Huub Stevens

Huub Stevens (* 29. November 1953 in Sittard/Niederlande) ist ein niederländischer Fußballtrainer.
Der Niederländer hatte in Köln während seiner Trainerausbildung zu Beginn der 1990er Jahre unter anderem bei Jörg Berger hospitiert.
1993 begann er seine Trainerlaufbahn bei Roda JC Kerkrade. Von Oktober 1996 bis Juni 2002 war Stevens Trainer von FC Schalke 04, wo er die Nachfolge des in der Saison entlassenen Jörg Berger antrat.
Mit Huub Stevens, der in der Folge einen lebenslangen Vertrag bekam, begann eine neue Ära für den FC Schalke 04. Der Verein gewann 1997 den UEFA-Cup und wurde DFB-Pokalsieger in den Jahren 2001 und 2002 sowie Vize-Meister 2001.
Bei Hertha BSC Berlin, seiner zweiten Station in der 1. Fußball-Bundesliga, wurde der 18malige niederländische Nationalspieler am 4. Dezember 2003 wegen Erfolglosigkeit vorzeitig entlassen.
Vom 14. Juni 2004 bis 22. Mai 2005 betreute Huub Stevens als Cheftrainer den 1. FC Köln. Als Grund für die Aufgabe des Chefpostens nannte Stevens gesundheitliche Probleme seiner Ehefrau. Anschließend trainierte er, um in ihrer Nähe bleiben zu können, seit Sommer 2005 wieder Roda JC Kerkrade in den Niederlanden.
Kurioses
Stevens schied mit Kerkrade in der Saison 1996/97 gegen Schalke 04 im UEFA-Pokal aus und wurde kurze Zeit später ausgerechnet in Schalke neuer Trainer, wo er den Pokal dann doch noch gewinnen konnte.
Literatur
Ingo Schiweck, Kicken beim Feind? Der ganz alltägliche Friede hinter dem deutsch-niederländischen Fußballkrieg, Düsseldorf 2006, S. 169-182. ISBN 3-9810957-4-X
Weblinks
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Stevens, Huub |
| KURZBESCHREIBUNG | niederländischer Fußballtrainer |
| GEBURTSDATUM | 29. November 1953 |
| GEBURTSORT | Sittard |