Zum Inhalt springen

Benutzer:Roland.chem/Basteln

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist eine alte Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 17. Dezember 2007 um 23:58 Uhr durch Roland.chem (Diskussion | Beiträge) (Struktur). Sie kann sich erheblich von der aktuellen Version unterscheiden.

Butene (auch Butylene) bilden eine Stoffgruppe aus vier isomeren Kohlenwasserstoffen mit der Summenformel C4H8. Sie haben eine C-C-Doppelbindung und zählen zu den Alkenen. Zwei der Isomere unterscheiden sich durch cis-trans-Isomerie.

Butene sind unter Standardbedingungen farblose, brennbare Gase mit einer größeren Dichte als Luft. Unter Druck lassen sich die Isomere verflüssigen. Sie wirken in höheren Konzentrationen narkotisierend und erstickend. Mit einem Volumenanteil von 1,6 bis 10 Prozent bilden sie mit Luft explosive Gemische.

Struktur

Butene
Name 1-Buten cis-2-Buten
(Z-2-Buten)
trans-2-Buten
(E-2-Buten)
2-Methylpropen
(Isobuten)
Struktur Datei:1-butene.PNG Datei:Cis-2-butene.PNG Datei:Trans-2-butene.PNG Datei:Isobuten.png
CAS-Nummer 106-98-9 590-18-1 624-64-6 115-11-7
Summenformel C4H8
Molare Masse 56,11 g·mol−1
Kurzbeschreibung farblose Gase
Schmelzpunkt − 185,3 °C − 138,9 °C − 105,5 °C −140,4 °C
Siedepunkt − 6,26 °C 3,72 °C 0,88 °C − 6,9 °C
Dampfdruck 2,545 bar (20 C°) 1,813 bar (20 C°) 1,991 bar (20 C°) 2,59 bar (20 C°)
Löslichkeit praktisch unlöslich in Wasser, leichtlöslich in Ethanol und Ether
Gefahrstoffkennzeichnung
[1]
Hochentzündlich
Hoch-
entzündlich
(F+)
R- und S-Sätze: R: 12
S: 9​‐​16​‐​33

Synthese

Michael Faraday fand Butene 1825 als gasförmigen Bestandteil bei der Destillation von Erdöl (siehe auch: Flüssiggas). Butene können durch thermische Reaktion (Dehydrierung) aus Butane bzw. Isobutan, oder durch Cracken aus Erdöl gewonnen werden.

Verwendung

Durch die C-C-Doppelbindung sind sie interessante Ausgangstoffe für chemische Synthesen.

Quellen

  1. ESIS-European chemical Substances Information System

[ [Kategorie:Stoffgruppe] ] [ [Kategorie:Alken] ]