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Liste der Fliegerhorste in Deutschland

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist eine alte Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 26. Mai 2008 um 22:17 Uhr durch Turavien (Diskussion | Beiträge) (Aktive Militärflugplätze Mil AIPDoD Flight Information Publication (Enroute) Supplement Europe, North Africa and Middle East: Style der Tabelle verändert). Sie kann sich erheblich von der aktuellen Version unterscheiden.
Liste der Fliegerhorste in Deutschland (Deutschland)
Liste der Fliegerhorste in Deutschland (Deutschland)
Heeresflugplatz Altenstadt ohne Koordinaten
Bamberg AAF ohne Koordinaten
Baumholder AAF ohne Koordinaten
Flughafen Berlin-Tegel ohne Koordinaten
Fliegerhorst Büchel ohne Koordinaten
Heeresflugplatz Bückeburg ohne Koordinaten
Heeresflugplatz Celle ohne Koordinaten
Coleman AAF ohne Koordinaten
Fliegerhorst Diepholz ohne Koordinaten
Fliegerhorst Erding ohne Koordinaten
Heeresflugplatz Faßberg ohne Koordinaten
Heeresflugplatz Fritzlar ohne Koordinaten
Fliegerhorst Geilenkirchen ohne Koordinaten
Grafenwöhr AAF ohne Koordinaten
Flughafen Gütersloh ohne Koordinaten
Hohenfels AAF ohne Koordinaten
Fliegerhorst Hohn ohne Koordinaten
Fliegerhorst Holzdorf ohne Koordinaten
Fliegerhorst Ingolstadt/Manching ohne Koordinaten
Fliegerhorst Jever ohne Koordinaten
Flughafen Köln/Bonn ohne Koordinaten
Fliegerhorst Laage ohne Koordinaten
Fliegerhorst Landsberg/Lech ohne Koordinaten
Heeresflugplatz Laupheim ohne Koordinaten
Fliegerhorst Lechfeld ohne Koordinaten
Fliegerhorst Meppen ohne Koordinaten
Fliegerhorst Neubrandenburg ohne Koordinaten
Fliegerhorst Neuburg ohne Koordinaten
Heeresflugplatz Niederstetten ohne Koordinaten
Fliegerhorst Nörvenich ohne Koordinaten
Fliegerhorst Nordholz ohne Koordinaten
Ramstein AB ohne Koordinaten
Heeresflugplatz Rheine-Bentlage ohne Koordinaten
Heeresflugplatz Roth ohne Koordinaten
Fliegerhorst Schleswig ohne Koordinaten
Spangdahlem AB ohne Koordinaten
Flughafen Stuttgart ohne Koordinaten
Vilseck AAF ohne Koordinaten
Wiesbaden AAF ohne Koordinaten
Fliegerhorst Wittmundhafen ohne Koordinaten
Fliegerhorst Wunstorf ohne Koordinaten
Dislozierung der aktiven Militärflughäfen und -plätze in Deutschland. Mauszeiger über einem Punkt zeigt den jeweiligen Namen. Klick auf den Punkt ermöglicht die Ansicht einer Karte oder eines Satellitenbildes der entsprechenden Einrichtung.

Diese Seite zeigt eine Übersicht über die noch in der Nutzung befindlichen Militärflughäfen in Deutschland, wie von der zuständige Behörde, dem Amt für Flugsicherung der Bundeswehr, geführt und im jeweils gültigen militärischen Luftfahrthandbuch (Mil-AIP) veröffentlicht. Das Militär unterscheidet nicht zwischen Flughafen und Flugplatz, sondern nutzt eine eigene, historisch gewachsene Bezeichnung: Fliegerhorst. Daher umfasst diese Liste alle militärischen Einrichtungen mit fliegerischer Nutzung, unabhängig davon, ob sie aus ziviler Sicht als Flughafen oder Flugplatz kategorisiert werden würden.

Weitere Informationen zu militärischen Flugplätzen sowie eine Aufstellung auch über ehemalige und inaktive Fliegerhorste in Deutschland im Artikel Militärflugplatz. Informationen zu Flugplätzen ausländischer Streitkräfte in Deutschland auch im Artikel Ausländische Militärbasen in Deutschland.

Begriffserklärung

  • Name: Hier ist der offizielle Name angegeben, der in den Luftfahrtveröffentlichungen verwendet wird. Dabei werden folgende Abkürzungen verwendet:
  • ICAO-Code: Der ICAO-Code besteht immer aus vier Buchstaben, wobei für Nordeuropa der erste Buchstabe das „E“ ist. Der zweite Buchstabe bezeichnet das Land; Deutschland trägt den Buchstaben „D“. Nach der deutschen Wiedervereinigung bestand ein großer Bedarf an diesem zweiten Buchstaben um die in der ehemaligen DDR gelegenen Flughäfen und -plätze neu zu kennzeichnen. So wurden 1991 die militärischen Flugplätze in ganz Deutschland von „ED..“ in „ET..“ umkodiert, um somit mehr Kombinationen zur Verfügung zu haben (man beachte, dass es 1991 auch noch wesentlich mehr militärische Flughäfen und Flugplätze in Deutschland gegeben hat). „ET..“ waren die Anfangsbuchstaben der Flughäfen und -plätze in der ehemaligen DDR. Auch wenn die International Civil Aviation Organization (ICAO) vom Namen her eine zivile Organisation ist, ist eine scharfe Trennung zwischen Militär und Zivil in der Luftfahrt nicht durchführbar, so dass die Regularien (und damit auch die Codes) der ICAO vom Militär übernommen wurden.
  • IATA-Code: Der IATA-Code besteht immer aus drei Buchstaben. Er ist wie der ICAO-Code weltweit jeweils nur einmal vergeben. Jedoch lassen die Kürzel keine Rückschlüsse auf die regionale Zugehörigkeit des jeweilgen Flughafen zu, vielmehr wird versucht einen Bezug zum Namen des betreffenden Platzes herzustellen. Die von der International Air Transport Association (IATA) vergebenen Codes dienen ausschließlich den Zwecken des zivilen Lufttransportes (zum Beispiel ist auf den Gepäckstücken und Flugtickets Reisender stets der IATA-Code des Bestimmungsflughafens angegeben). Aus diesem Grund sind nur wenige militärische Flughäfen mit einem solchen Code versehen.
  • Piste: Aufgeführt sind die Pisten, die in den offiziellen Luftfahrthandbüchern Erwähnung finden.
  • Richtung: Die An- und Abflugrichtung zur jeweiligen Piste wie veröffentlicht.
  • Belag: Die Oberflächenbeschaffenheit der Start- und Landebahnen. Gelegentlich besteht auch eine Mischung von Asphalt und Beton. In diesem Fall ist das hauptsächlich verwendete Material angegeben. Antiskid ist ein zusätzlicher Belag, der auf die Bahn gebracht wird um die Bremswirkung zu erhöhen und gleichzeitig die Rutschgefahr zu minimieren. In der Liste werden die folgenden Abkürzungen angewandt:
  • A: Asphalt
  • B: Beton
  • G: Gras
  • T: Bitumen
  • S: Als Zusatz zu den oben genannten Materialien, wenn ein Antiskid-Belag vorhanden ist.
  • Größe: Beschreibt die Ausmaße der entsprechenden Piste (Länge x Breite) in Metern. Die verbindliche Angabe der Pistendimensionen erfolgt stets in Fuß, der in der Luftfahrt verwendeten Einheit zur Messung von kurzen Entfernungen. Um eine bessere Verständlichkeit für Leser ohne Fachbezug zu erreichen, werden diese Angaben in Nachschlagewerken, die in Gebieten mit metrischem Maßsystem veröffentlicht werden, meistens in Metern umgerechet. Durch die Umrechnung und Rundung entstehen zwischen den verschiedenen Quellen gelegentlich geringe Differenzen. Die hier gemachten Angaben entstammen direkt aus offiziellen Publikationen soweit vorhanden oder wurden von solchen mit dem Faktor 0,305 umgerechnet.

Anmerkung: Insbesondere bei Heeresflugplätzen ist es üblich, weitere kurze Graslandebahnen (Lanes) zu installieren um Hubschrauber-Notverfahren zu üben. Damit wird das Kuvenlandegestell des Hubschraubers und die Oberfläche der Piste geschont. Je nach Größe des Geländes um einen solchen Heeresflugplatzes können zehn Lanes oder mehr eingerichtet sein. Diese Graslandebahnen sind üblicher Weise nicht veröffentlicht und können gelegentlich wechseln. Da sie nur für die vor Ort stationierten Einheiten von Bedeutung sind, werden sie in dieser Aufstellung nicht berücksichtigt.

  • Betreiber: Der Betreiber ist die für den Flughafen oder -platz verantwortliche Stelle. Diese ist beim Militär üblicher Weise die Teilstreitkraft des Hauptnutzers. Der Betreiber muss nicht zwangsläufig auch der Eigentümer und damit Hausherr sein. Bei der Bundeswehr ist der Eigentümer einer Liegenschaft grundsätzlich die zuständige Wehrbereichsverwaltung. Bei ziviler oder militärischer Mitbenutzung gibt es einen hauptverantwortlichen (in der Liste erstgenannten) und einen nebenverantwortlichen Nutzer. Die Aufteilung von Rechten und Pflichten zwischen diesen beiden ist vertraglich geregelt. Folgende Abkürzungen werden zur Beschreibung des militärischen Betreibers verwendet:
  • zugeordnete Stadt: Die Stadt nach der der Flugplatz benannt ist oder auf dessen Gemeindegebiet er (zumindest teilweise) liegt. Dies ist bei Flughäfen und Flugplätzen (unabhängig ob zivil oder militärisch) häufig nicht die Stadt oder Gemeinde, in der die Postanschrift liegt. Bei überregionalen Flughäfen wird der Name meist von der nächstgelegenen Großstadt abgeleitet. Bei kleineren Plätzen spielen oft auch die historische Entwicklung beziehungsweise örtliche Gepflogenheiten oder Befindlichkeiten eine Rolle.
  • Bundesland: Viele der unten aufgeführten Fliegerhorste liegen an oder auf Grenzen zwischen Bundesländern. Genannt ist das Bundesland, über welches sich die Einrichtung hauptsächlich erstreckt. Im Zweifelsfall das Land, in welchem die zugeordnete Stadt liegt.

Aktive Militärflugplätze [1][2]

Name ICAO-Code IATA-Code Piste Betreiber Zugeordnete Stadt Bundesland
Richtung Belag Größe
Heeresflugplatz Altenstadt ETHA 09/27 G 700x30 GAM Altenstadt (Oberbayern) Bayern
Bamberg AAF ETEJ ZCD 04/22 A 1150x15 US Army Bamberg Bayern
Baumholder AAF ETEK 07/25 A 575x16 US Army Baumholder Rheinland-Pfalz
Flughafen Berlin-Tegel EDDT TXL 08L/26R A 3022x45 Berliner Flughafen GmbH / GAF Berlin Berlin
08R/26L A 2427x45
Fliegerhorst Büchel ETSB 03/21 AS 2507x45 GAF Büchel (Eifel) Rheinland-Pfalz
Heeresflugplatz Bückeburg ETHB 08/26 AS 1832x45 GAM Bückeburg Niedersachsen
Heeresflugplatz Celle ETHC ZCN 08/26 A 1831x45 GAM Celle Niedersachsen
Coleman AAF ETOR 05/23 A 916x23 US Army Mannheim Baden-Württemberg
Fliegerhorst Diepholz ETND 08/26 AS 1283x45 GAF Diepholz Niedersachsen
Fliegerhorst Erding ETSE 08/26 BS 2521x30 GAF Erding Bayern
Heeresflugplatz Faßberg ETHS 09/27 AS 500x29 GAM Faßberg Niedersachsen
09/27 G 1000x50
Heeresflugplatz Fritzlar ETHF FRZ 12/30 A 1043x30 GAM Fritzlar Hessen
Fliegerhorst Geilenkirchen ETNG GKE 09/27 B 3051x45 GAF Geilenkirchen Nordrhein-Westfalen
Grafenwöhr AAF ETIC 14/32 A 1007x22 US Army Grafenwöhr Bayern
Flughafen Gütersloh ETUO GUT 09/27 A 2251x45 RAR Gütersloh Nordrhein-Westfalen
Hohenfels AAF ETIH 06/27 A 665x22 US Army Hohenfels (Oberpfalz) Bayern
Fliegerhorst Hohn ETNH 08/26 BS 2440x30 GAF Hohn Schleswig-Holstein
Fliegerhorst Holzdorf ETSH 09/27 AS 2419x30 GAF Holzdorf Sachsen-Anhalt
Fliegerhorst Ingolstadt/Manching ETSI ZNQ 07R/25L BS 2940x60 Bundeswehr Ingolstadt Bayern
07L/25R BS 2439x30
Fliegerhorst Jever ETNJ 10/28 BS 2480x30 GAF Jever Niedersachsen
Flughafen Köln/Bonn EDDK CGN 14L/32R A 3815x60 Flughafen Köln-Bonn GmbH / GAF Köln Nordrhein-Westfalen
06/24 B 2459x45
14R/32L A 1863x45
Fliegerhorst Laage ETNL RLG 10/28 B 2500x45 GAF / Flughafen Rostock-Laage-Güstrow GmbH Laage Mecklenburg-Vorpommern
Fliegerhorst Landsberg/Lech ETSA 07/25 B 2066x30 GAF Landsberg Bayern
Heeresflugplatz Laupheim ETHL 09/27 T 1646x30 GAM Laupheim Baden-Württemberg
03/21 G 600x50
Fliegerhorst Lechfeld ETSL 03/21 BS 2678x30 GAF Klosterlechfeld Bayern
Fliegerhorst Meppen ETWM 06/24 G 600x60 Bundeswehr Meppen Niedersachsen
Fliegerhorst Neubrandenburg ETNU FNB 09/27 BS 2293x45 GAF / Flughafen Neubrandenburg-Trollenhagen GmbH Neubrandenburg Mecklenburg-Vorpommern
Fliegerhorst Neuburg ETSN 09/27 AS 2440x30 GAF Neuburg Bayern
Heeresflugplatz Niederstetten ETHN 07/25 AS 1012x30 GAM Niederstetten Bayern
Fliegerhorst Nörvenich ETNN QOE 07/25 AS 2439x45 GAF Nörvenich Nordrhein-Westfalen
Fliegerhorst Nordholz ETMN NDZ 08/26 B 2439x45 GNY / Flughafen Betriebsgesellschaft Cuxhaven/Nordholz mbH Nordholz Niedersachsen
Ramstein AB ETAR RMS 09/27 A 3202x45 US Air Force Ramstein-Miesenbach Rheinland-Pfalz
Heeresflugplatz Rheine-Bentlage ETHE ZPQ 09/27 A 510x30 GAM Rheine Nordrhein-Westfalen
Heeresflugplatz Roth ETHR 09/27 A 535x30 GAM Roth Bayern
Fliegerhorst Schleswig ETNS WBG 05/23 AS 2439x30 GAF Schleswig Schleswig-Holstein
Spangdahlem AB ETAD SPM 05/23 A 3052x45 US Air Force Spangdahlem Rheinland-Pfalz
Flughafen Stuttgart EDDS STR 07/25 B 3345x45 Flughafen Stuttgart GmbH / US Army Stuttgart Baden-Württemberg
Vilseck AAF ETOI 10/28 A 1067x24 US Army Vilseck Bayern
Wiesbaden AAF ETOU WIE 08/26 A 2155x36 US Army Wiesbaden Hessen
Fliegerhorst Wittmundhafen ETNT 08/26 AS 2440x30 GAF Wittmund Niedersachsen
Fliegerhorst Wunstorf ETNW 08/26 A 1877x46,5 GAF Wunstorf Niedersachsen
03/21 A 1699x47,5
08/26 G 1088x40

Einzelnachweise

  1. Mil AIP
  2. DoD Flight Information Publication (Enroute) Supplement Europe, North Africa and Middle East

Vorlage:Informativ Kandidat