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Queensberry-Regeln

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
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Die Queensberry-Regeln bezeichnen die Basisregeln des modernen Boxsportes.

Nachdem sie 1865 von John Sholto Douglas, 9. Marquess of Queensberry und dem britischen Athleten John Graham Chambers entworfen und 1867 veröffentlicht wurden, fanden sie in den 1880er Jahren bei der Weltmeisterschaft im Schwergewicht erste Anwendung. Ab 1892 wurde nur noch nach ihnen geboxt.

In den Queensberry-Regeln ist unter anderem

  1. das Tragen von Boxhandschuhen,
  2. das Auszählen bis Zehn bei Niederschlagen
  3. die Rundenzeit von 3 Minuten (mit einminütiger Pause) festgelegt.

Ihre Vorgänger waren die (Revised) London Prize Ring Rules, die 1838 wiederum die Broughton Rules abgelöst hatten.