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Arbeiterpartei Kurdistans

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PKK (Partiya Karkeran Kurdistan = Kurdische Arbeiterpartei)

Illegale Arbeiterpartei der in der Türkei lebenden Kurden. Die PKK wurde am 27.11.1978 im Dorf Fis, Provinz Diyarbakir gegründet und leistete 20 Jahre lang militärischen Widerstand gegen die türkische Besatzungsmacht. Nach der Festnahme der Führers Abdullah Öcalan 1999, wurde ein einseitiger Waffenstillstand geschlossen, der im September 2003 auslief. Auf ihrem 8. Kongress im April 2002 wurde die PKK in KADEK (Kongreya Azadi u Demokrasiya Kurdistan = Freiheit ud Demokratie Kongress Kurdistans) umbenannt. Zum Vorsitzenden wurde der auf Imrali inhaftierte Abdullah Öcalan gewählt. Einher damit ging eine Änderung des Parteiprogramms. Diese Änderung kam auch daher zustande, weil die PKK auf die Terrorliste der EU aufgenommen wurde. Trotzdem erkennt zb die BRD die KADEK als Nachfolgeorganisation der PKK und erhält daher das Verbot gegen die Partei aufrecht. Der bewaffnete Arm der PKK heißt ERNK ( Eniya Rizgariya Netewa Kurdistan = Nationale Befreiungsfront Kurdistans). Zu Zeit befindet sich der Großteil der bewaffneten Kräfte im Nordirak. Die Zahl wird auf 5000 Leute geschätzt. Diese "Armee" ist auch der hauptgrund, warum die Türkei Soldaten in den Irak entsenden will. Die einzige legale kurdische Partei in der Türkei nennt sich DEHAP (Demokratik Halk Partisi = Demokratische Volkspartei). Im November 2003 löste sich KADEK auf. Unter dem Namen KONGRA GELÊ KURDISTAN (Volkskongress Kurdistan) wurde eine neue Organisation gegründent, deren Hauptmerkmal die Abkehr von der Kaderpartei ist, wie sie die PKK darstellte.