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Great Britain

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
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Auf dem Trockendock in Bristol

Die SS Great Britain war das erste Eisenschiff mit Propellerantrieb, das den Ozean überquerte.

Das Dampfschiff (Steamship) wurde, vom Konstrukteur Brunel entworfen und in den Bristoler Great Western Dockyards gebaut. Extra für dieses Schiff mit neuem Antrieb wurden neue Dampfmaschinen entwickelt. Am 26. Juli 1845 lief sie zur Jungfernfahrt von Liverpool nach New York aus. Mit 120 Erste-Klasse- und 132 Zweite-Klasse-Passagieren leitete sie eine neue Ära der Passagierschiffahrt ein. Nachdem die Great Britain 1846 auf eine Sandbank lief und die Eigner-Reederei Bankrott anmelden musste, wurde sie ab 1852 als Emigrantenschiff eingesetzt. 1855-1856 wurde sie gemeinsam mit der Great Western während des Krim-Krieges als Truppentransporter verwendet. 1882 wurde sie zu einem Windjammer umgebaut, wobei auch die Maschine ausgebaut wurde. In dieser Zeit diente das Schiff im Kohlefrachtverkehr und belieferte San Francisco über die Route um Kap Horn. Nach einem Brand an Bord lief die Great Britain 1886 die Falklandinseln an, wo sie als Kohlenhulk verwendet wurde, bis man sie 1970 aufgekaufte, um sie als Museumsschiff zu restaurieren. Heute liegt sie als Besucherattraktion im originalen Dock in Bristol.

Maße

  • LüA: 98,15 m
  • Breite: 15,39 m
  • Höhe (Hauptdeck-Kiel): 9,91 m
  • Leergewicht: 1930 long tons (2161 short tons, 1961 ton)
  • Verdrängung: 3018 long tons (3380 short tons, 3066 ton)

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Commons: SS Great Britain – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien