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Oberrieden ZH

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ZH ist das Kürzel für den Kanton Zürich in der Schweiz. Es wird verwendet, um Verwechslungen mit anderen Einträgen ff zu vermeiden.
Oberrieden
Datei:Oberrieden.png
Wappen von Oberrieden
Staat: Schweiz Schweiz
Kanton: #}} [[|]] ()
Bezirk: Horgenw
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Postleitzahl: 8942
Koordinaten: 686209 / 236976 region-Parameter fehlt keine Zahl: Vorlage:Metadaten EinwohnerzahlKoordinaten: 47° 16′ 41″ N, 8° 34′ 41″ O; CH1903: 686209 / 236976
Höhe: 460 m ü. M.
Fläche: 2,76 km²
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Einwohnerdichte: 1768 Einw. pro km²
Website: www.oberrieden.ch
Karte
Karte von Oberrieden
Karte von Oberrieden
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Oberrieden ist eine politische Gemeinde im Bezirk Horgen des Kantons Zürich in der Schweiz.

Wappen

Blasonierung

In Blau ein silberner Stern

Geographie

Oberrieden liegt auf mehreren Geländeterrassen am linken Ufer des Zürichsees, etwa 11 km südöstlich von Zürich. Die Fläche beträgt 276 Hektaren, wovon 15% Landwirtschaft, 42% Wald, 14% Verkehr und 27% Siedlungen sind. Die westliche Gemeindegrenze reicht über den Zimmerberg in das Sihltal hinunter. Die östliche Grenze reicht bis in die Mitte des Zürichsees hinein. Die nördliche Nachbargemeinde ist Thalwil, die südliche ist der Bezirkshauptort Horgen.

Bevölkerung

Bevölkerungsentwicklung
Jahr Einwohner
1634 246
1750 690
1850 832
1900 1224
1950 1987
1960 1375
1990 4385

Persönlichkeiten

  • Alfred Comte (* 4. Juni 1895; † 1. November 1965) Schweizer Flugpionier und Flugzeugbauer
  • Max Dünki (* 5. Juni 1932) Altnationalrat (EVP) 1983-1999
  • John Brack (* 4. April 1950; † 1. Mai 2006), der grosse Schweizer Countrymusiker wohnte einen grossteil seines Lebens in Oberrieden.

Politik

Gemeindepräsident ist seit März 2006 Martin Arnold (SVP). Zuvor hiess der Gemeindepräsident Rodolfo Straub. Schulpräsident ist Albert Ulrich (FDP).

Geschichte

Die ältesten nachweisbaren Spuren kann man bis in die Jahre 3051 - 3037 vor Christus, also aus der Jugendsteinzeit, anhand von Holzresten und Keramikscherben zurückverfolgen. 1620 wurde die erste Schule gegründet. Nachdem sich bereits die Kirchgemeinde, die damals die vierte Wacht war, von Horgen getrennt hatte, wurde Oberrieden am 13. Mai 1773 auch eine politisch selbstständige Gemeinde. Ein Prunkstück des Dorfes ist die 1761 erbaute Grubenmann Kirche (Hans Ulrich Grubenmann), die heute die evangelisch-reformierte Gemeinde Oberriedens vertritt.

Gemeinderundgang

Zwei Vorzeigestücke Oberriedens sind die beiden Villen Schönfels und Sonnenbühl. Ein weiteres, eher bekanntes Gebäude ist die Flugzeugfabrik im Usser Scheller, die damals von 1923 bis 1935 vom Piloten und Flugzeugbauer Albert Comte]] betrieben wurde. Das älteste Haus Oberriedens wurde 1294 erbaut und unter Denkmalschutz gestellt. Ein Bijoux ist auch der alte Spycher im Länz, der 1553 erbaut wurde, und heute der Gemeinde gehört. Oberrieden besitzt einige wunderschöne Aussichtsplätze. Dazu gehören neben dem Laugerenried das Aebnet. Zu diesen Ausblicken kommt man am besten über den Lottereteweg, der einen Zwischenhalt für eine Erfrischung in der Frohen Aussicht erlaubt.

Ref. Kirche
Blick vom Aussichtspunkt Aebnet auf den Pfannenstil; unten Restaurant zur Frohen Aussicht, ehemals Lotterete
  1. Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl