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Ein in Richtung Osten fahrender Güterzug auf der Stony Creek Bridge in der Nähe des Rogers Pass.
Die Canadian Pacific Railway (CPR) ist eine Eisenbahngesellschaft mit einem fast 22.300 Kilometer langen normalspurigen Streckennetz in Kanada und in den USA. Der Sitz des Unternehmens befindet sich in Calgary. Die Hauptstrecke der Gesellschaft, die zwischen 1881 und 1885 erbaute transkontinentale Verbindung, verläuft zwischen Montréal im Osten und Vancouver im Westen. Mit dem Bau der Strecke wurde ein Versprechen an die Provinz British Columbia erfüllt, das 1871 der Kanadischen Konföderation beigetreten war und eine Verkehrsverbindung in den Osten des Landes gefordert hatte. Die Strecke trug wesentlich zur Besiedlung der kanadischen Prärieprovinzen Alberta, Manitoba und Saskatchewan bei. Artikel lesen …
Entwicklung des Berliner U-Bahn-Netzes seit 1902
Die Geschichte der Berliner U-Bahn begann 1880 mit der Anregung des Unternehmers Werner Siemens, eine Hoch- und Untergrundbahn zu eröffnen. Erst 1896, nach langen Diskussionen und Vorschlägen, wurde der U-Bahnbau in Angriff genommen. Er wurde jedoch zunächst als Hochbahn ausgeführt. Artikel lesen …
Roter Kreis mit blauem Querbalken: Das überall anzutreffende Symbol von London Underground, hier als Stationsschild
Die London Underground ist die älteste und längste U-Bahn der Welt. Der erste Streckenabschnitt wurde am 10. Januar1863 als unterirdische, mit Dampflokomotiven befahrene Eisenbahn eröffnet. Der offizielle Name der U-Bahn lautet zwar London Underground, sie wird aber auch Tube (englischRöhre, Rohr) genannt. Dennoch verlaufen nur ungefähr 45 % des ganzen Netzes unterirdisch. Artikel lesen …
Karte der Chemins de fer de la Corse
Die Chemins de fer de la Corse (CFC) verbindet als Eisenbahngesellschaft die beiden Hafenstädte Bastia an der Ostküste und Ajaccio an der Westküste auf der französischen Insel Korsika. Außerdem erschließt sie die Nordküste der Insel mit der Hafenstadt Calvi. Artikel lesen …
Streckenführung der Stockton and Darlington Railway
Die Stockton & Darlington Railway Company (S&DR) war die erste öffentliche Eisenbahn, auf der zugleich auch Personen befördert wurden. Artikel lesen …
Die Berliner U-Bahn bildet zusammen mit der S-Bahn das Rückgrat des städtischen Nahverkehrs in Berlin. Sie wurde 1902 eröffnet und besteht heute aus 9 U-Bahnlinien mit insgesamt 146 km Länge, die von den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) betrieben werden. Ende des 19. Jahrhunderts begann man, nach Lösungen für die Verkehrsprobleme in Berlin und dem später eingemeindeten Umland zu suchen. Artikel lesen …
Der Frankfurter U-Bahntyp U4
Die U-Bahn von Frankfurt am Main ist neben S-Bahn und Straßenbahn wichtigste Trägerin des ÖPNV in der Mainmetropole. Das Netz entspricht in weiten Teilen einem Stadtbahnsystem und weist in oberirdischen Abschnitten niveaugleiche Kreuzungen auf. Andere Strecken, darunter die komplette Linie U4, wurden jedoch zur „echten“ U-Bahn ausgebaut. Artikel lesen …
Die Budapester Metro ist das U-Bahn-System der ungarischen Hauptstadt und besteht aus zwei unterschiedlichen Systemen. Die Millenniums-U-Bahn (Millenniumi Földalatti Vasút, M1) ist nach der London Underground die zweitälteste U-Bahn in Europa und wurde zum tausendjährigen Geburtstag von Budapest 1896 in Betrieb genommen. Artikel lesen …
Streckenverlauf der Semmeringbahn
Die Semmeringbahn ist eine Teilstrecke der Südbahn in Österreich. Sie verläuft von Gloggnitz über den Semmering nach Mürzzuschlag. Angesichts des schwierigen Terrains kann sie als die erste normalspurige Gebirgsbahn Europas bezeichnet werden. Die 41 km lange, durchgehend zweigleisige Strecke wurde im Jahr 1854 eröffnet und von 1956 bis 1959 schrittweise elektrifiziert. Bis heute steht sie in vollem Betrieb. Artikel lesen …
Die Prager Metro (tschechischPražské metro) gibt es seit 1974. Das U-Bahnnetz ist dem osteuropäischen U-Bahn-Modell mit drei Linien, die ein innerstädtisches Dreieck bilden, gefolgt. Artikel lesen …
Streckenverlauf der Mariazellerbahn
Die Mariazellerbahn ist eine elektrisch betriebene Schmalspurbahn der Österreichischen Bundesbahnen mit einer Spurweite von 760 mm („bosnische Spurweite“), die die niederösterreichische Landeshauptstadt St. Pölten mit dem steirischenWallfahrtsortMariazell verbindet. Die 85 km lange Strecke beginnt am Hauptbahnhof von St. Pölten. Gleich nach Verlassen des Bahnhofs wird in den ersten beiden Tunnels die Leobersdorfer Bahn unterquert, der darauf folgende St. Pöltener Alpenbahnhof ist das betriebliche Zentrum der Mariazellerbahn. Hier befinden sich Fahrzeughallen, die Werkstätte und die umfangreichen Anlagen des inzwischen eingestellten Güterverkehrs. Im Anschluss daran verlässt die Bahn rasch das Stadtgebiet. Auf den ersten Kilometern quert sie hauptsächlich landwirtschaftlich genutztes Hügelland und wechselt südlich von St. Pölten vom Tal der Traisen in das Tal der Pielach. Rasch erreicht man mit Ober-Grafendorf den größten Bahnhof an der Strecke – hier befindet sich der Ausgangspunkt der nicht elektrifizierten Zweiglinie. Die Stammstrecke folgt dem Tal der Pielach über Hofstetten-Grünau, Rabenstein an der Pielach und den Hauptort der Talschaft, Kirchberg an der Pielach, bis zur Station Loich, welche für den Güterverkehr von besonderer Bedeutung war. Artikel lesen …
Karte der Metro Rotterdam
Die U-Bahn von Rotterdam ist neben Straßenbahn, Bussen und Vorortbahnen Trägerin des Öffentlichen Nahverkehrs innerhalb der zweitgrößten niederländischen Stadt und die älteste U-Bahn der Benelux-Region. Der erste Abschnitt wurde 1968 eröffnet. Das Netz besteht aus zwei Linien, die sich im Stadtzentrum kreuzen. Die Ost-West-Linie verläuft im engeren Stadtgebiet auf dem rechten Rheinufer, die Nord-Süd-Linie dient vor allem der Verbindung des linken Ufers mit dem auf der gegenüberliegenden Seite liegenden Stadtzentrum. Artikel lesen …
Zwei Züge der Metro Bilbao am Bahnhof Bolueta
Metro Bilbao ist die U-Bahn der achtgrößten Stadt Spaniens, Bilbao, und wurde 1995 eröffnet. Sie besteht derzeit aus zwei Linien und wird von einer gleichnamigen Gesellschaft betrieben. Das Netz ist 36 Kilometer lang und hat 34 Stationen. Bis 2011 soll das Netz auf 45 Kilometer mit 41 Stationen ausgebaut werden. Artikel lesen …
Streckenführung der ehemaligen Carlsbahn 1899
Als Carlsbahn wurde die am 30. März 1848 eröffnete und am 27. September 1986 endgültig stillgelegte Eisenbahnstrecke entlang der Diemel zwischen Hümme und Bad Karlshafen bezeichnet. Sie war abzweigender Teil der Friedrich-Wilhelms-Nordbahn, später Hessische Nordbahn, von Gerstungen nach Haueda.
Die 16,5 Kilometer lange, eingleisige Strecke stellte die einzige Verbindung des Kurfürstentums Kassel zu einem Weserhafen dar, da seinerzeit die Fulda noch nicht kanalisiert war. Die Carlsbahn und das Teilstück Grebenstein-Hümme der Nordbahn waren die ersten Eisenbahnstrecken in Kurhessen. Artikel lesen …
Ein Zug der Münchner U-Bahn im Bahnhof Dietlindenstraße
Die Münchner U-Bahn bildet zusammen mit der S-Bahn das Rückgrat des städtischen öffentlichen Nahverkehrs der bayerischen Landeshauptstadt München. Sie wurde 1971 eröffnet und befährt ein Streckennetz von 94 km mit einer der größten Dichten an Stationen pro Einwohner. Dank ihrer flächendeckenden Ausstattung mit Rolltreppen und Aufzügen sowie den gut abgestimmten Umsteigebeziehungen zählt sie zu den benutzerfreundlichsten U-Bahnen Europas und transportiert pro Jahr über 300 Millionen Fahrgäste. Artikel lesen …
Zwei 399 bei der Parallelausfahrt von Altnagelberg
Die Oslo T-bane ist das U-Bahnnetz der norwegischen Hauptstadt Oslo. Es entstand aus mehreren Vorortbahn- beziehungsweise Straßenbahnstrecken und wurde ab 1966 sukzessive zu einem vollwertigen Metronetz umgebaut. Es hat eine Streckenlänge von 82,5 Kilometer mit fünf Linien. Artikel lesen …
Metro Madrid ist die U-Bahn der spanischen Hauptstadt Madrid. Das 226,7 Kilometer lange Streckennetz erschließt nicht nur die Stadt selbst, sondern auch mehrere Vororte. Nach der London Underground und der Metro Moskau ist die Madrider Metro die drittlängste U-Bahn in Europa sowie die weltweit sechstlängste. Neben der U-Bahn Seoul gilt sie als die am schnellsten expandierende U-Bahn der Welt. Allein seit 1994 hat sich die Länge des Streckennetzes verdoppelt, weitere 55 Kilometer befinden sich derzeit im Bau. Artikel lesen …
Karte der Tendabahn
Die Tendabahn ist eine der außergewöhnlichsten Normalspurstrecken durch die Alpen. Sie verbindet die italienische Stadt Turin über Cuneo mit dem französischenNizza und unterquert den Hauptkamm der Seealpen unterhalb des Colle di Tenda in einem über 8 km langen Tunnel. Bedingt durch die grenzseitige Lage zog sich der Bau der Strecke über 50 Jahre hin, dabei mussten verschiedentlich Kompromisse eingegangen werden, um den auseinander strebenden Interessen zweier europäischer Staaten Rechnung zu tragen. Dies äußert sich beispielsweise durch die Tatsache, dass sich in Breil-sur-Roya mitten im alpinen Hochgebirge ein Bahnhof mit zwei Streckenästen befindet. Artikel lesen …
Die Straßenbahn Gmunden ist eine meterspurigeStraßenbahn in Gmunden am Traunsee (Oberösterreich). Sie wird von der Stern & Hafferl Verkehrs-GmbH betrieben. Die am 13. August 1894 eröffnete Straßenbahn befuhr ursprünglich eine Strecke von 2,543 Kilometern Länge. 1975 wurde der Abschnitt zwischen dem Rathausplatz und der gegenwärtigen Endstation Franz-Josefs-Platz stillgelegt. Die Streckenlänge beträgt seitdem nur noch 2,315 Kilometer. Der Straßenbahnbetrieb in Gmunden ist damit einer der kleinsten und mit 10 % maximaler Steigung auch einer der steilsten adhäsionsbetriebenen der Welt. Die Gmundner Straßenbahn ist eine touristische Attraktion und ein Wahrzeichen der Stadt Gmunden. Mit ihrem über 50 Jahre alten Fahrzeugpark werden jährlich etwa 310.000 Fahrgäste befördert. Artikel lesen …
Der Bahnhof Tuttlingen (fälschlicherweise auch oft Tuttlingen Hauptbahnhof genannt) ist der Bahnhof der baden-württembergischen Kreisstadt Tuttlingen und der wichtigste von insgesamt acht Bahnhaltepunkten der Stadt. Der Bahnhof wurde zwischen 1928 und 1933 an neuer Stelle erbaut und ersetzte den wesentlich kleineren Tuttlinger Bahnhof aus dem Jahr 1869.
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Station Arbatskaja
Die Moskauer Metro (russischМосковский метрополитен, umgangssprachlich Московское метро / Moskowskoje metro), 1935 eröffnet, ist die U-Bahn der russischen Hauptstadt Moskau. Sie gehört zu den tiefsten U-Bahnsystemen der Welt und ist mit rund 2,6 Milliarden Fahrgästen jährlich auch eine der am stärksten in Anspruch genommenen U-Bahnen der Welt. Außerdem sind die Stationen der Moskauer Metro – aufgrund ihrer teilweise sehr anspruchsvollen Architektur – als unterirdische Paläste bekannt.
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Der General (englischer Originaltitel: The General) ist eine 1926 gedrehte epischeFilmkomödie von und mit Buster Keaton. Der Film spielt zur Zeit des amerikanischen Sezessionskrieges und basiert auf dem historisch verbürgten Andrews-Überfall vom 12. April 1862. Der Lokomotivführer Johnnie Gray nimmt einsam die Verfolgung seiner von nordstaatlichen Spionen entführten Lokomotive General auf. Mit Hartnäckigkeit und Erfindungsreichtum gelingt es ihm, sowohl seine Maschine als auch die Gunst seines geliebten Mädchens Annabelle Lee zurückzuerobern. Artikel lesen …
Die Bahntrecke Meckesheim–Neckarelz ist eine in Nordbaden verlaufende Nebenbahn von Meckesheim nach Aglasterhausen, die früher bis Neckarelz führte. Historisch betrachtet ist sie Teil der Badischen Odenwaldbahn Heidelberg–Würzburg, sie wurde also als Hauptbahn gebaut. Der heute noch aktive Teil der Strecke ist auch unter dem Namen Schwarzbachtalbahn bekannt. Artikel lesen …
Eine Weiche mit Handstellgewicht und Weichenlaterne
Das European Train Control System (kurz ETCS) soll die Vielzahl der in den europäischen Ländern eingesetzten Zugsicherungssysteme ablösen und so eine dichte, schnelle und grenzüberschreitende Zugführung in ganz Europa ermöglichen. Artikel lesen …
Die Odenwaldbahn ist eine eingleisige Hauptbahn von Darmstadt bzw. Hanau nach Eberbach am Neckar, die den Odenwald durchquert und erschließt. Sie hat heute die Kursbuchstreckennummer 641. Der Streckenführung gingen in den 1870er Jahren mehrjährige Diskussionen voraus, die insbesondere durch lokalpolitische Interessen geprägt waren. Insbesondere Darmstadt wollte eine Strecke durch das Gersprenztal über Reinheim, Brensbach, Höllerbach und das Kinzigtal ins Mümlingtal. Schließlich wurde als Kompromiss die später ausgeführte Strecke gewählt, die von Wiebelsbach-Heubach, wo der Abzweig nach Babenhausen erfolgt, nach Reinheim führt. So sollte der Verkehr aus dem Odenwald in die Residenzstadt Darmstadt fließen und nicht daran vorbei über Dieburg in den Frankfurter Raum. Artikel lesen …
Verlauf des Death Railway
Death Railway (dt.: Todeseisenbahn oder auch Schienenstrang des Todes) ist der inoffizielle Name der Eisenbahnverbindung, die die japanische Armee zwischen Juni 1942 und Oktober 1943 zwischen dem damaligen Burma und Thailand von Kriegsgefangenen bauen ließ. Andere im westlichen Sprachraum bekannte Namen für diese Strecke sind Burma Railway oder Thai-Burma Railway. Die Bahnlinie verläuft auf einer Länge von knapp 415 km von Thanbyuzayat im heutigen Myanmar bis nach Nong Pladuk im Bangpong-Distrikt in der ProvinzRatchaburi in Thailand. Davon liegen 111 km in Myanmar und die restlichen 304 km auf thailändischem Territorium. Artikel lesen …
Die Kairoer Metro in ÄgyptensHauptstadt ist das einzige voll entwickelte U-Bahn-System Afrikas. Derzeit befinden sich zwei Strecken in Betrieb, die beide separat betrieben werden. Eine dritte U-Bahnstrecke ist im fortgeschrittenen Planungsstadium, alle Linien befahren die Normalspur von 1435 mm. Anfang der 70er Jahre wurden die Verkehrsprobleme in der ägyptischen Hauptstadt Kairo immer gravierender. Artikel lesen …
Stationsschild
Der Bahnhof Berlin Gesundbrunnen liegt im Berliner Stadtteil Gesundbrunnen (Bezirk Mitte) auf der Schnittstelle der Ringbahn und den Nord-Süd-Bahnen. Mit dem Pilzkonzept der Deutschen Bahn erhält er ab 2006 die Rolle als nördlicher Zentralbahnhof. Der S-Bahnhof Berlin Gesundbrunnen befindet sich am nördlichen Rand des Berliner S-Bahnringes, wo sich eben dieser mit der Nord-Süd-S-Bahn schneidet. Artikel lesen …
Die U-Bahnstation Place-Saint-Henri
Die Montréaler Métro ist das wichtigste öffentliche Verkehrsmittel in Montréal. Die Métro wurde 1966 eröffnet und ist damit nach der U-Bahn von Toronto das zweitälteste U-Bahnsystem in Kanada. Am 14. Oktober1966 wurde das Montréaler U-Bahnsystem mit zwei Linien eröffnet: Von Atwater bis Papineau (Grüne Linie), sowie zwischen Place-d'Armes und Henri-Bourassa (Orange Linie). Artikel lesen …
Die U-Bahn, auch Untergrundbahn oder Metro genannt, ist ein zu den Bahnen gehöriges öffentliches Nahverkehrsmittel ähnlich der S-, der Straßen- oder der Stadtbahn (zusammengefasst als Schienenpersonennahverkehr). Auch wenn das U oft für unterirdisch zu stehen scheint, bedeutet es in Deutschland unabhängig und bezeichnet Schienenverkehrssysteme, die als eigenständige Systeme kreuzungsfrei und unabhängig von anderen städtischen Verkehrssystemen konzipiert sind. Der international gebräuchlichste Begriff ist Metro. Dieser dürfte auf die englischen Begriffe Metropolitan Railway in London (heute Metropolitan Line) sowie den Chemin de fer métropolitain, kurz Métro, in Paris zurückgehen. Weiter sind auch Underground (London) und Subway (New York City) gebräuchlich, im skandinavischen Raum auch T-Bana(Tunnelbana). Artikel lesen …
Der „Flying Scotsman“
Die Klasse A3 der britischen London and North Eastern Railway (LNER) ist eine Schnellzugdampflokomotive mit der Achsfolge 2'C1' (Pacific) und einem Dreizylinder-Triebwerk. Die ersten 52 Lokomotiven wurden ursprünglich als Klasse A1 bezeichnet, sind aber nach und nach in die Klasse A3 umgebaut worden. Die bekannteste Lokomotive dieser Baureihe ist die Nr. 4472 Flying Scotsman, die als erste britische Lokomotive offiziell die „100 Meilen pro Stunde-Grenze“ (161 km/h) überwand. Artikel lesen …
Die „Mallard“
Die Klasse A4 der britischen London and North Eastern Railway (LNER) sind Schnellzugdampflokomotiven mit der Achsfolge 2'C1' (Pacific). Bekannt wurde diese Baureihe durch die Lokomotive Mallard, die am 3. Juli 1938 mit 201,2 km/h den bis heute gültigen offiziellen Geschwindigkeitsweltrekord für Dampflokomotiven aufstellte. Artikel lesen …
Die Geschichte der Berliner S-Bahn beschreibt den langwierigen Prozess zur Schaffung eines innerstädtischen, elektrisch betriebenen Nahverkehrsystems in Berlin. Die Anfänge liegen dabei gut 50 Jahre vor Inbetriebnahme der ersten Strecke im Jahr 1924. Artikel lesen …
Kreiselstabilisierte Einschienenbahn von Brennan (1907)
Die Einschienenbahn am Taunusrand war ein Anfang des 20. Jahrhunderts geplantes, aber nie verwirklichtes Verkehrsprojekt im Obertaunuskreis in Hessen. Das vor allem von dem Berliner Großverleger August Scherl vorangetriebene Projekt Bahn war ein viel beachteter Versuch, technisches Neuland zu betreten, scheiterte aber an offensichtlich mangelnder technischer Ausarbeitung und politischen Widerständen. Artikel lesen …
Der Gotthard-Basistunnel ist ein im Bau befindlicher Eisenbahntunnel in der Schweiz. Nach Fertigstellung im Jahr 2015 wird er mit 57 km (Weströhre: 56'978 m, Oströhre: 57'091 m) der längste Tunnel der Welt sein. Mit allen Quer- und Verbindungsstollen werden insgesamt 153.5 km Tunnelstrecke gebaut. Artikel lesen …
Die Pfälzische Maximiliansbahn (manchmal verkürzt auch Maxbahn genannt) ist eine Eisenbahnstrecke von Neustadt an der Weinstraße nach Wissembourg bzw. Karlsruhe. Im Januar 1850 erschien im damaligen Neustadt an der Haardt eine Broschüre, in der ein Schienenweg über Landau nach Weißenburg (französisch: Wissembourg) propagiert wurde. Man diskutierte anschließend heftig, ob eine Strecke am Gebirge von Neustadt über Landau nach Wissembourg oder eine Strecke am Rhein über Speyer, Germersheim und Wörth dringender und wünschenswerter sei. Artikel lesen …
Die Kopenhagener Metro ist die U-Bahn der dänischen Hauptstadt Kopenhagen. Sie wurde im Jahr 2002 in Betrieb genommen und besteht derzeit aus zwei Linien. Technisch basiert sie auf dem VAL-System, ist komplett fahrerlos und vollautomatisch. Die Metro wird von der Firma „Ansaldo Trasporti“ betrieben, die auch für Gleisanlagen und Züge verantwortlich ist.
Die Metro ist zusammen mit der S-tog Hauptlastträger des öffentlichen Nahverkehrs der Stadt Kopenhagen. Während letztere vor allem den Großraum bedient und per Oberleitung mit Strom versort wird, ist die Metro mehr in der Innenstadt sowie als Verbindung zum neuen Stadtteil Ørestad gedacht. Außerdem fließt der Strom bei der Metro über eine seitliche Stromschiene. Artikel lesen …
Schienennetz der KVB
Die Stadtbahn Köln ist in der Domstadt das Rückgrat des öffentlichen Nahverkehrs. Die Stadtbahn in Köln, dort selbst wechselweise als „U-Bahn“, „Straßenbahn“ oder schlicht „die KVB“ bezeichnet, verfügt über ein Schienennetz von 191 Kilometern mit 15 Linien. Zudem ist die Stadtbahn über das Streckennetz der HGK mit dem Bonner Stadtbahnnetz verknüpft. Betreiber der U-Bahn in Köln sind die Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB). Auf zwei Linien verkehren auch Fahrzeuge der Bonner Stadtwerke. Artikel lesen …
Die Linie U7 war ursprünglich eine Zweiglinie der heutigen Linie U6, die zwischen Seestraße und Grenzallee fuhr. 1966 trennte man die Linie von der U6 und baute sie in den folgenden Jahren immer weiter aus. Heute ist die Linie U7 sowohl hinsichtlich der Streckenlänge als auch hinsichtlich der Anzahl der Bahnhöfe und der Fahrzeit die längste Berliner U-Bahnlinie. Da sie vollständig unterirdisch verläuft, war sie einige Zeit das längste unterirdische Bauwerk der Welt. Artikel lesen …
Die Murgtalbahn ist eine Eisenbahnstrecke durch den nördlichen Schwarzwald im Tal der Murg. Sie verbindet die Städte Rastatt und Freudenstadt. Für den Bau der 58 km langen Eisenbahnstrecke von Rastatt nach Freudenstadt wurden vom ersten Spatenstich bis zur Vollendung 60 Jahre, von 1868 bis 1928 benötigt. Artikel lesen …
Die Höllentalbahn im Schwarzwald ist eine Eisenbahnstrecke von Freiburg im Breisgau durch das Höllental nach Donaueschingen. Die Strecke steigt dabei von 278 m über NN in Freiburg auf 885 m über NN in Hinterzarten bei einer Streckenlänge von 25,4 km. Sie ist 74,7 km lang und mit 5,5 % Steigung eine der steilsten Eisenbahnstrecken Deutschlands. Artikel lesen …
Berlin Hauptbahnhof – Südfront
Der Berliner Hauptbahnhof wurde auf dem Gelände des einstigen Lehrter Bahnhofs bzw. Lehrter Stadtbahnhofs erbaut und am 28. Mai2006 in Betrieb genommen. Der von dem Architekten Meinhard von Gerkan entworfene Hauptbahnhof ist elementarer Bestandteil des „Pilzkonzept“ genannten Verkehrskonzepts des Berliner Schienen-Personenfernverkehrs.
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VT 04 auf der Enzbrücke
Die Vaihinger Stadtbahn (eigentlich Nebenbahn Vaihingen (Enz)–Enzweihingen) ist eine stillgelegte Bahnstrecke in Baden-Württemberg. Die 7,3 km lange normalspurige Strecke verband die Stadt Vaihingen an der Enz und ihren Stadtteil Enzweihingen mit dem Bahnhof Vaihingen (Enz) Nord an der zwischenzeitlich verlagerten Trasse der Württembergischen Westbahn von Stuttgart nach Bruchsal.
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Silberling mit erster und zweiter Klasse
Als Silberling wird eine Gattung von Personenwagen der Deutschen Bundesbahn bezeichnet. Diese Bezeichnung verdanken diese Nahverkehrswagen ihrem Wagenkasten aus poliertem Edelstahl. Die Wagen wurden zwischen 1963 und 1976 in über 7000 Exemplaren gebaut und sind bis heute bei DB Regio häufig anzutreffen. Die meisten der nach ihrer Gattungsbezeichnung offiziell als n-Wagen bezeichneten Fahrzeuge sind heute nach mehreren Umbauten im aktuellen Regio-Farbkonzept verkehrsrot-lichtgrau lackiert.
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Einfahrgruppe des Kornwestheimer Rangierbahnhofs
Rangierbahnhöfe sind die Zugbildungsbahnhöfe des Wagenladungsverkehrs (das heißt: Transport einzelnerGüterwagen in gemischtenZügen statt Ganzzügen) im Güterverkehr der Eisenbahn. Die im Wagenladungsverkehr beförderten Waggons müssen für den Transport zu Zügen zusammengestellt und die Züge wieder zerlegt werden. Artikel lesen …
Die Chiemsee-Bahn ist eine Eisenbahn, die auf einer 1,9 km langen Trasse den Bahnhof von Prien am Chiemsee mit der Dampferanlegestelle der Chiemseeschifffahrt im Ortsteil Prien-Stock verbindet. Sie wird seit ihrer Eröffnung durchgängig mit Dampf betrieben. Obwohl die Bahn von Anfang an als Trambahn, also Straßenbahn bezeichnet wurde und heute als älteste ununterbrochen in Betrieb stehende Dampfstraßenbahn der Welt gilt, ist sie eine Lokalbahn, die nicht auf einer Straße verkehrt, sondern über einen eigenen Gleiskörper verfügt. Artikel lesen …
Die Wuppertaler Schwebebahn ist ein um 1900 erbautes, 1901 freigegebenes und bis heute in Betrieb stehendes Nahverkehrssystem im Stadtbereich von Wuppertal. Das System war ursprünglich auch für viele andere Städte geplant, so existierten z. B. Pläne für Schwebebahnen in Hamburg, Berlin, London und den deutschen Kolonialgebieten. Die Hängebahn fährt auf einem 10 Kilometer langen Teilstück in etwa zwölf Metern Höhe über dem Flussbett der Wupper und legt den Rest von 3,3 Kilometern in etwa acht Metern Höhe über Stadtstraßen zwischen den Endhaltestellen von Wuppertal-Oberbarmen und Wuppertal-Vohwinkel zurück. Artikel lesen …
Liniennetz der Wiener U-Bahn
Die Wiener U-Bahn, die unter diesem Namen 1976 eröffnet wurde, ist neben der S-Bahn, Straßenbahn, dem Autobusnetz sowie der Badner Bahn Bestandteil des öffentlichen Personennahverkehrs der österreichischen Bundeshauptstadt Wien. Das Wiener U-Bahn-Netz besteht zur Zeit aus fünf U-Bahn-Linien (U1-U4 und U6), ist 61 Kilometer lang und hat 85 Stationen. Es ging zum Teil aus Strecken der Wiener Stadtbahn hervor und wird von der Verkehrsgesellschaft „Wiener Linien GmbH & Co KG“ betrieben, die zur Wiener Stadtwerke AG gehört, welche sich wiederum zu 100 Prozent im Besitz der Stadt Wien befindet. Artikel lesen …
Der U-Bahnhof Spittelmarkt ist ein Bahnhof der Linie U2 der Berliner U-Bahn. Er befindet sich unter dem gleichnamigen Platz beziehungsweise der sich anschließenden Wallstraße im Bezirk Mitte. Der U-Bahnhof wurde am 1. Oktober1908 in Betrieb genommen. Bemerkenswert ist besonders seine Ausstattung mit einer sich zur Spree öffnenden Fenstergalerie. Der Bahnhof, der im Bahnhofsverzeichnis der BVG als „Sp“ bezeichnet wird, ist 465 Meter vom U-Bahnhof Märkisches Museum und 620 Meter vom U-Bahnhof Hausvogteiplatz entfernt. Der Bahnsteig ist 7,6 Meter breit und 110,2 Meter lang, die Halle ist 2,6 Meter hoch und wird aufgrund seiner geringen Tiefe unterhalb der Straßendecke von 3,7 Metern als Unterpflasterbahnhof bezeichnet Artikel lesen …
Stadtbahnwagen vor der Konzernzentrale der Deutschen Telekom
Die Bonner Stadtbahn ist Teil des öffentlichen Nahverkehrs in Bonn und Umgebung. Das Netz umfasst den Stadtbahnverkehr in Bonn und im umgebenden Rhein-Sieg-Kreis. Mit vier bis sechs Linien ist es verhältnismäßig klein, aber durch seine zwei Überlandlinien mit der Stadtbahn Köln verknüpft. Teilweise werden die beiden Netze zusammengenommen als Stadtbahn Rhein-Sieg bezeichnet.
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Die Bahnstrecke Jülich–Dalheim ist eine größtenteils eingleisige, im Abschnitt Baal-Güterbahnhof–Ratheim elekrifizierte Vollbahn. Die 1911 eröffnete Strecke war früher eine wichtige Nord-Süd-Verbindung, die den Textilstandort Düren mit dem Textilstandort Mönchengladbach/Krefeld verband. Heute gibt es nur noch den Torso Baal-Güterbahnhof–Ratheim, auf dem Güterverkehr für die Hückelhovener Brikettfabrik stattfindet, und den Torso Linnich–Jülich, auf dem die Rurtalbahn verkehrt.
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Andreaskreuz
Ein Bahnübergang (Abkürzung: Bü) ist eine höhengleicheKreuzung einer Eisenbahn mit einer Straße, einem Weg oder einem Platz. In Deutschland gibt es ca. 50.000 Bahnübergänge, davon rund 22.200 im Netz der Deutschen Bahn. Auf Eisenbahnstrecken mit einer zulässigen Geschwindigkeit von mehr als 160 km/h sind in Deutschland und in der Schweiz Bahnübergänge unzulässig. Auch an Neubaustrecken, auf denen Geschwindigkeiten bis zu 160 km/h erlaubt sind, dürfen in der Regel in Deutschland keine Bahnübergänge mehr angelegt werden.
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Lokbehandlungsanlagen im Bahnbetriebswerk Ottbergen
Ein Bahnbetriebswerk, auch kurz Betriebswerk (abgekürzt Bw oder BW), ist für die Wartung der im Schienenverkehr eingesetzten Maschinen zuständig. Es hatte vor allem im Zeitalter der Dampflokomotiven eine große Bedeutung für einen reibungslosen Betriebsablauf. Bahnbetriebswerke verfügten über eine Vielzahl von Anlagen, um diese Wartungsaufgaben erfüllen zu können. Die Betriebswerke benötigten deshalb viel Personal – sie stellten meistens einen der größten Arbeitgeber der Region dar.
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Die Bröltalbahn war ein Eisenbahn- sowie ab 1925 teilweise und ab 1963 nur noch ein Busunternehmen. Sie betrieb im nordwestlichen Westerwald ein Netz von Schmalspurbahnen das eine maximale Ausdehnung von 87 km erreichte und war die erste Schmalspurbahn des öffentlichen Verkehrs in Deutschland. 1983 ging sie in die Rhein-Sieg-Verkehrsgesellschaft auf.
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Strecke der württembergischen Westbahn
Als Westbahn wird die 1853 eröffnete württembergische Eisenbahnstrecke von Bietigheim nach Bruchsal bezeichnet. Sie stellte die erste Schienenverbindung zwischen den Staaten Württemberg und Baden her.
Früher ein wichtiges Bindeglied im nationalen wie internationalen Fernverkehr, hat sie diese Funktion seit der Inbetriebnahme der Schnellfahrstrecke Mannheim–Stuttgart weitgehend abgegeben und dient heute vorrangig dem Regional- und Güterverkehr zwischen Stuttgart, Heidelberg und Karlsruhe.
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Eisenbahn
Die Eisenbahn ist ein schienengebundenes Verkehrsmittel zum Transport von Personen und Gütern.
Die Fahrzeuge der Eisenbahnen fahren mit zumeist stählernen Rädern auf stählernen Schienen und werden dabei durch Spurkränze in der Spur gehalten. Die Fortbewegung erfolgt heutzutage durch verschiedenartige maschinelle Antriebe in den Fahrzeugen selbst (Triebwagen) oder durch spezielle Zugfahrzeuge (Lokomotiven). (Ausnahme ist die Standseilbahn, bei der die Fahrzeuge durch Seilwinden bewegt werden).
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EBuLa-Bordgerät auf dem Führerstand der Baureihe 185
EBuLa, Elektronischer Buchfahrplan und Langsamfahrstellen, ist ein System der Deutschen Bahn AG. Es ersetzt den bisherigen Buchfahrplan mit den Fahrzeiten- und Geschwindigkeitsheften sowie der Übersicht der vorübergehenden Langsamfahrstellen und sonstigen Besonderheiten (La), die bisher im Führerraum der Triebfahrzeuge und Steuerwagen mitgeführt werden mussten.
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Die Sächsischen Schmalspurbahnen waren einst das größte einheitlich betriebene Schmalspurbahnsystem in Deutschland. Am Höhepunkt der Entwicklung des Streckennetzes kurz nach dem Ersten Weltkrieg erreichte das Netz mit über 500 Kilometern seine größte Ausdehnung. Ursprünglich vor allem aus wirtschaftlichen Erwägungen errichtet, um entlegene Landesteile an das Eisenbahnnetz anzuschließen und die industrielle Entwicklung zu beschleunigen, entwickelten sich viele Strecken schon kurz nach 1900 zu wichtigen Ausflugsbahnen.
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Die Bahnstrecke Husum–Bad Sankt Peter-Ording (auch Eiderstedter Strecke genannt), ist eine 44 km lange, eingleisige, nicht elektrifizierte Nebenbahn in Schleswig-Holstein. Die Strecke verbindet die nordfriesische Kreisstadt Husum mit allen wichtigen Orten der Halbinsel Eiderstedt, wie Tönning, Garding und St. Peter-Ording, in Ost-West-Richtung.
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ICE 3 auf der Schnellfahrstrecke Nürnberg–Ingolstadt–München
Der InterCityExpress (Kurzform ICE) ist die schnellste und komfortabelste Zugkategorie der Deutschen Bahn AG und ihrer Partner in den Nachbarländern. Er bedient ein getaktetes Liniennetz. Die dafür notwendigen speziellen Hochgeschwindigkeitszüge, die von verschiedenen Herstellern stammen, werden ebenfalls als „ICE“ bezeichnet. Der InterCityExpress gilt als das Flaggschiff der Deutschen Bahn AG und ist darin der Nachfolger des InterCity. Der ICE befördert über die Hälfte der Reisenden im deutschen Eisenbahn-Fernverkehr.
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Die Baureihe 252 (ab 1992: Baureihe 156) war die letzte Neuentwicklung einer Elektrolokomotive der Deutschen Reichsbahn. Sie waren als Ergänzung zur Baureihe 250 der DR vorgesehen, in weiteren Bauserien als Nachfolger für die Baureihe 251 auf der mit 25 kV/50 Hz elektrifizierten Rübelandbahn und auch als Lokomotive für den Transitverkehr mit 160 km/h Höchstgeschwindigkeit, die auf der auszubauenden Hauptstrecke West-Berlin–Hannover via Berlin-Staaken–Oebisfelde zum Einsatz kommen sollte. Die letzten beiden Vorhaben wurden jedoch nie verwirklicht. Da nach der Wiedervereinigung Deutschlands aufgrund des rapide gesunkenen Güterverkehrsaufkommens kein Bedarf mehr für diese Lokomotiven in konventioneller Wechselstromtechnik bestand, wurden die bereits vollzogene Bestellung über 70 Serienlokomotiven wieder storniert.
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Parallelfahrt zweier ICE 3 zur Eröffnung
Die Schnellfahrstrecke Nürnberg–Ingolstadt–München ist eine zweigleisige deutsche Eisenbahnstrecke für Personenfern- und -nahverkehr zwischen Nürnberg und München. Die Strecke gliedert sich in die 77,4 km lange Neubaustrecke Nürnberg–Ingolstadt und die Ausbaustrecke Ingolstadt–München von 80,7 km Länge. Die Einweihung der Strecke erfolgte am 13. Mai 2006. Die Fahrzeit zwischen Nürnberg und München verkürzte sich im Fernverkehr um rund eine halbe Stunde auf bis zu 62 Minuten, im Regionalverkehr um etwa eine Stunde auf rund 105 Minuten.
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Friedrich List 1839
Daniel Friedrich List (* (spätestens) 6. August1789 in Reutlingen; † 30. November1846 in Kufstein) war einer der bedeutendsten deutschen Wirtschaftstheoretiker. Als Inhaber des ersten deutschen staatswissenschaftlichen Lehrstuhls gilt er auch als Begründer der modernen Volkswirtschaftslehre. List war ein Vorkämpfer für den Deutschen Zollverein und das Eisenbahnwesen.
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Die Heinsberger Bahn ist eine 1890 erbaute eingleisige Bahnstrecke, welche den Ort Lindern an der Hauptstrecke Aachen–Mönchengladbach mit der Kreisstadt Heinsberg verbindet. Die Strecke durchquert dabei das Tal der Wurm, weshalb sie auch als Wurmtalbahn bekannt ist.
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Heißdampf-Schnellzuglokomotive der Kgl. Preußischen Staatsbahnen Innenansicht
Eine Dampflokomotive (kurz Dampflok) ist ein Zugfahrzeug, das mit Dampf angetrieben wird. Dampflokomotiven dominierten die Schienenfahrt zwischen der Mitte des 19. Jahrhunderts und der Mitte des 20. Jahrhunderts, wonach sie durch Diesellokomotiven und Elektrolokomotiven abgelöst wurden.
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Zug der Bagdadbahn um 1900
Die Bagdadbahn ist eine 1.600 Kilometer lange, in den Jahren 1903 bis 1940 im Osmanischen Reich und dessen Nachfolgestaaten errichtete Eisenbahnstrecke von Konya (heute in der Türkei) nach Bagdad (heute im Irak). Einschließlich der Anatolischen EisenbahnIstanbul–Konya und Nebenstrecken in Syrien und dem Irak hat sie eine Länge von 3.205 km. Die Bahn ist eine ingenieurtechnische Meisterleistung jener Zeit und gehört zu den aufwändigsten Infrastrukturprojekten des deutschen Finanzimperialismus.
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Stadtbahn im Hauptbahnhof von Pforzheim, dem Ausgangspunkt der Enztalbahn
Die Enztalbahn (auch: Enzbahn) ist eine 23,6 Kilometer lange Eisenbahnstrecke im Nordschwarzwald von Pforzheim nach Bad Wildbad, die größtenteils entlang der Enz führt. Bis zum Jahr 2002 handelte es sich um eine eingleisige, nicht elektrifizierteNebenbahnstrecke mit geringer Verkehrsbedeutung. Nach der Übernahme durch die Albtal-Verkehrs-Gesellschaft und dem Ausbau zu einer Stadtbahnstrecke konnten das Fahrplanangebot verdichtet und die Fahrgastzahlen deutlich gesteigert werden.
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GM 103, die erste EMD FT
Electro-Motive Diesel, Inc. (EMD, bis 2005 General Motors Electro-Motive Division) ist derzeit der zweitgrößte Hersteller von Lokomotiven auf der Welt. Der härteste Konkurrent ist General Electric, der Mitte der 1980er Jahre den ersten Platz von EMD übernahm. Die beiden Hersteller haben nahezu den gesamten nordamerikanischen Markt unter sich aufgeteilt und auch weltweit sind sie die marktbeherrschenden Unternehmen.
Bisher wurden über 70.000 Dieselmotoren gefertigt. Die meisten in Nordamerika und weltweit fahrenden dieselelektrischen Lokomotiven wurden von EMD hergestellt. Weiterhin kann sich das Unternehmen den Ruf anrechnen lassen, für das Ende der Dampflokära in den USA gesorgt zu haben.
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Die Straßenbahn Graz wurde 1878 in Graz als regelspurige Pferdebahn eröffnet. Die ab 1898 elektrisch betriebene Straßenbahn verfügt über ein Streckennetz von insgesamt 66,413 Kilometern Länge. Die Tram wird unternehmerisch von den Grazer Verkehrsbetrieben (GVB) geführt, einem Geschäftsbereich der Grazer Stadtwerke AG. Zusammen mit dem ebenfalls von den GVB betriebenen innerstädtischen Busnetz ist die Straßenbahn Graz in den Steirischen Verkehrsverbund eingegliedert.
Auf dem aus acht Linien bestehenden Straßenbahnnetz werden jährlich rund 52 Millionen Fahrgäste befördert. Alle Linien führen vom zentralen Jakominiplatz sternförmig zu neun Vorstadtdestinationen, wobei es mehrere Schnittpunkte zum regionalen und überregionalen Verkehr der ÖBB sowie zur touristisch bedeutenden Grazer Schloßbergbahn gibt.
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U-Bahnnetz FrankfurtHohenzollernbrücke KölnHeusingersteuerungEisenbahnen in den USA 1860Chicago Union StationVaalankurkku EisenbahnbrückeBahnstrecke entlang des Athabaska RiverU-Bahnhof München MarienplatzSchemaplan des Münchner SchnellbahnnetzesQuebec BridgeEisenbahn Kinshasa – MatadiBahnhof der Transsibirischen Eisenbahn in WladiwostokReihe 7122 der kroatischen Eisenbahn41 241 im Essener Hauptbahnhof