Expansion des Weltalls
1929 konnte der amerkanische Astronom Edwin Hubble nachweisen, dass sich das Weltall (Universum) ausdehnt.
Er stellte fest, dass Galaxien, sich umso schneller entfernen, je weiter sie bereits voneinander entfernt sind. Dies konnte er mit Hilfe der Spektralverschiebung des Lichts feststellen: Sehr weit entfernte Galaxien weisen eine Rotverschiebung in Ihrem Spektrum auf.
Dieser Erkenntnis führte zu der Annahme des Urknalls, da die Wege der Galaxien zu einem Ursprung zurückverfolgt werden können.
Ungewiss ist noch, ob sich das Universum immer weiter ausdehnt, zu einem Stillstand kommt, oder aber irgend wann wieder in sich zusammen fällt. Ausschlaggebend ist hierfür die Masse des aktuellen Universums. Dies führte auch zu der Theorie der dunklen Materie (Fritz Zwicky) und schließlich zu der Entdeckung von Schwarzen Löchern.