Eine Verteidigung des Anarchismus
Kurzbeschreibung
Eine Verteidigung des Anarchismus ist ein philosophisches Essey von Robert Paul Wolff aus dem Jahre 1970. Ausgehend von dem Widerspruch der beiden Begriffe legitimer Autorität und moralischer Autonomie werden verschiedene Ansätze der Demokratie untersucht. Grundlage der Untersuchung ist die Spieltheorie. Einzig eine direkte Demokratie auf der Basis des Konsens lößt den Widerspruch zwischen Autorität und Autonomie auf, hier befolgt der Einzelne die Anordnung, der er vorher zugestimmt hat. Sowohl das Mehrheitsprinzip als auch die repräsentative Demokratie führen zum Konflikt zwischen dem Willen des Einzelnen und dem Souverän. Wolff kommt im Essey zum Schluß, daß sämtliche demokratische Entscheidungsfindungen an inneren Widersprüchen scheitern. Ab diesem Punkt ist nur noch der Anarchismus legitim.
Literaturverweis
Eine Verteidigung des Anarchismus
von Robert Paul Wolff
Verlag: Büchse der Pandora GmbH, Wetzlar 1979
im Original:
In Defence of Anarchism
Verlag: Harper & Row Inc., New York 1970