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Sozialistisches Patientenkollektiv

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Das Sozalistische Patientenkollektiv (SPK, seit 1973 auch als Patientenfront bekannt) wurde im Februar 1970 in Heidelberg von 52 Patienten und dem Assistenzarzt Wolfgang Huber gegründet. Es verstand sich als Therapiegemeinschaft und wollte "aus der Krankheit eine Waffe" machen. Nach eigenen Angaben ist das Ziel eine klassenlose Gesellschaft, wobei als "Feind" insbesondere die "Ärzteklasse" angesehen wird.

In dem auf 500 Patienten gewachsenen Kollektiv machten Strafverfolger einen "inneren Kern" aus, den sie als "Kriminelle Vereinigung" bezeichneten. Einige Mitglieder des SPK wechselten später zur RAF.