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Schienenechsen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
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Schienenechsen
Goldteju (Tupinambis teguixin)
Vorlage:Taxonomy
Vorlage:Subphylum: Wirbeltiere (Vertebrata)
Vorlage:Superclassis: Kiefermäuler (Gnathostomata)
Vorlage:Seria: Landwirbeltiere (Tetrapoda)
Vorlage:Classis: Reptilien (Reptilia)
Vorlage:Ordo: Schuppenkriechtiere (Squamata)
Vorlage:Subordo: Echsen (Lacertilia)
Vorlage:Familia: Schienenechsen
Wissenschaftlicher Name
Teiidae

Die Schienenechsen (Teiidae), auch Tejus genannt, sind eine Familie in der Klasse der Reptilien (Reptilia).

Die um die 230 Arten in 45 Gattungen kommen ausschließlich in Mittel- und Südamerika vor. In anderen Gebiete wurden sie eingeschleppt. Die Länge beträgt zwischen 8 Zentimeter und 1,5 Meter. Sie zeichnen sich durch einen dünnen, langen Schwanz aus und wie bei den Waranen durch eine lange, tiefeingeschnittene Zunge, die zur Nahrungssuche eingesetzt wird. Ihre Kopfschilde sind nicht mit dem Schädelknochen verwachsen.

Bemerkenswert ist bei den Schienenechsen, dass bei einigen Arten nur Weibchen existieren. Sie kommen ohne Männchen aus und legen ohne Befruchtung Eier, aus denen nur weibliche Tiere ausschlüpfen.

Einige Arten haben sich auf eine bestimmte Nahrung spezialisiert. Der Krokodilteju ernährt sich zum großen Teil nur von Wasserschnecken und lebt meistens im Wasser. Andere sind vorwiegend Bodenbewohner und ernähren sich von kleinen Säugern und Insekten.

Den Namen Schienenechsen bekamen sie wegen ihren großen Schuppen am Bauch.

Gattungen und Arten (Auswahl)

Commons: Schienenechsen – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien