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Cornelis de Jager

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Cornelis de Jager (* 29. April 1921, Niederlande) ist ein niederländischer Astronom, der sich vor allem mit der Sonne und den Spektren der Sterne beschäftigt. Er arbeitet am SRON (Space Research Organization Netherlands) in Utrecht.

Im Jahre 1974 erhielt er die Karl-Schwarzschild-Medaille der Astronomischen Gesellschaft für seine Arbeit Dynamik von Sternatmosphären.

Cornelis de Jager ist Mitglied des Committee for the Scientific Investigation of Claims of the Paranormal und publizierte in deren Zeitschrift, dem Skeptical Inquirer, die als Parodie gestaltete Pseudowissenschaft Radosophie.

Radosophie

De Jager hatte vier Parameter eines holländischen Damenfahrrades vermessen (Pedalweg, Durchmesser des Vorderrads, der Lampe und der Klingel) und gezeigt dass sich aus diesen wenigen Parametern, mit einfachen mathematischen Operationen etliche physikalische Konstanten und astronomische Werte errechnen lassen. Beispielsweise errechnet er den Abstand zwischen Erde und Sonne (in Hundert Millionen Kilometern) mittels . Weitere exemplarische Berrechnungen für den Quotienten der Massen von Proton und Elektron, die Gravitationskonstante, die Feinstrukturkonstante und die Lichtgeschwindigkeit werden von ihm aufgeführt.

Als Mitglied der internationalen wissenschaftlichen Skeptiker-Gemeinde, die es sich zur Aufgabe gemacht hat die unwissenschaftlichen Methoden und Ergebnisse von allerlei Pseudowissenschaften zu entlarven, schärft de Jager mit Hilfe der Radosophie den Blick für mathematische Zusammenhänge und die Möglichkeiten der Manipulation, die diese eröffnen.

Literatur

  • Cornelis de Jager: Was ist Radosophie? In: Gero von Randow (Hrsg.): Mein paranormales Fahrrad und andere Anlässe zur Skepsis, entdeckt im „Skeptical Inquirer“ Rohwohlt Taschenbuch Verlag, Reinbek 1993, S. 23–30, ISBN 3-499-19535-6

Video

[1] aus der Fernseh-Sendereihe alpha-Centauri (ca. 15 Minuten). Erstmals ausgestrahlt am  .

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