Großolbersdorf
| Wappen | Karte |
|---|---|
| Lage von Großolbersdorf in Deutschland | |
| Basisdaten | |
| Bundesland: | Sachsen |
| Regierungsbezirk: | Chemnitz |
| Landkreis: | Mittlerer Erzgebirgskreis |
| Geografische Lage: | unbenannte Parameter 1:50_42_00_N_13_04_60_E, 2:50° 42' n. Br. 13° 4' ö. L. |
| Höhe: | 480 m ü. NN |
| Fläche: | 22,61 km² |
| Einwohner: | 3.232 (31. Dezember 2004) |
| Bevölkerungsdichte: | 143 Einwohner je km² |
| Postleitzahlen: | 09432 09434 OT Hohndorf 09429 OT Hopfgarten |
| Vorwahl: | 037369 03725 im OT Hohndorf |
| Kfz-Kennzeichen: | MEK (alt: ZP, MAB) |
| Gemeindeschlüssel: | 14 1 81 130 |
| Ortsteile: | Hohndorf Hopfgarten Grünau |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Am Rathaus 8 09432 Großolbersdorf |
| Website: | www.grossolbersdorf.de |
| E-Mail-Adresse: | info@grossolbersdorf.de |
| Politik | |
| Bürgermeister: | Henry Freund (Freie Wähler Hopfgarten) |
Großolbersdorf ist eine Gemeinde im Erzgebirge bei Chemnitz.
Geografie
Großolbersdorf ist ein Waldhufendorf im mittleren Teil des Erzgebirges, mit einer groben Ost-West-Ausrichtung.
Im Osten grenzt es an den Bornwald und reicht im Westen bis zum Zschopautal. Im Norden grenzt die Stadt Zschopau an den Ort und im Süden die Stadt Wolkenstein.
Höchster Punkt des Ortes ist der Zeisighübel mit 642 m Höhe, tiefster Punkt ist
die Zschopau mit 358 m.
Hohndorf liegt als aus einem Vorwerk entstanden Siedlung auf einer Höhenlage von 500 - 550 m.
Hopfgarten liegt zu beiden Seiten des Zschopautales.
Geschichte
Großolbersdorf
1386 erste urkundliche Erwähnung
1536 Reformation
1575 Großolbersdorf wird eigenständige Parochie mit den Orten Grünau, Hohndorf, Hopfgarten und Scharfenstein
1643 im Dreißigjährigen Krieg wird die Kapelle durch die Schweden zerstört
1877 Gründung der Freiwilligen Feuerwehr
1888 Zentralschule wird eingeweiht
14. Februar 1945 Bombenangriff mit 10 Toten, 34 Wohn- und Wirtschaftsgebäude werden zerstört
1. Januar 1994 Eingemeindung von Hohndorf
1. Oktober 1998 Eingemeindung von Hopfgarten
13. August 2002 Jahrhunderflut, Brücke und Ufermauer in Hopfgarten werden zerstört
Hohndorf
um 1385 Errichtung eines Vorwerkes
1486 erste urkundliche Erwähnung
1700 Anlegung der Poststraße Chemnitz - Marienberg (Erzgebirge)
1898 Bau des Schulgebäudes
14. Februar 1945 Bombenangriff mit 5 Toten, 5 Wohn- und Wirtschaftsgebäude werden zerstört
1. Januar 1994 Eingemeindung nach Großolbersdorf
Hopfgarten
1386 erste urkundliche Erwähnung
1862 Bau einer Straßenverbindung zwischen Scharfenstein und Hopfgarten
1865 Bau der Zschopautalbahn KBS 500,Gemeinderat lehnt die Errichtung einer Haltstelle ab
1913 Einweihung der steinernen Zschopaubrücke
1. Oktober 1998 Eingemeindung nach Großolbersdorf
Eingemeindungen
Am 1. Januar 1994 wurde Hohndorf und am 1. Oktober 1998 Hopfgarten mit dem Ortsteil Grünau eingemeindet.
Religionen
Die evangelisch-lutherische Kirchgemeinde Großolbersdorf umfasst den Ort mit allen Ortsteilen sowie den Ortsteil Scharfenstein der Gemeinde Drebach.
In der Gemeinde befindet sich außerdem eine Kapelle der Siebenten-Tags-Adventisten sowie ein Versammlungsraum der
Gemeinschaft in Christo Jesu.
Politik
Gemeinderat
Seit der Wahl 2004 besteht der Gemeinderat aus 14 Gemeinderäten. 7 werden von der CDU, 3 von der SPD, 3 vom Handels- und Gewerbeverband Großolbersdorf sowie einer von den Freien Wählern Hopfgarten gestellt.
Bürgermeister
1990 - 2001 Ursula Staritz (CDU)
seit 2001 Henry Freund (Freie Wähler Hopfgarten)
Wappen
Das Wappen der Gemeinde Großolbersdorf wurde am 21. März 1997 genehmigt. Es entstand aus den Wappen der beiden vorherigen Gemeinden Großolbersdorf und Hohndorf.
Das Großolbersdorfer Wappen wurde erstmals 1810 auf einem Siegelabdruck abgebildet. Der Baum (Eiche) steht für Leben, Lebensfreude, Eigenständigkeit und Bodenständigkeit. Der Pflug steht für die Landwirtschaft. Mit dem Zackenrad am unterem Rad wird an das Handwerk und die Industrie im Ort erinnert.
Das Symbol des Hohndorfer Wappen ist auf die ehemalige Pferdeabspanne "Schwarzes Ross" an der ehemaligen Salzstraße zurückzuführen.
Partnerschaften
Großolbersdorf unterhält eine Partnerschaft mit der Gemeinde Rainau in Baden-Württemberg
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Museen
Im Dorfmuseum "Sättlerhaus" wird das Leben in einem Strumpfwirkerhaus im 19. Jahrunhdert dargestellt. Weiterhin können eine Innungslade der Strumpfwirkerinnung sowie weitere Dokumente der Handwerkerinnungen des Ortes besichtigt werden.
Auch eine Ausstellung mit Weihnachstdekoration (Pyramide, Weihnachtsberg) ist zu sehen.
Im Schnitzerheim kann ein 1936 - 1938 geschaffener Berg mit geschnitzten Szenen aus dem Leben von Karl Stülpner besichtigt werden.
Im weltweit einzigartigen Museum für Nummernschilder, Verkehrs- und Zulassungsgeschichte (Nummernschildermuseum) wird nicht nur die Geschichte und Entwicklung von Nummernschilder gezeigt, auch die Geschichte des Zulassungswesen wird thematisiert.
Es werden mehr als 3.000 Nummernschilder ständig ausgestellt. Zu sehen sind außerdem weitere Informationen und Kuriositäten zu den Themen "Historische Fahrschule", "alte Führerscheine und Kraftfahrzeugpapiere", "alte Strafzettel" oder auch "Automobilclubs".
Sonstiges
Auf dem Friedhof befindet sich das Grab des Wildschützen Karl Stülpner.
Wirtschaft und Infrastruktur
Verkehr
Der Ort wird durch die B 174 sowie die Staatsstraße S 228 erschlossen. Weiterhin erfolgt eine Anbindung durch die Kreisstraßen K 8170 Scharfenstein - Heinzebank und K 8150 B 174 - Warmbad
Ansässige Unternehmen
MZ Motorrad und Zweiradwerk GmbH
Bildung
Im Ort befindet sich die Grundschule "Ewald Mende" sowie eine Mittelschule.
Persönlichkeiten
Ehrenbürger
Gottfried Werner
Persönlichkeiten, die vor Ort gewirkt haben
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