Zum Inhalt springen

Das Vermächtnis der Tempelritter

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist eine alte Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 21. November 2007 um 06:28 Uhr durch BotMultichill (Diskussion | Beiträge) (Bot: Ergänze: it, pt, ru Ändere: es). Sie kann sich erheblich von der aktuellen Version unterscheiden.
Film
Titel Das Vermächtnis der Tempelritter
Originaltitel National Treasure
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahre 2004
Länge ca. 126 Minuten
Stab
Regie Jon Turteltaub
Drehbuch Jim Kouf, Cormac Wibberley, Marianne Wibberley
Produktion Jerry Bruckheimer, Jon Turteltaub
Musik Trevor Rabin
Kamera Caleb Deschanel
Schnitt William Goldenberg
Besetzung

Fehler bei Vorlage * Parametername unbekannt (Vorlage:Infobox Film): "AF"

Das Vermächtnis der Tempelritter ist ein US-amerikanischer Abenteuerfilm von Jon Turteltaub aus dem Jahr 2004.

Handlung

Der Film erzählt die Geschichte von Benjamin Franklin Gates (benannt nach Benjamin Franklin), dessen Familie (Stammvater: Horatio Gates) einst von Charles Carroll, dem letzten überlebenden Unterzeichner der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung, einen Schlüssel zum Geheimnis des legendären Schatzes der Tempelritter anvertraut bekam.

Gates entdeckt, dass auf der Rückseite der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung eine Karte zum Versteck des Schatzes sein muss, welcher von den amerikanischen Gründervätern einst vor den Engländern verborgen wurde.

Damit das Geheimnis nicht in die Hände seines ehemaligen Freundes und Financiers Ian fällt, muss er zusammen mit seinem Freund Riley das Original des Dokuments aus dem Nationalarchiv in Washington stehlen, um in dieser Hinsicht dem geldgierigen zwielichtigen Geschäftsmann Ian zuvorzukommen. Nachdem er erfolgreich das Dokument gestohlen hat, kann er seinen erst zögerlichen Vater und die Historikerin Dr. Chase überzeugen, ihm bei seiner Suche nach dem Schatz zu helfen. Es beginnt eine abenteuerliche Schnitzeljagd durch die Stätten der amerikanischen Revolutionsgeschichte. Dabei müssen Gates und seine Freunde nicht nur Ian und seiner Bande zuvor kommen, sondern sie haben auch stets den FBI-Agenten Sadusky, der den Diebstahl des wichtigsten nationalen Dokuments der USA aufklären soll, auf den Fersen.

Schließlich gelingt es Gates und seinen Freunden, den Schatz zu finden. Gates und Dr. Chase werden ein Paar und können sich zusammen mit Riley an ihrem neuen Reichtum erfreuen. Zwar verteilen die drei Schatzjäger die wertvollen Fundstücke an alle berühmten Museen, behalten aber 1% des Reichtums für sich, was sie zu Multimillionären macht.

Das FBI verhaftet Ian und kann damit der Öffentlichkeit einen Schuldigen für den Diebstahl der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung präsentieren.

Route der Schnitzeljagd

Benjamin Gates erhält von seinem Großvater die Zeile The secret lies with Charlotte (Charlotte kennt das Geheimnis). Diesen Hinweis hatte Thomas Gates, der Großvater des Großvaters des Opas, von Charles Carroll, dem letzten lebenden Unterzeichner der Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten, erhalten, als dieser im Sterben lag und es ihm nicht gelungen war, Andrew Jackson zu treffen und sich ihm mitzuteilen.

Diese führt ihn zum Wrack der Charlotte, einem Schiff, das einst zur First Fleet gehörte und im November 1818 bei Neufundland verschollen war.

Independence Hall auf dem 100-US-Dollar-Schein

In einem Pulverfass im Laderaum des Schiffes stoßen die Schatzjäger auf eine Meerschaumpfeife, die durch Einfärben und anschließendes Abrollen auf Papier einen Vers offenbart, der über den Hinweis auf Timothy Matlack und 55 Männer (die Unterzeichner) auf die Rückseite der Unabhängigkeitserklärung verweist:

„"Die Legende geschrieben mit Zeichen befleckt, der Schlüssel in der Stille unentdeckt, fünfundfünfzig im Stift aus Eisen, Mister Matlack kann's beweisen" „Originalversion: The legend writ, the stain affected. The key in Silence, undetected. Fifty-five in iron pen, Mr. Matlack can't offend.


Dort findet sich dann eine Ottendorf-Verschlüsselung, die mit Geheimtinte auf die Rückseite geschrieben wurde. Als diese in Verbindung mit den Silence Dogood-Leserbriefen entschlüsselt ist, weist sie den Weg zum „House of Pass and Stow“, der Independence Hall mit Liberty Bell, die auch auf dem 100-US-Dollar-Schein zu sehen ist. Wenn man sich nun um 14:22, der Uhrzeit auf der Banknote am ehemaligen Platz der Liberty Bell befindet, sieht man den Schatten des Glockenturms auf eine Mauer fallen. Der Ziegelstein an der Stelle, wo sich zu diesem Zeitpunkt der Schatten des Kreuzes auf der Spitze des Turms befindet, ist hohl und offenbart Gates eine Bifokalbrille, die von Benjamin Franklin gebaut worden war.

Blickt man damit auf die Rückseite der Unabhängigkeitserklärung, kann man Heere at the wall lesen, was sich auf die Kreuzung Wall Street und Broadway bezieht, wo die Trinity Church steht, worunter in einigen Stockwerken Tiefe eine Laterne findet. Diese Laterne steht für eine der beiden von Paul Revere, der drei seiner Patrioten angewiesen hatte, diese in den Turm der Old North Church von Boston zu hängen. Die Regel one if by land, and two if by sea („eine für den Landweg, zwei für den Seeweg“) sollte die Marschroute der britischen Truppen vor den Gefechten von Lexington und Concord anzeigen.

Während Benjamin Gates und sein Vater Ian Howe nach Boston schicken, wissen die beiden, ebenso wie Abigail Chase, dass es dort unten, wo sie Howe inzwischen zurückgelassen hat, noch eine zweite Laterne geben muss, da die Briten sich an den Seeweg hielten. So finden sie den Schatz.

Im Film befinden sich noch ein paar weitere Verweise auf die Geschichte der USA: Die Uhrzeit auf dem Geldschein war eine Stunde zu früh angegeben, da seit dem Ersten Weltkrieg die Sommerzeit in den USA eingeführt worden war.

Das Passwort von Abigail Chase, über das Gates Zutritt in den Sicherheitsbereich erhält, lautet Valley Forge. Das Buch, das Benjamin Gates von seinem Vater mitnimmt, weil er Geld darin vermutet ist Common Sense von Thomas Paine.

Auf dem Gelände des Intrepid Sea-Air-Space Museum an Bord der USS Intrepid (CV-11) gelingt Gates die Flucht vor dem FBI.

Was vielen deutschen Kinobesuchern auf Grund der Synchronisation entging, ist die Tatsache, dass Ian Howe und seine Genossen, die Gegenspieler von Gates in einer Schnitzeljagd rund um die Geschichte der US-amerikanischen Revolution, keine US-Amerikaner sind. So sind dessen Komplizen, u.a. gespielt von David Dayan Fisher (wie Howe aus Großbritannien), Stewart Finlay-McLennan (Australien) und Oleg Taktarov (Russland) sind weder im Film noch im realen Leben gebürtige US-Amerikaner.

Kritiken

  • "Bruckheimer-Unterhaltung auf dem neuesten Stand der Technik: hier werden alle Elemente aus den letzten Erfolgen des Produzenten kombiniert." (Quelle: Los Angeles Daily News)
  • "Ein etwas fußlahmer Aufguss von Jäger des verlorenen Schatzes". (Quelle: New York Daily News)

Hintergrund

Das Budget des Films betrug 100 Millionen US-Dollar; das Einspielergebnis lag bei 347.5 Millionen US-Dollar.

Fortsetzung

Am 21. Dezember 2007 startet in den USA mit "National Treasure - Book of Secrets" eine Fortsetzung der Geschichte. Regie hat erneut von Jon Turteltaub geführt. Nicolas Cage ist wieder in die Rolle des Benjamin Gates geschlüpft. Gates´ Mutter wird von Helen Mirren gespielt, während Ed Harris den Bösewicht mimt. Auch Harvey Keitel ist wieder mit von der Partie, genau wie Diane Kruger. Die Handlung dreht sich um das Tagebuch von John Wilkes Booth. Als voraussichtlicher deutscher Kinostart für Das Vermächtnis des geheimen Buches wird der 24. Januar 2008 angegeben.