Sumpfeibisch
| Roseneibisch | ||||||||||||||||
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| Vorlage:Taxonomy | ||||||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||||||
| Hibiscus moscheutos | ||||||||||||||||
| L. |
Der Roseneibisch (Hibiscus moscheutos) oder auch Sumpfeibisch genannt, gehört zur Vorlage:Familia der Malvengewächse (Malvaceae).
Beschreibung und Verbreitung
Es ist eine winterharte, mehrjährige krautige Pflanze. Bei der Unterfamilie Malvoideae sind die vielen Staubblätter und der Stempel zu einer Röhre verwachsen, dem sogenannten Androgynophor.
Sie ist wärmeliebend - in den wärmsten Gegenden Deutschlands (z.B. Rheingau u.a. Weinanbaugebieten) kommen erst ab Juni bis zu acht feste einzelne Stängel zum Vorschein. Diese werden bis etwa 180 cm hoch. An ihrem Ende erscheinen ab Ende August die typischen Hibiskus-Knospen. Aus denen entwickeln sich auffällige handtellergroße Blüten, die nur einen Tag lang blühen. Sie sind weiß oder rosa, teilweise zart dunkelrosa überhaucht, in der Mitte um den Stempel hellrosa bis dunkelkarmin schattiert. Es gibt keine Befruchtungsinsekten hierzulande - H. mosch. stammt aus Nordamerika.
Die Vermehrung durch Teilung ist relativ problemlos bei älteren Pflanzen möglich. Nach der Teilung kann es bis zu zwei Jahre dauern bis zur ersten Blütenbildung. Spätsommerliche hohe Temperaturen begünstigen die Blütenbildung. Bei Regen und kälteren Temperaturen (unter 16° C) faulen die Knospen und fallen ungeöffnet ab. H. mosch. toleriert schlecht die enge Nachbarschaft von bodendeckenden krautigen Pflanzen (z. B. Pachysandra).
