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Ed Masry

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
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Edward L. Masry (* 29. Juli 1932 in Paterson, New Jersey; † 6. Dezember 2005) studierte an verschiedenen Universitäten und schloss 1960 sein Jura-Studium mit Erfolg ab, danach betrieb er eine Anwaltskanzlei, die sich auf Schadensersatzklagen spezialisiert hatte. Er starb 2005 an den Folgen seiner Diabetes nur eine Woche, nachdem er sich zur Ruhe gesetzt hatte.

Bekannt wurde Ed Masry durch einen Rechtsstreit mit dem Energiekonzern Pacific Gas & Electric Company, die er wegen der Verseuchung von Grundwasser mit hochgiftigen und krebserregenden Stoffen verklagt hatte. Das Verfahren endete 1996 mit einer Schadensersatzsumme von 333 Millionen US-Dollar, dem höchsten Betrag der jemals in einem derartigen Rechtsstreit in den USA einem Kläger zugesprochen wurde.

Seine wichtigste "Partnerin" in diesem Rechtsstreit war Erin Brockovich, diese hatte jedoch keinerlei juristische Ausbildung, was sie aber durch ihr enormes Engagement und ihr außergewöhnliches Talent im Umgang mit anderen Menschen ausgleichen konnte.

Die Geschichte von Masry und Brockovich wurde 2000 unter dem Filmtitel "Erin Brockovich" verfilmt. Die Hauptrolle spielte Julia Roberts, die hierfür einen Oscar als beste weibliche Hauptdarstellerin erhielt.