Zum Inhalt springen

Hermann Schmidt (Politiker, 1851)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist eine alte Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 25. Januar 2009 um 17:44 Uhr durch Elmar Nolte (Diskussion | Beiträge) (AZ: Die Seite wurde neu angelegt: '''Hermann Schmidt''' (* 16. Juni 1851 in Dedesdorf, Großherzogtum Oldenburg; † [[28. ...). Sie kann sich erheblich von der aktuellen Version unterscheiden.
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Hermann Schmidt (* 16. Juni 1851 in Dedesdorf, Großherzogtum Oldenburg; † 28. Februar 1921 in Erfurt), war von 1895 bis 1919 Oberbürgermeister von Erfurt.

Leben und Wirken

Schmidt wuchs in Dedesdorf an der Weser auf, studerte Jura und promovierte. 1875 bekam er eine Anstellung als Gerichtsreferendar im Staatsdienst, wurde Assessor, 1882 Stadtsyndikus von Hildesheim und 1890 zweiter Bürgermeister von Halle an der Saale.

1895 wurde er zum Oberbürgermeister von Erfurt gewählt. Die während seiner Amtszeit von 75 000 auf 130 000 Einwohner wachsende Stadt mit Wohnbau- und Gewerbeflächen, Energie und Wasser zu versorgen und die Finanzen in Ordnung zu halten sah er als seine Hauptaufgaben.

In seine Amtszeit fallen die Eingemeindungen Ilversgehofens und Daberstedts,, die Kommunalisierung des Gaswerkes, der Bau des Elektrizitätswerkes, der Bau eines zentralen Schlachthofes, der Bau einer Kläranlage, die Anlage des neuen Friedhofes, die Einrichtung des Dreibrunnenbades und Espachbades, der Bau von zehn Schulen, die Erweiterung der städtischen Kliniken und die Schaffung zahlreicher Parks und Grünanlagen.

Literatur

  • Mitteldeutsche Zeitung: Nachruf vom 29. November 1921
  • Thüringer Allgemeine Zeitung: Nachruf vom 28. November 1921

Erfurter Oberbürgermeister auf www.erfurt-web.de