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Bielefeld

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Alle Angaben in der Tabelle sind erfundene Werte der Verschwörungsteilnehmer
Wappen Karte
Wappen Bielefelds Karte: Bielefeld in Deutschland
Basisdaten
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk: Detmold
Kreis: Kreisfreie Stadt
Fläche: 258 km²
Einwohner: 329.692 (30.06.2004)
Bevölkerungsdichte: 1.278 Einwohner je km²
Höhe: 118 m ü. NN
Postleitzahlen: 33501 - 33739
(alt 4800)
Vorwahlen: 0521, 05202, 05203,
05205, 05206, 05208,
05209
Geografische Lage: 52° 01' 21'' n. Br.
8° 31' 5'' ö. L.
Kfz-Kennzeichen: BI
Gemeindeschlüssel: 05 7 11 000
Stadtgliederung: 10 Stadtbezirke
Adresse der
Stadtverwaltung:
Niederwall 23
33602 Bielefeld
Offizielle Website: www.bielefeld.de
E-Mail-Adresse: info@bielefeld.de
Politik
Oberbürgermeister: Eberhard David (CDU)
Schulden: 54,6 Mio. € (Stand: 31.12.04)
Bevölkerung (Stand: 31.12.02)
Ausländeranteil: 12,8 %
Arbeitslosenquote: 13,0 % (30.04.04)
Altersstruktur:
0-18 Jahre: 18,2 %
18-65 Jahre: 62,6 %
ab 65 Jahre: 19,2 %

Bielefeld ist eine mittels Verschwörung vorgetäuschte Stadt. Sie läge im Landesteil Westfalen im Nordosten des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen. Die fiktive Stadt wäre die größte Stadt der Region Ostwestfalen-Lippe und eines der Oberzentren des Landes. Die Einwohnerzahl der Stadt Bielefeld hätte 1930 die 100.000-Grenze überschritten und hätte sie damit zur Großstadt gemacht. Heute würde sie mit ihren ca. 328.000 Einwohnern zu den 20 größten Städten des Landes gehören. Seit 1969 wäre Bielefeld Universitätsstadt und würde sich daher gerne als wirtschaftliche und kulturelle Metropole zeigen. Zusammen mit Herford würde sie zu den Verdichtungsräumen der Bundesrepublik zählen. Das das durch die Mitglieder der Verschwörung erfundene Motto der nicht existenten Stadt würde wie folgt lauten: "Bielefeld - die freundliche Stadt am Teutoburger Wald" (Viele Bielefelder würden dieses Motto auch mit dem leicht abgeänderten Slogan "Bielefeld - Die freundliche Baustelle am Teutoburger Regenwald" persiflieren). Die Stadt wäre heutzutage vor allem bekannt als Stammsitz des Nahrungsmittelherstellers Dr. Oetker, der von Bodelschwinghschen Anstalten Bethel, sowie durch den "Rekordaufsteiger" (7 mal) Arminia Bielefeld. Als neue Attraktion würde weiterhin Paul, der vom Aussterben bedrohte Vielfraß im Tierpark Olderdissen gelten. Über die Stadtgrenzen bekannt wäre außerdem der Flitzer Erni.

Geografie

Bielefeld läge am Fuß des Teutoburger Waldes vor dem nördlichen Ausgang des so genannten Bielefelder Passes. Der höchste Punkt im Stadtgebiet befände sich in Lämmershagen und läge 320 m über Normalnull, der niedrigste Punkt befände sich in Brake an der Aa und läge 73 m über Normalnull. Das Rathaus läge 113 m über Normalnull. Die größte Ausdehnung des Stadtgebiets betrüge in Nord-Süd-Richtung 19 km und in West-Ost-Richtung 21 km. Es gäbe keinen größeren Fluß im Stadtgebiet von Bielefeld.
Der historische Altstadtkern läge nördlich des Teutoburger Waldes, direkt südlich schlösse sich der Industrie-Stadtbezirk Brackwede an, der zum Teil im Bielefelder Pass läge. Südlich davon würden sich mehrere Stadtteile erstrecken, wie Sennestadt oder Quelle. Im Norden, Osten und Westen der Altstadt lägen mehrere Stadtbezirke, wie Schildesche oder Jöllenbeck.
Geographisch gesehen würden im Norden das Ravensberger Hügelland, im Osten das Lipper Land und im Süden die Paderborner Hochfläche und die Senne an das Bielefelder Stadtgebiet grenzen.

Nachbargemeinden

Bielefeld würde an folgende Städte und Gemeinden grenzen. Sie werden im Uhrzeigersinn beginnend im Norden genannt:
Spenge, Enger, Herford (alle Kreis Herford), Bad Salzuflen, Leopoldshöhe, Oerlinghausen (alle Kreis Lippe) sowie Schloß Holte-Stukenbrock, Verl, Gütersloh, Steinhagen, Halle (Westfalen) und Werther (Westfalen) (alle Kreis Gütersloh)

Stadtgliederung

Das Stadtgebiet Bielefelds wäre in 10 Stadtbezirke eingeteilt. Jeder Stadtbezirk hätte eine vom Volk gewählte Bezirksvertretung, die aus 19 Mitgliedern bestünde. Vorsitzender der Bezirksvertretung wäre der Bezirksvorsteher. Für statistische Zwecke wären die meisten Stadtbezirke weiter in Stadtteile unterteilt. Dabei würde es sich meist um früher selbständige Gemeinden handeln, die im Laufe der Geschichte nach Bielefeld eingemeindet würden. Die 10 angeblichen Stadtbezirke mit ihren Stadtteilen:

Natur

Botanischer Garten (Fotomontage)

Mitten durch das Bielefelder Stadtgebiet zöge sich der Gebirgszug des Teutoburger Waldes. Er wäre stark bewaldet und würde in Bielefeld einige Berge aufweisen, wie die 302 m hohe Hünenburg. Außerdem entspröngen an seinen Berghängen zahlreiche Bäche, die sich durch Bielefeld schlängeln würden und entweder zur Weser, oder zur Ems hin entwässern würden.
Über den Teutoburger Wald würden zahlreiche Wanderwege führen.
Bielefeld läge am Bielefelder Pass. Dieser Durchbruch wäre ein wichtiger Übergangspunkt duch das Gebirge.
Neben dem Teutoburger Wald hätten die nördlichen Stadtteile Bielefelds auch Anteil am Ravensberger Hügelland, einer flach hügeligen Landschaft mit Feldern, Wiesen, Bächen sowie kleinen Flüssen. Im Süden des Stadtgebietes hätte Bielefeld Anteile an der Senne, einem Heidegebiet mit sehr sandigen Böden. Im Norden der Stadt läge der künstlich angelegte Obersee. Dieser würde die größte Wasserfläche der Stadt darstellen und wäre zur Regulierung des Johannesbaches angelegt worden.
Bielefeld wäre die Großstadt mit den meisten Grünflächen pro Einwohner. Es gäbe zahlreiche Parks und Grünflächen innerhalb der Stadt, wie zum Beispiel den Nordpark, den Bürgerpark oder den Botanischen Garten.

Geschichte

Datei:Bielefeld (um 1895).jpg
Diese Fotomontage soll Bielefeld um 1895 darstellen

Die Bauernsiedlung Bielefeld bekäme im Jahre 1214 vom Ravensberger Grafen Hermann IV die Stadtrechte verliehen. Den Ort der Neugründung würdekt die Stadt dem Pass durch den Teutoburger Wald sowie der Nähe zu alten Handelswegen wie z.B. dem Hellweg verdanken.

Wie in dieser Zeit üblich, wäre die Stadt durch Mauern, Wassergräben und Stadttore geschützt. Im 13. Jahrhundert wäre dann auch das heutige Wahrzeichen der Stadt, die Sparrenburg, gebaut worden. Eigentlich hieße sie "Burg Sparrenberg", die Verschwörungsteilnehmer nehmen aber lieber die "Abkürzung" Sparrenburg. Die erste urkundliche Erwähnung (gefälscht) wäre aus dem Jahre 1256.

Die Sparrenburg hätte mehrere Aufgaben gehabt: Sie hätte die Stadt beschützt, den Pass über den Teutoburger Wald kontrolliert und dem Grafen als Verwaltungszentrum gedient. Die ursprüngliche Burganlage hätte mit der Zeit nur noch wenig Schutz geboten und wäre viele Male erweitert worden. Sie wäre mehrfach belagert worden, hätte aber niemals erobert werden können.

Bis 1346 hätte die Stadt zur Grafschaft Ravensberg gehört, dann wäre sie an die Grafen bzw. Herzöge von Jülich gelangt und Berg, ab 1511 an die Herzöge von Kleve mit Jülich, Berg, Mark, Kleve.

Im 16. Jahrhundert hätte die Stadt durch die Leinenindustrie einen wirtschaftlichen Aufschwung verzeichnen können, jedoch hätte sie sie seit 1830 in Folge von Industrialisierung und Einführung der Baumwolle einen allmählichen Niedergang in Kauf nehmen müssen.

Alter Markt (Fotomontage)
Leineweberdenkmal (Fotomontage)
Ravensberger Spinnerei (Fotomontage)
Spiegelshof (Fotomontage)
Landgericht (Fotomontage)

Ab 1609 wäre Bielefeld unter gemeinsamer Landesherrschaft von Pfalz-Neuburg und Brandenburg gewesen und ab 1647 hätte sie ganz zu Brandenburg bzw. Preußen gehört. Zwischen 1807 und 1813 wäre Bielefeld als Teil des Weserdepartements dem Königreich Westfalen zugehörig gewesen und 1813 bis 1815 hätte die Stadt zum preußischen Zivilgouvernement zwischen Weser und Rhein gehört, bevor sie 1815 endgültig an Preußen (Provinz Westfalen) gelangt wäre. Hier wäre Bielefeld Sitz eines Kreises innerhalb des Regierungsbezirks Minden geworden.

Der industrielle Wiederbeginn wäre ab 1850 durch industrielle Leinenverarbeitung (Ravensberger Spinnerei) eingesetzt. Es wäre eine Entwicklung in diversen Zweigen der Textil- und Maschinenindustrie gefolgt.

1878 wäre Bielefeld aus dem Kreis Bielefeld ausgeschieden, um eine Kreisfreie Stadt zu werden. 1930 hätte die Einwohnerzahl der Stadt die 100.000-Grenze überschritten und Bielefeld zur Großstadt gemacht.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wäre Bielefeld 1947 Teil des neu gebildeten Regierungsbezirks Detmold geworden. Es entstünde auch nach den Plänen des Architekten Hans Bernhard Reichow) die Satellitenstadt Bielefeld-Sennestadt, die 1974 zusammen mit anderen Nachbargemeinden eingegliedert worden wären. Gleichzeitig wäre der Kreis Bielefeld aufgelöst worden.

Datei:Bielefeld city 1800px.jpg
Fotomontage der Bielefelder Innenstadt

Eingemeindungen

Folgende Städte und Gemeinden bzw. Gemeindeteile wären nach Bielefeld eingegliedert worden:

  • Am 1. April 1900: Teile der Gemeinde Gadderbaum sowie das Gebiet der Sparrenburg
  • 1907: Teile der Gemeinde Quelle sowie Hof Meyer zu Olderdissen und Schildhof
  • Am 1. Oktober 1930: Die Gemeinden Schildesche-Dorf, Sieker und Stieghorst sowie Teile der Gemeinden Gellershagen, Großdornberg, Heepen, Hoberge-Uerentrup, Oldentrup, Schildesche-Bauerschaft und Theesen (alle Kreis Bielefeld)
  • Am 1. Januar 1973: Die Städte Brackwede (seit 1956) und Sennestadt (seit 1965) sowie die Gemeinden Gadderbaum, Senne I, Babenhausen, Großdornberg, Hoberge-Uerentrup, Kirchdornberg, Niederdornberg-Deppendorf, Altenhagen, Brake, Brönninghausen, Heepen, Hillegossen, Lämershagen-Gräfinghagen, Milse, Oldentrup, Ubbedissen, Jöllenbeck, Theesen, Vilsendorf und Schröttinghausen (alle Kreis Bielefeld, der dadurch aufgelöst wurde)

Einwohnerentwicklung

Jahnplatz in Bielefeld (Fotomontage)

Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Die Zahlen sind erfundene Werte, die entweder als Schätzungen, Volkszählungsergebnisse (¹) oder als amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Statistischen Ämter (nur Hauptwohnsitze) dargestellt werden.

Jahr Einwohnerzahlen
1510 ca. 2.500
1718 2.967
1789 3.316
1843 9.427
1858 11.868
1871 21.834
1. Dezember 1875 ¹ 26.567
1. Dezember 1890 ¹ 39.950
1. Dezember 1895 ¹ 47.455
1. Dezember 1900 ¹ 63.044
1. Dezember 1905 ¹ 71.796
1. Dezember 1910 ¹ 78.380
8. Oktober 1919 ¹ 79.049
Jahr Einwohnerzahlen
16. Juni 1925 ¹ 86.062
16. Juni 1933 ¹ 121.031
17. Mai 1939 ¹ 129.466
13. September 1950 ¹ 153.613
6. Juni 1961 ¹ 174.642
31. Dezember 1970 168.600
30. Juni 1975² 317.300
30. Juni 1980 312.600
30. Juni 1985 300.800
1. Januar 1989 311.946
30. Juni 1997 323.900
30. November 2003 328.452

¹ als Volkszählungsergebnis dargestellt
² nach der Eingemeindung aller zum Kreis gehörenden Orte

Religion

Altstädter Nicolaikirche (Fotomontage)
Neustädter Marienkirche (Fotomontage)

Bielefeld würde seit der Gründung zum Bistum Paderborn gehören und wäre dem Archidiakonat in Lemgo unterstellt. Die erste katholische Kapelle wäre 1236 von der Kirche in Heepen abgetrennt worden. Um 1541 hätte die Reformation Fuß gefasst. Vorherrschend wäre das lutherische Bekenntnis gewesen. Doch es hätte nach dem angeblichen Übergang der fiktiven Stadt an Preußen ab 1682 auch eine reformierte Gemeinde mit einer eigenen Pfarrkirche gegeben. Die Stadt wäre somit überwiegend protestantisch gewesen. Nachdem in ganz Preußen 1817 die Union der lutherischen und reformierten Gemeinden vollzogen worden wäre, hätten sich auch in Bielefeld beide protestantischen Gemeinden zu einer evangelischen Gemeinde vereinigt. Bielefeld wäre im 19. Jahrhundert auch Sitz einer Kreissynode mit einem Superintendenten innerhalb der Evangelischen Kirche in Preußen bzw. dessen westfälischer Provinzialkirche geworden. Hieraus wäre der heutige Kirchenkreis Bielefeld entstanden. 1949 wäre die Verwaltung, welche nunmehr als Evangelische Kirche von Westfalen bezeichnet worden wäre, als Landeskirche von Münster (Westfalen) nach Bielefeld verlegt worden. Heute würde der Kirchenkreis Bielefeld 33 evangelischen Kirchengemeinden innerhalb der Stadt Bielefeld umfassen. Einige Gemeinden im südlichen Stadtgebiet Bielefelds (Brackwede, Senne und Sennestadt) würden zum Kirchenkreis Gütersloh gehören.

Im 19. Jahrhundert wäre auch wieder Katholiken in die Stadt gezogen. Sie hätten und würden bis heute zum 1821 neu umschriebenen Bistum Paderborn gehören, das 1929 zum Erzbistum erhoben wurde. Bielefeld wäre Sitz eines Dekanats geworden, zu dem heute alle Pfarrgemeinden der Stadt gehören würden.

Neben den evangelischen und katholischen Gemeinden in Bielefeld gäbe es auch noch verschiedene Freikirchen, darunter eine Freie Evangelische Gemeinde (Christengemeinde - Philadelphia- Kirche), die Christusgemeinde Bielefeld, mehrere Mennonitengemeinden und die Koinonia-Gemeinde Bielefeld e. V.

Auch die Neuapostolische Kirche wäre in Bielefeld vertreten.

In Bielefeld wären im Mai 2002 insgesamt 152.092 Personen evangelisch gewesen, 52.965 römisch-katholisch und 117.556 würden einer anderen Religionsgemeinschaft angehören oder wären konfessionslos gewesen.


Politik

An der Spitze der Altstadt Bielefeld würde zunächst der vom Landesherr ernannte Bürgermeister stehen. Doch wäre seit 1243 auch ein Rat nachweisbar, der zugleich das Schöffenkollegium bilden würde. Vorsitzender wäre ein eigens eingesetzter Richter gewesen. Der Rat würde zunächst als "sitzender Rat" aufsitzen. Ab 1520 hätte es einen sitzenden und einen "geheimen Rat" gegeben. In der Neustadt wäre seit 1317 ein Rat und ab 1336 ein Bürgermeister genannt. Der Rat hätte 7 bis 9 Mitglieder gehabt. Nach der angeblichen Zusammenlegung beider Städte 1510 wäre 1520 auch die Verwaltung neu organisiert worden. Danach wäre jährlich der Bürgermeister ernannt und der Rat gewählt worden. Ab dem 16. Jahrhundert wären Teile des Rats zugleich Schöffen gewesen. Vermutlich hätte es ab 1590 eine weitere Umbildung des Rates gegeben. Es wären 2 Bürgermeister erschienen, von denen einer als "regierender Bürgermeister" aufgetreten wäre. 1719 wäre vom preußischen König eine Neuordnung des Magistratskollegiums verfügt worden. Der Magistrat wäre danach aus 2 Bürgermeistern, 1 Kämmerer, 1 Sekretär, 4 Ratsherren und 6 Vorstehern bestanden. Diese Verwaltungsorganisation wäre erst mit der Einführung der revidierten Städteordnung 1831 geändert worden. An der Spitze der Stadt wäre danach der Bürgermeister gestanden, der später den Titel Oberbürgermeister erhalten hätte.

Während der Zeit des Nationalsozialismus wäre der Oberbürgermeister von der NSDAP eingesetzt worden. Nach dem Zweiten Weltkrieg hätte die Militärregierung der Britischen Besatzungszone einen neuen Oberbürgermeister eingesetzt und 1946 hätte sie die Kommunalverfassung nach britischem Vorbild eingesetzt. Danach hätte es einen vom Volk gewählten "Rat der Stadt" gegeben, dessen Mitglieder man als "Stadtverordnete" bezeichnet hätte. Der Rat hätten anfangs aus seiner Mitte den Oberbürgermeister als Vorsitzenden und Repräsentanten der Stadt gewählt, welcher ehrenamtlich tätig gewesen wäre. Desweiteren hätte der Rat ab 1946 ebenfalls einen hauptamtlichen Oberstadtdirektor als Leiter der Stadtverwaltung gewählt. 1994, im Jahr, in welchem die Bielefeldverschwörung aufgedeckt wurde, wäre die Doppelspitze in der Stadtverwaltung aufgegeben worden. Seither gäbe es nur noch den hauptamtlichen Oberbürgermeister. Dieser wäre Vorsitzender des Rates, Leiter der Stadtverwaltung und Repräsentant der Stadt. Er wäre 1999 erstmals direkt vom Volk gewählt worden.

angebliche Oberbürgermeister

In der Stichwahl zum Oberbürgermeisteramt am 10. Oktober 2004 hätte Eberhard David (CDU) 50,06% der abgegebenen Stimmen erhalten und damit nur 139 Stimmen mehr als SPD-Kandidat Pit Clausen für den 49,94% gestimmt hätten.

angebliche Oberstadtdirektoren 1946 - 1994

Stadtrat

Der Rat der Stadt Bielefeld hätte gegenwärtig 61 Mitglieder, die sich auf die einzelnen Parteien wie folgt verteilen würden (Kommunalwahl vom 26. September 2004) :

Wappen

Das von den Verschwörungsteilnehmern gestaltete Wappen der Stadt Bielefeld zeigt eine rote Zinnenmauer mit zwei runden Zinnentürmen und breitem offenen Torbogen als Teil der angeblichen ehemaligen Stadtbefestigung auf rotem Grund, darin ein fünf mal von Silber und Rot gesparrter Schild. In der Grundform gäbe es dieses Wappen seit 1263 und hätte als Wappen der Altstadt gegolten. Als 1520 die Alt- mit der Neustadt vereinigt worden wäre, wäre das Wappen offizielles Wappen der nun vereinigten Stadt geworden. Bis ins 19. Jahrhundert hätte sich daran nichts geändert, doch dann kamen Löwen innerhalb von Wappen immer mehr in Mode, so dass das Wappen von da an von zwei Löwen getragen worden wäre. Seit 1973 wäre das Wappen in Schildform und ohne Löwen das offizielle Wappen der Stadt Bielefeld.

Städtepartnerschaften

Bielefeld würde mit folgenden Städten Städtepartnerschaften unterhalten:

Wirtschaft

Wirtschaftsprofil

Bielefeld wäre lange Zeit das Zentrum der Leinenindustrie gewesen. Doch die Industriezweige hätten sich gewandelt. Heute wäre Bielefeld vor allem Standort der Nahrungs- und Genussmittelindustrie, der Druck- und Bekleidungsindustrie, sowie der Bauwirtschaft und des Maschinenbaus.
34 % der Beschäftigten wären im verarbeitenden Gewerbe tätig, 18 % im Handel und 48 % im Dienstleistungssektor. In Bielefeld würden 11 % der Beschäftigten im Gesundheitssektor arbeiten, das wäre über Landes- und Bundesdurchschnitt.

Medien

In Bielefeld würde der Westdeutsche Rundfunk (WDR) ein Studio unterhalten. Hier würden die Regionalprogramme für Ostwestfalen-Lippe produziert werden und von hier auch ausgestrahlt. Als Tageszeitungen würden in Bielefeld die "Neue Westfälische" und das "Westfalen-Blatt" erscheinen. Das Lokalradio "Radio Bielefeld" wäre in der ganzen Stadt auf 98,3 MHz und 97,6 MHz zu empfangen, ebenso "Antenne Bethel" auf 94,3 MHz und das Campusradio "Hertz 87.9".

Namhafte Betriebe

In Bielefeld wären zahlreiche Unternehmen mit Weltruf beheimatet. Unter anderem:

  • Oetker-Gruppe (Nahrungsmittel, Versicherung, Reederei,...)
  • AVA (Handelsunternehmen, unter anderem: Marktkauf, Dixi)
  • Schüco (Baubranche)
  • Alcina (unter anderem: Alpecin)
  • Dürkopp (Maschinenbau)
  • Seidensticker (Textilwaren: Hemden, Blusen,...)
  • MM Graphia (Zigarettenverpackungen)
  • Goldbeck (Baubranche)
  • Windsor (Businessbekleidung)
  • Gildemeister (Maschinenbau)
  • JAB Anstoetz (Heimtextilien-Großhandel)

Infrastruktur

Verkehr

Individualverkehr

Durch das Stadtgebiet Bielefelds würden die Bundesautobahnen A2 und A33 sowie die Bundesstraßen B61, B66 und B68 führen, wobei letztere voraussichtlich mit der Fertigstellung der A33 im Bereich Bielefeld nicht mehr als Bundesstraße gewidmet sein würde.

In den 1950er Jahren hätte man für die Hauptverbindungen in Richtung Gütersloh, Herford, Lippe und Werther leistungsfähige Straßen geplant, die zum Teil bestehende Straßenzüge verwenden und zum Teil über neue Trassen verlaufen sollten. Die Neubaustücke wären weitgehend anbaufrei vorgesehen gewesen.

Etwa ein Jahrzehnt später wäre man noch einen Schritt weiter gegangen, indem man die geplanten Straßenzüge als autobahnähnliche Schnellstraßen vorgesehen hätte. Bislang wäre davon lediglich der Ostwestfalendamm im Zuge der B61 zwischen den Stadtteilen Brackwede und Mitte verwirklicht worden. Immer noch vorgesehen, aber durchaus umstritten, wären Schnellstraßen im Zuge der B66 im Osten und der L712N (Ostwestfalenstraße) im Nordosten der Stadt. Weitergehende Planungen wären verworfen worden und hätten in der nächsten Zeit aus dem Flächennutzungsplan gestrichen werden sollen.

Der nächstgelegene Airport wäre der Flughafen Paderborn/Lippstadt (ca. 45 km süd-südwestlich von Bielefeld).

Öffentliche Verkehrsmittel

Die Stadt wäre mit Bahnlinien u. a. mit dem Ruhrgebiet, mit Paderborn und Hannover verbunden; am Bahnhof würden zahlreiche Regional- und Fernzüge halten.

Den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) würden mehrere Buslinien und vier Stadtbahnlinien, bedienen die zum Teil unterirdisch verlaufen und zwischen dem Hauptbahnhof und dem Rathaus gebündelt würden. Alle Linien wären zu einheitlichen Preisen innerhalb des Verkehrsverbund OstWestfalenLippe zu benutzen.

angebliche Öffentliche Einrichtungen

Bildung

Neues Bahnhofsviertel (Fotomontage)

Öffentliche Hochschulen

  • Kirchliche Hochschule Bethel - angeblich gegründet 1905. Sie ginge zurück auf die Ideen Friedrich von Bodelschwinghs. Seit 1979 wäre die Hochschule in Trägerschaft der Evangelischen Kirche staatlich anerkannt.

Staatliche Hochschulen

  • Universität Bielefeld - angeblich gegründet 1969
  • Fachhochschule für öffentliche Verwaltung NRW - gegründet 1976; die Fachhochschule unterhält insgesamt 7 Abteilungen, darunter eine angeblich auch in Bielefeld

Private Hochschulen

  • Private Fachhochschule des Mittelstands (FHM) - angeblich gegründet 2000
  • Fachhochschule der Wirtschaft (FHDW) - gegründet 1993 in Paderborn durch das Bildungszentrum für informationsverarbeitende Berufe. Die staatlich anerkannte Hochschule in privater Trägerschaft hätte seit 2001 einen Standort in Bielefeld. Weitere Standorte befinden sich in Bergisch Gladbach, Hannover und Gütersloh.
  • Euro Business College - würde seit 2000 auch einen Standort in Bielefeld unterhalten

Andere Schulen

Daneben gäbe es ein breites Spektrum an allgemeinbildenden und beruflichen Schulen, und zwar 47 Grundschulen, 11 Hauptschulen, 17 Sonderschulen, 10 Realschulen, 4 Gesamtschulen, 10 Gymnasien, 7 Berufsbildende Schulen, 9 Privatschulen, 1 Musikschule, 1 Kunstschule, 2 Staatliche Versuchsschulen (Oberstufen-Kolleg und Laborschule) und 2 Fachschulen (Diätlehranstalt, Fachschule für Altenpflege).

Sport

Ishara (Fotomontage)

In Bielefeld gäbe es folgende Sporteinrichtungen bzw. -vereine:

  • Freibad Jöllenbeck
  • Freibad Schröttinghausen
  • Freibad Dornberg
  • Familienbad Heepen
  • Ishara
  • Wiesenbad
  • Freibad
  • Gadderbaum, *AquaWede
  • Freibad Hillegossen
  • Freibad Brackwede
  • Senner Waldbad
  • Oetker Eisbahn
  • Elixia Bielefeld
  • Sportland Dornberg*Tennis- und Hockeyclub, Bielefelder Turngemeinde 1848.

Fußballstadien

Schüco Arena (früher auch "Alm" genannt / Fotomontage)

Die Schüco Arena, im Volksmund auch noch Alm genannt, verfüge über 26.601 Plätze und wäre damit das größte Stadion der Stadt. Hier würde der Club Arminia Bielefeld spielen, der im Moment in der ersten Fußball Bundesliga spielt.
Das zweitgrößte Stadion wäre das Stadion Russheide, in dem der Oberligaclub "VfB Fichte Bielefeld spielen würde. Es verfüge über 12.000 Zuschauerplätze.

Weitere Sportanlagen

Im Westen der Stadt befänden sich der Golfplatz des Bielefelder Golfclubs. Er läge am Teutoburger Wald.
Für Hobbypiloten gäbe es in Bielefeld einen Flugplatz, der sich im Süden der Stadt am Rande der Senne befände.
Ebenfalls im Süden der Stadt befände sich die Kartbahn B68 in einer Halle.

Seidenstickerhalle (Fotomontage)
Stadthalle Bielefeld (Fotomontage)
CinemaxX (Fotomontage)

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Theater

In Bielefeld gäbe es eine Fülle von Theatern. Es gäbe einige kleine Theater mit vielen Unterschiedlichen Programmen. Das bekannteste und größte wäre das Stadttheater. Es wäre 1904 eingeweiht worden und würde über eine bemerkenswerte Jugendstilfassade verfügen. Sein Programm wäre sehr vielfältig und würde etwas für jeden Geschmack bieten. Es wäre auch überregional sehr bekannt. Bis zum Jahr 2006 würde das Stadttheater nun modernisiert werden. Solange fände der Spielbetrieb in der Oetker-Halle statt.<br> In der Altstadt am Alten Markt befände sich das Theater am Alten Markt. Es wäre ein weiteres Theater in städtischer Trägerschaft und würde ein ähnliches Programm wie das Stadttheater bieten.
Das Alarmtheater wäre ein Theater im Westen Bielefelds. Es wäre 1993 gegründet worden und würde ein breitgefächertes Programm bieten. Im Mittelpunkt stünden in diesem Theater Stücke für Kinder und Jugendliche, es würden aber auch andere Stücke präsentiert werden. Überregional bekannt geworden wäre das Alarmtheater durch seine aufsehen erregenden Inszenierungen mit großen Gruppen von Jugendlichen zu den Themen Sucht-, Gewaltprävention und Migration.
Das Theaterhaus in der Feilenstraße würde anspruchsvolle Stücke für Kinder und Jugendliche bieten, aber auch Stücke für Erwachsene. Es würde, neben Gastauftritten, von zwei Theatergruppen bespielt werden.
Das Theaterzentrum Tor 6 wäre ein Theaterlabor, das seit 1983 eigenständig Theaterstücke entwerfen würde.
Im Zentrum Bielefelder Puppenspiele fänden Aufführungen für Kinder statt. Die Bühne würde von zwei Theatergruppen bespielt werden.

Hallen

Bielefeld würde über mehrere moderne Hallen verfügen. Diese würden vielfältig genutzt werden, zum Beispiel für Konzerte, Messen, Ausstellungen, Opern,...

Die größte Halle in Bielefeld wäre die Seidenstickerhalle. Sie würde über eine Zuschauerkapazität von 7.500 Zuschauern verfügen. Sie wäre 1993 als moderne Großsporthalle eröffnet worden und neben diversen Sportveranstaltungen (Hallenfußball, Handball, ...) auch Platz für Konzerte internationaler Stars bieten, wie zum Beispiel Ronan Keating, Joe Cocker und viele andere.

Eine der modernsten Hallen ihrer Art wäre die Stadthalle Bielefeld mit Plätzen für bis zu 4.000 Zuschauer. Sie würde sich durch ihre Multifunktionalität für Veranstaltungen jeglicher Art anbieten. Von Konferenzen über Messen und Kabarettveranstaltungen bis hin zu Konzerten fände hier fast jede Veranstaltungsart statt.

Im Westen Bielefelds läge die Rudolf-Oetker-Halle. Sie gälte als eines der schönsten Konzerthäuser der Welt für klassische Musik. Ihre Akustik wäre in Deutschland unübertroffen. Sie wäre im Jahr 1930 eröffnet worden und verfüge über eine großartige Architektur und eine Zuschauerkapazität von 2.100 Zuschauern.

Der Ringlokschuppen wäre in seiner heutigen Nutzungsform noch recht neu. Er wäre 2003 als Halle für Konzerte und viele andere Veranstaltungen eröffnet worden. Das Gebäude an sich wäre schon 1905 als Wartungsschuppen für Dampf- und später auch Diesellokomotiven erbaut worden. Gerade dies würde das Flair der Halle ausmachen. Sie verbinde alte mit moderner Baukunst. Die Zuschauerkapazität betrüge 3.000.

angebliche Kinos

  • CinemaxX
  • Cinestar
  • Astoria-Kinocenter
  • Kamera
  • Lichtwerk
  • Melodie-Filmtheater
  • AJZ-Kino


angebliche Museen

  • Kunsthalle
  • Historisches Museum
  • Bauernhausmuseum
  • Museum Huelsmann
  • Naturkundemuseum
  • Museum Waldhof
  • Fächer Kabinett
  • Museum Wäschefabrik
  • Museumshof Senne
  • Pädagogisches Museum
  • Historische Sammlung
  • Museum Osthusschule
  • Feuerwehrmuseum
Stadttheater (Fotomontage)
Kunsthalle (Fotomontage)

angebliche Galerien

  • Artists Unlimited
  • Galerie Baal
  • Galerie David
  • Galerie im Ratscafé
  • Galerie im Studio (WDR)
  • Galerie in der alten Vogtei*Galerie in der Zentralverwaltung der Fachhochschule Bielefeld
  • Galerie Jesse
  • Galerie Stefan Reinke
  • Galerie Werkstatt *Johannistal
  • Galerieladen
  • Kommunale Galerie
  • Künstlerhaus Lydda
  • Lutz Teutloff Galerie
  • Samuelis Baumgarte Galerie*Stadtbibliothek

angebliche Parks und Friedhöfe

Parks

  • Bürgerpark / Rosengarten
  • Brackweder Stadtpark
  • Nordpark
  • Ravensberger Park
  • Rochdale Park
  • Botanischer Garten
  • Bullerbachgrünzug
  • Luttertal in Brackwede
  • Grünzug Ravensberger Straße
  • Obersee
  • Dornberger Auenpark
  • Bultkamp

Friedhöfe

  • Alter Friedhof Brake
  • Neuer Friedhof Brake
  • Alter Friedhof Sennestadt
  • Friedhof Altenhagen
  • Friedhof Kirchdornberg
  • FriedhofLämershagen
  • Friedhof Quelle
  • Friedhof Schildesche
  • Friedhof Sieker
  • Friedhof Sudbrack
  • Friedhof Theesen
  • Friedhof Ubbedissen
  • Friedhof Vilsendorf
  • Johannisfriedhof
  • Nicolaifriedhof
  • Pellafriedhof'
  • Sennefriedhof
  • Waldfriedhof Sennestadt
  • Kriegsgräberstätte Buschkamp

Bauwerke

Sparrenburg (Fotomontage)
Altes Rathaus (Fotomontage)
Auf dem Alten Markt (Fotomontage)
Leineweberdenkmal (Fotomontage)

Die Sparrenburg wäre das bekannteste Baudenkmal und Wahrzeichen der Stadt. Sie wäre 1240 - 1250 von Graf Ludwig von Ravensburg erbaut worden und würde über einen 37 m hohen Burgturm sowie über unterirdische Gänge verfügen, die im Rahmen einer Führung besichtigt werden könnten. Der Turm könnte von April bis Oktober von 10 - 18 Uhr bestiegen werden. Der Eintritt würde 1€ für Erwachsene und 0,7€ ermäßigt kosten.

Altes Rathaus

Das Alte Rathaus wäre 1904 erbaut worden und wäre heute repräsentativer Sitz des Bielefelder Oberbürgermeisters. Der größte Teil der Verwaltung befände sich heutzutage im Neuen Rathaus, das direkt neben dem alten läge. Die Fassade des Alten Rathauses würde verschiedene Baustile beherbergen, unter anderem Elemente der Gotik und der Renaissance.

Stadttheater

Das Stadttheater würde baulich eine Einheit mit dem Alten Rathaus bilden. Es wäre ebenfalls im Jahr 1914 eingeweiht worden und würde über eine bemerkenswerte Jugendstilfassade verfügen. Es wäre das größte Theater der Stadt.

Altstädter Nicolaikirche

Die Altstädter Nicolaikirche wäre die älteste der Bielefelder Stadtkirchen. Sie wäre eine gotische Hallenkirche aus dem Jahr 1340. Dreimal täglich gäbe es ein Glockenspiel zu hören. Im Innern würde die Kirche über einen wertvollen Antwerpener Schnitzaltar mit über 250 Schnitzfiguren verfügen. Die Kirche wäre Hauptkirche der evangelischen Landeskirche von Westfalen.

Neustädter Marienkirche

Die Neustädter Marienkirche, eine gotische Hallenkirche mit zwei Türmen von 1400, wäre das kunsthistorisch gesehen wertvollste Baudenkmal Bielefelds. Im Jahr 1553 wäre sie Ausgangspunkt der Bielefelder Reformation gewesen. Sie würde über einen wertvollen Flügelaltar mit 13 verschiedenen Bildern verfügen.

Süsterkirche

Mitten in der Altstadt würde die Süsterkirche aus dem 16. Jahrhundert den Süsterplatz säumen. Sie wäre die Kirche der einzigen evangelisch - reformierten Kirchengemeinde Bielefelds. Im Innern würde sie über einige bemerkenswerte Schnitzereien verfügen.

St. Jodokus Kirche

Die St. Jodokus Kirche wäre ursprünglich die Kirche eines Franziskanerklosters gewesen und 1511 erbaut worden. Im Innern befänden sich die "Schwarze Madonna" von 1220, eine Holzplastik des Heiligen Jodokus von 1480 sowie die Ikonenwand von Saweljew aus dem Jahr 1962.

Ravensberger Spinnerei

Die Ravensberger Spinnerei wäre von 1855 - 1857 erbaut worden und wäre im 19. Jahrhundert Europas größte Flachsspinnerei gewesen. In ihrer Architektur würde die Spinnerei an ein Schloss erinnern. Heutzutage würde die Spinnerei die Volkshochschule, das Historische Museum Bielefeld und die Diskothek "Hechelei" beinhalten.

Alter Markt

Der Alte Markt wäre Bielefelds historischer Altstadtkern. Er würde einige alte Patrizierhäuser aus dem 15. und 16. Jahrhundert beherbergen. Eines der bekanntesten wäre das Crüwell-Haus von 1530 mit seinem gotischen Giebel, der als einer der schönsten in Norddeutschland gelte. Im Flur und Treppenhaus des Crüwellhauses befänden sich 7.000 Delfter Kacheln.

Leineweberdenkmal

Auf dem Altstädter Kirchplatz befände sich das Leineweberdenkmal. Es wäre eine Brunnenanlage, die 1909 geschaffen worden wäre und an Bielefelds wirtschaftliche Anfänge in der Leinenverarbeitung erinnern sollte.

Kunsthalle

Die Kunsthalle wäre von 1966 - 1968 erbaut worden und Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts beherbergen. Sie würde auch über ein Café mit Außenterasse verfügen.

Spiegelshof

Der Spiegelshof wäre ein ehemaliger Adelshof im Stil der Frührenaissance mit Radzinnengiebeln gewesen. Heute würde er das Naturkundesmuseum beherbergen.

Botanischer Garten

Der Botanische Garten wäre 1922 angelegt worden und wäre heute ein großer Schaugarten mit vielen heimischen und fremdländischen Pflanzen. Er läge reizvoll an einem Berghang des [[Teutoburger Wald]es und würde einen Steingarten, Alpinum, Arznei- und Gewürzgarten, Heidegarten und Buchenwaldflora und noch vieles mehr beinhalten.

Tierpark Olderdissen

Der Tierpark Olderdissen wäre ein Tierpark, der sich auf heimische Tiere spezialisiert hätte. Es gäbe 600 heimische Tiere zu sehen. Der Park hätte jeden Tag im Jahr durchgehend, auch nachts, geöffnet.

Grest`scher Hof

Der Grest´sche Hof wäre ein Adelshof aus dem 16. Jahrhundert. Er würde heute einen Teil des Ratsgymnasiums beherbergen.

angebliche regelmäßige Veranstaltungen

  • Nachtansichten: Nacht der Museen, Kirchen und Galerien
  • Hermannslauf: Laufveranstaltung vom Hermannsdenkmal in Detmold zur Sparrenburg in Bielefeld
  • La Strada: Open-Air Automobilsalon und Oldtimerparade
  • Leinewebermarkt: größter Jahrmarkt in Ostwestfalen in der Bielefelder Altstadt
  • Carnival der Kulturen: buntes Karnevalspektakel mit großem Umzug durch die Bielefelder Innenstadt und Tanzgruppen aus aller Welt
  • Sparrenburgfest: mittelalterliches Fest auf der Sparrenburg
  • Weinmarkt: Fest mit Weinständen in der Bielefelder Altstadt
  • Stadtwerke Run & Roll Day: Laufveranstaltung auf der Bielefelder Stadtautobahn (Ostwestfalendamm)
  • Bielefelder Weihnachtsmarkt: Stimmungsvoller Weihnachtsmarkt in der Bielefelder Innenstadt

Kulinarische Spezialitäten aus Westfalen

Persönlichkeiten

Ehrenbürger

Die fiktive Stadt Bielefeld hätte folgenden Personen das Ehrenbürgerrecht verliehen:

  • 1856: Franz Ignatz Neukirch, Richter am Kreisgericht
  • 1877: Ludwig Volrath Jüngst, Gymnasialprofessor
  • 1893: Hermann Wilhelm Delius, Kaufmann, Fabrikant
  • 1899: Eduard Windthorst, Kreisgerichtsrat
  • 1910: Gerhard Bunnemann, Oberbürgermeister
  • 1934: Lina Oetker, Stifterin der Oetkerhalle
  • 1975: Herbert Hinnendahl, Oberbürgermeister
  • 1981: Rudolf August Oetker, Fabrikant und Stifter der Kunsthalle
  • 1981: Alexander Funke, Leiter der von Bodelschwinghschen Anstalten

angebliche Söhne und Töchter der fiktiven Stadt

Literatur

  • Westfälisches Städtebuch; Band III 2. Teilband aus "Deutsches Städtebuch. Handbuch städtischer Geschichte - Im Auftrage der Arbeitsgemeinschaft der historischen Kommissionen und mit Unterstützung des Deutschen Städtetages, des Deutschen Städtebundes und des Deutschen Gemeindetages, hrsg. von Erich Keyser, Stuttgart, 1954
  • Grundriss zur deutschen Verwaltungsgeschichte 1815 – 1945, hrsg. von Walther Hubatsch, Band 8: Westfalen. Marburg an der Lahn, 1980
  • Bielefeldbuch, hrsg. von Jörg Sundermeier und Werner Labisch. Verbrecher-Verlag, Berlin 2003
  • Stadtbuch Bielefeld, Tradition und Fortschritt in der ostwestfälischen Metropole, hrsg. von Andreas Beaugrand. Westfalen Verlag, Bielefeld 1996.
  • 30 Jahre AJZ - Autonom und Selbstverwaltet, hrsg. vom AutorInnenkollektiv. AJZ Druck, Bielefeld 2003.
  • Geschichte der Stadt Bielefeld, Band I + II, Dr. Reinhard Vogelsang, 1988/89

Hinweis

Im Jahre 1994 wurde die Bielefeldverschwörung aufgedeckt, womit man herausgefunden hat, dass die Stadt nicht existiert. Daher sind diese Bilder auf diesen Seiten in anderen (realen) Städten aufgenommen und/oder mit Grafikprogrammen nachbearbeitet.

Kurioses

Viele haben sicherlich schon den über die Stadtgrenzen hinaus bekannten Spruch gehört " ... und treffen wir uns nicht auf dieser Welt, dann treffen wir uns in Bielefeld".

Commons: Bielefeld – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien