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Diskussion:Was ist Existenzphilosophie?

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Letzter Kommentar: vor 18 Jahren von Tischbeinahe

Hier gibt es meiner Meinung nach einige mißverständliche Passagen zu klären. Dabei kann ich Momentan nicht sagen, ob die Fehlinterpretationen bei Hannah Arendt liegen, oder erst hier im Artikel verzerrt dargestellt werden. Zum Beispiel heißt es hier, Arendt, in Abgrenzung zu Heidegger:

...beharrt darauf, dass der Mensch sich nicht selbst gemacht habe, sondern in sein Sein «geworfen» worden ist: „... der Mensch hat sich nicht selbst ins Sein hineinmanipuliert und manipuliert sich auch gewöhnlich nicht selbst aus selbigem wieder heraus.“

Die Geworfenheit ist aber eine Heideggerische Idee - Arendt schließt also an Heidegger an, statt sich abzugrenzen. Und:

Trotz aller „sprachlichen Tricks und Sophistereien“ sei das Sein im Heideggerschen Sinn das Nichts.

Leider wird hier nicht deutlich, ob dies positiv oder negativ konnotiert ist. (Gerade die Japaner haben, so weit ich weiß, Heidegger ja deshalb hoch geschätzt, weil das Sein und das Nichts bei ihm das selbe ist.)

Ordnet Ardendt Heidegger denn in die Existenzphilosophie ein? Er selbst hat das ja immer abgelehnt. Naja, vielleicht komme ich einmal dazu Arendts Heidegger-Interpretation zu lesen... :) Sonnige Grüße aus Berlin --Tischbeinahe 09:53, 29. Jul. 2007 (CEST)Beantworten