Zum Inhalt springen

Helgolandkabel

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist eine alte Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 28. November 2009 um 22:16 Uhr durch Schlesinger (Diskussion | Beiträge) (neu geschrieben nach Quellen, QS-). Sie kann sich erheblich von der aktuellen Version unterscheiden.

Das Helgolandkabel ist mit einer Länge von 53 Kilometern das längste Unterwasser-Starkstromkabel in Deutschland. Es ist ein 30 kV-Drehstromkabel zur Stromversorgung der Insel Helgoland und wurde von den Norddeutschen Seekabelwerken für den Energiekonzern E.ON Hanse aus einem Stück gefertigt. Die gesamte Länge beträgt (mit Reserve) 55 Kilometer, es ersetzt die bisherige Stromversorgung Helgolands mit dieselgetriebenen Generatoren. Neben den stromführenden Teil weist das Kabel Lichtwellenleiter für den Datenverkehr auf.[1]

Verlegung

Die Projektierung begann 2007, die Verlegung war für das Frühjahr 2009 geplant, musste aber aufgrund schlechten Wetters insgesamt viermal verschoben werden. Am 6. Juni 2009 begann schließlich der Spezialschiff Nostag 10 von St. Peter-Ording aus mit der Arbeit, nach 21 Tagen erreichte es Helgoland. Das Kabel wurde etwa 1,50 Meter tief in den sandigen Meeresboden eingespült. Seit September 2009 ist Helgoland nach Fertigstellung aller Anschlüsse als letzte deutsche Gemeinde an das europäische Verbundnetz angeschlossen.[2]

Technische Daten

  • Durchmesser 10 cm
  • Gewicht 800.000 Kg, Gewicht pro Meter etwa 15 Kg
  • Spannung 30 KV
  • übertragbare Leistung 5000 kW

Einzelnachweis

  1. http://www.strom-vergleiche.de/helgoland-stromanschluss-seekabel.html Webseite von Strom-Vergleiche.de
  2. [http://www.shz.de/artikel/article/111/seekabel-wird-gelegt-buddeln-bis-nach-helgoland.html Webseite shz.de