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Grewioideae

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Grewioideae
Kapländische Zimmerlinde (Sparrmannia africana)
Vorlage:Taxonomy
Vorlage:Classis: Dreifurchenpollen-Zweikeimblättrige
(Rosopsida)
Vorlage:Subclassis: Rosenähnliche (Rosidae)
Vorlage:Ordo: Malvenartige (Malvales)
Vorlage:Familia: Malvengewächse (Malvaceae)
Vorlage:Subfamilia: Grewioideae
Wissenschaftlicher Name
Grewioideae
Hochreutiner
Grewia tenax, Blüte.
Triumfetta lepidota, Früchte.

Die Unterfamilie der Grewioideae gehört zur Familie der Malvengewächse (Malvaceae). Die 25 Gattungen mit etwa 770 Arten sind hauptsächlich in den tropischen Gebieten weltweit beheimatet.

Namensherkunft

Namensgebende Gattung der Unterfamilie ist Grewia mit 290 Arten. Diese ist nach dem englischen Botaniker Nehemiah Grew (1628-1682) benannt. Beschrieben wurde die Unterfamilie der Grewioideae 1999 von Bayer et al. im Rahmen ihrer neuen Einteilung bzw. Verschiebung von den Lindengewächsen (Tiliaceae) zu den Malvengewächsen (Malvaceae).

Systematik

Die Gattungen der Unterfamilie Grewioideae gehörten früher zu den Lindengewächsen. Mit den aus molekularbiologischen Forschungen neu gewonnenen systematischen Erkenntnissen wurde die Unterfamilie der Grewioideae neu gebildet und - zusammen mit der neuen Unterfamilie der Tilioideae - bei den Malvengewächsen eingegliedert. Als „Schwesterfamilie“ mit ähnlichen Merkmalen und systematischer Entwicklung werden die Byttnerioideae angesehen, deren bekanntester Vertreter in der Gattung Theobroma der Kakaobaum ist.

Botanische Beschreibung

Die Vertreter der Grewioideae weisen typischerweise freie Kelchblätter auf. Nektardrüsen können auf den Kronblättern bzw. auf dem Androgynophor sitzen. Die Staubblätter sind bei den meisten Vertretern der Grewioideae nicht verwachsen.

Gattungen

Es gibt etwa 25 Gattungen in dieser Unterfamilie:

Literatur

  • Ulrike Brunken: Phylogenetische Systematik der Grewioideae - Externe Dissertation am Palmengarten der Stadt Frankfurt a.M./ J.W. Goethe-Univ., Frankfurt a.M.