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Ettingen

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Ettingen
Wappen von Ettingen
Staat: Schweiz Schweiz
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Bezirk: Arlesheimw
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Postleitzahl: 4107
Koordinaten: 608396 / 259180 region-Parameter fehlt keine Zahl: Vorlage:Metadaten EinwohnerzahlKoordinaten: 47° 29′ 0″ N, 7° 33′ 0″ O; CH1903: 608396 / 259180
Höhe: 342 m ü. M.
Fläche: 6,35 km²
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Einwohnerdichte: 756 Einw. pro km²
Website: www.ettingen.ch
Karte
Karte von Ettingen
Karte von Ettingen
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Ettingen ist eine politische Gemeinde im Bezirk Arlesheim des Kantons Basel-Landschaft in der Schweiz.

Lage

Ettingen liegt im Leimen- beziehungsweise Birsigtal auf 342 m ü.M. am Fusse des Blauen. Seine Nachbargemeinden sind Blauen, Pfeffingen, Aesch, Therwil und die beiden im Kanton Solothurn liegenden Dörfer Witterswil und Hofstetten-Flüh. Ettingen liegt an der BLT-Tramlinien 10 und 17, welche das Dorf einerseits mit Rodersdorf und andererseits mit der Stadt Basel verbindet. Die Fläche des Gemeindegebiets beträgt 635 Hektaren, davon sind 35 % Landwirtschaftsfläche, 50 % Wald und 15 % Siedlungsgebiet.

Wappen

Das Wappen ist viergeteilt in zwei blaue und zwei weisse Flächen. In der oberen rechten, weissen Ecke befindet sich ein durchgehendes rotes Kreuz. Dieses erinnert an die frühere Zugehörigkeit zum Kloster Reichenau. Die Aufteilung in blaue und weisse Viertelflächen stammt aus dem Wappen des Fürstensteiner-Geschlechts, welches über dem Dorf (aber rechtlich/politisch nicht mit ihm verbunden) eine Burg bewohnte.

Geschichte

Die Geschichte von Ettingen reicht bis ins jahr 10'000 v. Chr. zurück, als sich im Büttenenloch eiszeitliche Menschen aufhielten und später jungsteinzeitliche Sippen ansiedelten (4.500 - 1.800 v. Chr.).

Das jetzige Dorf Ettingen entstand im 5. oder 6. Jahrhundert entlang einem Bach, dem Dorfbach, welcher heute unter der Dorfstrasse versteckt verläuft. Es gliederte sich in drei Höfe, dem Oberhof, dem Mittel- oder Pfandhof, sowie dem Niederhof. Der Führer der alemannischen Sippe, die diese Höfe aufbaute, Etto oder Atto, gab dem Dorf seinen Namen.

Das Dorf Ettingen gehörte zum Fürstbistum Basel, bis dieses aufgelöst wurde. Die hohe Gerichtsbarkeit verlieh der Fürstbischof zeitweise den Grafen von Thierstein, die niedere dem Kloster Reichenau (Bodensee), aus dessen Wappen Ettingen das rote Kreuz übernommen hat. Güter und Menschen gehörten unter anderem verschiedenen Klöstern der Stadt Basel. Auf dem Wiener Kongress 1815 wurde Ettingen dem Kanton Basel zugesprochen und löste sich 1833 bei der Kantonsteilung von ihr und ging zum Halbkanton Basel-Landschaft über.

Bevölkerung

45 % der Bevölkerung sind römisch-katholisch und 30 % reformiert. Der Ausländeranteil beträgt 12.4 %.

Wirtschaft

In Ettingen sind keine grossen Firmen angesiedelt, doch sind verschiedene Kleinunternehmen ansässig. Ettingen hat im Westen eine kleine Gewerbezone eingerichtet.

Sehenswürdigkeiten

Katholische Kirche in Ettingen, Kanton Basel-Landschaft
  • Kirche St. Peter und Paul, erbaut 1717 mit dem Glasgemälde von Jacques Düblin von 1937
  • Dorfmuseum "Guggerhuus", Schanzgasse 1

Literatur

  • Arbeitsgemeinschaft zur Herausgabe von Baselbieter Heimatkunden: Heimatkunde Ettingen. 3 Bände: 1. Ettingen der Lebensraum; 2. Ettingen die Geschichte; 3. Ettingen die Gemeinschaft, Verlag des Kantons Basel-Landschaft, 1993. - Band 4: Ettingen: Die Bürgergemeinde, das (un)bekannte Wesen. Ettingen 1999.
  • Utz, Hans: Bedürftig, in Ettingen. Arme Menschen als Pioniere des Wohlfahrtsstaates. (Quellen und Forschungen zur Geschichte und Landeskunde des Kantons Basel-Landschaft; 78), Verlag des Kantons Basel-Landschaft, 2002.

Kultur

Musikverein Ettingen 2005
  • Musikverein Ettingen, gegründet am 18. Januar 1925 spielt mit 28 Musikantinnen und Musikanten in einer Harmoniebesetzung in der 3. Stärkeklasse.
  • Kirchenchor Ettingen, gegründet am 25. Juli 1886
  • Männerchor Ettingen, mit seinen regelmässigen Konzerten und Gesangsvorträgen pflegt er den guten Kontakt zu den Einwohnern.
  • Gugger-Gugge Ettingen (Guggenmusik), 1967 durch Mitglieder des Musikverein Ettingen gegründet.

Sport

Die 1. Mannschaft des FC Ettingen spielt in der 3. Liga, die 2. Mannschaft in der 5. Liga. Der Club Unihockey Leimental ist ein 2006 entstandener Bund aus den Unihockeyvereinen UHC Squirrels Ettingen-Laufen (der wiederum aus dem ehemaligen UHC Ettingen und dem UHC Laufen entstand), UHC Bobcats Hofstetten-Flüh, HC Oberwil und UHC Therwil. Die Herrenmannschaft spielt in der 1. Liga Grossfeld, der dritthöchsten Schweizer Unihockey-Spielklasse. Das Damenteam spielt ab der Saison 2006/07 in der Nationalliga A, der höchsten Schweizer Unihockey-Spielklasse. Der Volleyballclub Ettingen spielt momentan in der 3. Liga, der zweituntersten Spielklasse im Volleyball. Weiter gibt es noch den "Tennisclub (TC) Swisscom Ettingen" und den Turnverein Ettingen.

bekannte Personen

  • Peter Brodmann-Kron, Autor diverser Publikationen über Schlangen und Amphibien
  • René Brodmann, Fussballspieler beim FC Zürich, Mitglied der Schweizer Fussball Nationalmannschaft, 5 Länderspieleinsätze (Zeitraum 1962-1966, Vereine FC Zürich), Trainer FC St.Gallen 1967 - 1968
  • Simone Grippo, Fussballspieler beim FC Basel
  • Justus Stöcklin-Spinnler, geb. 4. Mai 1860 Ettingen, gest. 12. Juli 1943 Basel, verfasste weit verbreitete Rechenbücher
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