der Entwicklungsgeschichte des Artikels, in den viel Ahnungslosigkeit eingeflossen ist, die erst mühsam wieder herausgefiltert werden mußte, auch ein zu dünnes Eis.
Schon in der Sesamstraße heißt es: „Wieso, weshalb, warum?“ Aust und Eichinger haben das, wie gut oder schlecht auch immer, beherzigt. Wenn wir den Film beschreiben, dürfen wir uns nicht auf die Handlung beschränken. Der Film transportiert erklärend auch einen Teil der Motive, Ursachen, Gründe und Zusammenhänge, ohne uns bereits auf das Feld der Interpretation zu zwingen. Der Film trifft auch Aussagen. --84.191.63.52 19:40, 1. Feb. 2010 (CET)
- Methodischer Hinweis: Die IP, unschwer Benutzer Krakatau, der von „seinem“ Thema nicht lassen kann, fordert in langen, wie immer undeutlich-gewundenden Sätzen Theoriefindung von den Artikelschreibern ein. Angeblich mache der Film/machen die Filmemacher dies und das.
- Dazu ist festzuhalten: Solange seine Hinweise durch nichts in der Literatur zum Film gedeckt sind, haben sie außen vor zu bleiben. Sonst würde jeder seine Wahrnehmung in unseren Artikeln zum Nabel der Welt machen können. Das ist jedoch nicht gestattet. --Atomiccocktail 22:48, 1. Feb. 2010 (CET)
- Bullshit. John Wayne betrunken im Saloon, Stimme im Off: „Von Tag zu Tag wurde es ihm langweiliger und er begann, sich nach El Paso zurückzusehnen“. Schnitt. Wayne reitet aus der Stadt. Schnitt. Er geht in El Paso in den Saloon. Und jetzt kommt die Theoriefindung in der inhaltlichen Zusammenfassung des Films: Weil es ihm zunehmend langweilig wurde, kehrte er zurück nach El Paso.
- Es gibt Schlüsse, die gezogen werden, aber Teil des Erkennens und Verstehens des Filminhaltes sind und dennoch ist es keine TF. Und um nichts anderes geht es. Diese Ebenen werden im Artikel konsequent nicht dargestellt, obwohl (zum Beispiel) die Methode der Off-Einspielungen deutlich erkennbar als Teil des Filmkonzepts das Werk durchzieht (methodischer Hinweis).
- Der Film-Holger Meins ist im Hungerstreik. Im Off wird die Hungerstreikerklärung zitiert. Der Inhalt der Erklärung ist der Grund, den der Film anführt, warum der Film-Holger Meins im Film hungert. Im Film wird er ausgesprochen, hier wird er verschwiegen.
- Was ist daran für einen Diplompolitologen so kompliziert? Kasperletheater. Das hat Filoump nicht verdient. --84.191.45.2 03:31, 2. Feb. 2010 (CET)
- Der Diplompolitologe klagt nur das Einhalten des Regelwerks ein. Mehr nicht. Aber auch nicht weniger. Diese Enzyklopädie verdient das. --Atomiccocktail 08:52, 2. Feb. 2010 (CET)
- Die Republik ist in Gefahr? Lächerlich. Wenn Du Formulierungen wie „schon vor dem Einsetzen der Interpretation“ und „ohne uns bereits auf das Feld der Interpretation zu zwingen“ in Deiner haltlosen Unterstellung unterschlägst, nützt es wohl nichts, darauf hinzuweisen, daß Lesen hilft. Solche Trollereien bringen den Artikel nicht weiter. Für mich daher EOD. --84.191.45.2 12:12, 2. Feb. 2010 (CET)
- Von Republik redet keiner. Jedenfalls nicht ich. Ich spreche vom Regelwerk, das hier hinterlegt ist. Es verbietet, eigene Interpretationen von Kunstwerken in die Artikel zu drücken. Nebenbei: Die gewünschte Interpretationslinie ödet sowieso an: „Guerillas“ – wer soll das denn gewesen sein? Die selbstverliebten Spinner und Schusswaffen-Narren von der RAF? Wer’s glaubt. --Atomiccocktail 20:37, 2. Feb. 2010 (CET)
- Die Republik ist in Gefahr? Lächerlich. Wenn Du Formulierungen wie „schon vor dem Einsetzen der Interpretation“ und „ohne uns bereits auf das Feld der Interpretation zu zwingen“ in Deiner haltlosen Unterstellung unterschlägst, nützt es wohl nichts, darauf hinzuweisen, daß Lesen hilft. Solche Trollereien bringen den Artikel nicht weiter. Für mich daher EOD. --84.191.45.2 12:12, 2. Feb. 2010 (CET)
- Der Diplompolitologe klagt nur das Einhalten des Regelwerks ein. Mehr nicht. Aber auch nicht weniger. Diese Enzyklopädie verdient das. --Atomiccocktail 08:52, 2. Feb. 2010 (CET)
25. Januar
Diese Kandidaturen laufen bis zum 4.2./14.2.
Der Artikel ist mindestens lesenswert, die Exzellenz-Kandidatur läuft bis 14.2.--Cirdan ± 11:52, 4. Feb. 2010 (CET)
H.M.S. Pinafore; or, The Lass that Loved a Sailor („H.M.S. Pinafore oder Das Mädchen, das einen Matrosen liebte“) ist eine Operette (Originalbezeichnung: “comic opera”) in zwei Akten mit Musik von Arthur Sullivan nach einem Libretto von William Schwenck Gilbert. Die Uraufführung fand am 25. Mai 1878 im Londoner Theater Opera Comique in London statt. Mit insgesamt 571 Aufführungen in Serie hatte das Stück die bis dahin zweitlängste Aufführungszeit eines musikalischen Bühnenwerks. H.M.S. Pinafore war Gilbert und Sullivans vierte gemeinsame Opernproduktion, und ihr erster internationaler Erfolg.
Im Wesentlichen meine Übersetzung des englischen Artikels, bei der ich die deutschsprachige Literatur ausgewertet und eingearbeitet habe. --Phrood 20:03, 25. Jan. 2010 (CET)
- Exzellent detailliert, liebevoll in den Details gestaltet und sehr informativ, daher eindeutig exzellent --Freimut Bahlo 20:56, 25. Jan. 2010 (CET)
- Tipp: Für Zitate gibts die Vorlage Vorlage:Zitat. --Succu 20:00, 26. Jan. 2010 (CET)
- Die lehne ich ab, weil die Pseudo-Kapitälchen zu hochtrabend und aufgeblasen wirken. --Phrood 20:15, 26. Jan. 2010 (CET)
- keine Auszeichnung mit hoffnungsloser Überreferenzierung von Furz und Feuerstein wird mal wieder bei einem Artikel einer allgemeinen Enzyklopädie der Anspruch auf ein Semesterreferat erhoben. Den Artikel zu lesen ist mehr als anstrengend, das ist ungenießbar. --Eva K. ist böse 23:16, 26. Jan. 2010 (CET)
- @EvaK: Je spezieller das Thema, um so genauer müssen halt manchmal die meist recht verstreuten Belege nachgewiesen werden, da existiert ein innerer Zusammenhang. Wenn es keine Einzelveröffentlichung zum Thema gibt, erhöhen genaue Nachweise die Seriösität eines Artikels ganz erheblich. Bei Exzellenzkandidaten geht's dann eben manchmal in den dreistelligen EN-Bereich. Bist du nicht in der Lage, die Fußnotenzahlen beim Lesen einfach zu überspringen? Ich finde deine beiden Exzellenten vollkommen unterreferenziert und mit so vielen Mängeln behaftet ("Anmerkungen", zu wenig gedruckte Quellen usw.), dass dein Votum nur mit einem fundamental anderen Verständnis von Einzelnachweisen zu erklären ist.
- @Phrood: Die Zitation kann ohne die Jahreszahlen auskommen, vielleicht ein Fall von Betriebsblindheit. Es ist außerdem nicht selbstverständlich, dass die Abkürzungen der Quellen in der vor den Weblinks stehenden Literaturliste aufgelöst werden. Eine perfekte Lösung gibt es dafür nicht, aber vielleicht könnte bei den Anmerkungen ein Satz stehen wie: Die vollständigen Titel der hier mit Autorenname abgekürzten Veröffentlichungen sind im Abschnitt Literatur aufgeführt. Ansonsten keine Bewertung wg. nicht gelesen. --Aalfons 13:09, 27. Jan. 2010 (CET)
- Nachtrag: Ein paar der Doppelfußnoten können zusammengelegt werden, für die Besetzungsliste reicht imho tatsächlich ein Sammelnachweis, in dem die Einzelbelege mit jeweiliger Jahresangabe hintereinanderstehen. Vielleicht macht eine Reduktion auf etwa 190 EN die Kritikerin etwas weniger nervös.--Aalfons 17:22, 27. Jan. 2010 (CET)
- Wenn sich jeweils ein Dutzend und mehr Einzelnachweise auf die genannte Literatur bezieht und nur Seitenzahlen nennt, halte ich das für übertrieben, zumal das sowieso niemand nachvollzieht. Und von „verstreut“ kann da ja auch keine Rede sein. Wir schreiben eine allgemeine Enzyklopädie, nicht fachwissenschaftliche Einzelabhandlungen, d.h. bitte mal auf dem Fußboden bleiben. --Eva K. ist böse 15:23, 27. Jan. 2010 (CET)
- Wo steht, dass wir eine allgemeine Enzyklopädie ohne fachwissenschaftliche Lemmata schreiben? Ab in die Löschhölle! --Aalfons 15:47, 27. Jan. 2010 (CET)
- Na ja, wenn Du mir schon implizit unterstellst, ich könne keine sauber recherchierten und dokumentierten Artikel schreiben, wirst Du auch nicht in der Lage sein, meine Sicht in auch nur geringem Maße nachzuvollziehen. Du verwechselst WP mit einem Proseminar, da bist Du allerdings auf der falschen Veranstaltung. --Eva K. ist böse 19:48, 27. Jan. 2010 (CET)
- Wo steht, dass wir eine allgemeine Enzyklopädie ohne fachwissenschaftliche Lemmata schreiben? Ab in die Löschhölle! --Aalfons 15:47, 27. Jan. 2010 (CET)
- Es tut mir leid, Eva, dass dich die vielen Einzelnachweise vom Lesen abgeschreckt haben. Ich habe jetzt die Zahl der Nachweise um ein Drittel gekürzt, und hoffe, dass du nach der nun ermöglichten Lekture in der Lage sein wirst, den Artikel inhaltlich zu bewerten. --Phrood 19:46, 27. Jan. 2010 (CET)
- Woher weißt Du, daß ich den Artikel nicht gelesen habe? --Eva K. ist böse 19:48, 27. Jan. 2010 (CET)
- Exzellent Der Artikel hat gegenüber der früheren Fassung durch die Rezeption auch im deutschsprachigen Raum sehr dazu gewonnen. Keinesfalls ist er überdetailliert, da z.B. die Rezeption beinhae zwingend in den Artikel über diese „comic opera“ gehört (damit aber auch eine knappe Skizze der erfolgten Inszenierungen). Dankenswerterweise wurden auch zu im Artikel zu erwähnenden Persönlichkeiten wie William Henry Smith (Politiker) eigene Artikel angelegt, so dass der Artikel schlank bleiben konnte und man trotzdem beispielsweise die Karikaturen mit Gewinn nachvollziehen kann.--Engelbaet 18:37, 27. Jan. 2010 (CET)
- Exzellent Nach den Überarbeitungen jetzt klar Exzellent. Die Mischung aus Inhaltsangabe, Analyse, Entstehungs-, Aufführungs- und Rezeptionsgeschichte ist gut ausgewogen und in allen Punkten gelungen. Die Einzelnachweise wurden auf eine erträgliche Größe zusammengestutzt, ohne dass wissenschaftlich erforderliche Nachweise verloren gingen. Wen die Einzelnachweise jetzt noch stören, soll sich den Artikel ausdrucken und die letzten vier Seiten wegwerfen ;) --Andibrunt 13:29, 29. Jan. 2010 (CET)
- Exzellent --Grim.fandango 21:47, 31. Jan. 2010 (CET)
- Exzellent Ganz großartig. Eigentlich ist alles gesagt, aber eine Frage hätte ich noch: Warum gibt es keine Werkdateninfobox am Anfang wie bei anderen Opern, Operetten, Schauspielen oder sonstigen Bühnenstücken? --Florean Fortescue 20:54, 1. Feb. 2010 (CET)
- Infobox jetzt hinzugefügt. --Phrood 20:00, 2. Feb. 2010 (CET)
- Exzellent Wirklich sehr anregend und informativ. --Tim1900 23:49, 2. Feb. 2010 (CET)
Der Artikel ist mindestens lesenswert, die Exzellenz-Kandidatur läuft bis zum 14.2.--Cirdan ± 11:51, 4. Feb. 2010 (CET)
Hestercombe Gardens ist eine zu Hestercombe House gehörende Gartenanlage in der südwestenglischen Grafschaft Somerset. Die Gesamtanlage umfasst drei Gärten aus unterschiedlichen Stilepochen. Überregionale Bedeutung hat die edwardianische Gartenanlage von Anfang des 20. Jahrhunderts, das erste gemeinsame Werk der Gärtnerin und Künstlerin Gertrude Jekyll und des Architekten Edwin Lutyens. Hestercombe Gardens zählt heute zu den wichtigsten denkmalgeschützten Gärten des 20. Jahrhunderts und befindet sich im Besitz des „Hestercombe Garden Trusts“.
Ein Artikel von mir aus dem letzten Schreibwettbewerb. Ich habe die konstruktive Kritik aus dem Review so weit wie möglich umgesetzt und denke, dass die Gartenanlage umfassend und unter Berücksichtigung der Fachliteratur umfassend beschrieben ist. Als Hauptautor ohne Votum. Martin Bahmann 21:12, 25. Jan. 2010 (CET)
- Ein sehr gut zu lesender Artikel, wunderbare Bilder und eine detaillierte Beschreibung des Gartens selbst. Die Quellen kann ich mangels fachlicher Kompetenz nicht beurteilen, erscheinen mir aber auf die Länge des Artikels bezogen völlig ausreichend. Mir persönlich kommt die Einleitung ein wenig kurz vor und bin mir hinsichtlich meiner Beurteilung als „nur“
Lesenswertnoch unschlüssig, nachdem ich mich noch nie mit Artikeln zu Gartenanlagen beschäftigt habe. Auf jeden Fall ein Artikel, den ich sehr gerne gelesen habe. -- Ivy 16:36, 26. Jan. 2010 (CET)
- Die Einleitung kann ich noch etwas ergänzen, das ist kein Problem. Fällt Dir sonst noch etwas ein, was Dir für einen exzellenten Artikel noch fehlt? Gruß Martin Bahmann 21:56, 26. Jan. 2010 (CET)
- Ja… der Vergleich mit anderen Garten-Artikeln ;-)… Werde ich aber noch nachholen. Grüßle -- Ivy 03:27, 27. Jan. 2010 (CET)
- Nach dem ich jetzt zwischendurch immer wieder einen „Gartenartikel“ gelesen habe, was überdies sehr entspannend wirkt: Votum geändert, das ist ein Exzellenter Artikel -- Ivy 16:34, 1. Feb. 2010 (CET)
- Ja… der Vergleich mit anderen Garten-Artikeln ;-)… Werde ich aber noch nachholen. Grüßle -- Ivy 03:27, 27. Jan. 2010 (CET)
- Exzellent Ich war dort, deshalb habe ich den Artikel besonders gern gelesen. Sehr guter Artikel, der keine Wünsche offen lässt. Nur kleine Hinweise: Im Artikel fehlt das Kandidatur-Bapperl; mit IE 8 betrachtet, gibt es nach dem zweiten Bild ein Layoutproblem, mit Firefox ist es i. O. -- Alinea 17:17, 26. Jan. 2010 (CET)
- Der Kandidatur-Baustein ist jetzt drin, ging tatsächlich vergessen. Ich benutze leider nur Firefox, deshalb habe ich das Layoutproblem nicht bemerkt. Ich habe die Position des Bildes etwas verändert, ist das jetzt besser? Viele Grüße Martin Bahmann 21:56, 26. Jan. 2010 (CET)
- Jetzt perfekt. Grüße von -- Alinea 09:47, 27. Jan. 2010 (CET)
- Exzellent Wunderschöner Artikel, genau richtig bebildert, angenehm und flüssig zu lesen. Großes Lob. --Tröte 10:27, 27. Jan. 2010 (CET)
- Exzellent schön beschrieben - auf dass die Kandidatur nicht an mangelnder Beteiligung scheitert --HelgeRieder 20:25, 28. Jan. 2010 (CET)
LesenswertEin etwas abgelegener Artikelgegenstand interessant beschrieben und gut, aber nicht übertrieben bebildert. Warum nicht exzellent? Siehe Diskussion:Hestercombe Gardens#Was mir auffällt. -- Turpit 20:32, 28. Jan. 2010 (CET)
- Habe ich gesehen aber ich komme frühestens morgen abend dazu, Dir zu antworten. Bin gerade zeitlich im RL etwas "angespannt". Gruß Martin Bahmann 21:56, 28. Jan. 2010 (CET)
- Auf der Artikeldisk geantwortet und Artikel entsprechend bearbeitet. Martin Bahmann 21:48, 30. Jan. 2010 (CET)
- Ich freue mich, wenn meine Anmerkungen hilfreich waren. Nach Bearbeitung Exzellent. -- Turpit 21:50, 1. Feb. 2010 (CET)
- Auf der Artikeldisk geantwortet und Artikel entsprechend bearbeitet. Martin Bahmann 21:48, 30. Jan. 2010 (CET)
- Exzellent. Ausgezeichneter Artikel, der geschmackvoll mit Bildern ausgestattet wurde - Klares Votum für exzellent! --18:07, 31. Jan. 2010 (CET)Freimut Bahlo
- Exzellent Der Artikel hat mir schon beim letzten Schreibwettbewerb gut gefallen. Nach neuerlichem Lesen kann ich nur zur Weiterentwicklung gratulieren. Der Artikel macht Lust, den beschriebenen Ort zu besuchen, wozu neben dem ansprechenden Text sicher auch die sehr schönen und gut ausgewählten Bilder beitragen. --Rlbberlin 16:51, 3. Feb. 2010 (CET)
Die Kandidatur wird um weitere 10 Tage verlängert, um den Abstimmenden Zeit für eine Bewertung der Änderungen zu geben.--Cirdan ± 11:49, 4. Feb. 2010 (CET)
Walter Lüftl (* 6. November 1933 in Wien; Pseudonyme: Werner Rademacher, Alfons Bauer) ist ein österreichischer Bauingenieur und Holocaustleugner. Lüftl musste 1992 wegen seiner „revisionistischen“ Aktivitäten als Präsident der Bundesingenieurkammer zurücktreten.
Nachdem Ende Dezember 2009 seine Ehrung durch die TU Wien (nicht nur) in Österreich einigen medialen Wirbel verursacht hat, habe ich den Artikel neu verfaßt und im Zuge eines Reviews stark ausgebaut. Das verfügbare Quellenmaterial ist soweit ich sehe vollständig ausgeschöpft, viel mehr zum Privatleben wird ohne WP:OR nicht zu schreiben sein. Im Review wurde die Länge der "Schriften"-Liste kritisiert, ich sehe bis jetzt aber kein adäquates Abgrenzungskriterium, um eine Auswahl vorzunehmen. Vorschläge dazu sind sehr willkommen (so die Kürzung nach mehrheitlicher Ansicht überhaupt notwendig sein sollte). Als de facto Alleinautor kein Votum. --pep. 23:41, 25. Jan. 2010 (CET)
- Kurze Frage: Warum steht in der Einleitung und weiter unten auch im Text revisionistisch in Anführungszeichen? Das suggeriert, dass seine Aktivitäten nur scheinbar oder irgendwie geschichtsrevisionistisch waren, ohne dass dies erläutert wird. Waren sie nun revisionistisch oder nicht? Das sollte in jedem Fall in der Einleitung deutlich gesagt werden.--Cirdan ± 17:55, 26. Jan. 2010 (CET)
- Sie sind im landläufigen Verständnis revisionistisch. Allerdings ist das eine (einigermaßen verherrlichende) Eigenbezeichnung, ich habe mich dahar an die Schreibweise in der Literatur (Brigitte Bailer-Galanda/DÖW) gehalten, die den Begriff Revisionismus generell und durchgehend nur unter Anführungszeichen gebraucht. Sollte das trotz Verlinkung zu Verwirrung führen, kann man das aus meiner Sicht auch ändern. --pep. 18:10, 26. Jan. 2010 (CET)
- Ich kann deine Argumentation zwar nachvollziehen, allerdings denke ich immer noch, dass die Schreibung in Anführungszeichen für eine Enzyklopädie nicht passend ist. „Geschichtsrevisionismus“ ist, zumindest laut dem WP-Artikel, zunächst recht neutral und wird sowohl von den Revisionisten selbst als auch ihren Kritikern gebraucht. Ich kenne den Begriff eigentlich nur im Zusammenhang mit den beiden Weltkriegen (Dolchstoßlegende und Judenverfolgung), von daher denke ich, dass er ohne Anführungszeichen korrekt ist. Hast du mal darüber nachgedacht, „Geschichtsfälschung“ anstatt Revisionismus zu schreiben? Das würde den Sachverhalt meiner Meinung nach besser treffen und eindeutig klarstellen, dass der Revisionismus auf falschen Annahmen beruht. Revisionismus in dem Sinne, dass vergangene Ereignisse neu bewertet und eingeordnet werden, geschah und geschieht in der Geschichtswissenschaft ja häufiger.--Cirdan ± 17:48, 27. Jan. 2010 (CET)
- Geschichtsfälschung gefällt mir gut, werd ich evt. noch einbauen. Der Revisionismus wird jetzt ohne Anführungszeichen verwendet. --pep. 11:56, 30. Jan. 2010 (CET)
- Klare Sache: keine Auszeichnung - Ein Artikel der schon in den ersten drei Sätzen ein halbes Dutzend Einzelnachweise aufmarschieren lässt ist bestenfalls grottig, aber kein Wiki-Auszeichnung würdig. --Succu 20:44, 26. Jan. 2010 (CET)
- Wäre an sich nicht schwer zu beheben, allerdings habe ich in anderen Artikeln aus diesem Bereich (z.B. Herwig Nachtmann) die Erfahrung gemacht, daß bei Weglassen der entsprechenden Einzelnachweise in der Einleitung sofort jemand mit der WP:BIO-Keule antanzt und zu löschen anfängt. Würdest Du Deine Wertung überdenken, wenn bzgl. der Pseudonyme eine Lösung später im Text möglich sein sollte? DIe Geburtsdaten habe ich nun im ersten Satz von "Leben" referenziert, nachdem sie dort inzwischen wiederholt werden, ist das kein Problem. Allerdings sind auch diese Daten keineswegs offensichtlich, die meiste Literatur schweigt sich darüber aus, deswegen ist die Referenzierung an sich unerläßlich in meinen Augen. --pep. 21:03, 26. Jan. 2010 (CET)
- Hab die Referenzierung der Pseudonyme zu den entsprechenden Abschnitten unter "Schriften" verschoben. --pep. 21:09, 26. Jan. 2010 (CET)
- Wäre an sich nicht schwer zu beheben, allerdings habe ich in anderen Artikeln aus diesem Bereich (z.B. Herwig Nachtmann) die Erfahrung gemacht, daß bei Weglassen der entsprechenden Einzelnachweise in der Einleitung sofort jemand mit der WP:BIO-Keule antanzt und zu löschen anfängt. Würdest Du Deine Wertung überdenken, wenn bzgl. der Pseudonyme eine Lösung später im Text möglich sein sollte? DIe Geburtsdaten habe ich nun im ersten Satz von "Leben" referenziert, nachdem sie dort inzwischen wiederholt werden, ist das kein Problem. Allerdings sind auch diese Daten keineswegs offensichtlich, die meiste Literatur schweigt sich darüber aus, deswegen ist die Referenzierung an sich unerläßlich in meinen Augen. --pep. 21:03, 26. Jan. 2010 (CET)
- keine Auszeichnung: Die vielen Einzelnachweise stören mich nicht, allerdings ist die Einleitung deutlich zu kurz. Weiters ist der Artikel für meinen Geschmack viel zu blau. Die Anführungszeichen bei revisionistisch sind mir auch aufgefallen. Darüberhinaus kommt mir die Verwendung von Hervorhebungen nicht konsistent vor. Bezeichnungen sind teils kursiv, teils in Anführungszeichen. Alles in allem habe ich das Gefühl, dass die Biografie dieses Herren zu wenig für einen auszeichnungswürdigen Artikel hergibt. --Charmbolzen 21:20, 26. Jan. 2010 (CET)
- Gegen die Einschätzung des Lebens von Herrn Lüftl kann ich nichts machen, aber bzgl. der inkonsistenten Hervorhebungen den möglicherweise wirklich zu zahlreichen blauen Links könnte ich ja etwas unternehmen. Beziehst Du dich bei den Hervorhebungen auf die Bezeichnungen Lüftl-Report, Leuchter-Report und Rudolf-Gutachten? Diese stehen anders als die Titel von Artikeln, Zeitschriften usw. deswegen nicht kursiv, weil es sich um informelle Bezeichnungen handelt. Habe diesbezüglich aber keine starke Meinung, das kann man auch ändern. Die Anführungszeichen um den Revisionismus habe ich vorgemerkt, offenbar stört das wirklich mehr Menschen. Ich muß gestehen, außerhalb der Literatur des DÖW habe ich diese Verwendung bis jetzt auch nicht gesehen. --pep. 21:33, 26. Jan. 2010 (CET)
- Den Artikel habe ich als IP ein bisschen geschwaerzt. Das mit den Hervorhebungen kann ich mit Anleitung auch nachvollziehen (aber nur mit Anleitung). Allerdings hat Benutzer Q-ß noch einen Punkt angefuehrt, der auch mich gestoert hat und mir erst durch seinen Kommentar bewusst wird: die vielen im Text eingebetteten Zitate, die auch fuer mich schwer den Urhebern zuzuordnen sind und den Lesefluss bremsen. --Charmbolzen 20:28, 29. Jan. 2010 (CET)
- OK, ich hab jetzt ein paar Zitate ohne nennenswerte Schöpfungshöhe in Text umgewandelt, dadurch waren auch ein paar Einzelnachweise einzusparen. Bzgl. der verbleibenden Zitate habe ich nur zwei Stellen entdeckt, bei denen die Zuordnung tatsächlich nicht aus dem Text hervorgeht: "gegen den Willen des Untersuchungsrichters" zur Einstellung des Verfahrens, und im Abschnitt "Lüftl-Report" die Charakterisierung von Josef Bailer. Für beides werde ich mir noch etwas überlegen. Hab ich noch was übersehen? --pep. 11:56, 30. Jan. 2010 (CET)
- Die beiden Zitate wären nun attribuiert. --pep. 19:20, 3. Feb. 2010 (CET)
- OK, ich hab jetzt ein paar Zitate ohne nennenswerte Schöpfungshöhe in Text umgewandelt, dadurch waren auch ein paar Einzelnachweise einzusparen. Bzgl. der verbleibenden Zitate habe ich nur zwei Stellen entdeckt, bei denen die Zuordnung tatsächlich nicht aus dem Text hervorgeht: "gegen den Willen des Untersuchungsrichters" zur Einstellung des Verfahrens, und im Abschnitt "Lüftl-Report" die Charakterisierung von Josef Bailer. Für beides werde ich mir noch etwas überlegen. Hab ich noch was übersehen? --pep. 11:56, 30. Jan. 2010 (CET)
- Den Artikel habe ich als IP ein bisschen geschwaerzt. Das mit den Hervorhebungen kann ich mit Anleitung auch nachvollziehen (aber nur mit Anleitung). Allerdings hat Benutzer Q-ß noch einen Punkt angefuehrt, der auch mich gestoert hat und mir erst durch seinen Kommentar bewusst wird: die vielen im Text eingebetteten Zitate, die auch fuer mich schwer den Urhebern zuzuordnen sind und den Lesefluss bremsen. --Charmbolzen 20:28, 29. Jan. 2010 (CET)
- Gegen die Einschätzung des Lebens von Herrn Lüftl kann ich nichts machen, aber bzgl. der inkonsistenten Hervorhebungen den möglicherweise wirklich zu zahlreichen blauen Links könnte ich ja etwas unternehmen. Beziehst Du dich bei den Hervorhebungen auf die Bezeichnungen Lüftl-Report, Leuchter-Report und Rudolf-Gutachten? Diese stehen anders als die Titel von Artikeln, Zeitschriften usw. deswegen nicht kursiv, weil es sich um informelle Bezeichnungen handelt. Habe diesbezüglich aber keine starke Meinung, das kann man auch ändern. Die Anführungszeichen um den Revisionismus habe ich vorgemerkt, offenbar stört das wirklich mehr Menschen. Ich muß gestehen, außerhalb der Literatur des DÖW habe ich diese Verwendung bis jetzt auch nicht gesehen. --pep. 21:33, 26. Jan. 2010 (CET)
- noch
Abwartend. Die Kürze der Einleitung und die Bläue des Arti,els stört mich nicht. Die Hervorhebungen sind zwar ein Mangel, aber was mir überhaupt nicht gefällt ist das Verhältnis, wie ich schon im Review genannt habe. Mehr als die Hälfte des Artikels wird von der Werk- und Einzelnachweis-Liste eingenommen. Die Werkliste gehört wirklich gekürzt, dass es schwerfällt, ein sinnvolles Auswahlschema zu finden, kann ich allerdings nachvollziehen. Und der Artikel ist vielleicht auch ein wenig überreferenziert, aber nichtsdestotrotz warte ich noch ein wenig ab. Grüße Umweltschutz Sprich ruhig! Bewerte ruhig! 12:18, 27. Jan. 2010 (CET)
- Hinweis: Zum Thema Werkliste gibt es einen Abschnitt auf der Diskussionsseite des Artikels. Ich bitte, dort auch den Abschnitt zur Frage der Pseudonyme zu beachten.--Cirdan ± 17:59, 27. Jan. 2010 (CET)
- Zu meinem Bedauern muss ich mich nun zu keine Auszeichnung entscheiden. Grüße Umweltschutz Sprich ruhig! Bewerte ruhig! 16:01, 3. Feb. 2010 (CET)
- Sorry, bin erst jetzt dazu gekommen, die Liste auch zu kürzen. --pep. 19:09, 3. Feb. 2010 (CET)
- Das sieht so wunderbar aus, nur leider, verzeih mir, ist der Verhältnis immer noch unausgewogen, aber das kann man wohl kaum reparieren. Der Artikel ist lang, aber reiner Text ist zu wenig für meine Ansprüche; von daher tut es mir sehr Leid, aber ich sehe mich gezwungen, bei dem Votum zu bleiben. Grüße Umweltschutz Sprich ruhig! Bewerte ruhig! 14:18, 4. Feb. 2010 (CET)
- Sorry, das mit dem reinen Text versteh ich jetzt nicht ganz. Ist etwas nicht nachvollziehbar? Oder um was ginge es Dir? --pep. 15:01, 4. Feb. 2010 (CET)
- Ich meine Fließtext. Gruß Umweltschutz Sprich ruhig! Bewerte ruhig! 17:35, 4. Feb. 2010 (CET)
- Schon, aber was wünscht Du Dir stattdessen? Das hab ich nicht verstanden. --pep. 18:38, 4. Feb. 2010 (CET)
- Ich meine Fließtext. Gruß Umweltschutz Sprich ruhig! Bewerte ruhig! 17:35, 4. Feb. 2010 (CET)
- Sorry, das mit dem reinen Text versteh ich jetzt nicht ganz. Ist etwas nicht nachvollziehbar? Oder um was ginge es Dir? --pep. 15:01, 4. Feb. 2010 (CET)
- Das sieht so wunderbar aus, nur leider, verzeih mir, ist der Verhältnis immer noch unausgewogen, aber das kann man wohl kaum reparieren. Der Artikel ist lang, aber reiner Text ist zu wenig für meine Ansprüche; von daher tut es mir sehr Leid, aber ich sehe mich gezwungen, bei dem Votum zu bleiben. Grüße Umweltschutz Sprich ruhig! Bewerte ruhig! 14:18, 4. Feb. 2010 (CET)
- Sorry, bin erst jetzt dazu gekommen, die Liste auch zu kürzen. --pep. 19:09, 3. Feb. 2010 (CET)
- Lesenswert Nicht ganz so umfangreich, wie der Artikel über David Irving, aber dort gibt es auch mehr zu berichten. Ein ähnliches Review sollte Robert Faurisson ebenfalls wiederfahren, denn auch er hat einige Artikel veröffentlicht. --dreaven3 23:11, 27. Jan. 2010 (CET)
- keine Auszeichnung. Der Artikel besteht zur Hälfte aus der Aufzählung der Schriften und der Quellen. Es wird absolut unwesentliches mit Einzelnachweisen referenziert (Geburtsort!), was den Lesefluß nicht unerheblich stört. Außerdem werden teilweise Zitate verwendet, ohne daß der Grund für die Verwendung ersichtlich wird. Von wem die in Anführungszeichen gesetzten Worte stammen, erfährt der Leser oft genug nur bei einem weiteren Blick in die Einzelnachweise. Die Gliederung ist auch nicht optimal: Der Lüftl-Report sollte behandelt werden, bevor der Rücktritt aufgrund dessen an der Reihe ist. Alles in allem zwar ganz interessant aber so eher noch nicht lesenswert. --Q-ß 21:43, 28. Jan. 2010 (CET)
- Der Geburtsort ist allerdings üblicherweise (auch im Handbuch des Rechtsextremismus) nicht angegeben, d.h. es handelt sich nicht um ein trivial recherchierbares Faktum. Ich werde aber schauen, ob man manches weniger direkt im Text referenzieren kann. Bzgl. der Zitate hab ich zwei Stellen gefunden (siehe meine Antwort an Charmbolzen), falls ich noch etwas übersehen habe, bitte sagen. Bzgl. Lüftl-Report: Ein Abschnitt über den Text paßt aber nicht ins "Leben", oder? Evt. könnte ich oben kurz ausführen, was drin steht (ein Absatz ca.?), der Extraabschnitt dazu sollte aber sowieso noch ausgebaut werden (oder aber evt. auch ein eigener Artikel sein, falls ich dazu komme). Die Kürzung der Schriftenliste ist in Arbeit. --pep. 11:56, 30. Jan. 2010 (CET)
- Schriftenliste gekürzt, Zitate sollten nun alle im Text zugeordnet sein. --pep. 19:20, 3. Feb. 2010 (CET)
- Der Geburtsort ist allerdings üblicherweise (auch im Handbuch des Rechtsextremismus) nicht angegeben, d.h. es handelt sich nicht um ein trivial recherchierbares Faktum. Ich werde aber schauen, ob man manches weniger direkt im Text referenzieren kann. Bzgl. der Zitate hab ich zwei Stellen gefunden (siehe meine Antwort an Charmbolzen), falls ich noch etwas übersehen habe, bitte sagen. Bzgl. Lüftl-Report: Ein Abschnitt über den Text paßt aber nicht ins "Leben", oder? Evt. könnte ich oben kurz ausführen, was drin steht (ein Absatz ca.?), der Extraabschnitt dazu sollte aber sowieso noch ausgebaut werden (oder aber evt. auch ein eigener Artikel sein, falls ich dazu komme). Die Kürzung der Schriftenliste ist in Arbeit. --pep. 11:56, 30. Jan. 2010 (CET)
Nix Auszeichnung wegen Nutzung der Vorlage:internetquelle, die den Quelltext einfach nur abstoßend und damit das Bearbeiten eine nervige Angelegenheit werden läßt. --Asthma und Co. 10:16, 31. Jan. 2010 (CET)
- keine Auszeichnung Siehe Asthma --Armin P. 10:19, 31. Jan. 2010 (CET)
- Ich könnte die Zeilenumbrüche rausnehmen aus der Vorlagenverwendung, aber das reicht Euch vermutlich nicht. Durch eine direkte Formatierung der Einzelnachweise würde sich aber bzgl. der Lesbarkeit des Quelltexts wenig ändern (wo Belege mehrfach verwendet werden, geschieht dies ohnehin über den "name"-Parameter). Ich finde zwar nicht, daß dieses Stück Wiki-Politik mit dem der inhaltlichen Qualität eines Artikels zu tun hat, aber wie Ihr meint :-). --pep. 19:20, 3. Feb. 2010 (CET)
- keine Auszeichnung Krasses Missverhältniss zwischen Text und sonstigem Beigemüse (z.B. Abschnitt Schriften). Bobo11 16:08, 31. Jan. 2010 (CET)
- Habe die Schriftenliste nun auf die IMHO wichtigsten Texte gekürzt, gegen die Einzelnachweise läßt sich bei einem politisch kontroversen Thema leider relativ wenig machen. --pep. 19:20, 3. Feb. 2010 (CET)
26. Januar
Diese Kandidaturen laufen bis zum 5.2./15.2.
Als Beschneidung weiblicher Genitalien (auch Mädchenbeschneidung oder Frauenbeschneidung; engl.: Female Genital Cutting, FGC) werden kulturell verankerte Praktiken bezeichnet, bei denen weibliche Geschlechtsteile teilweise oder ganz entfernt werden. Die Eingriffe erfolgen vom Säuglings- bis ins Erwachsenenalter; in den meisten Fällen jedoch vor Beginn oder während der Pubertät.
Ein, wie ich finde, sehr gut recherchierter, gut belegter und ausführlicher Artikel. Nachdem 2008 eine Kandidatur knapp gescheitert ist, hat sich viel getan. Dann bitte abstimmen.--Buster Baxter 16:23, 26. Jan. 2010 (CET)
keine Auszeichnung Der Artikel ist ein Beispiel dafür, was passiert, wenn man NPOV so weit ausdehnt, dass selbst Verbrechen als ein Standpunkt dargelegt werden. --TheK? 23:24, 26. Jan. 2010 (CET)
Ein Review hätte ich gerne gemacht, aber dafür waren die 7-8 Tage im Review dann doch zu knapp. Ich ihn mindestens 10mal durchgelesen, um dahinter zu kommen, wie genau ich zu der Ansicht komme, er sei trotz sachlicher und neutraler Sprache nicht wirklich neutral - TheK bringt es auf den Punkt… er ist so neutral, dass die meiner persönlichen Meinung nach klaren Menschenrechtsverletzungen durch ausgiebige Vergleiche mit „Schönheits-Ops“ und der männlichen Beschneidung nicht mehr als solche wahrgenommen werden können. In einer der Quellen steht dazu der bezeichnende Satz „Es ist Unsinn, Intim-OPs mit Genitalverstümmelungen in Afrika zu vergleichen.“ Das sehe ich ähnlich.
Ein weiterer Punkt der mich zu meinem Votum bringt ist die Auswahl der Quellen - Blick, Brigitte, eine Dissertation, mehrere Links die nicht funktionieren - für mich bei dem Thema ein No-Go. Weitere Punkte:
- Todesfälle im Zusammenhang mit der FGM werden nur am Rande erwähnt, sollten jedoch in einer neutralen Darstellung der Risiken mehr Raum finden…
- Nachdem es Frauen gibt, die nach einer Schamlippenplastik über ein gestörtes Sexualempfinden berichtet haben, zweifle ich allgemeine Aussagen wie „Der Eingriff hat oftmals negativen Einfluss auf die sexuelle Erlebnisfähigkeit der Frauen… Dies gilt jedoch nur für die Formen der Beschneidung, die eine teilweise oder vollständige Entfernung der Klitoris beinhalten.“ an…
- Ein weiterer Punkt, und den meine ich durchaus ernst… in einem Artikel wie diesem gleich zwei Bilder von supergut verheilten, unvernarbten Beschneidungen (resp. eine „Schönheits-OP“) des Typs I zu zeigen, aber auf die Darstellung einer Typ-III-Beschneidung zu verzichten ist mE POV - auch wenn das „nur“ 10-15 Prozent der Frauen betrifft, es würde deutlich machen, dass es sich eben nicht um etwas so ähnlich „Harmloses“ wie eine männliche Beschneidung handelt, die in diesem Artikel auch nicht bagatellisiert wird.
In dieser Form geht für mich nur keine Auszeichnung, auch wenn ich glaube, dass der Artikel sich seit der letzten Kandidatur verbessert hat. -- Ivy 03:19, 27. Jan. 2010 (CET)
Ein klares NEIN, solange die verharmlosenden Kapitel inkl. der Schönheits-OPs, sowie das Intimfoto der Frau mit den gespreizten Beinen unter der Rubrikt Schönheitsoperationen vorhanden sind. Es geht hier um die Weibliche Genitalverstümmelung, die absolut nichts mit der "Selbstbestimmung der Frauen" zu tun hat, sondern eine schwere Gewalttat an weiblichen Säuglingen, Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen darstellt, die sich nicht wehren können. wikiwikiwikinger, 2010-01-27, 10:35 MEZ
Exzellent Ist mein Votum, da ich alle Kriterien dafür erfüllt sehe. Kurze Anmerkungen zu den bisherigen Kommentaren:
- @Thek: Wenn du NPOV, wie du auf deiner Benutzerseite behauptest, als oberste Regel für die Wikipedia ansiehst, dürftest du dich nicht daran stören, dass bei einem kontroversen Thema beide Seiten der Medaille Beachtung finden.
- @Ivy: Welche Quellen widersprechen denn deiner Meinung nach Wikipedia:Belege? Ich sehe da spontan keine./ Ein Gleichsetzung zwischen BWG und Zirkumzision oder Labioplastik erfolgt nirgendwo, wohl aber ein Vergleich. Und zwar in Bezug auf die Aspekte, die vergleichbar sind. / Bilder: die Auswahl muss sich natürlich auf die Bilder beschränken, die man hat. Lade ein Bild einer Infibulation hoch, und es wird eingebunden.
--Buster Baxter 14:45, 27. Jan. 2010 (CET)
- Hallo Buster Baxter,
- es ist nicht üblich als einer der Hauptautoren für den eigenen Artikel abzustimmen ! --JvB1953 19:11, 27. Jan. 2010 (CET)
- „Ein Gleichsetzung zwischen BWG und Zirkumzision oder Labioplastik erfolgt nirgendwo, wohl aber ein Vergleich. Und zwar in Bezug auf die Aspekte, die vergleichbar sind.“ – Solche selektiven Vergleiche schreien förmlich „POV!“. —mnh·∇· 01:17, 28. Jan. 2010 (CET)
- @Buster Baxter: Die Quellen die mich stören habe ich oben angeführt, Boulevard-, Frauenzeitschriften und Dissertationen sind einfach keine validen Quellen (am Rande: Die Formatierung der Einzelnachweise sollte überarbeitet werden. S.a. Amphibium) / Von Gleichsetzung habe ich nicht gesprochen, sondern eben von Vergleich… wenn sich ein erwachsener Mensch freiwillig und in Kenntnis der Folgen dazu entscheidet sich die Klitoris/Schamlippen oder die Eichel/Vorhaut entfernen zu lassen, ist das eine völlig andere Sache als ein solcher Eingriff bei einem Kind und lässt sich mE nicht vergleichen - auch nicht in Teilaspekten, die nur eine subjektive Auswahl sein können. Brustbügeln und eine Brustverkleinerung zu vergleichen fiele hoffentlich auch keinem ein, der einen neutralen Artikel dazu verfassen will / Bilder zu beschaffen ist in dem Fall sicher nicht ganz einfach, wenn man nur bei Commons/Flickr sucht, aber eine Anfrage bei TdF oder WHO zu entsprechendem Bildmaterial wäre durchaus im Rahmen des normalen Aufwandes für einen exzellenten Artikel. Eine gewisse Unsensibilität bei der Auswahl der Fotos insgesamt habe ich bewußt nicht angesprochen, wäre in einem ordentlichen Review von mir aber sicher ebenfalls erwähnt worden. -- Ivy 02:49, 28. Jan. 2010 (CET)
- Es gibt in der wissenschaftlichen Diskussion, besonders im soziologischen Bereich, eine erhebliche Kontroverse um FGC. Dieser wird in meinen Augen im Artikel eben Rechnung getragen. Ich finde, dass es den Artikel auszeichnet, dass es eben wirklich so neutral ist. Ich habe trotzdem das Gefühl, dass der Artikel sehr deutlich und unverblühmt sagt, dass FGC abzulehnen ist. Er emotionalisiert dabei nur eben nicht. Ich kann gut verstehen, dass keinerlei emotionale Regung ob dieser zumeist verwerflichen Praxis beim Leser ein unwohles Gefühl auslöst, aber ich würde mir wünschen, deswegen dem Artikel keine Verharmlosung und POV zu unterstellen. --ZDragon 22:50, 28. Jan. 2010 (CET)
- Ich unterstelle nicht, ich empfinde es so… Das sich die Diskussion meines Votums hier jetzt ausschließlich gegen das angeblich fehlende Verständnis für eine andere Wahrnehmung richtet, finde ich bedauerlich… jeder von uns dürfte seine eigenen Erfahrungen oder eben keine mit FGM gemacht haben und auch eine entsprechende persönliche Haltung haben, die sich nicht gegen eine neutrale Darstellung an sich wendet, sondern sich mit der Art der Aufbereitung beschäftigt. Das ich eine anspruchvolle Haltung zur Bebilderung habe, einen sprachlich sensiblen Umgang, eine sehr gute Gewichtung der Argumente und eine absolut wasserdichte Quellenlage bei einem solchen Thema erwarte, hat nichts mit Neutralität zu tun - sondern mit dem was für mich einen guten Artikel zu einem umstrittenen Thema ausmacht. -- Ivy 23:35, 28. Jan. 2010 (CET)
- Also ein paar angesprochene Punkte wurden inzwischen überarbeitet. Wegen der Dauer des Review: es kam nix mehr. Aber meinethalben beim nächsten Artikel länger.--Buster Baxter 21:13, 29. Jan. 2010 (CET)
- Ich unterstelle nicht, ich empfinde es so… Das sich die Diskussion meines Votums hier jetzt ausschließlich gegen das angeblich fehlende Verständnis für eine andere Wahrnehmung richtet, finde ich bedauerlich… jeder von uns dürfte seine eigenen Erfahrungen oder eben keine mit FGM gemacht haben und auch eine entsprechende persönliche Haltung haben, die sich nicht gegen eine neutrale Darstellung an sich wendet, sondern sich mit der Art der Aufbereitung beschäftigt. Das ich eine anspruchvolle Haltung zur Bebilderung habe, einen sprachlich sensiblen Umgang, eine sehr gute Gewichtung der Argumente und eine absolut wasserdichte Quellenlage bei einem solchen Thema erwarte, hat nichts mit Neutralität zu tun - sondern mit dem was für mich einen guten Artikel zu einem umstrittenen Thema ausmacht. -- Ivy 23:35, 28. Jan. 2010 (CET)
- Es gibt in der wissenschaftlichen Diskussion, besonders im soziologischen Bereich, eine erhebliche Kontroverse um FGC. Dieser wird in meinen Augen im Artikel eben Rechnung getragen. Ich finde, dass es den Artikel auszeichnet, dass es eben wirklich so neutral ist. Ich habe trotzdem das Gefühl, dass der Artikel sehr deutlich und unverblühmt sagt, dass FGC abzulehnen ist. Er emotionalisiert dabei nur eben nicht. Ich kann gut verstehen, dass keinerlei emotionale Regung ob dieser zumeist verwerflichen Praxis beim Leser ein unwohles Gefühl auslöst, aber ich würde mir wünschen, deswegen dem Artikel keine Verharmlosung und POV zu unterstellen. --ZDragon 22:50, 28. Jan. 2010 (CET)
- @Buster Baxter: Die Quellen die mich stören habe ich oben angeführt, Boulevard-, Frauenzeitschriften und Dissertationen sind einfach keine validen Quellen (am Rande: Die Formatierung der Einzelnachweise sollte überarbeitet werden. S.a. Amphibium) / Von Gleichsetzung habe ich nicht gesprochen, sondern eben von Vergleich… wenn sich ein erwachsener Mensch freiwillig und in Kenntnis der Folgen dazu entscheidet sich die Klitoris/Schamlippen oder die Eichel/Vorhaut entfernen zu lassen, ist das eine völlig andere Sache als ein solcher Eingriff bei einem Kind und lässt sich mE nicht vergleichen - auch nicht in Teilaspekten, die nur eine subjektive Auswahl sein können. Brustbügeln und eine Brustverkleinerung zu vergleichen fiele hoffentlich auch keinem ein, der einen neutralen Artikel dazu verfassen will / Bilder zu beschaffen ist in dem Fall sicher nicht ganz einfach, wenn man nur bei Commons/Flickr sucht, aber eine Anfrage bei TdF oder WHO zu entsprechendem Bildmaterial wäre durchaus im Rahmen des normalen Aufwandes für einen exzellenten Artikel. Eine gewisse Unsensibilität bei der Auswahl der Fotos insgesamt habe ich bewußt nicht angesprochen, wäre in einem ordentlichen Review von mir aber sicher ebenfalls erwähnt worden. -- Ivy 02:49, 28. Jan. 2010 (CET)
Lesenswert. Ich sehe nichts, was gegen die Auszeichnung sprechen sollte. Der Artikel erfüllt die Kriterien für lesenswerte Artikel und ist außerdem überraschend sachlich geschrieben. --Q-ß 19:48, 27. Jan. 2010 (CET)
Ich kann nachvollziehen, was Thek und Poisend-Ivy mit der Ueberneutralitaet meinen, finde jedoch, dass diese emotionslose und voellig wertfreie Darstellung genau das ist, was wir hier in unserer kleinen Enzyklopaedie haben wollen. Wer das Kapitel zu Gesundheitlichen Folgen (und auch an mehreren anderen Stellen) liest, bekommt -trotz der Emotionslsigkeit - einen guten Eindruck davon, wie scheusslich die Beschneidung weiblicher Genitalien ist. Ich sehe nichts, was gegen eine Auszeichnung sprechen sollte in diesem Artikel, der vorwiegend auf UNICEF und WHO-Quellen sowie wissenschaftlichen Arbeiten und ein paar wenigen suboptimalen Einzelnachweisen basiert. Exzellent schomynv 21:48, 27. Jan. 2010 (CET)
Exzellent mir hat der Artikel gefallen --Mascibaer 22:21, 27. Jan. 2010 (CET)
- Als Mitautor würde ich mir Quellen z.B. für die Aussage wünschen, dass einige den Eingriff ohne Schmerzbetäubung als Mutprobe wünschen. Und natürlich eine einheitliche und korrekte Quellenformatierung (Autor/in: Titel (bei Webseiten mit Link verbunden), in: Webseite, Zeitschrift etc., Jahr oder genaues Datum, bei Büchern ISBN). Direktverlinkungen auf Google Books als enorme Peinlichkeit hab ich mal beseitigt, aber es wär noch Einiges zu tun. Amphibium 00:11, 28. Jan. 2010 (CET)
AbwartendDer Review ging im ICE-Tempo durch. Leider sind gerade einige Hinweise bislang nicht umgesetzt. Insbesondere, wie Amphibium richtig bemerkt, eine einheitliche und korrekte Quellenformatierung. Die Stellungnahme der DGGG sollte nach Meinung mehrerer Autoren eingefügt werden. Ich konnte sie leider nicht finden.Sorry, so noch keine Empfehlung. --Gloecknerd disk WP:RM 00:36, 28. Jan. 2010 (CET)- Ich habe den DGGG-Verweis mal eingefügt und ebenfalls den entsprechenden Abschnitt überarbeitet, sodass er klarer macht, dass er sich wirklich gegen die (vorhandene!) Doppelmoral richtet und nicht etwa Intim-OPs befürwortet oder verharmlost. Eine einheitliche Quellenformatierung sehe ich als Kriterium für einen exzellenten Artikel, aber lesenswert ist er auch ohne das, finde ich. --ZDragon 22:52, 28. Jan. 2010 (CET)
- Lesenswert nach erfolgter Überarbeitung.--Gloecknerd disk WP:RM 08:04, 29. Jan. 2010 (CET)
- Oh mein Gott Nein - keine Auszeichnung. Zur Überdehnung des POV wurde schon genug geschrieben. Eine verbrecherische Tradition ist dennoch ein Verbrechen. Zudem ist das auch sonst extrem undifferenziert. So ist es mittlerweile in Indonesien üblich "nur noch" Klitorisvorhaut und Klitorisspitze zu entfernen, ein Vergleichsweise (und wirklich nur Vergleichsweise mit anderen Praxen!) harmloser Eingriff gegenüber dem, was etwa in Afrika oder Kurdistan gemacht wird. Aber solche Differenzierungen finden sich im Artikel kaum. Alles ist ein einziger Brei, der offenbar für Überall gilt. Marcus Cyron 21:16, 28. Jan. 2010 (CET)
- Wäre ja cool, wenn du dazu Quellen nennen könntest, damit man das in den Artikel einfügen kann. Eigentlich dient ja ein Review für genau solche Hinweise. --ZDragon 22:16, 28. Jan. 2010 (CET)
- Ich brauch für ein gewöhnliches Feld-Wald-und-Wiesen-Review schon mehrere Stunden, wie sollte ein solcher Artikel dann innerhalb von 8 Tagen reviewt und gleichzeitig alle Punkte abgearbeitet werden werden? Wieso die Eile? -- Ivy 23:35, 28. Jan. 2010 (CET)
- Das habe ich ehrlich gesagt auch nicht verstanden und hätte es auch besser gefunden, den Artikel mindestens zwei Wochen im Review zu lassen. Ich denke aber, dass ein Großteil der Punkte im Review abgearbeitet worden ist. --ZDragon 03:41, 29. Jan. 2010 (CET)
- Fang einfach hier an. Marcus Cyron 18:46, 29. Jan. 2010 (CET)
- Ich brauch für ein gewöhnliches Feld-Wald-und-Wiesen-Review schon mehrere Stunden, wie sollte ein solcher Artikel dann innerhalb von 8 Tagen reviewt und gleichzeitig alle Punkte abgearbeitet werden werden? Wieso die Eile? -- Ivy 23:35, 28. Jan. 2010 (CET)
- Wäre ja cool, wenn du dazu Quellen nennen könntest, damit man das in den Artikel einfügen kann. Eigentlich dient ja ein Review für genau solche Hinweise. --ZDragon 22:16, 28. Jan. 2010 (CET)
- Informationen über FGC in Indonesien hab ich nachgetragen. Die anderen Kritikpunkte finde ich schwer nachvollziehbar. Wo wird mangelnd differenziert?--Buster Baxter 20:57, 29. Jan. 2010 (CET)
Lesenswert Ich finde, dass der Artikel inzwischen vor allem durch die Arbeit von Buster Baxter einen sehr guten Zustand erreicht hat. Es gibt fast keinen Artikel in der Wikipedia, der so umfassend und gut belegt ist wie dieser. Und wir sind nun wirklich an einem Punkt angekommen, wo nur noch Leute, die sich emotional nicht unter Kontrolle haben und Wikipedia als Meinungsplattform missbrauchen wollen etwas an der Art, wie die Kontroverse dargestellt wird, zu bemängeln haben. Ich befürchte ja, dass genau wegen solchen Kleingeistern dem Artikel eine Auszeichnung verwehrt bleiben wird (wie schon beim letzten Mal). Wenn ich jemandem damit unrecht tue, dann bitte ich darum, die Verharmlosungs-Vorwürfe an konkreten Textpassagen festzumachen. Dann kann man schön sehen, was man noch besser belegen könnte. Ich bin der festen Überzeugung, dass die Verharmlosungs-Vorwürfe nur heiße Luft sind und hoffe, dass hier bei der Auswertung der Abstimmung solcherlei Vorwürfe ohne konkrete Hinweise ignoriert werden, denn sie sind aus der Luft gegriffen. Exzellent ist der Artikel in meinen Augen noch nicht, dazu müsste es in meinen Augen ein paar mehr Bilder geben und es eine bessere Darstellung der Rechtslage und Ausprägung in den verschiedenen Ländern geben. Das so aufzulisten wie in der englischen Wikipedia halte ich allerdings für Quatsch, der Artikel soll ja nicht zu einer Liste verkommen. Und bevor jetzt jemand meckert, ich sei ja Hauptautor und solle nicht mit abstimmen: ich habe in den letzten zig Monaten so wenige, kleine Änderungen an dem Artikel durchgeführt, dass ich dies nicht als Selbstbeweihräucherung sehe, sondern ein klares Votum für die tolle Arbeit der anderen Autoren. --ZDragon 22:16, 28. Jan. 2010 (CET)
keine Auszeichnung Der Artikel enthält von allem etwas und nirgendwo viel. Die Literaturliste finde ich äußerst dürftig, bei den Einzelnachweisen werden zum Teil irgendwelche Quellen wie BBC usw. genannt. Ich meine, dass es da wohl genügend hieb- und stichfeste Literatur zum Thema geben müsste. Auch bezüglich Geschichte und Geografie finde ich den Artikel sehr dürftg. 89.106.209.22 12:29, 29. Jan. 2010 (CET)
- Bitte was? Die Literaturliste, mit all der Literatur unter Einzelnachweise, ist dürftig? Zeig mir bitte mal einen, nur einen Artikel unter den "exzellenten", der auf ähnlich viel Literatur verweist! Und seit wann bitte ist die BBC nicht mehr als valide Quelle anerkannt?--Buster Baxter 20:54, 29. Jan. 2010 (CET)
Exzellent Ich finde den Artikel sehr gut belegt, und sehr sachlich geschrieben. Alle Achtung, das ist schwer bei so einem Thema. Die Überneutralität kann ich nicht nachvollziehen: bereits in der Einleitung steht, dass es hierzulande als Straftat gewertet wird, das etliche grosse Organisationen wie UNO, UNICEF, WHO usw. die Praxis verurteilen, dass es deutliche psychischen und gesundheitliche Schäden nach sich ziehen kann, etc. Bei jeglicher Form von Wertung im Artikel würde ich sofort bezweifeln, dass der Artikel auch die andere Seite gut darstellt, und das finde ich prinzipiell nicht gut, egal bei welchem Thema. Auch erschliesst sich mir nicht, warum eine Dissertation eine schlechte Quelle sein soll. Eine Dissertation ist eine vollwertige, veröffentlichte, wissenschaftliche Arbeit, und häufig besser als mancher sogenannter Fachartikel. --Olenz 18:14, 29. Jan. 2010 (CET)
- Einige Kritikpunkte waren in meinen Augen nachvollziehbar und wurden inzwischen behoben oder werden dies gerade, z.B. die Formatierung der Quellen, Boulevard-, Frauenzeitschriften als Quellen durch Fachpublikationen ersetzt (wobei die genannten Beiträge reputabel waren). Die Belege sollten jetzt alle Konform sein mit Wikipedia:Belege. Gleichwohl ist mancherlei Kritik in meinen Augen ziemlich ungerechtfertigt. Man sollte sich einfach mal ein paar willkürliche exzellente oder lesenswerte Artikel herauspicken: dagegen glänzt die Belegsituation hier sowohl bezüglich Umfang, Qualität der Quellen als auch Layout. Also bitte fair bleiben.--Buster Baxter 21:13, 29. Jan. 2010 (CET)
keine Auszeichnung Ich überlege jetzt schon seit ein paar Tagen wie ich diesen Artikel letztendlich beurteilen soll. Ich habe ihn mir mehrmals durchgelesen und es mir wirklich nicht leicht gemacht.
Der aktuelle Stand des Artikels ist eine echte Verbesserungen gegenüber den alten Versionen an die ich mich erinnern kann. Der Artikel ist handwerklich äußerst solide und weist eine, in Anbetracht des Themas, recht solide Quellenlage auf. Bis dahin Kompliment an den Hauptautor. Es tut mir ausgesprochen leid, dass ich an dieser Stelle dennoch keine Empfehlung ausprechen kann. Wie bereits von anderen hier mehrfach ausgeführt, kann auch ich den Vergleich zwischen freiwilligen Schönheitsoperationen und dieser babarischen Praxis nicht mittragen. Auch ich empfinde den Artikel als subtil verharmlosend. Ich stoße hier für mich selbst an die Grenzen meiner Möglichkeiten des NPOV. Die Auflistung Ivys schließt meine Hauptkritikpunkte mit ein. Marcus Cyron spricht mir aus dem Herzen. In der aktuellen Version kann ich keinerlei Prädikat mit meinem Gewissen vereinbaren. Ich werde einer zukünftigen, überarbeiteten Version des Artikels gerne meine Stimme für ein Exzellent geben. Nemissimo 酒?!? RSX 00:32, 30. Jan. 2010 (CET)
- Kein Auszeichnung. Der Artikel liest sich unrund. Der Artikel zeigt Skrupel entweder den wohl gangbaren Weg, alle Formen der Beschneidung - einschließlich der sog. westlichen Schönheitsoperationen - strukturell gleich anzuhandeln oder aber nur die überkommene Verstümmelung darzustellen. Maifestierte Skrupel bzgl. des Gegenstandes und enzyklopädische Neutralität schließen sich aus. Entweder den Mut haben, entgegen der Verbrechen ist Verbrechenfraktion den ganzen Weg zu einer Außendarstellung zu gehen und dann im Artikel Gemeinsamkeiten, aber gerade auch die Unterschiede präzise Benennen, oder aber die westliche Selbstverstümmelung rausnehmen. 82.113.121.248 16:29, 30. Jan. 2010 (CET)
Exzellent Ich respektiere als Mediziner die langwidrige Arbeit der Autoren an diesem emotional aufgeladenem kontroversen und eben nicht nur medizinischen Thema. Die irgendwie kreisende (oben auch als unrund bezeichnete) Struktur des Artikels ist gewöhnungsbedürftig, spiegelt aber den erfolgreichen Ansatz verschiedenste Standpunkte und Annäherungsmöglichkeiten abzubilden und letzendlich auch die lange und nicht unschwierige Artikelhistorie wieder. Das Lemma gehört vermutlich zu denjenigen, zu denen viele eine spontane starke Meinung parat haben werden; imho kann der Artikel aber durchaus dazu anregen, sich mit dem Thema jenseits von Eurozentrismus und Betroffenheit weiter zu beschäftigen. Auch an der Referenzierung habe ich nichts auszusetzen. --Marvin 101 22:07, 30. Jan. 2010 (CET)
Exzellent Der Artikel verdient den Exzellenz-Status voll und ganz, alle notwendigen Kriterien sind erfüllt. Dass hier einige eine zu große Neutralität bemängeln finde ich extrem befremdlich. Das was immer ausgiebig gewünscht und gefordert wird, nämlich ein schwieriges Thema aus verschiedenen Perspektiven zu beleuchten und Kontroversen abzubilden, kann doch nicht plötzlich negativ ausgelegt werden. Neutralität ist gut und der Artikel ist es auch, das hier ist Wikipedia und kein Blog.--Lamilli 21:06, 31. Jan. 2010 (CET)
- Was is? Verbrechen ist Verbrechen und es wird nicht neutraler, wenn man das mit "Tradition" entschuldigt. Das ist eine Scheinneutralität - nichts anderes. Marcus Cyron 21:29, 31. Jan. 2010 (CET)
Info: letzter Satz, Einleitung: Die Praxis ist nach dem Strafrecht vieler Staaten (unter anderem aller Staaten der Europäischen Union) eine Straftat. schomynv 21:41, 31. Jan. 2010 (CET) Andere Sichtweisen auch darzustellen, gehoert dazu, auch wenn wir sie nicht teilen und fuer verbrecherisch halten. schomynv 21:41, 31. Jan. 2010 (CET)
- Ja natürlich - aber nicht nur mir (siehe obige Bewertungen mehrerer Leute) gefällt nicht, daß sich der Artikel diese andere Meinung unterschwellig zu eigen macht und sogar kosmetische Operationen oder gar Perversionen der westlichen Welt hinein schmeißt und damit Dinge durch einander bringt, die nichts mit einander zu tun haben. All das hat eine eindeutige ekelhafte Tendenz. Der Artikel ist darum wie schon geschildert weder Lesenswert noch gar im Ansatz Exzellent sondern ein Fall für die Überarbeitung. Dazu gehört auch, daß der Artikel immernoch auf dem falschen Lemma liegt. Das korrekte Lemma ist Weibliche Genitalverstümmlung. Marcus Cyron 21:50, 31. Jan. 2010 (CET)
Info: Stop. Das ist nicht die Artikeldiskussionsseite. Die Meinung von Marcus Cyron ist jetzt imho hinreichend geklärt; Abkanzlung anderer Bewertungen bitte unterlassen. Danke. --Marvin 101 22:01, 31. Jan. 2010 (CET)
- Sag mal - willst du mich verarschen? Weiter oben werde ich aufgefordert Kritikpunkte zu benennen und wenn ich es mache willst du mir hier den Mund verbeiten. Kann doch wohl nicht angehen. Marcus Cyron 18:05, 1. Feb. 2010 (CET)
- Weibliche Genitalverstümmelung ist ganz sicher niemals ein korrektes Lemma, sondern ein übles Falschwort – wenn schon, wäre das Verstümmelung weiblicher Genitalien, denn weiblich ist nicht die Verstümmelung (abgesehen vom grammatikalischen Geschlecht), sondern die Genitalien. Amphibium 00:35, 1. Feb. 2010 (CET)
keine Auszeichnung Schwierig, Artikel seit Tagen in Beobachtung, mehrmals gelesen, durchaus nicht schlecht. Wirkt aber POV-mäßig sehr unrund. Teilweise wird zwischen weiblicher und männlicher Genitalbeschneidung verglichen, teilweise wird ein Vergleich als Unpassend dargestellt. Das gleiche auch noch mit dem Vergleich zwischen bewusster Operation in Erwachsenenalter und Zwangsverstümmelung von Kindern. Hier schließe ich mich voll Nemissimo und 82.113.121.248 an. Der Artikel sollte die einzelnen Meinungen darstellen und zwar nicht wild über den Artikel verteilt sondern eben strukturiert und zusammen. Insbesondere der "Kontroversen"-Abschnitt wirkt hier unordentlich und wie eine eher wilde Sammlung von verschiedenen Meinungen und eben Kontroversen. Der Artikel sollte eine klare Position einnehmen. Nein, keine Partei ergreifen, sondern entweder total in der Außenperspektive die medizinischen Resultate und einzelnen Positionen darstellen, oder eben als "Innenperspektive" den einzelnen Standpunkten folgen und eine solche Struktur aufbauen. Im Moment wirkt der Artikel leicht wie etwas zusammengefrickeltes von allem vorhergenannten, was zwar im ganzen mehr oder weniger neutral ist (besser der Artikel nimmt gar keine Haltung ein) aber eben einfach nicht rund wirkt. -- Jonathan Haas 22:39, 31. Jan. 2010 (CET)
- Die "Innensicht" kommt im Artikel nirgendwo direkt zu Wort, alles Dargestellte ist "Außensicht". --TrueBlue 21:42, 3. Feb. 2010 (CET)
keine Auszeichnung Ich denke, mein Vorredner drückt es wohl am besten aus --Jeses 17:51, 1. Feb. 2010 (CET)
Lesenswert Ich bin schon länger mit der Thematik vertraut und muss sagen, dass der Artikel recht gut geschrieben ist. Alles wesentliche ist drin, wenn auch der Aufbau mitunter etwas verwirren kann. Lobenswert ist der ruhige Ton, den ich bei vielen Medienberichten zum Thema vermisse.--93.204.242.116 10:59, 2. Feb. 2010 (CET)
keine Auszeichnung aus diversen Gründen. So wird die Praktik in diesem Artikel teilweise rechtfertigt oder als halb so wild dargestellt - Vor allem vermisse ich unter "Langfristige Komplikationen" Hinweise auf die ganzen sonstigen Gefahren, hier wird lediglich von Menstruationsproblemen gesprochen - was ist mit den Problemen der Inkontinenz, tagtäglichen Schmerzen, Depressionen, usw. usf.? Klar dass sich das überwiegend auf die Infibulation bezieht, aber die kommt hier viel zu kurz und gerade hier ist es wichtig aufzuklären und nicht das Thema runterzuspielen "weil es ja doch nur so wenige betrifft". Ziemlich krass finde ich, wie der Verlust eines großen Teils der Sexualität runtergespielt wird, als könne jede beschnittene Frau genauso gut einen Orgasmus erleben. Das ist ein Witz und das wird jede Frau bestätigen können. Beschnittene und vor allem infibulierte Frauen, die einen Orgasmus erleben können sind Ausnahmen (und daran ändern auch eine handvoll zweifelhafter Studien nichts - der Großteil der Literatur beschreibt etwas anderes). Liest man den Artikel so hat man das Gefühl als sei die Mehrheit kaum beeinträchtigt in ihrer Sexualität. Der Artikel ist nicht sachlich sondern verharmlosend. "Selbst eine Entfernung des äußeren Teils der Klitoris bedeutet nicht, dass die Lustfähigkeit verloren ist." Hat hier eigentlich einer der Autoren eine Ahnung von weiblicher Anatomie? Das dies nicht der Fall ist, spiegelt auch die Aussage, dass die Entfernung der Schamlippen mit der Entfernung der männlichen Vorhaut vergleichbar ist, wieder. Die inneren Schamlippen, mögen sie noch so wenig zum Lustempfinden beitragen, sind richtiges Gewebe, Fleisch und extrem stark durchblutet. Die Entfernung ist nicht nur äußerst schmerzhaft sondern auch mit hohem Blutverlust verbunden. Die Entfernung von HAUT ist etwas völig anderes. Auch wenn der Artikel streckenweise gut recherchiert und fundiert sein mag, so gibt es jedoch jede Menge Behauptungen, die mir alle Haare zu Berge stehen lassen. Deswegen ein klares NEIN zu diesem Artikel. (nicht signierter Beitrag von 88.130.209.62 (Diskussion | Beiträge) 11:44, 2. Feb. 2010 (CET))
Info: Ich möchte noch einmal etwas zu dem verwendeten Bildmaterial sagen, was hier kritisiert wurde. Leider ist es so, dass das immer noch das beste Bildmaterial ist, was wir für Wikipedia kriegen können. Fragt man bei Organisationen wie Terre des Femmes nach, so lehnen diese eine Bereitstellung von derartigen Bildern mit dem Verweis auf die Rücksicht vor den Betroffenen generell ab. Es wäre super, noch aussagekräftigere Bilder dazu zu haben, aber leider geht das eben offenbar nicht. Die Bilder, die wir haben, zeigen wir immerhin auch. Damit ist der Artikel innerhalb der zur Verfügung stehenden Möglichkeiten optimal und es kann wirklich nicht die Kritik sein, dass die Auswahl der Bilder irgendwie absichtlich einseitig ist. Besser man zeigt überhaupt etwas, findet ihr nicht? --ZDragon 01:14, 3. Feb. 2010 (CET)
- Willst du richtige Bilder? Ich habe welche aus den 20er Jahren, bei denen die Schutzfrist abgelaufen sein müßte. Nur - wollen wir wirklich solch drastische Bilder? Darüber müssen wir uns vorher klar sein. Marcus Cyron 10:38, 3. Feb. 2010 (CET)
- Ich kann mich in diesem Punkt ZDragon anschließen. Eine Selektivität der Bilder kann dem Artikel schlecht negativ ausgelegt werden, wenn einfach das Ausgangsmaterial nicht vorhanden ist. Hätten die Kritiksteller hier andere Bilder angeboten und sie wären Argumentlos abgelehnt worden, wär das was anderes. Entsprechend an Marcus Cyron: nur zu. Wenn du Bilder hast, welche den Wiki-Lizenzen entsprechen, lade sie doch hoch. Ich finde "zu drastisch" ist kein Grund. Ob sie dann im Artikel Verwendung finden lässt sich dann diskutieren, aber sie wären auf Commons verfügbar. Das gilt natürlich auch für jeden Anderen, der Bilder beisteuern kann. Ich selber habe nunmal keinen Zugriff auf Bilder zu dem Thema, habe mich aber bemüht, freies Bildmaterial zu finden und auch für den Artikel verwendet. Generell bitte ich zu berücksichtigen, dass ich sowie andere hier sich große Mühe gegeben haben, den Artikel in einen möglichst guten Zustand zu bringen. Das heißt natürlich nicht, dass hier alles perfekt ist. Konstruktive Kritik ist, ich spreche hier für mich, stehts willkommen. Die Indonesiensache hab ich z.B. im Artikel eingebaut. Aber ich finde, dass das Ganze doch möglichst sachlich und ruhig bleiben sollte. Und konkret. Danke.--Buster Baxter 15:55, 3. Feb. 2010 (CET)
- Willst du richtige Bilder? Ich habe welche aus den 20er Jahren, bei denen die Schutzfrist abgelaufen sein müßte. Nur - wollen wir wirklich solch drastische Bilder? Darüber müssen wir uns vorher klar sein. Marcus Cyron 10:38, 3. Feb. 2010 (CET)
keine Auszeichnung Letztlich mit der gleichen Begründung wie TheK (erster Kommentar). Meine Kritikpunkte am Artikel habe ich bereits im Review erwähnt. --Firefly's luciferase 03:06, 3. Feb. 2010 (CET)
Exzellent Das ist ein sehr gut geschriebener und referenzierter Artikel, bei dem ich keine Lücken sehe. Er hat nur das Pech, dass schon das Lemma mit ideologischen Mauern behaftet ist. Ich selbst empfinde es auch als Verstümmelung, aber der Artikel schafft den Spagat einer kritischen, aber vorurteilsfreien Sicht, so dass ich mich nicht an der Benennung störe. Leider können hier einige nicht über ihren Schatten springen und lasten dem Artikel an, was unvermeidbar ist. Imho gibt es kaum bessere Darstellungen dieser sehr umstrittenen Praktiken. Tolle Arbeit. Uwe G. ¿⇔? RM 16:12, 3. Feb. 2010 (CET)
Lesenswert Das schwierige Thema ist sehr ausführlich und gut aufgearbeitet worden. --Tim1900 16:15, 3. Feb. 2010 (CET)
Exzellent siehe Uwe G, dem ist nichts hinzuzufuegen. --Meister Koch P:W 16:32, 3. Feb. 2010 (CET)
keine Auszeichnung Eventuell Änderung dieser Meinung, falls die in der juristischen Fachliteratur und bei staatlichen und zwischen-/überstaatlichen Institutionen übliche Bezeichnung Verstümmelung weiblicher Genitalien oder eine äquivalente Bezeichnung zumindest im ersten Satz erwähnt wird und das persönliche Essay unter Beschneidung_weiblicher_Genitalien#Kontroversen entweder gelöscht oder gründlich umgearbeitet wird (Keine Übergewichtung von Privat- und Mindermeinungen; Kein Durcheinanderwürfeln von deutschen und englischen Bezeichnungen (informativ hierzu: z. B. Stefan Trechsel, Regula Schlauri: Weibliche Genitalverstümmelung in der Schweiz : Rechtsgutachten (im Auftrag von UNICEF Schweiz), Zürich 2004. S.4 (A. Zur Terminologie) "«female genital surgery» («weibliche Genitaloperation»)...«female genital cutting» («weibliches Genitalschneiden»)...«weibliche Genitalverschneidung»... ") und aus solchen logischen Fehlern stammende private Schlüsse usw.).-- pistazienfresser 16:59, 3. Feb. 2010 (CET) P.S.: Aus der medizinischen Literatur: "Der Ausdruck „Beschneidung“ sollte kritisch verwendet werden, da er – analog zur männlichen Zirkumzision – nur die Entfernung der klitoralen Vorhaut betrifft. Der Ausdruck „weibliche Genitalverstümmelung“ trifft die Irreversibilität und Schwere des Eingriffs besser und wird auch von den Vereinten Nationen in allen offiziellen Dokumenten gebraucht. Dennoch sollte betroffenen Patientinnen gegenüber von „Beschneidung“ gesprochen werden, um sie mit der Wortwahl nicht zusätzlich zu stigmatisieren." Heribert Kentenich, Isabell Utz-Billing: Genitalverstümmelung: Lebenslanges Leiden, Dtsch Arztebl 2006; 103(13): A 842–845. -- pistazienfresser 18:47, 3. Feb. 2010 (CET)
Lesenswert ist der Artikel schon jetzt. Verbesserungspotenzial sehe ich für die Absätze "Gründe der Beschneidung", "Rechtliche Beurteilung" und "Kontroversen". "Gründe der Beschneidung" kratzt für meinen Geschmack nur an der Oberfläche, es fehlt eine wissenschaftlich fundierte, tiefergehende Analyse, etwa unter besonderer Berücksichtigung der Sozialstrukturen in den Verbreitungsgebieten. Die Situation in den Verbreitungsgebieten ist ja von Bildungsmangel, fehlenden Sozialversicherungssystemen und einer aus "westlicher" Sicht überholten Eltern-Kind-Beziehung geprägt. Soweit hier mit Beschneidungspraktiken tatsächlich sexuelle Kontrolle erreicht werden kann, fehlt die Darstellung des Motivs - sexuelle Kontrolle ist kein Selbstzweck. Gibt's hierzu keine Quellen? Der Absatz "Rechtliche Beurteilung" ist schwer deutschlandlastig, obwohl D bei diesem Thema nur ein Nebenschauplatz ist. Zur rechtlichen Beurteilung werden teilweise zu viele Details ausgewalzt und dieses dann auch noch in Form eines Essays dargestellt bzw. formuliert - für meinen Geschmack unenzyklopädisch. Die rechtliche Bewertung (Fakten, keine Betrachtungen!) ließe sich eigentlich gut mit der Darstellung der Abschaffungsbestrebungen verbinden. Im Absatz "Kontroversen" ist noch immer nicht überall leicht nachvollziehbar, wer die Standpunkte formuliert bzw. vertritt. Dass inhaltlich der wohl ganz überwiegend unzutreffende Eindruck eines WP-Autoren-Essays entstehen kann, hat stilistische Gründe: es fehlen Standpunktzuweisungen und Einzelnachweise. Wage Formulierungen wie "einige Fachleute" sind besonders für diesen Absatz ein No-Go. Die publizierten POVs von Shweder, Obermeyer, Shell-Duncan etc. sind keineswegs irgendwelche Privat- oder Außenseitermeinungen, sondern die Standpunkte von Wissenschaftlern, die selbst für die WHO gearbeitet haben bzw. für WHO-Veröffentlichungen zum Thema als Quelle dienten. Auch das macht die Darstellung nicht klar. --TrueBlue 21:13, 3. Feb. 2010 (CET)
Exzellent Ich schließe mich denm Urteil von Uwe G. an!
@Marcus Cyron: "Eine verbrecherische Tradition ist dennoch ein Verbrechen" - das ist für zumindest mein Rechtsverständnis viel zu naiv und ausschließlich zentriert auf unsere diesbezügliche Sicht- und Beurteilungsweise. Hinsichtlich eines weltumfassenden Menschenrechtsverständniss befinden wir uns (leider noch) am Anfang eines langen Weges, und welche Probleme hinsichtlich eines Zeit und Raum-übergreifenden und damit übergeordneten Rechtsverständnisses letztlich schon bei Auflösung eines Staatswesens bestehen, sehen wir ja in unsere deutschen Geschichte mehr oder weniger aktuell an zwei Beispielen (1945 / 1990) -- Muck 21:54, 3. Feb. 2010 (CET)
@Muck: Jedenfalls die Meinung von Gustav Radbruch haben die Erfahrungen mit dem Nationalsozialismus von einem (gemäßigten) Werte-Relativismus hin zu einer generellen Geltung zumindest eines Kerns des Rechts, der Menschenrechte, geändert. Die Ansicht der der universellen Geltung der Menschenrechte dürfte wohl auch Mehrheitsmeinung sein, gegebenfalls kann man ja am Artikel zu Menschenrechten Verbesserungen durchführen... Völkerrechtliche incl. völkerstrafrechtliche Aspekte dieses speziellen Themas kann man bei der Arbeit von Marie-Anne Caroline Lai finden (im Artikel unter Literatur genannt), aus- bis auf-bau-fähig und -bedürftig hinsichtlich dieser Themen dürfte der Artikel sein. Ein wichtiger Punkt könnte aber sein, ob das Strafrecht (welchen Landes auch immer) jedenfalls hier überhaupt ein taugliches Mittel zum Schutz der Rechtsgüter (Stichworte: Abolitionismus_(Kriminologie), Nothing works) ist; hierzu finden sich Überlegungen bei Rosenke (im genannten Aufsatz - an die Beratungslösung beim Schwangerschaftsabbruch angelehnt - in Ihrer Diss wohl noch mehr).-- pistazienfresser 12:36, 4. Feb. 2010 (CET)
@TrueBlue: Die rechtliche Seite (im Sinne der auslegenden Rechtswissenschaft) wird bei Straftaten meist eher als Schwerpunkt der Darstellung gesetzt, insofern müssten die die Kürzungswünsche verwundern. Das die Darstellung für deutsches Recht länger ist, als sie für britisches Recht ect. wäre, liegt daran, dass es der deutsche Gesetzgeber (trotz mehrfacher Initiativen und Vorschläge) bislang nicht für nötig gehalten hat, ein Spezialgesetz für etwas zu schaffen, das auch so schon strafbar ist. Bislang kommen die entscheidenden rechtlichen Argumente gegen eine Möglichkeit der Einwilligung für Erwachsene aber eher etwas kurz, was daran liegen mag, dass die Tat normalerweise eben gerade an Minderjährigen vorgenommen wird.
Zu Deutschland als "Nebenschauplatz": der Intergrationsbeauftragte von NRW geht von ca. 5.641 betroffenen Frauen allein in Nordrhein-Westfalen aus. Wenn jemand vertiefte Kenntnisse im Strafrecht von Guinea usw. hat, würde ich mich über einen Ausbau natürlich freuen.-- pistazienfresser 12:36, 4. Feb. 2010 (CET)
- Jo, 'ne Schätzung zur Verbreitung... [1] schrieb 2007, es gäbe bislang überhaupt keine Urteile in D zu "bereits begangener Genitalverstümmelung". Ich möchte in einem Artikel zum Thema "B.w.G." nicht darüber aufgeklärt werden, was eine gefährliche Kv ist bzw. wann eine vorliegt, das gehört schlicht nicht zum Thema. Und es ist uninteressant, wie WP-Autoren oder Kommentatoren die Praxis rechtlich betrachten. Was im staatlichen Rahmen zählt, sind realexistierende Gesetzgebung und Rechtssprechung zum Thema. Knapp zusammgenfasst. Ausgewalzte Darstellungen zu Einzelfällen, die zudem offenbar noch nicht mal abschließend entschieden wurden (siehe "Familienrecht"), sind nicht wirklich enzyklopädisch relevant. Da die Bewertung in den westlichen Staaten sehr ähnlich ist, ließe sich wohl vieles zusammenfassen. Stattdessen sehe ich, dass Du gerade den Literaturabschnitt ergänzt hast. Zum Beispiel haben wir da jetzt ein Rechtsgutachten "Weibliche Genitalverstümmelung in der Schweiz", jedoch keinerlei Artikelaussage zur Situation in der Schweiz. Ist es etwa im Sinne von WP:Lit und damit der Artikelqualität, Publikationen als Hauptquellen aufzunehmen, wo der Bezug zum aktuellen Artikelinhalt gänzlich fehlt? --TrueBlue 13:51, 4. Feb. 2010 (CET)
Exzellent Ich schließe mich der Bewertung von Marvin und Uwe Gille an. Der Artikel hat im Vergleich zur letzten Kandidatur nochmals deutlich zugelegt. -- Christian2003·???RM 20:45, 4. Feb. 2010 (CET)
Lesenswert Ein guter Artikel. Zwar mit einigen kleinen Mankos, die bereits von anderen Beteiligten erwähnt wurden. Aber lesenswert ist der Artikel allemal.--Gaggafuto 21:42, 4. Feb. 2010 (CET)
- Der Artikel hat sehr gute und lesenswerte Abschnitte, keine Frage. Die Relativierung sämtlicher Argumente gegen die Beschneidung durch die immer wieder folgenden Einzelmeinungen verstößt aber in hohem Maße gegen WP:NPOV. Es entsteht der Eindruck, Beschneidungsgegner seien allesamt Quellenfälscher und wissenschaftliche Pfuscher, die Über den Kopf afrikanischer frauen hinweg über deren Vagina bestimmen wollten. Dass Jungen ohne großes Aufsehen unnötig beschnitten werden, wird zusätzlich als Argument für eine Gleichbehandlung im Unrecht angeführt. Die Behauptung, die Klitoris sei überbewertet, wird mit der hochwissenschaftlichen BBC belegt. Der Artikel hat einen substantiellen Mangel: Einige Abschnitte und Aussagen sind überhaupt nicht belegt, andere mit einer einzigen Studie oder Quelle. Ansichten werden nur als These–Antithese, nicht als Synthese dargestellt. Eine wirkliche kritische Auseinandersetzung mit dem Quellenmaterial hat, soweit ich erkennen kann, nicht in ausreichendem Maße stattgefunden, stattdessen wird im „One for you, one for me“–Verfahren versucht, eine neutrale Darstellung zu erreichen. Das kann jedoch nicht klappen, weil die Wahrheit nicht irgendwo in der Mitte liegt. Somit keine Auszeichnung für diesen Artikel, auch wenn er durchaus seine Stärken hat.--† Alt ♂ Wünsch dir was! 21:48, 4. Feb. 2010 (CET)
- Info: Um Modifikationen der Vagina geht es in diesem Artikel nicht... Die Thematisierung der Zirkumzision in der öffentlichen Debatte um den Umgang mit der Mädchenbeschneidung wird nachvollziehbar, wenn man weiß (oder im Artikel erfahren würde), dass die selbe WHO, die FGM ächten will, seit ca. 2007 systematische Zirkumzisionen als HIV-Präventionsmaßnahme propagiert. Mehr Quellenvielfalt im Absatz "Kontroversen" wäre machbar und wünschenswert. --TrueBlue 23:14, 4. Feb. 2010 (CET)
- Ja, da hab ich mich unklar ausgedrückt, allerdings weil ich Kraftausdrücke vermeiden wollte. Wenn mein Beitrag obendrein etwas zu drastisch war, möchte ich mich dafür entschuldigen. Ich hatte allerdings nach der Lektüre auch das Gefühl, dass man mit einer ähnlichen Darstellung auch Kinderheirat ganz gut aussehen lassen könnte. Dabei war ich nach der Lektüre der ersten Hälfte durchaus positiv überrascht.--† Alt ♂ Wünsch dir was! 01:28, 5. Feb. 2010 (CET)
- Eine Synthese ist bei kontroversen Themen (und ja, kontrovers ist das Thema!) manchmal nicht möglich, denke ich. Der Artikel lässt denn auch nicht Beschneidungsgegner schlechter darstellen als sie sind, sondern nennt einfach nur Fakten. Fakten darüber, was die Folgen der Beschneidung sind und auch Fakten darüber, dass sich die Beschneidungsgegner in ihrem Eifer durchaus oftmals nicht mit Ruhm bekleckert haben. Wer sich mit der Materie befasst, stößt bei Anti-FGC-Organisationen z.B. Abschaffungsbestrebungen mit finanziellen Mitteln, die den Stämmen als "Ausgleich" für das Einstellen der Praxis angeboten werden. Dieselbe Nummer wie beim "Feuerwasser" und den amerikanischen Eingeborenen also. Der Artikel macht sich diese Meinung jedoch nicht zu eigen, sondern sagt ganz klar, was Gegenkritiker gegen die Anti-FGC-Kampagnen vorzubringen haben.
- Niemand will die beschneidung an Kindern jedoch in irgendeiner Weise rechtfertigen! Man muss deswegen aber nicht zweifelhafte Praktiken von Seiten der Anti-FGC-Organisationen einfach durchgehen lassen. Gerade als wissenschaftliche (!) Enzyklopädie verbietet es sich für uns, über derartige zweifelhafte Studien, wie sie z.B. von Obermeyer mehrfach festgestellt wurden, einfach hinwegzusehen. --ZDragon 11:35, 5. Feb. 2010 (CET)
- PS: Inwiefern könnte man in der Form denn für Kinderheirat argumentieren? Jetzt hast du mich neugierig gemacht. --ZDragon 11:35, 5. Feb. 2010 (CET)
- Es geht weniger um eine Synthese als um eine klarere Darstellung. Der Artikel hat Angst, einen Standpunkt beziehen und reiht deshalb oft nur Argument an Gegenargument. Daran sind mehrere Aspekte störend. Zunächst einmal wird eine relativ klare Linie gezogen zwischen Beschneidungsbefürwortern und -gegnern. Dann wird für jedes Contra-Argument immer eins als Contra nachgeliefert: Die Hadith verbietet ist, aber die gilt nicht, weil die nur schwach ist. So wird ein Argumentationsschema aufgebaut, das an den Deutschunterricht erinnert: Verschieß die Argumente, die dir nicht gefallen zuerst, und dann liefer die Gegenargumente nach, das zieht den Leser auf deine Seite. Gleichzeitig scheitert der Artikel meist dabei, die Argumente zu bewerten: Wer hat jetzt wissenschaftlich gearbeitet, wer hat wessen Studie finanziert, wie sind die Ergebnisse zu bewerten? Das meine ich mit Synthese, es genügt nicht, Aussagen mit einer Quelle zu versehen, gerade bei einem sozialwissenschaftlichen Diskurs darf auch die Bewertung durch Dritte nicht fehlen. Hinzu kommt ein Unterton, der sagt: Naja, das ist ja vielleicht alles eurozentristisch, lasst die armen Frauen und Mädchen doch in Ruhe, die machen das schon ewig und wenn wir das kritisieren, wenden wir unpassende Wertvorstellungen an. Und diese Vorgehensweise des Artikels könnte man nun auch auf andere strittige Bereiche anweden, etwa auf die Kinderheirat: Zu früh? Vielleicht aus europäischer Sicht. Einige Frauen sind ja auch nach jahren noch zufrieden mit ihrer Ehe. Außerdem geht's ja da um Reinheit und Traditionen und wirtschaftliche Überlegungen, die uns aus unserer Wohlstands-Sicht fremd sind. Und im Westen schlafen ja auch Minderjährige freiwillig mit Erwachsenen, wieso soll dass dann woanders schlecht sein, ist doch ziemlich ähnlich.
- Klar, das ist jetzt ziemlich überspitzt, stellenweise läuft es aber auf das gleiche hinaus. Gerade weil sich der Artikel einer Wertung vehement entzieht, lässt er Spielraum für vermeintliche Schlüsse und Argumente für die operative Veränderung der Körper von Minderjährigen, die ich so nicht als neutral betrachten kann. Das soll nicht heißen, dass die Autoren Anti-FGC im rosa Licht darstellen sollen, aber ich wünsche mir eine Bewertung der Studien und Argumente, die ich als Leser nachvollziehen kann und über Sekundärquellen abgesichert ist. --† Alt ♂ Wünsch dir was! 17:09, 5. Feb. 2010 (CET)
- Ja, da hab ich mich unklar ausgedrückt, allerdings weil ich Kraftausdrücke vermeiden wollte. Wenn mein Beitrag obendrein etwas zu drastisch war, möchte ich mich dafür entschuldigen. Ich hatte allerdings nach der Lektüre auch das Gefühl, dass man mit einer ähnlichen Darstellung auch Kinderheirat ganz gut aussehen lassen könnte. Dabei war ich nach der Lektüre der ersten Hälfte durchaus positiv überrascht.--† Alt ♂ Wünsch dir was! 01:28, 5. Feb. 2010 (CET)
- Info: Um Modifikationen der Vagina geht es in diesem Artikel nicht... Die Thematisierung der Zirkumzision in der öffentlichen Debatte um den Umgang mit der Mädchenbeschneidung wird nachvollziehbar, wenn man weiß (oder im Artikel erfahren würde), dass die selbe WHO, die FGM ächten will, seit ca. 2007 systematische Zirkumzisionen als HIV-Präventionsmaßnahme propagiert. Mehr Quellenvielfalt im Absatz "Kontroversen" wäre machbar und wünschenswert. --TrueBlue 23:14, 4. Feb. 2010 (CET)
- keine Auszeichnung Der Artikel hat zweifellos das Potential zu Excellent. Leider wird Neutralität mit Beliebigkeit verwechselt, deshalb aktuell nicht mal lesenswert. Wie † Alt ♂ schreibt: "Eine wirkliche kritische Auseinandersetzung mit dem Quellenmaterial hat, soweit ich erkennen kann, nicht in ausreichendem Maße stattgefunden, stattdessen wird im „One for you, one for me“–Verfahren versucht, eine neutrale Darstellung zu erreichen. Das kann jedoch nicht klappen, weil die Wahrheit nicht irgendwo in der Mitte liegt." Nur eines von vielen Beispielen: Die legale Ästhetische Genitaloperationen in westlichen Kulturen wird mit 5 oder 6 Sätzen als Doppelmoral zitiert. Selbst wenn die Operation die gleiche wäre, der Autor ist nicht mal im Ansatz auf die Idee gekommen dass es vielleicht einen wichtigen Unterschied macht ob eine erwachsene Frau sich zu so einer Operation entscheidet, oder ob ein kleines Mädchen von der Familie und dem ganzen Stamm dazu gezwungen wird. "Keine einzige der zwischen 1997 und 2005 zu dem Thema veröffentlichten Studien konnte statistisch signifikante Effekte vorweisen, bei einem Großteil wurde die Untersuchung ohne geeignete Kontrollgruppe durchgeführt, Informationen über die Art der Datengewinnung wurden nicht angegeben, hohe Anteile an nicht- oder falsch ausgefüllten Fragebögen blieben unerwähnt, Befrager wurden nicht geschult oder waren für die jeweilige Bedingung nicht geblindet, oder konfundierenden Variablen wurde nicht weiter nachgegangen. Dennoch wurden und werden diese Studien oft als Beleg der Schädlichkeit des Eingriffs herangezogen und für Lobbyarbeit genutzt. Die längerfristigen gesundheitlichen Folgen (Harnwegsinfekte, Komplikationen bei der Geburt, schmerzhafter Koitus etc.), so sie denn belegbar sind, beziehen sich ausschließlich auf die Infibulation (Typ III nach WHO); diese stärkste Form macht in der Gesamthäufigkeit 10 % bis 20 % aus und ist regional stark begrenzt. Dennoch wird diese Form in den westlichen Medien als repräsentativ für das gesamte Phänomen herausgestellt." ist soweit ich das sehe unbequellt, ein Unding bei so weitgehenden Behauptungen. --Pass3456 22:37, 4. Feb. 2010 (CET)
- Info: Ich verstehe letzteres als Präzisierung zur Aussage: Es stellte sich in Metaanalysen (Obermeyer: 1999, 2003, 2005) der Großteil jener Studien, die die negativen gesundheitlichen Folgen der Beschneidung belegen sollten, als absolut unzureichend und methodisch schwach heraus. Welche direkt davor steht und gleich 3 Einzelbelege hat. Und wo mit Schönheits-OPs argumentiert wird, bedeutet das nicht, dass man damit notwendigerweise die Beschneidungspraxis rechtfertigen und erhalten will. Vielmehr geht es i.d.R. darum, auch diese Schönheits-OPs zu ächten. --TrueBlue 23:26, 4. Feb. 2010 (CET)
- Japp, das war Obermeyer, genau das war ihr Ergebnis. Es zeigt sich hier mal wieder, wie sehr hier einzelne Sätze aus dem Zusammenhang gerissen und dann auch noch als "unbelegt" dargestellt werden. Es muss doch echt nicht nach jedem einzelnen Satz ein Einzelnachweis stehen, ein bisschen Lesekompetenz sollten die Leser schon mitbringen. --ZDragon 11:27, 5. Feb. 2010 (CET)
- Info: "der Autor ist nicht mal im Ansatz auf die Idee gekommen dass es vielleicht einen wichtigen Unterschied macht ob eine erwachsene Frau sich zu so einer Operation entscheidet, oder ob ein kleines Mädchen von" der Familie und dem ganzen Stamm dazu gezwungen wird" - der Satz ist einfach nur eine dreiste Lüge. Direkt im ersten Absatz des Aschnitts zu westlichen Genitaloperationen findet sich der schöne Satz "Westliche Intimoperationen werden allerdings an erwachsenen, einwilligungsfähigen Frauen durchgeführt, während bei der Beschneidung weiblicher Genitalien vor allem Kinder und Jugendliche zu dem Eingriff gezwungen werden." Ich finde, dass das eine sehr eindeutige, klare Aussage dazu ist, du nicht? --ZDragon 11:27, 5. Feb. 2010 (CET)
- Info: Bevor man sich jetzt weiter gegenseitig beschuldigt (jeweils der Vorwurf absichlich [manipulativen] Handelns), bitte ich zu erwägen, dass vielleicht die Schwerpunktsetzung (Verhältnis zwischen Normalfall/eindeutigem Fall und Problemfall/Kritikpunkten oder ähnlichem) dazu führen könnte, dass jemand diesen einen Satz überliest oder nicht ernst nimmt bzw. dass der Autor nach langer Befassung mit den Inhalten eher die problematischen Fälle/Grenzfälle bewegen als die eindeutigen Fälle. Beispielsweise wäre/ist auch aus der sichtweise einer rechtswissenschaftlichen Forschungsarbeit der Fall, dass eine volljährige und über alle medizinischen und pschologischen möglichen Folgen von zwei an dem Eingriff nicht beteiligten Fachleuten vollkommen aufgeklärte Frau sich aus rituellen Gründen für einen Eingriff durch einen Mediziner unter optimalen hygienischen Bedinungen ohne Beteiligung der Klitoris und ohne erhebliche Einschränkungen der sexuellen Empfindsamkeit nach dem Eingriff entschließt, sehr interessant. Ich weiß aber nicht, ob man in einer Enzyklopädie für eine solche Betrachtung sehr viel Platz reservieren sollte.
- Info: Ich verstehe letzteres als Präzisierung zur Aussage: Es stellte sich in Metaanalysen (Obermeyer: 1999, 2003, 2005) der Großteil jener Studien, die die negativen gesundheitlichen Folgen der Beschneidung belegen sollten, als absolut unzureichend und methodisch schwach heraus. Welche direkt davor steht und gleich 3 Einzelbelege hat. Und wo mit Schönheits-OPs argumentiert wird, bedeutet das nicht, dass man damit notwendigerweise die Beschneidungspraxis rechtfertigen und erhalten will. Vielmehr geht es i.d.R. darum, auch diese Schönheits-OPs zu ächten. --TrueBlue 23:26, 4. Feb. 2010 (CET)
Die USS Midway (CV-41) (zuvor CVB-41 bzw. CVA-41) war ein Flugzeugträger der United States Navy und das Typschiff der Midway-Klasse. Sie war das dritte Schiff, das nach der Schlacht um Midway im Pazifik benannt wurde. Die Midway, in Dienst gestellt wenige Tage nach dem Ende des zweiten Weltkriegs, nahm am Vietnam- und am Zweiten Golfkrieg teil. 18 Jahre ihrer fast 47-jährigen Dienstzeit, von 1973 bis 1991, war sie als vorgeschobener Flugzeugträger in Yokosuka, Japan stationiert. Im April 1992 wurde die Midway außer Dienst gestellt, seit 2004 ist sie als Museumsschiff in San Diego für die Öffentlichkeit zugänglich.
Am Artikel über die Midway hab ich mehr als zwei Jahre rumgedoktort, ihre sehr wechselhafte und umfangreiche Einsatzgeschichte war nicht immer einfach abzuarbeiten. Ich bitte hiermit um eure Bewertung und bleibe als Hauptautor neutral --Felix fragen! 19:44, 26. Jan. 2010 (CET)
- Hi Felix, schön dass du es wagst. Den Artikel konnte ich natürlich noch nicht lesen, aber was mich immer stört sind wechselseitig links und rechts angeordnete Bilder. Bei der Bildauswahl solltest du übrigens nochmal überlegen welche Bilder den Artikel unterstützen und welchen ggf. entbehrlich sind. Ich denke da können wenigstens ein halbes Dutzend Bilder weg. Gruß --Succu 19:55, 26. Jan. 2010 (CET)
- Welche Bilder können denn weg? Ich hab mir eigentlich bei *jedem* davon was gedacht, meist stehen sie in irgendeinem Zusammenhang mit dem Text (das wirst du noch merken, wenn du den Text liest). Und die wechselseitige Anordnung der Bilder ist nirgendwo verboten. Und teilweise auch einfach dem Platz geschuldet. --Felix fragen! 23:02, 26. Jan. 2010 (CET)
- Die Anordnung lockert die Sache doch gerade auf. Und in ihrer Anzahl sind die Bilder absolut ok - nicht zu viel, nicht zu wenig. --TheK? 23:10, 26. Jan. 2010 (CET)
- Verboten ist rechts-links-rechts nicht. Als "auflockernd" wie Benutzer:TheK empfinde ich das allerdings nicht, wenn ich mich ständig auf einen neun Beginn des Textes einstellen muss. --Succu 20:59, 28. Jan. 2010 (CET)
- WP ist keine Bleiwüste, der Artikel ist gut und auf den Text abgestimmt bebildert, das Erscheinungsbild ist aufgelockert. Zudem platzt der Artikel nicht vor Einzelnachweisen. Mehr solche Artikel. --Eva K. ist böse 23:34, 26. Jan. 2010 (CET)
- Nur so nebenbei: Seit wann ist es ein positives Argument, dass es wenige Einzelnachweise gibt? Mein Standpunkt war bisher, das es garnicht genug Einzelnachweise geben kann, schließlich untermauern diese die Qualität des Artikels. --Knut.C 10:49, 27. Jan. 2010 (CET)
- Nein, tun sie nicht, sie erhöhen statt dessen die Unleserlichkeit und sind nur ein Beweis für einen enzyklopädischen Minderwertigkeitskomplex in der Wikipedia. Eine sauber ausgearbeitete Literaturliste und Einzelnachweise nur da, wo wirklich einzelne Nachweise unabhängig von der Literatur erforderlich sind, sind einem wissenschaftsjournalistisch geschriebenen Enzyklopädieartikel deutlich angemessener und vollkommen ausreichend. Wer Maßstäbe einer Diplomarbeit an solche Artikel anlegt, ist nach meiner Sicht hier falsch. --Eva K. ist böse 15:17, 27. Jan. 2010 (CET)
- KnutC, hast recht. Schau dir mal EvaKs Äußerungen unten bei H.M.S. Pinafore an. Glücklicherweise teilen das nicht allzu viele Qualitätsautoren, erst recht nicht diese unangenehme Bissigkeit. :) Die Nachweise sind sehr knapp, deswegen sind eine Menge interessanter Aussagen nicht nachvollziehbar, z.B. dass der Träger nach dem Tienanmen-Massaker für die Evakierung von US-Bürgern aus China bereit gehalten wurde (nur ein Beispiel). Während das Gros der Quellen auf zwei Büchern basiert, scheint das dritte, das in der Literaturliste genannt ist, nicht genutzt worden zu sein. Die formalen Mängel der Einzelnachweise gehen imho für eine LW-Kandidatur in Ordnung. Der Text ist nicht überbildert, die Links-rechts-Anordnung ist sogar gut gelungen. Denn um die Bilder herum steht so viel Text, dass auch beim Zusammenschieben des Rahmens die Bilder nicht übereinander rutschen bzw. Weißraum entsteht. Nur das wäre imho layouterisch ein no-no. Keine Bewertung, weil wenig gelesen. --Aalfons 09:58, 29. Jan. 2010 (CET)
- Ich bin halt kein braves Mädchen, wie Du dir das vielleicht wünschst. --Eva K. ist böse 00:34, 30. Jan. 2010 (CET)
- Vieles, was nicht explizit per Einzelnachweis belegt ist, stammt von hier. Und das dritte Buch (das von pete Clayton) in der Literaturliste ist ein Bildband. --Felix fragen! 10:37, 29. Jan. 2010 (CET)
- Oh, siehst du midwaysailor.com nicht als Problem? Nicht weil online immer i-bäh ist, sondern weil die Website-Beiträger viele Ereignisse nur aus einem eingeschränkten Blickwinkel wahrnehmen dürften? Dann lieber auf eine Referenzierung zu verzichten ist doch ein bisschen fragwürdig... Dass der Clayton ein Bildband ist, könntest du in Klammern dahintersetzen, wir Omas wissen dann bescheid! Gruß --Aalfons 14:17, 29. Jan. 2010 (CET)
- Nö, ich hab mit Online-Nachweisen im Allgemeinen kein Problem. Hängt aber auch vom Einzelfall ab und hier sehe ich keine Probleme. Als Ref hab ich die Seite nicht verwendet, weil das grob geschätzt drei Dutzend Verweise darauf gäbe. --Felix fragen! 15:06, 29. Jan. 2010 (CET)
- Oh, siehst du midwaysailor.com nicht als Problem? Nicht weil online immer i-bäh ist, sondern weil die Website-Beiträger viele Ereignisse nur aus einem eingeschränkten Blickwinkel wahrnehmen dürften? Dann lieber auf eine Referenzierung zu verzichten ist doch ein bisschen fragwürdig... Dass der Clayton ein Bildband ist, könntest du in Klammern dahintersetzen, wir Omas wissen dann bescheid! Gruß --Aalfons 14:17, 29. Jan. 2010 (CET)
- KnutC, hast recht. Schau dir mal EvaKs Äußerungen unten bei H.M.S. Pinafore an. Glücklicherweise teilen das nicht allzu viele Qualitätsautoren, erst recht nicht diese unangenehme Bissigkeit. :) Die Nachweise sind sehr knapp, deswegen sind eine Menge interessanter Aussagen nicht nachvollziehbar, z.B. dass der Träger nach dem Tienanmen-Massaker für die Evakierung von US-Bürgern aus China bereit gehalten wurde (nur ein Beispiel). Während das Gros der Quellen auf zwei Büchern basiert, scheint das dritte, das in der Literaturliste genannt ist, nicht genutzt worden zu sein. Die formalen Mängel der Einzelnachweise gehen imho für eine LW-Kandidatur in Ordnung. Der Text ist nicht überbildert, die Links-rechts-Anordnung ist sogar gut gelungen. Denn um die Bilder herum steht so viel Text, dass auch beim Zusammenschieben des Rahmens die Bilder nicht übereinander rutschen bzw. Weißraum entsteht. Nur das wäre imho layouterisch ein no-no. Keine Bewertung, weil wenig gelesen. --Aalfons 09:58, 29. Jan. 2010 (CET)
- Nein, tun sie nicht, sie erhöhen statt dessen die Unleserlichkeit und sind nur ein Beweis für einen enzyklopädischen Minderwertigkeitskomplex in der Wikipedia. Eine sauber ausgearbeitete Literaturliste und Einzelnachweise nur da, wo wirklich einzelne Nachweise unabhängig von der Literatur erforderlich sind, sind einem wissenschaftsjournalistisch geschriebenen Enzyklopädieartikel deutlich angemessener und vollkommen ausreichend. Wer Maßstäbe einer Diplomarbeit an solche Artikel anlegt, ist nach meiner Sicht hier falsch. --Eva K. ist böse 15:17, 27. Jan. 2010 (CET)
- Nur so nebenbei: Seit wann ist es ein positives Argument, dass es wenige Einzelnachweise gibt? Mein Standpunkt war bisher, das es garnicht genug Einzelnachweise geben kann, schließlich untermauern diese die Qualität des Artikels. --Knut.C 10:49, 27. Jan. 2010 (CET)
Lesenswert Der Artikel ist so ausführlich, dass er eigentlich schon eine kleine Monografie darstellt. Daran kann sich sogar der englische Artikel zum Thema ein Beispiel nehmen, was bei US-Themen eine Seltenheit ist. Das einzige was mir inhaltlich fehlt ist eine Begründung, warum die Midway eines der wenigen Flugzeugträger war, dessen Flugzeuge Atomwaffen tragen konnten. Hatte die eine spezielle Startbahn oder so? Der Grund warum es nur ein Lesenswert gibt ist die Einleitung. Bei einem so ausführlichen, ja eigentlich exzellenten Artikel sollte diese doch deutlich länger sein, da die Einleitung den Artikel ja zusammenfassen soll. --Knut.C 11:03, 27. Jan. 2010 (CET)
- Es war der erste mit gepanzerter Flugdeck auch der Rest war gut gepanzert. Er war also gegenüber andern US-Flugzeugträgen im Vorteil, da er den Atomwaffen auch eine Schutz gegen feidliche Angriffe bieten konnte. Das ungepanzerte Flugdeck der Vorgänger, war ja einer der Gründe warum die Kamikaze-Angriffe so erfolgreich waren. Der ander ist schlichtweg das die Amis nicht wirklich viel Flugzeuge hatten die von Flugzeugträger starten und landen konnetn und dabei eine Atombombe mit nehmen konnten. Und da die Midway eines der längsten Flugdeck hatte, hatten in den 1950er hier mehr Flugzeugen die möglich zu landen als auf anderen. Später sank ja, durch die Interkontinenetalraketen usw, die Notwendikeit von Atomwaffenbestückten Flugzeugen und deren stationierung auf Flugzeugträgern. Bobo11 16:03, 27. Jan. 2010 (CET)
- Lesenswert, mit Potenzial zu mehr. Beim ersten drüberlesen sind mit keine Fehler oder sonstige schlimme Unausgewogenheiten aufgefallen. Das mit den Bildern wurde schon gesagt. Wirklich zu viele sind es meiner Meinung nach aber nicht, aber die Anordnung ... . Desweitern wünschte ich an der einen oder andern Stelle, doch ein aussagefähigeres Bild, so fehlt Beispielsweise eine schöne Seitenansicht (Klar ich weis, bei Bildern ist meisst auch ein Lizenzproblem). Auch vermisse ich eine Zeichnung bzw. Plan, wo die Hauptkomponenten eingezeichnet sind (wo z.b. befinden sich die Flugzeugaufzüge?). -- Bobo11 16:17, 27. Jan. 2010 (CET)
- Die Commons-Kategorie enthält noch etliche Bilder, wenn du ein besseres zur Illustration findest, bitte, bau es ein. Zeichnungen sind schwer. Es existieren auf midwaysailor.com mehrere Zeihcnungen aller drei Bauzustände (z.B. [2]), allerdings bin ich da mit den Lizenzen nicht so sicher (Schöpfungshöhe, etc.) Und selber zeichnen ist definitiv nicht meine Stärke. --Felix fragen! 16:23, 27. Jan. 2010 (CET)
- Lesenswert, solide Arbeit, eine Schwachstelle:"crash barrier" - keine Ahnung was das sein soll :)
Zum Exzellenten würde, meiner Meinung nach, folgendes Fehlen:
- "Vorgeschobener Flugzeugträger" - wenn der Begriff im Zusammenhang mit strategischen Planungen steht, müsste er erklärt werden.
- Verwendung von Einzelnachweisen - bei vielen Zitaten aus dem gleichen Buch sollten die Einzelnachweise enblock zusammengefasst werden, wie es z.B. beim Exzellenten ISU-152 gemacht wurde, dann muss sich der Leser vom Fach nicht durch eine lange EW Liste quälen und sieht auf einen Blick welche Quellen du am häufigsten benutzt hast.
- Zeichung/ -en oder mit Anmerkungen versehene Fotos zur räumlichen Orientierung des Lesers, die auch die Umnbaumassnahmen deutlich nachvollziehbar machen, wären bei einem Schiff mit so bewegter Geschichte, wie schon angesprochen, eine gute Sache.
- Quellen: Der "Terzibaschitsch" macht mir etwas Bauchschmerzen als Primärquelle, könnte man vielleicht noch andere anführen, aber gut, ich vertrau mal auf deine Vorbereitung zum Artikel.
Alexpl 10:26, 29. Jan. 2010 (CET)
- crash barrier kurz erläutert
- Vorgeschobene Stationierung: ich werd mal schauen, dass ich da beim Yokosuka-Abschnitt noch etwas mehr zu den geostrategischen Überlegungen und Hintergründen ausarbeite
- Einzelnachweise gruppieren: nein. Nur über meine Leiche.
- Zeichnung: wie gesagt, es gibt diese Zeichnung, allerdings bin ich mir da nicht sicher, ob ich die einfach dreist als PD-US-Gov bzw. "keine Schöpfungshöhe" einstufen kann und einbinden kann.
- Nee. Das hat schon Schöpfungshöhe. Müsste man neu machen und andere Aspekte mit rein nehmen. Alexpl 11:24, 30. Jan. 2010 (CET)
- Terzibaschitsch war bisher als Quelle in Ordnung (siehe die Artikel von Florian) und das wird er auch in Zukunft weiter sein --Felix fragen! 10:37, 29. Jan. 2010 (CET)
- Nicht mein Gebiet, von daher: meinetwegen. Die Gefahr besteht natürlich dass diverse US Publikationen zum Thema als Standardwerke gelten. Alexpl 11:24, 30. Jan. 2010 (CET)
- Lesenswert Klasse felix ist Dir echt gut gelungen, ich wusste gar nicht was alles über das Schiff zu schreiben gibt. --Pittimann besuch mich 15:10, 29. Jan. 2010 (CET)
Abwartend
- Bereits eine kurze und oberflächliche Prüfung fördert zahlreiche sprachliche Schwächen und Unzulänglichkeiten zu Tage, die zuerst behoben werden müssen.
- Stilistisch zeugt der Text auch nicht gerade von herausragendem Sprachverständnis. Durch die immer gleiche Konstruktion der Sätze mit oft ungeschickter Schachtelung liest er sich teils langweilig, teils unflüssig. -- 83.77.115.171 00:36, 30. Jan. 2010 (CET)
- Lesenswert Tja, Schweizerdeutsch ist das nun mal nicht, und das Thema ist auch nicht grad geeignet, eine spannende Kurzgeschichte daraus zu machen. Ich find's okay so. --Eva K. ist böse 00:47, 30. Jan. 2010 (CET)
- Lesenswert. Skizzen zum Vergleich der Umbauvaraianten wären in Zukunft wünschenswert. --GDK Δ 16:48, 30. Jan. 2010 (CET)
- Gibt es doch, siehe erster Abschnitt. --Felix fragen! 11:09, 31. Jan. 2010 (CET)
Lesenswert Auf jeden Fall lesenswert. Was mir aufgefallen ist:
- Sie war das dritte Schiff, das den Namen Midway trug vielleicht, aber kaum zu beweisen. Eher das dritte Schiff der US-Navy...
- Die Frischwassererzeuger des Trägers, die eine Kapazität von 900 Kubikmetern pro Tag hatten, mussten das Speisewasser für die Kessel und das Trinkwasser für die Mannschaft liefern. Sind damit Kochkessel oder die Dampfkessel des Antriebs gemeint?
- Präsident Roosevelt und Admiral King favorisierten den Bau von kleineren Gleitflugzeugträgern was ist ein Gleitflugzeugträger?
- Bei einem Test auf der White Sands Missile Range ein Jahr später stellte man jedoch fest, dass die Schäden im Fall einer Explosion zu groß wären, .. was für Schäden? Ist eher damit das Risiko gemeint?
- Am 9. Mai kollidierte die Midway bei einem Replenishment-at-sea-Manöver vor .. geht auch auf deutsch -> Seeversorgung
- Zwei Wochen später wurde der Träger aus der 7. Flotte ausgegliedert und lief in den Puget Sound ein, wo im Puget Sound Navy Yard die... etwas übererklärt; wer in der Schiffswerft will mus halt in den Puget Sound.
- sowie der geschlossene Atlantik- oder Hurrikan-Bug. Was sind das?
- über Bomberneinsätze über Vietnam steht sehr wenig, im Gegensatz zu den Luftkämpfen.
- Wer war schuld an der Kollision in der Straße von Malakka?
- Die Wiedergabe der Presidential Unit Citation und deren Übersetzung muss nicht unbedingt sein.
-- Avron 20:42, 3. Feb. 2010 (CET)
- präzisiert
- dito
- Tippfehler korrigiert und Artikel verlinkt
- präzisiert
- erledigt
- naja. Ich lass es so.
- Hurrikan-Bug erklärt.
- Quellen geben nicht mehr her
- siehe oben. Schuldfrage nicht genau geklärt
- Geschmackssache. --Felix fragen! 20:53, 3. Feb. 2010 (CET)
Lesenswert Änderungsvorschläge/-wünsche:
- Gibt es auch andere verwendbare Quellen, als das eine Buch, das überwiegend in den Fußnoten zitiert wird?
- USS_Midway_(CV-41)#Besatzung: Kann man auch Personen sagen (statt Mann, möge dies auch Fachwort sein)?
- Ich weiß nicht, ob dies nur rein subjektiv begründet ist, mich würde die Geschichte mehr interessieren als Technik sowie Motto..., insbesondere das das Schiff ja im Laufe der Geschichte mehrfach umgebaut wurde. Insofern würde ich die Geschichte lieber vorne sehen.
- Die abstrakten Größenangaben usw. sagen mir relativ wenig (insbesondere wenn ich noch nachschauen muss, was nautische Größen jeweils in SI-Einheiten/im metrischen System zu bedeuten hätten), vielleicht könnte man schon zu Beginn sagen, was den Träger jeweils im Laufe seiner Geschichte im Vergleich zu sonstigen damaligen Schiffen/Schiffsklassen auszeichnete.
- Mit Tonnen sind tons standard (Britische Tonne#Standard-Tonne) gemeint, also ca. 1.016 kg?
- Insgesamt finde ich den Artikel etwas lang und eine stärkere Schwerpunktsetzung sowie Vergleiche und Erklärungen fände ich angemessen.
-- pistazienfresser 10:01, 5. Feb. 2010 (CET)
MMn Exzellent. Zwei Kleinigkeiten sind mir aufgefallen:
- Die Einzelnachweise könnte man noch zusammenfassen
- Warum sind in der Liste der Kommandanten manche verlinkt und manche nicht?
--Sk Rapid Wien Bew. 11:43, 5. Feb. 2010 (CET)
- Zu den Einzelnachweisen habe ich bereits oben geschrieben, dass ich eine Grupperiung ablehne, weil die Syntax zu kompliziert wird. Ich sehe da keine Verbesserung.
- Verlinkt habe ich die Kommandanten, von denen ich weiß, dass sie später bis zum Admiral aufgestiegen sind, also die Chance haben, einen eigenen Artikel zu bekommen, der nicht aus Relevanzgründen gelöscht wird. --Felix fragen! 11:47, 5. Feb. 2010 (CET)
Exzellent: zwar knapp, aber es ist offensichtlich alles drin und die Geschichte des Schiffes wird umfangreich beschrieben. Meiner Meinung nach gehört von der Struktur her der Absatz "Geschichte" vor "Technik", zumal das beim Artikel Midway-Klasse auch so gehandhabt wurde, aber der im Marinebereich äußerst kompetente Autor wird sich schon was dabei gedacht haben;-) Den letzten Punkt von Avrons Meinung sehe ich genau so: Die Wiedergabe der Presidential Unit Citation finde ich völlig überflüssig; aber auch hier gilt, daß dies nur meine persönliche Meinung ist. --Hedwig Klawuttke 17:34, 5. Feb. 2010 (CET)
Die Stadt Portland im US-Bundesstaat Maine hatte von 1863 bis 1941 einen Straßenbahnbetrieb. In seiner größten Ausdehnung in den 1910er Jahren hatte das Netz eine Streckenlänge von 164 Kilometern.[1] Die Straßenbahn Portland war damit gemessen an der Streckenlänge der zweitgrößte Straßenbahnbetrieb in Maine. Das Netz erschloss nicht nur die Stadt Portland selbst, sondern auch die Nachbarstädte South Portland und Westbrook und Überlandstrecken führten über Scarborough nach Saco und Old Orchard Beach, nach Pond Cove, über Falmouth und Cumberland nach Yarmouth sowie nach Gorham und South Windham. In Saco und Old Orchard Beach hatte das Netz Anschluss an die Biddeford and Saco Railroad, in Yarmouth an das Straßenbahnnetz der Androscoggin and Kennebec Railway. Teilweise gab es über diese Bahnen durchlaufende Wagen nach Biddeford und Brunswick.
Der Artikel entstand schon vor einigen Monaten, leider gibts nicht allzuviele Quellen und es werden wohl in nächster Zeit auch keine mehr dazukommen, um noch irgendwas ergänzen zu können. Mit Bildern siehts logischerweise auch relativ schlecht aus, da Zeitreisen noch nicht erfunden sind. ;) Ich möchte den Artikel daher mal zur Bewertung stellen. (Als Hauptautor verbleibe ich natürlich selbst ohne Wertung.) --თოგოD ♇ 20:01, 26. Jan. 2010 (CET) p.s. Für die vielen roten Links auf noch nicht vorhandene Ortsartikel kann ich nix. Wer Lust hat, kann die ja mal bläuen. :o)
AbwartendErst einmal ein interessanter Artikel. Gut gegliedert. Hat auf jeden Fall das Potenzial zu Lesenswert. Aber dafür fehlt mir auf jeden Fall im Absatz Niedergang und Ende des Betriebs eine Angabe des eventuellen Ersatzes. Wurden die Strecken durch Autobus, O-Bus usw. ersetzt. Oder gab es danach kein ÖPNV mehr. Vielleicht auch eine Angabe warum die Straßenbahn eingestellt wurde. Schön wäre auch eine Netzkarte zur Linientabelle. Wer die Stadt nicht kennt, kann die Linien schlecht einordnen (wird wahrscheinlich nicht in 10 Tagen zu machen sein - daher auch für die Kandidatur kein KO-Punkt). Gruß --JvB1953 20:34, 26. Jan. 2010 (CET)
- Danke für die Anregungen. Ich hab mal was dazu ergänzt. Eine Netzgrafik kann ich leider nicht erstellen, aber mit Google Maps und der Beschreibung im Text kann man die Strecken zumindest nachvollziehen (ist natürlich nicht die beste Lösung). Wenn das jemand anhand dieser Angaben im Artikel eine Grafik erstellen kann, wäre ich natürlich hocherfreut und dankbar. :o) --თოგოD ♇ 21:29, 26. Jan. 2010 (CET)
- Frag doch mal in der Kartenwerkstatt nach. Viele Grüße --Orci Disk 21:32, 26. Jan. 2010 (CET)
- Lesenswert nach Ergänzung Votum geändert. PS: Das mit der Kartenwerkstatt wollte ich Dir auch grad empfehlen. Hat mir bei unserem Artikel S-Bahn Berlin auch schnell geholfen. Gruß --JvB1953 21:38, 26. Jan. 2010 (CET)
- Danke für den Tipp (da hätte ich auch selber drauf kommen müssen eigentlich :S), hab ich soeben beantragt. Das wird allerdings sicherlich ne Weile dauern, bis die fertig ist. --თოგოD ♇ 15:58, 28. Jan. 2010 (CET)
- Lesenswert nach Ergänzung Votum geändert. PS: Das mit der Kartenwerkstatt wollte ich Dir auch grad empfehlen. Hat mir bei unserem Artikel S-Bahn Berlin auch schnell geholfen. Gruß --JvB1953 21:38, 26. Jan. 2010 (CET)
- Frag doch mal in der Kartenwerkstatt nach. Viele Grüße --Orci Disk 21:32, 26. Jan. 2010 (CET)
- Danke für die Anregungen. Ich hab mal was dazu ergänzt. Eine Netzgrafik kann ich leider nicht erstellen, aber mit Google Maps und der Beschreibung im Text kann man die Strecken zumindest nachvollziehen (ist natürlich nicht die beste Lösung). Wenn das jemand anhand dieser Angaben im Artikel eine Grafik erstellen kann, wäre ich natürlich hocherfreut und dankbar. :o) --თოგოD ♇ 21:29, 26. Jan. 2010 (CET)
- Lesenswert Auf jeden Fall lesenswert! Über kleine Schwächen kann man m.E. hinwegsehen, wie etwa die Tatsache, dass dieser doch recht umfangreiche Artikel mit nur acht Einzelnachweisen auskommt. --Freimut Bahlo 22:29, 26. Jan. 2010 (CET)
- Lesenswert. Interessante Darstellung der Straßenbahngeschichte. Weiters sind die technischen Einzelheiten ausreichend beschrieben. Mit mehr Einzelnachweisen und mehr Bildern Potenzial zu mehr. --Mutter Courage 15:30, 28. Jan. 2010 (CET)
- Lesenswert. Auf jeden Fall lesenswert. Vermisse auch Graphik vom Streckennetz und mehr Fotos oder Abbildungen. --Janericloebe 01:31, 30. Jan. 2010 (CET)
- Nur Lesenswert. Für mehr reichts sicher nicht. Denn dafür müste da unbedingt ein Streckenplan und mehr Bilder rein. Bobo11 10:21, 31. Jan. 2010 (CET)
- Bilder ist leider nicht so einfach. Die einzigen die es gibt, sind Postkarten. Fotos sind nicht zu bekommen, den Betrieb gibts halt seit fast 70 Jahren nicht mehr. :( --თოგოD ♇ 02:01, 4. Feb. 2010 (CET)
27. Januar
Diese Kandidaturen laufen bis zum 6./16. Februar
Illmatic ist der Titel des Debütalbums des New Yorker Rappers Nas. Es erschien im April 1994 bei der Plattenfirma Columbia Records und wird stilistisch dem Eastcoast-Hip-Hop zugeordnet. Untypisch für ein Hip-Hop-Album beinhaltet es lediglich zehn Stücke, deren Ausführung Nas bis auf Gastauftritte des Rappers AZ und seines eigenen Vaters Olu Dara alleine bestreitet.
Den Artikel habe ich seit Oktober 2009 komplett überarbeitet, im Januar stand er im Review. Mein Ziel ist es, den Artikel (irgendwann) exzellent zu sehen. --Brainchild 00:34, 27. Jan. 2010 (CET)
- Lesenswert Soweit nichts zu bemängeln. Wenn ich bei den Quellen nichts übersehen habe hast du kaum bis auf ein paar Ausgaben der Juice auf Fachzeitschriften oder Literatur zurückgegriffen, was mich bei einem offenbar Genre-wichtigen Werk verwundert. Da ich Umfang und Anzahl der Quellen zum Thema nicht kenne will ich da auch nicht weiter nerven. Außerdem vermisse ich vor allem im Abschnitt Musik einige Einzelnachweise, wegen Aussagen wie bewusst „roh“ gehalten und düsterer u.Ä. Soweit --Die Stämmefreek disk. 17:34, 27. Jan. 2010 (CET)
- Erstaunlicherweise gibt es wirklich nicht viele Quellen (deutsche praktisch überhaupt nicht), trotz der enormen Bedeutung. Der Einzelnachweis 4. stammt aus einem Buch, ansonsten scheinst du aber übersehen zu haben, dass ich ein Buch komplett ausgewertet habe (siehe Literatur). Im Dezember wurde ein neues Buch über Nas und Illmatic veröffentlicht. Leider besitze ich es nicht. --Brainchild 19:45, 27. Jan. 2010 (CET)
LesenswertDie Auszeichnung "Lesenswert" verdient er sicher. Gut belegt und ausführlich dokumentiert. Ob da auch exzellent drin ist, wird sich zeigen.... --Freimut Bahlo 22:12, 27. Jan. 2010 (CET)
- Nach den vorgenommenen Änderungen Exzellent. Überzeugend ausgabaut!--Freimut Bahlo 18:07, 5. Feb. 2010 (CET)
- Ein weiterer guter Artikel aus dem Themengebiet Hip-Hop: Lesenswert --Lipstar 22:21, 28. Jan. 2010 (CET)
Mindestens Lesenswert,ich werde ihn nochmal aufmerksam in Hinblick auf mögliche Exzellenz Zweit- und Drittlesen.--Cirdan ± 23:57, 28. Jan. 2010 (CET)
- Nach den vorgenommenen Änderungen Exzellent. Mir fällt nichts ein, was noch fehlt.--Cirdan ± 10:49, 5. Feb. 2010 (CET)
Lesenswert Solide Arbeit, die den Gegenstand informativ und für des Genres Unkundige verständlich aufbereitet.--Freimut Bahlo 18:11, 31. Jan. 2010(CET)Doppelte Bewertung von Benutzer: Freimut Bahlo einmal gestrichen.----Saginet55 23:02, 31. Jan. 2010 (CET)
- Du bewertest den Artikel also zweimal lesenswert? --Brainchild 19:43, 31. Jan. 2010 (CET)
- keine Auszeichnung Sehr schleppend zu lesen, viele nichtssagende Zitate, eine künstlich aufgebauschte Referenzliste, z.B. würde ein einziger Hinweis in Form von: Texte des Albums genügen (eventuell als Weblink) und würde sicher 10 Spalten in der langen Liste sparen, wenn diese Webseite, nicht sowieso als URV gilt. (Darüber möchte ich jedoch nicht urteilen, Diskussion siehe Review auf der Benutzerdisk.) Sprachlich viele Wortwiederholungen. Der Schwerpunkt liegt mir in diesem Artikel zudem zu sehr auf dem kommerziellen Erfolg des Albums, der doppelt und dreifach in den Vordergrund gestellt wird. Das macht den Artikel nicht besser. Es macht den Eindruck als sollte die Relevanz des Albums unbedingt herausgestellt werden, völlig unnötig, denn hier in der Kandidatur geht es um die Qualität des Artikels nicht um die des Albums. Grüßle----Saginet55 22:36, 31. Jan. 2010 (CET)
- Ich kann deine Argumentation mal wieder nicht nachvollziehen. Ich gehe im Abschnitt Texte nicht nach dem Song-by-Song-Prinzip vor, deshalb ist es nicht stets klar, auf welchen Song die Analyse sich gerade bezieht, das muss belegt werden. Zudem muss man Zitate belegen; anzugeben, dass die Zitate alle von diesem Album stammen ist vlt. nicht soo hilfreich für den Leser. Welche Wortwiederholungen meinst du, das ändere ich gerne. Und zum kommerziellen Erfolg: Das Album hatte keinen großartigen kommerziellen Erfolg, genau das schreibe ich, wo stelle ich das in den Vordergrund? Und warum ein Artikel relevant genug ist, so viel darüber zu schreiben, sollte in einem lesenswerten oder exzellenten Artikel wohl nachvollziehbar gemacht werden. Illmatic wird in der Presse (nicht nur von Hip-Hop-Fans also) sehr oft als bestes Hip-Hop-Album aller Zeiten beschrieben (in einer Quelle wird es sogar mit Kind of Blue und What's Going On verglichen) und so direkt habe ich das nichtmal geschrieben, die Relevanz ist aber mehr als da. --Brainchild 23:50, 31. Jan. 2010 (CET)
- Sicher einen „relativ“ geringen Erfolg und teilweise „lediglich“(?) in den USA, und nur Gold, erst(?) 1996 und Platin sogar erst 2001, wie bescheiden.;-) Es ist sogar so wichtig, dass du es zu Anfang erwähnst, in der Mitte und am Ende dem sogar einen eigenen Abschnitt "kommerzieller Erfolg" widmest.Grüßle----Saginet55 09:55, 1. Feb. 2010 (CET)
- PS: Es zweifelt niemand die Relevanz des Artikels an, deshalb ist es völlig unnötig das herauszustellen. Hier ist nicht die LD. Ein exzellenter Artikel soll präzise und neutral erklären was Sache ist, das ist hier leider noch nicht gegeben. Grüßle----Saginet55 21:21, 1. Feb. 2010 (CET)
Abwartend, Anmerkungen bzw. Gründe:
- Die Einleitung gefällt mir nicht: Untypisch für ein Hip-Hop-Album enthält es lediglich zehn Stücke und Nas' ungewöhnlich komplexe lyrische Technik - das wird später leider nicht erkennbar vertieft. Eventuell sollten hier Einzelnachweise rein.
- Sinn und Zweck des Zitats und der ersten zwei Absätze des Abschnitts Hintergrund erschließen sich mir als unbedarftem Leser nicht so recht, weil ich die ganzen biografischen Abläufe irgendwie nicht in Zusammenhang mit dem Album bekomme.
- Der Abschnitt Texte erweckt stellenweise den Eindruck von Original Research (als Fußnoten sind die Texte angegeben). Oder lässt sich das aus der Literatur so entnehmen?
- Der Abschnitt Kommerzieller Erfolg enthält als kleine sprachliche Ausrutscher mehrfach lediglich.
Insgesamt auf jeden Fall Tendenz zu lesenswert. Gruß, Siech•Fred 10:25, 1. Feb. 2010 (CET)
- Mit der Beschränkung auf zehn Stücke hast du Recht, habe dazu noch einen Satz ergänzt. Die lyrische Technik wird an vielen Stellen des Textes wieder angesprochen. Der Abschnitt Artikulation bezieht sich komplett darauf, in Texte wird sie zumindest angedeutet (Verweise auf Philosophie, Geschichte, Politik, Mythologie, Einfluss auf den Film Belly usw.) In Rezensionen und vor allem Einfluss wird darüberhinaus beschrieben, wie diese lyrische Leistung von den Kritikern und anderen Rappern aufgenommen wurde. Habe trotzdem in der Einleitung einen Nachweis hinzugefügt.
- Hintergrund soll schlicht und einfach den Hintergrund zur Entstehung des Albums liefern. Um das Album wirklich zu verstehen muss man die Person kennen, die Nas zu diesem Zeitpunkt war, da diese Person sich auf der inhaltlichen (im Hip-Hop weit wichtiger als die musikalische) Ebene des Albums stark widerspiegelt. In meiner ersten Quelle fragt der Autor sich, ob Nas den selben künstlerischen Erfolg gehabt hätte, käme er nicht aus Queensbridge. Diese Gegend hat ihn und das Album (weit mehr als seine späteren Werke) enorm geprägt, das soll der Abschnitt deutlich machen. Das Zitat fand ich so treffend, weil es genau das, was ich hier versuche zu erklären, in zwei Sätze zusammenfasst.
- Im Abschnitt Texte ließe sich jeder Satz mit dem ersten Buch in der Literaturliste belegen; auch wenn ich mich selbst sehr genau mit den Texten befasst habe ist da nichts interpretiert. Ich finde der Artikel hat bereits genug Nachweise, mir war es an der Stelle wichtiger aufzuzeigen, auf welchen Song die Analyse oder das Zitat sich bezieht.
- Das Wort "lediglich" taucht nur zweimal auf. Ich habe es jetzt einmal durch "nur" ersetzt.
- Hoffe die Erklärungen haben dir weitergeholfen. Gruß --Brainchild 16:25, 1. Feb. 2010 (CET)
- Anmerkung: Sowohl „nur“, als auch „lediglich“ stellen eine Wertung dar. Das ist doch kein neutraler Standpunkt. Gold und Platin in den USA ist doch in ein großer kommerzieller Erfolg, oder in welchem Film bin ich hier?--Saginet55 21:09, 1. Feb. 2010 (CET)
- Es ist ein Erfolg, aber nicht wirklich herausragend. Sehr erfolgreiche Alben erreichen zwei- oder dreimal Platin-Status innerhalb kurzer Zeit (siehe etwa [3]), während es hier ja deutlich länger gedauert hat und vermutlich auch auf die guten Besprechungen/Referenzen zurückzuführen ist (Vergleich: Kind of Blue geht auch jedes Jahr zigtausend-Mal über die Ladentheken, weil es als das Jazz-Album gilt). Von daher halte ich die Wertung für angemessen.--Cirdan ± 21:31, 1. Feb. 2010 (CET)
- Egal, was du für angemessen hälst, lieber Cirdan, aber ein Wikipedia-Artikel sollte keinerlei Wertung des Autors enthalten. Zudem, auch auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole *g*, ist die Qualität der Nachweise wichtig, nicht die Menge. Ich habe langsam das Gefühl, man will mich nicht verstehen.----Saginet55 21:56, 1. Feb. 2010 (CET)
- Das Album war einigermaßen erfolgreich, aber weder so erfolgreich wie die meisten vergleichbaren, ebenso hochgelobten (Hip-Hop-)Alben noch wie die Alben der Künstler, mit denen Nas zu der Zeit zusammenarbeitete (AZ's Debütsingle 1995 erhielt sofort Platin), noch wie er selbst es sich erhofft hatte. Im Ausland ging das Album kommerziell völlig unter. Diese Betonung ist insofern wichtig, dass all das Nas' weitere Karriere stark beeinflusst hat, indem er anschließend eine etwas kommerziellere Richtung eingeschlagen hat (steht alles im Artikel). --Brainchild 22:17, 1. Feb. 2010 (CET)
- kommerziellere Richtung klingt „nach ein bißchen schwanger, etwas mehr schwanger..“.das gibt es auch nicht. Ich klinke mich hiermit aus, ich habe eine Stimme, die ich abgegeben habe, meine weiteren Bemühungen scheinen nur auf Agression zu stoßen. Grüßle----Saginet55 22:24, 1. Feb. 2010 (CET)
- @Saginet55: Natürlich ist das eine Wertung, wenn man schreibt „lediglich Gold“, genauso ist es aber eine Wertung, zu schreiben: „Das Album war erfolgreich.“ Es ist auch keine Theoriefindung, wenn man die Auszeichnungen mit kommerziell sehr erfolgreichen Platten vergleicht und dann zu dem Schluss kommt, dass Illmatic wohl doch eher zum großen Mittelfeld und nicht zur Spitzengruppe gehört. Es sagt ja auch keiner, dass die Platte nicht erfolgreich war, nur der Erfolg ließ, vor allem in Anbetracht der Bedeutung, die man dem Album heute zumisst, eher zu wünschen übrig.--Cirdan ± 10:06, 3. Feb. 2010 (CET)
- Das Album war einigermaßen erfolgreich, aber weder so erfolgreich wie die meisten vergleichbaren, ebenso hochgelobten (Hip-Hop-)Alben noch wie die Alben der Künstler, mit denen Nas zu der Zeit zusammenarbeitete (AZ's Debütsingle 1995 erhielt sofort Platin), noch wie er selbst es sich erhofft hatte. Im Ausland ging das Album kommerziell völlig unter. Diese Betonung ist insofern wichtig, dass all das Nas' weitere Karriere stark beeinflusst hat, indem er anschließend eine etwas kommerziellere Richtung eingeschlagen hat (steht alles im Artikel). --Brainchild 22:17, 1. Feb. 2010 (CET)
- Egal, was du für angemessen hälst, lieber Cirdan, aber ein Wikipedia-Artikel sollte keinerlei Wertung des Autors enthalten. Zudem, auch auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole *g*, ist die Qualität der Nachweise wichtig, nicht die Menge. Ich habe langsam das Gefühl, man will mich nicht verstehen.----Saginet55 21:56, 1. Feb. 2010 (CET)
- Es ist ein Erfolg, aber nicht wirklich herausragend. Sehr erfolgreiche Alben erreichen zwei- oder dreimal Platin-Status innerhalb kurzer Zeit (siehe etwa [3]), während es hier ja deutlich länger gedauert hat und vermutlich auch auf die guten Besprechungen/Referenzen zurückzuführen ist (Vergleich: Kind of Blue geht auch jedes Jahr zigtausend-Mal über die Ladentheken, weil es als das Jazz-Album gilt). Von daher halte ich die Wertung für angemessen.--Cirdan ± 21:31, 1. Feb. 2010 (CET)
- Anmerkung: Sowohl „nur“, als auch „lediglich“ stellen eine Wertung dar. Das ist doch kein neutraler Standpunkt. Gold und Platin in den USA ist doch in ein großer kommerzieller Erfolg, oder in welchem Film bin ich hier?--Saginet55 21:09, 1. Feb. 2010 (CET)
- Nach Ergänzung und Erläuterung nun Lesenswert. Gruß, Siech•Fred 10:20, 3. Feb. 2010 (CET)
keine Auszeichnung(s.u.). Auch ich finde den Text schlecht zu lesen. Die Wiederholungen stören, vor allem im Abschnitt Einfluss hatte ich das Gefühl, beim Lesen nicht voranzukommen, weil sich die Aussagen wiederholen. Einige Formulierungen sind doch seltsam: Wie erlebt man Auftritte „unmittelbar“? Worauf bezieht sich das „andererseits“? Vor allem die Zitate, die ohne Fugenkitt in den Text gestopft sind, stören. Außerdem ist die Beleg-Situation undurchsichtig: Einige Passagen kommen komplett ohne Einzelnachweise aus, sieht man mal von den leidigen Zitaten ab – das nährt den TF-Verdacht. Noch ein paar Kleinigkeiten: Fremdsprachige Zitate kann man besser einbinden, Fußnote 2 und Konsorten sehen schrecklich aus. D.A. ist in den Staaten eine übliche Abkürzung für den Staatsanwalt, vgl. nur en:D.A. und en:District attorney. – Potential hat der Artikel sicherlich, aber der verschwurbelte Schreibstil wirkt auf mich abschreckend. --Wikiroe 13:02, 3. Feb. 2010 (CET)
- Das "unmittelbar" ist im Sinne von "Augenzeuge" zu verstehen, so dicht wie Nas war kaum jemand an diesen historischen Auftritten dran. "Andererseits" bezieht sich auf die Schattenseite seiner Kindheit und Jugend, die dadurch den positiven Erfahrungen mit Hip-Hop im Absatz davor gegenüber gestellt werden soll. Das sind praktisch die zwei Pole, die Nas' Persönlichkeit und auch Illmatic zusammenhalten: Die Liebe zum Hip-Hop als Kunstform und ihre Würdigung (z.B. auf The Genesis) sowie die erschreckende Realität als Teil der New Yorker Unterschicht.
- Die Zitate sollen das Verständnis und die Nachvollziehbarkeit der jeweiligen Aussage erleichtern und einen Eindruck von der Lyrik vermitteln. Eine Möglichkeit wäre die Zitate statt in den Fließtext in die Einzelnachweise einzubauen.
- Weitere Einzelnachweise habe ich ergänzt, der Text ist mittlerweile aber auch schon ziemlich voll gestopft damit. Muss ich noch eine konkrete Stelle referenzieren?
- Die Idee zu dieser Fußnotenformatierung habe ich aus Call Off the Search übernommen.
- Mit D.A. hast du natürlich Recht, war mir nicht bewusst.
- Zu den Hauptpunkten:
- Könntest du mir bitte ein paar Beispiele geben für den verschwurbelten Stil? Als Autor ist es schwierig so etwas selbst auszumachen. Das sich etwas wiederholt, konnte ich aber weder sprachlich noch inhaltlich feststellen, speziell im Abschnitt Einfluss fällt mir nichts auf, was redundant wäre. Gruß --Brainchild 18:46, 3. Feb. 2010 (CET)
- Hallo Brainchild, schnelle Reaktion! Ohne den Text nochmal durchgelesen zu haben, der Versuch einer Antwort:
- Kleinigkeit Nr. 1: Schon sprachlich schreit „andererseits“ nach „einerseits“. Die Begriffe stellen konträre oder widersprüchliche Aussagen gegenüber. Bei zwei Ursachen, die weder tatsächlich noch scheinbar gegensätzlich sind, finde ich das unangebracht.
- Kleinigkeit Nr. 2: Mit „unmittelbar“ meinst Du scheinbar etwas wie „vor Ort“? Das ist imho doppelt gemoppelt, weil man einen Auftritt z.B. am Fernseher nicht „erlebt“.
- Letzteres könnte schon als Beispiel für einen „aufgeblasenen“ Schreibstil dienen, dem die Nüchternheit eines enzyklopädischen Artikels fehlt. Gesucht ist nicht eine lebendige Nacherzählung, sondern neutrale Faktendarstellung.
- Ein anderes Beispiel: „Die aufsehenerregendste Bewertung nahm The Source vor.“ Das ist kein Faktum, sondern eine sehr subjektive Wertung. Entweder die stammt vom WP-Autor, dann muss sie raus. Oder sie ist aus einer Sekundärquelle, dann aber bitte als solches kennzeichnen, etwa: „Für X war die Bewertung von The Source die aufsehenerregendste.“ In beiden Fällen fragt man sich, warum diese Bewertung hier stattfindet/wiederholt wird. – Ähnliche Formulierungen, auf die Schnelle aus dem Text gepickt: „Sehr auffällig sind …“, „Illmatic hat bis heute einen enormen Einfluss …“
- Belege gehören unbedingt an pauschalisierende Aussagen wie „… und schnitt dabei durchweg positiv ab“ und direkt danach: „Hervorgehoben wurde meist …“, „Am bekanntesten ist …“, „Historisch relevant ist vor allem …“ (Hier dürfte es auch überhöhend sein, von „historischer Relevanz“ zu sprechen – meine gewagte Vermutung als Musik-Laie), „In dieser Hinsicht bedeutsam ist auch …“, „hat bis heute einen enormen Einfluss auf …“
- Gute Hinweise zum Einbinden von fremdsprachigen Blockzitaten gibt imho WP:Zitate. Wichtig finde ich den Grundsatz, ein Zitat solle in der Originalsprache wiedergegeben werden. Das Original muss nicht in einer Fußnote versteckt werden!
- Neu entdeckt: Einige Links helfen dem Thema und dem Artikelverständnis kaum weiter, z.B. Motto (zumal auf eine BKL!), Lotto, Schusswaffe, Wunschdenken, Drogen, usw.
- Was Du mit den Zitaten erreichen willst, ist mir, glaube ich, klar. Aber auch hier leidet die Neutralität, das Nüchterne im Schreibstil erheblich. Zusätzlich wird vor allem durch die Klammerzitate der Lesefluss unheimlich gestört. Ich finde das in der Summe ungeschickt.
- Ich hoffe, die Ausführungen machen meine Kritik etwas verständlicher? Grüße, Wikiroe 23:36, 3. Feb. 2010 (CET)
- Ich finde es immer noch merkwürdig, dass du schreibst, der Artikel sei schlecht zu lesen und das vor allem damit begründest, dass die Formulierungen zu lebendig seien, vor allem in Bezug auf die EA-Kriterien („abwechslungsreiche, präzise und lebendige Formulierungen“). Das Problem sind glaube ich nicht die Aussagen an sich, sondern eher meine scheinbar mangelhafte Referenzierung, denn ich kann dir versichern, dass keine einzige von ihnen Theoriefindung ist. An manchen Stellen mache ich natürlich kontroverse Aussagen, die ich danach aber exemplarisch belege. Wenn ich z.B. schreibe „Illmatic hat bis heute einen enormen Einfluss auf Hip-Hop-Künstler.“, dann ist das zwar nicht referenziert, dafür aber alle Aussagen verschiedenster Rapper und andere Fakten, die eben zu diesem Schluss führen. Was bringt es eine dieser nachfolgenden Referenzierungen stattdessen für diesen einleitenden Satz zu verwenden?
- Für die Originalschreibweise der Zitate bin ich während der Kandidatur eines anderen Artikels kritisiert worden, da eben nicht jede OMA englisch kann. Alternativ könnte man das englische und das deutsche Zitat im Text verwenden, das führt aber nicht zu mehr Übersichtlichkeit.
- Nochmal: Eine Möglichkeit für mehr Lesefluss wäre die Zitate statt in den Fließtext in die Einzelnachweise einzubauen. Wie wäre das?
- Du hast nicht erwähnt, wo du im Text Wiederholungen erkennst.
- Ein paar Änderungen habe ich schon gemacht, morgen (also heute) werde ich den Text noch weiter an deine Kritik anpassen. Gruß --Brainchild 00:40, 4. Feb. 2010 (CET)
- Hallo nochmals,
- schlecht zu lesen und unsachlicher Stil schließen einander nicht aus. Ich hatte das eine auch nicht mit dem anderen begründet.
- Ein konkreter Vorschlag zu den Zitaten: Originalsprache, dann Übersetzung, wie von WP:Zitate vorgesehen. Wären die Zitate nicht auf diese unsägliche Klammermethode eingebunden, könnte man auch eine nicht störende Variante finden.
- Inhaltliche Wiederholungen sehe ich z.B. in dem Absatz, der mit „ Einen weiteren Aspekt …“ beginnt. Das sollte sich kürzen lassen.
- Am schlimmsten finde ich nach wie vor die subjektiven Wertungen. Wenn hierbei auch noch verallgemeinert wird, dann genügen „exemplarische Belege“ gerade nicht. Ein Beispiel ist kein Nachweis für eine allgemeine Aussage.
- Gruß, Wikiroe 11:11, 4. Feb. 2010 (CET)
- Habe jetzt versucht deine Kritikpunkte (bis auf die Sprache der Zitate, das halte ich so einfach für sinnvoller) einigermaßen abzuarbeiten, d.h. die Redundanz zu entfernen, die Zitatnachweise umzuformatieren, genauer zu referenzieren und wo das nicht möglich war die Aussagen neutraler zu gestalten. Dass die Lesbarkeit so schlecht ist, lässt mich aber immer noch etwas ratlos zurück. --Brainchild 21:10, 4. Feb. 2010 (CET)
- Lesbarkeit ist auch ein subjektives Kriterium. Ich mache mich mal an die Mitarbeit, so viel Engagement wie Du an den Tag legst, kann nicht übergangen werden. Den ersten Abschnitt habe ich überarbeitet, bitte schau mal drüber. Dabei sind mir folgende Einzelheiten aufgefallen:
- Was meint „erlebte er als Zeitzeuge“ – war er vor Ort dabei oder nicht? Der Zeitzeuge erlebt einen historischen Vorgang, aber gerade nicht (unbedingt) jedes Einzelereignis. Das Wort könnte also so verstanden werden, als sei er gerade nicht bei den einzelnen Veranstaltungen gewesen. Hier kann man präzisieren!
- „die heute legendären Battles“ ist wertend uns sollte entschärft (oder zitiert) werden, ebenso die „innovativen Rapper“.
- Der Satz „Seinen ersten veröffentlichten Auftritt hatte Nas im Juli 1991 auf dem Stück …“ sollte umformuliert werden: Einen Auftritt hat man nicht auf einem Stück, außerdem ist unklar, ob der Auftritt oder die Platte vom Juli 1991 ist. Schön wäre noch, zu erfahren, wo (und ggf. wann) der Auftritt war.
- Direkt danach kommt die Aussage, er habe erste Demotapes gemacht, dicht gefolgt von der Aussage, er habe ein bestimmtes Demotape gemacht. Eine klassische Wiederholung. Wenn es einen Unterschied gibt, muss der herausgearbeitet werden.
- Wer oder was ist AZ? Wie wirkte er am Album mit?
- Von welchem Album ist da eigentlich die Rede? Return of the Product oder das 10-Song-Demotape?? Ist letzteres identisch mit Illmatic?? (Sorry, ich kann das aus dem Text wirklich nicht entnehmen!)
- Ich hoffe, es stört Dich nicht allzu sehr, dass ich an Deinen Text Hand anlege. Mal schaun, was in den nächsten Tagen noch zu leisten ist. Grüße, Wikiroe 22:28, 4. Feb. 2010 (CET)
- Das stört mich überhaupt nicht, der Artikel gehört mir schließlich nicht und deine Änderungen finde ich größtenteils sehr gelungen. Deine übrigen Kritikpunkte habe ich auch noch abgearbeitet. Das mit den nächsten Tagen wird leider etwas knapp, weil die Kandidatur ja bald schon abläuft. Gruß --Brainchild 00:51, 5. Feb. 2010 (CET)
- @Brainchild: Zum Abschnitt Texte: Dass ein nihilistischer Grundton im Rap üblich sei, gehört belegt. Das Zitat in der Fußnote lässt wenig nihilistisches erkennen; das Folgezitat verweist sogar auf die Hölle, also eine gerade nicht nihilistische Konzeption! Insgesamt setzt der Abschnitt Nas’ Texte mit seiner Lebenseinstellung gleich; das ist gewagt, um nicht zu sagen: falsch. Wer davon singt, will nicht unbedingt wirklich ein Verbrecher werden. Außerdem ist der Traum davon keine kriminelle Methode („… schreckt auch nicht vor kriminellen Methoden zurück“ ist so oder so reißerischer Stil, nicht analytisch-neutral!) Die folgende Analyse der Inhalte der Texte („verweist auf/spielt an auf“) sollte nicht nur mit Primärtextstellen belegt sein, sonst muss man bzgl. der Analyse TF unterstellen. Gruß, Wikiroe 04:05, 5. Feb. 2010 (CET)
- @Brainchild: Zum Abschnitt Rezeption: Bitte nimm Dich unbedingt noch der pauschalisierenden Aussagen an („durchweg positiv“, „aufsehenerregendste Bewertung“ usw., vgl. oben). Was ich auch nicht verstehe ist, warum es das riesige Matthew-Gasteier-Zitat gibt. Wer ist dieser Kritiker, welche Bedeutung hat er? Das lässt der Text nicht erkennen. Wenn er nur „irgendwer“ ist, ist er jedenfalls deutlich überrepräsentiert. Die Stimmen von Kritikern, die z.B. durch ihre Arbeit für große Magazine bedeutsamer sind, sollten auch im Artikel entsprechend mehr Gewicht erhalten. Gruß, Wikiroe 13:05, 5. Feb. 2010 (CET)
- Die Bedeutung von Nihilismus habe ich falsch aufgefasst, die Einstellung ist eher negativ, habe bisher leider keine vernünftige Quelle dafür gefunden. Die Texte lassen sich in der Tat mit seiner Lebenseinstellung gleichsetzen (im Gegensatz zu seinen späteren Alben), habe dazu eine Ergänzung vorgenommen. Die weitere Analyse habe ich etwas relativiert, da finde ich derzeit aber auch keine gute Quelle. Dem Zitat von Gasteier habe ich so viel Platz eingeräumt, weil es sprachlich so sachlich aber auch inhaltlich ungemein passender als die meisten anderen Kritiker den allgemeinen Tenor über das Album ausdrückt. Gruß --Brainchild 17:27, 5. Feb. 2010 (CET)
- @Brainchild: Zwar ist „generell positiv“ nicht viel besser als „durchweg positiv“, aber so langsam nähern wir uns der Neutralität, die man von einem Artikel erwarten sollte. Aus der Fan-Haut kommt man eben schlecht raus, nicht wahr? Ich kenne das leider. Man könnte imho noch einiges am Artikel verbessern, für exzellent halte ich ihn noch nicht. Ansonsten ziehe ich aber mein Nein zurück (s.u.) Ich hoffe, meine Kritik ist Dir im Nachhinein verständlicher geworden? Grüße, Wikiroe 17:54, 5. Feb. 2010 (CET)
- Mittlerweile kann ich gut verstehen, was du meinst. Ich bin aber immer noch der Ansicht, dass es kein Fan-Artikel ist und auch keiner war. Dann musst du meine Hauptquellen nämlich Fan-Literatur nennen;) Ich hoffe du beteiligst dich weiterhin an der Arbeit (wo du ja sowieso schon so involviert bist), vor allem mit der Formatierung der Quellen tue ich mich ziemlich schwer. Gruß --Brainchild 18:05, 5. Feb. 2010 (CET)
- Nein, bitte nicht falsch verstehen: Fangeschwurbel sieht anders aus! Aber die latente Fan-Perspektive wirst Du nicht bestreiten können, oder? Die kommt vielleicht auch erst mit dem Engagement für den Artikel. (So ging es mir bei Futurama.) Mal schaun'n, wann ich zum Hip-Hopper werde :-) Grüße, Wikiroe 18:22, 5. Feb. 2010 (CET)
- Hallo Brainchild, schnelle Reaktion! Ohne den Text nochmal durchgelesen zu haben, der Versuch einer Antwort:
Nach den umfangreichen Änderungen von Brainchild will ich einer Auszeichnung nicht mehr im Wege stehen. Da ich jedoch durch meine Aufräumarbeiten inzwischen formell, also gemessen an der Zahl der Edits, zu den Hauptautoren gehören dürfte, enthalte ich mich der Stimme. --Wikiroe 17:54, 5. Feb. 2010 (CET)
28. Januar
Diese Kandidaturen laufen bis zum 7./17. Februar
Methanol ist ein einwertiger Alkohol der Summenformel CH4O. Bei Raumtemperatur ist Methanol eine klare, farblose, entzündliche und leicht flüchtige Flüssigkeit mit alkoholischem Geruch. Es ist in jedem Verhältnis mit Wasser mischbar und löst sich in vielen organischen Lösungsmitteln.
Ein Artikel über eine bedeutende Grundchemikalie und Kraftstoffkomponente. Der Artikel wurde überarbeitet und im Review verbessert, der Herstellungsprozess wurde ausgelagert und ebenfalls ausgebaut. Als Hauptautor Neutral. --Linksfuss 00:02, 28. Jan. 2010 (CET)
- Noch nicht einwandfrei.
- „Durch säurekatalysierten Umsatz von Methanol mit Isobuten wird Methyl-tertiär-butylether, ein Oktanzahlverbesserer, hergestellt. Der Sauerstoffgehalt bewirkt eine bessere Verbrennung der Kraftstoffe in Vergasermotoren. Durch die dadurch erreichte Luftverbesserung wurde 1992 der Einsatz von MTBE zunächst vorgeschrieben.“
- Wurde wo vorgeschrieben? EU? USA? Detuschland?Erledigt
- „Nachdem MTBE in Grundwasser nachgewiesen wurde, wurde 2003 die Verwendung von MTBE als Oktanzahlverbesserer in Kalifornien und anderen Bundesstaaten verboten.“
- Andere Bundesstaaten der USA? Wie sieht's in Europa/Deutschland aus?Erledigt
- Das Methanol der einfachste Alkohol ist könnte vielleicht in die Einleitung. "Einwertig" dagegen ist dagegen für den Einleitungssatz für Laien zu unverständlich.
- „Im Jahr 2001 gab es in der estnischen Stadt Pärnu 30 Todesfälle durch mit Methanol gepanschten Alkohol.“
- Der Satz wirkt etwas fehl am Platze zwischen der Beschreibung der medizinischen Symptome.Erledigt
- „Bei Raumtemperatur ist Methanol eine klare, farblose, entzündliche und leicht flüchtige Flüssigkeit mit alkoholischem Geruch. “
- „Methanol hat einen unverwechselbaren, süßlichen Geruch, nicht etwa einen alkoholischen wie Ethanol (Weingeist).“
- Widerspruch.Erledigt
- Mehr Kritik folgt evtl. noch.
Erstmal {{be|k}}. -- Jonathan Haas 09:36, 28. Jan. 2010 (CET)
- OK, jetzt Lesenswert. Für Exzellenz braucht es allerdings noch deutlich mehr Feinschliff. -- Jonathan Haas 20:37, 28. Jan. 2010 (CET)
- Lesenswert. Für Laien wahrscheinlich schwer verständlich, Fachwörter sollten beispielsweise verlinkt werden. Erfüllt aber ansonsten die Kriterien für lesenswerte Artikel. --Q-ß 11:10, 28. Jan. 2010 (CET)
- Lesenswert Ist sprachlich noch nicht einwandfrei. Es gibt noch zu viele unklare Fachausdrücke wie z. B. veresterter, bei einer installierten Produktionskapazität, eine Methylgruppe mit trigonaler Symmetrie und eine Hydroxylgruppe, Raffinerien errechten das Ziel von 2,7Gew.% Sauerstoff, kann von methylotrophen Bakterien Methylophilaceae und Hefen als Substrat verwendet werden etc. Desweiteren ist der Artikel zu sehr im Beamtendeutsch geschrieben, denn er enthält sehr, sehr viele Substantivierungen. Insgesamt finde ich den Artikel für Exzellent sprachlich noch nicht gut genug.--Stegosaurus Rex 21:21, 28. Jan. 2010 (CET)
- Lesenswert. Ausgesprochen guter Artikel für den Kenner der Chemie. Da ich das nicht bin, verstehe ich an einigen Stellen nur Bahnhof.--Janericloebe 00:56, 30. Jan. 2010 (CET)
- Tut mir leid. Ich verspreche Besserung und kritische Durchsicht. Gruss, Linksfuss 12:54, 30. Jan. 2010 (CET)
- Die Assimilation erfolgt über die Stufen Formaldehyd, Ameisensäure zu Kohlenstoffdioxid.
- Das musst du mir erklären: Methanol wird erst zu Kohlenstoffdioxid oxidiert, und wird dann wieder zum Zwecke des KH-Aufbaus reduziert? Unlogisch, beim Serinweg bzw. Ribulosemonophosphatweg werden C1-Verbindungen auf Stufe des Formaldehyds eingebracht, nicht erst total oxidiert.Erledigt
- Schönheitsfrage: g/L oder g·L−1? Erledigt
- Wenn adressiert, dann Exzellent. Grüße, -- Yikrazuul 17:50, 30. Jan. 2010 (CET)
- Hallo Yikrazuul, danke für den Hinweis. Ich habe die Biologische Bedeutung in zwei Abschnitte getrennt, die Bedeutung als Zwischenprodukt beim aeroben Methanabbau und die Verwertung im anaeroben Stoffwechsel sind jetzt zwei eigene Unterpunnkte. Gruss, Linksfuss 14:36, 31. Jan. 2010 (CET)
- P.S: danke für die ÜA bei der Biologischen Bedeutung. Gruss, Linksfuss 21:23, 4. Feb. 2010 (CET)
- Hallo Yikrazuul, danke für den Hinweis. Ich habe die Biologische Bedeutung in zwei Abschnitte getrennt, die Bedeutung als Zwischenprodukt beim aeroben Methanabbau und die Verwertung im anaeroben Stoffwechsel sind jetzt zwei eigene Unterpunnkte. Gruss, Linksfuss 14:36, 31. Jan. 2010 (CET)
mindestens Lesenswert,sehr ausführlich im technischen und Energiebereich. Die Geschichte könnte ausführlicher sein, was waren die Ausgangssubstanzen bei der ersten Synthese? Interessant wäre auch, zu wissen warum toxikologisch gerade die Augen betroffen sind.Wenn beides geklärt wäre, wäreder Artikel für mich Exzellent. --Ayacop 18:23, 1. Feb. 2010 (CET)
- Hallo Ayacop, die erste Synthese erfolgte durch Verseifung von Methylchlorid (steht jetzt drin). Bzgl. der Erblindung durch Methanol: beim Abbau von Methanol entsteht Ameisensäure, die sehr langsam abgebaut wird und zur metabolischen Azidose führt und das ZNS schädigt, besonders die Sehnerven. Genauer habe ich es nicht gefunden. Gruss, Linksfuss 19:40, 1. Feb. 2010 (CET)
- noch keine Wertung, eigentlich schon fast exzellent. Einzelnachweis www.tabakanbau-forum.de ist noch ein wenig "eigenartig".Erledigt --FrancescoA 13:41, 2. Feb. 2010 (CET)
- Naja, der Link zum Tabakanbau-forum.de dient dem Nachweis, das Tabak Lignin enthält und daher Methanol beim Rauchen abspaltet. Wenn es die Tabak-Anbauer selbst schreiben, warum sollte man das nicht als Nachweis nehmen? Ich schau mal, ob es etwas "wissenschaftlicher" geht. Gruss, Linksfuss 18:34, 2. Feb. 2010 (CET)
- Ist jetzt durch ein Fachbuch ersetzt. Gruss, Linksfuss 18:44, 2. Feb. 2010 (CET)
- Passt, ich votiere für Exzellent --FrancescoA 19:01, 2. Feb. 2010 (CET)
- Ist jetzt durch ein Fachbuch ersetzt. Gruss, Linksfuss 18:44, 2. Feb. 2010 (CET)
- Naja, der Link zum Tabakanbau-forum.de dient dem Nachweis, das Tabak Lignin enthält und daher Methanol beim Rauchen abspaltet. Wenn es die Tabak-Anbauer selbst schreiben, warum sollte man das nicht als Nachweis nehmen? Ich schau mal, ob es etwas "wissenschaftlicher" geht. Gruss, Linksfuss 18:34, 2. Feb. 2010 (CET)
Noch Abwartend, aber schon recht gut. Ich war mal so frei, viele Wikilinks zu verteilen und ein bisschen was stilistisch zu ändern. Was mir aufgefallen ist:
- Methanol ist kein Bestandteil von MTBE, entweder ist es ein Gemisch aus MeOH und MTBE oder MTBE wird daraus hergestellt.Erledigt
- Das mit dem Schwefelgehalt und ICI steht doppelt (unter Geschichte und Herstellung) drin Erledigt
- Wenn in Früchten mit Methanol verestertes Lignin vorkommt, würde ich nicht sagen, dass in diesen Methanol vorkommt. Das wäre nur der Fall, wenn dort wirklich freies MeOH drin ist.Erledigt
- mit fehlt die Quelle für einen Großteil der Werte in der Tabelle unter "physikalische Eigenschaften" (wenn es immer die gleiche ist, kann man die auch ganz oben einmal verlinken und muss sie nicht für jeden einzeln aufführen)Erledigt
- wieso löst sich Methanol in Kohlenwasserstoffen, aber nicht in Fetten und Ölen, das ist doch das Gleiche (oder es muss genauer differenziert werden).Erledigt
- es handelt sich um pflanzliche Fette und Öle, Einzelnachweis ist drin. Gruss, Linksfuss 22:41, 3. Feb. 2010 (CET)
- bei den chemischen Eigenschaften fehlen mir Einzelnachweise für die Löslichkeiten in verschiedenen Lösungsmitteln, den Flammpunkt, ExplosionsgrenzenErledigt
- das mit den drei Arten der Verwendung ist m.E. nicht richtig, es gibt noch diverse mehr, Satz kann imo einfach entfallenErledigt
- Heiz- und Brennwert bräuchten eine QuelleErledigt
- Bei den Mengen für die Gefährlichkeit und beim "Nachweis" fehlt es auch noch an QuellenErledigt
Viele Grüße --Orci Disk 20:07, 2. Feb. 2010 (CET)
- Es fehlen noch refs für die Isotherme Kompressibilität und den Tripelpunkt (dort fehlt auch noch die Angabe des Druckes), ansonsten für mich Exzellent. Viele Grüße --Orci Disk 22:04, 4. Feb. 2010 (CET)
Für mich: Exzellent, aber nach wie vor mit einem Kritikpunkt aus dem Review, der noch nicht adressiert ist: die "Gleichung" des MtG-Prozesses steht mM nicht nur an der falschen Stelle im zugehörigen Abschnitt, sondern verdient sachliche Klärung und Erläuterung. --Mabschaaf 21:17, 2. Feb. 2010 (CET)
- Steht jetzt etwas näher erläutert im Text. Den Hinweis auf die formale Dehydratisierung und Olefinbildung habe ich aus der Gleichung entfernt. Die Gleichung steht jetzt direkt nach der Erläuterung zur Chemie. Gruss, Linksfuss 23:31, 2. Feb. 2010 (CET)
- Nachtrag: Die Grafik zu den Bindungslängen und -winkel wird mM noch übersichtlicher, wenn sie wie bei Ammoniak mehrfarbig ist.--Mabschaaf 15:20, 4. Feb. 2010 (CET) Erledigt
Abwartend
- Mindestens die Sicherheitshinweise sollten als wichtigste Informationen nicht nur in die Tabelle, sondern auch in die Einleitung.
- Ich bezweifele etwas, dass der Artikel so leicht für Laien lesbar ist.
- g·L−1 : g/l oder Gramm pro Liter wäre wohl stärker allgemeinverständlich.
- Die Beziehung zu Methan oder gar den Vergleich des Begriffspaars Methan/Methanol mit Ethan/Ethanol einbauen?
- Kann man die Verwandschaft zu Ethanol irgendwie laiengerecht erklären? Die meisten Menschen hatten nicht (wie ich im letzten Jahrtausend) Chemie-LK und verstehen unter Alkohol wohl nur Ethanol.
- Verweis auf chemische Unterschiede/Gemeinsamkeiten zu Ethanol?
- Könnte man jedem Absatz einen zusammenfassenden Satz unter Vermeidung/Umschreibung von chemischen/medinischen/biologischen Fachwörtern/Fremdworten voranstellen? Kann man z. B. nicht von Abbauprodukten schreiben, ggf. Metabolit/Metabolismus als definierenden Link in Klammern?
- Ich möchte jetzt keine Anleitung für Schwarzbrenner, aber: Methanol#Toxikologie fände ich an promineterer Stelle/
weiter vornegut.
- Die Toxikologie bitte dort lassen, gem. Formatvorlage gehört die da hin --Orci Disk 11:38, 5. Feb. 2010 (CET)
- Na dann dort lassen (vielleicht so, weil die Toxikologie dann auf die Abschnitte davor aufbauen kann?) 'Darf' man die Giftigkeit in der Einleitung erwähnen und mit siehe unten einen Artikel-internen Link einbauen?)-- pistazienfresser 19:18, 5. Feb. 2010 (CET)
- Minderwertige Spirituosen: Verknüpfung/Verweis auf die biologischen Vorgänge, die zur Entstehung von Methanol führen? Kurzer Hinweis auf/Zusammenfassung der technischen/chemischen/physikalischen Vorgänge bei der Destillation?
- Behandlungsmöglichkeiten einer Methanol-Vergiftung: mit weniger Fachworten/Fachworten in Klamern erklären? Z. B. (Vorschlag aus meinem Juristenkopf ins Unreine): Unter Aufsicht wird im Krankenhaus dem Vergifteten Ethanol (den man außerhalb der Fachsprache Alkohol nennt) gegeben. Dadurch wird das Enzym ADH gleichsam beschäftigt (siehe unter Kompetitive Hemmung) und wandelt weniger den Methanol in das eigentlich giftige Abbauprodukt um. Der Methanol wird dann mit dem Urin und über die Atmung ausgeschieden.
-- pistazienfresser 11:20, 5. Feb. 2010 (CET)
- Swanke zwischen LEsenwert und Exzellent. Ich geb mal die höhere, allerdings mit Bauchschmerzen, den zum Teil ist der Artikel nicht wirklich Laienverständlich, und holt an gewisen Orten zu wenig aus (Sprich lässt den Laien im Regen stehen weil der Fachbegriff nicht verständlich erklärt wird). -- Bobo11 11:46, 5. Feb. 2010 (CET)
- Exzellent Ein sehr umfassender und weitestgehend sehr gut verständlicher Artikel, bei dem ich keine Schwächen erkenne. -- Uwe G. ¿⇔? RM 12:53, 5. Feb. 2010 (CET)
29. Januar
Diese Kandidaturen laufen bis zum 8./18. Februar
Ein recht ungewöhnlicher Vertreter der Familie der Segler, vor allem, was seine Nistgewohnheiten anbelangt. Die fast ausschließlich in Afrika vorkommende Vogelart baut ihre Nester an Palmwedeln und verklebt die Eier mit Speichel am Nest, damit sie nicht herausfallen.--Cactus26 09:30, 29. Jan. 2010 (CET)
- In jedem Falle schon mal Lesenswert. Zwei Winzigkeiten sind dann doch aufgefallen: In der Bildunterschrift bei der Palmyra-Palme ganz unten finde ich das Wort "verwendet" irritierend. "Vom Segler als Nistplatz/Nistbaum bevorzugt" wäre doch bestimmt eine bessere Alternative? Apus bradfieldi --> nicht Apus bradfieldii? Gruß;-- Nephiliskos 09:50, 29. Jan. 2010 (CET)
- Danke für dieses schnelle Feedback. Die Formulierung in der Bildunterschrift habe ich angepasst, bei Apus bradfieldi stehe ich etwas auf dem Schlauch.--Cactus26 10:58, 29. Jan. 2010 (CET)
- Hi!^^ Ei, ich dachte immer, bei wissenschaftlichen Namen kämen immer zwei "i"´s ans Ende? LG;-- Nephiliskos 11:29, 29. Jan. 2010 (CET)
- Das -i ist der lateinische Genitiv von -us, ein -ii kommt zu Stande, wenn der Genitiv eines auf -ius endenden Wortes gebildet wird. Da viele frühere Naturwissenschaftler latinisierte Namensformen auf -ius angenommen haben, ist die -ii-Endung häufig, wenn Arten nach denen benannt werden. Bei nicht-latinisierten Namen (wie Bradfield) wird nur ein einfaches Genitiv-i angehängt. -- Cymothoa Reden? Bewerten 11:42, 29. Jan. 2010 (CET)
- Hi!^^ Ei, ich dachte immer, bei wissenschaftlichen Namen kämen immer zwei "i"´s ans Ende? LG;-- Nephiliskos 11:29, 29. Jan. 2010 (CET)
- Danke für dieses schnelle Feedback. Die Formulierung in der Bildunterschrift habe ich angepasst, bei Apus bradfieldi stehe ich etwas auf dem Schlauch.--Cactus26 10:58, 29. Jan. 2010 (CET)
- A. bradfieldi ist auch nach Avibase der korrekte wiss. Name. Gruß, --Accipiter 11:49, 29. Jan. 2010 (CET)
- Aaaahh~! Das ist es also. Dann sorry, ihr Lieben. War nur irgendwie plötzlich verwundert. Ich kenn das ja von botanischen Namen her. Da gibt´s die meisten "ii´s". ;-) LG;-- Nephiliskos 12:06, 29. Jan. 2010 (CET)
- Auch mir schien das "ii" gefühlsmäßig zumindest nicht unplausibel, da ich aber wusste, dass die Endung des mask. Gen. nur ein "i" ist, war mir bisher nicht klar warum.--Cactus26 13:02, 29. Jan. 2010 (CET)
- Aaaahh~! Das ist es also. Dann sorry, ihr Lieben. War nur irgendwie plötzlich verwundert. Ich kenn das ja von botanischen Namen her. Da gibt´s die meisten "ii´s". ;-) LG;-- Nephiliskos 12:06, 29. Jan. 2010 (CET)
- Lesenswert. Ein weiterer schöner Artikel über die leider nur sehr spärlich untersuchten Segler der Tropen :)--† Alt ♂ Wünsch dir was! 15:06, 30. Jan. 2010 (CET)
Exzellent Erfüllt alle Exzellenz-Kriterien, gut recherchierter Artikel, schön bebildert und vom Autor mit einer Verbreitungskarte versehen, für mich sind keine Auslassungen erkennbar. -- IKAl 10:05, 31. Jan. 2010 (CET)
- ein sehr solider und in meinen Augen auf jeden Fall lesenswerter Artikel. Er stellt präzise und imho gut verständlich die Lebensweise dieser Art dar, insbesondere in den Abschnitten zu den Merkmalen und zur Lebensweise würde ich mir gen exzellent doch noch ein wenig Fleisch wünchen (obwohl mir bewwusst ist, dass das bei einer afrikanischen Art sicher einfacher geschrieben als getan ist). Danke für da Lesevergnügen. -- Achim Raschka 21:28, 1. Feb. 2010 (CET)
- Mindestens Lesenswert. Der Artikel hat mir sehr gut gefallen, der lebendige Schreibstil bleibt präzise. Lücken sind für mich als Laie nicht zu erkennen, allerdings vermute ich, dass man einige Abschnitte, etwa zu Feinden und Bestand noch ausbauen könnte, z.B. mit Zahlen zur Bedrohung durch die einzelnen Feinde oder zur Entwicklung und Tendenz der Gefährdung. Wie beeinflusst der Mensch die Bestände? Außerdem würde ich mir mehr Einzelnachweise wünschen, damit klar wird, woher die Aussagen stammen. Ansonsten fehlt dem Artikel in meinen Augen wenig zur Exzellenz. Grüße, Wikiroe 13:16, 3. Feb. 2010 (CET)
- Danke. Die von Dir genannten Punkte (Feinde, Bestand, Gefährdung) halte ich aufgrund der Quellenlage nur schwerlich für ergänzbar. Zum Einfluss des Menschen habe ich noch einen Satz ergänzt, insgesamt ist der Einfluss des Menschen wohl ambivalent, wie das für Segler typisch ist (siehe Artikel Segler, "Status und Schutz"). Wo ich tats. noch Material in der Hinterhand habe, ist die Beschreibung des Gefieders. Die Hauptquelle, Chantler&Driessens, versteht sich ja hauptsächlich als Bestimmungsbuch und ist da sehr ausführlich, so dass eine Zusammenfassung auf einen sinnvollen, halbwegs homogenen Detailgrad oft schwierig ist (eine vollst. Wiedergabe ist sicherlich unangebracht, die ist ohnehin nur bei einer "in der Hand Bestimmung" nützlich). Bei den Einzelnachweisen ist so, dass der Artikel vorwiegend auf einer Quelle basiert. Dies soll der erste Einzelnachweis kenntlich machen (alles was nicht explizit gekennzeichnet ist, stammt aus dieser Quelle). Der Artikel hat sich seit seiner Entstehung nun etwas entwickelt, so dass der Anteil anderer Quellen wohl leicht gestiegen ist, so dass er sich möglicherweise jetzt in einem Grenzbereich befindet, wo eine "normale" Einzelnachweisverwendung angebracht sein könnte. Wenn Du möchtest, stelle ich es um.--Cactus26 07:58, 4. Feb. 2010 (CET)
- Nichts zu danken, der Artikel ist schlichtweg gut! Schade, dass Deine Quellen nicht mehr hergeben. Ließe sich die Recherche ausweiten? Was ist mit den anderen Abschnitten, gibt’s da noch mehr? Denn „noch ein wenig Fleisch“ (Achim Raschka, s.o.) würde auch ich mir für ein Sternchen-Bapperl wünschen. Was die Einzelnachweise angeht, halte ich es persönlich mit dem Motto: „eher zu viel als zu wenig“, aber das ist in der WP nicht unumstritten. Letztendlich ist es vielleicht nur eine Geschmacksfrage. Grüße, Wikiroe 11:27, 4. Feb. 2010 (CET)
- Danke. Die von Dir genannten Punkte (Feinde, Bestand, Gefährdung) halte ich aufgrund der Quellenlage nur schwerlich für ergänzbar. Zum Einfluss des Menschen habe ich noch einen Satz ergänzt, insgesamt ist der Einfluss des Menschen wohl ambivalent, wie das für Segler typisch ist (siehe Artikel Segler, "Status und Schutz"). Wo ich tats. noch Material in der Hinterhand habe, ist die Beschreibung des Gefieders. Die Hauptquelle, Chantler&Driessens, versteht sich ja hauptsächlich als Bestimmungsbuch und ist da sehr ausführlich, so dass eine Zusammenfassung auf einen sinnvollen, halbwegs homogenen Detailgrad oft schwierig ist (eine vollst. Wiedergabe ist sicherlich unangebracht, die ist ohnehin nur bei einer "in der Hand Bestimmung" nützlich). Bei den Einzelnachweisen ist so, dass der Artikel vorwiegend auf einer Quelle basiert. Dies soll der erste Einzelnachweis kenntlich machen (alles was nicht explizit gekennzeichnet ist, stammt aus dieser Quelle). Der Artikel hat sich seit seiner Entstehung nun etwas entwickelt, so dass der Anteil anderer Quellen wohl leicht gestiegen ist, so dass er sich möglicherweise jetzt in einem Grenzbereich befindet, wo eine "normale" Einzelnachweisverwendung angebracht sein könnte. Wenn Du möchtest, stelle ich es um.--Cactus26 07:58, 4. Feb. 2010 (CET)
- IMHO Lesenswert, gelungener Artikel zu einer interessanten Vogelart. --Ixitixel 10:26, 5. Feb. 2010 (CET)
- Sicher Lesenswert, für mehr fehlt mir irgenwie noch was, kanns allerdings nicht genau beschreiben was. Liegt vielleicht auch daran, das nur englischsprachige Weblinks zur Verfügung stehen um die Endstehung des Artikel nachvollziehen zu können. -- Bobo11 11:50, 5. Feb. 2010 (CET)
Vor einigen Wochen schon schlug Rita2008 diesen Artikel über ein Bremer Opfer der Reichspogromnacht für eine Lesenswert-Auszeichnung vor. Seinerzeit wurde an dem Beitrag aber noch intensiv gearbeitet, so dass die Kandidatur zunächst zurückgestellt wurde. Inzwischen hat der Artikel ein sehr konstruktives Review-Verfahren (dokumentiert auf der Artikeldisk) hinter sich, in dem er weiter verbessert und ausgebaut wurde. Hauptautor des Artikels ist Jocian. - Meiner Meinung nach gelingt es trotz des sehr spärlich überlieferten Quellenmaterials (der Versuch der Auslöschung ist leider weitgehend geglückt), Biographie und Zeitgeschichte vorbildhaft miteinander zu verschränken. Das soziale Engagement von Martha Goldberg wird herausgearbeitet und auf diese Weise plausibel gemacht, warum sie noch Jahrzehnte nach Kriegsende ein hohes Ansehen in Bremen genoss (und z.T. noch immer genießt). Besonders bemerkenswert scheint mir die genaue Darlegung des Ablaufs ihrer Ermordung mit der anschließenden Niederschlagung der strafrechtlichen Verfolgung zu sein. Hier wird an einem greifbaren Beispiel deutlich, wie das Unrechtsregime vorging. Wie alle Beiträge von Jocian ist der Artikel sehr gut belegt und - im Rahmen des Möglichen und mit Hilfe der ausgezeichneten Arbeit der Fotowerkstatt - gut illustriert. --Happolati 16:18, 29. Jan. 2010 (CET)
Lesenswert - Aus den genannten Gründen ist der Artikel für mich lesenswert. --Happolati 16:18, 29. Jan. 2010 (CET)
Exzellent - Ich glaube Happolati, wenn er sagt, dass die Quellen spärlich sind. Ich sehe deshalb keinen Grund für "nur" lesenswert. --Herr Klugbeisser 18:20, 29. Jan. 2010 (CET)
Lesenswert Habe den Artikel im Review kommentiert. Die Autoren sind sehr gut mit diesen und weiteren Hinweisen umgegangen. Entstanden ist ein absolut lesenswerter Artikel, der hier ruhigen Gewissens als ein solcher ausgezeichnet werden kann. Vielen Dank für die Arbeit. --Atomiccocktail 18:39, 29. Jan. 2010 (CET)
- Lesenswert Solide Arbeit, die gut recherchiert und belegt ist. Großes Lob auch für das Bildmaterial. --Freimut Bahlo 19:01, 29. Jan. 2010 (CET)
- Exzellent Eine ausgezeichneter Artikel. Vielleicht würde ein Hinweis auf die wenigen vorhandenen Quellen im Abschnitt Geschichte helfen, übertrieben hohe Erwartungen zu vermeiden.--Janericloebe 01:20, 30. Jan. 2010 (CET)
Lesenswert Rundum gelungen durch den "Dauereinsatz" des Hauptautors... --Holgerjan 16:50, 30. Jan. 2010 (CET)
Lesenswert Wie oben genannt ist der Artikel gut mit Belegen "gespickt" und gut verfasst. --Gaga1995 17:28, 30. Jan. 2010 (CET)
Lesenswert Nach dem gelungenen Review mindestens lesenswert. Was soll ich sagen, eine Zierde für die Wikipedia. Schreiben 17:59, 30. Jan. 2010 (CET)
- Lesenswert - Rundum gelungen!--Askalan Sprich dich ruhig aus! 20:17, 30. Jan. 2010 (CET)
Exzellent Schon im Review ein beeindruckender Artikel, jetzt wo er fertig ist, eine einfach tolle und vor allem mustergültige Arbeit. --Mirko Junge 18:04, 31. Jan. 2010 (CET)
- Exzellent Sehr gute Recherche und exzellent geschrieben! Jeder, der sich mit der Thematik beschäftigt, weiß wie schwierig die Quellenlage ist. --Roll-Stone 18:44, 31. Jan. 2010 (CET)
Lesenswert - leider. Eigentlich mehr - aber die Einleitung ist einfach zu kurz. Man erfährt außer einem wenig sagenden Nebensatz nichts von der Vorpogrom-Zeit und gar nichts zur Aufarbeitung. Marcus Cyron 01:14, 3. Feb. 2010 (CET)
30. Januar
Diese Kandidaturen laufen bis zum 9./19. Februar
Die König-Ludwig-Eiche (auch Königseiche, Tausendjährige Eiche, bis Mitte des 19. Jahrhunderts Stolze Eiche) ist ein Naturdenkmal im Staatsbad Brückenau, einem Ortsteil des drei Kilometer nordöstlich gelegenen Bad Brückenau im Landkreis Bad Kissingen in Bayern. Es handelt sich um eine Stieleiche (Quercus robur). Sie ist nach unterschiedlichen Schätzungen 360 bis 700 Jahre alt. Der Umfang des Stammes beträgt etwa sieben Meter. Sie hat ihren Namen von König Ludwig I., dessen Lieblingseiche sie bei seinen zahlreichen Kuraufenthalten im Staatsbad Brückenau war. Über die Eiche gibt es seit dem Jahre 1780 zahlreiche Nennungen und Abbildungen. Zahlreiche Adelige aus dem Inland und Monarchen aus dem Ausland, die zur Kur in Brückenau weilten, besuchten die Eiche. Das Deutsche Baumarchiv zählt die Eiche zu den national bedeutsamen Bäumen (NBB).
Der Artikel befand sich zuletzt im Review. Die dort angebrachten Anmerkungen sind eingeflossen. Zuletzt ist Schubbay sprachlich den Artikel durchgegangen. Bei Kritiken oder Anregungen bin ich wie immer bemüht, dies so gut wie möglich umzusetzen.
- Neutral als Haupautor. -- Rainer Lippert 08:50, 30. Jan. 2010 (CET)
- Lesenswert. Auf jeden Fall lesenswert. Kulturgeschichtlich interessant aufbereitetes Thema. --Freimut Bahlo 13:40, 30. Jan. 2010 (CET)
- Lesenswert Inhaltlich umfassend, gut gegliedert und bebildert. Sprachlich noch nicht optimal, da zu viele Substantivierungen (→ Amtsdeutsch).--Stegosaurus Rex 14:04, 30. Jan. 2010 (CET)
- Lesenswert Gut aufbereitetes Nischenthema. Der Artikel gut geglieder, schön bebildert und interessant zu lesen. Die Geschichte des Baumes ist gut ausgearbeitet und die (bestimmt nicht all zu zahlreiche) Literatur zu diesem Thema ist benutzt worden. --El Matzos 15:35, 31. Jan. 2010 (CET)
- Zwei Anmerkungen zum Kapitel Neuere Zeit:
- Der Satz „In den letzten 50 Jahren wurden an der Eiche mehrmals Baumpflegemaßnahmen durchgeführt, zum Beispiel CODIT.“ ist irgendwie nicht stimmig, da das CODIT-Modell keine Baumpflegemaßnahme ist. Es wurden vielmehr aufgrund dieses Konzeptes neuere („sanftere“) Methoden entwickelt. Die nachfolgend beschriebenen gehören allerdings nicht dazu; hierbei handelt es sich um baumchirurgische Maßnahmen, die die Eiche hauptsächlich vor dem völligen Zerfall schützen sollen.
- Der Satz „Die Gärtnerei des Staatsbades brachte im Frühjahr 2006 spezielle Vitalpilze (Mykorrhiza) in den Kronenbereich ein.“ ist zumindest verwirrend, hier wäre „Wurzelbereich“ wohl eine Alternative. Damit wäre einerseits die Doppeldeutigkeit, andererseits die Wiederholung im nächsten Satz („Boden im Kronenbereich“) vermieden, und ob die Pilze nur in den Bereich unter der Krone injiziert wurden, ist ja auch nicht so klar. --LeSchakal 13:46, 1. Feb. 2010 (CET)
- Hallo LeSchakal, danke für die Anmerkungen! CODIT habe ich entfernt. Zu Kronenbereich. Diese Information habe ich von der dortigen Gärtnerei. Mir wurde Kronenbereich gesagt. Ich denke, damit ist der Boden unterhalb der Krone gemeint. Also die Fläche unterhalb der Krone. Ich habe es jetzt in Wurzelbereich geändert. Grüße -- Rainer Lippert 15:26, 1. Feb. 2010 (CET)
Das Schloss Neuschwanstein liegt oberhalb von Hohenschwangau bei Füssen im südlichen Bayern. Der Bau wurde für den bayerischen König Ludwig II. errichtet, der hier jedoch nur wenige Monate lebte und noch vor der Fertigstellung der Schlossanlage verstarb. Das Schloss wurde ursprünglich als Neue Burg Hohenschwangau bezeichnet, den Namen Neuschwanstein trägt es erst seit 1886. Heutiger Eigentümer der Anlage ist der Freistaat Bayern.
Nach einem umfangreichen Ausbau in den letzten Wochen und einem Besuch im Review stelle ich den Artikel zu einem der bekanntesten Bauwerke Deutschands mal zur Wahl.. Als Hauptautor neutral. podracer_hh 14:27, 30. Jan. 2010 (CET)
- Exzellent. Ausgezeichneter Artikel, der das Bauwerk ausführlich, übersichtlich und gut belegt behandelt.--Freimut Bahlo 22:10, 30. Jan. 2010 (CET)
- ICh schwanke zwischen Lesenswert und exzellnet. Irgend etwas stört mich noch, kann aber nicht wirklich benennnen, ev. sind die Bilder (Prakisch alles alte). Steh aber nicht im weg fall's es knap werden solte für exzelent. Bobo11 10:18, 31. Jan. 2010 (CET)
- Formal ist gerade sowohl die Anzahl (im Verhältnis zum Textvolumen) als auch die Auswahl der Bilder überzeugend gelungen, nämlich die Gestaltung des Artikels mit aktuellen wie historischen Fotografien sowie histor. Gemälden/Zeichnungen bzw. Grundrissen. --Freimut Bahlo 10:38, 31. Jan. 2010 (CET)
- Danke;-) Freie, neue Bilder der Innenräume sind leider kaum verfügbar, da die photochromen Bilder aber ja den historischen - und heutigen - Zustand darstellen, halte ich sie ebenfalls für geeignet..:-) podracer_hh
- Exzellent Sehr schön zusammengestellt und bebildert. Allerdings hab ich zwei Fragen: Die letzten drei Bilder ganz unten - sind das wirklich Fotografien??? Die sehen eher wie Ölgemälde aus! Die zweite Frage wäre: Kann jmd. nochmal schnell wegen Typos gucken? Besonders mit dem Wort "Palast" scheint es Probleme zu geben, denn permanent fehlt das "t" am Schluss. Sollte "Palais" gemeint sein, fehlt wohl das "i". :-) LG;--Nephiliskos 16:23, 31. Jan. 2010 (CET)
- Hallo Nephiliskos, vielen Dank für Deine Bewertung! Das Wort Palas ist korrekt, es meint im Burgenbau den Wohntrakt. Die Ähnlichkeit kommt zustande, da Palas, Palast und Palais denselben Ursprung haben. Die Bilder aus den Wohnräumen sind übrigens Photochromdrucke vom Ende des 19. Jahrhunderts. podracer_hh 16:53, 31. Jan. 2010 (CET)
- Ach soooo!? Upps... :-)) Ok, dann entschuldige bitte. Siehste, jetzt hab ich noch was dazugelernt. --Nephiliskos 18:31, 31. Jan. 2010 (CET)
- Gern:-) Schau doch auch mal hier >Palast<, da wird der Ursprung recht gut erläutert..:-) podracer_hh
- Ach soooo!? Upps... :-)) Ok, dann entschuldige bitte. Siehste, jetzt hab ich noch was dazugelernt. --Nephiliskos 18:31, 31. Jan. 2010 (CET)
- Exzellent Sehr schöner Artikel. Gut zu lesen und schön aufgebaut sowie bebildert. --JvB1953 20:21, 31. Jan. 2010 (CET)
Lesenswertmit Tendenz zu mehr. Was mir zum Exzellenten fehlt, sind (analog zu den Innenräumen) präzisere Beschreibungen der Architektur der einzelnen Bauteile. Schmuck der Fassaden, Bauornamentik, die Ziertürmchen usw. – da kann man doch zumindest ein paar allgemeine Worte, etwa im Abschnitt "Der Außenbau" zu verlieren (sorry, dass mir das nicht bereits während des Review aufgefallen ist). --Haselburg-müller 20:34, 31. Jan. 2010 (CET) Jetzt Exzellent! --Haselburg-müller 13:48, 1. Feb. 2010 (CET)
- Hallo Haselburg-Müller:-) Ich habe den Abschnitt Der Außenbau noch mit ein paar zusätzlichen Infos gefüttert. Da die Baudekoration aber auch in der Einleitung zu dem Abschnitt und unter der stilistischen Einordnung angesprochen wird, habe ich, um Redundanzen zu vermeiden, mich auf das wesentliche beschränkt. podracer_hh 22:19, 31. Jan. 2010 (CET)
- Lesenswert interessanter Artikel, schön bebildert und gut zu lesen. Zum Exzellenten fehlt mir eine etwas klarere Darstellung der politischen Bezüge (zumindest das Stichwort Kaiserbrief hätte ich mir schon erwartet). Nach der Lektüre hätte ich auch gerne eine Antwort auf die Frage gehabt warum das Schloss bei seinem Tod 1886 noch immer einer Großbaustelle glich obwohl die anderen Projekte so massiv vorangetrieben wurden. (Ich weiß nicht ob hier belegbare Aussagen machbar sind, daher habe ich die Frage bei meiner Einschätzung ignoriert). Nemissimo 酒?!? RSX 23:55, 31. Jan. 2010 (CET)
- Der Kaiserbrief und die Ausgleichszahlungen aus dem Welfenfonds spielten für die anderen Bauten eine größere Rolle. Als 1868 die Vorarbeiten für Neuschwanstein begannen, lag die Reichseinigung ja noch drei Jahre in der Zukunft. Den finanziellen Auslöser für Neuschwanstein gab der Tod Ludwigs I. Und Großbaustellen blieben die anderen Projekte ebenfalls, weil der König ständig nachbessern und Pläne ändern ließ. Linderhof wurde zwar vollendet, aber in einer reduzierten Variante, das geplante Theater und ein "byzantinischer Palast" kamen nicht mehr zur Ausführung. Und Herrenchiemsee war wie Neuschwanstein noch eine Baustelle... podracer_hh 13:37, 1. Feb. 2010 (CET) So, ich habe den Kaiserbrief & den Welfenfonds noch mit in den Artikel aufgenommen.. podracer_hh 14:46, 1. Feb. 2010 (CET)
- Exzellent. Gut zu lesen. Ausführlicher Text und schöne, abwechslungreiche Bebilderung. Warhols Neuschwanstein als Weblink, was will man mehr. Glückwunsch zu dem Artikel -- Alinea 17:35, 1. Feb. 2010 (CET)
Exzellent. Warum kommt nach "Die Innenräume" ein horizontaler strich? unter "Der Außenbau" ist auch keiner -Segelboot polier mich! 18:23, 2. Feb. 2010 (CET)
- Exzellent. Wirklich ein umfangreicher und gut geschriebener Artikel. Den horizontalen Strich habe ich übrigens entfernt.--Janericloebe 01:04, 4. Feb. 2010 (CET)
- Lässt sich die häßlich lange Bildunterschrift zur Projektskizze nicht kürzen, Infos in den Haupttext? Z.B. könnte doch reichen: Entwurf von 1869, an die Baugestalt der Wartburg angelehnt und mit romantisierenden Details angereichert. Weil nur blitzüberflogen, keine Bewertung. --Aalfons 12:07, 4. Feb. 2010 (CET)
- Hab's gekürzt, die notwendigen Infos über Bergfried & Garten aber gelassen. Diese Elemente werden mehrfach im Text genannt und sollten dann auch im Bildtext beschrieben sein. podracer_hh 12:33, 4. Feb. 2010 (CET)
- Exzellent Rundum gelungen. --Pass3456 22:15, 4. Feb. 2010 (CET)
- Ohne Bewertung: Es fehlt zur Zeit, dass das Schloss vermutlich ab 1940 das Haupt-Depot für geraubte Kunstschätze insbesondere aus Frankreich war: Nachschlagen bei Beutekunst (Zweiter Weltkrieg), Einsatzstab Reichsleiter Rosenberg und Kontaktaufnahme zu deren Hauptautoren empfohlen. --Holgerjan 23:23, 4. Feb. 2010 (CET)
- Dass Neuschwanstein - neben dem Alten Schloss auf der Herreninsel, Schloss Mikulov, dem Kloster Buxheim und anderen - als eines der Beutedepots diente, habe ich nun belegt und ergänzt. podracer_hh 09:49, 5. Feb. 2010 (CET)
31. Januar
Diese Kandidaturen laufen bis zum 10./20. Februar
Die Theorie der interpersonalen Beziehung in der Pflege ist eine von der amerikanischen Pflegetheoretikerin Hildegard Peplau entwickelte Pflegetheorie, die 1952 unter dem Titel Interpersonal Relations in Nursing: A Conceptual Frame of Reference for Psychodynamic Nursing veröffentlicht wurde. Peplaus Theorie ist die erste Pflegetheorie die nach Florence Nightingales 1859 publizierten Notes on Nursing erschien und hatte einen maßgeblichen Einfluss für die Entwicklung der Pflegeforschung, der Pflegebildung, der Pflegekultur und des pflegerischen Selbstverständnisses. Innerhalb der deutschsprachigen Pflegewissenschaft wird diese Theorie auch mit dem feststehenden Ausdruck Zwischenmenschliche Beziehungen in der Pflege bezeichnet.
Für die meisten wohl etwas abwegig, aber für die Pflege eine bahnbrechende Theorie… Nachdem das -Achtung Mitarbeiterwerbung- Portal:Pflege noch keine Vergleichsmöglichkeiten und keinerlei Erfahrungen mit der wikipedianischen Ausgestaltung ihrer zentralen wissenschaftlichen Grundlagen hat, stelle ich diesen Artikel ganz neutral zur Bewertung um eine entsprechende Einschätzung zu erhalten. -- Ivy 11:44, 31. Jan. 2010 (CET)
- Exzellent, der Artikel hat mir schon im Review sehr gut gefallen! Er erklärt ein eher unbekanntes Themenfeld sehr verständlich, ist mit großem Fachwissen geschrieben worden und sehr interessant zu lesen. Viele Grüße --Amygdala77 16:56, 31. Jan. 2010 (CET)
- mindestens Lesenswert schöne Arbeit. Kleine Kritikpunkte:
- Die Pflege hat nach Peplaus Theorie die Aufgabe, die Weiterentwicklung der Interaktionspartner – Pflegebedürftiger und Pflegekraft – zu fördern und sie bei den auftretenden zwischenmenschlichen Problemen im Pflegeprozess zu unterstützen." - Das klingt zu sehr nach Werbesprech.
- Wie funktioniert die Anwendung? Wie sieht die Ausbildung darin aus und welches Feedback (Studien) gibt es? Der Artikel bleibt da zu abstrakt und allgemein.
- Wie lautet eigentlich die Theorie zur Ursache der Angst hier? --Gamma γ 18:54, 31. Jan. 2010 (CET)
- Zu 1. Ich habs umformuliert und halte mich jetzt näher an Steppe, klingt nicht ganz so fordernd.
- Zu 2. Mehrere Schwierigkeiten: Die Anwendung der Theorie innerhalb der psychodynamischen Pflege, kann ich ohne massives How-to nicht beschreiben, noch dazu würde das den Rahmen des Artikels zur Theorie sprengen. Das wären das Dinge wie: Erkennt die Pflegekraft aufgrund intuitiven Erfassens, veränderter Mimik, eines veränderten Verhalten des Gepflegten dessen Angst während der Orientierungsphase, soll sie dessen Gefühle zulassen, ihm in seinen Gefühlen begegnen, darauf eingehen und ihm durch geeignete Maßnahmen wie eine verständliche Sprache, Zeigen der Stationsräumlichkeiten, Erklären der stationsinternen Abläufe, Vorstellen der Teammitglieder und Gespräche über die Ängste klärend auf die Situation einwirken und ihm so eine Lernerfahrung ermöglichen. - An sich auch fieses Gesülze, evtl. aber als Tabelle denkbar.
- Ein weiteres Problem: Die Theorie wird nicht direkt angewendet, sondern als „ideologische“ Basis der Pflege in der jeweiligen Einrichtung verwendet, häufig werden andere Theorien/Modelle damit kombiniert, die Pflegeethik und das resultierende Leitbild haben dabei wesentlichen Einfluss auf die Ausgestaltung der tatsächlichen praktischen Umsetzung - in einer katholisch geführten Klinik kommen dabei ganz andere Schwerpunkte raus als in einer antroposophischen Einrichtung. In Deutschland kann zB aus abrechnungstechnischen Gründen die Theorie nur modifiziert angewandt werden, dh. sie muss in die AEDL nach Krohwinkel passen, sonst wird die einzelne Pflegemaßnahme von den Pflegeassistenzsystemen nicht erfasst - mal davon abgesehen, dass gesprächsorientierte Pflege in „normalen Einrichtungen“ sowieso nicht bezahlt wird. Auf die grundlegende Problematik der Theorie, die den praktischen Abläufen in einem stationären Umfeld widerspricht, bin ich in der Kritik eingegangen.
- Eine „echte“ Ausbildung dazu gibt es nicht, die Theorie wird in der schulischen Ausbildung vorgestellt, ist dabei aber schwerpunktmäßig in ihrer Bedeutung für die Pflegekultur im Bereich „berufliches Selbstverständnis“ und „Pflegegeschichte“ angesiedelt und wird erst für Fachpflegekräfte in der Psychiatrie als eine der möglichen anwendbaren Theorien en detail besprochen. Universitär wird darauf in mehreren Bezügen eingegangen, ist halt immer gut für eine Hausarbeit ;-)
- Ich hab zwar Studien dazu gefunden, allerdings fand ich die aktuelleren Sachen wie die Drop-out-Quote beim Pflegepersonal für die Theorie selbst nicht wesentlich, sondern nur für die Umsetzung. Deswegen habe ich mich auf die metatheoretischen Ergebnisse beschränkt.
- Zu 3. Ich habs Peplaus Definition dazu eingebaut.
- Danke für deine Umformulierungen… ich hab ewig versucht Wissenschaftsgläubigkeit zu ersetzen und kam nicht drauf :-) Grüßle -- Ivy 11:16, 1. Feb. 2010 (CET)
- Exzellent Ein vorbildlicher Artikel. Danke! Frage/Kommentar: Ich habe mich nur kurz etwas gefragt, weshalb die scheinbar bedeutende Theorie einer amerikanischen Pflegetheoretikerin keinen Artikel in der en:WP hat, da diese sonst meist ausführlicher ist. Letztlich ist Frau Prof. Peplau auch dort als major nursing theorist gelistet. Offenbar ist die en:WP in diesem Bereich noch recht ausbaufähig (Wink für eine Übersetzung :-) ). --Firefly's luciferase 03:25, 3. Feb. 2010 (CET)
- Nicht nur die en:WP ;-) Wink notiert… Grüßle -- Ivy 09:48, 3. Feb. 2010 (CET)
Nach dem Review ein neuer Versuch. sneecs 14:25, 31. Jan. 2010 (CET)
- Exzellent Ein sehr detaillierter und sprachlich gut geschriebener Artikel. Hervorragend! --Freimut Bahlo 17:42, 31. Jan. 2010 (CET)
- Exzellent Auf jeden Fall. Hatte mir den Artikel schon in Review angesehen. War dort schon ein sehr schöner Artikel. --JvB1953 17:56, 31. Jan. 2010 (CET)
- keine Auszeichnung. Die Rezeption fehlt fast vollständig; dass das Ganze in verschiedenen Deutungen zu einem wesentlichen des polnischen Staatsmythos wurde, wird ganz knapp angerissen. Und dann die echt unschöne Einleitung. Der Pathos, den man braucht um einen Staat, neue Kraft und neues Selbstvertrauen [...] schöpfen und Reformen durch[..]setzen zu lassen, gehört nicht eine Enzyklopädie. 120 Jahre dauerte es nicht bis Auftreten des zum nächsten polnischen Staats auf der Landkarte, sowohl Napoleon als auch die Romanows hielten sich im 19. Jahrhundet polnische Satellitenstaaten. Warum die Teilung eines Staates, der Polen-Litauen heißt, als polnische Teilung bekannt ist, wird auch nicht erklärt. Der äußerst problematische Begriff der Adelsrepublik als bekannt vorrausgesetzt und nicht mal verlinkt. Die Inneren Schwierigkeiten des Staates kommen erst versteckt weiter hinten, dabei war die Deutung - Staatsorganisation war den aufstrebenden neuen europäischen Großmächten - dem Preußen und Russland - strukturell unterlegen - in 19. Jahrhundert die führende und wird auch heute als wichtiger Teilaspekt in einigen Werken dargestellt. Der alte Staat und die Polen als Volk werden teilweise gleichgesetzt - wohl in Folge des diesbzgl. polnischen Staatsmythos, obwohl die Polen in dem Staat wohl eher die Minderheit waren. Die in der alten Kandidatur angesprochenen Probleme - Armes-Polen-POV - ist leider nicht beseitigt worden. Kragenfaultier 18:24, 31. Jan. 2010 (CET)
- Ich versuche die Kritik mal Punkt für Punkt zu kommentieren:
- Der napoleonische und der russiche Satellitenstaat sind keine polnischen Staaten!
- Dass die Einleitung jetzt in der Kandidatur kritsiert wird, nachdem ich einen Monat lang im Review auf Reaktionen gewartet ist, finde ich ein wenig unfair.
- Mein Schreibstil mag eher erzählend und nicht enzyklopädisch sein. Den Sticker POV lass ich mir aber nicht anhaften. Darauf werde ich allerdings nicht weiter eingehen, weil ich es schlichtweg für Geschichtsverfälschung halte, wenn man verschweigt und relativiert, dass Polen zum "Spielball der Nationen" wurde.
- Welche Auswirkungen dieses Kapitel der Geschichte auf das Selbstbewusstein der Polen in den folgenden Jahrhunderten bis heute hatte ist sicherlich ein Aspekt, den man näher ausführen sollte, alerdings fehlt mir dazu jetzt die passende Literaturgrundlage. Wer hier nähere belegbare Ausführungen machen kann, ist herzlich eingeladen dies zu tun.
- Dass die Polen in Polen-Litauen eine Minderheit gewesen sein sollen, hätte ich gerne belegt.
- Der Begriff polnische Teilungen wird im wissenschaftlichen Diskurs abgelehnt, weswegen er in diesem Artikel nicht zu finden ist. Ich spreche duchweg von Teilungen Polens, was aber immer die Teilungen Polen-Litauen impliziert. sneecs 19:23, 31. Jan. 2010 (CET)
- Exzellent - Sehr gut geschrieben, toll bebildert und auch noch gut belegt. Eindeutig! --Askalan Sprich dich ruhig aus! 11:32, 1. Feb. 2010 (CET)
- Der napoleonische und der russiche Satellitenstaat sind keine polnischen Staaten! Spielball der Nationen... Der Hinweis auf den "naiven Nationalismus" aus der letzten Kandidatur wurde offenbar nicht verstanden. Ein Staat ist nach Logik dieser Darstellung nicht etwa dann ein polnischer Staat, wenn die polnischsprachige Bevölkerung dort die Mehrheit oder Elite bildet, sondern wenn ihn die nationale Geschichtsschreibung als polnischen Nationalstaat versteht. Zum demographischen Hinweis: Dass die Bevölkerungszusammensetzung eine recht komplexe Sache war, weiß sogar Wikipedia: siehe Abschnitt Demographics and religion. keine Auszeichnung, --87.0.13.83 12:19, 1. Feb. 2010 (CET)
keine AuszeichnungWarum gibt es keine Links auf Neuostpreußen usw? Cherubino 13:00, 1. Feb. 2010 (CET)- Habe Verweise auf Westpreußen, Südpreußen und Neuostpreußen hinzugefügt. sneecs 15:50, 1. Feb. 2010 (CET)
- Exzellent Gut und verständlich geschrieben, gut strukturiert und belegt. Für einen enzyklopädischen Artikel bleibt kein Wunsch offen. -- Otberg 17:35, 1. Feb. 2010 (CET)
- Leider
keine Auszeichnunggemäß Fossa in der ersten und Kragenfaultier und der IP in der jetzigen Kandidatur. Mir hält der Artikel zu sehr das Bild von den Polen als den geprügelten kindern Europas hoch, ohne dass ausreichend auf die Zusammensetzung eben dieses Staates eingegangen wird. Die Teilungen werden als grausames Schicksal dargestellt, dabei wird nichtmal klar, ob und wie die ganz normale Bevölkerung – nicht der Adel und der König – diese Teilungen erlebt haben. Ich weiß, dass diese Art von Geschichtsschreibung immer noch weit verbreitet ist, aber bei Dreißigjähriger Krieg geht es ja auch ansatzweise, da wird zudem auf die Rezeption eingegangen (ein solcher Abschnitt fehlt hier). Alles in allem ist mir der Blick auf die Teilungen zu subjektiv, unausgewogen und unvollständig. Der Artikel ist in jetzigem Zustand ein Stück sehr guter Arbeit, das aber leider an den Zielvorgaben vorbeigeht. Ich fände es deshalb falsch, ihn als lesenswert und exzellent auszuzeichnen, weil das dem Leser in erster Linie Richtigkeit suggeriert.--† Alt ♂ Wünsch dir was! 22:08, 1. Feb. 2010 (CET)
- Der Artikel orientiert sich an der angegebenen Literatur, die auch immer noch in großen Teilen dem Forschungsstand entspricht. Zudem orientiert er sich auch an der Art und Weise, wie in Schulbüchern mit dem Thema umgegangen wird - begleitet von der Deutsch-Polnischen Schulbuchkommission. Ich bekomme hier so langsam den Eindruck, als wenn der Geschichtsrevisionismus stärker in der Wikipedia verbreitet ist, als ich befürchtet habe. Auf eine Täter-Opfer-Diskussion hab ich aber echt keinen Bock. Die Befindlichkeiten der ganz normalen Bevölkerung ist Sozialgeschichte, was momenten voll im Trend liegt, aber leider nur sehr schlecht zu belegen ist. Das darf man gerne hinzufügen, wenn jmd. etwas Belegbares dazu hat. Ich habe nichts dazu. sneecs 23:10, 1. Feb. 2010 (CET)
- Ich möchte dir keine bösen Absichten unterstellen, aber ich möchte umgekehrt auch keine unterstellt bekommen (Geschichtsrevisionismus). Mich stört ganz einfach, dass nicht sauber zwischen Staat und Nation getrennt wird. Außerdem fehlt mir die Rezeption dieser Teilung, die ja schon bei der Nationalhymne anfängt und bei der Vierten Teilung weitergeht: Was den Deutschen ihre Befreiungskriege, das sind den Polen ihre Teilungen. Dass es in der Vergangenheit verschiedene Sichtweisen auf diese Teilungen gibt und gab, sollte zwecks einer Erklärung auch einen Absatz wert sein. Auch stören Formulierungen wie „Wie viel dieser Vertrag wert war, sollte sich nur wenige Jahre später zeigen“ oder die unzureichende Formulierung der angeblichen moralischen bedenken Maria Theresias und des unschuldigen Dritten. Maria Theresia kann man glaube ich viel andichten, aber spätestens bei moralischen Skrupeln wäre ich vorsichtig. Der Artikel zeichnet streckenweise ein Bild, das Pr, Ö und R als übermächtige Aggressoren mit dem Ziel der "Tilgung Polens von der Landkarte" auf der einen Seite, Po auf der anderen Seite als wehrloses, unschuldiges opfer darstellt, das ständig klein gehalten wird. Begriffe wie Nation, Staat oder Legalität werden als Selbstverständlichkeiten vorausgesetzt. Die Einleitung spricht ganz unbefangen von den Ideen der französischen Revolution – das heißt nicht Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit, sondern in erster Linie Nationalismus. Daß die Polen es gewagt hatten, ihr nationales Schicksal selbst bestimmen zu wollen, brachte dem polnischen Staat das Todesurteil. – Mal abgesehen davon, dass nationale Selbstverwirklichung im östlichen Mitteleuropa einfach nicht klappen kann, diesen Satz unkommentiert als {{fact}} stehen zu lassen, ist einfach zu viel für NPOV. Hier geht es vor allem um polnische Adlige, die ihre Besitzstände gegen ausländische Monarchen wahren wollen, nicht um die Freiheit des polnischen Volkes als hehres Ziel, sonst wären Tschechen, Slowaken, Ungarn etc. ja noch schlimmer dran gewesen. Der Abschnitt zur Verfassung suggeriert, dass hier eine friedfertige Demokratie von finsteren Despoten vernichtet wurde.
- Ich möchte dir keine bösen Absichten unterstellen, aber ich möchte umgekehrt auch keine unterstellt bekommen (Geschichtsrevisionismus). Mich stört ganz einfach, dass nicht sauber zwischen Staat und Nation getrennt wird. Außerdem fehlt mir die Rezeption dieser Teilung, die ja schon bei der Nationalhymne anfängt und bei der Vierten Teilung weitergeht: Was den Deutschen ihre Befreiungskriege, das sind den Polen ihre Teilungen. Dass es in der Vergangenheit verschiedene Sichtweisen auf diese Teilungen gibt und gab, sollte zwecks einer Erklärung auch einen Absatz wert sein. Auch stören Formulierungen wie „Wie viel dieser Vertrag wert war, sollte sich nur wenige Jahre später zeigen“ oder die unzureichende Formulierung der angeblichen moralischen bedenken Maria Theresias und des unschuldigen Dritten. Maria Theresia kann man glaube ich viel andichten, aber spätestens bei moralischen Skrupeln wäre ich vorsichtig. Der Artikel zeichnet streckenweise ein Bild, das Pr, Ö und R als übermächtige Aggressoren mit dem Ziel der "Tilgung Polens von der Landkarte" auf der einen Seite, Po auf der anderen Seite als wehrloses, unschuldiges opfer darstellt, das ständig klein gehalten wird. Begriffe wie Nation, Staat oder Legalität werden als Selbstverständlichkeiten vorausgesetzt. Die Einleitung spricht ganz unbefangen von den Ideen der französischen Revolution – das heißt nicht Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit, sondern in erster Linie Nationalismus. Daß die Polen es gewagt hatten, ihr nationales Schicksal selbst bestimmen zu wollen, brachte dem polnischen Staat das Todesurteil. – Mal abgesehen davon, dass nationale Selbstverwirklichung im östlichen Mitteleuropa einfach nicht klappen kann, diesen Satz unkommentiert als {{fact}} stehen zu lassen, ist einfach zu viel für NPOV. Hier geht es vor allem um polnische Adlige, die ihre Besitzstände gegen ausländische Monarchen wahren wollen, nicht um die Freiheit des polnischen Volkes als hehres Ziel, sonst wären Tschechen, Slowaken, Ungarn etc. ja noch schlimmer dran gewesen. Der Abschnitt zur Verfassung suggeriert, dass hier eine friedfertige Demokratie von finsteren Despoten vernichtet wurde.
Schulbücher muten ihren ihren Lesern für gewöhnlich leichtere Kost zu, ich weiß. Es ist nicht deine Schuld, dass der Artikel so aussieht, wie er aussieht. Aber wenn du sagst, du hast nicht ausreichend Literatur um bestimmte, sehr wichtige Aspekte abzudecken, dann ist der Artikel evtl. noch nicht reif für eine Auszeichnung.
Und vielleicht noch etwas: Es ist sehr viel schwerer, für einen Artikel, der sich mit wichtigen Dingen beschäftigt, ein Bapperl zu bekommen, als für eine südostasiatische Sumpfratte oder einen amerikanischen Präsidenten des 19. Jahrhunderts. Bei wichtigen Themen kann nämlich naturgemäß jeder seinen Senf dazu geben, und das bevorzugt auf KALP und nicht im Review. Ich rate dir, einen Co-Autor zu suchen, der sich erstens im Bereich polnische Geschichte und andererseits auch mit Nationalismus auskennt. Ich möchte ganz ausdrücklich nicht deine Arbeit runtermachen, ich glaube nur, dass so ein Thema ein bisschen viel für einen Autoren allein ist.--† Alt ♂ Wünsch dir was! 00:09, 2. Feb. 2010 (CET)
- Nachtrag: Ich empfehle nur mal ein Blick auf die verlinkte Literturdatenbank LitDok des Herder-Instituts. Dort zeigt sich, dass meine Ausführungen von einer übergroßen Mehrheit von Historikern (auch in neueren Werken) vertreten wird. Einige Titel deuten bereits daraufhin. Ich bitte also Forschern und Wissenschaftlern auf diesem Gebiet Glauben zu schenken. Meine Informationen sind nicht irgendwo her, sondern stammen aus der sorgfältigen Lektüre zahlreiche Werke zum Thema. Sollte jemand abweichende Standpunkte lesen, kann er diese gerne mit Beleg einfügen. sneecs 23:51, 1. Feb. 2010 (CET)
- Danke für deinen Beitrag. Ich stimme dir zu, dass ein Co-Autor nicht schlecht wäre, da hier zwar viel kritisiert wird, aber sich bisher keiner gefunden hat, der auch mal konkret handelt. Da dem Autor selbst auch immer ein gewisser Abstand zu dem fehtl, was man geschrieben hat, wäre es schön, wenn du die nach deiner Ansicht deutlichsten POV-Stellen überarbeitest. Wie du aber gesehen hast, sind einige dieser POV-Aussagen Zitate und nicht von mir. Ein Abschnitt zur Rezeption und zur Wirkungsgeschichte der Teilungen ist sicherlich wünschenswert! Angedeutet wird dies ja z.B. bei der Erwähnung der Nationalhymne. Ich bin mir jedoch bewusst, wie schwierig der Umgang mit Begriffen wie Staat und Nation ist, besonders im historischen Kontext, weshalb ich eher versuche solche mit viel Emotionen verbundenen Begriffe zu vermeiden. sneecs 06:57, 2. Feb. 2010 (CET)
- Ich habe mein Votum jetzt mal in Neutral geändert, ein paar kleinere Änderungen habe ich vorgenommen; weiter möchte ich mich ohne Absprache jedoch nicht vorwagen. Vorschläge zur Erweiterung bzw. Verbesserung bestimmter Abschnitte werde ich gleich auf der Diskussionsseite machen, damit die Kandidatur hier übersichtlich bleibt.--† Alt ♂ Wünsch dir was! 15:41, 2. Feb. 2010 (CET)
- Danke für die Verbesserungen. Bin durchweg einverstanden und hoffe, dass dies die Kritik abmildern konnte. sneecs 18:06, 2. Feb. 2010 (CET)
Gab es nicht noch wenige Jahre vorher, nach der "Umkehrung der Allianzen" 1756, wiederholte Bestrebungen, als Ergebnis des Siebenjährigen Krieges, eine "destruction totale" Preußens und somit eine Aufteilung Preußens unter seinen Nachbarn anzustreben? Die Idee wäre ja nicht vollkommen neu. -- 193.175.98.8 13:35, 3. Feb. 2010 (CET)
- keine Auszeichnung Was mir fehlt, ist neben den diversen Kriegen zu Beginn eine Analyse der innenpolitischen strukturellen Aspekte. Was bedeutete die Entstehung der Adelsrepublik nach 1573 für die langfristige Stabilität des Staates? Führte dies nicht zunächst dazu, dass Polen z.B. in den Gegensatz zwischen Frankreich und Habsburg miteinbezogen wurde? Kam es nicht zu einem Pervertierung des Ideals adeliger Freiheit hin zur Verfechtung von Gruppeninteressen? Kam es nicht zu wachsender Ineffektivität und Stagnation? Kam es nicht dazu das die Adelsrepublik gegenüber etwa den vergleichsweise straff organisierten Preußen (aber auch Österreich und Russland) strukturell ins Hintertreffen geriet? (Ich folge damit der Einschätzung von Alexander in seiner kleine Geschichte Polens. Mag sein das es andere Thesen gibt, aber sie müssen diskutiert werden.) Gerade der innenpolitische Aspekt erscheint mir zentral für die Frage weshalb es vergleichsweise problemlos gelang Polen zu teilen. Mit anderen Worten muss die innere Entwicklung (vor der Teilungszeit) deutlich stärker betont werden. Machahn 02:19, 5. Feb. 2010 (CET)
- Exzellent Diese Arbeit, diese Mühe, diesen Einsatz muss man einfach honorieren, gute Arbeit, weter so!--Franciskus 13:04, 5. Feb. 2010 (CET)
- Exzellent, finde ich ein Klasse Artikel, hat sich einiges getan, seit der letzten Kandidatur. Gruss -- Glugi12 13:03, 5. Feb. 2010 (CET)
- Lesenswert, nachdem ich beim letzten Versuch noch gegen eine Auszeichnung war, will ich die erzielten Fortschritte mal honorieren. Der Artikel hat zwar immer noch einige Schwächen (siehe Kragenfaultier, Machahn), ganz knapp könnte es aber zu lesenswert reichen. --Q-ß 13:10, 5. Feb. 2010 (CET)
War jetzt einen Monat im Review und wurde noch etwas aufgehübscht, Bilder gibt's aber leider immer noch keine. Lesenswert? --Carstor|?|ʘ| 16:06, 31. Jan. 2010 (CET)
Abwartend: Die Einleitung ist sehr knapp, ich kann mir nicht im geringsten vorstellen, um was für eine Art von Sträuchern/Bäumen es sich handelt bzw. was denn nun das besondere, gemeinsame Merkmal dieser Gattung ist. Es scheinen, soweit ich das als Nicht-Biologe dem Artikel entnehme, ja „kriechende oder kletternde Laubsträucher mit roten Blüten und blassen Beeren“ zu sein. Ansonsten scheint der Artikel vollständig zu sein, so dass ich in Richtung lesenswert tendiere. Größter Kritikpunkt neben der fehlenden/zu kurzen Einleitung ist die mangelnde Laienverständlichkeit, die aber durch ein Bild oder Skizzen deutlich verbessert werden könnte. Absolute Laienfrage: Warum ist es schwierig, an Bilder zu gelangen? Ist die Pflanze so selten oder so wenig beachtet?--Cirdan ± 17:30, 31. Jan. 2010 (CET)
- Bei der Einleitung (die auch im Review angemerkt wurde) hab ich halt auch so meine Probleme: Welcher Teilaspekt ist so wichtig, dass man ihn mit in die Einleitung nehmen müßte? So wirklich weiß ich keinen guten Weg, bin für Vorschläge aber weiterhin offen. Was die Bilder betrifft: Ja, so ein Gewächs kann man nicht mal eben im nächsten Botanischen Garten knipsen - ich denke, wenn es sie dort geben würde, wären die entsprechenden Arten auch schon bestimmt in die molekularbiologischen Untersuchungen einbezogen worden. --Carstor|?|ʘ| 20:05, 31. Jan. 2010 (CET)
- Einleitung ist jetzt etwas länger ... --Carstor|?|ʘ| 20:24, 31. Jan. 2010 (CET)
- Ja, so ist es meiner Meinung nach besser. Kannst du noch epiphytisch in einem kurzen Nebensatz erklären, damit Laien wie ich nicht erst auf den Link klicken und nachlesen müssen? Ich fände die Information, dass es sich um Laubbäume/sträucher handelt noch gut, allerdings weiß ich nicht, ob das biologisch gesehen Sinn macht. Ich sehe die Bilder nicht unbedingt als Auszeichnung-verhindernd, aber ohne Bild oder Zeichnung ist die Beschreibung der Pflanzen für mich als absoluten Laien kaum verständlich, soll heißen, ich kann mir (insbesondere bei den Blüten) „nix drunter vorstellen“. Gibt es denn kein Forschungsprojekt/eine Veröffentlichung mit Bildern, bei der man anfragen könnte, ob man ein oder zwei davon hier verwenden darf? Ich könnte mir vorstellen, dass „Forscher“, zumal in dieser Nische ja auch keine kommerziellen Aspekte eine Rolle spielen, bereit sind, einige ihrer Bilder freizugeben.--Cirdan ± 21:39, 31. Jan. 2010 (CET)
- Lesenswert Aufgrund der längeren Einleitung.--Cirdan ± 14:15, 4. Feb. 2010 (CET)
- Ja, so ist es meiner Meinung nach besser. Kannst du noch epiphytisch in einem kurzen Nebensatz erklären, damit Laien wie ich nicht erst auf den Link klicken und nachlesen müssen? Ich fände die Information, dass es sich um Laubbäume/sträucher handelt noch gut, allerdings weiß ich nicht, ob das biologisch gesehen Sinn macht. Ich sehe die Bilder nicht unbedingt als Auszeichnung-verhindernd, aber ohne Bild oder Zeichnung ist die Beschreibung der Pflanzen für mich als absoluten Laien kaum verständlich, soll heißen, ich kann mir (insbesondere bei den Blüten) „nix drunter vorstellen“. Gibt es denn kein Forschungsprojekt/eine Veröffentlichung mit Bildern, bei der man anfragen könnte, ob man ein oder zwei davon hier verwenden darf? Ich könnte mir vorstellen, dass „Forscher“, zumal in dieser Nische ja auch keine kommerziellen Aspekte eine Rolle spielen, bereit sind, einige ihrer Bilder freizugeben.--Cirdan ± 21:39, 31. Jan. 2010 (CET)
- Abwartend Ein botanischer Artikel, der ohne Abbildungen auskommt? Für einen Nicht-Biologen ist das nicht sehr informativ - im Gegensatz zu der Schwarzkiefer weiter oben in der Kandidatur. Frage: Warum ist das Lemma kursiv gesetzt. Ordnungsgründe? --Freimut Bahlo 17:46, 31. Jan. 2010 (CET)
- Hier ist auch wieder genau das Problem, was ich schon oben angemerkt habe: Für ein Bild einer Schwarz-Kiefer muss man vielleicht mal ein paar 100 Meter laufen, bei den Pflanzen ist das kaum möglich. Das mit dem Kursiv ist schon im Review gefragt und beantwortet worden: Das ist die in der Wikipedia (und auch anderswo) verwendete Schreibweise von wissenschaftlichen Namen unterhalb der Familie. Der Titel selbst ist durch die Taxobox-Vorlage kursiv gesetzt, da kann ich nicht mal was dran machen. --Carstor|?|ʘ| 20:05, 31. Jan. 2010 (CET)
- Abwartend Grundsätzlich ist Potential da. Aber ein Botanischer Artikel ohne Bilder geht nicht. Auch sind da für mein Geschmack zu viele Rot-Links. --JvB1953 18:07, 31. Jan. 2010 (CET)
- Okay ... ich hab's ja langsam mitbekommen mit den Bildern. Aber wer sagt dass ein botanischer Artikel ohne Bilder "nicht geht"? Und die Rot-Links sagen auch nix über die Qualität eines Artikels aus - irgendwo muss man ja auch mal anfangen. --Carstor|?|ʘ| 20:05, 31. Jan. 2010 (CET)
- Lesenswert - inhaltlich ist der Artikel informativ und deckt alle entscheidenenden Aspekte ab, die ich bei einer Gattungsbeschreibung erwarte. Die Bebilderung sollte für den "lesenswert"-Status kein Argument sein, auch bei Botanik-Artikeln nicht (Sind Pflanzen wirklich nur interessant, wenn man sie anschauen kann? Banausen!) - und die "Rot-Links" sowieso nicht. -- Cymothoa Reden? Bewerten 20:22, 31. Jan. 2010 (CET)
- Lesenswert - Saubere, wohlbegründete Arbeit. Und wer das Fehlen von Bildern moniert, der hat vermutlich den Artikel nicht gelesen: Die Standorte liegen meist in niedrigen Bergregenwäldern zwischen 500 und 1500 m Höhe. Und zwar in Mittelamerika. Dass die Ansprüche für lesenswerte Artikel hoch sind, ist ja okay. Aber dass Autoren fürs Bapperl gefälligst erst mal nach Mittelamerika zu fliegen und sich dort in Bergregenwäldern fotografisch zu tummeln haben, dass ist mir zuviel. Mit demselben Recht könnte man man jeden Musikartikel ohne ausgiebige Hörprobe, jeden Kunstartikel ohne Kunstwerkabbildung, jeden Artikel zu historischen Personen ohne zeitgenössische Abbildung etc. von vornherein als nicht auszeichenbar markieren. Na das wird ja was. Denis Barthel 20:30, 31. Jan. 2010 (CET)
- kann keinen Grund gegen eine Aufnehme in die lesenswerten Artikel erkennen - obwohl sicher ein paar oftmals und jedoch noch verschwinden könnten. Der Artikel beschreibt eine seltene und wenig erforschte Gattung mittelamerikanischer Pflanzen hinreichend ausführlich auf der Basis verfügbarer Fachliteratur - ich habe wenig Probleme damit dem Autoren zu glauben, dass weitere Literatur nicht verfügbar ist. Zum Thema Bilder: Alle Bilder sollten entsprechend der Möglichkeiten bebildert werden - oder eben auch nicht, wenn keine Bilder verfügbar sind. Irritierend ist bisher (Stand 2004) - heute ist 2010! Gruß -- Achim Raschka 21:18, 31. Jan. 2010 (CET)
- Lesenswert Das Bildergemecker schnall ich nicht. Der Artikel Thamphthis ist doch auch in bilderlosem Zustand bebapperlt worden. Ich bin sicher, das Portal Biologie stimmt mir zu wenn ich sage: Wenn´s kein Foto oder ne Zeichnung gibt, dann habt´s eben jelitten. Beschrieben ist die Pflanze jedenfalls. Und wenn Literatur fehlt, schimpft mal mit den Botanikern! ;-) --Nephiliskos 21:35, 31. Jan. 2010 (CET)
- IMHO klar Lesenswert. das einzige was mich stört sind die vielen roten Gibsoniothamnus im Text, vielleicht wäre es einfacher die Arten G. ... abzukürzen. --Ixitixel 09:33, 2. Feb. 2010 (CET)
- Lesenswert, aber nicht mehr. Läst sich flüssig lesen und hinterläst eine guten Eindruck. Wobei ich die schon angebrachten Kritikpunkte unterstüzen muss. Ohne Bilder ist es schwer festzustellen ob man sich das richtige Bild von der Pflanze gemacht hat (ISt aber kein Lesenwerthinderungsgrund!), auch die vielen langen roten Gibsoniothamnus-Links stören einbisschen. Für mehr müsste in der Hinsicht noch einiges gemacht werden. Bobo11 11:58, 2. Feb. 2010 (CET)
- Lesenswert - Knapper Artikel, aber wohl vollständig. Die häufige Anwendung des Wörtchens oftmals Im Beschreibungsteil stört ein wenig, aber das hatte Achim ja schon angemerkt. Schön wäre es wenn die wichtigsten Artlinks einen "Blaustich" bekommen würden, dann könnte man den Artikel natürlich noch flotter lesen. Die Ixitixel angeregte Abkürzung fände ich nicht so gut. Ach ja, die Bilder: wenn keine aufzutreiben sind, dann ist das halt so. --Succu 20:10, 2. Feb. 2010 (CET)
keine Auszeichnung Tut mir leid, aber ohne Abbildung (Photo, Zeichnung oder Skizze) kann sich der Leser kein Bild von den beschriebenen Pflanzen machen. Das ist kein Vorwurf an die Autoren – wenn keine Bilder aufzutreiben sind, dann ist das halt so. Aber dann ist dieser Artikel meiner Ansicht nach halt derzeit nicht auszeichnungswert.Weiter ist mir aufgefallen: Ungebräuchliche Fachtermini, die auch der gebildete Laie nicht kennt, sollten in Klammer verdeutscht werden (z.B. „epiphytisch“, „zymös“, „zygomorph“). Bedeutet „häufig rötliche bis purpurne Blüten besitzen“, dass diese Pflanzen häufig blühen (lange Blütezeit) oder dass viele der 11 Arten rötliche bis purpurne Blüten besitzen oder dass jede der elf Arten in unterschiedlichen Farben blüht, aber „häufig“ in rötlich bis purpurn? Sind die bis zu 5 Meter hohen Bäume auch Epiphyten (Aufsitzerpflanzen) oder sind diese bei „selten treten auf dem Boden wachsende Individuen auf“ mit gemeint?- Die von anderen geübte Kritik an den Rotlinks halte ich hingegen für nicht angemessen. Die Rotlinks zeigen, was an anderen Artikeln fehlt, sprechen aber auf keinen Fall gegen diesen Artikel; eher im Gegenteil, da er sich verdienstvollerweise in offenbar unbearbeitetes Gebiet vorwagt. -- Turpit 21:24, 4. Feb. 2010 (CET)
- aus den Kriterien für lesenswerte Artikel: "Bilder sind nicht unbedingt nötig". --Muscari 21:29, 4. Feb. 2010 (CET)
- Habe ich übersehen (bin gespannt, ob auch mal unbebilderte Artikel über Gemälde oder Statuen kandidieren). Wegen der angesprochenen Punkte auf Abwartend geändert. -- Turpit 22:45, 4. Feb. 2010 (CET)
Ich habe den Artikel im letzten Monat stark erweitert und bitte nach einem Review nun um eure Meinungen. --AleXXw •שלום!•disk 21:59, 31. Jan. 2010 (CET)
- Abwartend, noch keine Auszeichnung, denn für ein Bapperl reicht's derzeit in meinen Augen nicht. Der Artikel weist einige erhebliche Schwächen auf:
- Der aktuelle Zustand des Unternehmens muss klarer dargestellt werden. Offensichtlich existiert es noch, allerdings ist schleierhaft, was heute dort gemacht wird. Hier widersprechen sich Einleitung und Geschichtsteil: Verwaltung oder Energiezentrale/Abwasserentsorgung? Und vor allem: Warum wird das Unternehmen weitergeführt, was wird dort z.B. noch verwaltet? Diese gravierende Lücke ist für mich schon ein K.O.-Kriterium auf dem Weg zu einer Auszeichnung!
- Habe ich, hoffentlich verständlich, erweitert.
- Einige der Parameter der Vorlage:Infobox Unternehmen könnten noch ergänzt werden, oder?
- Homepage ergänzt, den Rest weis ich nicht was ich sinnvollerweise angeben soll: Umsatz und Gewinn heute oder zur Blütezeit? Beides einerseits richtig und andererseits in der schnelle der Infobox verzerrend.
- Das Erscheinungsbild wirkt auf mich konfus: Da werden Bilder und Tabellen nach rechts und links geklatscht, ohne dass für mich der Bezug auf den jeweiligen Text in ausreichendem Maße erkennbar wäre: Alle Bilder zur Geschichte sind zeitlich beim Jahr 1906 angeordnet. Das wirkt wahllos. Warum beginnen die nicht schon früher? Warum werden sie nicht den Textpassagen zugeordnet, zu deren Inhalt sie passen? So müsste das Bild Sprengung des Schornsteins 2009 imho eben nicht beim Text zu 1906, sondern beim (vorhandenen) Absatz zur Sprengung eingefügt werden.
- Die Bilder habe ich verschoben, für die Tabelle finde ich leider keinen besseren Platz.
- Auch sprachlich wäre da imho noch einiges zu tun. Für ein besseres Lesevergnügen fehlen dem Text z.B. aktive Verben, Substantivierungen gehören dagegen ausgedünnt. Vielleicht hilft zur Orientierung ein Blick auf Wikipedia:WSIGA#Stil. Die ein oder andere Formulierung finde ich verwunderlich, z.B.: „Die bald darauf einsetzende Weltwirtschaftskrise traf den Betrieb dafür ungleich härter als die meisten anderen der Stadt.“ – Wieso „dafür“? Für was?
- dafür: Umgangssprache ;) -> ist draußen. Weitere sprachliche Schwächen werde ich in den nächsten Tagen versuchen auszumerzen.
- Der Artikel hat imho zu viele Überschriften. Darunter leidet vor allem der Lesefluss: Der Text strotzt vor Wiederholungen. So folgen die Sätze „Bis zuletzt produzierte das Werk vorwiegend Viskosefilamentgarne“ und „Viskosegarne waren zuletzt das Haupterzeugnis der Glanzstoff“ direkt aufeinander, lediglich durch eine Überschrift getrennt. Außerdem wirken die Darstellungen auf mich dadurch an der ein oder anderen Stelle ein wenig povig, was bei einem Unternehmensartikel natürlich besonders unangenehm ist. Beispielsweise kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass durch viele Absatz-Überschriften das Thema größer wirken soll, als es ist. Warum bekommt der eine Satz über das Nebenprodukt Natriumsulfat einen eigenen Abschnitt, während das ursprüngliche Hauptprodukt Kupferseide nur in der Einleitung zu Produkte und Produktion erwähnt wird? Dieser Abschnitt wäre genauso wie der folgende ohne Unter-Überschriften wahrscheinlich besser zu formulieren.
- Zwischenüberschriften sind raus. POV kann ich aufgrund Betriebsblindheit leider nicht erkennen...
- Einige der roten Verlinkungen sollten nochmals überdacht werden: Ist wirklich zu erwarten, dass jeder Autor in Literatur oder jeder der genannten Eigentümer-Unternehmen einen WP-Artikel bekommen wird?
- Alle verlinkten Autoren erreichen, meist spielend, die Relevanzhürde, über einige habe ich vor in nächster Zeit Artikel zu schreiben. Bei den Unternehmen erscheinen mir sowohl Algemene Kunstzijde Unie N.V. als auch die Gesellschaft für Bundesbeteiligungen an Industrieunternehmen relevant, den Rest habe ich entlinkt.
- Die Weblinks sollten formatiert werden. „glanzstoff.at“ könnte man z.B. als „Website des Unternehmens“ benennen.
- umformatiert.
- Der Weblink auf das YouTube-Video der Schlotsprengung hat angesichts WP:WEB#Allgemeines imho keine Daseinsberechtigung im Abschnitt Weblinks, da er nur einen klitzekleinen Ausschnitt des Themas behandelt. „Weiterführend“ ist das nicht.
- entfernt.
- Der aktuelle Zustand des Unternehmens muss klarer dargestellt werden. Offensichtlich existiert es noch, allerdings ist schleierhaft, was heute dort gemacht wird. Hier widersprechen sich Einleitung und Geschichtsteil: Verwaltung oder Energiezentrale/Abwasserentsorgung? Und vor allem: Warum wird das Unternehmen weitergeführt, was wird dort z.B. noch verwaltet? Diese gravierende Lücke ist für mich schon ein K.O.-Kriterium auf dem Weg zu einer Auszeichnung!
- In der Summe reicht es für eine Auszeichnung noch nicht. Als Laie kenne ich die Anforderungen an einen Unternehmensartikel nicht, aber lesenswerte Unternehmens-Artikel erscheinen mir auf den ersten Blick insgesamt umfangreicher. Da der Hauptautor bei Harlander Coats aber schon einmal bewiesen hat, dass er zu schnellen Ausbesserungen in der Lage ist, soll dies noch kein endgültiges Nein sein. Grüße, Wikiroe 11:52, 1. Feb. 2010 (CET)
- Herzlichen Dank für dein Review und Vertrauen, soweit möglich wie oben angegeben verbessert. Sprachlich werde ich in den nächsten Tagen nochmal drübergehen. --AleXXw •שלום!•disk 01:04, 2. Feb. 2010 (CET)
1. Februar
Diese Kandidaturen laufen bis zum 11./21. Februar.
Die Acantharia sind ein aus rund 140 Arten bestehendes Taxon einzelliger, eukaryotischer Lebewesen, die zu den Strahlentierchen (Radiolaria) gehören. Alle Arten leben im Meer als äußerst häufiger Teil des Zooplanktons in den obersten Meeresschichten. Sie weisen ein mathematisch regelmäßig gebautes Skelett aus dem Mineral Coelestin (=Strontiumsulfat) auf und haben daher große Bedeutung für den Strontiumkreislauf im Meer.
Obwohl es „nur“ um Lebewesen geht, ist der Artikel harter Tobak, das ist mir klar. Auch wenn es nicht so aussieht: es ist durchgängig auf OMA-Kompatibilität geachtet worden. Ich wäre dem geneigten Leser dankbar, wenn er berücksichtigt, dass nicht jedes Lebewesen sich mit so greifbaren und vertrauten Begriffen beschreiben läßt wie ein Säugetier oder eine Pflanze. Für Hinweise, wo sich noch etwas machen läßt, bin ich dessen ungeachtet dankbar. Denis Barthel 00:37, 1. Feb. 2010 (CET)
Lesenswert Hu...! Was zum Konzentrieren, das stimmt. :-) Aber gut zu lesen. Ich hoffe, es war okay, dass ich ne BKL entsorgt hab, bei der zweiten war ich nicht sicher. -- Nephiliskos 08:39, 1. Feb. 2010 (CET)
Sehr schöner Artikel, informationsreich und (für mich) gut lesbar. Lesenswert ohne Frage. Allerdings kommt mir der Satz "Außer dem beschriebenen Trophontenstadium sind aus Einzelbeobachtungen frisch gefangener Tiere nur stark einskelettierte Zysten sowie Schwärmerstadien bekannt, durch die zehntausende einkerniger, begeißelter Schwärmer freigesetzt werden." verunglückt vor, setzen die Zysten die Schwäremer frei oder gibt es ein spezielles Schwärmerfreisetzendes "Schwärmerstadium"? -- Cymothoa Reden? Bewerten 22:03, 1. Feb. 2010 (CET)
- Danke für den Hinweis, ist gefixt. Denis Barthel 22:07, 1. Feb. 2010 (CET)
Lesenswert, für mich sogar mit Tendenz zu Exzellent ein schwieriges Thema sehr schön und allgemeinverständlich aufbereitet. Großes Kino. --Ixitixel 09:12, 2. Feb. 2010 (CET)
Lesenswert, liest sich trotz des eher schwierigen Themas flüssig, auch scheint mir die Aufteilung und Länge der einzelnen Abschnitte richtig. Für ein exzellnet Urteil fehlt mir schlichtweg das Fachwissen. Bobo11 11:50, 2. Feb. 2010 (CET)
Vol. 3: (The Subliminal Verses) (deutsch: Band 3: (Die unterschwelligen Strophen)) ist das dritte offizielle Studioalbum der US-amerikanischen Nu-Metal-Band Slipknot. Es erschien am 25. Mai 2004 bei Roadrunner Records und wurde am 12. April 2005 als Special Edition wiederveröffentlicht.
Ich habe den Artikel zwischen September 2009 und Januar 2010 überarbeitet. Dannach war der Artikel noch für drei Wochen im Review, wo noch viel beigetragen wurde. An der Stelle nochmal danke an alle Reviewer und ein Neutral als Hauptautor --Die Stämmefreek disk. 12:08, 1. Feb. 2010 (CET)
- Lesenswert Hier wurde ein fundierter und gut belegter Artikel auf die Beine gestelt. Auch sprachlich und strukturell macht er einen guten Eindruck. --Das Ed 12:38, 1. Feb. 2010 (CET)
Rückblickend berichteten die Bandmitglieder, dass diese Nebenprojekte „das Weiterbestehen der Band gesichert hätten“ − Das klingt als hätte es ziemlich ernst gestanden um die Band. Warum war das so?
Die härteren Titel des Albums [...] zeichnen sich vor allem durch schnelles Tempo und elektrische Gitarren beziehungsweise Schlagzeug aus. − Das gefällt mir so noch nicht, hab ich dir ja schon im Review gesagt. Die Songs zeichnen sich durch Schlagzeug oder E-Gitarre aus ist total nichtssagend in diesem Genre, das ist als würdest du schreiben, dass Corey Taylor auf manchen Stücken singt und auf anderen spricht. Außerdem klingt die Formulierung ein bisschen so als enthielten die Songs entweder E-Gitarren oder ein Schlagzeug.
Die Name der Abschnitte Hintergrund und Inhalt sind total unpassend für die Kapitel, die du dort zusammenfasst. Eher sollte ein Kapitel wie Bedeutungen der Lieder den Titel Inhalt tragen.
Du schreibst immer noch zu oft "Slipknots drittes Studioalbum", das klingt umständlich und verwirrend. Auch an anderen Stellen ist der Stil ausbaufähig.
Ein paar Kleinigkeiten habe ich verbessert, z.B. gehört die Charttabelle doch einzig und allein in den Chart-Abschnitt (oder höchstens noch Singles) des Artikels. Ansonsten sind mir das aber bisher leider noch zu viele Kritikpunkte, deshalb trotz deiner bisherigen Bemühungen erstmal Abwartend. Gruß --Brainchild 17:24, 1. Feb. 2010 (CET)
- Habe ich nochmal ausgeführt. Warum sich die Differenzen entwickelt haben geben die Quellen nicht her und würde m.M.n. das Thema im Artikel überproportionieren.
- Wiegesagt, ich bin kein Musikfachmann. Ich habe noch einmal recherchiert und zu the blister exits eine ergänzung eingefügt. Ansonsten ist das allerdings alles was die Quellen hergeben. Einige Titel kann ich musikalisch grob beschreiben ohne die quellen zu nutzen oder mich mündlich erkundigen, das wäre dann aber Original Research.
- Hintergrund sollte in etwa bedeuten: Basis/Wissenswerte Informationen. Ich hab den Abschnitt in Stil und Tournee, Inhalt wäre bezüglich der Tournee falsch. Dabei hab ich jetzt auch Musikstil und Beudetungen der Lieder umbenannt. Den Tourneeabschnitt will ich an der Stelle erstmal lassen. Den Inhalt-abschnitt hab ich in Veröffentlichungen umbenannt, trifft auf Singles und Speacial Editions zu.
- Bezeichnung größtenteils entfernt. Der sprachliche stil ist nicht meine große stärke, da stimme ich dir zu. Allerdings kann ich am besten an konkreten Beispielen verbessern;) Grüße--Die Stämmefreek disk. 19:58, 1. Feb. 2010 (CET)
- Angesichts der bisherigen Änderungen ringe ich mich dann doch zu einem Lesenswert durch. --Brainchild 16:54, 2. Feb. 2010 (CET)
- PS: Außerhalb von Infoboxen sollten keine festen Bildbreiten verwendet werden. – Hilfe:Bilder#Feste Skalierung --Brainchild 18:09, 2. Feb. 2010 (CET)
- Jap, korrigiert. --Die Stämmefreek disk. 19:39, 4. Feb. 2010 (CET)
Exzellent, meine Meinung. Die Kritik ist nur Pillepalle die den Gesamtartikel in keiner Weise schmälert.
Gruß vom gut gelaunten -Segelboot polier mich! 18:43, 2. Feb. 2010 (CET)
Bisher ohne Wertung: Die Einzelnachweise verwirren mich, so ist beispielsweise im Absatz Produktion fast jeder Satz mit Ref-Nr.4 belegt. Ist das wirklich nötig, jeden einzelnen Satz zu belegen, zumal der betreffende Link in der Fußnote Nr. 4 nicht wirklich zielführend ist? Ich finde den Artikel Verflucht ich will mein eigenes Zimmer jedenfalls nicht auf Anhieb. Grüßle----Saginet55 22:25, 2. Feb. 2010 (CET)
- Tut mir leid, aber was meinst du damit dass du den betreffenden Artikel nicht findest? Klappt der Link nicht? Bei mir klappt er, liegt vielleicht daran dass Laut.de gerade ihre Seite umgestaltet haben, die Ladezeiten laufen da garde länger. Oder findest du die referenzierten Informationen nicht im Laut.de-Artikel? Steht im Interview, etwas weiter unten. Soweit, Bis dann. --Die Stämmefreek disk. 23:54, 2. Feb. 2010 (CET)
- Das lag entweder an meinem Rechner, oder an laut.de, heute wird der Artikel völlig o.k. angezeigt, gestern wurde ich lediglich auf die Hauptseite von laut.de geleitet mit den neuesten Nachrichten, Alben e.t.c. Grüßle----Saginet55 08:42, 3. Feb. 2010 (CET)
- Ich habe mir erlaubt, die überflüssigen refs zu löschen.--Cirdan ± 11:54, 3. Feb. 2010 (CET)
- Danke dafür. Ich habe vorsichtshalber ausführlich referenziert, damit im Review bzw. in der Kandidatur Unsicherheit über die Aussagen (bezüglich OR oder Nachgewiesene Behauptung) im Artikel gibt. Anscheinend ist es aber in einem Abschnitt in Ordnung Textpassagen, die sich nur auf eine Quelle beziehen nur einmal zu referenzieren. Soweit Gruß --Die Stämmefreek disk. 19:39, 4. Feb. 2010 (CET)
Der Mainzer Rosenmontagszug ist ein jedes Jahr am Rosenmontag stattfindender Fastnachtsumzug in Mainz. Seit dem ersten Rosenmontagszug 1838 fand er insgesamt 108 Mal (Stand 2009) statt und gilt als der Höhepunkt der Mainzer Fastnacht. Mit rund 9.500 aktiven Teilnehmern und über 500.000 Zuschauern ist der Mainzer Rosenmontagszug zusammen mit dem Kölner und dem Düsseldorfer Rosenmontagszug einer der drei großen Rosenmontagsumzüge in Deutschland.
Die 5. Jahreszeit nähert sich hier langsam ihrem Höhepunkt und ich habe mir mal das Privileg herausgenommen, auch mal etwas "närrisch" zu sein. Der Artikel ist im Wesentlichen seit einem Jahr fertig, ich habe noch hier und da etwas nachgebessert und stelle ihn jetzt einfach mal närrischerweise zur Wahl als "Lesenswerten Artikel". Helau Martin Bahmann 22:20, 1. Feb. 2010 (CET)
- Warum nicht exzellent? Was fehlt denn noch?--Moguntiner 23:47, 1. Feb. 2010 (CET)
- Exzellent Als gebürtiger, wenn auch nicht zum Karnevalisten sozialisierten Meenzer Bub muss ich sagen: Ein sehr detaillierter und gut geschriebener Artikel. Besonders gefallen hat mir die Gestaltung mit zeitgenössischen Zitaten und dem ausgezeichneten (zT historischen) Bildmaterial. Schade, dass nicht noch mehr über die Karnevalsumzüge von 1935-39 erwähnt wurde. --Freimut Bahlo 15:42, 2. Feb. 2010 (CET)
Führten mangelndes Interesse wg. politischem Katzenjammer oder behördliche Aktivitäten zum Ausfall der Züge 1848 bis 1856? Wieso hatte sich die Haltung des Hofes in Darmstadt 1863 so ins Wohlwollende geändert? Warum fanden in der Franzosenzeit bis 1926 keine Umzüge statt? Formales: Aus der Gliederung kann man mindestns drei Mal das Wort Rosenmontagszug streichen. Außerdem ist der Text vor allem in seinem historischen Teil leider unterreferenziert, was imho (noch) einen Exzellenzstatus ausschließt, und wieso steht da immer "zitiert nach" oder "nach"? Und der EN 4 ist eine Anmerkung. Insgesamt flüssig geschrieben, kaum POVig ("Auch diese längere Zwangspause überstand der Mainzer Rosenmontagszug." Und "erfreut sich" könnte wegformuliert werden). Gibt es für die Tabelle nicht noch ältere Angaben? Erstmal kein Votum; wie der Rheinländer sagt: nitt driewe. --Aalfons 16:08, 2. Feb. 2010 (CET)
- P.S. Sorry, sehe jetzt erst, dass du ihn für LW kandidieren lässt, das Exzellenzvotum hier drüber hat mich abgelenkt. Dann natürlich Lesenswert. --Aalfons 16:12, 2. Feb. 2010 (CET)
Lesenswert Schön gemacht. Ich halte den Text für einen, der die bekannten Kriterien, die wir an lesenswerte Artikel anlegen, erfüllt. Kleine Idee noch: Man könnte die Kartenwerkstatt beauftragen, eine Karte mit dem Streckenverlauf zu zeichnen. --Atomiccocktail 23:07, 2. Feb. 2010 (CET)
Lesenswert Ich würde gerne noch ein paar Zeilen dazu lesen, wieso es überhaupt zu einem Zug kam, zur Motivation der Gründer der modernen Mainzer Fastnacht und die Rolle des Zuges darin. Gab es noch andere Vorbilder als Köln? Gibt es ein Alleinstellungsmerkmal des Mainzer Zuges? Der Import des Helau (steht wohl schon im Fastnachtsartikel) sollte vielleicht auch hier rein. Aber jedenfalls lesenswert. --Joachim Pense (d) 01:01, 3. Feb. 2010 (CET)
Lesenswert - ich finde den Geschichtsteil etwas wenig gegliedert (und das will was heißen ;)). Und ich hätte gern noch ein paar Sätze zu den Umzügen im Dritten Reich. Das Besondere am Mainzer Zug war ja, daß er anders als die Kölner und Düsseldorfer aktiv Kritik geübt haben. Und das weitestgehend unbeanstandet. Marcus Cyron 01:05, 3. Feb. 2010 (CET)
- Zum Dritten Reich finde ich den Teil zu schwach. Kurz mal mit google gesucht[4], die lokalgeschichtliche Literatur etwa aus der Hand von Hans Leiwig gibt dazu sicher mehr her. Antisemitische Zugwagen sollten zumindest erwähnt werden.--Elektrofisch 10:03, 3. Feb. 2010 (CET)
Lesenswert – Für mich ist der Artikel absolut lesenswert, obwohl die schwierige Auseinandersetzung mit der Verantwortlichkeit um antisemitische Darstellungen in einzelnen Motivwagen fehlt. Es wäre leicht – wie es in manchen Artikeln über Künstler der NS-Zeit geschieht –, eine nationalsozialistische Vergangenheit des Mainzer Rosenmontagszugs ohne Wenn und Aber bzw. ohne exakte Hintergrundinformation anzuprangern, was aber diesem heiklen Thema nicht gerecht würde. Soll hier etwa der veranstaltende Verein pauschal angeklagt werden, in dem die Gesinnung wahrscheinlich nicht einheitlich war und aus dessen Reihen es Einzelne vermutlich kaum hätten riskieren können, gegen die Verunglimpfung oder Verspottung von Juden vorzugehen? Ich bin der Meinung, dass dieses ebenso traurige wie schändliche Kapitel deutscher Geschichte nicht unbedingt in einem Artikel über den Rosenmontagszug aufzuarbeiten versucht werden sollte. Antisemitsche Zugwagen unkommentiert zu „erwähnen“ erscheint ebenso problematisch. -- Lothar Spurzem 00:07, 5. Feb. 2010 (CET)
- Im Text ist gut an Beispielen erläutert, dass es eine Nazikomponente in den Zügen ab 1933 gegeben hat. Aber wie von vornherein auf Entschuldigung aus schreibst du: Antisemitische Zugwagen unkommentiert zu „erwähnen“ erscheint ebenso problematisch. Du willst "pauschale Anklagen" verhindern? Zu welch anderem Ergebnis soll denn das kommen als zu "Es ist nicht alles schlecht gewesen in der Nazizeit"? Selbstverständlich muss das NS-Regime auch hinsichtlich seiner "Humor"-Produktion dargestellt werden; es ist ja schon aufschlussreich, dass da Zugwagen zu Dachau, der Zentrumspartei und der SPD gestaltet wurden. Worüber der Nazi in Mainz lachte, verdient als Teil lokaler Brauchtumsgeschichte beschrieben zu werden. Übrigens ist durchaus denkbar, dass es in Mainz keine antisemitischen Motivwagen gegeben hat, weil der Hass auf die Juden, den die Nazis produzierten, das Entsetzen anderer vor ihrer Entrechtung bis zum letzten Zug 1939 und auch der Wille, sich an den 3000 später aus Mainz deportierten Juden zu bereichern, kaum karnevalstauglich war. --Aalfons 01:12, 5. Feb. 2010 (CET)
- @ Aalfons: Du hast anscheinend den Beitrag von Benutzer Elektrofisch und die von ihm angegebene Quelle nicht gelesen. Im Übrigen versehe ich Deinen Vorwurf nicht, ich könne mit meinen Bedenken die mitunter zu hörende Entschuldigung bestärken, in der Nazizeit „sei nicht alles schlecht gewesen“. -- Lothar Spurzem 11:09, 5. Feb. 2010 (CET)
- Mist, das habe ich überlesen, war aber auch schlecht zitiert. Ich habe dich so verstanden, dass du gegen einen Satz bist wie: Beim Rosenmontagszug 1936 war ein Wagen der angeblichen Panscherei jüdischer Weinhändler gewidmet, weil das eine pauschale Anklage gegen den Karnelalsverein bedeute. --Aalfons 12:41, 5. Feb. 2010 (CET)
- Wie wäre es mit der schlichten Erwähnung: 1936 gab es einen antisemitischen Motivwagen. Das ist ein Fakt ohne Wertung. Das Motiv muss so nicht näher erläutert werden und es gibt keine Deutungsprobleme. Leider ist meine Literatur zur Mainzer Lokalgeschichte verpackt und ich kann also außer dem Link und den Hinweis auf Heinz Leiwig (einen Mainzer Lokalhistoriker der auch Fasnachter ist) erstmal nix beisteuern. Noch ein Link: [5]--Elektrofisch 13:42, 5. Feb. 2010 (CET)
- Genau das ist, was ich nicht verstehe. Mit den anderen Motive gibt's keine Probleme, doch eine Darstellung der antijüdischen Motive ist Wertung? Warum? --Aalfons 16:39, 5. Feb. 2010 (CET)
- Wie wäre es mit der schlichten Erwähnung: 1936 gab es einen antisemitischen Motivwagen. Das ist ein Fakt ohne Wertung. Das Motiv muss so nicht näher erläutert werden und es gibt keine Deutungsprobleme. Leider ist meine Literatur zur Mainzer Lokalgeschichte verpackt und ich kann also außer dem Link und den Hinweis auf Heinz Leiwig (einen Mainzer Lokalhistoriker der auch Fasnachter ist) erstmal nix beisteuern. Noch ein Link: [5]--Elektrofisch 13:42, 5. Feb. 2010 (CET)
- Mist, das habe ich überlesen, war aber auch schlecht zitiert. Ich habe dich so verstanden, dass du gegen einen Satz bist wie: Beim Rosenmontagszug 1936 war ein Wagen der angeblichen Panscherei jüdischer Weinhändler gewidmet, weil das eine pauschale Anklage gegen den Karnelalsverein bedeute. --Aalfons 12:41, 5. Feb. 2010 (CET)
- @ Aalfons: Du hast anscheinend den Beitrag von Benutzer Elektrofisch und die von ihm angegebene Quelle nicht gelesen. Im Übrigen versehe ich Deinen Vorwurf nicht, ich könne mit meinen Bedenken die mitunter zu hörende Entschuldigung bestärken, in der Nazizeit „sei nicht alles schlecht gewesen“. -- Lothar Spurzem 11:09, 5. Feb. 2010 (CET)
- Im Text ist gut an Beispielen erläutert, dass es eine Nazikomponente in den Zügen ab 1933 gegeben hat. Aber wie von vornherein auf Entschuldigung aus schreibst du: Antisemitische Zugwagen unkommentiert zu „erwähnen“ erscheint ebenso problematisch. Du willst "pauschale Anklagen" verhindern? Zu welch anderem Ergebnis soll denn das kommen als zu "Es ist nicht alles schlecht gewesen in der Nazizeit"? Selbstverständlich muss das NS-Regime auch hinsichtlich seiner "Humor"-Produktion dargestellt werden; es ist ja schon aufschlussreich, dass da Zugwagen zu Dachau, der Zentrumspartei und der SPD gestaltet wurden. Worüber der Nazi in Mainz lachte, verdient als Teil lokaler Brauchtumsgeschichte beschrieben zu werden. Übrigens ist durchaus denkbar, dass es in Mainz keine antisemitischen Motivwagen gegeben hat, weil der Hass auf die Juden, den die Nazis produzierten, das Entsetzen anderer vor ihrer Entrechtung bis zum letzten Zug 1939 und auch der Wille, sich an den 3000 später aus Mainz deportierten Juden zu bereichern, kaum karnevalstauglich war. --Aalfons 01:12, 5. Feb. 2010 (CET)
2. Februar
Diese Kandidaturen laufen bis zum 12./22. Februar.
Das Skigebiet Dachsteingletscher, vom Betreiber aktuell auch als Der Dachstein vermarktet, liegt auf dem Dachsteinmassiv und ist durch die Dachstein-Südwandbahn von der Ramsau im oberen Ennstal aus erschlossen.
Das Gebiet liegt im Land Oberösterreich, gehört aber zum steirischen Tourismusverbund Urlaubsregion Schladming–Dachstein. Das Schigebiet ist Mitglied in der salzburgisch-steirischen Ski amadé.... --Fiz10 19:47, 2. Feb. 2010 (CET)
keine Auszeichnung Schlecht zu lesen. Das sind lauter Versatzstücke, klingt wie nach Reisebüro-Broschüren oder Abfragen bei der Tourismus-Auskunft. --Freimut Bahlo 15:52, 3. Feb. 2010 (CET)
- schlecht zu lesen, ja. zB. „Es (<das Schigebiet>) ist ganzjährig in Betrieb mit bis zu fünf Liften, welche je nach Schneelage geöffnet sind.“ --FrancescoA 22:38, 3. Feb. 2010 (CET)
Lesenswert Hat mir gut gefallen; ich fand ihn auch gut zu lesen. --Tim1900 22:18, 3. Feb. 2010 (CET)
keine Auszeichnung ''Je weiter man rechts abfährt, desto steiler ist der Hang. Im unteren Bereich kann man zwischen zwei Varianten wählen. ... Start der Abfahrt ist ebenfalls die Einfahrt Edelgrieß, allerdings muss man den Hang links queren um über die Edelgrießhöhe und den Schmiedestock zur Fluderscharte zu gelangen. Freimut Bahlo oben hat schon fast alles gesagt, mir ist der Text aber auch zu gerötet. Es ist sehr gut, Artikel auch über kleine Skigebiete zu haben, aber LW ist das nicht. --Aalfons 13:19, 4. Feb. 2010 (CET)
Uxmal (ausgesprochen: „Usch-mahl“) ist die Ruine einer großen und kulturell bedeutenden Stadt der Maya in Mexiko. Der Name Uxmal kommt vielleicht von „ox-mal“, was in der yukatekischen Mayasprache „Dreimal“ bedeutet. Die Stadt liegt in Yucatán, etwa 80 km südlich von Mérida in einer leicht welligen Karstlandschaft. Die Stadt erlebte ihre Hochblüte am Ende des Späten Klassikums im neunten und frühen zehnten Jahrhundert n. Chr., wurde aber ein bis zwei Jahrhunderte später völlig verlassen. Die Stadt wird überragt von der Adivino-Pyramide (die Koordinaten beziehen sich auf diese Pyramide), die wie die meisten Gebäude in Uxmal während der Besiedlung der Stadt immer wieder umgebaut und erweitert wurde. Mächtigstes einzelnes Gebäude ist der auf einer hohen Plattform gelegene sogenannte Gouverneurspalast. Uxmal ist heute eine der meist besuchten Ruinenstätten der Maya und bietet durch Restaurierungen von Gebäuden einen guten Einblick in das originale Aussehen der Stadt. Die Stadt war bei Ankunft der Spanier im 16. Jahrhundert längst verlassen.-- HJPD 22:45, 2. Feb. 2010 (CET)
- Ich habe mir nur mal die Einleitung durchgelesen und gleich eine Redundanz entdeckt. Zum einen heißt es: wurde aber ein bis zwei Jahrhunderte später völlig verlassen. und dann im letzten Satz der Einleitung steht nochmal: Die Stadt war bei Ankunft der Spanier im 16. Jahrhundert längst verlassen. Das ist doppelt gemoppelt und ich finde es eher störend. Vielleicht sollte man das zusammenfassen.--Thmsfrst 12:30, 3. Feb. 2010 (CET)
keine Auszeichnung Die Bilder gehen so gar nicht, das läuft bei schmalen Browsereinstellungen ineinander. Bitte Galerien anlegen! (und Usch-mahl dürfte gerne in IPA stehen, ˈʊʃ ma:, stimmt das so?) --Aalfons 12:50, 3. Feb. 2010 (CET) k.A. wegen der Bilder eingefügt, vajessen. --Aalfons 13:44, 3. Feb. 2010 (CET)
- Nein - keine Galerien. Das kann man anders regeln, aber keine Galerien. Dann lieber auf Bilder verzichten. Marcus Cyron 17:30, 3. Feb. 2010 (CET)
- Warum denn keine Galerien? Nicht dass ich drauf beharre, aber die Fotos sind technisch ziemlich gut. --Aalfons 17:32, 3. Feb. 2010 (CET)
- Artikel sind eines - Artikel. Keine Bildersammlungen. Bilder zum Selbstzweck nutzen wenig. Und Zweck haben sie dann, wenn sie direkt das Beschriebene bildlich unterstützen. Galerien stehen für sich allein. Ich bin kein bilderfachmann, aber die Fachleute wissen, wie man bestimmte technische Dinge verhindern kann. Die sollten sich der Sache am besten mal annehmen. Dann bekommen wir es auch hin. Marcus Cyron 17:59, 3. Feb. 2010 (CET)
- Na, diese Ansichten teile ich nicht. Vier stark unterschiedliche Ansichten eines beschriebenen Gebäudes können durchaus eine nützliche Galerie ergeben, das wäre hier auch möglich. Aber vielleicht diskutieren wir das, wenn es soweit ist... --Aalfons 19:40, 3. Feb. 2010 (CET)
- Habe mal bis zum Abschnitt C-förmiges Gebäude südöstlich des Gouverneurspalastes die Bilder etwas anders gesetzt. Weiter unten wird´s schwieriger, vielleicht sollte man doch mit ein / zwei Galerien arbeiten ... --Oltau 06:54, 4. Feb. 2010 (CET)
- Na, diese Ansichten teile ich nicht. Vier stark unterschiedliche Ansichten eines beschriebenen Gebäudes können durchaus eine nützliche Galerie ergeben, das wäre hier auch möglich. Aber vielleicht diskutieren wir das, wenn es soweit ist... --Aalfons 19:40, 3. Feb. 2010 (CET)
- Artikel sind eines - Artikel. Keine Bildersammlungen. Bilder zum Selbstzweck nutzen wenig. Und Zweck haben sie dann, wenn sie direkt das Beschriebene bildlich unterstützen. Galerien stehen für sich allein. Ich bin kein bilderfachmann, aber die Fachleute wissen, wie man bestimmte technische Dinge verhindern kann. Die sollten sich der Sache am besten mal annehmen. Dann bekommen wir es auch hin. Marcus Cyron 17:59, 3. Feb. 2010 (CET)
- Warum denn keine Galerien? Nicht dass ich drauf beharre, aber die Fotos sind technisch ziemlich gut. --Aalfons 17:32, 3. Feb. 2010 (CET)
keine Auszeichnung Ich habe mir zwar nicht den kompletten Artikel durchgelesen aber ich glaube soviel kann jetzt schon sagen. Die Anlagen und Gebäude sind anscheindend ausführlich beschrieben, aber alle anderen Aspekte kommen ein bisschen zu kurz, wie z. B. welche Bedeutung diese Stadt für die Forschung und für Maya hatten. Ich finde den Arikel zu gebäudelastig und nicht ausgewogen. --Thmsfrst 13:19, 3. Feb. 2010 (CET)
Lesenswert Habe mir den Artikel nochmal genauer angesehen und halte ihn jetzt für lesenswert.--Thmsfrst 20:43, 3. Feb. 2010 (CET)
- Vielleicht wäre es sinnvoller gewesen aus einzelnen Gebäuden oder Anlagen eigene Artikel zu machen und hier auch auf andere Aspekte wie z. B. Geschichte und die Bedeutung für die Wissenschaft noch genauer einzugehen.--Thmsfrst 13:37, 3. Feb. 2010 (CET) Erledigt mehr lässt sich mit gutem Gewissen nicht sagen. HJPD 14:13, 4. Feb. 2010 (CET)
- Was soll eine wellige Karstlandschaft sein? Hügelig? Uneben?--Thmsfrst 14:18, 3. Feb. 2010 (CET) -- Ein Landschaft mit geringen, unregelmäßigen Höhenunterschieden (weniger als „Hügel“, großräumiger als „uneben“, engl. „rolling“ = lt. Langenscheidt: wellig (beides speziell für Landschaft) HJPD 14:13, 4. Feb. 2010 (CET)
- ausgesprochen: „Usch-mahl“ schaut höchst unprofessionell aus, für Aussprachehinweise gibt es {{IPA}}. … «« Man77 »» 17:25, 3. Feb. 2010 (CET)- Erledigt HJPD 21:28, 3. Feb. 2010 (CET)
AbwartendDer Artikel ist sehr interessant gut geschrieben und vom inhaltlichen auf jeden Fall Lesenswert.Was mich z.Zt. noch stört ist die Sache mit den Bildern. Im Abschnitt Gouverneurspalast (Palacio del Gobernador) überdeckt das linke oberste Bild den Text. Das sollte abgestellt werden.Gruß --JvB1953 20:52, 3. Feb. 2010 (CET)
- Hat gute Tendenz zu Exzellent. Ich schau in ein paar Tagen noch einmal drauf. Votum geändert nach Verbesserung der Bildsituaution. --JvB1953 20:00, 4. Feb. 2010 (CET)
- Habe das mal bis zum „Schildkrötenhaus“ bearbeitet. --Oltau 06:58, 4. Feb. 2010 (CET)
Exzellent - Ich fürchte, die meisten wissen gar nicht, was für ein großes Geschenk der Autor der Wikipedia gemacht hat. Ich habe den Beitrag Ende November mit Bewunderung gelesen und konnte nur sprachlich dies und das (hoffentlich) verbessern. Vielen Dank für diesen Beitrag. -- Hans-Jürgen Hübner 14:58, 4. Feb. 2010 (CET)
- Es ist ja noch Zeit bis zum Ablauf der Kandidatur. Wenn sich der Vf. für Galerien entscheiden könnte, böte ich mich an, deren Kritiker im Zaum zu halten ;) Aber einstweilen ist das Layout nun mal chaotisch. --Aalfons 16:21, 4. Feb. 2010 (CET)
- Bin dabei, dass Layout zu bearbeiten. Dauert aber etwas, da ich zwischenzeitlich anderweitig arbeiten muss. Für Hinweise, auch bei Nichtgefallen, wäre ich jederzeit dankbar. Hinweis: Fertig bis „Vogelplatz“. --Oltau 17:02, 4. Feb. 2010 (CET)
- Ja, ich beobachte das. Melde mich hier, wenn du fertig bist. --Aalfons 17:07, 4. Feb. 2010 (CET)
- Lesenswert Der Text ist schön geschrieben. Aber diese Bilderflut machen ihn fast unlesbar. Sollte dies noch behoben werden, gerne auch ein E anstatt einem L. So lange es aber mehr ein Bilderbuch ist, als ein Enzyklopädie-Artikel kann ich leider nur mit L stimmen, da hier die Bilder keien rolle zu spielen haben... --Grüße aus Memmingen 17:50, 4. Feb. 2010 (CET)
- Interessant, denn das ist gerade eine der Stärken dieses Artikels, dass auch der Laie, der von dieser für Europäer sehr speziellen Architektur wenig Vorkenntnis besitzt, die Bilder mitnutzen kann, die ausnahmsweise mal kaum dekorativen sondern erklärenden Charakter haben. Gruß gen Süden -- Hans-Jürgen Hübner 19:45, 4. Feb. 2010 (CET)
- Denke auch, dass zur Erklärung die Illustration hier wichtig ist. Hoffe, dass ich morgen mit der Layout-Überarbeitung fertig bin und diese die Zustimmung der Autoren findet. Gruß, --Oltau 21:07, 4. Feb. 2010 (CET)
- Fertig mit der Bildsetzung (Layout). --Oltau 06:44, 5. Feb. 2010 (CET)
- Herzlichen Dank! Die hier kritisierten Ueberschneidungen waren auf meinem Browser und der Beta-Version der Seitenanzeige nicht sichtbar. -- HJPD 10:09, 5. Feb. 2010 (CET)
- Es kommt nicht nur auf den Browser an, sondern auch ob man einen Breitbildmonitor hat oder nicht.--Thmsfrst 10:15, 5. Feb. 2010 (CET)
- Bei Breitbildansicht und kleinen Schriftgrößeneinstellungen könnte es, wenn ich das richtig übersehe, wohl noch zu zwei Verschiebungen von nachfolgenden Überschriften kommen. Aus meiner Sicht marginal, wenn das jedoch noch jemand beanstandet, bitte hier angeben. Ich wollte bei der Layout-Bearbeitung (bis auf eine Bilddopplung) kein Bild entfernen. --Oltau 12:40, 5. Feb. 2010 (CET)
- Es kommt nicht nur auf den Browser an, sondern auch ob man einen Breitbildmonitor hat oder nicht.--Thmsfrst 10:15, 5. Feb. 2010 (CET)
- Herzlichen Dank! Die hier kritisierten Ueberschneidungen waren auf meinem Browser und der Beta-Version der Seitenanzeige nicht sichtbar. -- HJPD 10:09, 5. Feb. 2010 (CET)
Ich habe das Layout auch meinerseits noch mal überarbeitet (heut ebis Vogelplatz) und die Änderungen auf der Disk protokolliert. Einwände können wir vielleicht dort diskutieren. Gruß --Aalfons 20:58, 5. Feb. 2010 (CET)
3. Februar
Diese Kandidaturen laufen bis zum 13./23. Februar.
Die Jüdische Gemeinde in Wetzlar bestand bereits im Hochmittelalter und war stets nur eine kleine Kehillah. Die Jüdische Restitutionsnachfolger-Organisation (JRSO) beschrieb sie 1960 als „eine der ältesten jüdischen Gemeinden Südwestdeutschlands“.[1] Die Gemeinde bildete ab August 1853 die Synagogengemeinde für den Landkreis Wetzlar.
- Der Artikel ist vollständig ausgebaut und die mir zur Verfügung stehenden Quellen habe ich ausgeschöpft. Nach einem Review wurde der Artikel auch nochmal auf Herzen und Nieren geprüft, deshalb habe ich mich als Hauptautor nun für eine Kandidatur entschieden. Als Hauptautor bleibe ich Neutral. Grüße --Philipp Wetzlar 14:43, 3. Feb. 2010 (CET)
- Lesenswert, ja. Ich habe reviewt und finde, der Artikel hat sich die Auszeichnung verdient. Grüße Umweltschutz Sprich ruhig! Bewerte ruhig! 14:45, 3. Feb. 2010 (CET)
- Lesenswert Auf jeden Fall lesenswert! Vom Layout her nicht ganz gelungen ist es, den Artikel rechts oben mit einer Mitgliedertabelle (statt mit einem Foto) zu eröffnen; sie sollte erst weiter unten kommen. Ansonsten gelungen, gut recherchiert und belegt. --Freimut Bahlo 15:13, 3. Feb. 2010 (CET)
- Abwartend Auch ich denke, die Mitgliedertabelle sollte nach unten wandern. Da könntest Du einen eigenen Abschnitt draus machen und versuchen, die Zahlen zu erklären, hier etwa den deutlichen Rückgang der Mitgliederzahlen im 19. Jahrhundert. Irgendwie ist mir der Artikel in weiten Bereichen auch zu kurz für die 800-jährige Geschichte.
- im Einzelnen:
- Abschnitt Mittelalter:
- Gibt es mehr zu dem Judenviertel. Bzw. was haben die jüdischen Bewohner gemacht. Gibt es Angaben zu Berufen?
- Als 1348/1349 Wetzlar die Pest ereilte, kam es zum Pestpogrom. halte ich für eine unglückliche Formulierung. Es kam nicht dazu, sondern hier wurden aktiv Menschen verprügelt, ermordet oder vertrieben. Was ist denn in Wetzlar damals passiert. Sind sie verfolgt oder ermordert worden. Wurde ihnen verboten, sich anschließend in der Stadt niederzulassen? Warum konnten sie sich dann wieder 1360 niederlassen. Es ist nicht immer alles zu klären, aber ich halte es dann wichtig, diese Lücken zu dokumentieren.
- Jüdische Bevölkerung wird erst wieder 1360 erwähnt. Irgendwie finde ich den Satz holprig. Wie dem auch sei. Wie wurden sie erwähnt, was wurde über sie geschrieben, woher kamen diese Juden, was machten sie und was passierte bis ins 15. Jahrhundert?
- Abschnitt Frühe Neuzeit bis Neuere Geschichte
- Hier ist die Überschrift ME unglücklich gewählt. Was ist denn Neuere Geschichte anders als die Neuzeit?
- Kristallisationspunkt des jüdischen Lebens bildete im 15. und 16. Jahrhundert der Kornmarkt. Was bedeutet in diesem Zusammenhang Kristallisationspunkt? Was passierte hier, gab es besondere Gebäude, Berufe... Kurz, was geschah bis zum Dreißigjährigen Krieg?
- Gibt es Hinweise, warum sich die Zahl der Juden während des Dreißigjährigen Krieges verdoppelte? Weiß man, woher sie kamen?
- da es der der Stadt wirtschaftlich nicht gut ging ist ME eine unglückliche Formulierung. Die Aussage hängt zudem in der Luft. Manchmal ist es eben notwendig, etwas aus der Geschichte der Stadt auch hier zu erwähnen.
- Über die folgenden Sätze musste ich schmunzeln, sei mir bitte nicht böse, aber 100 Synagogen halte ich für rekordverdächtig: Vermutlich begründet sich darin der Verfall der Synagoge. Bis zur Mitte des 18. Jahrhunderts war die Zahl dennoch auf 100 angewachsen. Was geschah im 17. Jahrhundert weiter? Anschließend werden da sehr viele Fakten aneinandergereiht. Das stört ein wenig den Lesefluss. Die Preußische Verfassung musst Du hier nicht zitieren,denke ich. Es reicht der Hinweis auf die Gleichstellung.
- Abschnitt Mittelalter:
- Die Liste mit den einzelnen Filialgemeinden würde ich ausformulieren. Gibt es da Zahlen und andere Daten zu den Untergemeinden?
- Was ist mit dem Zionismus. Gab es in der Weimarer Republik erwähnenswertes?
- Im ausgehenden 19. Jahrhundert entstand im Reich eine neue Judenfeindlichkeit, welche auch die Wetzlarer Juden spüren mussten. Zu unspezifisch. Was genau geschah in Wetzlar?
- Im gleichen Jahr werden auch die Juden in Freienfels zur Synagogengemeinde gezählt, das 1932 nicht mehr der Fall ist. Dieser Satz hängt auch völlig in der Luft und ist mit dem vorhergehenden nicht verbindbar.
- Abschnitt Zeit des Nationalsozialismus
- Was ist mit der Verdrängung der Juden aus dem öffentlichen Leben (Vereinen, Parteien, Rathaus...), was ist mit dem Judenboykott? Insgesamt wünsche ich mir mehr Informationen bis 1938.
- Abschnitt Zeit des Nationalsozialismus
- Abschnitt Nachkriegszeit und Gegenwart
- Doch die jüdische Gemeinde wirkt bis heute nach. unglückliche Formulierung. Wie wäre es mit einem Abschnitt Gedenkstätten?
- Abschnitt Einrichtungen
- Davon würde ich einen Teil in die Geschichte packen. Bei der Synagoge zum Beispiel alles, was nicht Baubeschreibung ist. Die Rotlinks würde ich rausnehmen. Beetsaal ist klar und Religionsschule erst einmal auch. Die Koordinate des Friedhofes ist verunglückt. Ich würde sie auch rausnehmen und stattdessen in den Artikel eine Adresse (etwa Friedhof an der ... Straße im Norden/Außerhalb der Stadt).
- Abschnitt Nachkriegszeit und Gegenwart
Ich weiß nicht, ob Du die folgenden Seiten schon kennst. Mir waren sie oft als Einstieg sehr hilfreich:
- alemannia-judaica.de über den Friedhof
- über die Synagoge
- compactmemory.de- Ich habe hier mal nach Wetzlar gesucht
- bundesarchiv.de: Gedenkbuch- Opfer der Verfolgung der Juden unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Deutschland 1933 - 1945
- exil-club.de: Geschichte der Juden in Wetzlar
Stehst Du mit dem Autoren der Bücher über die jüdische Geschichte Wetzlars in Kontakt? Mir hat es immer sehr geholfen, Leute anzuschreiben, die über jüdische Gemeinden in Ostfriesland geschrieben haben. Sie konnten mir oft wertvolle Anregungen geben und waren zum Beispiel sehr gut geeignet, um die Artikel Korrektur zu lesen.
Ich hoffe, Dich hiermit nicht zu verprellen. Der Artikel hat durchaus Potential. Ein Etwas mehr täte ihm aber gut. Wen ich behilflich sein kann, sag mir einfach Bescheid. Gruß Matthias Süßen ?! +/- 17:14, 3. Feb. 2010 (CET)
- Lesenswert Verbesserungen und Ausweitungen sind immer noch möglich, aber für lesenswert reicht das meines Erachtens schon. Bietet einen sehr gelungenen Überblick über das Thema und ist auch spannend geschrieben. Hat, bei etwas mehr Tiefe, auch Potenzial zum exzellenten Artikel. Grüße, --buecherwuermlein 19:16, 4. Feb. 2010 (CET)
- teilweise etwas schwierig zu verstehen, auf einige relevante Themen wäre noch einzugehen. Überarbeitung/Ausbau also noch notwendig, jedoch steckt in dem Artikel viel Potenzial, viele Informationen und gute Arbeit, und so reicht zum (knappen) Lesenswert --kaʁstn 19:50, 4. Feb. 2010 (CET)
4. Februar
Diese Kandidaturen laufen bis zum 14./24. Februar.
Four Horsemen of Notre Dame (Die vier Reiter von Notre Dame) war der gemeinsame Spitzname der vier American-Football-Spieler Harry Stuhldreher, Jim Crowley, Don Miller und Elmer Layden. Sie bildeten in der ersten Hälfte der 1920er-Jahre die Rückraumformation des Footballteams der University of Notre Dame, das während dieser Zeit zu den dominierenden Mannschaften in den USA im College Football zählte. Der Bericht des Journalisten Grantland Rice über ein Spiel der Notre Dame Fighting Irish, durch den er die Bezeichnung Four Horsemen prägte, gilt als „Sportstory, die Amerika veränderte“. Die Erinnerung an diese vier Spieler gehört bis in die Gegenwart zu den Sporttraditionen der University of Notre Dame.
Ein Artikel über eine Legende in der ur-amerikanischen Sportart überhaupt - vier Sportler, eine Story, ein Name. Eine Legende, die es im übrigen unter diesem Namen auch bis in die Britannica geschafft hat. Mit dem Mut zu kurzen Artikeln als Hauptautor neutral. -- Uwe 01:23, 4. Feb. 2010 (CET)
- Lesenswert Lässt sich gut lesen, interessant wäre noch eine Ergänzung, warum keiner von den vier Spielern eine (längere) Profikarriere hatte. War es damals nicht üblich oder waren sie dann doch nicht gut genug?--Cirdan ± 11:22, 4. Feb. 2010 (CET)
- Das lag weniger an den Spielern als an den Geburtswehen des Profi-Spielbetriebs, siehe National Football League#Frühphase (bis 1960). Bei einem Wanderzirkus sein Geld zu verdienen, war dann wohl doch nicht so attraktiv :). -- Uwe 11:39, 4. Feb. 2010 (CET)
- Lesenswert Gründlich recherchiert, informativ, sprachlich gut dargestellt.--Freimut Bahlo 11:48, 4. Feb. 2010 (CET)
- Exzellent Auch wenn ich beschlossen habe, hier nicht teilzunehmen. Mal wieder ein exzellenter College-Football-Artikel von Uwe. Mir fällt nichts ein, was noch fehlen würde bzw. grob verbesserungsfähig wäre. -- ThalanTalk! Rate! Learn! 20:15, 4. Feb. 2010 (CET)
- Lesenswert Ich fand den Artikel schon unter Schon gewusst lesenswert. Kleine Einschränkung: Begriffe wie Foto oder Pferd würde ich entlinken. Und der Plural „Footbällen“ kommt mir komisch vor. Vielleicht umschreiben zu "jeweils mit einem Football unterm Arm". Gruß --Magiers 22:25, 4. Feb. 2010 (CET)
- Habe beide Vorschläge umgesetzt. -- Uwe 22:53, 4. Feb. 2010 (CET)
- Abwartend, wegen einiger Hackeligkeiten noch Keine Auszeichnung. Notre Dame wurde damals nicht durch den Sieg im Rosebowl US-Collegemeister; das wurden die durch sporthistorisch-statistische Bewertung oder durch Abstimmungen; keine dieser Champion-Wertungen war meines Wissens zeitgenössisch, die heute namhaften Meisterschaftszuschreibungen sind alle frühestens in ein Jahr später gemacht. Eine der Listen führt für das Jahr auch nicht Notre Dame sondern UPenn (Die en.WP unterstützt mich in meinem Halbwissen en:NCAA_Division_I_FBS_National_Football_Championship). Zudem fehl mir allgemein einiges an Sport im Artikel. Die waren Rückraumspieler (übrigens nicht verlinkt oder erklärt) und spielten auch in der Defense. Aber welche Position im der Defense? Das heutige System kennt da - die Backs sind heute reine Angriffsspezialisten - ja keine Vorzugspositionen, aber welche hatten die damals. Dann fehlt einiges über die Spielweise der Formation, die sie zu herausragend machten. Spielten sie speziell, vielleicht sogar revolutionär, oder nur die herkömlichen Systeme perfekt. Dann fehlt zumindest für die Exzellenz noch einiges an Statistik bzgl. der vier Spielzeiten und insbesondere zu den beiden wichtigen 24/25er Spielen (Army und Rose-Bowl).
09:55, 5. Feb. 2010 (CET)
- Ich habe mal ein paar sportliche Aspekte und Daten ergänzt, ebenso zwei Sätze dazu, was zu ihrem Erfolg beitrug (Stichwort Notre Dame Shift). Welche Defensive-Positionen die vier besetzten, habe ich bisher nicht herausgefunden. -- Uwe 16:44, 5. Feb. 2010 (CET)
Die Marienglashöhle ist eine Schauhöhle im Thüringer Wald. Sie ist zum größten Teil keine Naturhöhle, sondern besteht überwiegend aus Hohlräumen, die durch den Bergbau entstanden. Deshalb wird sie auch als Schaubergwerk geführt. Die als geologisches Naturdenkmal eingetragene Höhle liegt in der Mitte zwischen den beiden Ortschaften Friedrichroda und Tabarz. Die Höhle ist im Rahmen von Führungen zugänglich und hat jährlich etwa 75.000 Besucher. 1775 wurde mit dem Bau des Eingangsstollens mit der Absicht begonnen, Kupfer abzubauen. Kupferschiefer wurde nicht gefunden, jedoch im Jahre 1778 eine Gips-Lagerstätte. Gips wurde bis in das Jahr 1903 im Untertagebau abgebaut. 1784 entdeckte man eine der größten und schönsten Gipskristalldrusen Europas. Mit einem Durchmesser von etwa zehn Metern war sie beinahe vollständig mit farblosen und durchsichtigen Gipskristallen, Marienglas genannt, ausgekleidet. Marienglas aus der Marienglashöhle wurde bis 1848 in Kirchen und Klöstern zur Verzierung von Altären, Kronleuchtern und Gemälden verwendet. Nach der Stilllegung des Bergwerks im Jahre 1903 wurde die Schauanlage eröffnet. Kriegsbedingt kam es zu einer zweimaligen Schließung der Höhle. Nach umfangreichen Sanierungsarbeiten ist die Marienglashöhle seit dem 30. November 1968 wieder zugänglich.
Die bei der letzten Kandidatur vorgebrachten Punkte habe ich so gut wie möglich überarbeitet. Bei Kritiken oder Anregungen bin ich wie immer bemüht, dies so gut wie möglich umzusetzen.
- Neutral als Hauptautor. -- Rainer Lippert 14:43, 4. Feb. 2010 (CET)
- Sicher Lesenswert, mit klarer Tendenz zu mehr. Das ich ohne Bauschmerzen ein Exzelent geben kann, dafür fehlt mir aber im Abschnitt Fauna und Flora irgendwie ein Einzelnachweis.Bobo11 10:55, 5. Feb. 2010 (CET)
- Hallo Bobo11, ich habe mal hinter dem Abschnitt zwei Einzelnachweise gesetzt. Grüße -- Rainer Lippert 14:36, 5. Feb. 2010 (CET)
- Exzellent: Meine bei der ersten Kandidatur vorgebrachten Kritikpunkte wurde alle abgearbeitet. Mit fällt nichts mehr ein, was noch fehlen könnte, auch sprachlich habe ich keine Schnitzer mehr gefunden. --Martin Zeise ✉ 20:44, 5. Feb. 2010 (CET)
Acherontia lachesis ist ein Schmetterling (Nachtfalter) aus der Familie der Schwärmer (Sphingidae). Wie auch die anderen beiden Arten der Gattung Acherontia ernähren sich die Falter von Honig aus Bienenstöcken und tragen am Thorax die typische totenkopfförmige Zeichnung. Das Artepitheton leitet sich von der Schicksalsgöttin Lachesis ab, einer der drei Moiren aus der griechischen Mythologie.
ein ostasiatischer nachtfalter der als nebenprodukt des letzten schreibwettbewerbs entstanden ist. wer noch einen satz für die einleitung findet, darf ihn gerne einbauen.
- Neutral als Hauptautor. --kulacFragen? 23:10, 4. Feb. 2010 (CET)
- Lesenswert Im Abschnitt "Lebensweise" steht: Die Falter ernähren sich von Honig, indem Sie in Bienenstöcke eindringen. Find ich ja mega-spannend, aber was sagen denn die Bienen dazu??? Die werden ja wohl kaum seelenruhig zusehen, wie irgendein uneingeladener Falter ihnen den Honig vor der Nase wegschlürft!? LG;--Nephiliskos 23:35, 4. Feb. 2010 (CET)
- Lesenswert . Die Frage wie er das schafft ohne gestochen zu werden an den Honig zu kommen, ist aber für mehr sicher noch zu beantworten. Auch wie lange ein erwachsener Falter eigentlich lebt. Und wie überwinter die Art eigentlich (als Ei, Verpuppt oder als erwachsenes Tier?). Solche für lesenwerten unwichtigen Details müsen für mehr aber unbeding noch beatwortet werden. Bilder von Ei/Raupe/Puppe wären für mehr auch noch wünscheswert (Mindestens Raupenbild sollte in einen exzeleten rein). Bobo11 11:03, 5. Feb. 2010 (CET)
- überwinterung ist für eine tropische art eher weniger von belang. die fliegen einfach kontinuierlich. in den kühleren gebieten, wie etwa in teilen chinas werden die wohl als puppe überwintern. da hab ich aber leider keine infos dazu. selbiges gilt für die abwehrmechanismen der bienen. die werden das aber wohl ähnlich wie der totenkopfschwärmer machen, da hab ich das ausführlich beschrieben. lg, --kulacFragen? 15:47, 5. Feb. 2010 (CET)
Das Katzenaugen-Syndrom (Synonym: Schmid-Fraccaro-Syndrom und Kolobom-Analatresie-Syndrom, englisch cat eye syndrome, CES) ist eine seltene erblich bedingten Erkrankung des Menschen, deren Leitsymptome Veränderungen an den Augen (Kolobom) und eine Fehlbildung des Enddarms (Analatresie) sind.
Diesen kleinen Artikel über eine seltene Krankheit möchte ich Euch zur wohlwollenden Beurteilung vorstellen. Viele Grüße Redlinux·→·☺·RM 23:32, 4. Feb. 2010 (CET)
- Exzellent Nach Lektüre des Artikel fühle ich mich sehr gut informiert, der Text ist verständlich, inhaltliche Lücken kann ich nicht ausmachen. Schön, dass es sogar Bilder gibt. -- Uwe G. ¿⇔? RM 11:29, 5. Feb. 2010 (CET)
- Mindestens lesenwert, wenn nicht sogar exzelent (Fette mal nicht, überlas das dem Auswerter). Ob da wirklich alle möglichen Quellena ausgewertet wurden kann ich als Laie allerdings nicht beurteilen. Klar über eine seltene (Erb-)Kraheit wird weniger geschrieben und sind auch weniger Detail wissenschaftlich Belegbar. Dazu komt wegen der geringen Fallzahl, es schlichtweg oft nicht klar ist ob eine Sekundärerkrankung von der Primärerkrankung abhängig ist oder nur eine erhötes Risiko dafür besteht. Und was man nicht weis, darf man dem Artikel nicht als Fehler anhaften. -- Bobo11 12:02, 5. Feb. 2010 (CET)
- Nach dem intensiven Review und den weiteren Überarbeitungen ist ein toller Artikel entstanden, der das Krankheitsbild auch für den Laien m. E. verständlich und ausführlich darstellt. Trotz des doch sehr speziellen Themas ist der Beitrag angenehm zu lesen. Wesentliche Lücken sind mir auch nicht aufgefallen. Also gibt's für Kür und Pflicht: Exzellent. Beste Grüße -- CV 13:17, 5. Feb. 2010 (CET)
Exzellent Trotz der hochspeziellen Materie ein übersichtlicher, gut lesbarer Artikel. -- HJPD 14:14, 5. Feb. 2010 (CET)
- Schließe mich meinen Vorrednern an: aus Laiensicht ein sehr schöner Artikel. Was mir noch fehlt ist ein Abschnitt "Literatur", der die hauptsächlich verwendete Literatur aus den Einzelnachweisen nochmal übersichtlich auflistet. Außerdem muss der schwarze Balken im Bild noch weg. Wenn das geschehen ist, ist der Artikel meiner Ansicht nach Exzellent. --Knut.C 14:47, 5. Feb. 2010 (CET)
5. Februar
Diese Kandidaturen laufen bis zum 15./25. Februar.
Die Teltow-Werft (auch: Teltowwerft) ist eine ehemalige Werft am knapp 38 Kilometer langen Teltowkanal in Schönow in Berlin-Zehlendorf. Zur Werft gehörten ein Bauhafen und eine „Elektrische Centrale“, das spätere Kraftwerk Schönow. […] Die Werft ging 1924 aus dem 1906 zur Unterhaltung des Kanals errichteten Bauhof hervor. Der Bauhof und das Elektrizitätswerk dienten ursprünglich vor allem der Wartung und Stromversorgung des Treidelbetriebs. […] Die Werft leistete technische Pionierarbeit im elektrischen Lichtbogenschweißen, das sie innovativ im Schiffbau anwendete. 1927 lief hier mit der „Zehlendorf“ das erste rundum verschweißte Fahrgastschiff in Deutschland vom Stapel. 1962 stellte die Werft ihre Tätigkeit ein. Das Ensemble des Bauhafens und zahlreiche Gebäude stehen unter Denkmalschutz. In letzter Zeit teilgewerblich und als Lager genutzt, soll auf dem Gelände laut Bebauungsplan aus dem Jahr 2009 ein Wohngebiet entstehen, das die geschützten Werftgebäude als Kanalbau-Zeugnisse von besonderer geschichtlicher Bedeutung integriert.
- Mit Hilfe und Tipps von Biberbaer und Axel.Mauruszat erarbeitet. Ohne Votum. --Lienhard Schulz Post 11:45, 5. Feb. 2010 (CET)
- Sicher Lesenswert, mit klarer Tendenz für mehr. Dafür muss ich mir den Artikel aber noch mal ordendlich mit den angegeben Quellen gegenlesen ob wirklich nichts wichtiges vergessen wurde. 11:54, 5. Feb. 2010 (CET)Bobo11
- detaillierter Artikel über ein Objekt mit spannender Historie inkl. Bedeutung bis zum heutigen Zeitpunkt - daher lesenswert. Störend für mehr sehe ich den Kraftwerksabschnitt. Auch wenn es zu einer gewissen Zeit eine eng verknüpfte Entwicklung gab, bringt's aus meiner Sicht für die Werft selbst wenig Informationsgewinn. siehe auch Artikeldisk. auf jeden Fall aber Lesenswert, LG --95.91.30.192 15:05, 5. Feb. 2010 (CET)
Bern (französisch Berne, italienisch Berna, rätoromanisch Berna, berndeutsch Bärn [ˈpæ̞rn]) ist Bundesstadt und somit de facto Hauptstadt der Schweiz und Hauptort des Kantons Bern im Verwaltungskreis Bern-Mittelland. Mit knapp über 130'000 Einwohnern[3] ist sie die viertgrösste Stadt der Schweiz. Die 1191 gegründete Zähringerstadt ist mit ihren charakteristischen Lauben weitgehend in ihrer ursprünglichen Form erhalten und 1983 wurde die Altstadt von Bern in die Liste des UNESCO-Welterbes aufgenommen. Seit 1218 freie Reichsstadt, trat Bern 1353 der Schweizerischen Eidgenossenschaft bei und entwickelte sich bis ins 16. Jahrhundert zum grössten Stadtstaat nördlich der Alpen. Bern ist Sitz des Weltpostvereins (UPU) und war Veranstaltungsort wichtiger Sportturniere, unter anderem der Fussball-Weltmeisterschaft 1954 und mehrerer A-Eishockey-Weltmeisterschaften.
Raphael Frey, Zenit und ich beschlossen am 23. Feb. 2009 den Artikel auszubauen. (damals sah er so aus) Danach hatte ich den Artikel nochmals überarbeitet und auch die Geschichte und die Sehenswürdigkeiten ausgelagert. Vom 26. Dezember 2009 bis 4. Februar 2010 durchlief er ein Review. Umweltschützen reviewte ihn grammatikalisch. Ich finde nun ist der Artikel bereit. Ich hoffe euch gefällt der Artikel über die Bundeshauptstadt der Schweiz und bin natürlich Neutral. Gruss -- Glugi12 14:16, 5. Feb. 2010 (CET)
- Exzellent. Klare Sache für mich. Grüße Umweltschutz Sprich ruhig! Bewerte ruhig! 15:09, 5. Feb. 2010 (CET)
Du hast den Artikel von einem - nach eigener Selbstaussage - 13-jährigen Jungen grammatikalisch überarbeiten lassen? Aber mal zum Artikel selbst: Warum wurde keine Literatur verwendet? Der Artikel ist ausschließlich (bis auf eine Ausnahme wenn ich richtig sehe) aus Weblinks zusammengeschrieben worden. Wenn möglich sollte auf die die im Artikel angegebene Fachliteratur verwiesen werden. Die Bücher werden auch in hundert Jahren noch in einer Bibliothek verfügbar sein. Von der Webseite weiß man hingegen nie, ob sie in zehn Jahren noch existieren wird, ja nicht mal in einer Woche --Armin P. 15:21, 5. Feb. 2010 (CET)
- Ja habe ich; Ich lege die Hand für ihn ins Feuer. Er arbeitet gut. Sicher wurde Literatur verwendet, vor allem im Geschichtsteil. Zudem wurde oft das HLS benutzt. Ich weiss, dass Vieles auf Weblinks aufbaut. Aber so ist jede wichtige Aussage und Feststellung bequellt! Gruss -- Glugi12 15:28, 5. Feb. 2010 (CET)
- Wäre es möglich für dich dort noch die Tage nachzubessern? Und den Artikel mit Belegen aus der Literatur nachzurüsten? Die Probleme von Weblinks und ihrer Verfügbarkeit sind ja bekannt. --Armin P. 15:32, 5. Feb. 2010 (CET)
- Leider habe ich keine Literatur mehr und auch keinen Zugriff mehr darauf. Die meissten wichtigen Einzelnachweise, vor allem im Geschichtsabschnitt, sind aus Bücher. Also finde ich es nicht so schlimm. Gruss -- Glugi12 15:34, 5. Feb. 2010 (CET)
- Öhm, was ist daran schlimm, dass ich den Artikel reviewt habe (mit besonderer Rücksicht auf Grammatik und Stil)? Und ja, ich bin wirklich 13, ich könnte auf meine Wikipedia-Aktivität schwören … Umweltschutz Sprich ruhig! Bewerte ruhig! 15:37, 5. Feb. 2010 (CET)
- Leider habe ich keine Literatur mehr und auch keinen Zugriff mehr darauf. Die meissten wichtigen Einzelnachweise, vor allem im Geschichtsabschnitt, sind aus Bücher. Also finde ich es nicht so schlimm. Gruss -- Glugi12 15:34, 5. Feb. 2010 (CET)
- Wäre es möglich für dich dort noch die Tage nachzubessern? Und den Artikel mit Belegen aus der Literatur nachzurüsten? Die Probleme von Weblinks und ihrer Verfügbarkeit sind ja bekannt. --Armin P. 15:32, 5. Feb. 2010 (CET)
Das 1. Garde-Regiment zu Fuß wurde 1806 nach der Niederlage Preußens gegen Napoleon in der Doppelschlacht bei Jena und Auerstedt aus den Resten der früheren Garden zu Fuß neu aufgestellt. Es war von Anfang an das Leibregiment der Könige von Preußen. Bis auf |Wilhelm II., der auch die Uniformen anderer Regimenter trug, trugen seit 1806 alle preußischen Könige und die meisten Prinzen von Preußen die Uniform des 1. Garde-Regiments zu Fuß. Der König von Preußen war jeweils zugleich Regimentschef, Chef des I. Bataillons und Chef der 1. Kompanie dieses Regiments. Daher hatte dieses Regiment auch den höchsten Rang innerhalb der Armee, was sich unter anderem darin zeigte, dass das Offizierkorps des 1. Garde-Regiments zu Fuß beim traditionellen Neujahrsempfang noch vor den Reichsfürsten und dem Diplomatischen Corps am Thron vorbei defilieren durfte. Inoffiziell wurde auch vom Ersten Regiment der Christenheit gesprochen.
Ein hervorragender Artikel. Sehr gut recheriert und dargestellt. Auch die Illustration ist gelungen! --Tigerentenjäger 14:28, 5. Feb. 2010 (CET)
keine Auszeichnung Kritikpunkte: zu lang. zu unkritisch. zu unausgewogen. Man vergleiche nur mal die Schilderung der Regimentstätigkeit beim Deutschen Krieg 1866 im Vergleich zu der im ersten Weltkrieg. Ich vermute, die überbordende Detailfülle in ersterem Abschnitt haben wir der "Chronik des Ersten Garde-Regiments zu Fuß und dessen Stamm-Truppen 1675–1900, im Auftrage des Regiments herausgegeben" aus dem Jahre 1902 zu verdanken. --Elian Φ 15:17, 5. Feb. 2010 (CET)
Exzellent Zu lang kann kein Kritikpunkt sein. Zum Punkt unkritisch und unausgewogen möchte ich hier zu bedenken geben, dass es sich um das erste Garderegiment in Preussen handelt, also das Vorzeige-Regiment in Punkto Militärkultur und kein reines Kampf-Regiment. Das bringen die Verfasser sehr gut zum Ausdruck. --Tigerentenjäger 15:44, 5. Feb. 2010 (CET)
contra Die Listenartike Struktur im Abschnitt "Erster Weltkrieg" ist ein absolutes No-Go. Da fehlt jeder Fließtext. -- 80.139.115.215 16:06, 5. Feb. 2010 (CET)
keine Auszeichnung Sieht erstmal gewaltig aus und muss eine Menge Arbeit drinstecken. Einleitung finde ich gelungen. Für die Länge ist Artikel aber sehr unausgewogen. Darauf hat Elian bereits hingewiesen. Extrem ausführlich Krieg von 1866 und zu 1870/71 oder 1. Weltkrieg nur ein paar Spiegelstriche. Allein Abschnitte Mobilmachung und Abmarsch 1866 sind länger als die Abschnitte zu den beiden anderen Kriegen. Das eine gehört auf das Wesentliche gekürzt und das andere ausgebaut. Ich hätte auch gerne gewusst, was die Truppe 1848 genau gemacht hat. Insgesamt hätte IMO erstmal ein Review not getan. Machahn 16:09, 5. Feb. 2010 (CET)
- keine Auszeichnung Ein Review hätte dem Artikel bestimmt gut getan; da wäre auch die Sprache darauf gekommen, wie mit den völlig überdimensionietten, zT nur Liste bietenden Kapitel Auszeichnungen der Fahnen des Ersten Garderegiments zu Fuß, Bedeutende und bekannte Regimentsangehörige, Angehörige des Hauses Hohenzollern, Regimentsmärsche, Einsätze, Denkmälerumzugehen wäre. Eine starke Kürzung würde den Artikel erheblich verbessern. So wirkt er wie eine Materialsammlung für ein künftiges Portal zu dem Thema, aber nicht wie ein lesenswerter Artikel! --Freimut Bahlo 17:39, 5. Feb. 2010 (CET)
Sened war ein altägyptischer König (Pharao) der 2. Dynastie (Frühdynastische Zeit), welcher etwa um 2790 v. Chr. regierte.
Sened gehört zu den vieldiskutierten Königen der 2. Dynastie, da sein Name überwiegend als Kartuschenname erscheint und in der Spätzeit besser belegt ist, als zu Lebzeiten. Daher gibt es bis heute zahlreiche Identifikationsversuche. Spätere Königslisten nennen ihn als Nachfolger von König Wadjnes, bei den möglichen Nachfolgern von Sened bestehen in den Annalen Unstimmigkeiten und Widersprüche.
Interessanter Herrscher. Ich guck, ob ich noch´n paar Bildchen auftreiben kann. Als Hauptautor neutral. --Nephiliskos 18:13, 5. Feb. 2010 (CET)